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Coronavirus-Ticker: Die Geschehnisse bis zum 30. November

Die Corona-Krise hat die Schweiz noch immer fest im Griff. In diesem Ticker informieren wir laufend über die neusten Entwicklungen in der Schweiz.

30.11.2020 / 22:50 / von: asl/lpe/sda/sbr/sap/pwa/mma
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Die Landsgemeinde 2021 könnte erneut abgesagt werden. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ)

Die Landsgemeinde 2021 könnte erneut abgesagt werden. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ)

731 Neuinfektionen wurden im Kanton St.Gallen übers Wochenende registriert. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

731 Neuinfektionen wurden im Kanton St.Gallen übers Wochenende registriert. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Die Schweiz soll im Kampf gegen die Corona-Pandemie ihren eigenen Weg gehen und das Skifahren auch über die Feiertage erlauben. (Archivbild: Keystone)

Die Schweiz soll im Kampf gegen die Corona-Pandemie ihren eigenen Weg gehen und das Skifahren auch über die Feiertage erlauben. (Archivbild: Keystone)

Der Bund statt die Pharmafirmen sollen für Impfschäden haften. (Bild: Keystone/SOPA Images via ZUMA Wire/Pavlo Gonchar)

Der Bund statt die Pharmafirmen sollen für Impfschäden haften. (Bild: Keystone/SOPA Images via ZUMA Wire/Pavlo Gonchar)

Das BAG meldet 4'312 Neuansteckungen. (Symbolbild: KEYSTONE/Marcel Bieri)

Das BAG meldet 4'312 Neuansteckungen. (Symbolbild: KEYSTONE/Marcel Bieri)

Die städtischen Gastro- und Gewerbebetriebe in der Stadt Zürich erhalten weiterhin Mietzinsreduktionen. (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Die städtischen Gastro- und Gewerbebetriebe in der Stadt Zürich erhalten weiterhin Mietzinsreduktionen. (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Der Kanton St.Gallen meldet am Donnerstag 369 positive Corona-Fälle. (Symbolbild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Der Kanton St.Gallen meldet am Donnerstag 369 positive Corona-Fälle. (Symbolbild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

808 positive Tests sind am Dienstag im Kanton Zürich registriert worden. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

808 positive Tests sind am Dienstag im Kanton Zürich registriert worden. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

(Bild: Keystone/SOPA Images via ZUMA Wire/Pavlo Gonchar)

(Bild: Keystone/SOPA Images via ZUMA Wire/Pavlo Gonchar)

Der Kanton Zürich vermeldet 326 positive Tests in den letzten 24 Stunden. (Bild:KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Der Kanton Zürich vermeldet 326 positive Tests in den letzten 24 Stunden. (Bild:KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Am Freitag meldet das Bundesamt für Gesundheit knapp 5000 positive Corona-Tests. (Symbolbild KEYSTONE/dpa/Sebastian Gollnow)

Am Freitag meldet das Bundesamt für Gesundheit knapp 5000 positive Corona-Tests. (Symbolbild KEYSTONE/dpa/Sebastian Gollnow)

Der Kanton St.Gallen meldet 346 Neuinfektionen am Donnerstag. (Symbolbild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Der Kanton St.Gallen meldet 346 Neuinfektionen am Donnerstag. (Symbolbild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

In der Schweiz wurden am Mittwoch über 6'114 Neuinfektionen gemeldet. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

In der Schweiz wurden am Mittwoch über 6'114 Neuinfektionen gemeldet. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

(Symbolbild: Keystone/ZB/Hendrik Schmidt)

(Symbolbild: Keystone/ZB/Hendrik Schmidt)

Wer mit dem Kärtli bezahlen möchte, der kann das bis zu einem Betrag von 80 Franken auch weiterhin ohne die Eingabe eines Pin-Codes tun. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Wer mit dem Kärtli bezahlen möchte, der kann das bis zu einem Betrag von 80 Franken auch weiterhin ohne die Eingabe eines Pin-Codes tun. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Viele Hausärzte empfinden Corona-Schnelltests als unsicher und zu aufwendig. (Bild: KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Viele Hausärzte empfinden Corona-Schnelltests als unsicher und zu aufwendig. (Bild: KEYSTONE/Laurent Gillieron)

12'839 neue Corona-Infektionen wurden am Montag dem BAG gemeldet. (Symbolbild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

12'839 neue Corona-Infektionen wurden am Montag dem BAG gemeldet. (Symbolbild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Derzeit haben offenbar viele Eltern Angst davor, ihre Kinder könnten sich bei einem Arztbesuch mit dem Coronavirus infizieren. (Bild: pixabay.com/Semevent)

Derzeit haben offenbar viele Eltern Angst davor, ihre Kinder könnten sich bei einem Arztbesuch mit dem Coronavirus infizieren. (Bild: pixabay.com/Semevent)

Die Corona-Task-Force des Bundes fordert, dass sich künftig nur noch Leute aus maximal zwei Haushalten treffen dürfen. (Bild: pixabay.com)

Die Corona-Task-Force des Bundes fordert, dass sich künftig nur noch Leute aus maximal zwei Haushalten treffen dürfen. (Bild: pixabay.com)

Im Kanton Appenzell Ausserrhoden sind am Freitagabend alle Intensivbetten belegt. (Symbolbild: Keystone/Peter Klaunzer)

Im Kanton Appenzell Ausserrhoden sind am Freitagabend alle Intensivbetten belegt. (Symbolbild: Keystone/Peter Klaunzer)

6'739 Personen haben sich in den letzten 24 Stunden neu infiziert. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

6'739 Personen haben sich in den letzten 24 Stunden neu infiziert. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Der Kanton Zürich meldet 1'022 neue Fälle. (Symbolbild: KEYSTONE/SDA ENNIO LEANZA)

Der Kanton Zürich meldet 1'022 neue Fälle. (Symbolbild: KEYSTONE/SDA ENNIO LEANZA)

Der Bund erhöht seine Beteiligung für einen Corona-Impfstoff um 100 Millionen. (Symbolbild: KEYSTONE/DPA-Zentralbild/MARTIN SCHUTT)

Der Bund erhöht seine Beteiligung für einen Corona-Impfstoff um 100 Millionen. (Symbolbild: KEYSTONE/DPA-Zentralbild/MARTIN SCHUTT)

8'270 Neuansteckungen mit dem Coronavirus hat das BAG am Mittwoch vermeldet. (Symbolbild: Keystone/KEYSTONE/Ti-Press/ELIA BIANCHI)

8'270 Neuansteckungen mit dem Coronavirus hat das BAG am Mittwoch vermeldet. (Symbolbild: Keystone/KEYSTONE/Ti-Press/ELIA BIANCHI)

Das Bundesamt für Gesundheit meldet 5'980 neue Coronavirus-Ansteckungen am Dienstag. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Das Bundesamt für Gesundheit meldet 5'980 neue Coronavirus-Ansteckungen am Dienstag. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Die Coronakrise könnte ein grösseres Loch in die ÖV-Kasse reissen, als bisher angenommen. (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Die Coronakrise könnte ein grösseres Loch in die ÖV-Kasse reissen, als bisher angenommen. (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Die Langzeitfolgen einer Corona-Erkrankung könnten schwerer sein, als erwartet. (Symbolbild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Die Langzeitfolgen einer Corona-Erkrankung könnten schwerer sein, als erwartet. (Symbolbild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Die Tessiner Staatsräte Christian Vitta, Norman Gobbi und Raffaele De Rosa (von links) erklären die neuen Schutzmassnahmen. (Bild: KEYSTONE/TI-PRESS/Samuel Golay)

Die Tessiner Staatsräte Christian Vitta, Norman Gobbi und Raffaele De Rosa (von links) erklären die neuen Schutzmassnahmen. (Bild: KEYSTONE/TI-PRESS/Samuel Golay)

Die Kapazität der verfügbaren Tests soll bis auf 70'000 pro Tag erhöht werden. (Bild: KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Kapazität der verfügbaren Tests soll bis auf 70'000 pro Tag erhöht werden. (Bild: KEYSTONE/Gaetan Bally)

Das Zürcher Contact-Tracing hat verspätete SMS verschickt. (Symbolbild: KEYSTONE/DPA-tmn/ROBERT GÜNTHER)

Das Zürcher Contact-Tracing hat verspätete SMS verschickt. (Symbolbild: KEYSTONE/DPA-tmn/ROBERT GÜNTHER)

Nach dem Wochenende meldet das BAG 21'926 neue Coronavirus-Ansteckungen. (Keystone/Gaetan Bally)

Nach dem Wochenende meldet das BAG 21'926 neue Coronavirus-Ansteckungen. (Keystone/Gaetan Bally)

Im Kanton Schaffhausen werden ab Mitte November schrittweise Antigen-Schnelltest eingeführt. (Screenshot: Keystone/Divyakant Solaki)

Im Kanton Schaffhausen werden ab Mitte November schrittweise Antigen-Schnelltest eingeführt. (Symbolbild: Keystone/Divyakant Solaki)

Die zweite Corona-Welle hat die Schweiz fest im Griff. (Symbolbild: KEYSTONE/Gaetan Bally)Die zweite Corona-Welle hat die Schweiz fest im Griff. (Symbolbild: KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die zweite Corona-Welle hat die Schweiz fest im Griff. (Symbolbild: KEYSTONE/Gaetan Bally)

Der Kanton Genf verhängt ab Montag den Ausnahmezustand. (Symbolbild: Keystone/Salvatore Di Nolfi)

Der Kanton Genf verhängt ab Montag den Ausnahmezustand. (Symbolbild: Keystone/Salvatore Di Nolfi)

Kinder waren laut einer Studie wichtige Treiber der Grippewelle in Basel im Winter 2016/2017. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Kinder waren laut einer Studie wichtige Treiber der Grippewelle in Basel im Winter 2016/2017. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Die Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland soll offen bleiben. (Bild: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Die Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland soll offen bleiben. (Bild: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Ein WHO-Experte kritisiert die Schweiz für ihre laschen Corona-Massnahmen. (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Ein WHO-Experte kritisiert die Schweiz für ihre laschen Corona-Massnahmen. (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Das BAG will in Zukunft ganze Gruppen mit einem Schnelltest testen, falls ein Mitglied positiv ist. (Bild: KEYSTONE/DPAKay Nietfeld)

Das BAG will in Zukunft ganze Gruppen mit einem Schnelltest testen, falls ein Mitglied positiv ist. (Bild: KEYSTONE/DPAKay Nietfeld)

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In unserem Coronavirus-Guide erfährst du, wie du dich vor einer Ansteckung schützen kannst und was du tun musst, wenn du Symptome bei dir bemerkst.

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Die Geschehnisse ab dem 1. Dezember gibt es hier.

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30. November 2020: Nationalrat lehnt Geschäftsmietegesetz ab. 

Der Nationalrat hat sich gegen einen teilweisen Mieterlass für Geschäftsmieter während der ersten Corona-Welle ausgesprochen. Er folgt dem Antrag der Rechtskommisssion mit 100 zu 87 Stimmen. Der Ständerat entscheidet am Mittwoch. 

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30. November 2020: Innerrhoder Landsgemeinde 2021 auf der Kippe

Die Innerrhoder Landsgemeinde könnte auch 2021 abgesagt werden. Wie das «tagblatt.ch» den Landammann Roland Inauen zitiert, lasse es die epidemiologische Lage derzeit nicht zu, die Landsgemeinde 2021 durchzuführen.

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30. November 2020: Alternative Spendenquelle für «Viva con Agua»

Der gemeinnützige Verein «Viva con Agua Schweiz» nimmt einen Grossteil seiner Spenden auf Festivals ein. Die Besucherinnen und Besucher können ihre Becher und damit das Depot für diese für einen guten Zweck spenden. Wegen der Coronakrise musste der gemeinnützige Verein seine Spendenaktionen in diesem Jahr allerdings ins Internet verlagern.

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30. November 2020: Kanton Zürich meldet 1'150 Neuansteckungen

Der Trend bei den Corona-Infektionen ist auch im Kanton Zürich rückläufig. Laut Angaben der Gesundheitsdirektion, wurden über das Wochenende 1'150 Neuansteckungen gemeldet. Das sind etwa 300 weniger als vor einer Woche. Weiter meldet der Kanton Zürich 20 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

#Coronavirus im @KantonZuerich am 30. November 2020

Letzte 24 Stunden
▪️ 378 Personen positiv getestet (+1150 am Wochenende)

Letzte 72 Stunden
▪️ 20 Todesfälle (inkl. Wochenende)

Total
▪️ 410 hospitalisiert, davon 57 mit künstlicher Beatmung#CoronaInfoCH pic.twitter.com/9uRcJw5V7K

— Gesund Kanton Zürich (@gd_zuerich) November 30, 2020

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30. November 2020: Hörverluste werden während der Corona-Krise deutlicher

Seit der generellen Maskenpflicht ist die Nachfrage nach Hörtests offenbar angestiegen. Grund dafür ist, dass wegen den Masken nicht mehr von den Lippen abgelesen werden kann. So merken zunehmend mehr Personen, dass sie Mühe beim Hören haben.

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30. November 2020: Caritas fordert finanzielle Mittel gegen coronabedingte Armut

Laut Caritas Schweiz verschärft die Corona-Krise die Armut in der Schweiz. Das Hilfswerk fordert deshalb von Bund und Kantonen mehr Massnahmen, um Menschen in finanzieller Not zu helfen.

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30. November 2020: Olma erhält Kapitalspritze aus Ausserrhoden

Die Olma-Genossenschaft geriet durch die Corona-Pandemie in existenzielle Schwierigkeiten. Neben den Kantonen St.Gallen und Thurgau hat nun auch der Kanton Appenzell Ausserrhoden entschieden, seine Anteile an der Genossenschaft zu erhöhen.

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30. November 2020: Susanne Hartmann positiv auf Corona getestet

Die St.Galler Regierungsrätin Susanne Hartmann ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies teilt der Kanton am Montag mit.

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30. November 2020: EHC Biel und HC Lugano erneut in Quarantäne

Die National-League-Teams des EHC Biel und des HC Lugano müssen ein zweites Mal in Quarantäne. Bei den Seeländern und den Tessinern sind mehrere Mannschaftsmitglieder positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Für Biel hat der Berner Kantonsarzt nach zwei positiven Testresultaten eine Auszeit bis am Montag, 7. Dezember, angeordnet. Die nächsten drei Meisterschaftspartien der Bieler, am Mittwoch gegen Lugano, am Freitag gegen Fribourg-Gottéron und am Dienstag, 8. Dezember, gegen die ZSC Lions, müssen deshalb verschoben werden. Die ZSC Lions spielen am kommenden Dienstag nunmehr gegen die SCL Tigers. Diese Begegnung war ursprünglich am Mittwoch, 2. Dezember, geplant gewesen.

Auf Weisung des Tessiner Kantonsarztes muss die Mannschaft Luganos, in der mehrere Teammitglieder positiv getestet worden sind, bis am Dienstag, 8. Dezember, in Quarantäne. Neben dem Spiel gegen Biel müssen auch die zwei Partien vom Freitag, 4. Dezember, und Dienstag, 8. Dezember, gegen die Rapperswil-Jona Lakers verschoben werden.

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30. November 2020: Findet das WEF 2021 wegen Corona in Singapur statt?

Das Weltwirtschaftsforum WEF könnte im nächsten Jahr nach Singapur ausweichen. Dies berichten die Zeitungen von «CH-Media» auf ihren Online-Portalen. Demnach ist WEF-Gründer Klaus Schwaab nach Singapur gereist, um die Durchführung zu besprechen. Grund dafür ist die aktuelle Corona-Situation in der Schweiz. Ursprünglich hätte das WEF im kommenden Jahr auf dem Bürgen-Stock im Kanton Luzern stattfinden sollen.

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30. November 2020: Corona-Krise führt zu «Haustier-Boom»

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich vermehrt Leute Haustiere angeschafft. Den Schweizer Tierschutz freut diese Entwicklung. Er befürchtet aber auch, dass die vielen neuen Haustierbesitzer bald überfordert sein könnten.

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30. November 2020: 8'782 Coronavirus-Ansteckungen innert 72 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innert 72 Stunden 8'782 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Die Positivitätsrate beträgt 16 Prozent. Zudem registrierte das BAG gemäss einer Mitteilung vom Montag 195 neue Todesfälle und 399 Spitaleintritte.

Vor einer Woche waren dem BAG für Freitag und das Wochenende 9'751 bestätigte Fälle gemeldet worden. Im Vergleich dazu ging die Zahl der gemeldeten Infektionen damit innerhalb von einer Woche um rund zehn Prozent zurück. Die Zahl der gemeldeten Spital-Einlieferungen sank gegenüber den gemeldeten 410 vor einer Woche um rund drei Prozent. Die Posititivitätsrate für PCR- und Antigen-Tests für die vergangenen zwei Wochen lag bei 19,25 Prozent. Im gleichen Zeitraum wurden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 642,27 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet.

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30. November 2020: Adventsfenster im Thurgau nur mit Schutzkonzept

Wer im Kanton Thurgau Adventsfenster einrichtet, muss dazu ein Schutzkonzept ausarbeiten. Maximal 50 Personen dürfen sich um ein Fenster versammeln, wie die kantonale Fachstelle Covid-19 am Montag mitteilte.

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30. November 2020: Kanton Thurgau meldet 312 Neuinfektionen

Im Kanton Thurgau melden die Behörden am Montag 312 zusätzliche Corona-Fälle. Das sind etwa 50 mehr als am letzten Montag. Zehn Menschen sind nach einer Infektion gestorben und 14 mussten neu hospitalisiert werden.

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30. November 2020: St.Gallen meldet 731 Neuinfektionen

Der Kanton St.Gallen hat übers Wochenende 731 neue bestätigte Corona-Infektionen registriert. Das sind 150 Fälle mehr als vor einer Woche: Damals sind 581 Fälle gemeldet worden. Übers Wochenende sind in St.Gallen zudem 22 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Dies teilt der Kanton auf seiner Homepage mit.

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30. November 2020: Covid-19-Patienten im Matratzen-Sandwich sollen Spitäler entlasten

Um Covid-19-Patienten auf Intensivstation zu behandeln, sollten sie regelmässig in Bauchlage gebracht werden. Das kann helfen, mehr Sauerstoff ins Blut zu bringen. Aber was einfach klingt, gleicht einem Kraftakt: Derzeit werden dafür fünf Fachkräfte benötigt, wie die ETH Zürich mitteilte. Der Doktorand Julian Ferchow entwickelte nun eine Methode, die das Pflegepersonal künftig entlasten soll: Das auf den Namen «Wende-Tacos» genannte System benötige nur noch die Hilfe von zwei Pflegern sowie einem Arzt, der den Vorgang überwacht.

Hinter dem Namen verbirgt sich tatsächlich ein Taco-ähnliches System: Während der Patient auf einer Matratze liegt, wickeln zwei Pflegefachleute eine zweite um ihn herum. Danach ziehen sie den Patienten an Laschen zu sich heran und wenden ihn, sodass dieser bäuchlings auf der anderen Matratze zu liegen kommt. Während des Vorgangs würde der Patient stabilisiert. Die aus Schaumstoff gefertigten Matratzen hätten eine einheitliche Grösse und passe für alle Patienten, erklärte Ferchow. Am Universitätsspital Zürich liefen bereits erste Tests mit einem Prototyp. Das Basler Unternehmen OBA AG möchte das System nun in grösserem Massstab herstellen.

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30. November 2020: Sommaruga und Conte sprechen über Corona-Situation in Skigebieten

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat mit dem italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte telefonisch über die Situation der Skigebiete während der zweiten Corona-Pandemie-Welle gesprochen. Der Dialog und die Suche nach Lösungen würden weitergeführt. Das schrieb Sommaruga am Sonntag auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Mehr über den Inhalt des Gesprächs war auf Anfrage bei ihrem Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) vorerst nicht in Erfahrung zu bringen. Zuvor hatte der italienische Gesundheitsrats-Präsident Franco Locatelli die Entscheidung der Schweiz, die Skigebiete offen zu halten, enttäuschend genannt.

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29. November 2020: Bundesrat Berset will Skigebiete einschränken

Gesundheitsminister Alain Berset hat mehreren Bergkantonen offenbar ein Massnahmenpaket für ihre Skigebiete präsentiert. Darin fordert er unter anderem, dass die Kapazität der Gondeln massiv eingeschränkt werden soll und Restaurants um 15 Uhr schliessen müssen, wie die «SonntagsZeitung» berichtet. Über die Feiertage soll ausserdem die Anzahl der Besucher limitiert werden. 

Zahlreiche Länder in Europa haben ihre Skigebiete geschlossen. Die Schweiz stellt sich zwar gegen eine Schliessung, hat aber auf internationalen Druck eine Werbekampagne für die Skigebiete gestoppt.

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29. November 2020: Simonetta Sommaruga will Todeszahlen untersuchen

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga weist eine Kritik an der laschen Haltung des Bundesrats über die Sommermonate zurück. Gegenüber dem «SonntagsBlick» sagt sie, der Bundesrat hätte die Kantone im Sommer bewusst gefragt, ob sie mit dem Contact Tracing auf Kurs seien. Man hätte sich dabei auf die Angaben der Kantone verlassen. 

Im Nachhinein sei allerdings klar, dass das nicht ganz funktioniert habe. Die Kantone dürften die Verantwortung nicht einfach dem Bund zuschieben. Gleichzeitig dürfe der Bund die Kantone aber auch nicht sich selber überlassen.

Sommaruga kündigt ausserdem an, dass die Gründe für die hohen Todeszahlen in der Schweiz sorgfältig untersucht werden sollen.

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29. November 2020: Fast keine Skilager wegen Corona

Wegen der Corona-Pandemie finden diesen Winter fast keine Skilager statt. Nehmen in normalen Jahren über 100'000 Kinder und Jugendliche pro Saison an einem der gut 2300 Schneesportlager teil, die Beiträge der Organisation Jugend und Sport erhalten, so haben sich heuer erst 111 Lager dort gemeldet, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt.

Nicht gut sieht es auch bei der Schneesport-Initiative Schweiz aus, die Winterlager vermittelt. Laut Geschäftsführer Ole Rauch sind über die Hälfte der ursprünglich gebuchten 250 Lager annulliert worden.

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28. November 2020: Seilbahnen-Präsident will sich ausländischem Druck nicht beugen

Die Schweiz soll im Kampf gegen die Corona-Pandemie ihren eigenen Weg gehen und das Skifahren auch über die Feiertage erlauben. Seilbahnen-Präsident Hans Wicki hat trotz Forderungen aus dem Ausland für eine Schliessung der Skigebiete zu mehr Coolness und Gelassenheit in der Samstagsrundschau von «Radio SRF» aufgerufen. Weiter sagte der Nidwaldner FDP-Ständerat und Verwaltungsratspräsident der Titlis-Bahnen, es bringe nichts, Skigebiete zu schliessen aus Angst davor, dass sich Gäste möglicherweise beim Après-Ski anstecken würden. Für die Gastronomie-Branche gebe es dazu Schutzkonzepte.

Bei den Bergbahnen gelte in Innenräumen und in Bereichen, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, eine Maskentragpflicht. Wicki räumte ein, dass es an Bahn- und Skiliftstationen zu «Staus» kommen könne, aber die Situation sei vergleichbar mit der Lage in Trams und Zügen. Die Schweizer Skigebiete haben eine internationale Werbekampagne per sofort gestoppt. Damit wollten sie möglichst viele Wintersportler auf die Piste locken. Dafür gab es harsche Kritik aus dem Ausland.

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28. November 2020: WEF könnte 2021 ausserhalb der Schweiz stattfinden

Normalerweise findet das Weltwirtschaftsforum WEF Ende Januar in Davos statt. Wegen der Corona-Pandemie ist es bereits auf den Frühsommer verschoben worden und sollte in der Zentralschweiz stattfinden. Nun sagt WEF-Gründer Klaus Schwab in einem Interview mit den «CH-Media»-Zeitungen, dass dieser Austragungsort noch nicht gesichert sei. Die aktuelle Lage in der Schweiz sei diesbezüglich schwierig. Definitiv entschieden sei allerdings noch nichts. Ziel sei eine Durchführung in der Schweiz.

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28. November 2020: Thurgauer Eltern reichen Strafanzeige gegen Maskenpflicht an Schulen ein

Sechs Thurgauer Eltern wehren sich gegen die Maskenpflicht im Unterricht. Dagegen haben sie Strafanzeige eingereicht, schreibt die «Thurgauer Zeitung». Sie werfen dem Kanton Nötigung und Freiheitsberaubung vor. Die Staatsanwaltschaft ist auf keine der Anzeigen eingegangen, da die Maskenpflicht auf einer rechtlichen Grundlage beruhe. Ein Elternpaar hat die Anzeige an das Obergericht weitergezogen.

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28. November 2020: Quarantäne-Ausnahmen für ÖV-Personal beantragt

Die ÖV-Branche hat mit einem akuten Personalmangel zu kämpfen. Die Corona-Krise verschärft dies noch mehr. Deshalb wollen die SBB und Postauto eine Quarantäne-Ausnahmebewilligung für ihre Mitarbeiter. So sollen sie weniger lang oder gar nicht in die zehntätige Quarantäne, schreibt der «Tages-Anzeiger». Die kantonalen Gesundheitsdirektoren verhalten sich jedoch zurückhaltend.

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28. November 2020: FC St.Gallen muss in Quarantäne

Nach zwei weiteren Corona-Fällen hat das Kantonsarztamt eine Quarantäne für die ganze erste Mannschaft und Staff-Mitglieder angeordnet. Aus diesem Grund muss auch das Spiel vom Sonntag gegen den FC Zürich verschoben werden. Die Quarantäne dauert bis zum 1. Dezember.

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28. November 2020: Bund soll Haftung für allfällige Impfschäden übernehmen

Wenn eine Impfung gesundheitliche Schäden verursacht, haftet normalerweise der Pharmakonzern. In der Corona-Pandemie könnte die Verantwortung nun auf den Staat übergehen: Branchenkenner sagen im «Tages-Anzeiger», dass es Teil der Kaufverträge für die Impfdosen sei, dass die Staaten den Pharmakonzernen die Haftung abnehmen. Dies, weil es aufgrund der schnellen Entwicklung noch keine Studien über mögliche mittel- bis langfristige Folgen der Impfungen gibt. Das Risiko für die Pharmakonzerne ist bei der Corona-Impfung also höher als bei anderen Impfstoffen oder Medikamenten. Im Klartext heisst das, dass der Bund für Schadenersatzklagen aufkommen müsste, wenn jemand Impfschäden erleidet. Experten halten solche Impfschäden aber für äusserst unwahrscheinlich.

