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Spitäler im TOP-Sendegebiet bereit für Donald Trump

US-Präsident Donald Trump, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der indische Premier Narendra Modi oder die britische Premierministerin Theresa May. Sie alle kommen ans WEF in Davos. Die Spitäler im TOP-Sendegebiet wären für die hohen Tiere gerüstet.

17.01.2018 / 11:54 / von: sap
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Blick auf das Kantonsspital St.Gallen (Bild: wikipedia.org/bobo11 unter Creative Commons)

Blick auf das Kantonsspital St.Gallen (Bild: wikipedia.org/bobo11 unter Creative Commons)

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Während dem Weltwirtschaftsforum in Davos sind zahlreiche Persönlichkeiten aus der internationalen Politik in der Schweiz unterwegs. Was würde geschehen, wenn zum Beispiel US-Präsident Donald Trump im TOP-Sendegebiet einen medizinischen Notfall hätte? Alle Spitäler seien grundsätzlich auf einen solchen Fall vorbereitet, sagt Philipp Lutz vom Kantonsspital St.Gallen.

RADIO TOP Beitrag über die WEF-Vorbereitungen der Spitäler im TOP-Sendegebiet:

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Eine konkrete Anfrage hat das Kantonsspital St.Gallen letztes Jahr vor dem Besuch des damaligen US-Vizepräsidenten Joe Biden erhalten. «Der Secret Service hat unsere Notfallaufnahme inspiziert», so Lutz. In enger Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsdienst des Spitals und der Kantonspolizei Thurgau sei ein möglicher Besuch Bidens vorbereitet worden. Über konkrete Pläne des Secret Services sei jedoch nicht einmal das Spital informiert worden, so Lutz.

Auch das Universitätsspital Zürich wäre für einen möglichen Besuch Trumps gerüstet. «Das Universitätsspital Zürich ist ein Schwerpunktspital im Rahmen der hochspezialisierten Medizin (HSM) und das am nächsten bei Davos gelegene Universitätsspital. Bekommen Staats- und Regierungschefs, die am WEF teilnehmen, gesundheitliche Probleme, können diese am USZ behandelt werden. Um Fragen im Zusammenhang mit allfälligen Hospitalisierungen zu klären, kommt es im Vorfeld zu diversen Kontakten mit Behördenvertretern zahlreicher Staaten», schreibt das Universitätsspital Zürich auf Anfrage von RADIO TOP.

Und auch beim Kantonsspital Winterthur wäre man bereit für Donald Trump. Auf Anfrage von RADIO TOP meldet KSW-Sprecher André Haas schriftlich: «Mir ist nicht bekannt, dass konkrete Anfragen aus der Entourage von WEF-Teilnehmenden ans KSW gerichtet worden sind. Aber natürlich ist das KSW jederzeit da, für alle Patienten, die eine Behandlung benötigen, so auch für WEF-Teilnehmer. Wir gehen davon aus, dass das KSW nicht im Fokus solcher Anfragen steht. Obgleich es auf der Hand liegt, weise ich darauf hin, dass das KSW in solchen Fällen verständlicherweise nicht über konkrete sicherheitsrelevante Abklärungen orientieren würde.»

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