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«Evi» knickt Bäume und sorgt für Behinderung im Morgenverkehr

Sturmtief «Evi» ist auch in der Nacht und am Mittwochmorgen durch die Schweiz gefegt und hat Schäden verursacht. An mehreren Orten stürzten Bäume auf Strassen und Bahnstrecken und brachten den Verkehr zum Erliegen.

17.01.2018 / 06:45 / von: das/sda
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Symbolbild (Bild: Marco Barnebeck (Telemarco)/pixelio.de)

Symbolbild (Bild: Marco Barnebeck (Telemarco)/pixelio.de)

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Zwischen Buchs SG und Feldkirch in Österreich fiel am Mittwoch in der Nähe von Feldkirch ein Baum auf eine Fahrleitung und riss diese herunter. Dies brachte den Bahnverkehr auf der Strecke total zum Erliegen. Gemäss SBB-Sprecher Raffael Hirt dauert die Reparatur wahrscheinlich bis zum Nachmittag.

Betroffen sind die internationalen Züge von Zürich nach Innsbruck und Wien. Diese müssen umgeleitet werden. Für den Regionalverkehr stellen die SBB einen Busersatz auf die Beine. Auch zwischen Göschenen und Airolo fiel der Bahnverkehr auf der Panoramastrecke gemäss Hirt vorübergehend aus. In der Westschweiz bei Montreux fielen zudem Züge zwischen Haut-de-Caux und Rochers-de-Naye aus.

Wegen Sturm «Evi» hatten mehrere besonders exponierte Bahnen bereits vorher angekündigt, dass sie den Betrieb vorerst gar nicht aufnehmen werden am Mittwoch. Wie in solchen Fällen üblich war etwa die Appenzeller Bahn betroffen zwischen Weissbad und Wasserauen.

So stark wütete «Evi»:

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Auch im Strassenverkehr gab es Behinderungen durch umgestürzte Bäume, wie die Verkehrsdienste mitteilten. Mehrere Strassen waren am frühen Morgen vorübergehend unpassierbar. Im Kanton Zürich war die Autobahn A3 zwischen Horgen und Thalwil vorübergehend zu, weil Bäume auf die Fahrbahn gefallen waren.

In anderen Kantonen waren Nebenstrassen betroffen, im Aargau etwa die Strecke zwischen Stetten und Sulz, im Kanton Solothurn jene zwischen Nennigkofen und Lüterkofen.

Auf dem Chasseral im Berner Jura auf 1600 Metern über Meer waren nachts Böenspitzen von bis zu 156 Kilometern pro Stunde gemessen worden. Auf dem Jungfraujoch blies der Wind gar mit Tempo 163. Dies geht aus Angaben von mehreren Wetterdiensten hervor.

Bereits am Dienstag hatte der Sturm vereinzelt Schäden angerichtet.

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