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28. November 2020: Armee rechnet mit Rekordandrang von Rekruten

Im neuen Jahr könnten so viele Rekruten in die RS einrücken wie noch nie. Das kündigt Armeechef Thomas Süssli in einem Interview mit dem «Blick» an. Normalerweise absolvieren jährlich rund 11'000 Rekruten die RS. 2021 rechnet Süssli mit 12'000. Grund sei die Corona-Krise: Wer 2021 regulär einrücken müsse, verschiebe die RS nicht. Ausserdem hätten viele junge Männer aufgrund von Kurzarbeit, Jobverlust oder abgesagten Auslandaufenthalten heuer mehr Zeit, um die RS zu absolvieren.

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27. November 2020: 770 neue Corona-Fälle im Kanton Zürich 

Im Kanton Zürich haben sich in einem Tag knapp 770 Leute mit dem Coronavirus angesteckt. Das vermeldet die Zürcher Gesundheitsdirektion auf ihrer Webseite. Das sind deutlich mehr als gestern, und auch mehr als vor einer Woche. Fast 400 Corona-Patienten werden aktuell in den Zürcher Spitälern behandelt.

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27. November 2020: Impfbereitschaft gegen das Coronavirus nimmt ab

Immer weniger Schweizer wollen sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Im Vergleich zu einer Umfrage vom Frühling hat die Bereitschaft etwa um 10 Prozent abgenommen. Gleichzeitig ist auch das Vertrauen in die Behörden gesunken.

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27. November 2020: Erneute Spielverschiebung für die ZSC Lions

Die ZSC Lions müssen das geplante Spiel vom kommenden Mittwoch gegen die Langnauer SCL Tigers verschieben. Die SCL Tigers müssen wegen eines Corona-Falls wiederholt in Quarantäne.

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27. November 2020: Kanton Bern schliesst Restaurants neu schon um 21 Uhr

Der Kanton Bern verschärft die Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus weiter: Restaurants müssen ab Montag bereits um 21 Uhr schliessen. Die Zahl der Gäste wird auf 50 Personen begrenzt.

Die Massnahmen wurden erlassen, weil die Fallzahlen im Kanton Bern auf hohem Niveau stagnieren, wie die Regierung am Freitag mitteilte. Die vorverlegte Sperrstunde gelte einstweilen für zwei Wochen. Anschliessend werde eine moderate Lockerung der strengen Berner Covid-Massnahmen angestrebt.

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27. November 2020: 4'312 neue Coronavirus-Ansteckungen innert 24 Stunden 

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innert 24 Stunden bis Freitagmorgen 4'312 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem registrierte das BAG gemäss Mitteilung 141 Todesfälle und 209 Spital-Einweisungen.

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27. November 2020: Stadt Zürich verlängert Mietzinsreduktionen wegen Coronakrise

Gastro- und Gewerbebetriebe in Liegenschaften der Stadt Zürich sollen weiterhin eine Mietzinsreduktion erhalten, wenn ihr Betrieb aufgrund behördlicher Massnahmen eingeschränkt ist. Der Stadtrat hat die seit April gültige Regelung verlängert und teilweise ausgebaut.

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27. November 2020: Im Kanton Thurgau sind in den letzten 24 Stunden 125 Personen positiv auf das getestet worden

Der Kanton Thurgau meldet 125 Neuansteckungen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages. Drei Personen mussten ins Spital eingeliefert werden. Acht Personen sind an den Folgen des Virus gestorben.

Übersicht COVID-19 Kanton Thurgau vom 26.11.20
Aktuell infizierte Personen (in Isolation): 864 (+18)
Hospitalisiert: 55 (+3)
Davon auf der IPS: 20 (-1)
Anzahl bestätigter Fälle: 6408 (+125)
Verstorbene: 91 (+8)#CoronaInfoCH

Weitere Informationen: https://t.co/G6x3VQmZqR

— Kanton Thurgau (@Kanton_Thurgau) November 27, 2020

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27. November 2020: Der Kanton St.Gallen meldet 257 Neuansteckungen innerhalb eines Tages

Im Kanton St.Gallen sind in den letzten 24 Stunden 257 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dieser Tageswert ist um 100 Fälle tiefer als der Wert vor einer Woche. Wie der Kanton auf seiner Website schreibt, sind 3 Personen an den Folgen des Virus gestorben.

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27. November 2020: Die Zürcher Regierung verlängert verlängert Massnahmen

Die Regierung des Kantons Zürich verlängert die bestehenden Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bis Ende Jahr. Neue Massnahmen gibt es im bevölkerungsreichsten Kanton nicht.

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26. November 2020: Stadt Zürich ruft zu Tests auf

Der Zürcher Stadtrat ruft dazu auf, sich auch bei milden Symptomen testen zu lassen. Die Testcenter der Stadt Zürich haben noch Kapazität, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Beim Testcenter des Stadtspitals Triemli müssen sich die Personen vorab anmelden - im Testcenter auf dem Kasernenareal ist ein Corona-Test ohne Anmeldung möglich. 

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26. November 2020: Christian Levrat hat Corona

Der ehemalige SP-Präsident Christian Levrat hat das Coronavirus. Das hat der Freiburger Ständerat auf Twitter verkündet. Er müsse bis mindestens Dienstag in Isolation bleiben. Ob er Symptome zeigt und wo er sich angesteckt hat, ist nicht bekannt. 

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26. November 2020: Corona-Impfung wohl früh 2021 - Generelle Lockerungen kein Thema

Bundesrat Berset hat einen Impfbeginn gegen das Coronavirus früh im nächsten Jahr in Aussicht gestellt. Das BAG meldete am Donnerstag 4'509 Ansteckungen - für GDK-Präsident Engelberger zu viele. Über eine generelle Lockerung der Massnahmen könne man noch nicht reden.

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26. November 2020: BAG meldet 4'509 neue Fälle 

Das BAG meldet am Donnerstag 4'509 neue Fälle bei 28'740 durchgeführten Tests. Das entspricht einer Positivitätsrate von 15,7 Prozent. 198 Personen sind hospitalisiert worden, 79 sind gestorben.

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26. November 2020: Infektionszahlen gehen um Viertel zurück

Die Corona-Neuansteckungen in der Schweiz gehen aktuell jede Woche um einen Viertel zurück. Das geht aus dem neusten Lagebericht des Bundesamts für Gesundheit hervor. Weiter aufwärts geht es hingegen bei den Todesfällen, sowie bei der Belegung der Intensivstationen.

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26. November 2020: Nachfrage nach Fachkräften seit Corona-Ausbruch gesunken

Die Corona-Krise verändert die Lage auf dem Schweizer Arbeitsmarkt. Seit Ausbruch der Corona-Krise ist die Nachfrage nach Fachkräften gesunken, was sich aber je nach Beruf stark unterscheiden kann. Pflegefachkräfte etwa sind sehr gesucht. Zwischen 2016, als der Fachkräftemangel-Index des Personaldienstleisters Adecco in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich zum ersten Mal erhoben wurde, und 2019 nahm der Fachkräftemangel jährlich zu. Im Jahr 2020 sank der Index nun erstmals - und zwar um 17 Prozent, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

In den meisten Berufen sinkt demnach die Zahl der offenen Stellen, während die Zahl der Stellensuchenden steigt. In Berufen mit einem Fachkräfteüberangebot verschärft sich damit die Lage für Stellensuchende weiter. Darunter fallen vor allem Berufe im Verkauf und Handel, im Gastgewerbe sowie im kaufmännischen und administrativen Bereich. In den Berufen, wo das Überangebot an Fachkräften bereits 2019 besonders gross war, spitze sich die Lage für Stellensuchende durch die Krise nochmals deutlich zu, hiess es weiter. Immer mehr Stellensuchende träfen auf immer weniger Vakanzen. Besonders in kundenorientierten Dienstleistungsberufen wie dem Gastgewerbe oder dem Verkauf habe sich die Lage im Vergleich zum Vorjahr besonders zugespitzt.

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26. November 2020: Arbeit zuhause ist ein zweischneidiges Schwert

Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist die panedemiebedinge Arbeit zuhause ein zweischneidiges Schwert. Zwar schätzen sie die Ruhe, andererseits lassen sie Pausen ausfallen und sind ständig erreichbar. Verliererinnen der Krise sind Frauen und das Gesundheitspersonal. Stress, wenig Einfluss auf die Arbeitszeiten und fehlende Förderung bei der Weiterbildung sind indessen auch im von der Covid-19-Pandemie geprägten Jahr die häufigsten Klagen am Arbeitsplatz, wie das am Donnerstag präsentierte «Barometer gute Arbeit» des Gewerkschaftsdachverbands Travail Suisse aufzeigt.

Am Homeoffice schätzen die Beschäftigten neben der Ruhe den wegfallenden Arbeitsweg. Während 2019 noch jede oder jeder Dritte mit den Umwelteinflüssen am Arbeitsplatz unzufrieden war, ist es im Barometer 2020 jeder Vierte. Auf der Kehrseite der Medaille stehen die ständige Erreichbarkeit und ausfallende Pausen. Travail.Suisse erinnert in diesem Zusammenhang an die Fürsorgepflicht der Arbeitgeber auch im Homeoffice. Und es brauche ein Recht auf Unerreichbarkeit, hiess es weiter.Grösstes Problem ist der Stress. Über 40 Prozent der Befragten fühlen sich oft oder sehr häufig durch die Arbeit gestresst. Für die Mehrheit von ihnen ist das eine schwere Belastung. 40 Prozent geben an, sie könnten ihre Arbeitszeit kaum selber bestimmen. Beinahe die Hälfte bezeichnet die Weiterbildungsförderung durch die Arbeitgeber als ungenügend.

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26. November 2020: Corona-Schnelltests neu auch am Flughafen Zürich

In einer Apotheke am Flughafen Zürich können ab sofort Corona-Schnelltests gemacht werden. Allerdings nur nach telefonischer Voranmeldung.

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26. November 2020: Abionic-Test soll Entscheid über Intensiv-Behandlung erleichtern

Ein Test der Schweizer Medizintechnikfirma Abionic verspricht Ärzten künftig Hilfe beim Entscheid, ob an Covid-19 erkrankte Patienten eine Behandlung auf der Intensivstation benötigen. Mit dem Verfahren lasse sich anhand einer kleinen, aus der Fingerkuppe entnommenen Blutprobe feststellen, wie schwerwiegend die Erkrankung und wie wahrscheinlich eine Verschlechterung des Gesundheitszustands sei.

Dies erklärte das Unternehmen aus Lausanne am Donnerstag. Mediziner erhielten das Testergebnis binnen fünf Minuten und könnten dann entscheiden, ob ein Patient auf die Intensivstation gehöre, auf eine allgemeine Station verlegt werden könne oder aus dem Spital entlassen.

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26. November 2020: 369 neue positive Corona-Fälle im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzte 24 Stunden 369 positive Corona-Fälle. Drei Menschen sind an den Folgen von Covid-19 verstorben. Vor einer Woche waren die Zahlen noch leicht tiefer.

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26. November 2020: Über 4'000 Verdachtsfälle im Zusammenhang mit Corona-Krediten

Im Zusammenhang mit den Schweizer Covid-Krediten kommen immer mehr Betrugsfälle ans Licht. Das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco hat mittlerweile über 130'000 Fälle überprüft, berichtet die «NZZ». In 260 Fällen läuft ein Strafverfahren. Das sind viermal mehr als noch anfangs September. Ausserdem gibt es über 4'000 weitere Verdachtsfälle. Es geht um bis zu 40 Millionen Franken. Die Verdächtigen haben etwa erst im Frühling neue Firmen gegründet, um für diese dann Kredite zu beantragen.

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26. November 2020: St.Galler Regierungspräsident Bruno Damann positiv auf Corona getestet

Der St.Galler Regierungspräsident Bruno Damann wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Er hat nur leichte Symptome und befindet sich zu Hause in Isolation. Weitere Regierungsmitglieder zeigen keine Symptome.

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26. November 2020: RADIO TOP versucht sich im Contact Tracing

Tag für Tag sind die Contact Tracer auf den Spuren des Coronavirus. Im Kontakt mit Infizierten und deren Kontaktpersonen versuchen sie, die Pandemie in Schach zu halten. Doch wie funktioniert das und wo liegen die Schwierigkeiten? RADIO TOP hat die Contact Tracer besucht und dabei selbst das Telefon in die Hand genommen.

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26. November 2020: Greenpeace-Petition fordert zertifizierte Stoffmasken

Die Umweltorganisation Greenpeace geht politisch gegen die Einwegmasken vor. Sie hat dafür einen Petition mit knapp 20'000 Unterschriften beim Bund eingereicht. Greenpeace fordert darin mehr zertifizierte Stoffmasken im Kampf gegen das Coronavirus.

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25. November 2020: Tessin verlängert Massnahmen bis kurz vor Weihnachten

Die Tessiner Regierung verlängert die geltenden Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus' bis zum 18. Dezember. Private und öffentliche Versammlungen von mehr als fünf Personen bleiben verboten - Kinder mit eingerechnet. Damit gibt sich der Südkanton weiterhin die strengeren Regeln als diejenigen auf nationaler Ebene.

Von dieser Regelung ausgenommen sind Kinos, Theater, Konzerte, religiöse Feierlichkeiten sowie Sportveranstaltungen. An solchen und ähnlichen Anlässen sind 30 Personen erlaubt, Personal und Veranstalter ausgenommen.

Für die Altersheime, die seit Beginn der Pandemie als besonders sensible Orte gelten, hatte die Tessiner Regierung Mitte November die Bestimmungen leicht verschärft. So dürfen Altersheimbewohner im Südkanton zwar noch immer ausgehen, jedoch sind private Transporte nicht mehr erlaubt, da diese ein erhöhtes Ansteckungsrisiko darstellten.

Bei den Besuchen in den Heimen wird zudem je nach Situation evaluiert, ob ein Treffen im dafür vorgesehenen Besucherraum oder auf dem Zimmer sicherer ist.

Einfacher Spitalpersonal «ausleihen»

Das Tessin brauche mehr Zeit, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sagte Gesundheitsvorsteher Raffaele de Rosa. Die Entwicklung müsse konstant überwacht werden. Zwar flache die Kurve der Neuansteckungen leicht ab, jedoch nicht jene der Todesfälle und Spitaleinweisungen, erklärte Regierungspräsident Gobbi.

Neben der Verlängerung der geltenden Massnahmen kündigte die Tessiner Regierung eine weitere Aufstockung der Bettenkapazitäten im Kanton an. Statt 600 stünden dem Tessin neu 630 Spitalbetten zur Verfügung, erklärte de Rosa.

Ausserdem könne künftig einfacher Spitalpersonal «ausgeliehen» werden. Falls die Luganeser Privatklinik Moncucco zusätzliche Plätze für Covid-19-Patienten schaffen müsste, könnte sie von anderen Privatspitälern im Kanton Personal «ausleihen», fuhr de Rosa fort.

Auf die Frage eines Journalisten, weshalb die Massnahmen ausgerechnet bis zum 18. Dezember verlängert würden, antwortete Gobbi, dass der Bundesrat voraussichtlich am 16. Dezember über die Regeln für Weihnachten entscheiden werde. Falls sich die Situation bis dahin verbessert habe, könnte der Südkanton seine Massnahmen lockern und auf die Linie der Eidgenossenschaft einschwenken, sagte Gobbi.

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25. November 2020: 821 neue Fälle im Kanton Zürich - keine Toten

Der Kanton Zürich hat am Mittwoch 821 neu bestätigte Fälle gemeldet. Verstorben ist niemand. 

#Coronavirus im @KantonZuerich am 25. November 2020

Stand der letzten 24 Stunden
▪️ 821 Personen positiv getestet
▪️ 0 Todesfälle

Total
▪️ 389 hospitalisiert, davon 50 mit künstlicher Beatmung

Lagebulletin: https://t.co/EMKhP8vp3l#CoronaInfoCH pic.twitter.com/ehmueaHvWG

— Gesund Kanton Zürich (@gd_zuerich) November 25, 2020

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25. November 2020: Thurgau meldet 165 neue Fälle

Am Mittwoch hat der Kanton Thurgau 165 neue Fälle gemeldet. Zwei Personen sind gestorben.

Übersicht COVID-19 Kanton Thurgau vom 25.11.20
Aktuell infizierte Personen (in Isolation): 773 (+80)
Hospitalisiert: 58 (-3)
Davon auf der IPS: 18 (0)
Anzahl bestätigter Fälle: 6110 (+165)
Verstorbene: 83 (+2)#CoronaInfoCH
Weitere Informationen: https://t.co/G6x3VQmZqR

— Kanton Thurgau (@Kanton_Thurgau) November 25, 2020

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25. November 2020: Restaurants dürfen in der Romandie am 10. Dezember wieder öffnen

In den Westschweizer Kantonen Waadt, Neuenburg, Freiburg, Genf und Jura dürfen die Restaurants am 10. Dezember wieder öffnen. Darauf einigten sich die Wirtschaftsminister der Kantone, wie die Waadtländer Regierungspräsidentin Nuria Gorrite am Mittwoch bekannt gab.

Die fünf Westschweizer Kantone seien übereinstimmend der Meinung gewesen, dass eine Harmonisierung des Datums der Wiedereröffnung der Gastronomie mit klaren, gemeinsamen und verständlichen Massnahmen für alle Akteure der beste Weg sei, sagte Gorrite. Durch die Bekanntgabe am heutigen Tag hätten die Restaurantbesitzer nun zwei Wochen Zeit, um sich vorzubereiten. Auch die Bevölkerung könne so ihre Restaurantbesuche besser und in Kenntnis der künftig geltenden sanitären Massnahmen planen.

Konkret dürfen die Gastronomiebetriebe ab dem 10. Dezember bis 23 Uhr geöffnet haben. Die Sperrstunde gilt von 23 bis 6 Uhr.

Pro Tisch dürfen maximal vier Personen Platz nehmen. Gegessen werden darf nur im Sitzen. Die Gäste müssen zudem ihre Kontaktdaten angeben, die Distanzregeln einhalten, die Hände waschen und eine Maske tragen, wenn sie nicht am Tisch sitzen.

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25. November 2020: St.Gallen meldet 383 neu bestätigte Fälle

Der Kanton St.Gallen meldet am Mittwoch 383 neu bestätigte Fälle, zwei Personen sind verstorben. Im Kanton gibt es aktuell 167 Corona-Patienten in den Spitälern. Davon liegen 6 auf der Intensivstation ohne Beatmung und 20 Patienten mit Beatmung.

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25. November 2020: BAG meldet 4'876 neu bestätigte Fälle

Das BAG meldet am Mittwoch 4'876 neu bestätigte Fälle bei 30'392 durchgeführten Tests. Das entspricht einer Positivitätsrate von 16 Prozent. 257 Personen wurden hospitalisiert, 100 sind verstorben.

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25. November 2020: Im Baugewerbe zeichnet sich der tiefste Jahresumsatz seit 2015 ab

Die Coronakrise hat dem Schweizer Bauhauptgewerbe auch im dritten Quartal 2020 stark zugesetzt. Die Umsätze nahmen im Vorjahresvergleich um 11 Prozent ab, wie der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) am Mittwoch mitteilte. Auf Jahressicht rechnet der Verband dieses Jahr mit einem Gesamtjahresumsatz von gut 19 Milliarden Franken. Das sind rund 7 Prozent weniger als 2019 und wäre der tiefste Stand seit 2015.

Seit Jahresbeginn seien dem Schweizer Bauhauptgewerbe wegen der Corona-Pandemie bereits 1,2 Milliarden Franken Umsatz entgangen. Hinzu kämen die Kosten für die Sicherheitsmassnahmen und eine niedrigere Produktivität, heisst es weiter. Jedoch gebe es nach den Lockerungen im Sommer gibt es immerhin erste Anzeichen für eine gewisse Stabilisierung am Markt.

Für das Schlussquartal prognostiziert der Bauindex der Credit Suisse und des SBV eine Bautätigkeit von etwa 4,7 Milliarden Franken.

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25. November 2020: Zivilschützer sollen Post unterstützen

Im Fall eines grossen Corona-Ausbruchs bei der Post soll der Zivilschutz einspringen. Bisher unterstützen Zivilschützer Spitäler und andere Gesundheitseinrichtungen. Offenbar werden in Bundesbern aber andere Einsatzbereiche geprüft, wie das Newsportal «watson.ch» berichtet. So sollen Zivilschützer auch bei der Post einspringen können, falls ein ganzes Verteilzentrum unter Quarantäne gestellt wird. So soll sichergestellt werden, dass Pakete und Briefe trotzdem ankommen.

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25. November 2020: Frauenfelder Stadtkaserne wird zu Corona-Lazarett

Die Stadtkaserne Frauenfeld soll aktuell ein Corona-Lazarett sein. Ostschweizer Armeeangehörige mit milden Corona-Erkrankungen werden in der Kaserne von ihren Truppen isoliert.

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25. November 2020: Kanton St.Gallen meldet 383 neue Corona-Infektionen

Der Kanton St.Gallen verzeichnet in den letzten 24 Stunden 383 neue Coronavirus-Fälle. Das schreibt der Kanton auf seiner Homepage. Seit gestern sind ausserdem zwei Menschen an den Folgen des Virus gestorben. Im Vergleich zu letzter Woche sinken die Zahlen damit leicht. Am letzten Mittwoch wurden im Kanton St.Gallen 483 Neuansteckungen und vier Todesfälle gemeldet.

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25. November 2020: Swiss schneidet beim «Safe Travel Barometer» schlecht ab

Der Index «Safe Travel Barometer» kommt zum Schluss, dass die Fluggesellschaft Emirates die corona-sicherste Airline der Welt ist. Schweizer Airlines wie Swiss oder Helvetic schneiden hingegen schlecht ab.

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24. November 2020: Die Corona-Pandemie als Chance fürs Spital Affoltern

Auch kleinere Spitäler kommen wegen Corona-Patienten an ihre Kapazitätsgrenzen. Das Spital Affoltern, welches vor kurzem noch ums Überleben kämpfte, sieht die Krise als Chance: Alle Spitäler in der Schweiz hätten eine Daseinsberechtigung.

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24. November 2020: Kanton Zürich meldet 808 Neuinfektionen

Die Zürcher Gesundheitsdirektion meldet für die letzten 24 Stunden 808 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Sieben Personen sind im gleichen Zeitraum an den Folgen einer Coronavirus-Erkrankung gestorben. Knapp 400 Personen sind derzeit wegen einer Corona-Infektion in Spitalbehandlung.

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24. November 2020: Vorläufig keine Samstagsspiele mehr in der National League

Die Swiss Hockey League passt nach den vielen Verschiebungen wegen Corona-Quarantänen den Spielplan ab Dezember an. Bis im Februar gibt es am Samstag praktisch keine angesetzten Spiele mehr.

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24. November 2020: Frauenfelder Bechtelisnacht wird abgesagt

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Frauenfelder Bechtelisnacht zum ersten Mal in der Geschichte nicht statt. Fast alle Aktivitäten sind abgesagt. Auch die Freinächte sind gestrichen.

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24. November 2020: Zwei Winterthurer Apotheken starten mit Schnelltests

Die Bachtel-Apotheke in Veltheim bietet gemäss «landbote.ch» ab dem heutigen Dienstagabend Corona-Schnelltests an. Eine weitere Apotheke steht bereits in den Startlöchern. Die Top-Pharm-Apotheke in Wülflingen will am Donnerstag starten.

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24. November 2020: Die Massnahmen gegen das Corona-Virus werden weniger eingehalten

Am Dienstag haben die Experten des Bundes über die aktuelle Corona-Situation informiert. Die Schweiz sei auf einem guten Weg, doch die Disziplin der Bevölkerung dürfe nicht nachlassen. Ebenfalls müsse mehr getestet werden.

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24. November 2020: St.Galler Regierung mahnt zur Vorsicht beim Weihnachtseinkauf

Die St.Galler Regierung hat am Dienstag über die aktuelle Corona-Situation informiert. Dabei appellierte sie an die Menschen, nicht mit der gesamten Familie einkaufen zu gehen, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. 

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24. November 2020: BAG meldet 4'241 neue Fälle

Das BAG meldet am Dienstag 4'241 neu bestätigte Fälle bei 20'794 durchgeführten Tests. Das entspricht einer Positivitätsrate von 20,4 Prozent. 238 Personen wurden hospitalisiert, 142 sind gestorben.

Seit Januar wurden gesamthaft 2'592'950 Tests durchgeführt, 304'593 davon waren positiv. Insgesamt mussten seit Anfang Jahr 12'129 Menschen hospitalisiert werden. 3930 sind bis jetzt gestorben.

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24. November 2020: Grosse Auslastungsunterschiede bei Zürcher Testzentren

Lange Schlangen und mehrere Stunden Wartezeit: So sah das Bild vor einem Corona-Testzentrum im Oktober aus. Mittlerweile scheint sich die Situation allerdings beruhigt zu haben. Wartezeiten gibt es beispielsweise in Winterthur fast nicht mehr. Doch die Situation ist nicht im ganzen Kanton gleich.

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24. November 2020: 307 neue Fälle im Kanton St.Gallen

307 neu bestätigte Fälle hat der Kanton St.Gallen am Montag gemeldet. Fünf Personen sind verstorben. 

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24. November 2020: Stosslüften viel wirksamer als Filtergeräte

Stosslüften ist um ein Vielfaches wirksamer als der Einsatz von Luftfiltergeräten - wenn es darum geht, Corona-virenbeladene Aerosole zu reduzieren. Das hat eine Studie hessischer Wissenschaftler in einer Schule gezeigt.

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24. November 2020: Thurgau meldet 73 neue Fälle

Der Kanton Thurgau meldet 73 neue Fälle seit Montag. Zwei Personen sind verstorben. 14 Personen wurden aus dem Spital entlassen.

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24. November 2020: Corona-Impfstoff dürfte kostenlos sein

Eine Corona-Impfung könnte für die Schweizer Bevölkerung gratis sein. Dafür soll ein nationales Impfprogramm sorgen, das von Bund, Kantonen und Krankenkassen gemeinsam getragen wird. Nach Informationen von «blick.ch» ist dieses derzeit in Arbeit. Die Tariffrage werde derzeit geklärt, heisst es weiter. Die Impfkosten sollen wie bei der Schweinegrippe vor elf Jahren aufgeteilt werden. Der Bund zahlt die Impfdosen, die Kantone übernehmen die Organisation und die Krankenkassen die Kosten der Impfung selber.

