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Zoo Zürich: Tigerdame Elena erhält neuen Verehrer

Ein französischer Charmeur für Tigerdame Elena: Der Zoo Zürich hat mit Amurtiger Sayan ein neues Tiger-Männchen erhalten. Er gewöhnt sich momentan an seine neue Anlage und soll sorgfältig mit Elena zusammengeführt werden. Sie ziert sich aber noch.

14.03.2018 / 09:39 / von: vdi/sda
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Sayan ist aus dem Parc des Félins angereist (Bild: Zoo Zürich, Dirk Loddenkemper)

Sayan ist aus dem Parc des Félins angereist (Bild: Zoo Zürich, Dirk Loddenkemper)

Erst einmal ein erfrischendes Bad nehmen (Bild: Zoo Zürich, Dirk Loddenkemper)

Erst einmal ein erfrischendes Bad nehmen (Bild: Zoo Zürich, Dirk Loddenkemper)

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Zwar habe sie abends oft rufend Kontakt zu einem Artgenossen gesucht, die Freude über den Neuankömmling sei aber noch nicht «überschwänglich», wie der Zoo am Mittwoch mitteilte. Elena zeige sich sehr zurückhaltend, bei der ersten Begegnung am Gitterschieber gab es lautes Gebrüll - von beiden Seiten.

Der zwei Jahre alte Sayan kam vor gut einem Monat nach Zürich und wurde nach der Quarantäne zur Eingewöhnung in die Tigeranlage umgesetzt. Hier soll er nun Schritt für Schritt alle Anlageteile und die Tigerdame Elena kennenlernen. Vorerst aber noch durch Gitter getrennt.

Sayan, der im französischen Parc des Félins zur Welt kam und mit zwei Schwestern aufwuchs, sei ein sehr ruhiges und den Pflegern gegenüber freundliches Tier. Dies habe sich bereits bei seiner Ankunft in Zürich und beim Umsetzen von der Quarantänestation in die Tigeranlage gezeigt.

Sayan erkundet sein neues Zuhause:

Damit verfügt der Zoo Zürich wieder über ein Tiger-Paar, nachdem Kater Fedor aus Münster im vergangenen Jahr nur vorübergehend im Zoo Zürich zu Besuch war. Trotzdem steht Nachwuchs nicht gleich im Vordergrund. Denn einerseits sei Sayan noch sehr jung, andererseits ist Elena, die 2004 geboren wurde, für eine Grosskatze schon in fortgeschrittenem Alter.

Zudem weiss man nicht, ob Elena überhaupt noch Tigerbabys bekommen kann: Sie wurde im Rahmen des europaweiten Zuchtmanagements über längere Zeit hormonell unterbunden. Dies könnte sich nun negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken.

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