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Zürcher Weinland: Sechs Gemeinden fusionieren

Grundsatzentscheid zur grössten Gemeindefusion im Kanton Zürich: Der Zusammenschluss von sechs Gemeinden im Weinland kann vertieft geprüft und aufgegleist werden. Die Stimmberechtigten von Adlikon, Andelfingen, Henggart, Humlikon, Kleinandelfingen und Thalheim an der Thur gaben am Sonntag grünes Licht.

15.04.2018 / 17:06 / von: mle/sda
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Grundsatzentscheid zur grössten Gemeindefusion im Kanton Zürich: Der Zusammenschluss von sechs Gemeinden im Weinland kann vertieft geprüft und aufgegleist werden. (Screenshot: Youtube.com / Brigitte Huggel)

Grundsatzentscheid zur grössten Gemeindefusion im Kanton Zürich: Der Zusammenschluss von sechs Gemeinden im Weinland kann vertieft geprüft und aufgegleist werden. (Screenshot: Youtube.com / Brigitte Huggel)

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Als erster Schritt für die grösste geplante Gemeindefusion im Kanton musste das Stimmvolk über einen Grundsatzentscheid befinden: Sollen der Zusammenschluss aller Politischen Gemeinden einerseits und jener sämtlicher Schulen andererseits überhaupt vertieft geprüft werden. Die eigentliche Fusionsabstimmung ist für November 2020 geplant.

Alle sechs Gemeinden nahmen die gemeinsame Vorlage am Sonntag deutlich an. Die Ja-Anteile lagen jeweils zwischen 60 und 80 Prozent. Damit gaben die Stimmberechtigten klar grünes Licht für die nun folgende Detailplanung der Fusion. In einer gemeinsamen Mitteilung sprachen die Gemeindevertreter von einem «erreichten Meilenstein».

Mit der Grundsatzabstimmung wollten die betroffenen Gemeindebehörden sicherstellen, dass auch das Volk hinter der Idee steht. «Damit soll die politische Legitimation gestärkt werden», hiess es im gemeinsamen Antrag für die Urnenabstimmung. Auch die Gemeindeversammlungen standen jeweils klar hinter den Plänen.

Mit gut 8500 Einwohnern wäre die neue Gemeinde um Andelfingen die mit Abstand grösste Gemeinde im Weinland, das rund 30'000 Bewohner hat. Der Zusammenschluss wäre auch der bisher grösste in dieser Art im Kanton Zürich. Seit 2014 gab es bereits neun Gemeindefusionen.

Für die Ausarbeitung des Fusionsvertrags werden Gesamtkosten in der Höhe von 450'000 Franken anfallen, die von den sechs Gemeinden gemeinsam getragen werden müssen. Das Projekt wird mit 250'000 Franken vom Kanton unterstützt. Kommt die Fusion zustande, steuert er weitere zwei Millionen Franken bei.

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