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23. November 2020: 28 neue Todesfälle in Zürich

Im Kanton Zürich sind in den letzten 24 Stunden 28 Todesfälle gemeldet worden. Zudem wurden 326 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Am Samstag und Sonntag wurden 1'085 positive Tests vermeldet.

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23. November 2020: Bettenkapazitäten in Schaffhausen werden knapper

Die aktuelle Situation rund um die Pandemie bei den Spitälern Schaffhausen verschärft sich. Zurzeit sind so viele Covid-19-Patienten wie noch nie hospitalisiert. Wie die Spitäler mitteilen, werden die Kapazitäten nun knapp.

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23. November 2020: Regeln für Spielverschiebungen verschärft

Die 20 Vereine der Swiss Football League beschliessen mit einer Gegenstimme eine Neuregelung für Gesuche von Spielverschiebungen.

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23. November 2020: Zürcher Kantonsrat ermöglicht Budget-Beschlüsse an der Urne

Gemeinden, die über Budget und Steuerfuss normalerweise an Gemeindeversammlungen bestimmen, dürfen dies diesen Winter wegen der Corona-Pandemie an der Urne tun. Der Kantonsrat hat das dazu nötige Gesetz am Montag in zweiter Lesung mit grossem Mehr verabschiedet. Für laute Nebengeräusche sorgte einmal mehr Kantonsrat Hans-Peter Amrein.

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23. November 2020: 272 Neuinfektion im Kanton Thurgau

Seit Freitag haben sich im Kanton Thurgau 272 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Dies teilt der Kanton auf seiner Homepage mit.

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23. November 2020: 9'751 Coronavirus-Ansteckungen innert 72 Stunden gemeldet

Das BAG meldet am Montag 9'751 neu bestätigte Fälle bei 58'427 durchgeführten Tests. Das entspricht einer Positivitätsrate von 16,7 Prozent. 410 Personen mussten über das Wochenende hospitalisiert werden, 213 Menschen sind gestorben.

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23. November 2020: Winterthurer Stadtrat Jürg Altwegg positiv auf Covid-19 getestet

Jürg Altwegg, Vorsteher des Departements Schule und Sport, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bis und mit 27. November befindet er sich in Isolation. Seine stadträtlichen Aufgaben nimmt er von zu Hause aus wahr.

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23. November 2020: 581 neue Fälle im Kanton St.Gallen 

Über das Wochenende sind im Kanton St.Gallen 581 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 18 Personen sind gestorben. Dies geht aus den neusten Zahlen des Kantons hervor. Damit geht die Zahl der Neu-Infektionen leicht zurück. Zum Vergleich: Vor einer Woche wurden noch 629 Fälle gemeldet.

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22. November 2020: Weiterer Corona-Fall beim FC St.Gallen

Ein weiterer Spieler des FC St.Gallen hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Basil Stillhart befinde sich in Isolation und habe keinen Kontakt zum Team gehabt. Diese kann daher weiter trainieren. 

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22. November 2020: Corona-Fall bei den Kadetten Schaffhausen

Der Handballclub Kadetten Schaffhausen meldet einen Corona-Fall. Ein Staffmitglied ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die ganze Mannschaft muss in Quarantäne, die nächsten beiden Spiele der Schaffhauser werden verschoben. 

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22. November 2020: BAG entwickelt neue Strategie zur Bekämpfung der Pandemie

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat eine neue Strategie zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie entwickelt. Wird bei einer bestimmten Gruppe ein positiver Fall festgestellt, soll künftig die gesamte Gruppe mit Schnelltests getestet. 

Die neue Strategie werde «in den kommenden Wochen umgesetzt», sagte BAG-Sprecher Daniel Dauwalder am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA und bestätigte damit Informationen aus der «NZZ am Sonntag». Er nannte als Beispiele Schulen oder Heime, sagte aber nichts über weitere potenzielle Zielgruppen.

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22. November 2020: Angebliche Pandemieversäumnisse lösen Kontroverse aus

Mögliche Versäumnisse bei der Handhabung der Corona-Pandemie im Sommer haben eine Kontroverse ausgelöst. Die Behörden bestreiten Unterlassungen im Vorfeld der zweiten Welle. Laut Epidemiologen wurden dagegen klare Warnhinweise übersehen. 

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22. November 2020: SVP will Covid-Taskforce auflösen

Die St.Galler SVP-Nationalrätin Esther Friedli hat in einer ausserordentlichen Sitzung der nationalrätlichen Wirtschaftskommission die Auflösung der Covid-Taskforce des Bundes gefordert, berichtet der «SonntagsBlick». Die Taskforce mache widersprüchliche Äusserungen. Die Experten sollen ihre Meinung kundtun dürfen, aber nicht im offiziellen Namen einer Taskforce, die die Regierung beraten soll. 

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22. November 2020: BAG-Chefin Anne Lévy sieht eine Trendwende

Die Direktorin des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), Anne Lévy, sieht Besserungen bei der Coronavirus-Lage der Schweiz. «Es sieht nach einer Trendwende aus», sagte sie in einem Interview mit dem «SonntagsBlick». Gleichzeitig appelliert sie an die Bevölkerung, nicht zu lange abzuwarten, sondern sich bei Symptomen rasch testen zu lassen.

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21. November 2020: Loïc Meillard, Justin Murisier und Marco Odermatt wurden positiv auf das Coronavirus getestet.

Das Swiss-Ski-Team der Alpinen sieht sich gleich mit drei positiven Coronavirus-Tests bei den Männern konfrontiert. Betroffen sind die Westschweizer Loïc Meillard und Justin Murisier sowie der Innerschweizer Marco Odermatt. Die drei Athleten befinden sich in Isolation. Sie weisen nur leichte bis gar keine Erkältungssymptome auf.

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21. November 2020: Corona-Skeptiker-Demo in Schaffhausen

In Schaffhausen haben vermummte Corona-Gegner gegen die Corona-Massnahmen des Bundes demonstriert. Die Personen waren in weisse Schutzanzüge gekleidete und zogen über den Kirchhofplatz in Richtung Fronwagplatz. Nach Angaben der Teilnehmer war die Demonstration bewilligt.

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21. November 2020: Genf setzt Jet d'eau wieder in Gang

Genf hat sein Wahrzeichen, den Jet d'eau im Genfersee, am Samstag wieder in Gang gesetzt. Die Wasserfontäne war als Mahnung an die Bevölkerung vor der Covid-19-Pandemie für neun Tage ausser Betrieb gestellt worden. Das Wasserspiel wurde auf Geheiss der Kantonsregierung wieder angestellt, wie die industriellen Betriebe der Stadt Genf am Freitag mitgeteilt hatten.

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21. November 2020: Schweiz hätte hohe Todesfallzahlen wohl verhindern können

Der Bundesrat hätte die hohen Todesfallzahlen aufgrund des Coronavirus wohl verhindern können. Das räumt Finanzminister Ueli Maurer gegenüber der «Samstagsrundschau» von SRF ein. Trotzdem hält er am sanften Weg des Bundesrats fest. Es sei eine Güterabwägung gewesen, denn nicht nur die Gesundheit sei wichtig, sondern auch die Wirtschaft und das gesellschaftliche Leben. 

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21. November 2020: Kanton Zürich ändert seinen Test-Strategie

Die Zürcher Contact-Tracer haben offenbar ihre Anweisungen an Personen in Quarantäne angepasst. Weil sich Engpässe bei den Testkapazitäten abzeichneten, empfehlen Contact-Tracer Kontaktpersonen von Infizierten in Quarantäne nicht mehr unbedingt, sich testen zu lassen. «Aufgrund der hohen Fallzahlen empfehlen wir symptomfreien Personen in Quarantäne, sich nicht testen zu lassen», heisst es in einer Nachricht der Contact-Tracer, die dem «Tages-Anzeiger» vorliegt.

Die Gesundheitsdirektion bestätigt die Richtigkeit dieses Vorgehens. Ende Oktober habe sich zwischenzeitlich ein Engpass bei den Testkapazitäten abgezeichnet. Deshalb habe man «die explizite Empfehlung» abgeschafft. Inzwischen sind die Testkapazitäten im Kanton aber mit zusätzlichen Testzentren deutlich aufgestockt worden.

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21. November 2020: WHO-Experte kritisiert die Schweiz

David Navarro ist Corona-Sondergesandter der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In einem Interview mit den «CH-Media-Zeitungen» bemängelt er die Corona-Strategie des Bundesrates. Die Fallzahlen in der Schweiz seien zu hoch für sanfte Massnahmen, es brauche viel mehr eine robuste Strategie.

Ausserdem müssten die Behörden verstärkt kontrollieren, ob beispielsweise die Isolationspflicht nach einem positiven Test tatsächlich eingehalten werde. Ansonsten drohe der Schweiz in einigen Monaten eine heftige dritte Welle.

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21. November 2020: St.Galler Äss-Bar schliesst ihre Türen

Die Äss-Bar an der St.Galler Spisergasse verkaufte Brot oder andere Lebensmittel vom Vortag, um gegen Foodwaste zu kämpfen. Bereits die erste Corona-Welle im Frühling traf die Bar hart. Die zweite Welle sei nun zu viel, berichtet das «St.Galler Tagblatt». Die Äss-Bar schliesst ihre Türen definitiv. Den sechs Mitarbeitern ist gekündigt worden.

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20. November 2020: Kanton Zürich meldet 728 positive Testresultate

Innerhalb der letzten 24 Stunden sind im Kanton Zürich 728 zusätzliche Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das schreibt die Zürcher Gesundheitsdirektion auf Twitter. Die Zahlen sind damit nur leicht tiefer als am Vortag. Ausserdem sind innerhalb des letzten Tages sechs Personen an den Folgen des Virus gestorben. 

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20. November 2020: Grenzkantone treffen sich mit Baden-Württemberg

Regierungsmitglieder von sieben Schweizer Grenzkantonen, darunter Thurgau, St.Gallen, Schaffhausen und Zürich, haben sich am Freitag mit dem Ministerpräsidenten des deutschen Bundeslands Baden-Württemberg getroffen. In einer gemeinsamen Erklärung bekräftigen sie ihren Willen, die Grenzen während der zweiten Corona-Welle offenzuhalten. 

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20. November 2020: Quarantäne für Sechstklässler in Oberwinterthur

Eine Primarschulklasse in Oberwinterthur muss in Corona-Quarantäne. Dies bestätigt die zuständige Schulpflege gegenüber RADIO TOP. Damit reagieren die Behörden auf drei positive Corona-Tests in der betroffenen sechsten Klasse. 

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20. November 2020: Verschärfung der Massnahmen in Basel-Stadt

Restaurants, Bars und Cafés im Kanton Basel-Stadt bleiben ab Montag geschlossen. Dasselbe gilt für Fitnesscenter und Hallenbäder, erklärt die Kantonsregierung an einer Online-Medienkonferenz. Zudem gilt für Veranstaltungen eine Obergrenze von 15 Personen. Die Massnahmen gelten bis 13. Dezember. – Anders als im Rest der Schweiz gehen die Fallzahlen im Kanton Basel-Stadt zurzeit nicht zurück.

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20. November 2020: Photobastei Zürich muss teilweise schliessen

Die Photobastei in Zürich schliesst als Folge der Coronakrise gewisse Bereiche. Dazu zählt der Bereich «eingemietete Ausstellungen» und das «Kulturzentrum» mit Bar, heisst es in einer Mitteilung. Von der Schliessung betroffen ist auch der beliebte Fotoflohmarkt vom 29. November. Die bis zum 6. Dezember laufende Ausstellung «Zürich - Schwarz auf Weiss» mit historischen Bildern zur Stadt Zürich und zu deren Arbeitswelten bleibt vorderhand geöffnet. Ab 6. Dezember wird die Photobastei dann ganz geschlossen.

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20. November 2020: Corona-Mutation auch hierzulande

In der Schweiz sind zwei Fälle von mutierten Corona-Viren im Zusammenhang mit Nerzen entdeckt worden. Es handle sich dabei um dieselbe Mutation wie in Dänemark, berichtet die britische Zeitung «The Guardian». Dort ist die mutierte Virus-Variante von Nerzen auf Menschen übertragen worden. Als Reaktion darauf werden in Dänemark Millionen von Nerzen getötet.

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20. November 2020: Erneut rund 5000 neue Corona-Fälle in der Schweiz

Das Bundesamt für Gesundheit meldet am Freitag 4946 neue bestätigte Corona-Fälle - praktisch gleich viele wie am Vortag. Dies bei 25'786 Corona-Tests, was einer Positivitätsrate von gut 19 Prozent entspricht. Die Positivitätsrate ist damit niedriger als in den vergangenen Tagen und Wochen. In den letzten 24 Stunden sind 111 Menschen an den Folgen des Virus gestorben.

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20. November 2020: Zürcher Opernhaus macht vorübergehend dicht

Wegen den aktuellen Corona-Massnahmen, konkret dem Veranstaltungsverbot, hat das Opernhaus in Absprache mit dem Kanton Zürich entschieden, alle Vorstellungen abzusagen. Für sämtliche Mitarbeiter wurde Kurzarbeit beantragt, heisst es in einer Mitteilung. Zwischenzeitlich hatten im Opernhaus der Chor und das Orchester in einem Probenraum musiziert und wurden dann per Livestream zu den Zuschauern zugeschaltet. 

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20. November 2020: 204 neue Corona-Fälle im Kanton Thurgau

Im Kanton Thurgau sind in den letzten 24 Stunden 204 bestätigte Neuinfektionen gemeldet worden. Todesfälle hat es laut den Thurgauer Behörden in derselben Zeit keine gegeben. 

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20. November 2020: Kanton St.Gallen meldet 367 neue Fälle 

Der Kanton St.Gallen meldet am Freitag 367 neu bestätigte Fälle. Sieben Personen sind gestorben. Am Donnerstag waren es 346 neue Fälle und ein Toter.

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20. November 2020: Corona-Ausbruch im Spital Bülach 

Auf einer Bettenstation der Inneren Medizin im Spital Bülach haben sich 11 Patientinnen und Patienten sowie 13 Pflegende mit Corona angesteckt, schreibt «tagesanzeiger.ch» am Freitag. Die Ansteckungswege hätten nicht definitiv zurückverfolgt werden können.

Die Patienten der betroffenen Abteilung seien vor dem Eintritt getestet worden, alle seien negativ gewesen. Doch dann entwickelten plötzlich mehrere Patienten Symptome, worauf ein erneuter Test ein positives Resultat zeigte. Für den stellvertretenden Chefarzt Innere Medizin sei somit klar, dass sich die Patienten im Spital angesteckt hätten. Als Überträger infrage kommen Angestellte oder Besucher.

Alle Patienten und Mitarbeitenden der betroffenen Station seien getestet worden. Die infizierten Patienten seien auf der Corona-Station, die Mitarbeitenden in Isolation. Insgesamt fallen im Spital Bülach momentan 37 Mitarbeitende wegen Corona aus, 24 von ihnen sind Pflegefachleute. 

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20. November 2020: 600 Armeedecken gegen die Kälte im Gymi-Klassenzimmer

Ein Gymnasium in Basel greift im Kampf gegen das Coronavirus zu einem unkonventionellen Mittel: Damit häufiger gelüftet werden kann, sind alle 600 Gymi-Schüler mit Armeedecken ausgerüstet worden, schreibt «20min.ch». Das Lüften soll die Ansteckungs-Gefahr reduzieren. Der Lehrerverband kritisiert aber, dass nicht alle Klassenzimmer gleich gut gelüftet werden können, etwa solche in Minergie-Schulhäusern. Er fordert daher stattdessen Luftreinigungsgeräte.

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19. November 2020: HC Davos in Quarantäne

Die gesamte Mannschaft des HC Davos muss bis zum 27. November in Quarantäne. Fünf Spieler wurden positiv auf das Coronavirus getestet, teilt die National League mit. Zwei Partien werden verschoben. 

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19. November 2020: Wegen Corona gibt es einen Ansturm auf Matratzen

Der Betten- und Matratzenverkauf boomt. Corona ist dabei nicht ganz unschuldig. Da die Menschen mehr Zeit zu Hause verbrachten, entstand bei vielen der Drang, sich eine neue Matratze anzuschaffen. Die Bettwarengeschäfte werden überrannt.

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19. November 2020: Grippewelle könnte leichter ausfallen

Die Grippewelle 2021 könnte harmloser ausfallen als in anderen Jahren. zu diesem Schluss kommen Schweizer Forschende. Sie untersuchten, wie die Grippe im Winter vor vier Jahren in Basel zirkulierte. Dabei fanden sie heraus, dass Einschleppungen aus der ganzen Welt die Grippewelle immer wieder neu anfachten. Aufgrund der Reisebeschränkungen durch Corona in diesem Jahr, könnte die Grippewelle daher weniger stark ausfallen.

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19. November 2020: Tonhalle-Gesellschaft Zürich AG sagt Veranstaltungen bis Januar 2021 ab

Die Massnahmen des Bundes sehen vor, dass nur noch 50 Personen an einer Veranstaltung teilnehmen dürfen. Wegen diesem Entscheid hat die Tonhallen-Gesellschaft Zürich AG am Donnerstag entschieden, alle Veranstaltungen in der Tonhalle abzusagen. Der Betrieb wird voraussichtlich am 11. Januar 2021 wieder aufgenommen. Was mit den bereits gekauften Tickets passiert, entscheiden die jeweiligen Veranstalter.

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19. November 2020: Bankkunden nutzen während Corona-Krise häufiger das Internet

Jeder dritte Schweizer hat seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie häufiger zu digitalen Finanztransaktionen gegriffen. Das geht aus einer Studie vom Mastercard hervor. Ebenfalls zeigt sich in der Studie, dass viele Bankkunden zu einem Wechsel zu einer reinen Online Bank liebäugeln. Bereits heute nutzen rund 30 Prozent der Befragten die App einer reinen Onlinebank.

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19. November 2020: In diesem Jahr gibt es in Zürich keinen normalen «Silversterzauber»

Wegen der Corona-Pandemie wird es in der diesjährigen Silvesternacht kein Feuerwerk über dem Zürcher Seebecken geben. Ganz auf den «Silvesterzauber» verzichten wollen die Organisatoren aber nicht. Stattdessen gibt es nun Lichtkunst von Gerry Hofstetter.

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19. November 2020: 27 Freiburger Covid-Patienten ausserkantonal behandelt

In den letzten Wochen sind 27 an Covid-19 erkrankte Patientinnen und Patienten aus dem Kanton Freiburg in ausserkantonalen Spitälern behandelt worden, vor allem im Kanton Bern. Das hat die Freiburger Spitalgruppe HFR am Donnerstag bekanntgegeben. Sie schreibt auch, dass die Zahl der wegen Covid-19 hospitalisierten Personen in den HFR-Spitälern sinke. Auch die Neuinfektionen sind im Kanton Freiburg gesunken.

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19. November 2020: Kanton Zürich meldet 786 neue Corona-Fälle in 24 Stunden

Im Kanton Zürich wurden in den letzten 24 Stunden 786 neue Corona-Fälle gemeldet. Das sind fast 200 weniger als am Vortag. Auch die Zahl der gemeldeten Todesfälle ist gesunken. In den letzten 24 Stunden sind acht Personen im Kanton Zürich an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

#Coronavirus im @KantonZuerich am 19. November 2020

Stand der letzten 24 Stunden
▪️ 786 Personen positiv getestet
▪️ 8 Todesfälle

Total
▪️ 372 hospitalisiert, davon 44 mit künstlicher Beatmung

Lagebulletin: https://t.co/w2xAN5yN2i#CoronaInfoCH pic.twitter.com/DXXYIg5Diy

— Gesund Kanton Zürich (@gd_zuerich) November 19, 2020

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19. November 2020: Kanton Bern verlängert seine Corona-Massnahmen bis 7. Dezember

Im Kanton Bern bleiben Museen, Kinos und Konzertlokale bis mindestens 7. Dezember geschlossen. Die Berner Regierung hat nach einer Lagebeurteilung beschlossen, die Corona-Massnahmen bis zu diesem Datum zu verlängern. Die im Kanton Bern geltenden, teilweise über die Regeln des Bundes hinaus gehenden Massnahmen waren bis 23. November befristet.

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19. November 2020: Neuenburg verlängert Corona-Massnahmen bis zum 6. Dezember

Die Anfang November im Kanton Neuenburg angekündigten Einschränkungen wären eigentlich am Sonntag abgelaufen. Der Kanton hat beschlossen, diese um zwei Wochen zu verlängern. Die Kantonsregierung fordert die Bevölkerung auf, sich weiterhin an die Regeln zu halten, damit die Restaurants ab dem 7. Dezember wieder öffnen können.

Auch wenn ein Rückgang der Ansteckungen festzustellen sei, bleibe die Gesundheitslage sehr angespannt, teilte der Kanton Neuenburg am Donnerstag mit. Insgesamt wurden 868 Personen in den vergangenen sieben Tagen positiv auf das Virus getestet, gegenüber 1571 in der Vorwoche. Am Mittwoch befanden sich 135 Covid-19-Patienten in den Neuenburger Spitälern, 19 davon auf der Intensivstation. Zudem mussten 17 Patienten in andere Kantone verlegt werden.

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19. November 2020: Das Entsorgungsverhalten normalisiert sich

Während der ersten Corona-Welle entsorgte die Schweizer Bevölkerung mehr als vor der Pandemie. Doch langsam kehrt in diesem Bereich wieder Normalität ein.

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19. November 2020: 114 Neuinfektionen im Kanton Thurgau

Im Kanton Thurgau haben sich seit Mittwoch 114 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Das sind rund 30 weniger als am Vortag. Wie der Kanton weiter meldet, liegen derzeit 15 Personen auf der Intensivstation. Zwei weitere Personen sind in den letzten 24 Stunden an den Folgen des Coronavirus verstorben.

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19. November 2020: Zwei FCSG-Profis positiv auf Corona getestet

Der FC St.Gallen hat zwei Corona-Fälle in der ersten Mannschaft. Lukas Görtler und Alessandro Kräuchi wurden positiv getestet.

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19. November 2020: Wieso Menschen die Corona-Warn-Apps nicht nutzen

Fast die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer haben die SwissCovid-App auf ihrem Smartphone. Das zeigt eine neue Umfrage der ZHAW. Doch was sind die Gründe derer, die diese Corona-Warn-Apps nicht installieren möchten?

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19. November 2020: BAG meldet 5'007 Neuansteckungen in 24 Stunden

Das Bundesamt für Gesundheit BAG meldet am Donnerstag 5'007 neue Corona-Fälle. Es wurden 26'982 Tests durchgeführt. Die Positivitätsrate entspricht 18,6 Prozent. Zudem registrierte das BAG gemäss einer Mitteilung vom Donnerstag 79 neue Todesfälle und 221 Spitaleintritte.

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19. November 2020: «Es ist ein wichtiges Zeichen für den Sport»

Die Sportvereine sind glücklich, dass der Bundesrat 115 Millionen Franken zur Verfügung stellt. Dieses Geld ist jedoch an Forderungen geknüpft. Daher müssen sich einige Vereine noch überlegen, ob sie einen Antrag stellen wollen.

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19. November 2020: Bund lehnt viele Corona-Hilfen für Kantone ab

Sieben Kantone haben bisher um Unterstützung durch die Armee ersucht. Insgesamt 31 Leistungen wurden angefordert. Doch vom Bund wurden nur 18 bewilligt.

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19. November 2020: Zürcher Quartiere verzichten auf Rechtsstreit wegen Festzelten

Die Stadtzürcher Quartiervereine verzichten darauf, gegen die beheizten Festzelte gerichtlich vorzugehen. Sie wollen damit «ihre Solidarität mit der Gastro-Branche zeigen».

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19. November 2020: Pandemie könnte Spital Rorschach vorübergehend retten

Im Zuge der Spitalstrategie des Kantons St.Gallen sollen vier Regionalspitäler geschlossen werden. Eines davon ist das Spital Rorschach. Die Schliessung könnte jetzt durch die Pandemie allerdings hinausgezögert werden.

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19. November 2020: 346 Neuinfizierte im Kanton St.Gallen

Im Kanton St.Gallen haben sich in den letzten 24 Stunden 346 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Dies teilt der Kanton auf seiner Homepage mit. Damit bleibt der Anstieg der Fahllzahlen verglichen mit letzter Woche etwa gleich. Damals verzeichnete der Kanton St.Gallen 367 Infektionen. Eine Person ist an den Folgen des Virus gestorben. 

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19. November 2020: Corona-Pandemie bereitet Schweizer Volk am meisten Sorgen

Die Gesundheit der Bevölkerung ist derzeit die alles überragende Sorge der Schweizerinnen und Schweizer. Noch nie hat ein Thema die Menschen in kürzester Zeit derart stark bewegt wie das Coronavirus. Zu diesem Schluss kommt das Sorgenbarometer der Credit Suisse 2020.

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19. November 2020: Solidarität mit Armutsbetroffenen am Suppentag 2020

In diesem Jahr kann die Schweizer Tafel nicht wie geplant auf Spendensammlung gehen. Aufgrund der Corona-Krise musste der nationale Suppentag angepasst werden. Schweizweite Essensstände mit Suppen sind nicht möglich.

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19. November 2020: KSW mit Covid-Patienten-Rekord

Die Corona-Fallzahlen scheinen zu sinken. Die Zahl der Hospitalisierungen im Kanton Zürich verweilt allerdings auf einem hohen Niveau. Das Kantonspital Winterthur betreut so viele Covid-Patienten wie noch nie.

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19. November 2020: Corona hält Einbrecher fern

Während der «ausserordentliche Lage» im Frühling sind die Einbruchszahlen deutlich gesunken. Der Grund dafür ist simpel: Die Leute waren öfters Zuhause. Auch die zweite Welle schlägt sich in der Ostschweizer Einbruchsstatistik nieder.

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18. November 2020: 975 neue Corona-Fälle im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet für die letzten 24 Stunden 975 neue Corona-Infektionen. Dies schreibt die Gesundheitsdirektion auf Twitter. 13 Personen sind in den letzten 24 Stunden an den Folgen der Erkrankung gestorben. Aktuell befinden sich 392 Personen im Spital, 51 von ihnen werden künstlich beatmet. 

