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ZSC Lions in den Playoffs angekommen

Die ZSC Lions sind in den Playoffs angekommen. Nach einem spektakulären und dramatischem Spiel setzten sich die Zürcher gegen den EV Zug mit 5:4 durch. Damit glichen sie die Viertelfinal-Serie zum 1:1 aus.

14.03.2018 / 05:54 / von: pha/sda
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ZSC Lions siegen gegen Zug (Bild: RADIO TOP, Daniel Schmuki)

ZSC Lions siegen gegen Zug (Bild: RADIO TOP, Daniel Schmuki)

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Fredrik Pettersson erzielte in der 59. Minute das Siegtor. Der Schwede beendete eine Zuger Aufholjagd. Der EVZ hatte zuvor im Schlussdrittel einen 1:4-Rückstand gegen zu passiv gewordene Lions wettgemacht.

Das Momentum wechselte mit Beginn des Schlussdrittels. Die zuvor zwei Drittel lang spielbestimmenden ZSC Lions mussten sich plötzlich von einem mit Speed und Entschlossenheit auftretenden Gast dominieren lassen. Innerhalb von gut 12 Minuten bestraften Lino Martschini, Garrett Roe und Doppeltorschütze Dave McIntyre die Zürcher.

Dabei hatten die Zürcher in den ersten beiden Dritteln noch selbst mit Dynamik, Wucht und Spielwitz imponiert. Die Powerplay-Tore von Topskorer Ronalds Kenins und Captain Patrick Geering sowie zwei Treffer von Fabrice Herzog wiesen den Lions den Weg zu einem 4:1-Vorsprung bis zur Spielmitte.

Die Lions agierten bis dahin konzentriert und bissig. Sie nahmen die Playoff-Intensität der Gäste nicht nur an, sondern waren bald auch immer einen Schritt schneller an der Scheibe. Auch entschieden die druckvollen Zürcher die Mehrzahl der Zweikämpfe zu ihren Gunsten.

Stellvertretend für die lange Zeit beste Zürcher Saisonleistung stand Doppeltorschütze Fabrice Herzog, der das 1:0 und 4:1 erzielte. Der Nationalstürmer erwachte nach einer bislang matten Saison richtiggehend. Der frühere EVZ-Stürmer liess mit seinem Durchsetzungsvermögen Erinnerungen an seinen unwiderstehlichen Rush zum Overtime-Siegtreffer an der letztjährigen WM gegen Kanada aufkommen (3:2 n.V.) - auch da war er Doppeltorschütze gewesen.

Als die Zürcher nach der 4:1-Führung noch eine doppelte Unterzahl von 98 Sekunden überstanden, schien das Team von Hans Kossmann endgültig dem Ausgleich in der Serie entgegen zu steuern. Zumal der Qualifikations-Siebte nach zwei Dritteln schon gleich viele Tore erzielt hatte wie seinen in vier Spielen und Niederlagen seit der Olympia-Pause zusammen. Doch das Schlussdrittel wurde noch einmal zur Zitterpartie.

Die Fan-Choreographie der ZSC-Fans mit der Aufforderung «S'issch Ziit zum härter i D'Pedale träte» und vier Velo-Fahrern, die im Zielsprint alles geben und «Zum Durezieh bis zum Grosse Triumph» konnten die Lions in Spiel 2 der Serie zumindest zwei Drittel lang aufs Eis bringen.

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