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Coronavirus-Ticker: Positivitätsrate soll laut Bundesrat nicht mehr als Richtwert für Corona-Lockerungen gelten

Die Corona-Krise hat die Schweiz noch immer fest im Griff. In diesem Ticker informieren wir laufend über die neusten Entwicklungen in der Schweiz.

11.04.2021 / 10:36 / von: mle/asl/sda/lpe/mma
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(Symbolbild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

(Symbolbild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

Für Walter Vogt, Arbeitgeber-Präsident, sind bis zu 30'000 Neuinfektionen pro Tag verkraftbar. (Archivbild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Für Walter Vogt, Arbeitgeber-Präsident, sind bis zu 30'000 Neuinfektionen pro Tag verkraftbar. (Archivbild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

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In unserem Coronavirus-Guide erfährst du, wie du dich vor einer Ansteckung schützen kannst und was du tun musst, wenn du Symptome bei dir bemerkst.

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Aktuelle Corona-Zahlen im Überblick:

9. April, Schweiz: 2'519 Fälle, 12 Todesfälle, 134 Spitaleinweisungen 

9. April, Zürich: 482 Fälle, 0 Todesfälle

9. April, St.Gallen: 163 Fälle, 0 Todesfälle

9. April, Thurgau: 69 Fälle, 1 Todesfall

9. April, Schaffhausen: 11 Fälle, 0 Todesfälle

Insgesamt wurden bis Mittwoch 1'697'339 Impfungen durchgeführt. Bislang sind 645'055 Personen vollständig geimpft, das heisst 7,4 Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten.

Bei 407'229 Personen wurden bislang nur die Erstimpfung durchgeführt. Bereits an die Kantone ausgeliefert, aber noch nicht eingesetzt, sind momentan 510'486 Impfdosen. Zudem sind noch 182'500 Impfdosen beim Bund gelagert.

Stand der Impfungen in der Schweiz (auf die Karte klicken)


Die Karte wird jeden Dienstag und Freitag automatisch aktualisiert.

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11. April 2021: Positivitätsrate soll laut Bundesrat nicht mehr als Richtwert für Corona-Lockerungen gelten

Die Testoffensive des Bundes hat eine unerwünschte Wirkung: Sie treibt demnach die Fallzahlen, die Positivitätsrate und den R-Wert nach oben. Diese Kriterien sind für den Bundesrat beim Entscheid über Lockerungen oder Verschärfungen der Massnahmen relevant. Der Effekt kommt gemäss der Zeitung nicht nur daher, weil mehr Fälle gefunden würden, sondern auch, weil das Bundesamt für Gesundheit nur die positiven Resultate der Massentests zähle.

Die Kriterien seien daher nicht mehr geeignet, um über Lockerungen zu entscheiden, sagte etwa die Nidwaldner Gesundheitsdirektorin Michèle Blöchliger im «SonntagsBlick». Fosca Gattoni, stellvertretende Leiterin der Sektion Heilmittelrecht beim BAG sagte zudem, dass der Bundesrat tatsächlich entschieden habe, künftig auf die Positivitätsrate als Richtwert zu verzichten.

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11. April 2021: SVP macht wegen Corona-Lockerungen Druck

Die SVP macht Druck auf ihre bürgerlichen Partner im Bundesrat. Die Partei fordert Lockerungen der Corona-Massnahmen für Restaurants, Kultur, Sport und Freizeit am 19. April, berichttet die «SonntagsZeitung».

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11. April 2021: Corona-Pandemie fördert Gewaltkultur der Jugend

In den letzten sechs Jahren hat die Jugendkriminalität in der ganzen Schweiz zugenommen. Im Corona-Jahr ist vor allem die Zahl der Raubüberfälle stark angestiegen. Das schreibt der «SonntagsBlick» mit Verweis auf eine Auswertung der aktuellen polizeilichen Kriminalstatistik von Dirk Baier, Kriminologe der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW.

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11. April 2021: Jüngste leiden stark unter Corona-Massnahmen

Der jüngste Teil der Bevölkerung leidet stark unter den Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Das zeigen Zahlen des Kinderspitals Zürich, berichtet die «NZZ am Sonntag». Dort hat sich die Zahl der eingewiesenen Kinder und Jugendlichen, die einen Suizidversuch unternommen hatten, 2020 mehr als verdoppelt.

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11. April 2021: Millionen-Abschreiber wegen abgelaufener Corona-Tests

Der Bund sitzt auf Tausenden abgelaufenen PCR-Corona-Tests. Diese wurden im Frühling 2019 als Notreserve gekauft. Nun haben sie ihr Verfallsdatum überschritten, berichtet die «NZZ am Sonntag». Der Schaden beläuft sich für den Bund auf 14 Millionen Franken. 

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10. April 2021: Lonza schafft 1200 neue Arbeitsplätze

Lonza stellt in Visp VS in diesem Jahr 1200 neue Angestellte ein. 650 Mitarbeitende seien bereits rekrutiert worden, sagte Standortleiter Renzo Cicillini in einem Interview mit der Zeitung «Walliser Bote».

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10. April 2021: Arbeitgeber-Präsident hält 30'000 Neunfektionen für verkraftbar

Sobald die Risikogruppe geimpft ist, hält Arbeitgeber-Präsident Valentin Vogt bis zu 30'000 Neuinfektionen pro Tag für verkraftbar.

«Wenn die Risikopatienten geimpft sind, werden etwa drei Viertel der Hospitalisationen wegfallen», sagte Vogt am Freitagabend in der «Tagesschau» von Schweizer Fernsehen SRF. Das bedeute, dass man mit Fallzahlen von 20'000 bis 30'000 pro Tag leben könnte, ohne dass die Spitäler an den Anschlag kämen. Zum Vergleich: Ende Oktober 2020 lag der höchste Tageswert an laborbestätigen Infektionen in der zweiten Welle bei rund 10'500 Fällen.

Das Risiko für einen schweren Corona-Verlauf und damit für eine Überlastung der Spitäler sei bedeutend kleiner, sobald die Risikogruppe geimpft sei, zeigte sich Vogt überzeugt. Dann müsse der Bundesrat die Massnahmen bedeutend schneller lockern.

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9. April 2021: Unerwünschte Nebenwirkungen bei einer von 1'000 Impfungen

Nach rund 1,6 Millionen verabreichten Dosen sind bis am vergangenen Sonntag 1’174 Meldungen über unerwünschte Nebenwirkungen der Covid-19-Impfstoffe eingegangen, wie das Heilmittelinstitut Swissmedic am Freitag mitteilte. Sie betrafen zu fast gleichen Teilen die Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna.

Zwar sei es nicht möglich, die Meldungen direkt mit den Impfungen zu vergleichen, doch retrospektiv zeige sich eine ungefähre Melderate von einer Meldung pro 1’000 verimpften Dosen. Bei 68,3 Prozent der Fälle handelte es sich um Frauen. Das mittlere Alter der Betroffenen lag bei 64,9 Jahren, wobei 41,7 Prozent 75-jährig oder älter waren.

Zwei Drittel der Meldungen (66,3 Prozent) galten gemäss Swissmedic als nicht schwerwiegend und betrafen Rötungen, Juckreiz, Schmerzen oder Schwellungen an der Injektionsstelle sowie Fieber, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Schüttelfrost und Müdigkeit. Meistens sei über mehr als eine Reaktion berichtet worden.

In den 396 Fällen, die als schwerwiegend beurteilt wurden, mussten die Personen entweder im Spital behandelt werden oder die Reaktion sei aus anderen Gründen als medizinisch bedeutsam betrachtet worden. In den meisten Fällen seien die Betroffenen aber nicht gefährdet gewesen. Deren Symptome reichten von Fieber, Luftnot, Kopfschmerzen, Erbrechen oder hohem Blutdruck bis zu einer Infektion mit einer Covid-19-Erkrankung.

In 26 der schwerwiegenden Fälle kam es zu einer Reaktivierung von Varicella-Zoster-Viren, die bei der ersten Erkrankung zu Windpocken führen. Die Betroffenen seien im Durchschnitt 72 Jahre alt gewesen. Derzeit werde untersucht, ob «ein ursächlicher Zusammenhang zwischen den Impfungen und dem Auftreten von Herpes Zoster» bestehe, hiess es weiter.

55 Personen starben «in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zur Impfung». Sie waren im Durchschnitt 84-jährig und litten mehrheitlich unter schweren Vorerkrankungen. Es gebe bisher in keinem Fall konkrete Hinweise darauf, dass die Impfung die Ursache für den Tod gewesen sei.

Die Meldungen über unerwünschte Nebenwirkungen änderten nichts am «positiven Nutzen-Risiko-Profil der in der Schweiz verwendeten Covid-19 Impfstoffe», hiess es weiter. Das bekannte Nebenwirkungsprofil werde dadurch weitgehend bestätigt.

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9. April 2021: 482 positive Corona-Fälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind seit Donnerstag 482 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sind etwa 100 Fälle mehr als noch vor einer Woche. Die Gesundheitsdirektion Zürich meldet zudem keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-infekiton.

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9. April 2021: Zürcher Apotheken kämpfen mit Engpässen bei den Corona-Selbsttests

Die kostenlosen Corona-Selbtstests können seit Mittwoch in Schweizer Apotheken bezogen werden. Das Interesse in den vergangenen Tagen war so gross, dass in vielen Apotheken im Kanton Zürich bereits keine Selbsttests mehr verfügbar sind, berichtet «Radio 1».

Natalia Blarer vom Zürcher Apothekerverband erklärt auf Anfrage von RADIO TOP, dass Nachschub bestellt sei. Sie bittet aber um Geduld: «Es dauert etwa drei bis vier Tage, bis unsere Bestellungen bearbeitet werden. Weitere zwei bis drei Tage dauert es, bis die Lieferungen bei uns ankommen. Wir müssen jetzt vor zu und mit Geduld das nehmen, was uns geliefert wird.»  

Beim St.Galler Apothekerverband heisst es auf Anfrage von RADIO TOP, dass bisher nur einzelne Apotheken bereits keine Selbsttests mehr zur Verfügung haben.

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9. April 2021: BAG meldet 2'519 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 2'519 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 39'031 Tests wurden gemacht, was eine Positivitätsrate von 6,5 Prozent ergibt. Gleichzeitig registrierte das BAG zwölf neue Todesfälle und 134 Spitaleinweisungen.

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9. April 2021: Ausländer haben sich in Graubünden gegen Coronavirus impfen lassen

Aufgrund der hohen Anzahl an Zweitwohnungsbesitzern sei die Kontrolle schwierig, hiess es beim Kantonalen Führungsstab (KFS) auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Der KFS bestätigte eine Meldung vom Onlineportal «nau.ch» vom Freitag. In den regionalen Impfzentren gab es gemäss den Angaben eine Handvoll ausländischer Staatsangehörige, die geimpft wurden oder sich eine Impfung erhofft hatten.

Daraufhin passte das Gesundheitsamt des Kantons Graubünden die Praxis und die Kommunikation an. Personen ohne Krankenversicherung in der Schweiz werden demnach abgewiesen, ebenso Personen mit einem ausserkantonalen oder ausländischen Wohnsitz. Eine Ausnahme gilt für Grenzgängerinnen und Grenzgänger, die im Gesundheitswesen arbeiten.

Zur Zeit sind in Graubünden rund 27'000 Personen geimpft worden. Schweizweit waren es am Sonntag rund 600'000 Personen, die bereits beide Impfdosen verabreicht bekamen.

