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Coaching-Programm für Hotel-Branche lanciert

Der Bund und der Branchenverband HotellerieSuisse lancieren gemeinsam ein Coaching-Programm für Betriebe, die von der Corona-Krise gebeutelt wurden.

23.02.2021 / 11:37 / von: pwa/sda
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Die Corona-Krise sorgt für leere Hotel-Lobbys. (Symbolbild: pixabay.com/radesigns)

Die Corona-Krise sorgt für leere Hotel-Lobbys. (Symbolbild: pixabay.com/radesigns)

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Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) und HotellerieSuisse lancieren ein Coaching-Programm für die von der Corona-Pandemie stark getroffene Beherbergungsbranche. Kleine und mittlere Betriebe sollen damit für die Zukunft gestärkt werden, wie das Seco am Dienstag mitteilte.

Es sei wichtig, bereits während der Krise die Weichen für die Zukunft eines Betriebes zu stellen, indem rechtzeitig auf das dynamische Umfeld reagiert werde, schreibt das Seco weiter. Die Hotels sollen durch das Coaching-Programm für die Zukunft fit gemacht werden.

Als Zielgruppe stehen kleinere und mittlere Individualbetriebe im Fokus, die das unternehmerische Risiko selbst tragen und deren Eigentümer stark im operativen Geschäft eingebunden sind. Unternehmen, welche am Programm teilnehmen, können von einem Coaching von maximal fünf Tagen pro Betrieb profitieren. Das Seco unterstützt das Coaching-Programm im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) finanziell.

Offizieller Start des Programms ist der 1. April 2021. Es steht Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern von HotellerieSuisse offen und ist für klassifizierte Beherbergungsbetriebe mit 10 bis 60 Zimmern ausgelegt.

Die Hotellerie gehört zu den am stärksten von der Krise betroffenen Branchen: Die Logiernächte brachen im vergangenen Jahr um 40 Prozent ein und katapultierten die Hotellerie damit schlagartig auf den Stand der 1950er Jahre zurück. Alleine in Zürich mussten aufgrund der Pandemie bisher zehn Hotels ihre Tore für immer schliessen, darunter das höchste Hotel der Schweiz: das Swissôtel in Oerlikon.

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