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Stürmisches Wochenende im TOP-Sendegebiet

Die Schweiz hat ein stürmisches und nördlich der Alpen auch nasses Wochenende hinter sich. In höheren Lagen wurden teilweise kräftige Böen registriert. Polizeien meldeten vorwiegend kleinere Schäden. Im Kanton Thurgau gingen rund 30 Schadensmeldungen ein.

13.11.2017 / 08:25 / von: abl
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Die meisten Schadensmeldungen gingen wegen eingeknickter Bäume ein. (Symbolbild: pixabay.com)

Die meisten Schadensmeldungen gingen wegen eingeknickter Bäume ein. (Symbolbild: pixabay.com)

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Den stärksten Windstoss von 143 Stundenkilometern erfassten die Messgeräte auf dem Luzerner Hausberg Pilatus. Böen von 131 Stundenkilometern respektive 129 Stundenkilometern wurden auf dem La Dôle im Waadtländer Jura und dem Chasseral im Berner Jura gemessen. 126 Stundenkilometer gab es auf dem Bantiger bei Bern.

Nördlich der Alpen fiel zudem viel Regen, wie Meteonews schrieb. In den St. Galler Dörfern Bad Ragaz, Pfäfers und Vättis fiel am Sonntagnachmittag rund eine Stunde lang der Strom aus. Orkanartige Böen hätten eine Freileitung beschädigt und Leiterseile aus ihrer Verankerung gerissen, teilten die St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG mit. Eine herunterhängende Freileitung blockierte vorübergehend eine Strasse.

Im Kanton Thurgau gingen rund 30 Schadensmeldungen ein, die meisten davon waren umgestürzte Bäume und Bauabschrankungen. Über verletzte Personen ist nichts bekannt, die Schadenhöhe kann noch nicht beziffert werden.

Im Kanton Zürich gingen am Nachmittag Schadensmeldungen im Zehnminutentakt ein, wie ein Sprecher der Polizei angab. Zu schwereren Vorfällen kam es aber nicht. 

Den Verkehr störte das Wetter ebenfalls: In der Region Bern war die S-Bahn-Strecke Bern-Schwarzenburg wegen eines umgestürzten Baumes rund vier Stunden lang unterbrochen. Auf dem Bodensee wurde der Fährbetrieb zwischen Romanshorn TG und Friedrichshafen (D) wegen der starken Winde eingestellt. Für mehrere regionale Linien meldete die Bahnverkehrsinformation zudem Fahrleitungsstörungen.

Auch den Flugverkehr brachte der Sturm etwas durcheinander. Der Genfer Flughafen meldete ab dem späten Sonntagnachmittag Verspätungen von bis zu drei Stunden. Drei Flüge wurden umgeleitet und einer annulliert. Der Grund seien heftige Querwinde, sagte ein Flughafensprecher.

In Zürich mussten zwei Flugzeuge für die Landung nach Genf und nach Stuttgart ausweichen, wie ein Sprecher sagte. Umgekehrt sei wegen des Sturms ein Flug mit Ziel Genf nach Zürich ausgewichen.

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