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Contact-Tracing funktioniert gut

Das Contact-Tracing in der Schweiz funktioniert offenbar gut. Die Hälfte der Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde, befand sich bei der Bestätigung der Infektion bereits in Quarantäne. Dies zeigen Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit.

10.07.2020 / 07:57 / von: lny
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Die Kantone haben das Contact-Tracing relativ gut im Griff. (Bild: AP Photo/Lynne Sladky)

Die Kantone haben das Contact-Tracing relativ gut im Griff. (Bild: AP Photo/Lynne Sladky)

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Seit der schrittweisen Lockerung der Coronamassnahmen setzen die Behörden auf das Contact-Tracing. So wollen sie die Übertragungsketten brechen. Zahlen des BAG zeigen jetzt: das Contact-Tracing funktioniert. Ablesen lässt sich das im Anteil neuer Coronafälle, die sich zum Zeitpunkt der Bestätigung bereits in Quarantäne befanden. Der «Tages-Anzeiger» hat die Zahlen ausgewertet.

Am erfolgreichsten sind die Kantone Obwalden und Appenzell Ausserrhoden mit einem Anteil von 100 Prozent. Schaffhausen hingegen steht am anderen Ende der Skala mit 0 Prozent. Die drei bilden aber Ausnahmen, da sie jeweils nur ein bis zwei Fälle hatten. Signifikanter sind die Zahlen des Jura. Dort befanden sich rund 70 Prozent der Coronafälle bereits in Quarantäne. Schlecht schneiden die Kantone Tessin und Basel-Land ab.

Im Schnitt befanden sich schweizweit 54 Prozent aller im Labor bestätigten Fälle bereits in Quarantäne.

Weiteres zum Coronavirus gibt es im Ticker

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