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Berset hält am Impfplan bis im Sommer fest

Bis im Sommer sollen alle Personen, die dies möchten, gegen Covid-19 geimpft sein. Gesundheitsminister Alain Berset hält trotz Knappheit bei den verfügbaren Impfdosen an diesem Fahrplan fest.

25.02.2021 / 12:18 / von: sfa/sda
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Bundesrat Alain Berset, rechts, und Jean-Pierre Gallati, Regierungsrat AG und Vorsteher Departement Gesundheit und Soziales, nach einer Medienkonferenz in Aarau. (Bild: PETER KLAUNZER/KEYSTONE)

Bundesrat Alain Berset, rechts, und Jean-Pierre Gallati, Regierungsrat AG und Vorsteher Departement Gesundheit und Soziales, nach einer Medienkonferenz in Aarau. (Bild: PETER KLAUNZER/KEYSTONE)

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Bundesrat Alain Berset hat dem Kanton Aargau am Donnerstag einen Besuch abgestattet. Der SP-Bundesrat wollte sich dort ein Bild über den Verlauf der Impfkampagne und die Coronavirus-Situation im Kanton machen. Die Coronavirus-Erstimpfungen in den über 100 Altersheimen des Kantons Aargau sind seit rund einer Woche abgeschlossen. Auch im Aargau stehen weniger Coronavirus-Impfdosen als ursprünglich geplant zur Verfügung.

Am Rande des Besuchs bekräftigte Berset das Ziel, bis im Sommer alle Impfwilligen in der Schweiz gegen Covid-19 zu impfen. Das Ziel sei

trotz Lieferengpässen

zu erreichen, sagte der Gesundheitsminister an einer Medienkonferenz in Aarau. «In den nächsten Wochen und Monaten werden wir sehr viele Impfdosen in der Schweiz haben.» Bald seien hierzulande 700'000 Dosen verabreicht worden. Die Impfung habe eine Wirksamkeit von 95 Prozent.

Die Kantonsärzte haben sich in den vergangenen Wochen aber skeptisch gezeigt, ob der Fahrplan tatsächlich noch eingehalten werden kann. Die Schweiz hat sich mittlerweile rund 32 Millionen Impfdosen gesichert. Zum Teil handelt es sich allerdings um Impfstoffe, für welche

die Zulassung in der Schweiz noch aussteht.

Die Impfstoffhersteller haben bisher ausserdem weniger Dosen geliefert als ursprünglich zugesagt.

Zu

weiteren Lockerungen der Corona-Massnahmen

sagte Berset, der Gesamtbundesrat verfolge die Entwicklung der Kennzahlen. «Wir sehen eine Stagnation auf nicht so tiefem Niveau.» Prognosen seien schwierig. «Wenn die Zahlen weiter sinken, können wir Lockerungsschritte umsetzen.» Der Bundesrat wolle ein kalkuliertes Risiko eingehen, ohne die erreichten Fortschritte zu gefährden.

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