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Winterthurer Stadtrat unterstützt die Schliessung des «Kistenpasses»

Der Wiesendanger Gemeinderat möchte den «Kistenpass» für Autos sperren. Weil die Strecke besonders zu Stosszeiten viel genutzt wird, kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. Der Winterthurer Stadtrat begrüsst diesen Vorschlag.

24.09.2020 / 16:06 / von: lpe
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Der «Kistenpass» zwischen Wiesendangen und Hegi soll für Autos gesperrt werden. (Symbolbild. pixabay/ WaltiGoehner)

Der «Kistenpass» zwischen Wiesendangen und Hegi soll für Autos gesperrt werden. (Symbolbild. pixabay/ WaltiGoehner)

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Der Kistenpass verbindet den Dorfkern von Wiesendangen und dem Gebiet Schloss Hegi. Eigentlich wäre die Strecke als Veloroute gedacht.

Allerdings kommt es zu Stosszeiten immer wieder zu schweren Unfällen weil die Route von vielen Autofahrern als Alternative zwischen dem Autobahnanschluss Attikon und Neuhegi genutzt wird. 

Mögliche Sperrung des «Kistenpasses» für Autos

Der Wiesendanger Gemeinderat möchte die Strecke für Autos sperren. Auch der Winterthurer Stadtrat begrüsst den Vorschlag, den «Kistenpasses» für den motorisierten Durchgangsverkehr zu schliessen. Der Stadtrat legt dabei jedoch grossen Wert darauf, dass die Auswirkungen auf den Verkehr in Oberwinterthur detailliert untersucht und notwendige Begleitmassnahmen festgelegt werden.

Der Stadtrat will nun eine detaillierte Studie ausarbeiten. Die Ergebnisse sollen voraussichtlich im nächsten Jahr vorliegen.

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Sulzemer
am 26.09.2020 um 22:37
Ich fahre diese Strecke seit über 20 Jahren mit kleineren und grösseren Fahrzeugen. Früher waren dort durchgehend 80 km/h kein Problem - wäre es für mich such heute nicht. Die Strasse ist schmal, aber nicht zu schmal. Die Leute können einfach nicht mehr gut Autofahren und die Dimensionen ihrer Fahrzeuge richtig einschätzen. :-(
corbeau
am 25.09.2020 um 12:11
JA, bitte schliessen.Die Strasse ist zu schmal, es gibt unübersichtliche Stellen und es wird zu schnell gefahren. Die Verbindung ist für Autos nicht notwendig, aber für Velos.Gruss von einem Winterthurer Autofahrer
Daniel
am 25.09.2020 um 06:33
Dann werden der Metzger , der Bäcker, die Restaurants und die Arztpraxis in Wiesendangen halt in Zukunft auf uns verzichten müssen. Sie werdens überleben und die neu berücksichtigten Geschäfte sich über mehr Umsatz freuen.
Tom
am 24.09.2020 um 13:27
Gäbe es bessere Alternativen oder weniger Schikanen auf den Hauptachsen, dann würde sich das Problem vonselbst lösen. Dies scheint für die Winterthurer Verkehrspolitik jedoch keine Variante zu sein, denn massive Staus verursacht durch bewusst asymmetrisch und immer mehr Lichtsignalanlagen sind ein Ziel der Winterthurer Verkehrspolitik. Dies deckt sich auch mit Frau Meiers Ansichten. Da kommen Verbote wie gerufen.