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Berger: Boostern allein wird Corona-Pandemie nicht beenden

Auffrischungs-Impfungen gegen das Coronavirus werden laut Christoph Berger, Präsident der eidgenössischen Impfkommission, die Pandemie nicht beenden. Drei Punkte seien entscheidend, um ans Ziel zu gelangen.

24.11.2021 / 06:12 / von: sda/jgu
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Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, hofft, dass die Schweiz mit den Booster-Impfungen über den Winter kommt. Es sei offen, wie lange der Immunschutz nach einer Auffrischung anhalte. (Archivbild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, hofft, dass die Schweiz mit den Booster-Impfungen über den Winter kommt. Es sei offen, wie lange der Immunschutz nach einer Auffrischung anhalte. (Archivbild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

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Erstens müssten alle verletzlichen Personen geschützt sein, sagte Berger in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung». Daher müssten jetzt bei den Personen über 65 Jahren die Auffrischungs-Impfungen (Booster) vorangetrieben werden.

Zweitens müsse die Durchimpfung der Bevölkerung möglichst hoch sein. Dann sei auch ein geminderter Schutz vor milder Infektion, der ja viele Monate nach der Impfung noch existiere, kein Problem.

Und drittens würden viele Ungeimpfte diesen Winter eine Corona-Infektion bekommen. Es sei zu hoffen, dass im nächsten Frühjahr ausreichend viele Menschen eine gewisse Immunität hätten.

Keine Probleme sieht Berger, die Booster-Impfungen mit einem anderen Impfstoff als bei der Grundimmunisierung vorzunehmen. Zwar habe die Impfkommission empfohlen, beim gleichen Impfstoff zu bleiben. Sie sage aber auch, dass man für den Booster den jeweils anderen mRNA-Impfstoff nehmen könne als bei den ersten zwei Spritzen. Allerdings gebe es dafür keine Zulassung von der Swissmedic.

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