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Bezirksgericht Zürich schickt Neonazi erneut ins Gefängnis

Der mehrfach vorbestrafte Neonazi aus dem Zürcher Oberland muss erneut ins Gefängnis. Das Zürcher Bezirksgericht hat den heute 30-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von insgesamt 24 Monaten verurteilt - wegen Rassendiskriminierung und Tätlichkeiten.

13.03.2018 / 16:47 / von: vdi/sda
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Der Mann wurde zu einer Freiheitsstrafe von insgesamt 2 Jahren verurteilt (Bild: gerichte-zh.ch)

Der Mann wurde zu einer Freiheitsstrafe von insgesamt 2 Jahren verurteilt (Bild: gerichte-zh.ch)

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Das Gericht sei davon überzeugt, dass der gelernte Metzger im Juli 2015 anlässlich eines Polterabends einen orthodoxen Juden angespuckt, beschimpft und ihm den Hitlergruss gezeigt habe, sagte der Richter am Dienstag bei der Urteilseröffnung.

Mit dem Schuldspruch wird unter anderem auch eine Strafe des Bezirksgerichts See-Gaster widerrufen: Dieses verurteilte ihn im Juni 2013 zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten, wovon er 12 absitzen musste. Aufgrund einer Revision des Strafgesetzbuches, die Anfang Jahr in Kraft trat, musste das Bezirksgericht Zürich nun eine Gesamtstrafe bilden, da die widerrufene und die neue Strafe gleicher Art sind.

Der Richter rechnete vor, dass beide Vorfälle zusammen mit 36 Monaten bestraft worden wären. Da er 12 Monate davon bereits im Gefängnis sass, bleiben 24 Monate übrig. Zudem muss er eine Busse von 1000 Franken und dem Opfer eine Genugtuung von 3000 Franken plus eine Prozessentschädigung bezahlen.

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