Pull down to refresh...
zurück

Coronavirus-Ticker: Die Geschehnisse bis zum 31. August 2021

In diesem Ticker informieren wir laufend über die neusten Entwicklungen in der Schweiz.

31.08.2021 / 23:30 / von: sda/asl/jmi/mco/mma/lpe/jis
Seite drucken Kommentare
5
Über das letzte August-Wochenende sind 6'198 neue Coronavirus-Fälle gemeldet worden (Symbolbild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Über das letzte August-Wochenende sind 6'198 neue Coronavirus-Fälle gemeldet worden (Symbolbild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Massentests haben im glarnerischen Linthal und in Maloja in Graubünden eine Häufung von Corona-Infektionen in den Schulen ans Licht gebracht. Die Schulen wurden deshalb am Montag geschlossen. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Massentests haben im glarnerischen Linthal und in Maloja in Graubünden eine Häufung von Corona-Infektionen in den Schulen ans Licht gebracht. Die Schulen wurden deshalb am Montag geschlossen. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Wegen der epidemiologischen Lage dürfen Patientinnen und Patienten im Kantonsspital Graubünden in Chur nur noch von einer Person pro Tag während einer Stunde besucht werden. (Symbolbild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Wegen der epidemiologischen Lage dürfen Patientinnen und Patienten im Kantonsspital Graubünden in Chur nur noch von einer Person pro Tag während einer Stunde besucht werden. (Symbolbild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein erhält wegen der Corona-Pandemie vom Kanton Thurgau rund einen A-fonds-perdu Beitrag in der Höhe von 120'000 Franken. (Archivbild: URh)

Die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein erhält wegen der Corona-Pandemie vom Kanton Thurgau rund einen A-fonds-perdu Beitrag in der Höhe von 120'000 Franken. (Archivbild: URh)

2019 fand das St.Galler Fest zum letzten Mal statt. 2020 und 2021 musste das Fest jeweils wegen Corona abgesagt werden. (Archivbild: Stadt St.Gallen)

2019 fand das St.Galler Fest zum letzten Mal statt. 2020 und 2021 musste das Fest jeweils wegen Corona abgesagt werden. (Archivbild: Stadt St.Gallen)

Der Bund hat einen weiteren Vertrag mit dem Biopharma-Unternehmen Pfizer abgeschlossen. (Archivbild: KEYSTONE/AP Pfizer)

Der Bund hat einen weiteren Vertrag mit dem Biopharma-Unternehmen Pfizer abgeschlossen. (Archivbild: KEYSTONE/AP Pfizer)

Auch im Kanton Thurgau hat die Pandemie Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr. (Symbolbild: KEYSTONE/Ti-Press/SAMUEL GOLAY)

Auch im Kanton Thurgau hat die Pandemie Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr. (Symbolbild: KEYSTONE/Ti-Press/SAMUEL GOLAY)

Die Wirtschaftsverbände könnten sich vorstellen, Impfen während der Arbeitszeit zu erlauben. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ)

Die Wirtschaftsverbände könnten sich vorstellen, Impfen während der Arbeitszeit zu erlauben. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ)

Der Bund soll die Impfempfehlung für Schwangere anpassen, fordern Experten. (Symbolbild: Keystone/DPA/CAROLINE SEIDEL)

Der Bund soll die Impfempfehlung für Schwangere anpassen, fordern Experten. (Symbolbild: Keystone/DPA/CAROLINE SEIDEL)

Der Präsenzunterricht an der Schule in Malans GR fällt bis voraussichtlich Dienstagabend aus. (Symbolbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Der Präsenzunterricht an der Schule in Malans GR fällt bis voraussichtlich Dienstagabend aus. (Symbolbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Der Bundesrat hat die Swiss-Spitze wegen den Boni-Zahlungen während der Corona-Krise gerügt. (Archivbild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Der Bundesrat hat die Swiss-Spitze wegen den Boni-Zahlungen während der Corona-Krise gerügt. (Archivbild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Die Stadt Winterthur verzichtet auf den Besuch des Impfbusses. (Symbolbild: Keystone/Tulsa World/AP/Mike Simons)

Die Stadt Winterthur verzichtet auf den Besuch des Impfbusses. (Symbolbild: Keystone/Tulsa World/AP/Mike Simons)

In Appenzell Ausserrhoden haben sich bei der ersten Walk-in-Impfung 150 Personen den Piks geholt. (Symbolbild: Keystone/Tulsa World/AP/Mike Simons)

In Appenzell Ausserrhoden haben sich bei der ersten Walk-in-Impfung 150 Personen den Piks geholt. (Symbolbild: Keystone/Tulsa World/AP/Mike Simons)

