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Winti wählt: Parteien beantworten Fragen von Neuwählern

Am 4. März wählt das Winterthurer Stimmvolk den Grossen Gemeinderat neu. Viele Junge dürfen sich das erste Mal an der Wahl des Winterthurer Parlaments beteiligen. RADIO TOP hat die Parteien mit Fragen und Anliegen von Erstwählern konfrontiert.

19.02.2018 / 11:50 / von: gwu
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Winti wählt (Bild: RADIO TOP)

Winti wählt (Bild: RADIO TOP)

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Wie soll das Kulturangebot in Winterthur gefördert werden? Wie wollen die Parteien kleine Läden in der Altstadt stärken? Welche Massnahmen treffen sie, um bezahlbaren Wohnraum zu sichern? Diese und weitere Fragen haben Erstwählerinnen und Erstwähler in der Befragung durch RADIO TOP formuliert. Im RADIO TOP-Interview haben sich Vertreter der Parteien mit eigener Liste dann diesen Fragen gestellt. Die Antworten gibt's hier zum Nachhören.

Liste 1 – SP/Juso

Die SP ist mit 15 Sitzen aktuell stärkste Partei im 60-köpfigen Winterthurer Gemeinderat. Mit dem Slogan «Wir haben einen Plan» will sie die linke Mehrheit im Parlament stärken und gemeinsam mit Grünen, AL und EVP vier Sitze hinzugewinnen. Im Stadtrat tritt die SP mit den bisherigen Yvonne Beutler und Nicolas Galladé an. Mit Christa Maier will sie zudem den dritten Sitz im Stadtrat zurückerobern, den sie 2014 verloren hat. Co-Präsident Christoph Baumann hat sich den Fragen der Neuwählerinnen und Neuwähler gestellt:

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Liste 2 – SVP

Die SVP ist zweitstärkste Kraft im Winterthurer Parlament, mit 14 Sitzen. Bei den Wahlen 2014 hat die Partei zwar nur 13 Sitze geholt. Da Franco Albanese von der CVP zur SVP gewechselt hat, ist während der Legislatur ein Sitz hinzugekommen. Am 4. März will die SVP ihre 14 Sitze verteidigen und einen Sitz hinzugewinnen. Im Stadtrat strebt sie die Wiederwahl von Josef Lisibach an. SVP-Präsident Simon Büchi nimmt Stellung zu den Fragen der Neuwählerinnen und Neuwähler:

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Liste 3 – FDP

Mit sieben Sitzen ist die FDP (gemeinsam mit der GLP) drittstärkste Partei im Gemeinderat. Mit dem Motto «Wir machen Winterthur» will sie am 4. März zwei Sitze hinzugewinnen. Bei der Stadtratswahl tritt die FDP mit den beiden bisherigen Barbara Günthard-Maier und Stefan Fritschi an. FDP-Präsident Dieter Kläy hat sich den Fragen der Neuwählerinnen und Neuwähler gestellt:

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Liste 4 – GLP

Mit dem Slogan «Miteinander Chancen packen» wollen die Grünliberalen am 4. März einen Sitz im Gemeinderat hinzugewinnen. Derzeit ist die GLP wie die FDP mit sieben Vertretern im Parlament. Bei der Stadtratswahl kämpft die Partei mit Annetta Steiner um das Stadtpräsidium und ihren ersten Sitz in der Stadtregierung. Co-Präsident Beat Meier hat die Fragen der Neuwählerinnen und Neuwähler beantwortet:

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Liste 5 – Grüne/JGP

«Mehr Grün für Winterthur» ist das Motto der Grünen im Wahlkampf. Sie sind aktuell mit fünf Sitzen im Gemeinderat vertreten. Erklärtes Ziel der Grünen ist es, einen Sitz hinzuzugewinnen. Mit Jürg Altwegg wollen sie zudem ihren einzigen Sitz im Stadtrat verteidigen. Co-Präsident Reto Diener nimmt Stellung zu den Fragen der Neuwählerinnen und Neuwähler:

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Liste 6 – EVP

Die EVP stellt aktuell vier Sitze im Gemeindetrat. Sie hofft, mit der Wahlkampfaktion #evpbidelüüt am 4. März einen weiteren Sitz zu erobern. Sie setzt dabei etwa auf Quartieraktionen. Auf eine Kandidatur im Stadtratswahlkampf hat die EVP verzichtet. Parteipräsidentin Barbara Günthard Fitze hat sich den Fragen der Neuwählerinnen und Neuwähler gestellt:

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Liste 7 – CVP

Bei den Wahlen 2014 hat die CVP einen ihrer fünf Sitze im Gemeinderat verloren. Während der Legislatur ist die Anzahl Sitze wegen des Wechsels von Franco Albanese zur SVP dann sogar auf drei geschrumpft. Am 4. März will die CVP mit dem Slogan «Für ein starkes Winterthur» zur alten Stärke zurückfinden und um zwei auf fünf Sitze zulegen. Sie will zudem mit Michael Künzle das Stadtpräsidium verteidigen. CVP-Parteipräsident Andreas Geering hat die Fragen der Neuwählerinnen und Neuwähler beantwortet:

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Liste 8 – AL

«Unruhe bewahren» heisst es programmatisch auf den Wahlkampfflyern der Alternativen Liste. Die Partei hat bei den Wahlen 2014 zulegen können und ist seither mit zwei Sitzen im Gemeinderat vertreten. Am 4. März soll ein weiterer Sitz für die AL hinzukommen. Auf eine Kandidatur für den Stadtrat verzichtet die Partei. AL-Gemeinderat David Berger nimmt Stellung zu den Fragen der Neuwählerinnen und Neuwähler:

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Liste 9 – BDP

2014 hat die BDP erstmals einen Sitz im Winterthurer Gemeinderat erobert. Ihren Sitz will die BDP am 4. März verteidigen und allenfalls sogar einen zweiten hinzugewinnen. Auf eine Kandidatur für den Stadtrat verzichtet sie. BDP-Gemeinderätin Yvonne Gruber hat sich den Fragen der Neuwählerinnen und Neuwähler gestellt:

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Liste 10 – EDU

Die EDU ist im Winterthurer Gemeinderat seit Jahrzehnten mit einem Sitz vertreten. Die EDU will ihren Sitz am 4. März verteidigen und einen zweiten dazugewinnen. Die EDU verzichtet auf eine Kandidatur für den Stadtrat. EDU-Gemeinderat Zeno Dähler nimmt Stellung zu den Fragen der Neuwählerinnen und Neuwähler:

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Liste 11 – Piratenpartei

Bei den Wahlen 2010 haben die Piraten in Winterthur einen Sitz im Gemeinderat und damit ihr schweizweit erstes politisches Amt erobert. Den Sitz im Gemeinderat hat die Piratenpartei 2014 erfolgreich verteidigt. Am 4. März soll ein zweiter Sitz hinzukommen. Mit Marc Wäckerlin stellt die Partei zudem einen Kandidaten für den Stadtrat. Piraten-Präsident David Herzog hat sich den Fragen der Neuwählerinnen und Neuwähler gestellt:

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Für den Winterthurer Stadtrat bewerben sich am 4. März elf Kandidierende. Hier geht's zu den Portraits.

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