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Corona-Taskforce sieht Spielraum für Lockerungen

Der Chef der wissenschaftlichen Corona-Taskforce des Bundes Martin Ackermann sieht Raum für Lockerungen der Corona-Massnahmen. Gleichzeitig will die SVP die Taskforce abschaffen.

09.05.2021 / 07:17 / von: pwa/sda
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Der Chef der Corona-Taskforce Martin Ackermann sieht in der Schweiz Raum für weitere Lockerungen. (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Der Chef der Corona-Taskforce Martin Ackermann sieht in der Schweiz Raum für weitere Lockerungen. (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

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In der Schweiz wird der Spielraum für Lockerungen der Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus zunehmend grösser. Das stellt Martin Ackermann, der Chef der wissenschaftlichen Covid-19-Taskforce des Bundes, im Interview mit der «NZZ am Sonntag» fest.

Allerdings bestehe das Risiko eines erneuten Anstiegs der Fallzahlen nach wie vor, sagte Ackermann. Werde zu früh zu stark geöffnet, würden Menschen, die sich noch nicht hätten impfen lassen können, unnötig gefährdet. «Das wäre ihnen gegenüber nicht fair.»

Für eine Öffnung der Restaurant-Innenräume ist es laut Ackermann noch zu früh. Denn Begegnungen in Innenträumen ohne Masken stellten das grösste Infektionsrisiko dar. Dieses Risiko werde kleiner, wenn mehr Menschen geimpft seien und weniger Viren zirkulierten.

Ackermann äusserte sich im Interview «positiv überrascht» über die aktuelle Entwicklung. Er gehe davon aus, dass die Taskforce in ihren Warnungen vor den Öffnungen im April drei mögliche Punkte falsch eingeschätzt haben könnte: Das warme Wetter, die nicht genau bekannte Übertragungsrate der britischen Mutation und der Mensch.

Denn: «Der grösste Unsicherheitsfaktor bei Öffnungen ist das Verhalten der Bevölkerung.» Es sehe so aus als verhalte sich eine grosse Mehrheit sehr vernünftig. So gesehen hätten die kritisierten Modelle der Taskforce mit hohen Fallzahlen «vielleicht mitgeholfen, die Pandemie zu bremsen».

SVP will Taskforce abschaffen

Die SVP wiederholt derweil ihre Kritik an der Taskforce. Sie verbreite jeweils «Horrormärchen», deshalb fordert die Partei gar die Auflösung der wissenschaftlichen Taskforce, berichtet die «SonntagsZeitung». Sie will im Parlament einen entsprechenden Vorstoss einbringen, schreibt die Zeitung.

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