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Schaffhauser Initiative zur Poststellen-Rettung zustande gekommen

Die von drei Schaffhauser Bürgern eingereichte kantonale Volksinitiative «Moratorium für Schliessung der Poststellen und SBB-Drittverkaufsstellen» ist zustande gekommen.

11.07.2017 / 15:55 / von: nsh
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Bild: post.ch

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Mit ihrer Initiative setzen sich die drei Schaffhauser für den Service Public ein, der etwas kosten dürfe und nicht in jeder einzelnen Filiale zwingend Gewinne abwerfen müsse, teilten sie bei der Übergabe der Unterschriften Ende Juni mit. Konkret geht es ihnen um die Schliessung von Poststellen und SBB-Drittverkaufsstellen an Bahnhöfen.

Die Volksinitiative soll gemäss den Initianten - nach Annahme der Volksabstimmung - eine Standesinitiative an den National- und Ständerat auslösen, die ein fünfjähriges Moratorium verlangt. «Während fünf Jahren dürfen die Post und die SBB keine weiteren Poststellen respektive SBB-Drittverkaufsstellen mehr schliessen.»

Die Post hatte im vergangenen Herbst angekündigt, das Schweizer Poststellennetz zu überprüfen. Von den heute 1400 Poststellen sollen bis in vier Jahren nur noch 800 bis 900 übrigbleiben. Als Grund dafür nannte sie die veränderten Bedürfnisse der Kunden. Seither wurden bereits in verschiedenen Kantonen zahlreiche Schliessungen bekannt.

Ebenfalls im vergangenen Herbst hatte die SBB angekündigt, dass sie bis Ende 2017 52 Drittverkaufsstellen schliessen will. Heute verkaufen Avec-Läden, Migrolino-Shops und private Stationshalter an Bahnhöfen auf Vertragsbasis mit der SBB Billette und Abonnemente. Die SBB will den bedienten Verkauf reduzieren und Billette nur noch selber verkaufen.

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