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9. April 2021: Ansteckungen trotz Impfung in Seniorenzentrum im Churer Rheintal

In einem Seniorenzentrum im Churer Rheintal in Graubünden haben sich vier Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Coronavirus angesteckt, obwohl sie bereits geimpft waren. Die Betroffenen haben nach Behördenangaben vom Freitag milde Verläufe und befinden sich in Isolation.

Das Gesundheitsamt analysiere die Situation bei den vier Personen, denen im Januar und Februar der mRNA-Impfstoff von Pfizer/Biontech verabreicht worden sei, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei in Chur. Dieser Impfstoff verringert das Risiko für eine Covid-19-Erkrankung laut Zulassungsstudie um 95 Prozent.

Die Maskentragpflicht für geimpfte Bewohnerinnen und Bewohner sei wieder eingeführt worden, heisst es weiter. Im Seniorenzentrum sei das Schutzkonzept konsequent umgesetzt worden. Zudem beteilige sich das Zentrum an den regelmässigen Betriebstestungen.

Nach Angaben der Staatskanzlei in Chur registrierte das Contact Tracing zudem am Donnerstagabend eine Häufung von Corona-Fällen im Ausreisezentrum Flüeli in Valzeina. 17 von 24 Personen seien positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Ausreisezentrum wurde unter Quarantäne gestellt, und die betroffenen Personen wurden isoliert, wie es hiess. Sie hätten milde Verläufe.

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9. April 2021: Urner Regierungsrat bezeichnet Covid-Lage als besorgniserregend

Im Kanton Uri könnten in den nächsten Tagen schärfere Corona-Massnahmen in Kraft gesetzt werden. Dies hat der Regierungsrat am Freitag mitgeteilt. Die epidemiologische Lage sei besorgniserregend. Er verfolge die Entwicklung der Fallzahlen und die steigende Belegung der Intensivstation des Kantonsspitals Uri mit Besorgnis, teilte der Regierungsrat mit. Allenfalls müssten Patientinnen und Patienten an die Spitäler der umliegenden Kantone abgegeben werden.

Kommt es zu einem Engpass bei den Spitalkapazitäten, sollen im Kanton Uri verschärfte Massnahmen in Kraft gesetzt werden. Der Regierungsrat habe solche am Freitag diskutiert, hiess es in der Mitteilung. In den kommenden Tagen würden die Massnahmen konkretisiert und beschlossen. Entsprechende Informationen stellte der Urner Regierungsrat für Montag in Aussicht. Kein Kanton hat zur Zeit gemessen an der Bevölkerung so viele laborbestätigte Corona-Fälle wie Uri. Nach Angaben des Bundesamts für Gesundheit traten in den vergangenen zwei Wochen 817 Fälle hochgerechnet auf 100'000 Einwohner auf.

Wie der kantonale Sonderstab Covid-19 am Freitag mitteilte, gab es unter anderen in zwei Urner Heimen sowie an mehreren Gemeindeschulen Corona-Fälle. Es sei davon auszugehen, dass wegen den über Ostern vermehrt stattgefunden Kontakten zwischen den Menschen die Fallzahlen nicht sinken würden. Im Kanton Uri gab es am Freitag 212 aktive Corona-Fälle, sieben mehr als am Donnerstag und 55 mehr als vor einer Woche. Neun Personen waren in Folge der Corona-Infektion im Spital, drei davon lagen auf der Intensivstation. Vor einer Woche waren sieben mit dem Virus Infizierte in Spitalpflege, auf der Intensivstation musste niemand behandelt werden. Zwei Personen sind innerhalb der letzten sieben Tage an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben.

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9. April 2021: Rund ein Viertel weniger Gäste auf Schweizer Bergbahnen

Bis Ende März ist die Zahl der Gäste der Schweizer Bergbahnen im Vergleich zur Wintersaison 2018/2019 um 24 Prozent gesunken. Auch die Umsätze gingen um 24 Prozent zurück. Günde sind vor allem die weiterhin fehlende Kundschaft aus dem Ausland und das eingebrochene Gastro-Angebot. Ausserdem hätten wegen der Corona-Krise auch die Skilager und die Vereins- und Firmenausflüge nicht stattfinden können, teilte Seilbahnen Schweiz am Freitag mit. Betroffen seien alle Regionen, obwohl die auf Tagestouristen ausgerichteten Skigebiete in den Voralpen und in der Nähe von Städten etwas glimpflicher davon gekommen seien.

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9. April 2021: 69 neue Fälle im Kanton Thurgau

Im Kanton Thurgau wurden in den letzten 24 Stunden 69 Neuansteckungen mit dem Coronavirus registriert worden. Am vergangenen Freitag meldete der Kanton 28 Neuansteckungen. Zudem ist eine weitere Person an den Folgen des Virus gestorben.

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9. April 2021: Elf Neuinfektionen in Schaffhausen

Im Kanton Schaffhausen wurden in den vergangenen 24 Stunden elf Neuansteckungen mit dem Coronavirus festgestellt. Am vergangenen Freitag wurden wegen der Feiertage keine Zahlen publiziert. Am Donnerstag vor einer Woche waren es doppelt so viele Fälle. Todesfälle sind keine neuen hinzugekommen.

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9. April 2021: Appenzell Innerrhoden: Impfanmeldung ab 16 Jahren möglich

Im Kanton Appenzell Innerrhoden können sich ab sofort alle Personen ab 16 Jahren für eine Corona-Impfung anmelden. Er will so die Impfwilligkeit ermessen und sich die Impfplanung erleichtern.

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9. April 2021: St.Gallen meldet 163 neue Fälle

Im Kanton St.Gallen wurden in den vergangenen 24 Stunden 163 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Am vergangenen Freitag wurden wegen der Ostertage keine Zahlen publizeirt. Am 1. April meldete der Kanton 125 neue Fälle. Todesfälle wurden keine weiteren gemeldet.

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9. April 2021: Stadt Zürich führt repetitive Tests in der Verwaltung ein

Die Stadt Zürich beginnt mit repetitiven Corona-Tests in einzelnen Dienstabteilungen. Die Tests sind freiwillig.

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9. April 2021: Bund nimmt Gespräche mit Lonza wieder auf

Bundesrat Alain Berset und der Präsident der Lonza haben die Gespräche über eine intensivere Zusammenarbeit wieder aufgenommen. Das bestätigt ein Sprecher Bersets gegenüber dem «Tages-Anzeiger». Es sei beiden Seiten ein grosses Anliegen, in der Pandemie-Bekämpfung gut zusammen zu arbeiten, so Bersets Sprecher weiter. Zuletzt gestaltete sich die Komunikation schwierig. Der Lonza Präsident war für den Bundesrats zuletzt offenbar nicht erreichbar.

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8. April 2021: Corona-Demo in Altdorf UR abgesagt

Zwei Tage vor einer geplanten Grossdemonstration in Altdorf UR gegen die Corona-Politik hat das Aktionsbündnis Urkantone den Anlass definitiv abgeblasen. Das Urner Obergericht wird erst nach dem Termin über eine Beschwerde gegen das Demonstrationsverbot entscheiden.

Das Gericht werde nicht mehr rechtzeitig vor dem Kundgebungstermin ein Urteil fällen, teilte das Bündnis am Donnerstag mit. Der Antrag auf superprovisorische Verfügung sei vom Gericht abgewiesen worden.

«Damit müssen wir der behördlichen Gewalt weichen und die Kundgebung absagen», schrieben die Organisatoren. Das Bündnis werde am Samstag keine sonstige Veranstaltung oder Aktivität organisieren oder sich daran beteiligen. Wenn das Gericht zu einem späteren Zeitpunkt zugunsten des Bündnisses entscheide, werde die Kundgebung nachgeholt.

Am Samstag hätten Gegnerinnen und Gegner der Corona-Politik bei Altdorf UR eine grosse Demonstration durchführen wollen. Der Kanton Uri verbot jedoch angesichts der Pandemie Demonstrationen mit mehr als 300 Personen vorläufig. Das Aktionsbündnis reichte dagegen Beschwerde ein.

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8. April 2021: Aufruf zu Impfanmeldung im Kanton Zürich zeigt Wirkung

Der wiederholte Aufruf zur Impfanmeldung im Kanton Zürich hat teilweise Wirkungen gezeigt. Seit gestern haben sich rund 10’000 Personen für eine Corona-Impfung angemeldet, erklärt die Gesundheitsdirektion auf Anfrage von RADIO TOP. Damit sind für den April noch rund 8000 Termine frei. Im Kanton Zürich können sich alle Personen über 65 oder mit einer Vorerkrankung für einen Impftermin anmelden.

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8. April 2021: Kanton Zürich meldet 499 neue Corona-Infektionen

Im Kanton Zürich sind innert eines Tages 499 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sind rund 100 Fälle mehr als vor einer Woche. Weiter meldet die Zürcher Gesundheitsdirektion ein Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

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8. April 2021: Post startet Pilotversuch mit Massentests in zwei Kantonen

Die schweizerische Post startet im Kampf gegen die Corona-Pandemie einen Pilotversuch mit Massentests in zwei Kantonen. Der Start erfolgt in rund zwei Wochen, wie die Post am Donnerstag mitteilte.

Die Massentests sollen im Briefzentrum Zürich-Mülligen und im Paketzentrum Frauenfeld TG durchgeführt werden. Diese zwei Standorte seien für die postalische Grundversorgung sehr wichtig. Mit den Pilotversuchen will die Post Erfahrungen sammeln, um Massentests dann an weiteren Standorten umsetzen zu können.

Massentests für die gesamte Post seien logistisch kaum machbar, wird Markus Bacher, Leiter des Krisenstabs bei der Post, zitiert. Auch seien die Regelungen je nach Kanton unterschiedlich.

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8. April 2021: Postautomaten boomen im Corona-Jahr

Die Möglichkeit, rund um die Uhr Pakete in Empfang zu nehmen oder zu verschicken, ist im Corona-Pandemie-Jahr 2020 so rege genutzt worden, wie nie zuvor. Die Post schrieb am Donnerstag von einem Boom ihrer My-Post-24-Automaten, seit diese Ende 2013 installiert wurden.

Im Corona-Jahr 2020 sei die Nutzung noch stärker gestiegen als in den Jahren zuvor. Viele hätten sich während des Shutdowns Kleider und andere Waren nach Hause liefern lassen. Was nicht gefiel oder passte, hätten die Kunden zurückgeschickt, und zwar immer mehr am My-Post-24-Automaten.

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8. April 2021: Weniger Tests über Ostern

Die Zahl gemeldeter Corona-Ansteckungen sank in der Woche 13 vom 29. März bis 4. April um 2,2 Prozent. Es wurden 12'284 laborbestätigte Fälle gemeldet, gegenüber 12'555 in der Vorwoche. Dies teilte das BAG am Donnerstag in seinem Wochenbericht mit - und stellte gleichzeitig klar: Wegen verändertem Testverhalten über Ostern seien mehr Nachmeldungen zu erwarten.

In der Woche 13 wurden zudem 60 Todesfälle und 373 Hospitalisationen gemeldet, gegenüber 48 respektive 329 in der Vorwoche. Wegen der ausstehenden Nachmeldungen rechnete das BAG auch hier mit einem Anstieg der Zahlen.

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8. April 2021: BAG meldet 2'449 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 2'449 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 20 neue Todesfälle und 156 Spitaleinweisungen.

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8. April 2021: Studierende fordern Rücksicht auf ihre Interessen

Studentinnen und Studenten rufen nach einem Jahr Einschränkungen wegen der Covid-19-Pandemie um Hilfe. Ohne aktuelle Anzeichen auf eine Entspannung müssten die Studierenden eine Perspektive erhalten. Sonst würden Ausbildungen aufgrund der Krise abgebrochen.

