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Brägger und Gmelin als Sportler des Jahres nominiert

Am Sonntag, 10. Dezember, werden an den Credit Suisse Sports Awards die Sportlerin und der Sportler des Jahres geehrt. Nun stehen die je sechs Finalistinnen und Finalisten fest, die um die Auszeichnungen als Nachfolger von Lara Gut und Fabian Cancellara kämpfen.

29.11.2017 / 17:21 / von: abl
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Pablo Brägger (links im Bild) ist als Sportler des Jahres nominiert. (Bild: Screenshot SRF)

Pablo Brägger (links im Bild) ist als Sportler des Jahres nominiert. (Bild: Screenshot SRF)

Und auch Jeannine Gmelin aus Uster. (Bild: Screenshot SRF)

Und auch Jeannine Gmelin aus Uster. (Bild: Screenshot SRF)

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Gut und Cancellara stehen dieses Jahr nicht zur Auswahl. Gut schaffte es nicht in die Top 6, Cancellara trat nach der letzten Saison vom Spitzensport zurück. Die Auswahl ist aber auch ohne die Vorjahressieger gross. Und selten war das Feld der Anwärterinnen und Anwärter so durchmischt. Die zwölf Athletinnen und Athleten repräsentieren acht Sportarten.

Bei den Männern ist Roger Federer der einzige, der die Auszeichnung in den vergangenen Jahren bereits (sechsmal) gewonnen hat. Der Tennisstar wird gefordert von Kunstturner Pablo Brägger, Skirennfahrer Beat Feuz, Eishockey-Profi Roman Josi, Handballer Andy Schmid und Mountainbike-Olympiasieger Nino Schurter.

Der bald 25-jährige Ostschweizer Pablo Brägger musste sich erst kürzlich einer Operation unterziehen. Der Europameister und WM-Vierte am Reck 2017 musste sich eine Schleimhautfalte (Plica) im Kniegelenk entfernen und den Meniskus fixieren lassen. Er hatte zusammen mit Giulia Steingruber den Swiss-Cup im Zürcher Hallenstadion gewonnen.

Bei den Frauen haben die zurückgetretene Tennisspielerin Martina Hingis, Triathletin Daniela Ryf und Kunstturnerin Giulia Steingruber den Award in der Vergangenheit bereits einmal überreicht bekommen. Das Trio stellt sich bei der Wahl den Weltmeisterinnen Jeannine Gmelin (Rudern), Jolanda Neff (Mountainbike) und Wendy Holdener (Ski alpin).

Die 26-jährige Jeannine Gmelin ist in Uster aufgewachsen. Sie hat im Oktober im Einer einen Weltmeistertitel geholt. Sie freut sich über die Nomination, auch wenn sie sonst eher «nicht so die Festefeierin» ist, wie sie selbst sagt.

Die Nominierten aus dem Sendegebiet Pablo Brägger und Jeannine Gmelin im RADIO TOP-Beitrag:

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Die Auszeichnungen werden im Rahmen einer TV-Show in Zürich vergeben. In der Sendung, die von allen drei Landessendern live übertragen wird, können die Zuschauer die Wahl per Televoting mitbestimmen. Die Vorauswahl der je sechs Nominierten haben die Schweizer Spitzensportlerinnen und -sportler sowie die Sportmedien (Sportredaktionen, Sektionen des Verbands sportpress.ch) getroffen.

Zur Auswahl standen Sportlerinnen und Sportler, die in der Wahlperiode zwischen dem 1. November 2016 und dem 31. Oktober 2017 herausragende Leistungen erbracht haben. Die Ergebnisse der Vorwahlen (Spitzensportler und Medien) zählen zu zwei Dritteln, jene des Televotings zu einem Drittel. Der Nettoerlös der TV-Abstimmung kommt der Stiftung Schweizer Sporthilfe zugute.

In der von Sandra Studer und Rainer Maria Salzgeber moderierten Livesendung werden zusätzlich die Preisträger in den Kategorien Team, Behindertensportler, Trainer und Newcomer geehrt. Den Newcomer können die Sportfans ebenfalls mitbestimmen. Noch bis am Dienstag, 5. Dezember, kann auf der Homepage www.credit-suisse-sports-awards.ch kostenlos abgestimmt werden.

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