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Bahnhof Winterthur wieder normal befahrbar

Zwei Tage nach der Entgleisung eines Güterzuges ist der Bahnhof Winterthur wieder normal befahrbar. Bereits seit Sonntagmittag rollte der Fernverkehr auf der Ost-West-Achse wieder.

18.06.2018 / 04:52 / von: das/sda
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Seit Sonntagmittag fahren in Winterthur wieder die ersten Fernverkehrszüge in Richtung Ostschweiz. (Bild: RADIO TOP/Marija Lepir)

Seit Sonntagmittag fahren in Winterthur wieder die ersten Fernverkehrszüge in Richtung Ostschweiz. (Bild: RADIO TOP/Marija Lepir)

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Drei mit Schottersteinen beladene Wagen waren am frühen Freitagabend im Bahnhof Winterthur aus den Schienen gesprungen. Grund dafür war eine Arretierung an einem Förderband-Wagen einer externen Baufirma, die den vorauslaufenden Wagen aus den Schienen gehievt hat.

Die SBB gingen noch am späteren Freitagabend davon aus, dass der Bahnhof im Fernverkehr bis am Samstagmittag stillsteht. Aufgrund der aufwändigen Reparaturarbeiten dauerte die Störung dann aber bis Sonntagmittag. Danach konnte der Betrieb durch Winterthur im Regional- und Fernverkehr teilweise wieder aufgenommen werden.

Züge im Fernverkehr fahren teilweise wieder durch Winterthur! Morgen früh läuft's wieder normal.#EntgleisungWinterthur#sbb

— SBB News (@sbbnews) 17. Juni 2018


Die Aufräumarbeiten gestalteten sich sehr aufwändig, wie SBB-Mediensprecher Stephan Wehrle erklärte. Um die Güterwagen aus dem Gleisfeld zu heben, sei ein zweiter Kran notwendig gewesen. Erst ab Samstagmittag konnten dann die Reparaturen an den Schienen und Weichen sowie an den Strommasten aufgenommen werden.

TELE TOP-Beitrag über die langwierigen Reparaturarbeiten:

Video

Die Einschränkungen im Bahnverkehr waren gross. Im Fernverkehr verkehrten bis Sonntagmittag keine Züge über Winterthur weiter Richtung Schaffhausen oder St.Gallen. Neben den Regionalzügen verkehrte von Westen ein Fernverkehrszug pro Stunde bis Winterthur. Im Raum Winterthur standen deshalb Ersatzbusse im Einsatz.

Der Zwischenfall hatte bereits am Freitag grosse Auswirkungen im Feierabendverkehr. Die Passagiere auf der Ost-Westachse mussten mit Verspätungen und Zugausfällen rechnen. Hunderte von Pendlern waren an verschiedenen Bahnhöfen gestrandet.

Eine Übersicht, welche Züge ausfallen, gibt es hier.

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