#Coronavirus im @KantonZuerich am 18. November 2020

Stand der letzten 24 Stunden
▪️ 975 Personen positiv getestet
▪️ 13 Todesfälle

Total
▪️ 392 hospitalisiert, davon 51 mit künstlicher Beatmung

Lagebulletin: https://t.co/EMKhP8MZUT#CoronaInfoCH pic.twitter.com/SzvXkdLlSy

— Gesund Kanton Zürich (@gd_zuerich) November 18, 2020

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18. November 2020: Weitere 3,6 Millionen Franken für Zürich Tourismus

Der Tourismus ist von der Corona-Pandemie stark betroffen. Um die wirtschaftlichen Folgen zu mindern, will der Zürcher Stadtrat den Sonderbeitrag an Zürich Tourismus um insgesamt 3,6 Millionen Franken in den beiden kommenden Jahren erhöhen. Das Geld ist für die Wiederbelebung des Tourismus bestimmt.

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18. November 2020: BAG passt Quarantäneliste an

Ab dem 23. November 2020 sind Armenien, Belgien, die Region Hauts de France und die Region Île de France nicht mehr auf der Liste der Risikogebiete. Weiterhin auf der Liste sind das Überseegebiet Polynésie française, Andorra und Tschechien. Neu dazu gekommen sind die Gebiete Oberösterreich und Salzburg in Österreich sowie die Länder Luxemburg und Montenegro.

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18. November 2020: Maskengegner sollen in Zukunft eine Busse bezahlen

Wer sich nicht an die Maskentragepflicht hält, soll wie im Frühling mit einer Busse von 100 Franken bestraft werden werden können. Der Bundesrat schlägt eine entsprechende Änderung des Ordnungsbussengesetzes vor. Das Parlament solle die Wiedereinführung von Bussen in der kommenden Wintersession beraten.

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18. November 2020: Bundesrat stellt den Kantonen erneut Zivilschützer zur Verfügung

Auch in der zweiten Coronavirus-Welle kommt der Zivilschutz zum Einsatz. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung am Mittwoch beschlossen, den Kantonen zur Bewältigung der Krise ein Kontingent von maximal 500'000 Diensttagen zur Verfügung zu stellen.

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18. November 2020: Eine Milliarde für Härtefälle und à-fonds-perdu-Beiträge an Sport

Am Mittwoch informierte der Bundesrat zu aktuellen Entscheiden im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Unteranderem wird es eine Milliarde für Härtefälle und à-fonds-perdu-Beiträge für Sportvereine geben.

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18. November 2020: Labors, Infoline und Apotheken können neu Covid-Codes ausstellen

Der Bundesrat erleichtert die Ausstellung der sogenannten Covidcodes an positiv getestete Personen. Neu sollen auch Laboratorien, Mitarbeiter der Infoline, Testzentren und Apotheker diese Codes ausstellen können. Bisher waren nur die kantonsärztlichen Dienste und die behandelnden Ärzte in der Lage, einer positiv getesteten Person den Code auszuhändigen. Sobald dieser in der SwissCovid App eingeben wird, werden andere Nutzer der App über eine mögliche Ansteckung gewarnt, sollten sie sich während mehr als 15 Minuten näher als 1,5 Meter bei der infizierten Personen befunden haben.

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom Mittwoch die entsprechende Verordnung angepasst, wie das Bundesamt für Gesundheit BAG am Mittwoch mitteilte. Damit werde auch die Grundlage für einen vollautomatisierten Prozess rund um den Covid-Code geschaffen. Der Datenschutz bleibe dabei gewährleistet.

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18. November 2020: St.Galler Finanzkommission: Keine neuen Stellen und Sparmassnahmen

Die Finanzkommission des St.Galler Kantonsrats will im Budget für 2021 neue Stellen im Umfang von 1,7 Millionen Franken nicht bewilligen. Weiter wird die Regierung aufgefordert, ein strukturelles Defizit durch Sparmassnahmen abzubauen.

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18. November 2020: Stadt St.Gallen erleichtert Aussengastronomie

Der Stadtrat St.Gallen hat entschieden, dass Gastrobetriebe ihre Aussenbereiche auch im Winter nutzen dürfen. Mobile Bauten und Anlagen dürfen ohne Baubewilligungsverfahren aufgestellt werden.

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18. November 2020: 6'114 Coronavirus-Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) neue 6'114 neue Coronavirus-Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden gemeldet worden. Durchgeführt wurden 30'229 Test. Die Positivitätsrate beträgt 20.2 Prozent. Zudem registrierte das BAG gemäss einer Mitteilung vom Mittwoch 85 neue Todesfälle und 261 Spitaleintritte. 

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18. November 2020: Kanton St.Gallen will keinen Fernunterricht für Mittel- und Berufsschulen

Eine Internet-Petition forderte, dass die Mittel- und Berufsschulen im Kanton St.Gallen wieder auf Fernunterricht umstellen. Die St.Galler Regierung möchte den Präsenzunterricht jedoch so lange wie möglich weiterführen.

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18. November 2020: 143 Neuinfektionen im Kanton Thurgau

Im Kanton Thurgau haben sich in den letzten 24 Stunden 143 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Dies teilt der Kanton auf seiner Homepage mit.

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18. November 2020: Weitere Zürcher Kinos schliessen wegen Corona

Wegen der Corona-Pandemie schliessen weitere Zürcher Kinos: Nach den Arthouse-Kinos stellen nun auch die Kinos von Blue Cinema, vormals Kitag, den Betrieb vorübergehend ein. Von den Blue Cinemas bleibt nur das Abaton beim Escher-Wyss-Platz offen.

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18. November 2020: Kanton St.Gallen meldet 483 Neuinfektionen innert 24 Stunden

Im Kanton St.Gallen haben sich seit gestern 483 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Vier Personen starben an den Folgen des Virus. Dies schreibt der Kantons St.Gallen auf seiner Homepage. Am vergangenen Mittwoch waren es noch über 100 Fälle mehr.

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18. November 2020: «Stoffmasken können bis zu sechs Stunden getragen werden»

Sie ist vermutlich der Gegenstand des Jahres: die Maske. Neben den Einwegmasken sieht man in den Fussgängerzonen oder an Bahnhöfen auch viele bunte, gemusterte Masken aus Stoff. Wie man diese richtig benützt und pflegt – RADIO TOP hat bei Experten nachgefragt.

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17. November 2020: Das grösste Handball-Turnier der Schweiz fällt ins Wasser

Der Yellow Cup in Winterthur findet dieses Jahr aufgrund des Coronavirus nicht statt. Eigentlich wäre er zum Jahreswechsel angesetzt gewiesen. Die 49. Ausgabe wird nun stattdessen erst 2021/2022 stattfinden, teilt das Organisationskomitee mit. Grund ist der Bundesratsentscheid, der Veranstaltungen mit über 50 Personen verbietet. «Nach dem Wechsel von den Eulachhallen in die WIN4-Arena konnten wir was den Event-Bereich angeht mehr bieten. Dieses Jahr wollten wir noch eine Schippe drauflegen. Aber die momentane Lage ist eben wie sie ist», sagt Marko Jazo, OK-Präsident des Yellow Cup gegenüber RADIO TOP. Vor einem Jahr hat die Schweizer Nationalmannschaft den Yellow Cup noch gewonnen, sie hätte diesmal damit als Titelverteidigerin an den Start gehen können.

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17. November 2020: Schweiz - Ukraine findet auch am Mittwoch nicht statt

Das Spiel in der Nations League zwischen der Schweiz und der Ukraine findet definitiv nicht statt. Wie die UEFA mitteilt, habe die Ukraine bestätigt, dass es nicht möglich sei, ein Team aufzustellen - auch nicht am Mittwoch.

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17. November 2020: Schaffhauser Regierungsrat verzichtet auf strengere Corona-Massnahmen

Aufgrund des Rückgangs bei den Neuansteckungen im Kanton Schaffhausen, verzichtet der Regierungsrat aktuell auf die Verschärfung der kantonalen Massnahmen. Jedoch soll die Koordination im Gesundheitswesen verbessert werden.

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17. November 2020: 30 Mitarbeitende in Urner Altersheim mit Coronavirus infiziert

Rund 30 Mitarbeitende des Alters- und Pflegeheims Rosenberg in Altdorf sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nachdem am Wochenende bereits 30 Infektionen bei Heimbewohnerinnen und -bewohnern bekannt geworden waren, wurde die ganze Belegschaft getestet.

Der Betrieb des Heims mit rund 130 Plätzen sei aber gewährleistet, hiess es beim Kanton am Dienstag auf Anfrage. Der Sonderstab stehe in Austausch mit den Verantwortlichen des Heims und biete Unterstützung an. Innert 24 Stunden war die Zahl der Neuinfektionen im Kanton Uri um 30 auf 750 angestiegen.

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17. November 2020: Kanton Zürich meldet 872 neue Fälle 

Der Kanton Zürich meldet in den letzten 24 Stunden 872 neue Fälle. Vier Personen mussten hospitalisiert werden. 17 Personen sind gestorben.

#Coronavirus im @KantonZuerich am 17. November 2020

Stand der letzten 24 Stunden
▪️ 872 Personen positiv getestet
▪️ 17 Todesfälle

Total
▪️ 379 hospitalisiert, davon 51 mit künstlicher Beatmung

Lagebulletin: https://t.co/w2xAN5yN2i#CoronaInfoCH pic.twitter.com/VZWomwwvFD

— Gesund Kanton Zürich (@gd_zuerich) November 17, 2020

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17. November 2020: Weitere Ukrainer in Quarantäne - heute kein Nati-Spiel in Luzern

Das Nations-League-Spiel in Luzern zwischen der Schweiz und der Ukraine kann wegen weiteren Corona-Fällen im Team der Osteuropäer definitiv nicht am Dienstagabend stattfinden. Die UEFA muss über einen Ersatztermin entscheiden.

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17. November 2020: Kanton Thurgau meldet 101 Neuansteckungen

Im Kanton Thurgau wurde seit Montag bei 101 Leuten das Coronavirus nachgewiesen. Sechs Personen mussten hospitalisiert werden, drei sind verstorben. Vier Personen mussten auf die Intensivstation. 

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17. November 2020: Pro Kopf-Ausgaben für Gesundheit steigen auf 10'431 Franken

Bis ins Jahr 2022 steigen die Pro-Kopf-Ausgaben für die Gesundheit in der Schweiz auf 10'431 Franken. Im laufenden Jahr rechnet die Konjunkturforschungsstelle der ETH (KOF) laut ihrer Herbstprognose aber vorerst coronabedingt mit einem etwas tieferen Ausgabenwachstum.

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17. November 2020: BAG meldet 4'560 neue Fälle 

Das BAG meldet 4'560 neu bestätigte Fälle bei 19'495 durchgeführten Tests. Das entspricht einer Positivitätsrate von 23,4 Prozent. 299 Personen mussten hospitalisiert werden, 142 Menschen sind gestorben.

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17. November 2020: Situation bleibt schwierig für Thurgauer Wirtschaft

In der Thurgauer Wirtschaft ist die Lage seit der Corona-Pandemie angespannt. Die Nachfrage in der Industrie ist verbreitet zu niedrig. Nach wie vor lebhaft läuft es hingegen im Baugewerbe.

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17. November 2020: Limite für kontaktloses Bezahlen ohne Pin bleibt bei 80 Franken

Schweizer Kunden können auch weiterhin bis zu einem Betrag von 80 Franken mit der Karte bezahlen, ohne den Pin-Code eingeben zu müssen. Sowohl die Postfinance wie auch verschiedene Kreditkartenabieter veröffentlichten am Dienstag entsprechende Communiqués. Die Umstellung von 40 auf 80 Franken war wegen der Corona-Pandemie erfolgt.

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17. November 2020: Armee nimmt Rekrutierungen mit Schutzauflagen wieder auf

Die Schweizer Armee nimmt ihre Rekrutierungen nach einem pandemie-bedingten gut dreiwöchigen Unterbruch wieder auf. Ab kommendem Montag, 23. November, werden Stellungspflichtige wieder ausgehoben, unter strengen Schutzauflagen. Rekrutiert wird ausschliesslich für die Rekrutenschulen, die am 18. Januar 2021 beginnen, wie die Armee am Dienstag in einem Communiqué mitteilte. Ebenfalls eine Ausnahme gemacht wird für Spezialfälle - etwa Auslandeinsätze der Armee. Für die Sommer-RS dagegen findet die Aushebung noch nicht statt.

In den sechs Rekrutierungszentren werden bis Ende Jahr noch rund 2'000 Stellungspflichtige erwartet. Für sie gelten Schutzmassnahmen. Neu werden höchstens 50 Personen gleichzeitig den Rekrutierungszyklus durchlaufen. Die Armee ruft die Stellungspflichtigen unter anderem auf, nicht in Gruppen anzureisen.

Mit der Wiederaufnahme will die Armee ihre Bestände alimentieren. Auch die Kantone seien auf die Rekrutierung angewiesen, denn für sie würden die Angehörigen des Zivilschutzes ausgehoben. Am 30. Oktober hatte die Armee ausgesetzt. In jenen Tagen stieg die Zahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus stark an.

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17. November 2020: Subjektives Wohlbefinden der Schweizer leidet nicht unter der Pandemie

Die Corona-Pandemie hat sich bisher kaum auf die Zufriedenheit der Schweizer Bevölkerung ausgewirkt. Zu diesem Schluss kommt eine Befragung des Bundesamtes für Statistik. Dort haben die Befragten ihre Zufriedenheit mit ihren persönlichen Beziehungen, ihr Glücksgefühl oder ihren Gesundheitszustand praktisch gleich gut eingestuft wie vor der Corona-Pandemie. Gleichzeitig hat das Vertrauen in das politische System aber deutlich zugenommen, insbesondere während der ausserordentlichen Lage im Frühling.

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17. November 2020: Romanshorner Chlausmarkt abgesagt

Der Romanshorner Chlausmarkt fällt dem Coronavirus zum Opfer. Eigentlich hatte die Stadt Romanshorn an der Durchführung festhalten wollen. Aufgrund der nach wie vor hohen Zahlen sollten aber Personenansammlungen wann immer möglich verhindert werden, heisst es in einer Mitteilung der Stadt. Deshalb wäre eine Durchführung nicht sinnvoll. Der Chlausmarkt soll im nächsten Winter wieder stattfinden.

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17. November 2020: Spielwaren in der Corona-Pandemie gefragt

Bis Ende April lag der Schweizer Spielwarenmarkt bezüglich der verkauften Ware noch im Hintertreffen. Danach sind die Umsätze wieder deutlich angestiegen. Laut GfK Schweiz waren in der Pandemie bisher vor allem Gesellschaftsspiele und Puzzles gefragt.

Konkret seien die Umsätze im Schweizer Spielwarenmarkt bis zum Ende des drittes Quartal 2020 um 8,5 Prozent gestiegen. Von Mai bis September habe der Umsatz sogar mehr als ein Fünftel über den Vorjahresmonaten gelegen. Dies nachdem bis Ende April 2020 noch ein Minus von rund 9 Prozent zu Buche stand, wie einer Mitteilung vom Dienstag zu entnehmen ist.

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17. November 2020: SNB gibt in Pandemie mehr für Schwächung des Franken aus

Die Schweizerische Nationalbank gibt in der Coronavirus-Pandemie mehr Geld zur Schwächung des Franken aus als in den Vorjahren. Allein in der ersten Jahreshälfte seien es 90 Milliarden Franken gewesen, sagte SNB-Vizepräsident Fritz Zurbrügg am Montagabend. Das ist deutlich mehr als in jedem der vier Jahre zuvor. Der Franken gilt als sicherer Hafen und ist in Krisenzeiten besonders gefragt. Hätte er stärker aufgewertet, wären die negativen Auswirkungen auf die Schweizer Wirtschaft grösser gewesen als ohnehin schon, sagte Zurbrügg. Die SNB halte an ihrer Politik der negativen Zinsen und Devisenkäufe fest. Es sei auch in Zukunft möglich, Geldpolitik mit negativen Zinsen zu betreiben, sagte Zurbrügg. Die Bank sei sich aber der Probleme bewusst, die unterhalb einer gewissen Schwelle aufträten.

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17. November 2020: 320 neue Coronavirus-Fälle im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen verzeichnet in den letzten 24 Stunden 320 neue Coronavirus-Fälle. Das zeigen die neuesten Zahlen auf der Webseite des Kantons. Seit gestern sind 14 Menschen am Coronavirus gestorben. Über das Wochenende waren 629 Fälle neu gemeldet worden, 13 Menschen sind im Zeitraum von Freitag bis gestern an den Folgen des Virus gestorben.

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17. November 2020: Viele Hausärzte empfinden Corona-Schnelltests als unsicher

Die neu eingeführten Corona-Schnelltests sind vielen Hausärzten zu unsicher und aufwendig. Das sagt der Präsident der Haus- und Kinderärzte, Philipp Luchsinger, gegenüber SRF. Häufig würden Tests negativ ausfallen, obwohl die getestete Person eigentlich infiziert sei, so Luchsinger. Ausserdem sei der Aufwand für Ärzte bei Schnelltests viel grösser als bei den gewöhnlichen Tests. Die Verbindung Schweizer Ärzte FMH empfiehlt deshalb, grundsätzlich auf die Schnelltests zu verzichten. Die Schnelltests wurden erst kürzlich eingeführt. Genaue Zahlen dazu, wie häufig sie zum Einsatz kommen, liegen bisher noch nicht vor. 

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17. November 2020: Oberste Ärztin kritisiert St.Galler Corona-Massnahmen

Die neue höchste Ärztin der Schweiz, Yvonne Gilli, kritisiert die Corona-Massnahmen im Kanton St.Gallen. Man habe zu spät und zu lasch auf die zweite Welle reagiert.

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17. November 2020: Bestattungsdienste der Stadt Genf wegen Corona stark ausgelastet

Die Bestattungsdienste der Stadt Genf sind wegen des Coronavirus stark ausgelastet. Weil die Kühlräume auf diversen Friedhöfen schon voll sind, mussten zuletzt Leichen ins Genfer Unispital verlegt werden. Dies berichten die Sozialdienste der Stadt Genf. Wegen der starken Auslastung dauert es demnach derzeit fünf Tage länger, bis eine Leiche beerdigt ist. Bei 70 Prozent der Leichen handelt es sich um Corona-Todesfälle.

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17. November 2020: Gesundheitsökonom fordert saftige Bussen für Corona-Rebellen

Der renommierte Schweizer Gesundheitsökonom Willy Oggier fordert, dass Corona-Rebellen stärker an die Kandare genommen werden. Es brauche eine sofortige gesetzliche Grundlage für saftige Ordnungsbussen, die ohne lange Verfahren ausgestellt werden könnten.

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16. November 2020: Zürcher Kantonsrat genehmigt wegen Corona Budget-Beschlüsse an der Urne

Urnenabstimmung statt Gemeindeversammlung: Wegen der Corona-Pandemie hat der Kantonsrat am Montag ein befristetes Gesetz genehmigt. Es erlaubt Gemeinden, Abstimmungen wie jene übers Budget und den Steuerfuss an der Urne durchzuführen.

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16. November 2020: Knapp fünfzig Apotheken bieten bislang Corona-Schnelltest an

Erst wenige von den rund 1800 Apotheken in der Schweiz bieten bislang Corona-Schnelltests an. Am Montag waren es 46, wie der Website des Apothekerverbands Pharmasuisse zu entnehmen war - 21 in der Deutschschweiz und 25 in der Romandie.

Ähnlich wie beim PCR-Test wird ein Abstrich an der hinteren Nasenwand genommen. Die Schnelltests liefern innert 15 bis 30 Minuten ein Ergebnis. In der Regel erhalten getestete Personen das Resultat anschliessend innert kurzer Zeit per Telefon oder E-Mail.

Die Schnelltests seien absolut verlässlich und von Swissmedic validiert, versichert Pharmasuisse. Wie bei PCR-Tests hebe auch ein negatives Resultat des Schnelltests die Isolation und Quarantäne nicht auf.

Gleich wie beim PCR-Test übernimmt - wenn Symptome vorhanden sind - der Bund die Kosten für einen solchen Test. Pharmasuisse hatte Anfang November geschätzt, dass bis Ende Jahr knapp ein Drittel aller Schweizer Apotheken Schnelltests anbieten werden, also rund 600.

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16. November 2020: Moderna-Impfstoff steht Schweiz im ersten Semester 21 zur Verfügung

Der potentielle Corona-Impfstoff des US-Konzerns Moderna könnte in der ersten Jahreshälfte 2021 in der Schweiz zur Verfügung stehen. Dies sagte Moderna-Manager Dan Staner, Direktor für die Region Europa, Naher Osten und Afrika, am Montag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP.

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16. November 2020: Kanton Zürich meldet 1'699 neue Fälle in den letzten drei Tagen

Im Kanton Zürich hat es in den letzten drei Tagen insgesamt 1'699 neu bestätigte Fälle gegeben. 723 am Samstag, 604 am Sonntag und 372 am Montag. Insgesamt sind derzeit 375 Personen im Spital und 50 Personen werden künstlich beatmet.

Stand der letzten 24 Stunden
▪️ 372 Personen positiv getestet (+1327 am Wochenende)
▪️ 6 Todesfälle (+4 am Wochenende)

Total
▪️ 375 hospitalisiert, davon 50 mit künstlicher Beatmung#CoronaInfoCH pic.twitter.com/QKPsscbVYD

— Gesund Kanton Zürich (@gd_zuerich) November 16, 2020

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16. November 2020: Tessin verstärkt das Contact Tracing

Der Kanton Tessin baut das Contact Tracing aus: Neben einer Verstärkung des Teams, das momentan 50 Mitarbeiter umfasst, wird der Bevölkerung ab kommender Woche eine Info-Plattform zur Verfügung gestellt. Dies erklärte die Verantwortliche für das Contact Tracing Marina Lang am Montagnachmittag vor den Medien.

Pro Tag könnten derzeit rund 300 Fälle behandelt werden, sagte Marina Lang an der Medienkonferenz in Bellinzona. 44 der total 50 Mitarbeitenden seien damit beschäftigt, die nötigen Telefonanrufe zu tätigen.

Das Durchschnittsalter des positiv auf Covid-19-Getesteten im Tessin betrage 47 Jahre.

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16. November 2020: Primarschule Stettfurt wegen Corona kurzzeitig geschlossen

In der Primarschule Stettfurt im Kanton Thurgau sind zwei Lehrpersonen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Schule blieb am Montag geschlossen.

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16. November 2020: Schaffhauser Alterszentren schränken Besuch ein

Die Alterszentren Kirchhofplatz und Breite straffen die Regeln für Besuchende. Externer Besuch ist bis auf Weiteres zwar verboten, Zusammenkünfte mit Angehörigen sind nach Absprache aber weiterhin erlaubt.

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16. November 2020: Tessiner Kantonspolizei stoppt illegalen Verkauf von Schnelltests

Die Tessiner Kantonspolizei hat in den vergangenen Tagen mehrere Personen gestoppt, die illegal Covid-19-Schnelltests verkauft und durchgeführt haben. Dies teilten die Tessiner Kantonspolizei und das Büro des Tessiner Kantonsapothekers mit. Angeboten, verkauft und durchgeführt worden seien die Schnelltests von Firmen, Apotheken, Schönheitssalons und Tankstellen, heisst es im am Montagnachmittag verschickten Communiqué.

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16. November 2020: Stadtschaffhauser Sportvereine erhalten Finanzspritze

Die Stadt Schaffhausen greift den von Corona gebeutelten Sportvereinen finanziell unter die Arme. Die Vereine können Unterstützung beantragen, um die Verluste von abgesagten Veranstaltungen abzufedern.

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16. November 2020: Junge Schweizerinnen und Schweizer vermissen das Reisen

Insbesondere junge Schweizerinnen und Schweizer packt zunehmend das Fernweh. Das zeigt eine Umfrage der Buchungsplattform «ebookers.com». Laut dieser vermisst fast die Hälfte der Schweizer Bevölkerung das Reisen. Fast zwei Drittel der Teilnehmer unter 30 haben zudem angegeben, dass für sie Reisen wichtig für das Wohlbefinden sind. Damit fällt es ihnen besonders schwer, auf diese zu verzichten.

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16. November 2020: Deutsche Corona-Zelte: Sind der Zürcher Regierung lokale Anbieter zu teuer?

Bei den Corona-Testzentren in Zürich soll sich die Regierung gegen lokale Anbieter entschieden haben. Das obwohl diese wegen der Corona-Krise gerade rote Zahlen schreiben. Zürcher Kantonsräte reagieren mit einem Kopfschütteln.

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16. November 2020: BAG meldet 12'839 neue Corona-Infektionen in 72 Stunden

Am Montag meldet das Bundesamt für Gesundheit BAG die Zahlen des Wochenendes. 12'839 neue Corona-Infektionen wurden dem BAG innert 72 Stunden gemeldet. Zusätzlich kamen 483 neue Hospitalisierungen und 198 weitere Todesfälle hinzu. 

Tests wurden in den letzten 72 Stunden 59'784 durchgeführt. Seit dem 2. November beträgt der Anteil positiver Tests 25,5 Prozent. In diesem Zeitraum wurden 380'542 Tests gemacht.

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16. November 2020: 280 neue Fälle im Kanton Thurgau

Die Corona-Fallzahlen im Kanton Thurgau sinken leicht. Übers Wochenende wurden 280 neue Fälle bestätigt, wie der Kanton auf seiner Webseite mitteilt. Vergangenes Wochenende waren es noch 426 Neuansteckungen. Fünf Personen sind an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Hospitalisiert werden mussten ebenfalls fünf Personen.

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16. November 2020: 629 neue Coronavirus-Fälle im Kanton St.Gallen

Im Kanton St.Gallen sind übers Wochenende 629 neue Coronavirus-Fälle gemeldet worden. Das zeigen die neuesten Zahlen auf der Webseite des Kantons. Damit sind die Infektionen im Vergleich zu letzter Woche leicht zurückgegangen. 13 Menschen sind an diesem Wochenende an den Folgen des Virus gestorben. Vergangene Woche waren es noch 19.

