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Posträuber muss Schweiz vielleicht verlassen

Der Posträuber von Kollbrunn muss die Schweiz vielleicht doch verlassen. Der Mann, der im letzten Sommer eine Poststelle überfiel, wurde vom Bezirksgericht Winterthur zu einer bedingten Freiheitsstrafe verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hat Berufung eingereicht.

14.02.2018 / 09:04 / von: vdi
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Der Mann überfiel die Poststelle in Kollbrunn (Bild: Screenshot google maps)

Der Mann überfiel die Poststelle in Kollbrunn (Bild: Screenshot google maps)

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Der 33-jährige Mann hatte im Juli 2017 mit einer Wasserpistole bewaffnet die Poststelle in Kollbrunn überfallen. Dabei erbeutete er mehrere tausend Franken. Im vergangenen September konnte die Polizei schliesslich den Täter verhaften.

Die Staatsanwaltschaft forderte vor dem Bezirksgericht Winterthur einen Landesverweis von sechs Jahren. Das Bezirksgericht Winterthur hingegen verurteilte den 33-Jährigen zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 22 Monaten.

Wie der «Landbote» berichtet, hat die Staatsanwaltschaft beim Obergericht Berufung eingereicht. Das Bezirksgericht Winterthur muss nun das Urteil schriftlich begründen. Die Staatsanwaltschaft möchte anhand der Begründung entscheiden, ob sie an der Berufung festhalten möchte.

Zu Unsicherheiten in diesem Fall kommt es wegen eines Artikels im Strafgesetzbuch. Nach diesem Artikel müssen Ausländer, die eine sogenannte Katalogtat begangen haben, für fünf bis 15 Jahre des Landes verwiesen werden. Es fehlt aber ein Grundsatzentscheid des Bundesgerichts. 

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