Der digitale Unterricht, die finanzielle Lage der Studentinnen und Studenten, ihre mentale Gesundheit sowie die Lage bei Stipendien, Prüfungen und Lernräumen beschäftigten die Studierenden sehr, schreibt der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) am Donnerstag. Aufgrund dieser Sorgen erfolge der Hilferuf mit konkreten Forderungen.

Bei weiteren Öffnungsschritten fordert der VSS den Einbezug der Studierenden. Möglichst rasch sollte der Präsenzunterricht neben dem digitalen wieder aufgenommen werde. Bibliotheken und Arbeitsplätze müssten offenbleiben. Die Laufzeiten von Stipendien bräuchten Verlängerungen. Dazu sollte eine Unterstützung von maximal 5’000 Franken aus einem nationalen Nothilfefonds an Stipendien erfolgen.

Insgesamt umfasst der Katalog 19 Forderungen mit Begründungen. Gemäss VSS gilt es, vermehrte Studienabbrüche wegen der Pandemie zu vermeiden. Schliesslich seien die Studierenden von heute die hochqualifizierten Arbeitskräfte von morgen, die auf lange Sicht die Folgen der Pandemie abfedern müssten.

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8. April 2021: SFGV fordert Öffnung von Fitnesscentren

Der Schweizerische Fitness- und Gesundheitscenter Verband (SFGV) fordert in einem offenen Brief an den Bundesrat, dass Fitness- und Gesundheitseinrichtungen ab 19. April wieder öffnen dürfen. Der Verband schreibt im Brief, es gebe keine Studien welche belegen würden, dass es im Fitnesscenter zu mehr Ansteckungen kommen könnte als in Betrieben, welche jetzt trotz Corona-Krise geöffnet haben dürfen. Darüber hinaus sei ein Besuch im Fitnesscenter gut für die Gesundheit.

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8. April 2021: Gastrosuisse für Covid-19-Gesetz

Der Branchenverband Gastrosuisse stellt sich hinter das Covid-19-Gesetz. Werde es abgelehnt, würden die Grundlagen für die Härtefallgelder zugunsten den Gastronomie fehlen, wie der Verbandsvorstand am Donnerstag mitteilte.

Ohne das Covid-19-Gesetz könne der Bund stark von der Corona-Krise getroffene Betriebe nicht unterstützen, heisst es im Communiqué. Die Kantone allein hätten dazu nicht die Finanzkraft. Ob bei einem Nein eine neue Gesetzesgrundlage in nützlicher Frist geschaffen werden könne, sei fraglich.

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8. April 2021: Skigebiet Wildhaus: Bergbahnen im Plus – Gastronomie im Minus

Am Montag ging in Wildhaus die Wintersaison zu Ende. Die Bilanz ist ambivalent. Im Bahnertrag zeigt sich ein Plus, während die Einnahmen in der Gastronomie wegen der Corona-Pandemie um rund zwei Drittel zurückgegangen sind.

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8. April 2021: Kanton Thurgau meldet 56 Neuinfektionen

Im Kanton Thurgau wurden in den vergangenen 24 Stunden 56 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus verzeichnet. Letzte Woche waren es fast gleich viele. Weiter teilt der Kanton mit, dass drei weitere Todesfälle verzeichnet wurden. Davon sind allerdings zwei Nachmeldungen aus dem vergangenen Dezember. 

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8. April 2021: Kanton Schaffhausen entschädigt auch freischaffende Kulturschaffende

Neu können auch freischaffende Kulturschaffende im Kanton Schaffhausen Finanzhilfen für coronabedingte Ausfälle beantragen. Nachdem der Bund die Covid-19-Kulturverordnug anpasste, übernimmt der Kanton Schaffhausen die vorgesehene Ausweitung des Kreises der Anspruchsberechtigten. Auch im Fall der Ausfallentschädigung für freischaffende Kulturschaffende ist eine je hälftige Finanzierung der Unterstützungen durch den Bund (BAK) und den Kanton vorgesehen.

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8. April 2021: Bündner Impfkampagne kommt auf Touren

«Es geht jetzt richtig los mit dem Impfen», sagte Kantonsärztin Marina Jamnicki am Donnerstag vor den Medien in Chur. Graubünden seien deutlich höhere Impfstofflieferungen versprochen worden als bisher. In der kommenden Woche werde eine Impfstofflieferung mit rund 15'000 Impfdosen erwartet. Bis Ende Juni 2021 rechne der Kanton mit der Lieferung von insgesamt 184'000 Impfstoffdosen.

Diese Impfstoffmenge sollte ausreichen für alle der knapp 200'000 Einwohner Graubündens, die sich impfen lassen wollen. Aktuell ist das laut der Kantonsärztin etwa die Hälfte der Bevölkerung. Zudem werden Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre vorerst nicht geimpft.

Einen bevorzugten Zugang zur Impfung erhält das Gesundheitspersonal. Es kann sich, ebenso wie Personen ab 45 Jahren, seit Donnerstag für eine Impfung voranmelden.

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8. April 2021: Kanton Graubünden hebt Maskenpflicht für Primarschüler auf

Gute Nachrichten von der Corona-Front gibt es im Bündnerland für Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Primarklasse. In Schulen, die sich an den regelmässigen Testungen beteiligen, müssen sie keine Masken mehr tragen. Für die Lehrpersonen gilt die Maskenpflicht aber weiter.

Den Entscheid begründet die Bündner Regierung mit dem positiven Einfluss der kantonalen Teststrategie. Mit den wöchentlichen Schultestungen stehe ein Instrument zur Verfügung, um rasch Coronafälle zu identifizieren und Infektionsketten zu unterbrechen. Rund einen Monat nach dem Start dieser flächendeckenden Massnahmen nehmen über 95 Prozent der Volksschulen daran teil.

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8. April 2021:  Reguläre Abschlussprüfungen für Betriebe machbar

Die Betriebe, die Lernende ausbilden, sind in einer Umfrage zwar mehrheitlich der Ansicht, dass die Lehrabschlussprüfungen in diesem Jahr trotz Pandemie regulär durchgeführt werden können. Eher skeptisch sind sie allerdings in Sachen Chancengleichheit. Das zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des Portals Yousty und des Lehrstellenpuls der ETH Zürich. Rund 2'600 Betriebe beteiligten sich daran. Rund jede zweite Lehrfirma gab zu bedenken, dass schwächere Lernende mehr Zeit und Hilfe bräuchten, um wegen der Pandemie Verpasstes nachzuholen.

15 Prozent der Betriebe gaben zudem an, dass die jungen Leute nicht genügend Zeit hätten, um verpassten Stoff nachzuholen. Daneben gibt es aber auch Unsicherheiten zur organisatorischen Seite. Für 28 Prozent, also fast jeden dritten antwortenden Betrieb, ist unsicher, ob Prüfungen vor Ort überhaupt stattfinden können. Die Frage, was mit Jugendlichen geschieht, die während der Prüfungen in Quarantäne müssen, wurde von rund jedem fünften Betrieb aufgeworfen. Jeder zehnte Betrieb gab auch, wegen der Schutzmassnahmen nicht über genügend Ressourcen zu verfügen, um Abschlussprüfungen regulär durchführen zu können.

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8. April 2021: 22 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Im Kanton Schaffhausen wurden in den vergangenen 24 Stunden 22 Neuansteckungen mit dem Coronavirus registriert. Dies sind gleich viele wie vor einer Woche. Todesfälle sind keine hinzugekommen. 

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8. April 2021: St.Gallen meldet 140 Neuinfektionen

Der Kanton St.Gallen meldet für die vergangenen 24 Stunden 140 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Vergangene Woche waren es 125 neue Fälle. Weiter teilt der Kanton mit, dass eine weitere Person an den Folgen des Virus gestorben ist. 

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8. April 2021: Zürcher Schulleiter üben Kritik an Teststrategie

Die Zürcher Schulleiter kritisieren das repetitive Corona-Massentest-Konzept der Regierung. Das Konzept führe zu einem enormen Aufwand für die Schulen, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Derzeit müssen die Spuck-Tests der Schüler gesammelt und jeweils zehn Stück gemischt werden, bevor sie ins Labor kommen. Aussedem dürfen die Kinder zwei Stunden vor den Tests nicht essen oder trinken - Schulleiter fordern nun ein einfacheres Test-Konzept für Schulen.

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8. April 2021: Swissnoso-Präsident macht sich für Erstimpfung stark

Die Schweiz soll für mehr Corona-Immunität auf Erstimpfungen setzen. Dies fordert der Präsident des nationalen Zentrums für Infektionsprävention Swissnoso, Andreas Widmer, gegenüber «20 Minuten». Neue Erkenntnisse würden zeigen, dass der Impfschutz bereits nach der ersten mRNA-Impfung rund 80 Prozent betrage. Ausserdem lasse der Impfschutz nicht so schnell nach, wie ursprünglich erwartet. Widmer schlägt vor, dass nun alle Impfdosen für Erstimpfungen verwendet werden.

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8. April 2021: Eingebrochener Flugverkehr reisst Loch in Klotener Kasse

Die Corona-Pandemie macht auch vor der Klotener Stadtkasse nicht halt. Anstatt dem budgetierten Überschuss von 1.7 Millionen Franken resultier ein Minus von fast 21 Millionen Franken. Grund dafür ist unter anderem der eingebrochene Flugverkehr.

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8. April 2021: Basler Schulklasse musste wegen eines Schülerstreichs in Quarantäne

Eine Schulklasse des Basler Gymnasiums Kirschgarten musste samt mehreren Lehrpersonen wegen eines Schülerstreichs vor den Osterferien in Quarantäne. Drei Schülerinnen und Schüler hatten das Ergebnis eines Coronavirus-Tests gefälscht.

Der Sprecher des Basler Erziehungsdepartements bestätigte am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA eine entsprechende Meldung des «SRF Regionaljournals Basel» von Mittwochabend. Die Schülerinnen und Schüler hätten das per SMS verschickte Testresultat von negativ auf positiv abgeändert.

Als die Schulleitung Verdacht schöpfte, hätten die Schülerinnen und Schüler ihre Tat zugegeben. Gegenwärtig werde im Erziehungs- und Gesundheitsdepartement abgeklärt, ob das Vergehen anzeigepflichtig sei, teilte der Sprecher des Erziehungsdepartements weiter mit. Von Seiten der Schulleitung hätten die Schülerinnen und Schüler zudem mit disziplinarischen Massnahmen zu rechnen.

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8. April 2021: St.Galler Stadtpolizei hebt erste Wegweisungen wieder auf

Um eine weitere Krawallnacht zu verhindern, griff die Stadtpolizei St.Gallen hart durch und sprach über 650 Wegweisungen aus. Wie «FM1Today» berichtet, haben sich bis am Mittwochabend 29 Personen beziehungsweise deren Eltern gemeldet, um die Wegweisung aufzuheben. 16 Dieser Meldungen seien bereits abgehandelt worden. In neun Fällen wurde die Wegweisung wieder aufgehoben. 13 Anfragen sind noch offen.

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7. April 2021: Härtefall-Darlehen von 21 Millionen für Thurgauer Betriebe

Rund 300 Thurgauer Unternehmen, die wegen der Coronakrise in wirtschaftliche Not geraten sind, erhalten Härtefall-Hilfe. Der Kanton hat bisher Darlehen im Umfang von gut 21 Millionen Franken bewilligt. Etwa zwei Drittel davon sind bereits ausbezahlt.