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16. November 2020: Wegen Corona rechnet Grossteil der Spitäler mit Defizit

Gemäss einer Befragung rechnen fast zwei Drittel der 150 grössten Schweizer Spitäler 2020 wegen der Corona-Pandemie mit einem Defizit. Hauptursache sei die schlechte Auslastung der Spitäler, heisst es in einer Mitteilung der Beratungsfirma Roland Berger vom Montag. Durchgeführt wurde die Befragung zwischen Ende September und Mitte Oktober. Demnach erwarten drei Viertel der Maximalversorger und Universitätsspitäler für das laufende Jahr ein Defizit. Gar 91 Prozent gehen davon aus, dass sich die wirtschaftliche Situation in den nächsten fünf Jahren weiter verschlechtert. Viele planbare Eingriffe seien während der ersten Corona-Welle verschoben worden. Insbesondere kleine und mittlere Häuser hätten hatten dadurch grosse Einbussen erlitten.

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16. November 2020: Kündigungen in Ostschweizer Mensen

Aufgrund der Corona-Pandemie kommt es in ersten Ostschweizer Mensa-Küchen zu Entlassungen. Seit einigen Wochen müssen Hochschulen wieder im Fernunterricht lehren. Damit bleiben die Mensen und Cafeterias leer. An der Pädegogischen Hochschule St.Gallen müssen deshalb erste Mensa-Mitarbeiter nun entlassen werden, berichtet das «St.Galler Tagblatt». Auch bei der grössten Cateringanbieterin der Schweiz, der SV Group, ist es bereits zu Entlassungen gekommen.

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16. November 2020: Flut von persönlichen Corona-Briefen an die Bundespräsidentin

Wegen des Coronavirus wenden sich immer mehr Schweizerinnen und Schweizer direkt an den Bundesrat. Gewöhnlich erhält Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga täglich ein paar Schreiben. In den letzten Monaten seien allerdings tausende Schreiben eingegangen, wie «srf.ch» berichtet. Die Tonalität gehe dabei von lobend und freundlich, zu besorgt und wütend. Mit steigenden Fallzahlen würde auch die Anzahl Briefe oder Mails direkt ansteigen.

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16. November 2020: Korrektur bei Echinaforce-Studie

Forscher korrigieren ihre Studie zur angeblichen Corona-Wunderwaffe Echinaforce. Laut dieser soll das Thurgauer Pflanzenheilmittel Coronaviren abtöten. Nun veröffentlichten die Verfasser der Studie eine Korrektur.

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15. November: Eltern meiden Arztbesuche mit ihren Kindern

Viele Eltern meiden den Arztbesuch mit ihren Kindern aus Angst, dass sich diese mit dem Coronavirus anstecken könnten. Wie der «SonntagsBlick» schreibt, könnte dies fatale Folgen haben. 

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15. November: Sollen nur geimpfte Personen ins Ausland reisen dürfen?

Während der Bund die Bevölkerung auf eine Informationskampagne setzt, will der oberste Spitalhygieniker Auslandreisen nur noch Personen erlauben, die sich impfen lassen. Das schreibt die Sonntagszeitung. 

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14. November: Positive Fälle in der Schweizer Fussballnationalmannschaft 

In der Schweizer Fussball Nationalmannschaft wurden zwei Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Der Spieler Silvan Widmer sowie der Athletiktrainer der Mannschaft hatten ein positives Testergebnis, schreibt der Schweizer Fussballverband in einer Medienmitteilung. Daraufhin wurden alle noch einmal getestet. Die Corona-Schnelltests fielen bei allen anderen im Team negativ aus. Das Spiel gegen Spanien vom Samstagabend findet deshalb statt

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14. November 2020: Marco Rossi (ZSC Lions) länger in Quarantäne

Noch bis am kommenden Mittwoch, 18. November, befinden sich die ZSC Lions nach mehreren positiven Corona-Fällen in Quarantäne. Fünf Tage länger in Isolation bleiben muss Marco Rossi, der am Samstag bei einer internen Testreihe der Zürcher positiv getestet worden ist. Dies teilte das Management des österreichischen Stürmers mit. Der 19-Jährige bereitet sich bei den ZSC Lions auf die Anfang 2021 beginnende NHL-Saison vor. Rossi war im Oktober von Minnesota gedraftet worden.

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14. November 2020: Pflegepersonal will bei Corona-Impfstoff nicht als Versuchskaninchen dienen

In der Schweiz wird offenbar schon bald ein Corona-Impfstoff verfügbar sein. Pflegeleute dürften zu den ersten gehören, denen der Impfstoff zur Verfügung stehen wird. Der Bund will keine Impfpflicht verhängen. Einzelne Kantone hätten aber die Macht dazu. Genauso wie Krankenhäuser und Heime, die ihre Mitarbeitenden zu einer Impfung zwingen dürften. Im «Tages-Anzeiger» wehren sich verschiedene Stimmen aus der Gesundheitsbranche gegen solch einen möglichen Impf-Zwang. Grund dafür ist die grosse Unsicherheit, was die Wirkung und Nebenwirkungen des Wirkstoffs angeht. 

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14. November 2020: Corona-Task-Force des Bundes fordert drastischere Massnahmen

Die Task-Force des Bundes fordert im Kampf gegen das Coronavirus drastischere Massnahmen. So sollen sich künftig nur noch Leute aus maximal zwei Haushalten treffen - sowohl in der Öffentlichkeit, als auch im privaten Rahmen. Zudem sollen Restaurants, Bars, Theater, Kinos, Museen und Sporthallen erneut dicht machen. Es soll vermehrt im Home-Office gearbeitet werden und Weiterbildungen sollen via Fern-Unterricht stattfinden.

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13. November 2020: Intensivbetten in Appenzell Ausserrhoden alle belegt 

Im Kanton Appenzell Ausserrhoden sind alle Intensivbetten belegt. Zwei dieser Intensivbetten werden von Coronapatienten belegt, berichtet das Newsportal «FM1Today». Die Corona-Intensivpatienten müssten jedoch nicht beatmet werden. Im Kanton St.Gallen wurde die Kapazitäts-grenze in der Intensivstation derweil noch nicht erreicht. Von den ingesamt 50 Betten sind zurzeit 38 belegt. Gut die Hälfte der Intensivbetten werden im Kanton St.Gallen von Corona-Patienten belegt. 

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13. November 2020: Zürcher Gemeinden sollen an der Urne über Budgets abstimmen können

Die Gemeinden im Kanton Zürich sollen an der Urne über die Budgets abstimmen können. Die Kommission für Staat und Gemeinden beantragt beim Kantonsrat eine entsprechende Gesetzesänderung. Damit könnten die Gemeinden voraussichtlich schon im Januar über dringliche Geschäfte entscheiden.

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13. November 2020: Finanzkommission beantragt 200 Millionen für Härtefallregel

Die Finanzkommission des Nationalrates beantragt im Voranschlag 2021 des Bundes 231 Millionen Franken mehr als der Bundesrat. 200 zusätzliche Millionen sollen ins Budget, damit ab dem 1. Januar das Geld für die Corona-Härtefallregel ausbezahlt werden kann.

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13. November 2020: SFL setzt Nachtragsspiele im Dezember an

Die Swiss Football League setzt Ersatztermine für Challenge League Spiele im Dezember an. Am 21. und 22. Dezember soll gespielt werden, um einige der verpassten Spiele aufzuholen. Das schreibt die Liga in einer Mitteilung. In den vergangenen Wochen sind zahlreiche Spiele aufgrund des Coronavirus verschoben worden.

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13. November 2020: 790 Zürcher haben sich neu angesteckt

Der Kanton Zürich vermeldet 790 neue Coronavirus-Fälle in den letzten 24 Stunden. Das sind etwas weniger als noch am Donnerstag, allerdings deutlich mehr als noch vor einer Woche. Das zeigen die Zahlen der Zürcher Gesundheitsdirektion. 360 Personen sind aufgrund des Coronavirus im Moment im Spital, sieben Personen sind seit Donnerstag an den Folgen des Virus gestorben.

#Coronavirus im @KantonZuerich am 13. November 2020

Stand der letzten 24 Stunden
▪️ 790 Personen positiv getestet
▪️ 7 Todesfälle

Total
▪️ 360 hospitalisiert, davon 47 mit künstlicher Beatmung

Lagebulletin: https://t.co/EMKhP8vp3l#CoronaInfoCH pic.twitter.com/KBH2OxIxcI

— Gesund Kanton Zürich (@gd_zuerich) November 13, 2020

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13. November 2020: Ein Drittel der kontrollierten Bars verstösst gegen Corona-Vorschriften

Die Stadtpolizei Winterthur hat ein Dutzend Bars in der Stadt kontrolliert. Das Ergebnis ist durchzogen. Jede dritte Bar verstiess gegen die geltenden Corona-Vorschriften.

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13. November 2020: Zürcher Regierungsrat schnürt neues Hilfspaket für Wirtschaft

Der Zürcher Regierungsrat beschliesst ein neues Covid-19-Härtefallprogramm in der Höhe von 200 Millionen Franken. Es soll besonders betroffenen Unternehmen der Event-, Gastro-, Reise- und Tourismusbranche sowie Schaustellern zu Gute kommen. 

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13. November 2020: Dritter Impfstoffkandidat reicht Zulassungsgesuch ein

Die Schweizer Heilmittelbehörde Swissmedic hat ein drittes Zulassungsgesuch für einen Corona-Impfstoff erhalten. Das US-Biotech-Unternehmen Moderna hat das Zulassungsgesuch für seinen Impfstoffkandidaten eingereicht, wie die Behörde am Freitag mitteilte.

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13. November 2020: 6'739 neue Coronavirus-Ansteckungen innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innert 24 Stunden bis Freitagmorgen 6'739 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Es wurden 32'765 Tests durchgeführt. Die Positivitätsrate beträgt 20.6 Prozent. Zudem registrierte das BAG gemäss Mitteilung 97 Todesfälle und 262 Spital-Einweisungen.

Am Donnerstag hatte das BAG 6'924 Neuansteckungen gemeldet, am Mittwoch 8'270 und am Dienstag 5'980. Am Freitag vor einer Woche waren es 9'409 gewesen.

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13. November 2020: Kanton Thurgau meldet 199 Neuinfektionen

Der Kanton Thurgau meldet 199 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Das sind etwas mehr als am Donnerstag, als 143 neue Fälle gemeldet wurden. Das geht aus den aktuellen Zahlen auf der Webseite des Kantons Thurgau hervor. Ausserdem sind 4 weitere Personen am Virus gestorben. 12 Menschen liegen im Moment auf der Intensivstation.

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13. November 2020: Zweite Corona-Welle bremst Erholung der Ostschweizer Wirtschaft

Die Ostschweizer Wirtschaft hat sich nach dem Einbruch durch die Corona-Pandemie in den Sommermonaten teilweise erholt. Dies wird nun durch die zweite Corona-Welle wieder gebremst. Vor allem die Maschinen-, die Elektro- und die Metallindustrie stehen unter Druck.

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13. November 2020: Coronavirus grassiert in Schaffhauser Altersheimen

Der Schaffhauser Regierungsrat ist besorgt über die Entwicklung im Kanton. Vermehrt kommt es auch zu Infektionen in Altersheimen. Gesundheitsvorsteher Walter Vogelsanger spricht von einem möglichen Lockdown.

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13. November 2020: Maske wegen mangelnder Wirkung zurückgerufen

Die Solupro GmbH ruft eine Atemschutzmaske mit Bezeichnung «KN95 MASK folding respirator» wegen ungenügender Schutzwirkung zurück. Die Masken wurden von mehreren Zürcher Apotheken vertrieben

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13. November 2020: Zentralschweizer Spitäler stellen wegen Corona Forderungen an Bund

Die Zentralschweizer Spitäler fordern vom Bund, dass er die Ertragsausfälle, die ihnen durch die Covid-19-Pandemie entstehen, übernimmt. Sie hätten bewiesen, dass sie in schwierigen Zeiten die Gesundheitsversorgung sicherstellen würden, erklärte der Verband Spitäler Zentralschweiz am Freitag.

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13. November 2020: Kanton St.Gallen meldet 376 neue Fälle 

Der Kanton St.Gallen meldet am Freitag 376 neu bestätigte Fälle, neun mehr als am Vortag. Eine Person ist verstorben. 

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12. November 2020: GC muss in Quarantäne

Der Zürcher Kantonsarzt schickt die komplette 1. Mannschaft der Grasshoppers in Quarantäne. Dies teilt der Klub in einem Communiqué mit.

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12. November 2020: Erneut viele Corona-Todesfälle im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich hat seit Mittwoch wieder eine recht hohe Anzahl Corona-Todesfälle verzeichnet: In den letzten 24 Stunden sind 11 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Anzahl der mit Covid-19 hospitalisierten Personen ist hingegen um 13 auf noch 361 am Donnerstagnachmittag zurückgegangen. 47 Kranke werden beatmet, wie die Zürcher Gesundheitsdirektion mitteilte. Das sind gleich viele wie am Vortag. Die Anzahl der Neuinfektion stagniert weiterhin auf hohem Niveau. Seit Mittwoch wurden 817 Ansteckungen bestätigt.

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12. November 2020: Obdachlose finden statt im Pfuusbus im «Pfuuszelt» Unterschlupf

Das Sozialwerk Pfarrer Sieber trotzt der Coronakrise. Der Pfuusbus kann in diesem Jahr wegen der Abstandsregel nicht geöffnet werden. Stattdessen wurde ein «Pfuuszelt» errichtet. Es gilt ein Schutzkonzept.

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12. November 2020: Erlenhof kostet Zürcher Steuerzahler über halbe Million Franken

Die Unterbringung von Corona-positiven Asylsuchenden im Erlenhof kostet den Zürcher Steuerzahler über eine halbe Million Franken. Das geht aus einer Antwort der Kantonsregierung auf einen Vorstoss hervor.

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12. November 2020: «Es bleiben Reserven, aber die Zahl der Kranken muss runter»

Am Donnerstag hat das Bundesamt für Gesundheit über den aktuellen Stand in der Corona-Pandemie informiert. Die Experten des Bundes zeigen sich vorsichtig optimistisch, erinnern allerdings daran, dass es immer noch ein weiter Weg sei.

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12. November 2020: Zürcher Stadtrat überprüft Lohnsystem des Gesundheitspersonals

Die über 3'500 Pflege- und Betreuungsfachleute in den Stadtzürcher Gesundheitsinstitutionen können sich - leise - Hoffnungen machen: Der Stadtrat sucht nach Verbesserungsmöglichkeiten ihrer Anstellungs- und Arbeitsbedingungen. Dabei denkt die Exekutive auch über eine Anpassung der Löhne nach.

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12. November 2020: Thurgauer Regierung ermöglicht Urnengang statt Gemeindeversammlung

Thurgauer Gemeinden können während der Corona-Pandemie Abstimmungen über wichtige Geschäfte an der Urne entscheiden. Der Thurgauer Regierungsrat hat dazu eine Notstandsmassnahme erlassen, die noch vom Grossen Rat abgesegnet werden muss.

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12. November 2020: «Ein Impfzwang wäre abschreckend»

Am Mittwoch gab der Bundesrat bekannt, dass man sich Impfdosen des Pharmakonzern Biontech gesichert hat. Die Diskussionen um eine Impfpflicht entfachen nun erneut. Ist der Zwang notwendig? Ein Infektiologe klärt auf.

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12. November 2020: BAG meldet 6'924 neue Fälle 

Das BAG meldet am Donnerstag 6'924 neu bestätigte Fälle bei 31'659 durchgeführten Tests. Das entspricht einer Positivitätsrate von 21,9 Prozent. Zudem wurden gemäss Mitteilung 94 Todesfälle und 280 Spital-Einweisungen registriert.

Insgesamt wurden bislang 2'318'688 Tests durchgeführt, 250'396 davon waren positiv. 

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12. November 2020: «Holzheizungen und Zelte lösen das Problem der Gastrobetriebe nicht»

In der Stadt Winterthur dürfen Gastrobetriebe neuerdings Zelte und Holzheizungen aufstellen. Damit will der Stadtrat die Corona-geplagte Gastronomie unterstützen. Diese kann jedoch nur teilweise profitieren.

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12. November 2020: Kantonsspital St.Gallen startet neue Coronavirus-Studie

Die Ostschweiz beteiligt sich an einer Langzeitstudie zum Coronavirus. Am Kantonsspital St.Gallen wird untersucht, wie stark die Ausbreitung des Coronavirus in der Bevölkerung ist und wie viele Personen bereits Antikörper aufweisen.

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12. November 2020: Winterthurer Stadtrat erlaubt Zelte und Aussenheizungen

Der Winterthurer Stadtrat will die Gastrobranche in der Corona-Krise unterstützen, indem er einzelne Vorschriften lockert. Zelte und holzbetriebene Aussenheizungen werden deshalb bis Ende März 2021 auf dem gesamten Stadtgebiet erlaubt.

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12. November 2020: Kantonsarzt stellt Lausanne unter Quarantäne

Nach drei positiven Corona-Tests im Klubumfeld des Lausanne HC verordnete der Waadtländer Kantonsarzt für die gesamte Mannschaft bis zum 21. November Quarantäne.

Nachdem am Montag ein erster positiver Test publik geworden war, stellte das Büro des Kantonsarzts am Montag das Team bereits vorsorglich unter Quarantäne. Die Partie vom Dienstag gegen die Rapperswil-Jona Lakers wurde daraufhin verschoben worden. Wegen der nun verordneten Quarantäne bis Samstag in einer Woche müssen auch die nächsten drei Spiele gegen die SCL Tigers (Freitag/13. November), Bern (Dienstag/17. November) und Davos (Samstag/21. November) verschoben werden.

Zwei Neuansetzungen

Statt gegen Lausanne spielen die SCL Tigers am Freitag nun gegen Lugano. Und für den Samstag wurde die Partie Fribourg - Biel neu angesetzt. Beide Partien werden vorgezogen.

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12. November 2020: Zürcher Regierung entschädigt Spitäler für Covid-19-Sonderkosten

Der Zürcher Regierungsrat unterstützt die Spitäler im Kanton mit knapp 15 Millionen Franken zur Bewältigung der zweiten Pandemie-Welle. Damit sollen gemeinwirtschaftliche Leistungen pauschal abgegolten werden.

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12. November 2020: Kanton St.Gallen meldet 367 neue Fälle 

Der Kanton St.Gallen meldet innert eines Tages 367 neue bestätigte Fälle. 36 Personen sind verstorben. Insgesamt hat es im Kanton bislang 12'040 bestätigte Fälle gegeben. 181 Personen sind bis jetzt verstorben.

12. November 2020: Das Alterszentrum im Geeren braucht Hilfe

Im Alterszentrum im Gerren in Seuzach fallen aufgrund des Coronavirus zehn Prozent der Mitarbeiter aus. Aus diesem Grund muss der Winterthurer Zivildienst helfend einspringen. Es ist der erste Einsatz des Winterthurer Zivildienstes in der zweiten Welle. Der Einsatz startet heute Donnerstagmorgen. 

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11. November 2020: HC Ajoie in Quarantäne

Die Swiss-League-Mannschaft des HC Ajoie befindet sich auf Anordnung des Kantonsarztes bis am Donnerstag kommender Woche in Quarantäne. Bei den Jurassiern sind vier Teammitglieder positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Wegen der Quarantäne müssen die Meisterschaftsspiele bei den GCK Lions am Sonntag, 15. November, und gegen Sierre am Mittwoch, 18. November, verschoben werden.

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11. November 2020: Flughafen Zürich leidet im Oktober unter zweiter Coronawelle

Der Flughafen Zürich ist von der zweiten Coronawelle voll erfasst worden. Nachdem die Passagierzahlen bereits im September gesunken waren, nahmen sie im Oktober weiter ab.

Im Oktober flogen noch 468'616 Passagiere über Zürich, wie die Flughafenbetreiberin am Mittwochabend mitteilte. Das waren 84 Prozent weniger als im Oktober des letzten Jahres. Im Vergleich zum September lag das Minus bei gut 9 Prozent.

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11. November 2020: Der Kanton Zürich verzeichnet 1'022 Neuansteckungen

Der Kanton Zürich verzeichnet 1'022 Neuansteckungen. Das ist im Vergleich zum Montag ein Anstieg von 303 Fällen. Dazu kommen vier neue Todesfälle. Das sind zwei weniger als am Vortag.

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11. November 2020: Kanton Zürich hat 9000 Schutzkonzepte überprüft

Die Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wirken nur, wenn sie auch eingehalten werden. Der Kanton Zürich setzt daher auf einen konsequenten Vollzug. Allein in den vergangenen sieben Tagen wurden mehr als 1800 Schutzkonzepte überprüft, insgesamt sind es schon knapp 9000.

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11. November 2020: Bundesrat spricht weitere 100 Millionen für Covid-19-Impfstoff 

Der Bundesrat hat den Kredit für die Beschaffung eines Covid-19-Impfstoffs um 100 auf 400 Millionen Franken erhöht. Dies gab Gesundheitsminister Alain Berset am Mittwoch vor den Bundeshausmedien bekannt.

Der Betrag stammt aus bereits bewilligten Covid-19-Krediten, welche im Armeebudget eingestellt sind.

Noch könne nicht mit Sicherheit gesagt werden, welche Unternehmen respektive welche Impfstoffe sich am Ende durchsetzen und der Schweizer Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden könnten, schreibt das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Der Bund setze bei der Beschaffung von Covid-19-Impfstoffen deshalb auf mehrere Hersteller

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11. November 2020: 8'270 neue Coronavirus-Ansteckungen innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innert 24 Stunden 8'270 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Es wurden 32'558 Tests durchgeführt. Zudem registrierte das BAG gemäss Mitteilung vom Mittwoch 86 Todesfälle und 304 Spital-Einweisungen. Am vergangenen Dienstag wurden 5'980 Neuinfektionen gemeldet.

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11. November 2020: Strafanzeige gegen Mario Fehr hat keine Folgen

Ende Mai haben mehrere Personen gegen den Zürcher Regierungsrat Mario Fehr eine Strafanzeige eingereicht. Gemäss der Anzeige habe Fehr zu wenig für den Corona-Schutz in den Asylunterkünften unternommen. Die Staatsanwaltschaft sieht dies anders. Es gebe keinen Anlass für eine Bestrafung Fehrs. Die Schutzmassnahmen in den Unterkünften seien stetig umgesetzt und angepasst worden.

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11. November 2020: 146 neue Corona-Fälle im Kanton Thurgau

Der Kanton Thurgau meldet am Mittwoch 146 neu bestätigte Corona-Fälle. Auf Twitter verkündet der Kanton zu dem, dass zwei weitere Personen hospitalisiert wurden und fünf weitere Personen an den Folgen einer Covid-Erkrankung verstorben sind. Aktuell befinden sich 824 infizierte Personen in Isolation.

Übersicht COVID-19 Kanton Thurgau vom 11.11.20
Aktuell infizierte Personen (in Isolation): 824 (-25)
Hospitalisiert: 58 (+2)
Davon auf der IPS: 11 (+2)
Anzahl bestätigter Fälle: 4416 (+146)
Verstorbene: 59 (+5)#CoronaInfoCH

— Kanton Thurgau (@Kanton_Thurgau) November 11, 2020

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11. November 2020: Die Luft bei den Thurgauer Reisebüros wird eng

Die Thurgauer Reisebranche leidet stark unter den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus. Aufgrund der nicht durchführbaren Reisen musste die Branche etwa Einnahmen von 140 Millionen Franken zurückbezahlen, wie die «Thurgauer Zeitung» schreibt.

Nun haben sich die 22 Unternehmen der Thurgauer Reisebranche zusammengetan und vor der Thurgauer Regierung vorgesprochen. Es bleibe nicht viel Zeit, bis viele der Büros Insolvenz anmelden müssten. Die Thurgauer Regierung wisse, dass sich die Branche nicht ohne Hilfe über Wasser halten könne. Konkret fordert das «Komitee Thurgauer Reisebranche in Nöten» A-fonds-perdu-Beiträge.
Wenn Schweizer Fluggesellschaften staatliche Unterstützung erhielten, stünde eine solche auch Reiseunternehmen zu.

Laut der Thurgauer Regierung könnten in drei bis vier Wochen mit Unterstützung vom Bund gerechnet werden. Wie die Reiseunternehmer jedoch an das Geld gelangen können, ist noch nicht klar.

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11. November 2020: Das Tessin vermeldet Höchswert Neuansteckungen innert 24 Stunden

Der Kanton Tessin meldet für die letzten 24 Stunden 482 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Das ist der höchste vermeldete Wert seit Beginn der Pandemie im letzten Frühjahr.

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11. November 2020: ZSC Lions müssen in Quarantäne

Auch die ZSC Lions müssen definitiv in Quarantäne. Der Kantonsarzt hat das für die ganze erste Mannschaft und den Staff angeordnet. Zwei Spiele müssen verschoben werden.

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11. November 2020: 587 Neuinfektionen im Kanton St.Gallen

Im Kanton St.Gallen haben sich in den letzten 24 Stunden 587 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Zu dem sind zwölf Personen an den Folgen des Virus gestorben. Dies teilt der Kanton auf seiner Homepage mit. Am vergangenen Mittwoch wurden 589 Fälle gemeldet.

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11. November 2020: Schweiz könnte bald Biontech-Impfstoff haben

Die Schweiz könnte schon bald einen Deal mit dem Impfhersteller Biontech abschliessen. Zudem will der Bund mehr Geld für Impfdosen ausgeben.

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11. November 2020: BAG blockt Twitter-User

Das Bundesamt für Gesundheit hat über 50 Twitter-User gesperrt. Sie können dem Behörden-Account nicht mehr folgen. Die kritischen User werfen dem BAG Zensur vor. Das Amt weist die Vorwürfe zurück.

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11. November 2020:KOF-Leiter fordert mehr Disziplin von der Bevölkerung

Der Bundesrat und die Task-Force Wissenschaft wollen laut KOF-Leiter Jan-Egbert Sturm die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie in der nächsten Woche abwarten und sich vorbereiten, falls schärfere Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus nötig würden.

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10. November 2020: Schaffhauser Regierung sieht erste Abflachung der Corona-Zahlen

Der Schaffhauser Regierungsrat beurteilt die Corona-Lage im Kanton weiterhin als ernst, sieht aber erste Anzeichen einer Abflachung der Kurve bei den Infektionszahlen. Auf weitergehende Massnahmen wird verzichtet. Die Neuansteckungen in der Schweiz und im Kanton Schaffhausen würden sich auf hohem Niveau stabilisieren, teilte der Schaffhauser Regierungsrat am Dienstag mit.

In der vergangenen Woche wurden im Kanton Schaffhausen erstmals seit Juli wieder Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verzeichnet. Auf der Demenzstation eines Pflegeheims in Schaffhausen starben über das Wochenende drei Personen, wie die Stadt Schaffhausen mitteilte. Die Zahl der Toten im Kanton Schaffhausen stieg damit auf insgesamt 13.

