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Bundesrat will weiterhin keine schärferen nationalen Corona-Regeln

Trotz kritischer Lage, verschiedener Appelle aus der Wissenschaft und Lockdowns im Ausland will der Bundesrat weiterhin nichts von einer schweizweiten Verschärfung der Corona-Massnahmen wissen. Er nimmt dafür erneut die Kantone in die Verantwortung.

24.11.2021 / 15:15 / von: sda/mma
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Der Bundesrat verzichtet weiterhin auf Verschärfungen. (Archivbild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Der Bundesrat verzichtet weiterhin auf Verschärfungen. (Archivbild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

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Der Tenor in der Landesregierung lautete am Mittwoch weiterhin: Keine neuen Massnahmen, stattdessen soll die Katastrophe mit Selbstverantwortung und schnellem Handeln der Kantone verhindert werden. Gleichzeitig schreibt der Bundesrat, dass er die epidemische Situation als «kritisch» einschätzt.

Dass er dennoch mit schärferen nationalen Corona-Massnahmen zuwartet, begründet der Bundesrat mit «der aktuell relativ tiefen Belastung der Intensivpflegestationen mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten und den grossen regionalen Unterschieden». Er halte an der mit den Kantonen vereinbarten Zusammenarbeit fest, wonach bei regional unterschiedlicher Entwicklung der Pandemie die Kantone die notwendigen Massnahmen ergreifen müssten.

Zudem appelliert der Bundesrat erneut an die Bevölkerung, sich an die Basismassnahmen wie Abstand halten, Maske tragen, Lüften und Testen zu halten. Mit der konsequenten Umsetzung der Regeln könne eine Überlastung der Spitäler verhindert werden.

Laut dem Bundesrat wird sich die Situation in den kommenden Wochen weiter verschärfen. «Die erhöhte Viruszirkulation bei den jüngeren Altersgruppen dürfte zu einer erhöhten Übertragung des Virus auf die Risikogruppen und einem - möglicherweise sehr raschen - Anstieg der Hospitalisierungen führen.» Die Regierung hält es aber für möglich, dass sich diese Entwicklung mit einer Verhaltensänderung der Bevölkerung und regionalen Verschärfungen der Massnahmen abwenden lässt.

Aus den Kantonen ertönten in den vergangenen Tagen angesichts der wieder stark steigenden Fallzahlen, mehr Covid-Patienten in den Spitälern und der teils dramatischen Lage in Österreich und Deutschland Rufe nach landesweiten Massnahmen - darunter eine Ausweitung der Maskenpflicht und vermehrtes Homeoffice. Für den Bundesrat stehen jedoch regionale Ausweitungen der Maskenpflicht, namentlich auch in Schulen, der Homeoffice-Pflicht oder der Kapazitätsbeschränkungen im Vordergrund.

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Jocker
am 24.11.2021 um 23:12
Wie löblich, kleinlaut und falsch da Herr BR Berset was „dahinlabert“. Denn, sollten „per Zufall“ kurz nach der, durch Manipulation, gewonnen Abstimmung durch die Volksverarschungsvertreter die Schrauben durch den BR angezogen werden, ist der Gesamtbundesrat und seine hirnlosen Gefolgsleute per sofort zu verhaften, zu enteignen und lebenslang einzusperren - oder noch besser zu ………… - „imaginäres Problem“ gelöst, der Neuanfang kann beginnen. (Ich BP für einen viertel des Gehaltes des BR.)
momo
am 24.11.2021 um 17:52
warten wir mal ab bis nach dem 28.11. !!!!! ich kann da nur noch lachen. Es ist so schön, zuzuschauen, wie sich alles in die eine RICHTUNG entwickelt.