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7. April 2021: Drittes und grösstes Impfzentrum im Kanton Thurgau eröffnet

Noch vor kurzer Zeit war es eine leere Industriehalle und nun ist es ein eingerichtetes Impfzentrum. Der Thurgauer Gesundheitsdirektor hat sich in Weinfelden selbst ein Bild gemacht. TELE TOP hat ihn begleitet.

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7. April 2021: Türkei neu auf der BAG-Liste der Risikoländer - Israel weg

Keine Frühlingsferien in der Türkei ohne nachfolgende Quarantäne: Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat die beliebte Destination neu auf die Liste der Risikoländer gesetzt. Gestrichen von der Liste hat es hingegen den Impfturbo Israel.

Die neue Liste gilt ab dem 14. April, wie das BAG am Mittwoch bekanntgab. Die alte Liste war erst am Ostermontag in Kraft getreten. Auf der neuen steht neben Israel auch Jamaika nicht mehr. Weg fallen daneben Albanien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Neu hingegen sind Armenien, Kroatien und Litauen aufgeführt.

In den Nachbarländern kamen neu das Bundesland Sachsen in Deutschland und in Frankreich die Regionen Bretagne und Nouvelle-Aquitaine hinzu. Aus Italien müssen zusätzlich Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus der Region Apulien für zehn Tage in Quarantäne. Apulien und Nouvelle-Aquitaine waren erst bei der letzten Aktualisierung entfernt worden.

Im Gegenzug entfällt die Quarantänepflicht bei Rückreisen aus Korsika in Frankreich sowie in Italien aus den Regionen Abruzzen, Basilikata, Molise und Umbrien. Die Regionen der Nachbarländer direkt an der Grenze kommen nicht auf die Liste, damit Pendler und Grenzgänger weiterhin zur Arbeit können.

Die zehntägige Quarantäne gilt auch bei einem negativen Coronavirus-Test bei der Einreise. Sie kann bei einem weiteren negativen Test nach sieben Tagen aufgehoben werden. Die Pflicht gilt auch für Kinder und Geimpfte. Seit dem 8. Februar müssen alle per Flugzeug in die Schweiz Einreisenden vor dem Einsteigen einen negativen Corona-Test vorlegen.

Bis Ende Oktober 2020 befanden sich auf der Corona-Risikoliste über sechzig Länder sowie zahlreiche Gebiete in allen Schweizer Nachbarländern. Angesichts der hohen Fallzahlen in der Schweiz entschied sich der Bundesrat dann zu einem Kurswechsel.

Die Landesregierung setzt seither nur noch Staaten oder Gebiete auf die Risikoliste, deren 14-Tage-Wert pro 100'000 Einwohner um mehr als 60 Ansteckungen höher liegt als in der Schweiz. Am Mittwoch lag dieser Wert in der Schweiz bei gut 274 Fällen.

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7. April 2021: Grosses Interesse am Corona-Selbsttest in Graubünden

Ab heute Mittwoch sind in Apotheken in der ganzen Schweiz kostenlose Corona-Selbsttests erhältlich. Das Interesse daran ist in Graubünden schon am frühen Morgen gross gewesen. In Davos standen Touristen sogar Schlange.

Vor der Amavita Apotheke in Davos hatte sich schon am Morgen eine Warteschlange gebildet, die längere Zeit Bestand hatte, erklärte eine Apothekerin auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Weil in Graubünden seit Längerem flächendeckend getestet werde, habe man nicht mit so grossem Interesse gerechnet.

Es habe sich dann aber gezeigt, dass es vor allem Schweizer Touristen seien, die in ihren Ferien die kostenlosen Tests abholen würden. Der Andrang sei nicht wegen der Stammkunden entstanden..

Man sei stark beschäftigt mit der Herausgabe der Corona-Test, hiess es bei Apotheken in Chur. In Ilanz im Bündner Oberland fragte fast jeder Apotheken-Kunde nach den Tests, wie dort zu erfahren war. In St. Moritz soll es etwa jeder Zweite gewesen sein. Die angefragte Apotheke hatte innert zwei Stunden über 160 Tests abgegeben.

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7. April 2021: Berner Strassenmusikfestival Buskers wegen Corona-Pandemie abgesagt

Das Strassenmusikfestival Buskers in Bern findet dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie bereits zum zweiten Mal nicht statt.

Die Planungsunsicherheit sei auf allen Ebenen derart gross, dass die Organisatoren keine andere Möglichkeit sahen, als das Festival abzusagen, wie diese am Mittwoch mitteilten.

Sie hätten bis zuletzt gehofft, das Festival mit einem Corona-konformen Konzept durchführen zu können, «trotz mehrmonatigem Planungsrückstand». Allerdings könnten die Beteiligten nicht mehr länger vertröstet und auf Standby gehalten werden, schreiben die Organisatoren. Das nächste Buskers ist für den August 2022 geplant.

Bei der letzten Durchführung des Strassenmusikfestivals im Jahr 2019 gaben sich trotz teils heftigen Regens an drei Tagen 75'000 Personen der Strassenmusik, Akrobatik, Theater, Tanz, Streetperformance und Comedy hin.

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7. April 2021: Urner Demo-Einschränkung wird vor Bundesgericht bekämpft

Das vorläufige Verbot des Kantons Uri von Demonstrationen mit mehr als 300 Personen soll vom Bundesgericht auf seine Verfassungsmässigkeit überprüft werden. Das «Aktionsbündnis Urkantone - Für eine vernünftige Corona-Politik» hat eine entsprechende Beschwerde eingereicht, wie es am Mittwoch mitteilte.

Am 10. April hätten Gegnerinnen und Gegner der Coronapolitik bei Altdorf UR eine grosse Demonstration durchführen wollen. Die Urner Sicherheitsdirektion erteilte dafür aber keine Bewilligung, weil bei einem Anlass mit tausenden Personen die Maskenpflicht nicht durchsetzbar sei. Zudem nahm der Regierungsrat in der kantonalen Covid-Verordnung die Bestimmung auf, wonach vorderhand keine Kundgebungen mit mehr als 300 Personen bewilligt werden.

Das Aktionsbündnis Urkantone sieht sich durch diese Bestimmung in seinen elementaren politischen Grundrechten beschränkt. Die Norm verstosse nicht nur gegen die geltenden Corona-Bestimmungen des Bundes, sondern schränke auch die Meinungs- und Versammlungsfreiheit unverhältnismässig ein.

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7. April 2021: Kanton Zürich meldet 506 neue Ansteckungen

Die Zürcher Gesundheitsdirektion meldet für die letzten 24 Stunden 506 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Acht Personen sind seit Dienstag am Coronavirus gestorben, vier mussten ins Spital eingeliefert werden. 

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7. April 2021: BAG meldet 2'301 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 2'301 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Bei 33'742 durchgeführten Tests entspricht das einer Positivitätsrate von 6,8 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG 21 neue Todesfälle und 112 Spitaleinweisungen. 

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7. April 2021: 136 Neuinfektionen im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet am Mittwoch drei weitere Corona-Todesfälle. Ausserdem sind innert 24 Stunden 136 Leute im Kanton positiv auf das Coronavirus getestet worden.

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7. April 2021: Kanton Schaffhausen meldet 16 neue Fälle

Am Mittwoch meldet der Kanton Schaffhausen 16 neue Corona-Fälle. In den letztn 24 Stunden mussten zwei Leute hospitalisiert werden, gestorben ist eine Person.

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7. April 2021: Kanton Thurgau meldet 25 neue Fälle

Der Kanton Thurgau meldet am Mittwoch 25 weitere Corona-Fälle. Heute vor einer Woche waren es fast 90 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Einen weiteren Corona-Todesfall hat es im Kanton Thurgau seit gestern nicht gegeben.

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7. April 2021: Nach illegaler Party in Bistro: Gemeinde Gommiswald zeigt Wirtin an

Anfang März haben in einer Gommiswalder Beiz 90 Personen eine Party gefeiert. Jetzt reicht die Gemeinde Strafanzeige gegen die Wirtin ein.

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7. April 2021: Schweizerinnen und Schweizer haben Fernweh

Die Schweizer Bevölkerung sehnt sich nach Ferien im Ausland. Dies geht aus der Umfrage eines grossen Reiseveranstalters hervor. Aber auch das Bedürfnis nach Sicherheit und flexiblen Annullationsbedingungen ist hoch.

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7. April 2021: Bisher 1'000 Anmeldungen für Zürcher Serien-Tests

Die Zürcher Gesundheitsdirektion zeigt sich mit dem bisherigen Verlauf der repetitiven Tests zufrieden. Rund 1'000 Institutionen, Unternehmen und Schulen haben sich bereits für die wöchentlichen Corona-Tests angemeldet.

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7. April 2021: Keine grosse Konkurs-Wellle trotz Corona-Pandemie

Trotz Corona-Krise ist in der Schweiz im letzten Jahr eine grosse Konkurs-Welle ausgeblieben. Dies zeigen die neusten Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS). Im vergangenen Jahr gab es knapp 13'000 Firmen- und Privat-Konkurse. Das sind gut 900 weniger als vor der Pandemie. Die Ergebnisse seien allerdings mit Vorsicht zu interpretieren, heisst es in der Mitteilung des BFS. Denn wegen der Corona-Unterstützung des Bundes hätten viele Unternehmen einen drohenden Konkurs wegen der Krise abwenden können.

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7. April 2021: Grosses Interesse am Corona-Selbsttest in Graubünden

Ab Mittwoch sind in Apotheken in der ganzen Schweiz kostenlose Corona-Selbsttests erhältlich. Das Interesse daran ist in Graubünden schon am frühen Morgen gross gewesen. In Davos standen Touristen sogar Schlange.

Vor der Amavita Apotheke in Davos hatte sich schon am Morgen eine Warteschlange gebildet, die längere Zeit Bestand hatte, erklärte eine Apothekerin auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Weil in Graubünden seit Längerem flächendeckend getestet werde, habe man nicht mit so grossem Interesse gerechnet.

Es habe sich dann aber gezeigt, dass es vor allem Schweizer Touristen seien, die in ihren Ferien die kostenlosen Tests abholen würden. Der Andrang sei nicht wegen der Stammkunden entstanden. Auch in anderen Regionen war das Interesse gross, der Ansturm hielt sich aber in Grenzen. Schlangen bildeten sich weder in Chur noch in Ilanz oder St. Moritz.

Man sei stark beschäftigt mit der Herausgabe der Corona-Test, hiess es bei Apotheken in Chur. In Ilanz im Bündner Oberland fragte fast jeder Apotheken-Kunde nach den Tests, wie dort zu erfahren war. In St. Moritz soll es etwa jeder Zweite gewesen sein. Die angefragte Apotheke hatte innert zwei Stunden über 160 Tests abgegeben.

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7. April 2021: Grosser Anstrum auf Zürcher Testzentrum über Ostern

Das Stadtspital Waid und Triemli verzeichnet einen Besucher-Rekord im Corona-Testzentrum. Über die Ostertage haben sich auf dem Zürcher Kasernenareal so viele Personen aufs Coronavirus testen lassen wie nie zuvor. Im Durchschnitt wurden täglich knapp 1'000 Tests gemacht. Ganz überraschend kam dieser Ansturm jedoch nicht, erklärt Maria Rodriguez, Mediensprecherin des Stadtspitals Waid und Triemli, auf Anfrage von RADIO TOP: «Bereits in den Tagen vor Ostern waren die Onlinetermine bereits ausgebucht.» Aus diesem Grund habe man im Testzentrum die Kapazität mit mehr Mitarbeitenden und längeren Öffnungszeiten über die Feiertage erweitert.