Die SVP-Geschäftsführerin wird wegen einer Grossveranstaltung gebüsst. (Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

Die SVP-Geschäftsführerin wird wegen einer Grossveranstaltung gebüsst. (Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

Das Kantonsspital St.Gallen führt wieder ein Besuchsverbot ein. (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Das Kantonsspital St.Gallen führt wieder ein Besuchsverbot ein. (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Der «Frauenfelder» wird auch 2021 nicht stattfinden. (Archivbild: TOP ONLINE Bildarchiv/ der-frauenfelder.ch)

Der «Frauenfelder» wird auch 2021 nicht stattfinden. (Archivbild: TOP ONLINE Bildarchiv/ der-frauenfelder.ch)

Die Stadt Zürich wird an den Schulen kein spezielles Impfangebot bereitstellen. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Die Stadt Zürich wird an den Schulen kein spezielles Impfangebot bereitstellen. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Eine Beschwerde gegen das Covid-Gesetz wurde abgeschmettert. (Archivbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Eine Beschwerde gegen das Covid-Gesetz wurde abgeschmettert. (Archivbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Die Impfbereitschaft ist in den Kantonen unterschiedlich. Mit verschiedenen Kampagnen wollen die Kantone die Bereitschaft erhöhen. So wirbt im Kanton St.Gallen zum Beispiel das Open Air, die Olma-Messen und der FCSG bei der Kampagne des Kantons. (Bild: Keystone-SDA/Nathalie Grand)

Die Impfbereitschaft ist in den Kantonen unterschiedlich. Mit verschiedenen Kampagnen wollen die Kantone die Bereitschaft erhöhen. So wirbt im Kanton St.Gallen zum Beispiel das Open Air, die Olma-Messen und der FCSG bei der Kampagne des Kantons. (Bild: Keystone-SDA/Nathalie Grand)

In der Stadt Zürich haben am Samstagnachmittag rund 350 Personen an der «FreeParade» teilgenommen. (Bild: KEYSTONE/Walter Bieri)

In der Stadt Zürich haben am Samstagnachmittag rund 350 Personen an der «FreeParade» teilgenommen. (Bild: KEYSTONE/Walter Bieri)

Die Nachfrage nach einer Corona-Impfung ist in der Schweiz wieder angestiegen. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Die Nachfrage nach einer Corona-Impfung ist in der Schweiz wieder angestiegen. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 2'125 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. (Symbolbild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 2'125 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. (Symbolbild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Die Dachverbände der Lehrpersonen in der Schweiz wollen systematische Speicheltests beibehalten, um die Verbreitung des Coronavirus zu bekämpfen. Eine Impfpflicht für Lehrer lehnen die Verbände jedoch ab. (Archivbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Die Dachverbände der Lehrpersonen in der Schweiz wollen systematische Speicheltests beibehalten, um die Verbreitung des Coronavirus zu bekämpfen. Eine Impfpflicht für Lehrer lehnen die Verbände jedoch ab. (Archivbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

In der Schweiz sind noch nicht alle Impfwilligen gegen das Coronavirus geimpft. (Symbolbild: Keystone/dpa/Wolfgang Kumm)

In der Schweiz sind noch nicht alle Impfwilligen gegen das Coronavirus geimpft. (Symbolbild: Keystone/dpa/Wolfgang Kumm)

Der Kanton Thurgau verlängert sein Walk-In-Impfangebot aufgrund der grossen Nachfrage. (Symbolbild: KEYSTONE/Ti-Press/PABLO GIANINAZZI)

Der Kanton Thurgau verlängert sein Walk-In-Impfangebot aufgrund der grossen Nachfrage. (Symbolbild: KEYSTONE/Ti-Press/PABLO GIANINAZZI)

In St.Gallen kostet der zusätzliche Eintrag ins gelbe Impfbüchlein. (Screenshot: youtube.com/tagesschau)

In St.Gallen kostet der zusätzliche Eintrag ins gelbe Impfbüchlein. (Screenshot: youtube.com/tagesschau)

Die häufigste Beschwerde bei Long Covid ist anhaltende Erschöpfung. (Symbolbild: Pixabay.com/Gerd Altmann)

Die häufigste Beschwerde bei Long Covid ist anhaltende Erschöpfung. (Symbolbild: Pixabay.com/Gerd Altmann)

Der Bund greift dem öffentlichen Verkehr auch dieses Jahr wegen der Pandemie-Folgen unter die Arme. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Der Bund greift dem öffentlichen Verkehr auch dieses Jahr wegen der Pandemie-Folgen unter die Arme. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Gastro-Suisse-Präsident Casimir Platzer will auf das Covid-Zertifikat verzichten. (Archivbild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Gastro-Suisse-Präsident Casimir Platzer will auf das Covid-Zertifikat verzichten. (Archivbild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Die Pandemie hat Gesundheitskosten von 700 Millionen Franken verursacht. Alleine die Impfungen kosten 150 Millionen Franken. (Symbolbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Die Pandemie hat Gesundheitskosten von 700 Millionen Franken verursacht. Alleine die Impfungen kosten 150 Millionen Franken. (Symbolbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

