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St.Gallen akzeptiert Pläne für Bahnausbau nicht

Es ist ein Riesenprojekt: Der Bahnausbau 2030/35. 11,5 Milliarden Franken will der Bund in den nächsten Jahren in den Bahnausbau investieren. Die Kantone Zürich und Schaffhausen sind mit den Plänen zufrieden. St.Gallen sieht jedoch rot und fühlt sich benachteiligt.

17.01.2018 / 12:17 / von: vdi
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Bild: sbb.ch

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«Pläne des Bundes zum Bahnausbau nicht akzeptabel», so lautet der Titel der Stellungnahme der  St.Galler Regierung  zum Bahnausbauschritt 2030/35. In der Stellungnahme kritisiert die St.Galler Regierung die Pläne des Bundes scharf. Kein Ausbauvorhaben des Kantons St.Gallen werde in der Vorlage aufgeführt. Zum Beispiel sei im November ein Viertelstundentakt für den Raum Obersee beantragt worden.

Zwar begrüsst der Regierungsrat Projekte wie den Ausbau des Brüttener Tunnels zwischen Zürich und Winterthur oder die Erweiterung des Zürcher Bahnhofs Stadelhofen, da der Kanton St.Gallen von diesen Grossprojekten profitiert. Aber die Regierung «akzeptiert nicht», dass es kein St.Galler Projekt in die Vorlage geschafft hat, heisst es in der Stellungnahme.

Deshalb verlangt der St.Galler Regierungsrat, dass Verbesserungen wie der Aufbau des Vollknoten St.Gallen, der unter anderem die Verbindung zwischen St.Gallen und Zürich beschleunigen soll, in der Vorlage aufgeführt werden.

Wie die Kantone auf die Pläne reagieren im Beitrag von RADIO TOP:

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Der Kanton Thurgau ist zwar auch dafür, dass die Bahninfrastruktur in der Ostschweiz weiter ausgebaut wird. Er nimmt es aber gelassener als St.Gallen.

Die Kantone Schaffhausen und Zürich sind dagegen zufrieden mit dem Bahnausbau 2030/35. Vor allem der Ausbau des Brüttener Tunnels freut Zürich. 

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