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7. April 2021: Kanton St.Gallen impft ab sofort Personen über 65

Ab sofort können sich im Kanton St.Gallen auch Personen über 65 gegen das Coronavirus impfen lassen. Da die hochbetagten Personen bereits geimpft sind oder bald eine Impfung bekommen, weitet der Kanton die Impfkampagne aus.

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7. April 2021: Amnesty kritisiert an Schweiz mangelnde internationale Solidarität

Die Schweiz wird von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International dafür kritisiert, dass sie zu wenig Solidarität gegenüber ärmeren Ländern zeige. Aber auch die internationale Lage wird im neu veröffentlichten Jahresbericht kritisiert.

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7. April 2021: Pandemie sorgt für hohe Fluktuation in Eventbranche

Die Eventbranche bangt derzeit um ihre Fachkräfte. Wegen der Corona-Krise haben in den letzten Monaten viele aus der Veranstaltungsbranche ihren Job vorerst an den Nagel gehängt. Dies zeigt eine Umfrage von Expo Event, über die «CH Media» berichtet. Der Umfrage nach wurden im vergangenen Jahr fast 4'500 Jobs in der Eventbranche gekündigt. Das ist ein Rückgang von rund 20 Prozent. Bei vielen ist unklar, ob und wann sie in die Branche zurückkehren können.

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7. April 2021: Bewohnende von Altersheimen leiden stark unter den Pandemie-Folgen

Die Bewohnenden von Schweizer Altersheimen leiden stark unter den Folgen der Pandemie. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage von «Tamedia». Dernach geben zwei Drittel der Schweizer Altersheime an, dass die psychischen Folgen der Coronakrise für ihre Bewohnenden gross oder sehr gross sind. Die alten Leute leiden offenbar besonders unter den Besuchsverboten und Isolationen. Die Einschränkungen gehen teilweise so weit, dass einige alte Leute angeben, sie würden lieber sterben, als weiter isoliert zu werden.

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7. April 2021: Abgabestart in den Apotheken für fünf monatliche Selbsttests

Ab dem heutigen Mittwoch sind in Apotheken in der ganzen Schweiz Gratis-Selbsttests erhältlich. Jede Person in der Schweiz hat pro Monat Anspruch auf maximal fünf Tests. Ob und wann der Verkauf von Selbsttests auch im Detailhandel möglich ist, bleibt vorerst offen.

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7. April 2021: Gesundheitsamt verweigert Massentest an Aargauer Schule

An einer Aargauer Schule wurden mehrere Kinder positiv auf das Coronavirus getestet. Wie «20 Minuten» berichtet, hat daraufhin der Schulleiter Corona-Schnelltests für alle Schulkinder und Lehrpersonen beantragt. Dieser Antrag wurde scheinbar jedoch abgelehnt. Die Begründung des Gesundheitsamts soll sein, dass der Kanton nicht genügen Kapazität habe, um den Massentest an der Schule durchzuführen.

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6. April 2021: Bevölkerung um 0,7 Prozent gewachsen trotz Anstieg der Todesfälle

8'667'100 Personen haben Ende 2020 in der Schweiz gelebt, 61'100 oder 0,7 Prozent mehr als 2019. Dabei gab es 8'200 respektive 12,1 Prozent mehr Todesfälle als im Jahr davor und Geburten gab es weniger. Es war der Wanderungssaldo, der den Bevölkerungsanstieg bewirkte.

Genauer: die starke Abnahme an Auswanderungen. Der Wanderungssaldo ist mit einer Zunahme von 56'000 zwar immer noch positiv, aber im Vergleich zu 2019 gingen sowohl Ein- wie Auswanderungen zurück - Einwanderungen um 3,9 Prozent, Auswanderungen um 15,6. Das ergaben die neuesten Zählungen des Bundesamts für Statistik (BFS), die am Dienstag kommuniziert wurden.

Den Zahlen nach zu schliessen stieg die Heimatverbundenheit von Schweizern: Die Einwanderungen von Schweizer Staatsangehörigen nahmen um 6,7 Prozent zu-, diejenigen von Ausländern dagegen um 3,9 Prozent ab. Mit einem Minus von 15,6 Prozent gegenüber 14,9 Prozent sind Schweizer Bürger 2020 auch seltener ausgewandert als ausländische.

Alles in allem hat sich indes wenig verändert: «Die Bevölkerungszunahme entspricht derjenigen von 2018 und 2019 und ist damit erneut eine der schwächsten der letzten zehn Jahre», so das BFS.

Mehr Männer und mehr Senioren gestorben

Die starke Zunahme der Todesfälle «hängt mit der Covid-19-Pandemie zusammen», konstatiert das Bundesamt. Todesfälle von Männern nahmen stärker zu als solche von Frauen, mit einem Plus von 14,6 gegenüber 9,9 Prozent.

Ähnlich deutlich war der Unterschied zwischen den 0- bis 64-Jährigen und den über 65-Jährigen: Von der Geburt bis zur Pensionierung gab es ein Plus von 8,2 Prozent an Sterbefällen, danach erhöhte sich die Zunahme um 4,5 Prozentpunkte auf 12,7 Prozent. Nidwalden war der einzige Kanton mit einem Rückgang der Todesfälle: 2020 starben dort zwei Kantonsbewohner weniger als im Vorjahr.

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6. April 2021: Reibungsloser Start in den Zürcher Impfzentren

Vier grosse Impfzentren haben am Dienstag im Kanton Zürich den Betrieb aufgenommen. Noch läuft der Betrieb nicht auf Hochtouren. TELE TOP hat beim Impfzentrum in Winterthur vorbeigeschaut.

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6. April 2021: Pizolbahnen reichten Härtefallgesuche ein

Die Pizolbahnen haben am Ostermontag die Wintersaison 2020/2021 beendet. Für die coronabedingten Ausfälle im Gastro-Bereich hat das Unternehmen bereits Härtefallgelder erhalten. Für die Ausfälle beim Bahnbetrieb im Dezember wurde ein Gesuch eingereicht.

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6. April 2021: Kanton Schaffhausen bezahlt rund zwölf Millionen Franken Corona-Hilfen

Der Kanton Schaffhausen hat bisher knapp zwölf Millionen Franken für verschiedene Corona-Unterstützungsleistungen ausgegeben. Beim grössten Teil davon handelt es sich um Härtefallhilfen für Unternehmen.

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6. April 2021: 1'431 neue Fälle im Kanton Zürich 

Im Kanton Zürich sind seit dem letzten Donnerstag vier Personen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Erkrankung verstorben. 1'431 Menschen haben sich über Ostern neu angesteckt. Das zeigen die Zahlen der Kantonalen Gesundheitsdirektion. Seit letztem Donnerstag wurden ausserdem 30 Personen wegen einer Corona-Erkrankung ins Spital eingewiesen.

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6. April 2021: BAG registriert 167'842 neue Impfungen in den letzten 7 Tagen

Vom 29. März bis 4. April sind in der Schweiz 167'842 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag auf seiner Website veröffentlichte. Pro Tag wurden damit durchschnittlich 23'977 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor sank die Impfkadenz um 9 Prozent.

Insgesamt wurden bis Sonntag 1'604'838 Impfungen durchgeführt. Bislang sind 604'312 Personen vollständig geimpft, das heisst 7 Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten. Bei 396'214 Personen wurden bislang nur die Erstimpfung durchgeführt.

Bereits an die Kantone ausgeliefert, aber noch nicht eingesetzt, sind momentan 458'712 Impfdosen. Zudem sind noch 168'825 Impfdosen beim Bund gelagert.

Die Meldung wurde automatisch auf Basis der Daten des Bundesamts für Gesundheit (BAG) und der Logistikbasis der Armee (LBA) erstellt. Sie wurde vor der Publikation überprüft.

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6. April 2021: BAG meldet 4'932 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 96 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 96 Stunden 4'932 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 20 neue Todesfälle und 175 Spitaleinweisungen.

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6. April 2021: Knaton Thurgau meldet 25 neue Fälle übers Osterwochenend

Im Kanton Thurgau sind in den letzten drei Tagen 25 neue Corona-Fälle dazu gekommen. Diese Zahlen publizierte der Kanton am Dienstag auf seiner Webseite. Seit Karfreitag sind keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus dazu gekommen.

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6. April 2021: 65 neue Corona-Infektionen im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet auf seiner Webseite nach dem Osterwochenende 65 neue Corona-Infektionen. Im Kanton gab es somit seit Ausbruch der Pandemie insgesamt 3986 positive Fälle. Keine Person ist über die Feriertage an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

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6. April 2021: Bündner Bergbahnen kommen mit blauem Auge durch den Corona-Winter

Die Bündner Bergbahnen haben den Corona-Winter 2020/21 in ihrem Kerngeschäft gemäss eigener Einschätzung mit einem blauen Auge überstanden. Zum passablen Resultat beim Personentransport beigetragen hat ein «zufriedenstellendes» Ostergeschäft. Konkrete Zahlen zum Osterbetrieb nannte der Branchenverband Bergbahnen Graubünden in seiner ersten Saisoneinschätzung am Dienstag aber noch keine. Er stützte sich bei der detaillierten Auswertung auf die kumulierten Zahlen bis Ende März.

Gegenüber dem Vorjahr transportierten die Bergbahnen demnach 22,5 Prozent weniger Gäste und der Verkehrsertrag ging um 21,3 Prozent zurück. Besser schneidet die noch laufende Wintersaison in langjährigen Vergleichen ab. Die Rückgänge betragen dort bei den Gästen rund 14 Prozent und beim Verkehrsertrag in etwa 10 Prozent.

Damit bewege sich der Transportbereich ungefähr auf dem Niveau der Krisenjahre, nachdem die Schweizer Nationalbank Anfang 2015 den Franken-Euro-Mindestkurs aufgehoben hatte, schrieben die Bergbahnen. Bei diesem Vergleich dürfe allerdings nicht ausser Acht gelassen werden, dass der Aufwand aufgrund der Schutzkonzepte überproportional angestiegen sei.

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6. April 2021: Kanton St.Gallen meldet 280 Corona-Neuinfektionen übers Osterwochenende

Der Kanton St.Gallen meldet über das ganze Osterwochenende 280 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Seit dem letzten Donnerstag sind im Kanton St.Gallen zudem fünf weitere Personen an den Folgen der Viruserkrankung gestorben.

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6. April 2021: Schweizer Hotellerie leidet auch im Februar unter Corona-Krise

Die Corona-Krise hinterlässt in der Schweizer Hotellerie nach wie vor tiefe Spuren. Die Hotelübernachtungen brachen im Februar gegenüber den noch relativ guten Vergleichszahlen aus dem Vorjahr um 39,9 Prozent auf 2 Millionen ein, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag anhand provisorischer Ergebnisse mitteilte. Im Januar hatte Corona die Zahl der Logiernächte um 58 Prozent in die Tiefe gerissen.

Die weltweiten Reiserestriktionen wie strenge Quarantänebestimmungen oder gar Grenzschliessungen sind eine schwere Belastung für den Tourismus. Nach einem noch guten Jahresbeginn hatten im Jahr 2020 die Folgen der Corona-Pandemie die Zahl der Übernachtungen in der Schweiz auf das Niveau von zu Beginn der 50er-Jahre zurückgeworfen.

