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Zürich heizt nachhaltiger

Seit zehn Jahren werden zunehmend erneuerbare Energien für die Wärmeversorgung der Wohnungen in der Stadt Zürich genutzt. Vor allem Fernwärme und Wärmepumpen gewinnen an Bedeutung. In älteren Gebäuden werden indes weiterhin viele Öl- durch Gasheizungen ersetzt.

21.08.2017 / 09:38 / von: abl
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Erneuerbare Energien sind auf dem Vormarsch. (Bild: Stadt Zürich)

Erneuerbare Energien sind auf dem Vormarsch. (Bild: Stadt Zürich)

Zürich heizt vor allem mit Gas. (Bild: pixelio.de/	Henrik Gerold Vogel)

Zürich heizt vor allem mit Gas. (Bild: pixelio.de/ Henrik Gerold Vogel)

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Erstmals seit dem Jahr 2000 liegen wieder zuverlässige Daten zur Wärmeversorgung der Wohnungen in der Stadt Zürich vor. Im langfristigen Vergleich ist vor allem ein ausgeprägter Ersatz von Heizöl durch Gas festzustellen. Heute wird jede zweite Wohnung mit Gas beheizt; der Ölanteil ist seit 1990 von 70 auf 27 Prozent gefallen.

Rund 50 000 Wohnungen – knapp ein Viertel des Wohnungsbestandes – werden gegenwärtig mit erneuerbaren Energieträgern beheizt. Deren Bedeutung wächst mit der lebhaften Bautätigkeit und dank Fortschritten in der Energie-, Dämm- und Lüftungstechnik. Über 90 Prozent aller seit dem Jahr 2014 erstellten Wohnungen werden durch Umgebungswärme, Abfall oder Holz gewärmt. Zudem verfügen mehr als 80 Prozent dieser Wohnungen über eine kontrollierte Lüftung.

Die ganze Statistik zu den Wärmesystemen in Zürich gibt's hier.

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