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Armeehunde sollen Corona-Infizierte erschnüffeln

In der Schweiz werden bald die ersten Spürhunde zur Erkennung von Corona-Infektionen ausgebildet werden. Sie könnten bald in Schulen, bei Unternehmen oder an Veranstaltungen eingesetzt werden.

28.02.2021 / 08:57 / von: sfa
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Statt eines Rachenabstrichs könnten künftig vermehrt Spürhunde zum Einsatz kommen, um Corona-Infizierte ausfindig zu machen. (Bild: Keystone/ZB/Robert Michael)

Statt eines Rachenabstrichs könnten künftig vermehrt Spürhunde zum Einsatz kommen, um Corona-Infizierte ausfindig zu machen. (Bild: Keystone/ZB/Robert Michael)

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Im Ausland kommen sie bereits zum Einsatz, etwa am Flughafen in der finnischen Hauptstadt Helsinki: Corona-Spürhunde. Sie erschnüffeln, ob die Leute mit Corona infiziert sind – noch bevor diese Symptome entwickeln. Gemäss bisherigem Wissensstand liegen die Spürhunde in rund 90 Prozent aller Fälle richtig – und sind damit in etwa gleich zuverlässig wie Labortests.

In der Schweiz kamen solche Spürhunde bisher nicht zum Einsatz – das wird sich aber bald ändern. Das Universitätsspital Genf, die Armee und der Sicherheitsdienst der UNO bilden im Rahmen einer Machbarkeitsstudie gemeinsam drei Spürhunde aus, schreibt die «Sonntagszeitung». Diese könnten in Zukunft etwa in Schulen, Betrieben oder an Veranstaltungen zum Einsatz kommen, um Infektionsherde ausfindig zu machen. Auch Einsätze an Bahnhöfen oder Flughäfen – ähnlich wie in Helsinki – wären denkbar.

Die Ausbildung der ersten drei Schweizer Corona-Spürhunde startet in wenigen Tagen. Bis Ende März sollen sie ihre Ausbildung abschliessen und ihr Können unter Beweis stellen. Danach wären sie, falls sich die Methode bewährt, für erste Einsätze im Ernstfall bereit. Ob diese auch tatsächlich stattfinden, oder ob man doch lieber bei den Labortests bleibt, muss von der Politik noch abschliessend entschieden werden.

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Karoline
am 28.02.2021 um 13:11
Cooli Sach ????