In Schweizer Hotels checken in erster Linie heimische Gäste ein, aus dem Ausland reisen deutlich weniger Touristen an. Das war auch zu Beginn des Jahres 2021 so. Im Februar betrug der Rückgang der Logiernächte von ausländischen Gästen fast 80 Prozent auf gut 335'000. Nach zwei Monaten ergibt sich ein praktisch gleich hohes Minus.

Besser läuft das Geschäft mit den Schweizer Gästen, doch auch da nahmen die Übernachtungszahlen ab. Im Februar wurden mit heimischen Gästen insgesamt 1,67 Logiernächte registriert. Das sind rund 4 Prozent weniger als im Vorjahr. Für Januar und Februar zusammen ergibt sich ein Rückgang um einen Fünftel.

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6. April 2021: Negatives Selbsttest-Ergebniss ist kein Freipass

Ab Mittwoch können in der Schweiz pro Monat fünf Corona-Selbsttest pro Person in Apotheken abgeholt werden. Ein negatives Ergebnis sei jedoch kein Freipass, sagt Martine Ruggli, Präsidentin des Apothekerverbandes Pharmasuisse, im Interview mit dem «Blick». Die Selbsttests sollen vor einem Familientreffen einen zusätzlichen Schutz vor Ansteckungen bieten. Ruggli warnt jedoch, dass ein negatives Testergebnis nur eine Momentaufnahme sei. Deshalb sei es trotzdem wichtig, dass die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

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6. April 2021: 190'000 Franken zusätzliche Corona-Hilfsgelder für Winterthurer Kultur

Zur Unterstützung der lokalen Kultur hat die Stadt Winterthur zusammen mit Partnerinnen ein Massnahmenpaket lanciert. Mit rund 190'000 Franken will die Stadt der Winterthurer Kultur zusätzlich zu Bund und Kanton unter die Arme greifen.

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6. April 2021: Kanton Zürich beginnt mit grösster Impfaktion der Geschichte

Der Kanton Zürich beginnt am Dienstag mit seiner grössten Impfaktion der Geschichte. Die Impfzentren im ganzen Kanton werden in Betrieb genommen. Aufgrund der bisher verfügbaren Impfstoffmenge hat sich der Kanton Zürich in der ersten Phase der Impfaktion auf das Impfen in Alters- und Pflegeheimen und von Hochrisikopatienten konzentriert. Jetzt sei der Kanton bereit, auch weitere Personen über 65 Jahre zu Impfen, erklärt Lina Linz von der Kantonalen Gesundheitsdirektion gegenüber RADIO TOP. «Im Kanton Zürich gibt 11 Impfzentren und über 900 Ärztinnen und Ärzte zeigen Impfbereitschaft. Ab Mai werden zudem 150 Apotheken in die Impfaktion integriert.» Mit diesen über 1'000 Impfpunkten im Kanton Zürich können rund 20'000 Impfungen pro Tag gemacht werden. Insbesondere im Mai und im Juni hat das BAG den Kantonen deutlich höhere Impfstoffmengen in Aussicht gestellt. Im April werden rund 330’000 Impfdosen erwartet, mit denen 165’000 Personen geimpft werden können.

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6. April 2021: Inflationsängste lassen Hypothekarzinsen in der Schweiz steigen

Die Angst vor einer Inflation nach dem Ende der Corona-Pandemie führt zu einem Anstieg der Hypothekarzinsen in der Schweiz. Laut dem Vergleichsdienst «Comparis» haben die Richtzinsen von Hypotheken mit zehn Jahren Laufzeit am Ende des ersten Quartal 2021 den höchsten Stand seit einem Jahr erreicht.

Die Aussichten auf einen globalen Wirtschaftsboom trieben die Zinsen nach oben, teilte «Comparis» in der Nacht auf Dienstag mit. Hätten die Richtzinsen für zehnjährige Hypotheken Anfang Jahr noch bei etwas über 1 Prozent gelegen, so seien es Ende März 1,2 Prozent gewesen.

Viele Marktteilnehmer glaubten an einen globalen Wirtschaftsboom nach einem baldigen Ende der Corona-Pandemie. Das wiederum führe zu aufkeimenden Inflationsängsten, was die Zinsen nach oben drücke.

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6. April 2021: Alters- und Pflegeheime kritisieren Behörden wegen Corona-Politik

Führungskräfte von Alters- und Pflegeheimen kritisieren di Schweizer Behörden scharf. Viele Heimleiterinnen und -leiter fühlten sich laut einer Umfrage während der Corona-Pandemie ignoriert, zum Teil sogar schikaniert.

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5. April 2021: Etwas mehr Flugpassagiere an Flughäfen Zürich und Genf

Über das Osterwochenende wählten Teile der Schweizer Bevölkerung sonnige Destinationen im Ausland als Reiseziel. Darunter Portugal, Spanien und Dubai. Die Flughäfen Zürich und Genf meldeten einen leichten Anstieg der Passagierzahlen im Vergleich zu den Vortagen. Die Zahlen liegen aber immer noch deutlich unter dem Niveau der Vorjahre, als das Coronavirus sich noch nicht auf den Flugverkehr auswirkte. Der Flughafen Zürich verzeichnete zwischen 10'000 und 14'000 Passagiere, wie Sprecherin Bettina Kunz am Montag sagte.  Zwischen 7'800 und etwas mehr als 9'000 Passagiere pro Tag flogen an diesem Wochenende von Genf aus, wie es dort hiess.

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5. April 2021: Offener Brief von fünf Jungparteien

Vertreter aus der Jungen Mitte, den Jungen Grünliberalen, den Jungen Grünen, der Jungen EVP und der Juso haben den Bund zum Dialog aufgefordert. Es sei wichtig, die Konsequenzen der Corona-Krise auch für Jugendliche «sozialverträglich» zu machen.  So sollen etwa die Anliegen der Jungparteien verstärkt in das Krisenmanagement einfliessen. 

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5. April 2021: Das BAG setzt sechs neue Länder auf die Risiko-Liste

Neu gehören Griechenland, Jamaika, Tansania, Bosnien und Herzegowina, Paraguay und auch die Ukraine zu den Ländern in denen ein höheres Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus besteht. 

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5. April 2021: In der Rot-Tor Apotheke (AI) werden ab Mittwoch Selbsttests verteilt

Wie aus einem Schreiben des Gesundheitsamts im Kanton Appenzell Innerrhoden hervorgeht, können in der Rot-Tor Apotheke Sets mit je fünf Selbsttests abgeholt werden. Die Tests können mit der Krankenversicherungskarte kostenlos bezogen werden. Für die Abholung ist ein Bereich markiert, Wartezeiten und Verzögerungen sind jedoch laut dem Gesunheitsamt nicht auszuschliessen.

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5. April 2021: Zwei von drei Schweizern haben noch nie einen Corona-Test gemacht

Viele Schweizer haben sich noch keinem Corona-Test unterzogen, die Testbereitschaft unter der Schweizer Bevölkerung ist jedoch hoch, wenn ein negatives Testergebnis zu mehr Lockerungen der Massnahmen führen würde. Bisher haben jedoch zwei von drei Personen keinen Corona-Test gemacht wie der «Tagesanzeiger online» unter Berufung auf eine repräsentative Umfrage schreibt. Die Umfrage zeigt ausserdem, dass ein Drittel der Befragten bereits ist, sich zuhause selbst zu testen. Die Befragung zeigt auch einen markanten Unterschied zwischen der jüngeren und älteren Generation auf, bei Personen unter 35 Jahren hat bereits mehr als die Hälfte einen Corona-Test gemacht, bei den über 35-Jährigen beläuft sich der Anteil auf einen Drittel. 

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5. April 2021: 700 Einreisende missachteten seit Februar die Testpflicht

Die Einreise in die Schweiz aus einem Risikoland bedingt seit Ferbuar einen negativen PCR-Test. Die Kontrollen an den Grenzen werden nur sporadisch durchgeführt, die Eidgenössische Zollverwaltung kontrolliert lediglich stich­probenartig. Dennoch wurden seit Februar 700 Personen ohne entsprechenden Test erwischt, wie die «Schaffhauser Nachrichten Online» berichtet. Bei jedem fünften Fall wurde eine Busse in der Höhe von 200 Franken ausgestellt. 

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4. April 2021: Stadtpolizei St.Gallen befürchtet unruhigen Abend

Angesichts neuer Gewaltaufrufe in den sozialen Medien hat die St. Galler Stadtpolizei am Sonntag ausgedehnte Personenkontrollen angekündigt. Die Beamten wollen Personen, die auf Krawall aus seien oder als Schaulustige den Gewaltaufrufen folgten, wegweisen. Zudem appellierte sie gemeinsam mit dem St.Galler Stadtrat an die Eltern der Jugendlichen. Sie sollten ihre Kinder am Sonntagabend nicht nach St. Gallen lassen. Seit der Auflösung einer Party kam es in der Stadt mehrfach zu Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen und der Polizei, die Party verstiess gegen die Corona-Regeln.

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4. April 2021: Papst Franziskus zelebriert in Rom zum zweiten Mal die Ostermesse unter Corona-Einschränkungen

Wegen der Pandemie konnte die Feier nicht wie gewohnt auf dem Petersplatz in Rom stattfinden. Papst Franziskus hat in seiner diesjährigen Osterbotschaft vor einem Rüstungswettlauf gewarnt, der trotz der Corona-Pandemie andauert.

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4. April 2021: Kritik vom Bundespräsidenten 

Guy Parmelin hatte in einem Interview mit der «SonntagsZeitung» die Ausschreitungen vom Freitagabend in der Stadt St.Gallen scharf verurteilt. Ausschreitungen würden angesichts der Ungeduld in der Pandemie-Situation nicht helfen. Der Bundesrat appellierte an alle, dass sie die Disziplin, die sie bisher gezeigt hätten, beibehalten. Gleichzeitig hat Parmelin die Hoffnung auf neue Lockerungsschritte gedämpft, die Entwicklung der Pandemie im Ausland und in der Schweiz liessen wenig Spielraum.

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4. April 2021: Fitnesscenter reichen Staatshaftungsklage gegen den Bund  ein

Die Fitnessbranche geht juristisch gegen die Zwangsschliessungen wegen der Corona-Pandemie vor. Sie haben eine Muster-Staatshaftungsklage gegen den Bund eingereicht, berichtet der «Sonntagsblick». Darin wird Schadenersatz für die coronabedingten Umsatzverluste gefordert.

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4. April 2021: Widerstand gegen die Corona-Massnahmen wächst bei Jugendlichen

Über die Hälfte der jungen Schweizer und Schweizerinnen habn genung von den coronabedingten Einschränkungen und ist unzufrieden, wie die «SonntagsZeitung» schreibt. Die Infektionen haben für die Altersgruppen meist wenige Auswirkungen, dennoch werden sie hart von den Corona-Massnahmen getroffen. Die Massnahmen betreffen etwa das Nachtleben oder den Hobbysport, sie beeinträchtigen jedoch auch den Berufseinstieg oder die Partnersuche, heisst es im Bericht. 

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3. April 2021: Impfkommission will für Herdenimmunität auch Kinder impfen

Die eidgenössische Impfkommission will für die Herdenimmunität auch Kinder impfen. Für die dauerhafte Bekämpfung des Coronavirus gingen Forscher ursprünglich davon aus, dass 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung immun dagegen sein muss. Doch wegen der Virus-Mutationen ist dieser Wert gestiegen. Laut Experten müsste derzeit bereits 80 Prozent der Weltbevölkerung immun dagegen sein. Erst dann könne die sogenannte Herdenimmunität erreicht werden. Dafür sei es aber auch nötig, dass Kinder und Jugendliche geimpft werden, ist Christoph Berger, Präsident der eidgenössischen Impfkommission gegenüber «SRF» überzeugt. 

