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An Bund adressiert: Allianz aus Jungparteien fordert mehr Mitspracherecht bei Corona-Entscheiden

In einem offenen Brief haben die Jungparteien der Mitte, GLP, EVP, SP und Grünen mehr Mitspracherecht bei künftige Corona-Entscheiden gefordert. Für die Junge SVP gehen die Forderungen derweil zu wenig weit.

05.04.2021 / 15:04 / von: lpe
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In einem offenen Brief fordern die Jungparteien einen intensiveren Dialog. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

In einem offenen Brief fordern die Jungparteien einen intensiveren Dialog. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

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Hintergrund der Forderungen sind die erneut gewaltvollen Ausschreitungen über Ostern in der Stadt St.Gallen. Die Junge Mitte, die Jungen Grünliberalen, die Jungen Grünen, die Junge EVP und die Juso verurteilen die Krawalle der Jugendlichen scharf. Jedoch dürfen in den Berichten nicht diejenigen, jungen Stimmen untergehen, die sich seit Pandemie-Beginn an die Corona-Regeln halten. Die junge Generation brauche Perspektiven.

Es sei wichtig, die Konsequenzen der Corona-Krise auch für Jugendliche «sozialverträglich» zu machen. In einem offenen Brief fordern die Jungparteien daher den Bund zum Dialog auf. Anliegen der Jungparteien sollen verstärkt in das Krisenmanagement einfliessen, Jugendliche dürften bei Lockerungsmassnahmen, die mit einer Corona-Impfung zusammenhängen, nicht benachteiligt werden, der Präsenzunterricht an Ausbildungsstätten soll mit entsprechenden Schutzmassnahmen sofort wieder aufgenommen werden, mit entsprechender Test-Strategie sollen Lockerungen geprüft werden, es brauche ein ausreichendes Angebot für Jugendliche mit psychischen Problemen und der Einstieg in den Arbeitsmarkt während Corona soll verstärkt unterstützt werden, so die Forderungen der Allianz.

Im Gespräch mit RADIO TOP ordnet Juso-Vizepräsident und Mitunterzeichner Nicolas Siegerist die Forderungen ein:

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Die Junge SVP ist nicht Teil der Allianz. Dennoch war sie bei ersten Gesprächen dabei, die Lockerungs-Forderungen gingen den Bürgerlichen jedoch zu wenig weit. Für JSVP-Präsident David Trachsel widerspiegelt der Brief daher nicht in erster Linie die Anliegen der jungen Generation: 

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Aus Sicht der JSVP sei es jedoch erfreulich, dass die Jungen ihre Stimme erheben und ihre Probleme an die Öffentlichkeit tragen.  

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