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Kantonspolizei Zürich schafft neue Interventionsstelle gegen Terror

Der Kanton Zürich baut seine Anstrengungen in der Terrorismus-Bekämpfung aus: Am 1. März 2018 nimmt die Kantonspolizei eine neue Interventionsstelle in Betrieb. Sie soll helfen, Warnzeichen frühzeitig zu erkennen.

07.12.2017 / 14:35 / von: ano
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Medienkonferenz mit Regierungsrat Mario Fehr (Bild: RADIO TOP/Sandro Peter)

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Die neue Interventionsstelle ist ein Beitrag des Kantons Zürich zum Nationalen Aktionsplan, den Justizministerin Simonetta Sommaruga Anfang Woche vorstellte. Dieser Plan gegen Radikalisierung und gewalttätigen Extremismus beinhaltet 26 Massnahmen und wird von Bund, Kantonen und Gemeinden gemeinsam vorangetrieben.

RADIO TOP-Beitrag zum Thema:

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Geleitet wird die neue Interventionsstelle von Daniele Lenzo, der aktuell noch die entsprechende Fachstelle der Stadt Zürich leitet. Weil er dort noch bis im kommenden Jahr angestellt ist, stand er am Donnerstag nicht für Fragen zur Verfügung.

Gemäss Sicherheitsdirektor Mario Fehr (SP) wird sich die neue Stelle vorwiegend auf Projektentwicklung, Beratung und Intervention konzentrieren. Ziel ist, Warnzeichen für eine allfällige Radikalisierung frühzeitig zu erkennen und einzugreifen.

Neben der neuen Interventionsstelle gibt es im Kanton Zürich rund 400 Ansprechpersonen zum Thema Radikalisierung, darunter die Strafbehörden, die KESB, Opferhilfestellen sowie die Gemeinde- und Stadtverwaltungen.

Neben der Stadt Zürich gibt es auch in Winterthur seit etwas mehr als einem Jahr eine Stelle für Gewaltprävention, wie sie der Kanton nun schafft. Im ersten Jahr seiner Tätigkeit führte Urs Allemann, der Leiter der Fachstelle, 48 Beratungsgespräche durch. In drei Fällen schaltete er die Polizei ein. Diese Stelle ist vorerst begrenzt bis Ende 2018.

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