Aktuell werden Kinder und Jugendliche noch nicht geimpft. Derzeit testen jedoch alle grossen Hersteller ihre Impfstoffe in klinischen Studien an Kindern und Jugendlichen. Denn diese reagieren anders auf die Impfungen als Erwachsene. Einen Einfluss darauf haben unter anderem das Körpergewicht, die Grösse oder auch das Immunsystem.

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3. April 2021: 700 Einreisende ohne negativen Corona-PCR-Test an der Grenze kontrolliert 

Die Schweizer Grenzwächter haben seit Februar mehr als 700 Personen kontrolliert, die ohne gültigen PCR-Test einreisen wollten. Seit Februar gilt jedoch, dass jeder Reisende aus einem Risikogebiet einen negativen PCR-Test vorlegen muss, der nicht älter als 72 Stunden alt sein darf. Wie die «Schweiz am Wochenende» mit Verweis auf die Eidgenössische Zollverwaltung berichtet. Wurden ca. 150 Personen gebüsst. Die Busse betrug jeweils 200 Franken.

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2. April 2021: 13'000 Zürcher brauchen Hilfe bei der Impf-Registrierung im Internet

Bei der Impf-Hotline des Kantons Zürich haben sich in dieser Woche rund 13'000 Personen mit Fragen zur Registrierung auf dem Onlinetool des Kantons gemeldet. Meistens geht es darum, welche Auswirkungen gewisse Angaben auf die Terminvergabe haben, so der «Tages-Anzeiger» auf seinem Onlineportal. Gegenüber der Zeitung versichert der Leiter der Impf-Hotline, dass ausschliesslich das Alter und die Vorerkrankungen ausschlaggebend sind. Zum Beispiel der Beruf einer Person spielt also keine Rolle.

Bisher haben sich über 160'000 Personen auf dem Onlinetool registriert. Bisher können lediglich Personen über 65 oder mit Vorerkrankungen auch einen Impftermin buchen.

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2. April 2021: BAG registriert 194'546 neue Impfungen in den letzten 7 Tagen

Vom 25. März bis 31. März sind in der Schweiz 194'546 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag auf seiner Website veröffentlichte. Pro Tag wurden damit durchschnittlich 27'792 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz um 17 Prozent.

Insgesamt wurden bis Mittwoch 1'542'286 Impfungen durchgeführt. Bislang sind 576'511 Personen vollständig geimpft, das heisst 6,7 Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten. Bei 389'264 Personen wurden bislang nur die Erstimpfung durchgeführt. Bereits an die Kantone ausgeliefert, aber noch nicht eingesetzt, sind momentan 521'264 Impfdosen. Zudem sind noch 168'825 Impfdosen beim Bund gelagert.

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2. April 2021: 2250 neue Infektionen in den letzten 24 Stunden in der Schweiz

Das Bundesamt für Gesundheit BAG meldet seit gestern 2250 neue Corona-Fälle. Das sind rund 200 mehr als vor einer Woche. Die Positivitätsrate liegt jedoch aktuell bei vier Prozent und ist somit tiefer als vor einer Woche. Weiter sind innerhalb der letzten 24 Stunden 23 weitere Personen an den Folgen der Viruserkrankung verstorben. Gestiegen sind im Vergleich zu gestern auch die Spitaleinweisungen. So müssen sich neu 109 Personen in einem Spital behandeln lassen.

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2. April 2021: Tessiner Spitäler wappnen sich für mehr Covid-Patienten

Im Kanton Tessin wappnen sich die Spitäler für wieder mehr Patientinnen und Patienten mit Covid-19. Die Zahl der so genannte Wahleingriffe werde reduziert und Ferien gestrichen, sagte Kantonsarzt Giorgio Merlani am Freitag vor den Medien. Die Zahl der Menschen, die im Kanton Tessin wegen einer Ansteckung mit dem Coronavirus in ein Spital eingewiesen werden müssten, sei höher als jene der Entlassenen, sagte Merlani. Der Kanton meldete für die vergangenen Tage jeweils über 80 Menschen in Spitalpflege. Zuletzt, am Freitag, waren es 89.

Zehn Menschen mussten am Freitag in Intensivstationen gepflegt werden. Die Zahl der Intensivpatienten war damit seit Anfang März zum ersten Mal wieder zweistellig. Am 1. Januar waren allerdings noch 47 Personen in Intensivpflege, und 366 lagen in einem Spital. Merlani rief die Bevölkerung im Kanton zur Vorsicht auf an Ostern. Auch wenn viele älteren Menschen schon geimpft seien, sei es weiterhin wichtig, die Zahl der Kontakte zu reduzieren. Er schlug vor, Familientreffen im Freien abzuhalten.

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2. April 2021: Fluggesellschaft Swiss will alle Mitarbeiter gleichzeitig impfen lassen

Die Fluggesellschaft Swiss wünscht sich eine spezielle Impfaktion für ihre Angestellten. So sollen die rund 6000 Swiss-Mitarbeiter an einer gesonderten Impfaktion teilnehmen können, wenn genügend Impfstoff für die ganze Bevölkerung vorghanden ist. Dies zeigen Recherchen von «CH-Media». Der Kanton Zürcih bestätigt, dass es eine entsprechende Anfrage seitens der Airline gibt. Die Fluggesellschaft Helvetic Airways geht sogar noch einen Schritt weiter. Sie fordert eine prioritäre Impfung des Flugpersonals.

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2. April 2021: Kanton Thurgau meldet weniger Ansteckungen als in der Vorwoche

Im Kanton Thurgau sind in den letzten 24 Stunden 28 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Das schreibt der Kanton auf seiner Website. Das sind noch rund halb so viele Fälle wie vor einer Woche. Damals war der Freitag allerdings kein Feiertag. Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 wurden keine weiteren registriert.

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2. April 2021: Schnelltests auch über Ostern möglich

Das Spital Appenzell will die Verbreitung des Coronavirus weiter verhindern. Deshalb bietet es auch über die Ostertage Schnelltests an. An allen Feiertagen kann ein Termin gebucht werden. Die vorgängige Anmeldung ist jedoch Pflicht.

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1. April 2021: Ostschweizer Fachhochschule verlängert den Fernunterricht

Die Ostschweizer Fachhochschule verlängert den coronabedingten Fernunterricht bis zu den Sommerferien. Auch die Pädagogische Hochschule Thurgau will ihre Studierenden in den nächsten Monaten noch via Internet zuhause unterrichten. Wie das «St.Galler Tagblatt» berichtet, zeigen sich andere Hochschulen jedoch zögerlich mit der offiziellen Verlängerung des Fernunterrichts. So wollen beispielsweise die Universität, sowie die Pädagogische Hochschule St.Gallen die nächsten Entscheide des Bundesrates abwarten. Diese sollten Mitte April folgen.

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1. April 2021: 26 neue Corona-Fälle an Andelfinger Primarschule

An der Primarschule Andelfingen sind weitere Corona-Fälle aufgetaucht. Nachdem 17 Personen, die in der Schule arbeiten oder unterrichtet werden, positiv getestet wurden, hat die Schule beschlossen, Massentests durchzuführen. Dabei sind laut dem «Landboten» weitere 26 Corona-Patienten aufgetaucht. Diese befinden sich nun in Quarantäne. Für die restlichen Schulkinder geht der Unterricht nächste Woche normal weiter.

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1. April 2021: Bund soll sich um Informationsleaks bezüglich Corona-Krise kümmern

Der Bund soll sich in den eigenen Reihen um die Informationsleaks bezüglich Corona-Krise kümmern. Dies fordert ein Vorstoss im Ständerat. Besonders seit Beginn der Pandemie werden öfters Entscheide des Bundes vorab in den Medien kommuniziert. Solche Leaks würden jedoch grossen Schaden anrichten, findet der St.Galler Mitte-Ständerat Benedikt Würth: «Indiskretionen sind schon lange normal in Bern. Im Zuge von Corona hat dies aber nochmals zugenommen. Wir erleben Bundesräte in Kommissionen die sagen, sie müssen zuerst die Zeitung lesen um zu wissen, was für Anträge gestellt worden sind. Das kann nicht sein, das ist nicht unser System.» Laut dem Ständerat ist deswegen die Unzufriedenheit im Parlament grosse.

Der Bundesrat soll deshalb Massnahmen treffen, damit künftige Informationslecks schneller gefunden und die Verantwortlichen bestraft werden können. Ausserdem verlangt der Ständerat einen detaillierten Bericht über die bisherigen Indiskretionen.

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1. April 2021: BAG meldet Lieferung von 366'000 Impfdosen

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat zusätzliche 366'000 Impfdosen des Unternehmens Moderna erhalten. Die Lieferung sei am Mittwoch eingetroffen, schrieb das BAG am Donnerstagabend auf Twitter.

Erste Lieferungen seien bereits an die Kantone gegangen. «Damit haben wir gemeinsam mit den Herstellern die Lieferzeit im ersten Quartal erreicht», teilte das BAG auf Twitter weiter mit. Von April bis Ende Juli würden voraussichtlich weitere 8,1 Millionen Impfdosen von Pfizer/Biontech und Moderna folgen.

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1. April 2021: Swiss-Covid-App soll bald schon mehr können

Eine erweiterte Swiss-Covid-App mit einem nationalen Registriersystem dürfte bald verfügbar sein. Die Arbeiten des Bundes, die ETH-App Notfy-Me zu integrieren sind laut Marcel Salathé, Epidemiologe an der ETH Lausanne, schon weit fortgeschritten.

Mit der App Notify-Me von der ETH-Lausanne können alle Personen in einem Restaurant oder an einer Veranstaltung rasch registriert und vor einer möglichen Corona-Infektion gewarnt werden. Auf dem Gelände der ETH-Lausanne kommt die App bereits seit Januar zum Einsatz.

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1. April 2021: Keine Pandemie-Versicherung

Eine Pandemie-Versicherung ist vom Tisch. Der Bund verfolgt entsprechende Pläne nicht weiter. Zum jetzigen Zeitpunkt fehlten klare Anzeichen, dass die Unternehmen eine obligatorische Versicherung wollten, hiess es zur Begründung.

Unternehmen sollten sich künftig gegen die wirtschaftlichen Folgen von Pandemien versichern lassen. Dies war das Projekt, das die Bundesverwaltung mit Vertretern aus der Versicherungsbranche im Juni vergangenen Jahres lancierten. Eine Arbeitsgruppe prüfte im Auftrag von Finanzminister Ueli Maurer die Machbarkeit eines solchen Konzepts und arbeitete Vorschläge aus.

Die breite Unterstützung aus dem Unternehmenssektor für eine Pandemie-Versicherung fehle zurzeit, teilte nun am Donnerstag das Eidgenössische Finanzdepartement mit. Besonders das Obligatorium stosse auf Ablehnung. Die zu entrichtenden Prämien würden als Steuern aufgefasst.

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1. April 2021: Ein Fünftel mehr Ansteckungen in einer Woche

Die Ansteckungen mit dem Coronavirus in der Schweiz nahmen innert einer Woche um knapp einen Fünftel zu. Vom 22. bis 28. März stiegen sie laut dem neusten Wochenbericht des Bundesamts für Gesundheit (BAG) um 19,5 Prozent. Auch die Zahl der Hospitalisierungen stieg leicht, während es etwas weniger Todesfälle gab. 329 Personen mussten in der Berichtswoche wegen einer Covid-19-Erkrankung ins Spital, nach 295 in der Woche zuvor. Zudem wurden dem BAG 48 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gemeldet. In der Vorwoche waren es zum selben Zeitpunkt 55.

