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Telefonbetrüger treiben in der Stadt Zürich ihr Unwesen

In den letzten beiden Tagen ist es in der Stadt Zürich zu mehreren Telefonbetrugsversuchen gekommen. Die Anrufer gaben sich als Polizisten aus und versuchten so an Bargeld zu kommen. Diese neue Tätermasche wird als «Spoofing» bezeichnet.

07.12.2017 / 12:54 / von: ano
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Symbolbild: wikipedia.org/creative commons

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Seit Mittwoch sind in der Stadt Zürich über ein Dutzend Personen telefonisch von Unbekannten angerufen worden. Diese gaben sich als Polizisten aus. Weil bei den Betroffenen auf ihrer Telefonanzeige die Notrufnummer 117 sahen, lag die Vermutung nahe, dass sich tatsächlich die Polizei bei ihnen meldet, schreibt die Stadtpolizei Zürich in einer Mitteilung. 

Die Anrufer gaben an, dass kriminelle Personen es auf ihr Vermögen abgesehen hätten und darum ihr Geld auf den Bankkonten nicht mehr sicher sei. Sie forderten die Leute auf, das Bargeld zu holen und es dann einem zivilen Polizisten, der demnächst vorbeikommen werde, zur sicheren Verwahrung zu übergeben. Von den Angerufenen ist jedoch niemand auf die Masche reingefallen. Die Ermittlungen der Polizei laufen. 

Auch im Kanton Zürich und in Schaffhausen hat es in den letzten Tagen vermehrt Meldungen über falsche Polizisten gegeben. Um sich vor Telefonbetrügern zu schützen, rät die Stadtpolizei Zürich folgendes:

- Überprüfen Sie, ob es sich um einen echten Polizisten handelt, indem Sie die Nummer 117 wählen und nach dem anrufenden Polizisten fragen.

- Seien Sie misstrauisch, wenn jemand und sei es auch ein Polizist Sie dazu bringen will, Geldsummen bei der Bank abzuheben, zu zahlen, jemandem zu übergeben oder irgendwo zu deponieren. Die Polizei verlangt nie telefonisch Bargeld.

- Nehmen Sie Warnhinweise von Bankangestellten ernst und erlauben Sie diesen bei geringsten Zweifeln, die Polizei zu verständigen.

- Übergeben Sie niemals Bargeld, Schmuck oder andere Wertsachen an Ihnen nicht bekannte Personen.

- Deponieren Sie keinesfalls irgendwo Geld oder Wertsachen.

- Notieren Sie sich ihnen nicht bekannte Telefonnummern.

- Polizisten weisen sich immer mit ihrem Dienstausweis aus.

- Melden Sie verdächtige Anrufe oder geplante persönliche Kontaktaufnahmen umgehend der Polizei auf der Notrufnummer 117.

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