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Corona-Tests und die dritte Corona-Impfung: Das berichten die Zeitungen am Sonntag

Am Sonntag drehen sich viele Zeitungsartikel einmal mehr um Corona-Themen. So wird unter anderem berichtet, dass verschiedene Mitglieder des National- und Ständerats fordern, dass die Corona-Tests langfristig kostenlos bleiben.

26.09.2021 / 09:18 / von: vsa/sda
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In den Zeitungen wird am Sonntag unter anderem darüber berichtet, dass verschiedene National- und Ständeräte fordern, dass die Corona-Tests gratis bleiben. (Bild: pixabay.com/congerdesign)

In den Zeitungen wird am Sonntag unter anderem darüber berichtet, dass verschiedene National- und Ständeräte fordern, dass die Corona-Tests gratis bleiben. (Bild: pixabay.com/congerdesign)

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Corona-Tests sollen gratis bleiben

Politikerinnen und Politiker von SVP, SP und Grünen wollen den Bundesrat dazu verpflichten, die Covid-19-Gratistests beizubehalten. Kommende Woche wollen sie eine parlamentarische Initiative im Eilverfahren durch beide Kammern bringen. Das berichtet die «SonntagsZeitung». Beteiligte aus den drei Parteien hätten dies bestätigt. Bringen sie das Anliegen durch, müsste der Bundesrat den Willen des Parlaments umsetzen. Am Freitag will die Landesregierung entscheiden, ob und ab wann die für das Covid-Zertifikat nötigen Tests künftig etwas kosten sollen. SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi wollte zunächst eine ausserordentliche Session für den Entscheid über die Testkosten fordern, ist nun aber davon abgekommen, wie die «SonntagsZeitung» berichtet. Auch Strafrechtsexperten kritisierten die kostenpflichtigen Tests für den Erhalt des Covid-Zertifikats.

Gegner der Corona-Massnahmen sind vor Radikalisierung gefährdet

Ein kleiner Teil der Menschen, die die Corona-Schutzmassnahmen ablehnen, beginne sich zu radikalisieren und sei zu Gewalt bereit. Davor warnt André Duvillard, der Delegierte des Sicherheitsverbundes Schweiz, in der Zeitung «Le Matin Dimanche». An den jüngsten Kundgebungen von Massnahmen-Gegnern in Bern seien Messer und Schraubenzieher sichergestellt worden. Die Demonstrierenden bezeichnet der Spezialist für die Bekämpfung von Radikalisierung als «monothematische Extremisten». Sie gehörten weder zur äussersten Rechten noch zur äussersten Linken und seien aus einem ganz bestimmten Grund - eben Covid-19 - zu Gewalttaten bereit. Er sprach von einer neuen Form von Extremismus, der auf internationaler Ebene auftauche. An eine derartige Konzentration von Demonstrierenden in der Schweiz könne er sich nicht erinnern, sagte Duvillard zudem. Er mahnte zu Aufmerksamkeit in den kommenden Wochen, namentlich vor der Abstimmung über das Covid-19-Gesetz Ende November.

Vorbereitungen für 3. Corona-Impfung laufen

Die Kantone bereiten sich auf die dritte Impfung gegen Covid-19 vor, die so genannte Booster-Impfung. Das bestätigte Michael Jordi, Generalsekretär der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) der «NZZ am Sonntag». Im Fokus stünden die Pflegeheime. Auf die Booster-Impfung pocht Christian Streit, Geschäftsführer des Verbandes Senesuisse, dem 400 Heime angeschlossen sind. Die dritte Impfung gegen Covid-19 müsse rechtzeitig verabreicht werden und nicht erst im Winter, wenn neben Covid-19 auch die Grippe wieder Thema sei. Laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) steht zurzeit noch nicht fest, ob und für wen eine Booster-Impfung allenfalls nötig wäre. Die für die Auffrischung nötigen Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna stünden indes zur Verfügung. Zugelassen sind dritte Impfungen derzeit lediglich für Menschen mit Immunsuppression. Zahlen des BAG zeigen, dass die Zahl der über 80-Jährigen, die im Zusammenhang mit Covid-19 in Spitäler eingewiesen worden sind, in den letzten Wochen gestiegen ist.

Spucktests sollen zugänglicher gemacht werden

Ab Mitte Oktober wird der Zugang zu gepoolten und damit kostengünstigen PCR-Speicheltests einfacher. Je nach Vorgaben des zuständigen Kantons können auch Zertifikate ausgestellt werden. Die Plattform «Together We Test» der Hirslanden-Gruppe organisiert im Auftrag des Bundes landesweit Gratis-PCR-Pooltests für Schulen, Betriebe und Gesundheitseinrichtungen, wie der «SonntagsBlick» schreibt. Für Einzelpersonen kosten die Tests zwar etwas, aber rund fünf Mal weniger kosten als PCR-Einzeltests, die 160 Franken oder mehr kosten, wie Gieri Cathomas, der Leiter von «Together We Test», im Interview mit dem «SonntagsBlick» sagt. Die Einzelproben können in Apotheken, beim Arzt oder bei der Spitex abgegeben werden. Sie werden zu Pools zusammengemischt und an Labors weitergeschickt, die mit der Plattform zusammenarbeiten. Einige Kantone beteiligen sich derzeit nicht an repetitiven Tests. Diese Lücke werde mit der nationalen Lösung geschlossen, sagte Cathomas.

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