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Reaktionen auf Departementsverteilung: «Das ist brandgefährlich für den Stadtrat»

Die Departementsverteilung bringt im Zürcher Stadtrat einige Veränderungen. Opferparteien sind die AL und die FDP, die den Stadtrat heftig kritisieren.

16.05.2018 / 18:45 / von: rwa
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Stadtpräsidentin Corinne Mauch und Stadtrat Filippo Leutenegger am Wahlsonntag. (Bild: RADIO TOP)

Stadtpräsidentin Corinne Mauch und Stadtrat Filippo Leutenegger am Wahlsonntag. (Bild: RADIO TOP)

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Richard Wolff von der AL muss das Sicherheitsdepartement abgeben und wird neu Vorsteher des Tiefbaudepartements. Der aktuelle Tiefbauvorsteher Filippo Leutenegger von der FDP muss ins Schul- und Sport-Departement wechseln. Beide Stadträte hätten ihre Sitze gerne behalten.

Severin Pflüger, Präsident der Stadtzürcher FDP, kann den Departementsentzug seines Stadtrats Filippo Leutenegger nicht nachvollziehen. Für ihn ist klar: «Die links-grüne Mehrheit im Stadtrat lässt ihre Muskeln spielen.» Leutenegger hätte gute Arbeit geleistet und sei der richtige Mann für das Tiefbaudepartement. Ausserdem macht er darauf aufmerksam, dass das Schweizer Politsystem durch die Kompromissbereitschaft funktioniere. Dieser Entscheid sei brandgefährlich für den Stadtrat.

Auch die AL kritisiert den Stadtratsentscheid. Andreas Kirstein, Fraktionspräsident der AL im Gemeinderat, glaubt vor allem, dass der SP Richard Wolff als Sicherheitsvorsteher ein Dorn im Auge war. Auch das Argument, dass Wolff beim Kochareal befangen war, lässt Kirstein nicht gelten: «Das Kochareal ist nur eines von vielen Dossiers im Sicherheitsdepartement.»

SP-Co-Präsident Marco Denoth verteidigt seine Stadträte: «Vor allem, dass Filippo Leutenegger das Tiefbaudepartement abgeben muss, ist für uns eine grosse Genugtuung.» Seine Politik hätte nicht mehr mit der Meinung des Zürcher Stimmvolkes übereingestimmt. 

RADIO TOP hat Reaktionen aus der Zürcher Politik zur Departementsverteilung eingeholt:

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