21.01.2016

Dickes Trinkgeld von Scheich von Katar für Klinik-Mitarbeiter

21.01.2016 15:34 - von: ano

Mitten in der Nacht und mitten in den Weihnachtsfeiertagen reiste der ehemalige Emir von Katar für eine Operation in die Schweiz. Wie Recherchen von RADIO TOP zeigen, hat sich der Alt-Emir bei den Mitarbeitern der Schulthess-Klinik mit einer grosszügigen Geste bedankt. Er liess den Klinik-Mitarbeitern tausende Franken Trinkgeld zurück.

  • Bild: wikipedia.org/creative commons

    Der ehemalige Emir von Katar Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani (Bild: commons.wikipedia.org)

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Die Aufregung war gross, als in der Nacht auf den Stephanstag am Flughafen Zürich das Nachtflugverbot aufgehoben wurde. Der ehemalige Emir von Katar, Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani, und seine Entourage landeten am frühen Morgen in Zürich. Der Grund: Der ehemalige Emir hatte sich in seinen Ferien in Marokko ein Bein gebrochen. Deshalb ist er notfallmässig nach Zürich geflogen worden, um sich dort in der Schulthess-Klinik behandeln zu lassen.

Für den ehemaligen Emir wurde das Nachtflugverbot am Flughafen Zürich ausgehebelt. Die Luftwaffe erteilte in der Nacht auf den Stephanstag gleich drei Flugzeugen der katarischen Königsfamilie eine Ausnahmebewilligung wegen des medizinischen Notfalls.

Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani liess sich in der Schulthess-Klinik in Zürich operieren und verweilte während des Genesungsprozesses einige Tag in der Klinik. Nach seiner Operation in der Schulthess-Klinik zeigte sich Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani grosszügig. Jeder Mitarbeiter, der in dieser Zeit mit dem Scheich zu tun hatte, bekam bis zu 3‘000 Franken Trinkgeld. Generell ist es dem Spitalpersonal jedoch untersagt, grosse Geschenke anzunehmen.

Die Schulthess-Klinik bestätigt, dass sich der Scheich grosszügig zeigte. «Die Mitarbeiter haben vom Scheich einen Geldbetrag erhalten», sagt die Geschäftsführerin der Klinik Andrea Rytz auf Anfrage von RADIO TOP. «Das haben wir noch nie erlebt. Ein normales Trinkgeld bei uns beträgt 20 bis 50 Franken», so Rytz. Sie hätten juristisch abgeklärt, ob die Mitarbeiter das Trinkgeld annehmen dürfen oder nicht. Die Klinikleitung hat sich entschlossen, den Mitarbeitern bis 150 Franken Trinkgeld zu lassen. Der Rest fliesst in eine Gemeinschaftskasse.

Der Scheich hat die Schweiz am 4. Januar wieder verlassen. Am Mittag hoben der ehemalige Emir und seine Entourage vom Flughafen Zürich ab. 

RADIO TOP-Beitrag zum grosszügigen Scheich von Katar:


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