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Corona-Task-Force wird verkleinert und erhält neue Führung

Die wissenschaftliche Corona-Task-Force des Bundes wird auf den Sommer hin verkleinert und erhält eine neue Führung. Martin Ackermann wird die Leitung der Covid-19-Science-Task-Force an Tanja Stadler von der ETH Zürich übergeben.

10.06.2021 / 14:40 / von: mle/sda
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Martin Ackermann wird die Leitung der Covid-19-Science-Task-Force...(Archivbild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Martin Ackermann wird die Leitung der Covid-19-Science-Task-Force...(Archivbild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

an Tanja Stadler von der Universität Basel übergeben. (Bild: ETH Zürich)

an Tanja Stadler von der Universität Basel übergeben. (Bild: ETH Zürich)

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Das Schweizer Impfprogramm schreite schnell voran und die epidemiologische Lage entwickle sich positiv, heisst es in einer Mitteilung der Swiss National Covid-19 Science Task Force vom Donnerstag. Um sich der neuen Lage und den veränderten Bedürfnissen anzupassen, werde die Task Force neu organisiert.

Die Übergabe der Leitung erfolgt, sobald der Bundesrat offiziell die «Normalisierungsphase» verkündet, wie es weiter heisst. Diese beginnt gemäss dem Drei-Phasen-Modell des Bundes, wenn alle impfwilligen erwachsenen Personen vollständig geimpft sind. 

Die Anzahl der Task-Force-Mitglieder wird mit dem Beginn der neuen Phase reduziert. Die Diskussionen über die Zusammenstellung der wissenschaftlichen Task Force ab Sommer 2021 laufen derzeit laut Mitteilung. Weiterhin werde die Task Force aber interdisziplinär zusammengestellt sein, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Verfügung stellen und den Behörden beratend zur Seite stehen.

Tanja Stadler ist Professorin im Departement Biosystemwissenschaft und -technik an der ETH Zürich in Basel. Als Mitglied und später Leiterin der Expertengruppe für Data und Modeling ist sie seit der Gründung Mitglied der Task Force.

Martin Ackermann, bisheriger Leiter der Task Force wird das Gremium weiterhin unterstützen, aber in reduziertem Umfang, um sich nach einem intensiven Jahr wieder vollumfänglich seiner Arbeit an der ETH Zürich und dem ETH-Wasserforschungsinstitut Eawag und seiner Forschungsgruppe zu widmen.

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