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Die Kandidatinnen für den Schaffhauser Regierungsrat im Kreuzverhör

Am 26. November wird in Schaffhausen ein Regierungssitz neu besetzt. Zur Wahl stellen sich Claudia Eimer (SP) und Cornelia Stamm Hurter (SVP). Für RADIO TOP haben sich beide Kandidatinnen den Fragen der Schaffhauser gestellt.

16.11.2017 / 17:00 / von: vbu
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Cornelia Stamm Hurter (links) und Claudia Eimer (rechts) (Bild: cornelia-stammhurter.ch und claudiaeimer.ch/Fotomontage RADIO TOP)

Cornelia Stamm Hurter (links) und Claudia Eimer (rechts) (Bild: cornelia-stammhurter.ch und claudiaeimer.ch/Fotomontage RADIO TOP)

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RADIO TOP hat auf der Strasse nachgefragt, welche Themen den Schaffhauserinnen und Schaffhausern unter den Nägeln brennen. Oft wurde daraufhin das Schulwesen thematisiert – etwa mit der Frage, ob die Kandidatinnen mehr in die Bildung investieren wollen. Weitere Fragen waren, was die Kandidatinnen gegen den Einkaufstourismus unternehmen und wie sie die Unternehmenssteuern ausgestalten wollen. Diesen Fragen haben sich die Kandidatinnen gestellt.

«Ist so viel Macht in einer Familie nicht bedenklich?»: Cornelia Stamm Hurter auf die Fragen der Schaffhauser:

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Cornelia Stamm Hurter will für die SVP, wählerstärkste Partei im Kanton, den zweiten Sitz im Regierungsrat verteidigen. Die 55-Jährige ist Stadtschaffhauserin und als Richterin am Schaffhauser Obergericht tätig. Zusätzlich amtet sie nebenamtlich als Bundesrichterin.  Die  Mutter von zwei Kindern ist mit Thomas Hurter verheiratet, seines Zeichens Schaffhauser Nationalrat – ebenfalls für die SVP.

«Woher haben Sie die Kompetenz, mit Millionenbeträgen umzugehen?»: Claudia Eimer auf die Fragen der Schaffhauser:

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Claudia Eimer will für die SP einen zweiten Sitz in der Schaffhauser Regierung erobern. Die 55-Jährige ist der Partei erst kurz vor der Nomination beigetreten, ist aber im Kanton Schaffhausen keine Unbekannte: Zwischen 2012 und 2016 war Eimer Stadtpräsidentin von Stein am Rhein. Eimer ist im Kanton St.Gallen aufgewachsen und ehemalige Lehrerin. Sie arbeitet derzeit als Psychologin und Heilpraktikerin.

Die Ersatzwahl für den Schaffhauser Regierungsrat wird nötig, weil Rosmarie Widmer Gysel (SVP) im Frühling 2018 zurücktritt. Mit ihrem Rücktritt wird das Finanzdepartement frei. Der Urnenentscheid fällt am 26. November. RADIO TOP berichtet am Wahlsonntag direkt aus Schaffhausen. Resultate und Reaktionen gibt es zudem laufend auf TOP ONLINE.

Die beiden Regierungsratskandidatinnen lieferten sich auch schon bei TELE TOP einen verbalen Schlagabtausch. 

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