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Kaum Strategieänderungen im Zürcher Stadtratswahlkampf

Die Ausgangslage bei den Zürcher Stadtratswahlen hat sich auf einen Schlag geändert. Durch den Rücktritt von Claudia Nielsen wird nun ein Sitz mehr frei – also drei. Besonders die EVP und die GLP rechnen sich gute Chancen aus.

09.02.2018 / 12:12 / von: meg
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Bald ein Bild vergangener Tage - der aktuelle Zürcher Stadtrat (Bild: Stadt Zürich)

Bald ein Bild vergangener Tage - der aktuelle Zürcher Stadtrat (Bild: Stadt Zürich)

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Die Zeit ist knapp. In weniger als vier Wochen wählen die Stadtzürcher ihre neun Stadträte. Nach dem Rücktritt von Claudia Nielsen bleiben die meisten Parteien ihrer Strategie treu und werfen nicht alles über den Haufen. Der Sitz wird für die anderen Parteien frei, weil die die SP selbst keinen Ersatzkandidaten finden konnte

Die EVP verstärkt ihre Bemühungen leicht. Der Stadtzürcher Parteipräsident Ernst Danner sagt: «Wir lancieren ein neues Inserat mit dem Slogan Claudia für Claudia.» Claudia Rabelbauer soll den Sitz von Claudia Nielsen erobern. Die EVP rechnet sich gute Chancen aus.

Ebenfalls optimistisch sind die Grünliberalen. Auch sie schicken einen Kandidaten ins Rennen für den Zürcher Stadtrat. Neue Massnahmen sind aber nicht geplant, sagt die Co-Parteipräsidentin Maleica Landolt. Sie würden schon seit Beginn des Wahlkampfes Vollgas geben und hoffen jetzt durch den zusätzlich freigewordenen Sitz umso mehr auf eine Wahl in den Stadtrat.

RADIO TOP Beitrag zu der neuen Ausgangslage in der Stadt Zürich:

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Die anderen Parteien geben sich bedeckter. Sie rechnen sich zwar höhere Chancen aus, aber dies sei logisch, da ein Sitz mehr frei wird als ursprünglich gedacht. Eine Kampfansage wie von der GLP oder der EVP gibt es von ihnen aber nicht.  

Sechs bisherige Stadträte treten wieder an. Stadtpräsidentin Corine Mauch und ihre SP-Kollegen Raphael Golta sowie André Odermatt, Richard Wolf von der AL, Daniel Leupi von den Grünen und Filippo Leutenegger von der FDP. Für die drei freien Sitze bewerben sich neben Andreas Hauri der GLP und Claudia Rabelbauer der EVP, auch Karin Rykart von Grünen, Markus Hungerbühler der CVP, Michael Baumer der FDP und Susanne Brunner sowie Roger Bartholdi von der SVP.

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