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Städtepartnerschaft unterstützt Minen-Projekt in Simbabwe

Ein Gebiet von rund 62 Quadratkilometern in Simbabwe soll entmint werden. Die Städtepartnerschaft Winterthur-St.Gallen-Schaffhausen-Frauenfeld unterstützt ein entsprechendes Hilfsprojekt.

17.11.2017 / 10:34 / von: rwa/sda
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Symbolbild: wikipedia.org unter Creative Commons

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Für ein Hilfsprojekt der Stiftung «Welt ohne Minen» sollen 275'000 Franken gespendet werden. Die Zürcher Stiftung engagiert sich für Menschen in sozioökonomisch benachteiligten Gebieten und in schwierigen Lebensumständen, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung der vier Städte vom Freitag heisst. Das unterstützte Projekt soll gemeinsam mit der Partnerorganisation «HALO Trust» vor Ort durchgeführt werden.

Neben der Entminung ist auch geplant, die Bevölkerung durch die Schulung von Erwachsenen für das Thema zu sensibilisieren. Für die Kinder wird ein Erst-Lesebuch geschaffen. Während der Projektzeit werden ausserdem 22 einheimische Personen als Entminer oder Projektmitarbeitende angestellt. Von der Entminung sollen 75'300 Personen der ganzen Region profitieren.

Die Regierungen der vier Städte treffen sich jährlich zur Festlegung eines gemeinsamen Projekts, das sie unterstützen wollen. Die Vorschläge wurden dieses Jahr von St.Gallen vorbereitet. Winterthur steuert 108'000 Franken bei, St.Gallen 84'000 Franken, Schaffhausen 48'000 Franken und Frauenfeld 35'000 Franken.

Auf dieses Jahr hin wurden die Beurteilungskriterien zur Vergabe der Auslandshilfe in den beteiligten Städten vereinheitlicht, wie es in der Mitteilung weiter heisst. So wird bei der Bewertung etwa auch der Human Development Index (HDI) berücksichtigt. Er zeigt das Entwicklungsniveau (Lebensstandard, Bildungsgrad und Lebensdauer) eines Landes auf.

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