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Berset machen die steigenden Corona-Fallzahlen kaum Sorgen

Gesundheitsminister Alain Berset beunruhigt die derzeitige wöchentliche Verdoppelung der positiven Corona-Fälle nicht übermässig. Beim Impfen habe man das Anfang dieses Jahres formulierte Ziel schon übertroffen. Mit der Delta-Variante müsse die Rate jedoch wohl höher sein.

16.07.2021 / 19:22 / von: sda/mma
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Gesundheitsminister Alain Berset beunruhigt die derzeitige wöchentliche Verdoppelung der positiven Corona-Fälle nicht übermässig. (Archivbild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

Gesundheitsminister Alain Berset beunruhigt die derzeitige wöchentliche Verdoppelung der positiven Corona-Fälle nicht übermässig. (Archivbild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

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Die Zunahme der positiv getesteten Fälle sei "nicht so angenehm", komme aber nicht unerwartet, sagte Berset am Freitagabend im «Echo der Zeit» von Schweizer Radio «SRF». Die Situation sei aber im Vergleich zum Sommer 2020 eine gänzlich andere. Fast zwei Drittel der erwachsenen Bevölkerung seinen mindestens einmal geimpft.

Die Impfkampagne habe bis jetzt sehr gut funktioniert. Bei den Risikopersonen seien schon über 80 Prozent geimpft, von der restlichen erwachsenen Bevölkerung 60 Prozent mindestens einmal.

Die Belegung in den Spitälern mit Corona-Patienten sei zudem sehr tief. Die neue Welle treffe nun die Ungeimpften, so Berset. Das Virus zirkuliere vor allem unter den jüngeren Menschen. Für die allermeisten sei dies gesundheitlich kein Problem.

Es sei nun aber der Moment, sich doch noch impfen zu lassen. Der Bundesrat setze weiterhin auf Eigenverantwortung und wolle die Menschen überzeugen, «dass das Impfen eine gute Sache ist», sagte Berset. Noch nie seien global so viele Menschen gegen die gleiche Krankheit geimpft worden. Das sei «die sicherste Impfung der Welt».

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