Die Spitäler Schaffhausen hätten zur Verhinderung von Kapazitätsengpässen Massnahmen ergriffen. Das Contact Tracing im Kanton funktioniere mit der Hilfe des Zivilschutzes weiterhin ohne Einschränkungen. Trotz vermehrter Corona-Fälle an Schaffhauser Schulen will der Regierungsrat am Präsenzunterricht als oberstes Ziel festhalten.

Mit einem Wert von knapp 613 Neuansteckungen pro 14 Tage (pro 100’000 Einwohner) in der vergangenen Woche gehört Schaffhausen weiterhin zu denjenigen Kantonen mit den tiefsten Fallzahlen.

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10. November 2020: 50 Schwestern im Kloster Ingenbohl SZ positiv auf Corona getestet

Das Coronavirus hat auch vor dem Kloster Ingenbohl bei Brunnen SZ nicht Halt gemacht. Wie das katholische Medienzentrum am Dienstag auf seiner Website «kath.ch» bekannt gab, wurden in dem Frauenkloster über 50 Schwestern positiv auf das Virus getestet. Bis auf eine Erkrankte hätten alle im Kloster gepflegt werden können, hiess es in der Meldung von «kath.ch». Eine Schwester sei im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Weil im Kanton Schwyz als Massnahme gegen die Pandemie sich maximal nur 30 Personen versammeln dürfen, können laut «kath.ch» nicht alle der 280 Ingenbohler Schwestern jeden Tag einen Gottesdienst besuchen. Um die Ausbreitung des Virus zu unterbinden, wurden die neun Gemeinschaften innerhalb des Klosters voneinander getrennt. Bis Mitte Woche könnten alle positiv getesteten Schwestern aus der Isolation entlassen werden, hiess es weiter.

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10. November 2020: Tessiner Regierung präzisiert: Ins Theater dürfen bis 30 Personen

Versammlungen von mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum sind im Tessin verboten. Von dieser Regelung ausgenommen sind Kinos, Theater, Konzerte und Sportveranstaltungen, wie die Tessiner Regierung am Dienstagabend präzisierte: An solchen Anlässen dürfen bis 30 Personen zugegen sein. Auch im Bereich Sport nimmt die Regierung Erläuterungen vor.

In ihrer Sitzung vom Dienstag habe die Regierung beschlossen, die seit Montag geltenden Massnahmen zu präzisieren, heisst es in einer am Dienstagabend verschickten Medienmitteilung. Damit wolle die Regierung sowohl bei Bürgern als auch bei Veranstaltern Klarheit schaffen.

Während an privaten Nachtessen und Festen sowohl drinnen als auch draussen maximal fünf Personen erlaubt seien, dürften an öffentlichen Veranstaltungen im Kultur- und Sportbereich bis zu 30 Personen teilnehmen - Personal und Veranstalter ausgenommen. Bei Privatanlässen würden Kinder als volle Personen gelten.

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10. November 2020: Kanton Zürich verzeichnet 719 Neuansteckungen

Der Kanton Zürich verzeichnet 719 Neuansteckungen. Das ist im Vergleich zum Montag ein Anstieg von rund 250 Fällen. Dazu kommen sechs neue Todesfälle. Das sind acht weniger als am Vortag.

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10. November 2020: Keine Corona-Steuerabzüge im Kanton St.Gallen

Die St.Galler Regierung will bei der Steuererklärung über das Corona-Jahr 2020 bei den Abzügen für die Berufskosten keine Ausnahmen gewähren. Dies erklärt sie in der Antwort auf einen Vorstoss aus dem Kantonsrat.

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10. November 2020: Hotelplan Suisse mit schlechtestem Geschäftsjahr der Geschichte

Der Reiseveranstalter Hotelplan Suisse hat wegen der Corona-Pandemie das schlechteste Geschäftsjahr seiner 85-jährigen Geschichte erlebt. Der Umsatz stürzte um zwei Drittel ab. Die Migros-Tochter erlitt einen happigen Verlust.

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10. November 2020: Kantonsspital Aarau setzt neu auch Covid-Schnelltests ein

Das Kantonsspital Aarau KSA setzt seit Montag neben den bisherigen PCR-Tests auch die neuen Schnelltests auf eine Coronavirus-Infektion ein. Wer sich damit testen lässt, erhält sein Resultat laut dem Spital garantiert noch am gleichen Tag.

Für einen Schnelltest kommen nur bestimmte Personen infrage, wie das KSA am Dienstag mitteilte, und zwar unter 50-Jährige ohne Grunderkrankungen, bei denen seit dem ersten Auftreten der Symptome weniger als vier Tage vergangen sind. Denn die Konzentration der Viren im Nasen-Rachen-Raum sei in den ersten vier Tagen am grössten und werde deshalb vom Schnelltest «mit grosser Sicherheit» erfasst. Wie beim herkömmlichen PCR-Test muss auch bei einem Schnelltest zuerst geschultes Personal einen Hals-Rachen-Abstrich durchführen. Dann wird die Probe - ähnlich wie bei einem Schwangerschaftstest - auf einem Teststreifen analysiert.

Aus Sicherheitsgründen könnten potenziell ansteckende Personen nicht vor Ort auf das Ergebnis warten, schrieb das KSA weiter. Sie würden nach Hause in die Selbstisolation entlassen, bis ihnen das Testergebnis per Telefon bekannt gegeben werde.

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10. November 2020: Tessin: Genügend Lehrstellen trotz Corona-Krise

Im Tessin haben alle Jugendlichen einen Ausbildungsplatz oder eine Übergangslösung gefunden - trotz Lehrstellenrückgang. Dies teilte die Tessiner Regierung mit. Firmen, die neue Lehrstellen schaffen, erhalten dieses Jahr im Südkanton einen Bonus. 2'369 neue Lehrlingsverträge konnten gemäss einer Mitteilung des Departements für Bildung, Kultur und Sport in diesem Jahr abgeschlossen werden. Das seien 80 weniger als noch im Vorjahr. Trotz diesem Rückgang von Lehrstellen hätten alle jungen Menschen eine Lösung gefunden, heisst es im Communiqué weiter. Dass die Corona-Krise keine grösseren Auswirkungen auf die Lehrstellen-Situation gehabt habe, sei der Zusammenarbeit mit der Abteilung für Berufsausbildung und den Tessiner Unternehmen zu verdanken.

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10. November 2020: Kinderkrippe in Schaffhausen muss bis auf Weiteres schliessen

In der Stadt Schaffhausen sind verschiedene Betriebe von der Corona-Pandemie betroffen. Die Kinderkrippe Forsthaus muss wegen positiv getesteten Mitarbeitenden den Betrieb kurzzeitig schliessen. Im Alterszentrum Kirchhofplatz sind weiter Personen an den Folgen einer Infektion gestorben.

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10. November 2020: BAG zeigt sich bezüglich Corona-Fallzahlen vorsichtig optimistisch

Experten des BAG informierten an einer Medienkonferenz am Dienstag zur Lage in der Schweiz. Thematisiert wurden jedoch nicht nur die aktuellen Corona-Fallzahlen, sondern beispielsweise auch die Maskenpflicht bei Menschen mit Behinderung.

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10. November 2020: Corona-Situation in St.Galler Alters-und Pflegeheimen spitzt sich zu

Die Corona-Ansteckungen in den St.Galler Alters- und Pflegeheimen nehmen zu. Auch die Todesfälle durch das Corona-Virus steigen, seit Oktober verzeichnen die Alters- und Pflegeheime bereits 22 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

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10. November 2020: 103 neue Corona-Fälle im Kanton Thurgau

Der Kanton Thurgau meldet am Dienstag 103 neu bestätigte Corona-Fälle. Auf Twitter verkündet der Kanton zu dem, dass fünf weitere Personen hospitalisiert wurden und sieben weitere Personen an den Folgen einer Covid-Erkrankung verstorben sind. Aktuell befinden sich 849 infizierte Personen in Isolation.

Übersicht COVID-19 Kanton Thurgau vom 10.11.20
Aktuell infizierte Personen (in Isolation): 849 (-75)
Hospitalisiert: 56 (+5)
Davon auf der IPS: 9 (0)
Anzahl bestätigter Fälle: 4271 (+103)
Verstorbene: 54 (+7)#CoronaInfoCH

— Kanton Thurgau (@Kanton_Thurgau) November 10, 2020

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10. November 2020: Auch die ZSC Lions müssen in Quarantäne

Zwei Spieler der ZSC Lions wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Die komplette Mannschaft befindet sich vorsorglich in Quarantäne, das Spiel gegen die SCL Tigers von Dienstag, 10. November, wird verschoben.

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10. November 2020: Sternenstadt in der Stadt St.Gallen abgesagt

Die Sternenstadt in der Stadt St.Gallen ist abgesagt. Wegen des Coronavirus haben die Veranstalter entschieden den Weihnachtsmarkt in der St.Galler Innenstadt nicht durzuführen. Dies schreiben sie auf ihrer Website. Im Oktober hiess es noch, dass die Sternenstadt dennoch stattfinden soll. Nun ist der nächste Weihnachtsmarkt erst wieder im Advent 2021.

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10. November 2020: 5'980 Coronavirus-Ansteckungen innert 24 Stunden gemeldet

Aus der Schweiz und Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innert 24 Stunden 5'980 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Es wurden 22'919 Tests durchgeführt. Die Positivitätsrate beträgt 26,1 Prozent. Zudem registrierte das BAG gemäss Mitteilung vom Dienstag 107 neue Todesfälle und 243 Spitaleintritte. Am vergangenen Dienstag wurden noch 6'126 Neuinfektionen gemeldet.

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10. November 2020: 259 neue Infektionen im Kanton St.Gallen

Im Kanton St.Gallen haben sich seit gestern 259 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Zudem starben 16 Personen an den Folgen des Virus, wie der Kanton auf seiner Homepage mitteilt. Am Dienstag vor einer Woche wurden noch 285 Neuinfektionen gemeldet.

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10. November 2020: Chlausmarkt in Frauenfeld abgesagt

Wegen des Coronavorus ist der Chlausmarkt in Frauenfeld abgesagt. Die Stadt Frauenfeld hat dies nach Absprache mit der städtischen Corona-Task-Force entschieden, wie sie mitteilt. Ein überregionaler Anlass mit mehreren Tausend Besuchenden sei nicht verhältnismässig. Der Chlausmarkt hätte am Montag 7. Dezember stattgefunden. Deshalb findet der Anlass erst im nächsten Jahr wieder statt.

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10. November 2020: Schweizer Fussball Nationalmannschaft hat zwei neue Coronavirus-Fälle

Die Schweizer Fussball Nationalmannschaft hat zwei neue Coronavirus-Fälle. Der Aussenverteidiger Jordan Lotomba ist positiv getestet worden, schreibt die Swiss Football League. Er ist beim Spiel der Nationalmannschaft in Belgien am Mittwoch sowie den Heimspielen gegen Spanien und Ukraine nicht dabei. Weiter hat sich auch ein Staff-Mitglied mit dem Coronavirus infiziert.

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10. November 2020: ÖV droht noch grösseres Loch in Kasse

Die Corona-Pandemie könnte im Öffentlichen Verkehr ein finanzielles Loch von 1,7 Milliarden Franken reissen. Dies ist mehr als bisher angenommen. Im Sommer rechneten Experten noch mit einem Minus von 1,5 Milliarden Franken. Grund ist die zweite Welle, sagt Thomas Ammann Sprecher der ÖV-Branchenorganisation Alliance Swisspass gegenüber «SRF». Alleine der Rückgang des Generalabonnements von 10 Prozent bedeutet ein Minus von 200 Millionen Franken. Ammann begründet den Rückgang unter anderem mit der Empfehlung des Bundes, wenn möglich von zu Hause aus zu arbeiten. Durch diese war die Auslastung nur noch halb so hoch, wie im Jahr davor.

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10. November 2020: Auch für Tiere gilt Social Distancing

Ob Hunde und Katzen das Coronavirus übertragen können, ist noch nicht geklärt. Experten raten daher, die Abstandsregeln vorsorglich auch bei Haustieren umzusetzen. Beispielsweise auf dem Spaziergang.

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10. November 2020: Nachfrage nach Smartphones kühlt sich in der Schweiz ab

Die Corona-Pandemie hinterlässt bei den Smartphones Spuren. Zwar hat die Bedeutung des Smartphones in Zeiten beschränkter Kontakte zugenommen. Jedoch schieben viele Konsumentinnen und Konsumenten den Kauf eines neuen Gerätes hinaus.

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9. November 2020: Kanton Zürich: 14 Corona-Tote innert 24 Stunden

Während der Anstieg der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Kanton Zürich - auf hohem Niveau - abflacht, ist das bei der Anzahl der Hospitalisierten und der Verstorbenen noch nicht der Fall. Seit Sonntag sind 14 weitere Personen mit einer Covid-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Personen in Spitalbehandlung nahm im gleichen Zeitraum ebenfalls stark zu, um 27 Personen auf insgesamt 359. Von diesen Menschen wurden am Montagnachmittag 69 beatmet, 5 mehr als am Vortag, wie die Zürcher Gesundheitsdirektion mitteilte.

Hingegen sind die Neuinfektionen mit dem Coronavirus wieder etwas zurückgegangen. Mit 475 nachgewiesen Ansteckungen innert 24 Stunden verharren die Zahlen aber auf hohem Niveau. Seit dem 1. Juli 2020 wurden im Kanton 30'181 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Insgesamt 226 Menschen sind gestorben.

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9. November 2020: Berset: Corona-Zahlen ein wenig ermutigend - zu früh für Tendenz

Laut Gesundheitsminister Alain Berset sind die Zahlen der Coronavirus-Ansteckungen im Vergleich mit vergangener Woche ein wenig ermutigend. Es sei aber zu früh für das Feststellen einer Tendenz. Die Lage bleibe ernst, sagte Berset am Montag vor den Medien in Delsberg. Bundesrat Berset stattete am Montag dem Kanton Jura einen Besuch im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie ab. Er bezeichnete die Zusammenarbeit zwischen dem Bund und dem Kanton Jura als ausgezeichnet.

«Für uns ist der Jura ein Vorbildkanton», sagte Berset an der Medienkonferenz. Beispielsweise habe der Kanton mit rund 40 Vollzeitstellen sehr viel investiert in die Kontakt-Verfolgung.

«Die Lage bleibt ernst», sagte Berset, «im Jura und im ganzen Land.» Es sei eine schwierige Zeit für das ganze Land. Am meisten Sorge bereite die Situation in den Spitälern. In der zweiten Welle sei das Problem vor allem das Personal, der Druck auf dieses sei sehr gross, manche seien auch in Quarantäne.

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9. November 2020: Kein Teamrun am Zürich Marathon

Am Zürich Marathon wird wegen der aktuellen Corona-Lage kein Teamrun stattfinden, wie es in einer Mitteilung der Veranstalter heisst. Die Risiken seien zu gross. Stattdessen wird im April ein Halbmarathon angeboten.

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9. November 2020: Club «Mausefalle» in Zürich schliesst

Der Stadtzürcher Partyclub «Mausefalle» muss aufgrund der Corona-Pandemie seine Türen endgültig schliessen. Weiter die Miete zu bezahlen, aber nichts mehr einzunehmen, sei schlicht nicht tragbar. Das sagen die Clubbesitzer gegenüber «tagesanzeiger.ch». Die Mausefalle lockte seit 9 Jahren jeweils bis zu 3'000 Besucherinnen und Besucher pro Wochenende an. Die Besitzer hoffen im Moment noch, mit staatlicher Unterstützung allenfalls wiedereröffnen zu können.

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9. November 2020: Auch Swissôtel in Basel steht vor dem Aus

Nach dem Swissôtel in Zürich Oerlikon ist wohl auch das Swissôtel beim Basler Messeplatz bald Geschichte: Die Betreiber der beiden Häuser hätten aufgrund der Corona-Krise Insolvenz angemeldet, hiess es in einem Communiqué der Accor-Gruppe vom Montagnachmittag. Diese fungiert als Markengeberin hinter den Swissôtels. Nicht bedroht sei hingegen das Swissôtel in Bern, das wie geplant Anfang 2021 eröffnet werde, hiess es in der Meldung weiter. Bereits Ende September war bekannt geworden, dass das Swissôtel in Zürich Oerlikon schliesst.

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9. November 2020: Corona-Fälle im Kapuzinerkloster Schwyz

Im Kapuzinerkloster Schwyz grassiert das Coronavirus besonders heftig: Die Hälfte der 16 Kapuziner ist positiv auf das Virus getestet worden. Zwei der Erkrankten starben. Guardian Gebhard Kurmann bestätigte am Montag auf Anfrage von Keystone-SDA einen Artikel des Online-Portals «kath.ch». Auch der 78-Jährige wurde positiv getestet, sei aber wieder gesund. Die beiden Verstorbenen hatten Vorerkrankungen. Woran sie schliesslich gestorben seien, lasse sich nicht mit Sicherheit sagen, wird Kurmann zitiert.

Die anderen positiv Getesteten seien auf dem Weg der Genesung. Bei zwei Kapuzinern nahm die Krankheit laut Kurmann «einen schwierigen Verlauf». Sie mussten im Spital beatmet werden, einer sei noch immer hospitalisiert.

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9. November 2020: EHC Kloten muss in Quarantäne

Die erste Mannschaft des EHC Kloten befindet sich in Quarantäne. Mehrere Spieler sind positiv auf das Virus getestet worden. Der Kantonsarzt hat am Montag die gesamte Mannschaft unter Quarantäne gestellt.

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9. November 2020: Biontech präsentiert vielversprechende Daten zu Corona-Impfstoff

Das Mainzer Biotechunternehmen Biontech steht mit seinem potenziellen Corona-Impfstoff vor dem Durchbruch. Aus der entscheidenden Studie mit der Impfung legten Biontech und sein US-Partner Pfizer am Montag positive Wirksamkeitsdaten vor. 

Virologe und Corona-Taskforce-Mitglied Volker Thiel freut sich über die Nachricht, dass ein Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer einen Schutz von 90 Prozent bietet. Er gibt aber auch zu Bedenken, dass nicht der Impfstoff, sondern die Impfung das Ziel sein muss.

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9. November 2020: Lage in Walliser Spitälern beruhigt sich leicht

Die Lage in den Walisern Spitälern beruhigt sich. Wie der Direktor des Spitalzentrum Oberwalis gegenüber Radio SRF sagt, habe die Anzahl der neuen Fälle, die ins Spital gekommen seien, abgenommen. Es mussten übers Wochenende auch keine neuen Patienten künstlich beatmet werden.

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9. November 2020: VPOD Zürich kritisiert Zürcher Gesundheitsdirektion

Auch in der zweiten Welle sollten nicht dringende Eingriffe in den Spitälern zurückgefahren werden. Der Kanton Zürich geht wegen dem auf Konfrontation mit dem Bundesrat. Nun meldet sich der Verband des Personals öffentlicher Dienste VPOD Zürich mit einer Kritik zu Wort.

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9. November 2020: 17'309 Coronavirus-Ansteckungen für Freitag bis Sonntag gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit BAG für Freitag bis Sonntag 17'309 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem registrierte das BAG gemäss Mitteilung vom Montag 169 neue Todesfälle und 536 Spitaleintritte.

Am vergangenen Montag waren es für das Wochenende 21'926 neue Ansteckungen mit dem Sars-CoV-2-Virus gewesen und vor zwei Wochen deren 17'440.

Seit Beginn der Pandemie gab es insgesamt 229'222 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus, wie das BAG am Montag weiter mitteilte. Insgesamt 9'295 Personen mussten wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stieg gemäss BAG auf 2'576.

In der Schweiz und in Liechtenstein wurden bisher 2'231'552 Tests auf Sars-CoV-2, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, durchgeführt. Gegenüber Freitag wurden dem BAG 73'831 neue Tests gemeldet. Bei 26,7 Prozent aller Tests fiel das Resultat über die vergangenen zwei Wochen gesehen positiv aus.

Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung waren am Montag nach Angaben des BAG 44'970 Personen in Isolation und 40'582 Menschen standen unter Quarantäne. Zusätzlich waren 3'794 Heimkehrerinnen und Heimkehrer aus Risikoländern in Quarantäne.

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9. November 2020: Kanton Thurgau meldet 426 neue Corona-Fälle

Im Kanton Thurgau sind übers Wochenende 426 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der Kanton auf seiner Website schreibt, sind zudem acht Personen an den Folgen des Virus gestorben. Weitere acht Personen mussten hospitalisiert werden. Die Fallzahlen sind im Kanton Thurgau damit im Vergleich zu letzter Woche praktisch unverändert: Der Kanton hatte fürs vorangehende Wochenende mit rund 450 Fällen leicht mehr gemeldet.

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9. November 2020: Swiss ergänzt Reiseversicherung um Corona-Paket

Die Fluggesellschaft Swiss hat zusätzliche Covid-19-Leistungen in ihre Reiseversicherungsoptionen aufgenommen. Die Covid-19-Pakete ergänzen die bisherigen Angebote von Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherungen des Versicherers AIG für die Passagiere von Swiss, ihrer Muttergesellschaft Lufthansa sowie der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines.

Bei der Option «Travel Care» erhält der Kunde neu eine Ausgleichszahlung, falls er wegen einer Corona-Infektion am Zielort in Quarantäne muss. Wählt ein Kunde die Option «Travel Care Plus», übernimmt die Versicherung zudem die medizinischen Kosten im Falle einer Erkrankung am Coronavirus sowie einen allfälligen Rücktransport in die Schweiz. Die Optionen sind für Passagiere mit Wohnsitz in der Schweiz, in Deutschland oder in Österreich gültig. Dadurch soll den Kunden der Airlines mehr Planungssicherheit bei ihrer Reise geboten werden, teilten die Swiss und die Lufthansa Gruppe am Montag mit.

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9. November 2020: Spiel der Lakers verschoben

Das Eishockey-Spiel in der National League zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und Lausanne verschoben worden. Wie die Liga mitteilt, ist ein Spieler von Lausanne positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Nun befindet sich die gesamte Mannschaft vorsorglich in Quarantäne. Das Spiel der Lakers gegen Lausanne hätte am Mittwochabend stattfinden sollen.

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9. November 2020: Goldenpass Express verspätet sich wegen Corona

Wegen der Coronavirus-Pandemie wird die Eröffnung des Goldenpass Express, die umsteigefreie Zugverbindung zwischen Montreux VD und Interlaken BE, auf Dezember 2022 verschoben. Die Verbindung hätte eigentlich im nächsten Sommer eröffnet werden sollen.

Während der Pandemie sei die industrielle Produktion ins Stocken geraten, teilte die Montreux-Berner Oberland-Bahn MOB am Montag mit. Dies habe zu erheblichen Lieferverspätungen geführt.

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9. November 2020: Zürcher Kantonsräte lockern Maskenpflicht für sich selber

Der Zürcher Kantonsrat hat die von der Geschäftsleitung verfügte Regelung zur Maskenpflicht aufgeweicht. Die Parlamentarier dürfen die Schutzmaske während den Kantonsratssitzungen wieder ablegen, wenn sie sich an ihrem Platz befinden.

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9. November 2020: 858 neue Coronafälle in St.Gallen

Im Kanton St.Gallen haben sich übers Wochenende 858 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Ausserdem sind im Kanton 19 Personen an den Folgen des Virus gestorben. Vor einer Woche hatte der Kanton noch leicht mehr Fälle gemeldet: Damals kamen übers Wochenende über 1'000 Neu-Infektionen hinzu.

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9. November 2020: Kantonsspital St.Gallen kämpft um Intensivplätze für Corona-Patienten

Die Intensivstationen der Schweizer Spitäler stehen aufgrund der Corona-Pandemie unter Druck. So auch im Kanton St.Gallen. Das Kantonsspital rüstet nun auf.

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9. November 2020: Corona-Langzeitfolgen möglicherweise schwerer als bisher angenommen

Die gesundheitlichen Folgen des Coronavirus werden unterschätzt. Dies zeigt eine Befragung unter Corona-Infizierten der Universität Zürich. Auch Monate nach der Erkrankung ist die Normalität noch nicht zurück. Die Ergebnisse müssen allerdings mit Vorsicht genossen werden.

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8. November 2020: Quarantäne im Bündner Dominikanerinnen-Kloster

18 der 40 Dominikanerinnen im Bündner Kloster von Cazis haben sich mit dem Coronavirus angesteckt, einschliesslich der Priorin. Dies meldet das katholische Medienzentrum auf seiner Webseite «kath.ch». Die Betroffenen wurden demnach in Quarantäne gesetzt.

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8. November 2020: Tessin verschärft Massnahmen

Im Tessin gelten ab Montag verschärfte Regeln zur Eindämmung des Coronavirus. Versammlungen von mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum sind verboten ebenso wie öffentliche und private Veranstaltungen mit mehr als fünf Personen. Neu gilt Alarmstufe Rot.

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8. November 2020: Soldatinnen und Soldaten in Westschweiz zu Corona-Dienst eingerückt

Am Sonntag sind Angehörige der Sanitätskompanien 1 und 2 in Moudon VD zum zweiten Militäreinsatz im Rahmen der Corona-Krise eingerückt. Sie werden in den nächsten Tagen in den Spitälern eingesetzt.

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8. November 2020: Die Kapazität der Corona-Schnelltests soll erhöht werden

Das Bundesamt für Gesundheit BAG ebnet den Weg für Corona-Schnelltests. Die Kapazität der verfügbaren Tests soll bis auf 70'000 pro Tag erhöht werden. Es sollen sich aber nur Menschen testen lassen, die klare Symptome einer Covid-19-Erkrankung zeigen.

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7. November 2020: Konkurswelle erreicht den Kanton Zürich

Laut Forschern der ETH Zürich ist es in Zürich und der Nordwestschweiz im Oktober zu massiv mehr Konkursen gekommen als im Vorjahr. Das liegt sowohl an der Corona-Krise als auch an den Finanzspritzen des Bundes.

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7. November 2020: Präsident der Kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren erwägt Aufstockung des Härtefallfonds

Für den Präsidenten der Kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren (VDK), Christoph Brutschin, ist absehbar, dass die Höhe des Härtefallfonds nicht ausreichen wird. Er könnte sich vorstellen, dass der Fonds auf eine Milliarde oder mehr aufgestockt werden müsse.

