Pull down to refresh...
zurück

Das Winterthurer Wunder im Frauen-Eishockey

Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft der Frauen zeigt an den Olympischen Spielen hervorragende Leistungen. Fast ein Drittel der Schweizer Nati-Spielerinnen hat seine Wurzeln beim EHC Winterthur.

14.02.2018 / 12:16 / von: sap
Seite drucken Kommentare
0
Bei den Novizen des EHC Winterthur trainieren derzeit fünf Frauen (Bild: nachwuchs.ehc-winterthur.ch)

Bei den Novizen des EHC Winterthur trainieren derzeit fünf Frauen (Bild: nachwuchs.ehc-winterthur.ch)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

«Das macht einem natürlich stolz», betont Marcel Truninger. Der Präsident des EHC Winterthur Verein, also der Nachwuchsabteilung des EHC Winterthur, hat selber einige der Nationalspielerinnen durch die Nachwuchsabteilung begleitet. «Der EHC Winterthur macht beim Nachwuchs insbesondere bei den Frauen offenbar etwas richtig», so Truninger weiter. Das Wichtigste sei wohl, dass die Mädchen beim EHCW besonders wohlwollend aufgenommen werden. «Wir haben noch nie ein Mädchen abgelehnt.»

RADIO TOP Beitrag zum Frauen-Nachwuchs beim EHC Winterthur:

audio


Die Mädchen trainieren bis ins Novizenalter mit den Knaben zusammen. Das sei aus sportlicher Hinsicht ein Vorteil, erklärt Truninger: «Die Mädchen dürfen ein Jahr länger auf einer tieferen Stufe trainieren als die Knaben. Und die Trainings sind intensiver mit den Jungs». Organisatorisch ist dies hingegen eine Herausforderung. «Mit zunehmendem Alter der Spielerinnen und Spieler benötigen wir eine weitere Garderobe oder die Jungs müssen warten, bis die Mädchen fertig geduscht haben», so Truninger.

Wenn die Frauen genug alt sind, wechseln sie in reine Frauenmannschaften. Vom EHCW gehen viele zum ZSC. Trotz dem Erfolg bei der Ausbildung der Mädchen gibt es beim EHCW kein Frauen-Team. «Wir haben keine, weil wir noch nie angefragt worden sind», erklärt Marcel Truninger. Er könne sich aber durchaus vorstellen, dass in Zukunft über ein Frauen-Team nachgedacht wird. Dann werde es allerdings knapp mit den Eisfeldern in Winterthur.

Besonders positiv aufgefallen ist in der Gruppenphase der Schweizerinnen die Winterthurerin Alina Müller, die ihren Bruder, der in der NHL spielt, in den Schatten stellt. Sie hatte massgeblichen Anteil am Gruppensieg der Nati.

???? #Proud#Frauennati #Allin4pyeongchang pic.twitter.com/bJRYej4eUG

— Swiss Ice Hockey (@SwissIceHockey) 14. Februar 2018

Beitrag erfassen

Keine Kommentare