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Corona-Pandemie fördert Gewaltkultur der Jugend

In den letzten sechs Jahren hat die Jugendkriminalität in der ganzen Schweiz zugenommen. Im Corona-Jahr ist vor allem die Zahl der Raubüberfälle stark angestiegen.

11.04.2021 / 10:25 / von: cgr/sda
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Im Corona-Jahr haben vor allem die Raubüberfälle zugenommen. (Symbolbild: Kantonspolizei Thurgau)

Im Corona-Jahr haben vor allem die Raubüberfälle zugenommen. (Symbolbild: Kantonspolizei Thurgau)

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Die Corona-Pandemie beschleunigt eine Entwicklung hin zu einer Gewaltkultur der Jugend. So hat seit 2015 die Jugendkriminalität schweizweit über fast alle Delikte um ein Drittel zugenommen. Das schreibt der «SonntagsBlick» mit Verweis auf eine Auswertung der aktuellen polizeilichen Kriminalstatistik von Dirk Baier, Kriminologe der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW.

Am meisten zugenommen haben demnach die Delikte bei Raubüberfall - um 146 Prozent, mit 497 Beschuldigten im Jahr 2020. Dies bereitetet dem Experten Sorge, da es für eine gestiegene Gewaltbereitschaft unter männlichen Jugendlichen spreche. Auch bei der Beteiligung an körperlichen Angriffen ist der Anstieg mit 122 Prozent bei 353 Beschuldigten im Jahr 2020 hoch.

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B. Kerzenmacher
am 11.04.2021 um 14:16
Unabhängig von Corona, sehen die Randalierer aber gar nicht so aus als würden sie in Zukunft etwas für die Allgemeinheit leisten wollen. Oder wollen sie vielleicht nur von ihrem eigenen Versagen ablenken?