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7. November 2020: Simonetta Sommaruga stellt sich den Fragen der Jugendlichen

Wegen der Coronavirus-Pandemie hat die Jugendsession in diesem Jahr im virtuellen Raum stattfinden müssen. Dort stellte sich Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga am Samstag Fragen über die Klimaerwärmung, die Corona-Krise und die Beteiligung am politischen Leben.

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7. November 2020: Schaffhauser Regierung verzichtet auf strengere Corona-Massnahmen

Der Schaffhauser Regierungsrat sieht von verschärften Corona-Massnahmen ab. Einschneidende Massnahmen wie die Schliessung von Läden sollen auf jeden Fall verhindert werden, sagt Gesundheitsdirektor Walter Vogelsanger gegenüber den «Schaffhauser Nachrichten». Erst wenn es nicht gelingt, die Zahlen massiv zu senken, werde er härtere Massnahmen fordern, so Vogelsanger. 

Im Kanton Schaffhausen wurden am Freitag 45 neue Corona-Infektionen vermeldet, dazu ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. 

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7. November 2020: Corona-Hotspot in Weinfelder Alterszentrum

Jedes dritte Corona-Todesopfer im Kanton Thurgau kommt aus dem Alterszentrum Weinfelden. Dort sind bisher 14 Bewohner an den Folgen des Virus gestorben, berichtet die «Thurgauer Zeitung». Auch das Personal ist betroffen.

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7. November 2020: Verspätete Quarantäne-SMS im Kanton Zürich

Das Contact-Tracing im Kanton Zürich arbeitet im Zusammenhang mit dem Ausbau der Kapazitäten mit einem neuen SMS-System. Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet haben deswegen mehrere Kontaktpersonen von positiv getesteten Personen eine seltsame SMS erhalten: Sie fordert die betroffenen auf in Quarantäne zu gehen. Das Ende der Quarantänezeit liegt jedoch bereits in der Vergangenheit. Die Verantwortlichen seien gerade dabei, das Problem zu beheben.

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6. November 2020: Weitere positive Tests beim FC Wil

Mehrere Spieler der ersten Mannschaft müssen in Quarantäne. Nach einem ersten positiven Testresultat am Donnerstag, sind am Freitag weitere dazu gekommen. Deshalb soll das Spiel vom Samstag gegen den FC Winterthur verschoben werden.

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6. November 2020: Positive Corona-Fälle bei Amriswil - Rückzug aus dem Europacup

Beim Thurgauer Volleyballclub Amriswil sind weitere Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bereits Anfang Woche wurden mehrere Fälle bekannt. Nun hat sich die Mannschaft gezwungenermassen aus dem Europacup zurückgezogen.

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6. November 2020: Erneute Corona-Fälle beim FC Zürich

Beim Zürcher Stadtclub sind zwei Spieler in häuslicher Quarantäne. Sie wurden am Freitag positiv auf das Coronavirus getestet. Die erneuten Fälle haben vorerst keine Auswirkungen auf den Rest der Mannschaft.

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6. November 2020: Winterhilfe leistete Corona-Hilfe von 1,93 Millionen Franken

Die Winterhilfe Schweiz hat mit ihrer Corona-Hilfe bis Ende Oktober zusätzlich 8147 Personen mit insgesamt 1,93 Millionen Franken unterstützt. Für das Geschäftsjahr 2019/2020 resultierte dennoch ein Gewinn von 1,1 Millionen Franken.

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6. November 2020: Corona-Massnahmen nicht ausreichend?

Gemäss Martin Ackermann, Präsident der wissenschaftlichen Covid-19-Taskforce des Bundes, gibt es «keine wissenschaftlichen Hinweise darauf, dass die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus ausreichen». Die Mobilität der Menschen sei immer noch zu hoch. Ackermann rief daher zu flächendeckendem Homeoffice auf. Wenn nicht mehr getan werde, sei das Risiko gross, dass nicht jede Patientin, jeder Patient behandelt werden könne. Setzt sich die aktuelle Entwicklung fort, wird laut Ackermann am 10. November die maximale Kapazität der zertifizierten Intensivbetten erreicht sein.

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6. November 2020: Partie zwischen GC und FC Aarau wegen Corona verschoben

Wegen eines positiven Corona-Tests beim FC Aarau wurde die Challenge-League-Partie zwischen Aarau und den Zürcher Grasshoppers vom Freitagabend vorsorglich verschoben.

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6. November 2020: Zürcher «Au Gratin» und «Newsbar» schliessen wegen Corona frühzeitig

Am Freitag gab Geschäftsinhaber Urs Pfäffli von der News Gastronomie AG bekannt, dass das Restaurant Au Gratin und die Newsbar ihre Tore wegen der Corona-Pandemie bereits per Ende November schliessen

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6. November 2020: Der internationale Unihockeyverband IFF hat den Champions Cup 2021 abgesagt

Der internationale Unihockeyverband IFF hätte Anfang Jahr in Winterthur stattfinden sollen. Wegen des Coronavirus ist die Durchführung im kommenden Januar aber nicht möglich.

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6. November 2020: Kanton Thurgau meldet 184 neue Corona-Fälle

Damit verzeichnet der Kanton Thurgau insgesamt knapp 3'800 bestätigte Ansteckungen mit dem Coronavirus. Zudem mussten seit Donnerstag drei weitere Personen hospitalisiert werden. Eine Person musste auf die Intensivstation verlegt werden.

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6. November 2020: 9'409 neue Coronavirus-Ansteckungen innert 24 Stunden

Aus der Schweiz und Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innert 24 Stunden bis am Freitagmorgen 9'409 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Am Donnerstag waren es noch rekordhohe 10'128 Fälle gewesen. Und auch am Mittwoch war eine fünfstellige Zahl von Neuinfektionen dazu gekommen, während am Dienstag lediglich 6'126 Fälle gemeldet worden waren.

Rückläufig war gemäss den vom BAG am Freitag veröffentlichten Zahlen auch die gemeldeten Hospitalisierungen. 231 Menschen mussten demnach wegen einer Covid-19-Erkrankung ins Spital eingewiesen werden. Am Vortag waren es noch 399 gewesen. Ausserdem wurden 70 Todesfälle gemeldet, acht mehr als am Vortag.

Insgesamt wurden innert Tagesfrist 38'219 positive Tests durchgeführt. In Isolation befanden sich gemäss den Angaben des BAG vom Freitagmorgen 36'528 Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Dazu mussten 35'309 Menschen in Quarantäne, weil sie mit einer infizierten Person Kontakt hatten. Zusätzlich befanden sich 2951 Menschen in Quarantäne, nachdem sie aus Risikoändern in die Schweiz eingereist waren.

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6. November 2020: Herisau sagt Kinderfest ab

Im Sommer 2021 hätte in Herisau das Kinderfest stattfinden sollen. Aufgrund des Coronavirus haben die Verantwortlichen aber beschlossen, das Fest um ein Jahr zu verschieben, teilt die Gemeinde mit.

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6. November 2020: Zürcher Spitäler wehren sich gegen OP-Kritik des Bundesrats

Die Versorgung von Covid-19-Patientinnen und -Patienten im Kanton Zürich ist gemäss den Zürcher Spitälern sichergestellt. Es sei derzeit nicht notwendig, alle nicht dringenden medizinischen Eingriffe zu verschieben.

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6. November 2020: Finanzhilfen für Innerrhoder Kulturbetriebe

Innerrhoder Kulturunternehmen können neu zusätzlich zu Ausfallentschädigungen wegen der Corona-Krise auch Beiträge für Transformationsprojekte erhalten, mit denen sie sich an die veränderten Verhältnisse anpassen. Dies hat die Standeskommission entschieden.

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6. November 2020: 474 neue Coronavirus-Infektionen im Kanton St.Gallen

Im Kanton St.Gallen sind seit dem Donnerstag 474 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das zeigen die Zahlen des Kantons auf dessen Website. Sieben Menschen sind seit dem Donnerstag im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. 

Seit Beginn der Pandemie wurden im Kanton St.Gallen insgesamt 9'969 laborbestätigte Infektionen und 98 Todesfälle gemeldet.

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6. November 2020: Wegen Corona machen mehr Menschen in der Schweiz ein Testament

In der Corona-Krise denken die Menschen gemäss einer Umfrage vermehrt über das Sterben und die Endlichkeit des Lebens nach. So ist auch die Zahl der verfassten Testamente leicht gestiegen. Es fällt auf, dass deutlich seltener Geld an gemeinnützige Institutionen geht.

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6. November 2020: Viele wollen sich trotz Symptomen nicht auf Corona testen lassen

In der Schweiz weigern sich trotz Symptomen immer wieder Personen, einen Corona-Test zu machen. Rund 15 Prozent der Befragten haben in einer nicht repräsentativen Umfrage von «20 Minuten» angegeben, dass sie sich nicht testen lassen würden, auch wenn sie Symptome zeigen.

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5. November 2020: «Der Betreuungsaufwand ist grösser»

Der Bund hat empfohlen, wenn möglich von zu Hause aus zu arbeiten. Das gilt auch für Lehrlinge. Doch die Ausbildung im Homeoffice gestaltet sich nicht immer leicht und birgt für alle Seiten einen Mehraufwand.

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5. November 2020: Erster Corona-Fall beim FC Wil

Der FC Wil 1900 meldet seinen ersten Corona-Fall. Ein Spieler wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Er befindet sich in Isolation.

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5. November 2020: Tessin weitet Maskenobligatorium in Schulen aus

Die Tessiner Regierung hat am Donnerstagnachmittag das Maskenobligatorium in den Schulen ausgeweitet: Ab dem kommenden Montag müssen auch Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I im Unterricht eine Schutzmaske tragen. In den vergangenen Wochen hätten im Tessin zahlreiche Schüler im Unterricht gefehlt, weil sie in Quarantäne mussten, sagte Bildungsdirektor Manuele Bertoli am Donnerstagnachmittag vor den Medien.

Die Tessiner Regierung wolle die Schulen trotz dem Anstieg der Coronavirus-Fallzahlen offenhalten und habe sich deshalb zu einer Ausweitung der Maskenpflicht auf die Sekundarstufe I entschlossen.

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5. November 2020: Neue Schutzmassnahmen am Kantonsspital Schaffhausen

Das Kantonsspital Schaffhausen passt wegen dem Coronavirus seine Besuchsregeln an. Ab Montag darf jeder Patient nur noch einen Besucher pro Tag empfangen. Das schreibt das Spital in einer Mitteilung. Die Besucher dürfen ausserdem nur während bestimmten Besuchszeiten und höchstens eine Dreiviertelstunde vorbeikommen.

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5. November 2020: Kein Schaffhauser Weihnachtsmarkt «light»

In Schaffhausen fällt nun auch der Weihnachtsmarkt «Ligth» dem Coronavirus zum Opfer. Nach dem der reguläre Markt bereits abgesagt worden ist, kam bei den Organisatoren die Idee von einem Weihnachtsmarkt «Light» auf. Dabei sollten zwei Marktstände während der Adventszeit von verschiedenen Betreibern genutzt werden können. Nach diversen Abklärungen sehen die Organisatoren jedoch von der Durchführung ab.

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5. November 2020: 1'171 neue Corona-Fälle im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich zählt in den letzten 24 Stunden 1'171 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind rund 130 Fälle mehr als am Vortag. 326 Personen sind aktuell wegen einer Coronavirus-Erkrankung im Spital. 39 davon werden künstlich beatmet.

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5. November 2020: Corona-Krise belastet Hotels in Städten schwer

Die Hotels in den grossen Städten sowie an international ausgerichteten Tourismusorten sind mit einem Nachfrageeinbruch aufgrund der Corona-Pandemie konfrontiert. Andernorts wurden jedoch mehr Gäste beherbergt als 2019.

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5. November 2020: Gassenküche – Die «gute Stube» in der Stadt St.Gallen

Nicht für alle in der Schweiz ist eine tägliche warme Mahlzeit selbstverständlich. Deshalb gibt es in der Stadt St.Gallen die Gassenküche. Damit aber auch jeden Tag genügend Menüs auf den Tisch kommen, braucht es Spenden. Im aktuellen Corona-Jahr noch mehr als sonst.

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5. November 2020: Kanton Thurgau verzeichnet 141 neue Corona-Fälle

Der Kanton Thurgau verzeichnet 141 neue Corona-Fälle innerhalb eines Tages. Das schreibt der Kanton auf Twitter. Zwei weitere Menschen sind ausserdem am Virus gestorben und die Zahl der Spitaleinweisungen nimmt weiter zu. 

Übersicht COVID-19 Kanton Thurgau vom 5.11.20
Aktuell infizierte Personen (in Isolation): 992 (-116)
Hospitalisiert: 40 (+2)
Davon auf der IPS: 8 (-2)
Anzahl bestätigter Fälle: 3611 (+141)
Verstorbene: 39 (+2)#CoronaInfoCH

— Kanton Thurgau (@Kanton_Thurgau) November 5, 2020

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5. November 2020: Kanton Zürich verlängert Kreditausfallgarantie für Härtefälle

Die kantonalen Covid-Massnahmen für Härtefälle werden im Kanton Zürich bis Ende März verlängert. Damit soll laut Regierungsrat die Zeit bis zur Inkraftsetzung der Härtefallregelung des Bundes überbrückt werden.

Bisher hat die Zürcher Finanzdirektion 116 Kredite der Banken über 103,2 Millionen Franken abgesichert, teilte die Finanzdirektion am Donnerstag mit. Ein grosser Teil davon sei an Start-Ups gegangen, nämlich 69 Kredite über 56,9 Millionen Franken.

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5. November 2020: Corona verschlimmerte bereits prekäre Situationen bei Senioren

Eine von der Hochschule für Soziale Arbeit in Freiburg durchgeführte Studie über die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Menschen ab 65 Jahren hat gezeigt, dass sich die erste Welle nicht auf alle Menschen gleichermassen auswirkte. Die ältesten Personen etwa seien nicht systematisch am stärksten betroffen gewesen.

Zwischen April und Juni füllten 5'085 Personen aus der Westschweiz einen Fragebogen aus. Demnach beeinträchtigte die Corona-Krise die Stimmung der Senioren oder verstärkte ihr Gefühl der Einsamkeit.

Sie erlebten die Krise jedoch nicht nur passiv, sondern blieben aktiv: Die Senioren ergriffen beispielsweise neue Möglichkeiten, um mit ihren Liebsten in Kontakt zu bleiben. Die Menschen, denen geholfen wurde, unterstützten auch andere, die nicht im gleichen Haushalt leben und übernahmen zu Hause neue Aufgaben.

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5. November 2020: Rapperswil-Jona sagt Bürgerversammlung ab

Der Stadtrat habe wegen der aktuellen Corona-Situation beschlossen, die Bürgerversammlung vom 3. Dezember nicht durchzuführen, teilte die Stadt Rapperswil-Jona am Donnerstag mit. Über das Budget für 2021 werde am 13. Dezember an der Urne entschieden.

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5. November 2020: Keine Ausnahmebewilligungen für St.Galler Gastrobetriebe

St.Galler Kantonsräte haben in einem Vorstoss weniger Bürokratie für Gastrobetriebe während der Pandemie gefordert. So sollten auch ausserhalb der Bauzonen Zelte aufgestellt werden können. Die Regierung sieht aber keine Möglichkeiten für Ausnahmebewilligungen.

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5. November 2020: Bund gewährt in Corona-Krise manchen Auslandschweizern Sozialhilfe

Auch Auslandschweizer sind in der Corona-Krise in Not geraten. Der Bund hat bisher weltweit 56 von ihnen Sozialhilfe geleistet. Das Aussendepartement EDA bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden «Blick»-Bericht. In Europa wurde laut dem EDA in 16 Fällen Sozialhilfe an Auslandschweizer geleistet, zwölf davon in Spanien. In Asien waren es 14 Fälle, in Südamerika 10, in Afrika 9 und in Nordamerika 7.

Diese Sozialhilfe sei jeweils als Einzelfallhilfe auf die individuelle Lebenssituation ausgerichtet. Insgesamt seien bisher rund 60'000 Franken für die Corona-Nothilfe an Auslandschweizer aufgewendet worden. Total habe die Sozialhilfe für Auslandschweizer knapp 800'000 Franken ausgemacht. Im ganzen letzten Jahr seien es ohne Corona rund 900'000 Franken gewesen.

Gründe für Corona-Nothilfe seien Stellenverlust, Lockdown, Geschäftsschliessungen oder ein derart vermindertes Einkommen, dass die Existenzsicherung nicht mehr gewährleistet gewesen sei. Auch im Tourismusbereich tätige Auslandschweizer, die nur noch ein mangelndes Einkommen erzielen konnten, seien unterstützt worden. Sollte die Covid-19-Pandemie noch länger dauern, müsse mit einer Zunahme der Unterstützungsgesuche gerechnet werden.

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5. November 2020: Waadt unterstützt Wirtschaft und Kultur mit weiteren 115 Millionen

Der Kanton Waadt hat am Donnerstag ein weiteres Hilfspaket für die von der Corona-Krise betroffene Wirtschaft und Kultur auf den Weg gebracht. Es sieht 115 Millionen Franken vor.

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5. November 2020: 20 Personen erhielten im Kanton Tessin ein falsches Corona-Testergebnis

Im Kanton Tessin haben 20 Leute ein falsches Corona-Testergebnis erhalten. Zehn positiv getestete erhielten ein negatives Testresultat und anders rum, wie das Tessiner Gesundheitsdepartement schreibt. In der Zwischenzeit seien die vertauschten Resultate aber richtig-gestellt worden. Schuld am Chaos sei eine Verwirrung im zuständigen Labor, heisst es weiter.

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5. November 2020: Stadt Bülach sagt «Bächtele z'Büüli» 2021 ab

Mit dem «Bächtele z'Büüli» feiert die Stadt Bülach ZH den Start in ein neues Jahr. Der Stadtrat hat den Anlass für 2021 nun wegen der Corona-Pandemie abgesagt.

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5. November 2020: Rekordhohe 10'128 neue Coronavirus-Ansteckungen innert 24 Stunden

Aus der Schweiz und Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innert 24 Stunden rekordhohe 10'128 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 399 Menschen mussten neu hospitalisiert werden und es sind 62 Covid-19-Erkrankte gestorben. 

Insgesamt wurden bis Donnerstagmorgen 38'727 Tests durchgeführt. In den vergangenen zwei Wochen waren es über 400'000 Tests, wovon 26,4 Prozent positiv waren.

Seit Beginn der Pandemie wurden 2'119'502 Tests durchgeführt, 202'504 davon waren positiv. Insgesamt wurden 8'438 Personen hospitalisiert, 2'337 Personen sind gestorben.

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5. November 2020: Der Kanton Zürich baut seine Corona-Infrastruktur aus

Der Kanton Zürich rüstet im Kampf gegen das Coronavirus auf. Der Regierungsrat baut das Contact Tracing weiter aus. Ausserdem nimmt er zusätzliche Testzentren in Zürich und Dübendorf in Betrieb, wie er in einer Mitteilung schreibt. Ein weiteres Testzentrum in Winterthur wird geprüft.

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5. November 2020: Der Kanton St.Gallen meldet 493 neue Infektionen mit dem Coronavirus

Im Kanton St.Gallen haben sich in den letzten 24 Stunden 493 Menschen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Das meldet der Kanton auf seiner Website. Sechs Personen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

Seit Beginn der Pandemie wurden im Kanton St.Gallen insgesamt 9'495 laborbestätigte Fälle gemeldet. 91 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

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5. November 2020: Coronavirus bringt Swiss tief in die roten Zahlen

Die Swiss ist wegen der Corona-Pandemie in den ersten neun Monaten tief in den roten Zahlen gelandet. Operativ flog die Lufthansa-Tochter einen Verlust von 414,7 Millionen Franken ein nach einem Gewinn von 489,6 Millionen im Vorjahreszeitraum.

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5. November 2020: IT-Panne in Zürcher Labor verhindert Contact Tracing

Im Kanton Zürich sind rund 400 Personen nach positiven Corona-Tests nicht vom Contact Tracing kontaktiert worden. Grund dafür ist laut der «NZZ» eine IT-Panne in einem Labor der Universität Zürich.

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4. November 2020: Theater Winterthur sagt Vorstellungen ab

Das Theater Winterthur sagt wegen der Corona-Pandemie alle Vorstellungen im grossen Saal ab. Bis Ende Jahr werden da keine Vorstellungen stattfinden. Dies, weil bei Veranstaltungen nur noch 50 Personen anwesend sein dürfen.

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4. November 2020: 1'044 neue Corona-Infektionen im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich verzeichnet für die letzten 24 Stunden 1044 neue Corona-Infektionen. Das gibt die Gesundheitsdirektion auf ihrer Website bekannt. Damit hat sich die Zahl seit gestern mehr als verdoppelt. Sechs Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben und zwölf weitere Corona-Patienten mussten hospitalisiert werden.

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4. November 2020: Wallis beschliesst zusätzliche Corona-Schutzmassnahmen

Der Kanton Wallis ergreift zusätzliche Corona-Schutzmassnahmen, um die Kurve der COVID-19-Fälle deutlich zu reduzieren und eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Ab Freitag werden auch Restaurants, Cafés und Bars ganz geschlossen. Die teilte die Walliser Regierung am Mittwoch mit. Ab Freitag um 22 Uhr müssen Restaurants, Cafés, Pubs, gelegentlich geöffnete Gasthäuser und Bars für die Öffentlichkeit geschlossen werden. Betroffen sind auch Bäckerei-, Tankstellen-, Bahnhof-, Hotel- und Campingbars.

Lebensmittel- und Mahlzeiten-Hauslieferdienstleistungen sind nur noch bis 22 Uhr erlaubt. Ausgenommen von der Schliessung sind Märkte, bei denen jedoch ein Konsum vor Ort verboten ist. Take-Away mit Ausgabemöglichkeiten unter Einhaltung einer sozialen Distanz ist ebenfalls bis 22 Uhr noch erlaubt.

Gemeinnützige Kantinen, Spital- oder Schulkantinen dürfen unter Einhaltung erhöhter Hygienestandards, etwa Maskenpflicht auch für das Personal und maximal vier Personen pro Tisch, geöffnet bleiben. Hotelrestaurants dürfen nur noch Gäste bewirten, die dort logieren, ebenfalls unter Einhaltung erhöhter Hygienestandards.

Die Massnahmen gelten bis und mit dem 30. November. Sie ergänzen die bereits geltenden Einschränkungen, die bereits vor zwei Wochen getroffen wurden. Damals waren bereits Nachtbars, Nachtclubs, Diskotheken, Pianobars, Erotikclubs sowie Kinos, Theater, Museen, Bibliotheken, Fitness- und Wellnesszentren, öffentliche Schwimmbäder, Kegelbahnen, Konzerthallen und ähnliche Einrichtungen geschlossen worden.

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4. November 2020: Zürcher Unispital muss nicht dringliche Eingriffe aufschieben

Das Zürcher Universitätsspital muss seit Mittwoch einige nicht dringliche Eingriffe absagen, verschieben oder auslagern. Am Mittwoch waren 14 Covid-Patienten auf der Intensivstation und 38 auf den Bettenstationen untergebracht.

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4. November 2020: Swiss Football League fordert einheitliche Quarantäne-Regelung

Die Swiss Football League mit ihren 20 Klubs fordert in einem Schreiben die kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren auf, die Quarantäne-Massnahmen zu vereinheitlichen und schlägt einen Fünfpunkteplan vor, damit der Spielbetrieb aufrecht erhalten werden kann.

Man habe in der Schweiz die Situation, dass die Quarantäne ganze Mannschaften betreffe, obwohl von verschiedenen Stellen der Behörden zugesichert worden sei, dass ausser dem positiv getesteten Spieler keiner in Quarantäne müsse, wenn das Schutzkonzept lückenlos eingehalten wurde. In den anderen Ländern würden laut SFL positive Fälle anders gehandhabt, weshalb dort Spielverschiebungen selten vorkämen.

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4. November 2020: «Greifen die Massnahmen nicht, müssen wir wieder handeln»

Am 4. November traten Gesundheitsminister Alain Berset, Verteidigungsministerin Viola Amherd und Finanzminister Ueli Maurer vor die Medien und informierten über die Entscheide des Bundesrates zum Coronavirus. Dabei ging es um die Einsätze der Armee, Intensivbetten in den Kantonen, Corona-Härtefälle und Beiträge à fonds perdu für Profi-Sportklubs.

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4. November 2020: Appenzell Ausserrhoden nimmt Testzentrum Teufen wieder in Betrieb

Der Ausserrhoder Regierungsrat hat auf die steigenden Corona-Zahlen reagiert: Der kantonale Führungsstab wird wieder eingesetzt und das Testzentrum in Teufen, das bereits im Frühjahr in Betrieb war, wird erneut eingerichtet.

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4. November 2020: Innerrhoder Contact-Tracing ist überfordert

Wegen der stark steigenden Corona-Fallzahlen ist das Contact-Tracing von Appenzell Innerrhoden nicht mehr in der Lage, alle Kontakte nachzuverfolgen

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4. November 2020: Freiburger Kantonsspital vergrössert seine Intensivstation

Das Freiburger Kantonsspital vergrössert wegen der vielen Covid-19-Fälle seine Intensivstation. Platz geschaffen wird, indem chirurgische und orthopädische Eingriffe statt im Kantonsspital in zwei Freiburger Privatkliniken vorgenommen werden. Auf diese Weise erhält die Innere Medizin 30 Betten mehr und die Zahl der Intensivbetten steigt von 22 auf 29. Das teilte die Freiburger Spitalgruppe HFR am Mittwoch mit. Zu dieser Spitalgruppe gehört das Kantonsspital. Die 22 Intenisivbetten waren Anfang Woche alle besetzt.

Dank der Verlagerung von Eingriffe zu anderen Spitälern kann auch das Personal in der Intensivstation aufgestockt werden. Auch mit dem Interkantonalen Spital der Broye will das Freiburger Spital HFR noch stärker zusammenarbeiten.

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4. November 2020: BAG meldet 10'073 neu bestätigte Fälle

Am Mittwoch meldet das BAG 10'073 neu bestätigte Fälle bei 36'369 durchgeführten Tests. Das entspricht einer Positivitätsrate von 27,7 Prozent. 73 Personen sind verstorben, 247 wurden hospitalisiert.

Seit Beginn wurden 2'080'775 Tests durchgeführt, 192'376 davon waren positiv. Insgesamt wurden 8'039 Personen hospitalisiert, 2'275 sind gestorben.