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1. April 2021: Glarnerland Wirtschaft meistert Corona-Pandemie mehrheitlich gut

Vertreter der Glarner Wirtschaft und Politik schätzen die wirtschaftliche Lage im Kanton Glarus angesichts der Corona-Pandemie insgesamt positiv ein. In einigen Branchen beobachtet die Task Force Wirtschaft aber eine Zuspitzung der Situation. Betriebe, welche schon vor der Pandemie Probleme gehabt hätten, dürften aus dem Markt ausscheiden, teilte die Task Force am Donnerstag mit. Eine Konkurswelle habe im ersten Pandemiejahr aber nicht stattgefunden. Die Anzahl Konkurse blieb gegenüber 2019 praktisch unverändert.

Als gut mit einem positiven Ausblick schätzt die Task Force die Situation ein für die Banken, das Baugewerbe und die Industrie. Im Gewerbe sind die verschiedenen Branchen unterschiedlich von den Auswirkungen der Pandemie betroffen. Im Handel wiederum leiden einzelne Betriebe sehr, während andere sich schneller erholten, als von der Task Force erwartet. Als kritisch mit düsterem Ausblick wird die Situation der Reisebürobranche beurteilt.

Die Arbeitslosigkeit und die Kurzarbeit verharren auf einem stabilen Niveau. Die Arbeitslosigkeit im Kanton liegt bei 2,5 Prozent. Stellensuchende, die während der Pandemiezeit arbeitslos werden, bekommen zusätzliche Taggelder und werden damit später ausgesteuert.

Eine Härtefallunterstützung für Unternehmen in Not wurde bisher 168 Mal beantragt. 22 Anträge wurden abgelehnt, elf sind noch offen, alle anderen sind bearbeitet und abgeschlossen. Damit sei der Kanton Glarus einer der schnellsten Kantone bei der Umsetzung der Härtefallhilfen, meint dazu die Task Force. Vom kantonalen Fonds für Härtefälle von 21,5 Millionen Franken wurden bis dato 6,7 Millionen Franken gesprochen. Eine Nachzahlung ist für besonders betroffene Firmen geplant. Die Nachzahlung basiert auf den Verlusten, die nach Auszahlung der Entschädigungen noch bestehen. Für einen Grossteil der Betroffenen sollen sich die Entschädigungen damit verdoppeln.

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1. April 2021: 394 Neuinfektionen im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet am Donnerstag auf seiner Webseite für die letzten 24 Stunden 394 neue Corona-Infektionen. Das sind genauso viel wie heute vor einer Woche. Zudem hat das Coronavirus im Kanton Zürich innert eines Tages drei weitere Todesopfer gefordert.

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1. April 2021: Schaffhausen startet Pilotprojekt mit Corona-Impfungen in Hausarztpraxen

Das Gesundheitsamt des Kantons Schaffhausen startet ein Pilotprojekt. In den zwei Wochen nach Ostern werden erstmals Corona-Impfungen in sechs Hausarztpraxen durchgeführt. Später sollen weitere Praxen dazukommen.

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1. April 2021: Stimmung in Schweizer Firmen hellt sich weiter auf

Die Stimmung unter den Einkaufsmanagern in Schweizer Firmen hellt sich weiter auf. Sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor stehen die Zeichen auf Erholung.

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1. April 2021: Strandfestwochen in Rorschach SG sollen stattfinden 

«Wir planen die Strandfestwochen Rorschach vom 28. Juli bis 14. August 2021 und sind optimistisch, dass sie mehr oder weniger im selben Rahmen wie in den Jahren 2018 und 2019 statt finden können.» Das schreiben die Organisatoren am Donnerstag in einer Medienmitteilung. Geplant wird wieder mit einer Hafenbar & Hafenbühne sowie allen bisherhigen Sportangeboten.

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1. April 2021: Detailhandelsumsätze im Februar wegen Pandemie erneut abgestürzt

Die Coronapandemie hat den Schweizer Detailhändlern einen beispiellosen Absturz eingebrockt. Im Februar mussten die hiesigen Geschäfte den zweitschlimmsten Umsatzeinbruch seit der Jahrtausendwende hinnehmen.

Konkret machten die Detailhändler nominal elf Prozent weniger Umsatz, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag aufgrund provisorischer Zahlen mitteilte. Schuld sind die Schliessungen von Läden des nicht-täglichen Bedarfs durch den Bundesrat Mitte Januar zur Bekämpfung der Seuche.

Grösser war der Absturz nur während des ersten Shutdowns im April 2020 gewesen. Damals waren die Umsätze gar um 18,2 Prozent abgesackt.

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1. April 2021: Gütertransporte durch Alpen gingen 2020 wegen Corona-Krise zurück

Der Rückgang der Industrieproduktion aufgrund der Corona-Pandemie hat sich 2020 auch auf den alpenquerenden Güterverkehr ausgewirkt. Auf Strasse und Schiene wurden 34,8 Millionen Tonnen Güter durch die Schweizer Alpen transportiert - 5,5 Prozent weniger als 2019.

Beim Schienengüterverkehr war der Rückgang ausgeprägter als auf der Strasse, wie das Bundesamt für Verkehr (BAV) am Donnerstag mitteilte. Bei der Bahn reduzierte sich das Transportvolumen um 6,2 Prozent. Im letzten Jahr durchquerten 863'000 Lastwagen die Alpen, das sind 4 Prozent weniger als 2019.

Im zweiten Halbjahr 2020 erholte sich der Strassengüterverkehr mit den Lockerungen der Corona-Regeln rascher und deutlicher als der Schienengüterverkehr. Das ist gemäss BAV primär darauf zurückzuführen, dass die Eisenbahnstrecke durch den Simplon im Sommer wegen Unterhaltsarbeiten nur eingeschränkt befahrbar war.

Der Bahnanteil am gesamten alpenquerenden Güterverkehr sank über das ganze Jahr hinweg betrachtet leicht ab, um 0,5 auf 71,9 Prozent.

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1. April 2021: Juso Zürich fordert Perspektiven für Jugendliche

Jugendliche leiden besonders unter den Massnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Die Juso Kanton Zürich fordert daher vom Regierungsrat, dass jungen Menschen sichere Perspektiven für die kommenden Monate geboten werden.

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1. April 2021: BAG meldet 1'968 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 1'968 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 32 neue Todesfälle und 81 Spitaleinweisungen.

Das BAG erfasste am Donnerstag auch Nachmeldungen von Todesfällen zwischen November und Februar. Daher wurden unter den neuen Todesfällen 25 zusätzliche Fälle aufgeführt. Am Mittwoch hatte das BAG 2'411 neue Coronavirus-Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden gemeldet.

Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag bei 5,6 Prozent. Im gleichen Zeitraum wurden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 272,92 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 19. März bei 1,19. Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zurzeit 70,6 Prozent. 17,7 Prozent dieser Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt.

Zahlreiche Fälle mit britischer Mutation

Insgesamt wurden bis Sonntagabend 1'742'075 Impfdosen an die Kantone und Liechtenstein ausgeliefert. Davon wurden 1'436'996 Dosen verabreicht. 535'250 Personen sind bereits vollständig geimpft. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Schweiz und in Liechtenstein 6'069'595 Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, wie das BAG weiter mitteilte. Insgesamt gab es 603'092 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus.

Von den mutierten Varianten des Coronavirus sind in der Schweiz bisher 37'949 Fälle entdeckt worden. 14'361 betrafen die britische Variante (B.1.1.7), 241 die südafrikanische (B.1.351) sowie 13 die brasilianische (P.1). 23'334 Fälle konnten keiner Variante eindeutig zugewiesen werden.

25'171 Personen mussten bisher wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung belief sich auf 9'709. Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung befanden sich laut Angaben des BAG 15'086 Menschen in Isolation und 25'864 Menschen in Quarantäne. Zusätzlich befanden sich 3845 Personen in Quarantäne, die aus einem Risikoland heimgekehrt waren.

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1. April 2021: Regionalbahnen bieten Schutzmasken aus dem Automaten an

Im öffentlichen Verkehr gilt wegen der Corona-Pandemie Schutzmaskenpflicht. Die Appenzeller Bahnen und die Frauenfeld-Wil-Bahn testen an Bahnhöfen Automaten für Hygienemasken. Falls sich die Maskenspender bewähren, sollen sie auch in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen oder Schulen zum Einsatz kommen.

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1. April 2021: Winterthur öffnet Freibad-Schwimmbecken früher als geplant

Einen Monat früher als in anderen Jahren eröffnet die Stadt Winterthur die Freibad-Saison: Am Dienstag wird das Olympiabecken im Geiselweid für Schwimmerinnen und Schwimmer freigegeben. Auf dem Badetuch liegen, ist jedoch nicht erlaubt.

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1. April 2021: Kanton Thurgau meldet 57 Neuinfketionen

Der Kanton Thurgau meldet für die letzten 24 Stunden 57 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Zudem sind im Kanton Thurgau seit gestern drei weitere Personen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

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1. April 2021: Maskenpflicht über Ostern an der Verzasca

Ab Karfreitag gilt an einigen Abschnitten der Verzasca eine Maskenpflicht. Die Tessiner Gemeinde erwartet über die Festtage einen grösseren Besucherstrom, wie sie auf der Homepage schreibt.

Eingeschlossen in das Maskenobligatorium ist die bei Touristen beliebte Brücke «Ponte dei Salti» in Lavertezzo.

Ebenfalls eine Maskenpflicht gilt auf der Terrasse des Centro sociale von Brione Verzasca, in Sonogno, an der Bushaltestelle auf dem öffentlichen Parkplatz sowie auf der Piazza und auf der via Strada dal Fórn.

Die Gemeinde wolle mit der erweiterten Maskenpflicht im Freien Besucherinnen und Besucher sowie Einheimische schützen, hält sie in ihrem Schreiben fest. Sie empfiehlt, generell eine Maske zu tragen.

Auch Lugano, Mendrisio und Bellinzona haben aufgrund der erwarteten Besucherströme zu Ostern eine Maskenpflicht eingeführt. Als erste Gemeinde hatte das bei Deutschschweizer Touristen beliebte Ascona bereits am 16. März eine solche Pflicht eingeführt.

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1. April 2021: 22 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Donnerstag 22 neue Fälle. Drei Personen mussten hospitalisiert werden, gestorben ist niemand.

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1. April 2021: 125 neue Fälle in St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet am Donnerstag 125 neue Fälle. In den letzten 24 Stunden ist im Kanton niemand am Coronavirus verstorben. 

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Die Geschehnisse vom 1. bis 31. März 2021 gibt es hier zum Nachlesen. 

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Annonym
am 09.04.2021 um 12:20
Es ist schon erstaunlich dass im thurgau jede Woche die zahlen so schwanken und jetzt meldet Graubünden 4 Fälle trotz vollständiger Impfung aber Restaurants müssen geschlossen haben weil sie ja bekanntlich die größten Treiber sind kann nun wirklich alles nicht mehr stimmen und man sollte ehrlich sein man weiss gar nichts über corona und die Impfung es muss einfach so sein
annonym
am 04.04.2021 um 17:53
Ja parmelin dämpft die Hoffnungen auf baldige lockerungen ist klar man wird noch das ganze Jahr 2021 im Lockdown verbringen oder wie lange will man das noch durchziehen es wird Zeit dass auch mal wieder die Restaurants wenn auch nur auf der Terrasse arbeiten dürfen