Pull down to refresh...
zurück

Stadt Zürich mit über 150 Millionen Franken im Plus

Die Rechnung 2017 der Stadt Zürich weist ein Plus von 152,6 Millionen Franken auf. Dies ist laut Finanzvorstand Daniel Leupi ein «erfreuliches Ergebnis». Es bestätige die auf Verlässlichkeit ausgerichtete Finanzpolitik der Stadt. Ungewissheit bringe die Unternehmenssteuerreform mit sich.

13.03.2018 / 10:37 / von: vdi/sda
Seite drucken Kommentare
0
Der Aufwand der Stadt Zürich betrug 8,935 Milliarden Franken, der Ertrag 9,087 Milliarden Franken (Bild: pixabay.com)

Der Aufwand der Stadt Zürich betrug 8,935 Milliarden Franken, der Ertrag 9,087 Milliarden Franken (Bild: pixabay.com)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Budgetiert war ein Minus von 27,3 Millionen Franken. Zusammen mit den vom Stadtparlament genehmigten Zusatzkrediten und Globalbudget-Ergänzungen fällt das Ergebnis gar um 177,6 Millionen Franken besser aus als geplant, wie es in der Mitteilung des Finanzdepartementes vom Dienstag heisst.

Der Aufwand betrug 8,935 Milliarden Franken, der Ertrag 9,087 Milliarden Franken. Das Eigenkapital belief sich per Ende Jahr auf 1,168 Milliarden Franken. Der Selbstfinanzierungsgrad liegt bei 138,4 Prozent.

Das gegenüber dem Budget besser ausgefallene Ergebnis ist gemäss Mitteilung auf verschiedene Faktoren zurückzuführen: Beispielsweise erzielte die Stadt aus den Aktien der Flughafen Zürich AG einen Kursgewinn von 52 Millionen Franken. Und mit 395 Millionen Franken liegt der Ertrag aus den Grundstückgewinnsteuern 125 Millionen Franken über dem Budget.

Die Steuereinnahmen betragen 2,897 Milliarden Franken, 58 Millionen Franken weniger als im Rekordjahr 2016. Die Steuererträge der natürlichen Personen sind mit 1,477 Milliarden Franken um 14 Millionen Franken tiefer als erwartet. Bei den juristischen Personen verfehlt das Rechnungsergebnis von 774 Millionen Franken den «optimistisch budgetierten Wert» um 83 Millionen Franken.

Der Stadtrat will seine Finanzpolitik fortsetzen, damit Zürich ein attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort bleibt. «Mit dem erfreulichen Rechnungsergebnis und einem angemessenen Eigenkapital bleibt die Stadt Zürich handlungsfähig», wird der Vorsteher des Finanzdepartements zitiert.

Die wachstumsbedingt steigenden Kosten könnten jedoch nur bewältigt werden, wenn die Einnahmen verlässlich gesichert seien und die Stadtverwaltung auch in Zukunft kostenbewusst unterwegs sei, heisst es weiter. Ein Unsicherheitsfaktor ist laut Leupi insbesondere die Unternehmenssteuerreform (SV 17).

Wie soll der Gewinn nun verwendet werden? Im TELE TOP-Beitrag sind sich die Parteien uneinig: 

video 

Beitrag erfassen

Keine Kommentare