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4. November 2020: 57 Corona-Neuinfektionen und ein Todesfall im Kanton Schaffhausen

Im Kanton Schaffhausen sind seit Dienstag 57 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Dazu kam es zu einem neuen Todesfall - der erste im Kanton seit Mitte Juli.

Insgesamt sind damit bisher neun Menschen durch oder mit dem Coronavirus gestorben, wie der Kanton Schaffhausen am Mittwoch auf seiner Website bekannt gab. Die Anzahl der positiv getesteten Personen beläuft sich total auf 838.

15 Personen sind in Spitalpflege, sieben mehr als am Tag zuvor. 272 befinden sich in Isolation, 568 in Quarantäne. 39 Personen befinden sich zudem in Quarantäne, weil sie aus einem Risikoland zurückgekehrt sind.

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4. November 2020: Casinotheater Winterthur stellt Theaterbetrieb ein

Der Vorhang im Casinotheater Winterthur bleibt geschlossen. Wegen des Bundesratsbeschlusses werden alle Veranstaltungen bis und mit 31. Dezember 2020 verschoben. Es sei ihnen nicht möglich, einen kostendeckenden Betrieb aufrecht zu erhalten. Das Restaurant Fredi ist davon nicht betroffen.

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4. November 2020: Kanton St.Gallen meldet 589 neue Fälle 

Der Kanton St.Gallen meldet am heutigen Mittwoch 589 Neuinfektionen, neun Personen sind verstorben. Die neu gemeldeten Fälle enthalten auch Nachmeldungen aus früheren Tagen.

Es gibt nun gesamthaft 9'002 bestätigte Fälle und 85 Todesfälle im gesamten Kanton.

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3. November 2020: Auch Waadt geht in den Teil-Lockdown

Nach den Kantonen Genf, Neuenburg, Jura und Freiburg zieht auch der Kanton Waadt die Schraube in Sachen Coronaschutzmassnahmen massiv an. Restaurants, Bars, Kinos, Theater, Museen, Sport- und Fitnesszenter werden geschlossen. Schulen und Krippen bleiben offen ebenso die Coiffeursalons.

Die Regelung gilt ab Mittwoch 17 Uhr bis zum 30. November, wie der Waadtländer Staatsrat am Dienstag vor den Medien bekannt gab. Die Massnahmen seien unerlässlich, um das Fortschreiten der Pandemie einzudämmen, betonte Staatsratspräsidentin Nuria Gorrite (SP). Das soziale und kulturelle Leben müsse heruntergefahren werden. Die Situation sei sehr ernst, das Virus verbreite sich exponentiell. Gorrite forderte die Bevölkerung auf, die Kontakte einzuschränken.

Öffentliche und private Treffen sind nur noch bis zu fünf Personen gestattet. Das Tragen einer Maske ist in geschlossenen Räumen vorgeschrieben. Ausserdem soll ab dem kommendem Montag überall dort, wo es möglich ist, im Homeoffice gearbeitet werden.

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3. November 2020: Positiver Corona-Fall bei Pfadi Winterthur

Der Pfadi Winterthur Trainer wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Das hat Auswirkungen auf das Team und sogar auf die Nationalmannschaft.

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3. November 2020: Volley Amriswil Mannschaft in Quarantäne

Alle Spieler und der ganze Trainerstaff von Volley Amriswil müssen per sofort in Corona-Quarantäne. Dies habe der Kanton Thurgau so angeordnet.

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3. November 2020: Glarus erlaubt Heizpilze im Freien unter Auflagen

Gastrobetriebe sind kommenden Winter auf mehr Platz angewiesen, damit die Abstandsregeln wegen der Corona-Pandemie eingehalten werden können. Am Dienstag kommunizierten der Glarner Gastroverband und Abteilung Umweltschutz und Energie des Kantons ihre einvernehmlich getroffene Lösung.

Demnach dürfen Heizpilze verwendet werden, wenn sie entweder mit erneuerbarer Energie wie Holzpellets, mit zertifiziertem Strom oder CO2-kompensiert betrieben werden. In solchen Fällen werde eine Bewilligung ausgestellt und eine Vignette abgegeben.

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3. November 2020: Fribourg schliesst Restaurants und Kulturbetriebe

Der Kanton Fribourg zieht in Sachen Corona-Schutzmassnahmen die Schraube an. Restaurants, Bars, Theater, Kinos, Museen, Freizeit- und Fitnesszentren sowie Schwimmbäder werden bis Ende November geschlossen. Die Regelung gilt ab Mittwoch 23 Uhr, wie der Staatsrat am Dienstag am Sitz der Kantonspolizei in Granges-Paccot FR vor den Medien bekanntgab. Die Massnahmen seien unerlässlich, um das Fortschreiten der Pandemie einzudämmen.

Gottesdienste und Beerdigungen können nur noch mit maximal 30 Personen stattfinden, Priester nicht inbegriffen. Auch Kundgebungen dürfen nur noch mit maximal dieser Zahl von Personen über die Bühne gehen - sofern sie die Oberamtmänner (Regierungsstathalter) bewilligen.

Die Schulen werden nicht geschlossen. Dort komme es zu relativ wenigen Ansteckungen, sagte Erziehungsdirektor Jean-Pierre Siggen. Die Armee soll im Kanton Fribourg ab Samstag mit 75 Angehörigen der Sanitätstruppen aushelfen.

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3. November 2020: Wallis lässt Patienten verlegen

Im Wallis hat am Dienstag die Verlegung von Patienten des Spital Wallis begonnen, die nicht an Covid-19 erkrankt sind. Das Spital erhöht damit seine Kapazitäten zur Aufnahme von Covid-19-Patienten. Das Spital Wallis werde mit einem starken Anstieg der Anzahl der Covid-19-Patienten konfrontiert, teilte das Departement für Gesundheit, Soziales und Kultur am Dienstag mit. Die Zahl der Spitaleinweisungen habe die Schwelle erreicht, die für die Anforderung von externer Verstärkung vorgesehen worden sei, hiess es in der Mitteilung. Dies sei mit mehr als 240 Patienten im Centre Hospitalier du Valais Romand der Fall. Letzteres habe nicht dringliche und aufschiebbare Tätigkeiten vollständig einstellen müssen. Patienten aus dem Centre Hospitalier seien in das Spitalzentrum Oberwallis verlegt worden. Dieses Spital wiederum werde die nicht dringlichen und aufschiebbaren Tätigkeiten um 70 Prozent reduzieren, um mehr Patienten aufnehmen zu können. Die nicht-Covid-19-Patienten, die im Rahmen der Rehabilitation im Spital Wallis hospitalisiert waren, werden in die Berner, Genfer und Luzerner Klinik in Montana sowie in die Leukerbad Clinic und die Clinique romande de réadaptation der Suva verlegt. Die Clinique de Valère werde demnächst Patienten vom Spital Wallis bei postoperativen Aufenthalten aufnehmen. Die Kliniken CIC in Saxon und MV Santé in Sitten werden einen Teil ihres Personals zur Verfügung stellen. Auch Physiotherapeuten werden als Verstärkung hinzugezogen.

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3. November 2020: Luzerner Kantonsspital schränkt Operationensbetrieb ein

Das Luzerner Kantonsspital Luks reduziert am Standort Luzern die Kapazität für nicht dringlichen Eingriffe und schafft mehr Beatmungsplätze auf der Intensivstation. Damit rüstet sich das Spital für einen drohenden Anstieg der Zahl der Hospitalisierungen wegen Covid-19. Der Pandemiestab des Luks habe beschlossen, dass der Standort Luzern ab Freitag den Regelbetrieb verstärkt einschränke, teilte das Spital am Dienstag mit. Die Folge sind eine Reduktion von Operationssälen sowie eine sukzessive Erhöhung der Beatmungsplätze auf der Intensivstation. Der Regelbetrieb laufe in reduzierter Form weiter, dies im Gegensatz zum Frühling, als der Bundesrat ein Verbot von medizinisch nicht dringlichen Eingriffen erliess. An den Luks-Standorten Sursee und Wolhusen werde der Regelbetrieb nur mässig eingeschränkt. Dort seien Operationen zum grossen Teil weiterhin durchführbar bei gleichzeitiger Betreuung von hospitalisierten Corona-Patienten.

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3. November 2020: Maskentragen an den Sekundarschulen auch in Graubünden

Der Kanton Graubünden passt sich bei der Maskentragpflicht an den Schulen der Mehrheit der übrigen Kantone an. Ab dem nächsten Montag müssen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen der Sekundarschulstufe 1 Masken aufsetzen.

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3. November 2020: Glarus präzisiert Schutzkonzept

Der Kanton Glarus hat sich am Dienstag mit Masken an den Schulen befasst und das Schutzkonzept präzisiert. Demnach müssen Schülerinnen und Schüler aller Volksschulstufen im Unterricht keine Masken tragen, Lehrpersonen dagegen schon. Masken umbinden heisst es generell für alle Personen, die sich auf Schularealen oder in Schulgebäuden aufhalten.

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3. November 2020: Freiwillige der Armee sollen erneut in Spitälern helfen

In Schweizer Spitälern könnten bald wieder Armeeangehörige im Einsatz gegen das Coronavirus sein. Die Armee hat vergangene Woche rund 5'000 Armeeangehörige angefragt.

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3. November 2020: Auch Xamax in Quarantäne

Nach dem FC Winterthur muss mit Neuchâtel Xamax eine zweiter Challenge-League-Klub in die Quarantäne. Die Neuenburger müssen bis am 11. November mit dem Training aussetzen, nachdem eine Testreihe mehrere positive Corona-Fälle im Team ergeben hatte. Zahlreiche Spieler hatten in den letzten Tagen Symptome entwickelt, worauf der Kantonsarzt am Montag beschlossen hat, die gesamte Mannschaft unter Quarantäne zu stellen und zu testen. Nachdem bereits die Partie vom Dienstag in Chiasso verschoben worden war, dürfte auch das Heimspiel am Freitag gegen Stade Lausanne-Ouchy nicht stattfinden. Xamax hat einen entsprechenden Antrag auf Verschiebung bei der Swiss Football League deponiert.

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3. November 2020: Bankpersonalverband fordert Corona-Prämie

Bankangestellte sollen für ihren Einsatz während der Corona-Krise entschädigt werden. Nebst einer Lohnerhöhung von 1,8 Prozent sollen eine Sonderprämie von 900 Franken bezahlt werden, fordert der Schweizerische Bankpersonalverband (SBPV) am Dienstag mit Blick auf die laufenden Lohnverhandlungen. Die Bankangestellten seien in der Schweiz seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie stark beschäftigt, schreibt der Verband weiter. So galt es etwa, den Service der Geldinstitute während der Krise aufrechtzuerhalten, coronabedingte Abwesenheiten von Kollegen aufzufangen oder tausende Anträge für die vom Bund garantierten Covid-19-Kredite abzuarbeiten. Gleichzeitig hätten die meisten Banken vor allem im Vergleich zu anderen Wirtschaftssektoren wie dem Detailhandel oder dem Gastrogewerbe im laufenden Jahr erfreuliche Ergebnisse erzielt. Dies soll den Angestellten zugutekommen, fordert der SBPV.

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3. November 2020: Spitäler Schaffhausen reagieren mit reduziertem Operationsbetrieb auf Bettenauslastung

Wahleingriffe und nicht dringliche Operationen werden in den Spitälern Schaffhausen verschoben. Dies aufgrund der steigenden Coronavirus-Fallzahlen und der damit einhergehenden Bettenauslastung. Ambulante Eingriffe und Sprechstunden sind davon nicht betroffen. 

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3. November 2020: Bundesamt für Gesundheit meldet 6'126 Neuinfektionen innert 24 Stunden

In der Schweiz steigt die Zahl der neu bestätigten Coronavirus-Fälle um 6'126. Dies schreibt das Bundesamt für Gesundheit. Mit über 22'000 Tests liegt die Positivitätsrate bei 27,6 Prozent. 72 weitere Menschen sind an den Folgen des Virus gestorben. Damit liegt die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie bei insgesamt 2'202.

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3. November 2020: Zweite Corona-Welle treibt Preise für Wohneigentum an

Die zweite Corona-Welle hat dem Run auf Wohneigentum in der Schweiz weiteren Schub verliehen. Die Angebotspreise haben im Oktober weiter zugelegt. Bei den Angebotsmieten zeigt sich im Jahresvergleich ebenfalls ein Anstieg. Besonders Stockwerkeigentum scheint derzeit begehrt bei Kaufinteressenten: Per Ende Oktober wurden Eigentumswohnungen zu 0,8 Prozent höheren Preisen ausgeschrieben als im Vormonat. Für Einfamilienhäuser wurden 0,1 Prozent weniger verlangt. Dies geht aus dem vom Immobilienportal ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI erhobenen Swiss Real Estate Offer Index hervor.

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3. November 2020: Twint hat durch Corona einen Wachstumsschub erhalten

Die Twint-App wird immer beliebter. Das gestiegene Bedürfnis nach kontaktlosen Zahlungen an der Ladenkasse und der coronabedingte Online-Boom verhalfen dem Schweizer Bezahldienst nochmals zu einem Wachstumsschub. Das auch bei den über 60-Jährigen, sagte CEO Markus Kilb im Interview mit der Nachrichtenagentur AWP. Twint berichtete unlängst von einer starken Zunahme der Nutzer und Transaktionen - auch wegen des Corona-Lockdowns. Mit über 3 Millionen Kunden ist Twint die Nummer Eins der Bezahl-Apps in der Schweiz. Man sei aber bereits vor dem Lockdown stark gewachsen, betonte Kilb. So habe Twint innerhalb des letzten Jahres die Anzahl Transaktionen fast verdreifacht. Zwar seien Überweisungen in gewissen Bereichen wie dem öffentlichen Verkehr oder der Gastronomie coronabedingt zurückgegangen. Zeitgleich habe Twint aber deutlich mehr neue Kunden gewonnen, die laut Kilb die App auch rege nutzen. Alleine im September wickelte Twint laut Kilb über elf Millionen Transaktionen ab.

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3. November 2020: Altersheimbewohner in Seuzach dürfen keine Besucher mehr empfangen

In einem Altersheim in Seuzach ZH sind mehrere Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der leitende Arzt hat darum ein Besuchsverbot ausgesprochen.

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3. November 2020: Zwei Mitarbeitende von Schaffhauser Kindertagesstätte infiziert

Die Kindertagesstätte Lebensraum in der Stadt Schaffhausen hat zwei positiv getestete Mitarbeitende. Deshalb ist die gesamte Kita in Quarantäne, wie die Stadt Schaffhausen mitteilt.

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3. November 2020: Drei weitere Coroanvirus-Todesfälle im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet heute 285 neu bestätigte Coronavirus-Fälle. Damit gibt es im Kanton 8'413 Infizierte seit Beginn der Pandemie. Die Zahl der Todesfälle ist innert der letzten 24 Stunden um drei auf insgesamt 76 gestiegen. 

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3. November 2020: Onlineprüfungen für Zürcher Studierende die Lösung zum Schummeln

An der Universität Zürich nutzen Studierende die coronabedingten Onlineprüfungen zum Schummeln aus. Rund 200 Studierende standen unter Verdacht, bei den Prüfungen gemogelt zu haben. Einige der Vorwürfe bestätigten sich.

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2. November 2020: Schaffhausen führt Antigen-Schnelltests ein

Im Kanton Schaffhausen werden ab Mitte November schrittweise Antigen-Schnelltest eingeführt. Damit wird die kantonale Test-Strategie erweitert.

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2. November 2020: Nur noch ein freies Bett auf Schaffhauser Intensivstation

Die Schaffhauser Intensivstation ist fast voll, die bestätigte Regierungsrat Walter Vogelsanger am Montagnachmittag gegenüber RADIO TOP. Unter den Patienten auf der Intensivstation befinden sich auch Personen, die wegen einer Corona-Erkrankung künstlich beatmet werden müssen. Falls die Kapazität der Schaffhauser Intensivstation überschritten wird, müssten Schaffhauser Corona-Patienten in andere Kantone oder in provisorische Corona-Stationen verlegt werden.

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2. November 2020: Swiss-Flugbegleiterinnen erweitern Zürcher Contact-Tracing

Das Zürcher Contact-Tracing erhält Unterstützung von Flugbegleiterinnen der Swiss. Die Zürcher Gesundheitsdirektion bedankte sich für die Unterstützung.

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2. November 2020: In Nidwalden ist die kantonale Mittelschule für zwei Wochen geschlossen

Aufgrund mehrerer Corona-Fälle macht die kantonale Mittelschule in Nidwalden vorsorglich für zwei Wochen dicht. Insgesamt sind bis jetzt fünf Schüler und drei Lehrer positiv getestet worden. Deshalb stellt die Schule für die nächsten zwei Wochen auf den Fernunterricht um. Zudem wurden die Schüler angehalten, Kontakte zu anderen Personen soweit als möglich zu meiden.

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2. November 2020: Neuenburg verschärft Corona-Massnahmen

Ab Mittwoch sind im Kanton Neuenburg Bars, Restaurants und Museen geschlossen. kulturelle Veranstaltungen werden untersagt. Mit Ausnahme von Beerdigungen sind auch religiöse Aktivitäten betroffen. Die Massnahmen gelten bis am 22. November. Sie gelten auch für Kinos, Konzertsäle und Theater. Man arbeite an einer finanziellen Abfederung für die Betroffenen, hiess es weiter.

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2. November 2020: Adventsbus fährt 2020 nicht durch Winterthur

Wegen der Corona-Pandemie mussten die Veranstalter die Adventsbus-Fahrten für diese Weihnachten absagen. Diese teilt der Adventsbus-Verein am Montag mit. Der Entscheid sei notwendig, um die Fahrgäste und Freiwilligen zu schützen. Schwierige Lüftungsbedingungen, enge Platzverhältnisse beim Ein- und Aussteigen sowie die ungünstigen Auswirkungen auf den Fahrplan und die Einschränkungen im musikalischen Programm würden das Erstellen eines Schutzkonzeptes erschweren.

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2. November 2020: Vorsicht geboten bei den Antigen-Schnelltests   

Anders als PCR-Tests weisen diese Antigen-Tests kein Erbmaterial des Virus nach, sondern bestimmte Proteine auf der Virushülle. Für die Probe dient ein Abstrich aus dem Nasen-Rachen-Raum, den man in eine Flüssigkeit tunkt und anschliessend über einen Papierstreifen wandern lässt, nach rund 15 Minuten liegen die Ergebnisse vor.  Mit einer Erhöhung der Covid-19-Tests seien die Resultate daher nicht nur schneller verfügbar, sondern die Menschen könnten auch rascher informiert und infektiöse Patienten isoliert werden, so die Diagnostikerin Franziska Suter-Riniker von der Universität Bern gegenüber Keystone-SDA. Schnelltests seien insgesamt weniger genau als PCR-Nachweise und erkennen Kranke seltener als krank. Erste Ergebnisse zeigten, dass die Schnelltests im Vergleich zu PCR-Tests 85 Prozent der Infizierten erkannten. Bei besonders infektiösen Patienten schlug der Test bei 94 Prozent an. Ein negatives Ergebnis schliesset eine SARS-CoV-2 Infektion daher nicht aus.

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2. November 2020: 21'926 neue Coronavirus-Ansteckungen nach dem Wochenende

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innerhalb von 72 Stunden 21'926 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem registrierte das BAG gemäss Mitteilung vom Montag 93 neue Todesfälle und 497 Spitaleintritte.

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2. November 2020: 22 Corona-Fälle beim FC Sion - zwei weitere Spiele verschoben

Von den 45 Tests, die beim FC Sion am Freitag vorgenommen wurden, stellten sich 22 als positiv heraus - davon 13 von Spielern. Die Walliser beantragten deshalb auch die Verschiebung ihres Spiels vom Sonntag gegen den FC Basel. Zwei weitere Verschiebungen wurden bereits bewilligt. Wegen der diversen Corona-Fälle und Quarantäne-Massnahmen bei Sion und Servette finden die Partien Luzern - Sion, ursprünglich am Mittwoch, 4. November, vorgesehen, und Vaduz - Servette vom Sonntag, 8. November nicht statt. Ebenfalls verschoben wurde die Challenge-League-Partie zwischen Chiasso und Xamax vom Dienstag, 3. November. Die Ersatzdaten sind noch nicht bekannt.

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  2. November 2020: Einheitliche Normen für Stoffmasken sind in Arbeit

Stoffmasken, sogenannte «Community-Masken», können momentan in vielen Geschäften erworben werden. Laut der Schweizerischen Normen-Vereinigung SNV ist jedoch unklar, inwieweit diese Masken die Trägerin oder den Träger und ihr Umfeld tatsächlich schützen, denn «Community Maske» sei kein geschützter oder gesetzlich definierter Begriff. Nun soll im ersten Quartal 2021 eine Schweizerische Normen-Regel veröffentlicht werden. Die SNV sei derzeit daran, für Stoffmasken einheitliche Normen zu erarbeiten, schreibt die Vereinigung in einer Mitteilung vom Montag. Die Ausarbeitung eines normativen Dokuments für «Community-Masken» berge für die Schweiz den Vorteil, dass weniger Interessenvertreterinnen und -vertreter beteiligt seien. Bisher bestehe für die Marktüberwachung von «Community-Masken» und deren Leistungsfähigkeit noch keine Rechtsgrundlage, es sei auch noch keine Bundesstelle als zuständig dafür erklärt worden. Auf nationaler Ebene wurden bereits erste Empfehlungen zu Mindestanforderungen an «Community-Masken» in einem Empfehlungspapier der Swiss National COVID-19 Science Task Force herausgegeben.

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2. November 2020: Unsicherer Arbeitsmarkt bleibt bestehen

Die kurzfristigen Aussichten auf dem Schweizer Arbeitsmarkt haben sich im vierten Quartal 2020 zwar verbessert, trotzdem sei es für eine Entwarnung zu früh, schreibt die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) in einer Mitteilung vom Montag. Es gebe immer noch deutlich mehr Unternehmen, die Stellen abbauen wollen als solche, die Stellen aufbauen möchten. Zudem gab ein Grossteil der Firmen ihre Einschätzung zur Beschäftigungssituation in der ersten Oktoberhälfte ab, also noch vor den jüngsten Verschärfungen der Corona-Massnahmen.

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2. November 2020: Mehr Fälle von häuslicher Gewalt wegen Corona-Krise

Nach der ersten Corona-Welle häuften sich die Meldungen zu häuslicher Gewalt im Kanton Zürich. Wegen der zweiten Welle und den verschärfteren Massnahmen sind Experten nun alarmiert.

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2. November 2020: Hilferuf der Zürcher Musikschulen

Die Musikschulen im Kanton Zürich rufen den Bundesrat dazu auf, das Singverbot im Zuge der jüngst verschärften Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus nochmals zu überdenken. Die Musikschulen erfüllten einen pädagogischen Auftrag.

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2. November 2020: Politiker fordern ein Ende der Quarantänepflicht für Kinder

Grüne und CVP fordern ein Ende der Quarantäne für Kindergärtner. Das berichten die CH-Media Zeitungen. Auch die Stiftung Kinderschutz setzt sich dafür ein. Mit Erfolg. Seit gut einer Woche dürfen Kinder in Quarantäne und ohne Krankheitssymptome spazieren gehen.

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2. November 2020: Weitere Ansteckungen in Schaffhauser Altenzentrum

Neun von 14 Bewohner im Alterszentrum Kirchhofplatz in Schaffhausen wurden positiv auf das Corona Virus getestet. Das berichten die Schaffhauser Nachrichten. Bei den 25 Mitarbeitern gibt es hingegen keine Ansteckungen.

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1. November 2020: Zürcher Apotheken bereiten sich auf Corona-Schnelltests vor

Ab morgen Montag können sich Schweizer Apotheken die Bewilligung zur Durchführung von Corona-Tests einholen. Am Wochenende wurden rund 160 Apothekerinnen und Apotheker aus dem ganzen Kanton Zürich zu Testern ausgebildet.

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1. November 2020: Genf verhängt Ausnahmezustand ab Montag

Angesichts der prekären Situation im Gesundheitswesen hat der Kanton Genf ab Montagabend um 19 Uhr den Ausnahmezustand erklärt. Restaurants und Bars müssen geschlossen werden. Läden, die keine Lebensmittel verkaufen, Kinos, Theater, Fitnesszentren und Kunsteisbahnen werden ebenfalls geschlossen. Betroffen sind zudem Coiffeur- und Schönheitssalons. Krippen und Schulen bleiben vorerst offen.

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1. November 2020: Wenn Intensivstationen voll sind, müssen Mediziner über die Rettung entscheiden

Wenn die Zahl der Covid-19 Patienten auf den Intensivstationen drastisch ansteigt, müssen bald die Mediziner über die Rettung der einzelnen Personen entscheiden. Auch sollen bei einer vollständigen Belegung über 85-Jährige nur noch palliativ behandelt werden. Unter den Betagten wollen zudem nicht alle nach einer Corona-Infektion ins Spital gehen. Laut einer Umfrage des «SonntagsBlick» ist nämlich nur etwa die Hälfte der älteren Covid-19-Toten im Spital gestorben, meist wollen die Betagten selbst nicht auf die Intensivstation.

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1. November 2020: Geringe Nutzen der Quarantäne bei Rückkehren aus Risikoländern war dem Bund bewusst

Der Bund habe gewusst, dass mit der Quarantäne bei Reiserückkehrern nur wenige Corona-Infizierte aus dem Verkehr gezogen werden konnten. Dies geht aus einem Protokoll , das der «NZZ am Sonntag» vorliegt hervor. Die Quarantäne habe vorwiegend der Abschreckung von Reisen in Risikoländer gedient. 

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1. November 2020: Corona-Skeptiker werden radikaler

Die Kritik und Drohungen der Corona-Skeptiker werden unter anderem in Chats immer radikaler und aggressiver. Corona-Leugner und Gegner der Massnahmen im Kampf gegen die Pandemie beschäftigen daher auch zunehmend das Bundesamt für Polizei (Fedpol).

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1. November 2020: Schweizer sind nach Corona-Verschärfungen weniger unterwegs

Die Mobilität der Schweizer Bevölkerung hat nach den Verschärfungen der Corona-Massnahmen bereits deutlich abgenommen. Von zwanzig Kilometern pro Tag ist die durchschnittliche Tagesdistanz auf knapp 14 Kilometer pro Tag gesunken.

 

Die Ereignisse vom 1. bis 31. Oktober 2020 gibt es hier zum Nachlesen.

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