10.01.2017

Ostschweiz könnte bei Olympia 2026 eine Rolle spielen

10.01.2017 15:39 - von: nha

Die Bündner Regierung hat am Dienstag das komplette Dossier für die Olympia-Kandidatur 2026 präsentiert. Bisher war die Stadt Zürich der grosse Partner, doch die Begeisterung der Stadt hält sich in Grenzen. Deshalb soll nun die Ostschweiz zum Handkuss kommen.

  • Die Ostschweiz könnte eine grössere Rolle spielen. (Bild: wikipedia.de unter creative commons/Makaristos)

    Die Ostschweiz könnte eine grössere Rolle spielen. (Bild: wikipedia.de unter creative commons/Makaristos)

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Die Bündner Regierung hat das komplette Dossier für die Kandidatur zur Durchführung der Olympischen Winterspiele 2026 publiziert. Die Bewerbungsunterlagen waren bereits Mitte Dezember bei Swiss Olympic eingereicht worden.

Was in dem Konzept überrascht ist, dass die Kandidatur «Graubünden und Partner» heisst. Bisher war Zürich der Partner. Da sich aber die Begeisterung der Stadt in Grenzen hält, könnte nun die Ostschweiz ihren grossen Auftritt haben. Wie das «Regionaljournal» berichtet, geht dies aus einer Variante im veröffentlichen Dossier hervor.

Demnach werden die Städte Frauenfeld, Schaffhausen, Kreuzlingen und St.Gallen als mögliche Übernachtungsorte erwähnt. Zudem ist in dieser Variante die Stadt Rapperswil-Jona das Zentrum. Dort sollen alle Siegerzeremonien stattfinden. Weiter heisst es im Dossier: «Die Stadt Rapperswil-Jona hat bereits ihr Interesse an der Kandidatur Graubünden und Partner bestätigt und wird die Eishalle Lido der Kandidatur zur Verfügung stellen.»

Stadtpräsident Martin Stöckling bestätigt gegenüber RADIO TOP das Interesse von Rapperswil-Jona an Olympia 2026:

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Graubünden stimmt am 12. Februar über die Olympia-Kandidatur ab.