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Nach 17 Jahren von Kuba zurück in die Schweiz

Der Winterthurer Mark Kuster, Gründer des Kinderhilfswerks «Camaquito» muss Kuba verlassen. Seit 17 Jahren war er dort tätig. Nun will die Regierung seine Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung nicht verlängern.

02.05.2018 / 17:42 / von: sbr
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Nach 17 Jahren muss der Winterthurer Mark Kuster zurück in die Schweiz. (Bild: facebook.com/Mark Kuster)

Nach 17 Jahren muss der Winterthurer Mark Kuster zurück in die Schweiz. (Bild: facebook.com/Mark Kuster)

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Im Jahr 2001 hat Mark Kuster das Kinderhilfwerk «Camaquito» gegründet. Dieses unterstützt kubanische Kinder und Jugendliche unteranderem in den Bereichen Sport, Umwelt, Kultur, Gesundheit und Bildung.

Der RADIO TOP-Beitrag zur Rückkehr von Mark Kuster:

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«Es ist sehr traurig nach so vielen Jahren, aufgrund eines solchen Entscheides die Arbeit aufgeben zu müssen», sagt Mark Kuster. Er versucht nun gegen das Urteil anzukommen, rechnet sich aber nur kleine Chancen aus. Die kubanische Regierung begründet das Urteil damit, dass «Camaquito» nicht die geforderte Anzahl Hilfsprojekte verfügt. Laut Mark Kuster stimmt das nicht und ist nur eine Ausrede. Kuba wolle verhindern, dass Repräsentanten ausländischer Organisationen länger als 5 Jahre im Land bleiben.

Wann Mark Kuster ausreisen muss, ist noch nicht klar. Dies könnte bereits in den nächsten Wochen der Fall sein. Bis dahin will er sich um die Zukunft seines Kinderhilsfwerks kümmern. Auch wie seine persönliche Zukunft aussieht, weiss er noch nicht. «Schlussendlich bin ich froh und stolz, mich der kubanischen Bevölkerung gewidmet zu haben.»

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