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«Schlimmer als 2017 kann es gar nicht mehr werden»

Schweizer Winzer haben im letzten Jahr die schlechteste Weinernte seit 40 Jahren eingefahren. Betroffen sind auch Weinbauern aus dem TOP-Sendegebiet.

12.02.2018 / 11:19 / von: abl
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Für viele Bauern ist die schlechte Ernte existenzbedrohend. (Bild: pixabay.com/Hans)

Für viele Bauern ist die schlechte Ernte existenzbedrohend. (Bild: pixabay.com/Hans)

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Einer davon ist Fernando Gianini aus Hallau. Er hat nur gerade einmal halb so viele Trauben einfahren können, wie im Jahr zuvor. Wenn die Ernte auch in diesem Jahr nicht besser sei, sei er auf Subventionen vom Bund angewiesen, sagt er im RADIO TOP-Beitrag:

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Schuld an der schlechten Ernte sind vor allem die Frostnächte im April und die schweren Hagelstürme, die einen Grossteil der Trauben zerstört haben. 

Im Kantonsdurschnitt traf es Fernando Gianini besonders schwer: im Kanton Schaffhausen wurde durchschnittlich ein Achtel weniger geerntet als im Vorjahr. Härter traf es andere Kantone: In den Kantonen Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden wurden 2016 beispielsweise fünf Mal so viele Liter Wein produziert. Im Kanton Zürich büssten die Weinbauern einen Drittel der Ernte ein. Im Kanton St.Gallen nahm die Ernte um einen Sechstel ab, im Kanton Thurgau wurde ein Viertel weniger Wein produziert. Das spürt auch Fredy Saxer, vom Weingut Saxer in Nussbaumen. «2018 wird nicht schlimm. Denn schlimmer als 2017 kann es gar nicht sein.»

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