19 Menschen starben trotz zweimaliger - also vollständiger - Covid-19-Impfung seit dem 27. Januar dieses Jahres an oder im Zusammenhang mit dem Virus. (Symbolbild: KEYSTONE/AP/Mark Lennihan)

19 Menschen starben trotz zweimaliger - also vollständiger - Covid-19-Impfung seit dem 27. Januar dieses Jahres an oder im Zusammenhang mit dem Virus. (Symbolbild: KEYSTONE/AP/Mark Lennihan)

Die BAG-Risikoliste ist leer. (Archivbild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

Die BAG-Risikoliste ist leer. (Archivbild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

5
Schreiben Sie einen Kommentar

In unserem Coronavirus-Guide erfährst du, wie du dich vor einer Ansteckung schützen kannst und was du tun musst, wenn du Symptome bei dir bemerkst.

+++

Aktuelle Corona-Zahlen im Überblick:

31. August, Schweiz: 2'702 Fälle, 11 Todesfälle, 79 Spitaleinweisungen

31. August, Zürich: 670 Fälle, 1 Todesfall

31. August, St.Gallen: 188 Fälle, 2 Todesfälle

31. August, Thurgau: 680 Fälle, 3 Todesfälle innerhalb einer Woche*

31. August, Schaffhausen: 14 Fälle, 0 Todesfälle

*Der Kanton Thurgau meldet seine Corona-Zahlen neu nur noch jeden Montag.

Insgesamt wurden seit Beginn der Impfkampagne 9'632'891 Impfungen verabreicht. 4'466'234 Personen haben zwei Impfdosen erhalten, bei 700'423 Personen wurde bislang nur die Erstimpfung vorgenommen. Pro Tag wurden letzte Woche durchschnittlich 23'285 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz um 8 Prozent

Stand der Impfungen in der Schweiz (Auf die Karte klicken):

(Die Karte wird jeden Dienstag und Freitag automatisch aktualisiert.)

+++

Die Geschehnisse ab dem 1. September 2021 findest du hier.

+++

31. August 2021: Kantonsspital St.Gallen fährt Betten-Kapazität hoch

Das Kantonsspital St.Gallen fährt die Kapazität auf der Intensivpflegestation aufs Maximum herauf. Um genügend Personal zu haben, muss der übrige Spitalbetrieb verlangsamt werden.

+++

31. August 2021: Kanton Zürich meldet 670 neue Corona-Fälle:

Der Kanton Zürich meldet am Dienstag 670 neu bestätigte Infektionen. Eine Person ist in den letzten 24 Stunden verstorben. Sieben Menschen mussten hospitalisiert werden.

+++

31. August 2021: BAG: 51,6 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft

Vom 24. August bis 30. August sind in der Schweiz 162'995 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Damit sind 51,6 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag auf seiner Website veröffentlichte.

Insgesamt wurden seit Beginn der Impfkampagne 9'632'891 Impfungen verabreicht. 4'466'234 Personen haben zwei Impfdosen erhalten, bei 700'423 Personen wurde bislang nur die Erstimpfung vorgenommen.

Pro Tag wurden letzte Woche durchschnittlich 23'285 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz um 8 Prozent.

+++

31. August 2021: Lage in Spitälern bleibt laut dem Bund angespannt

Immer mehr Covid-Patienten liegen auf Schweizer Intensivstationen. «Die Lage in den Spitälern bleibt angespannt», sagte Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle im Bundesamt für Gesundheit (BAG), am Dienstag vor den Medien in Bern.

+++

31. August 2021: BAG meldet 2'702 neue Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 2'702 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem wurden 11 Todesfälle und 79 Spitaleintritte registriert.

Aktuell sind 75,8 Prozent der Spitalbetten auf den Intensivstationen belegt. Dabei sind 32 Prozent Covid-Patienten und 43,8 Prozent Non-Covid-Patienten. In Betten heisst das: Von total 852 Intensiv-betten sind 273 von Covid Patienten und 373 von anderen Patienten belegt. 206 Betten sind frei.

+++

31. August 2021: Zwei Schulen im Bündner- und im Glarnerland machen wegen Corona zu

Massentests haben im glarnerischen Linthal und in Maloja in Graubünden eine Häufung von Corona-Infektionen in den Schulen ans Licht gebracht. Die Schulen wurden deshalb am Montag geschlossen.

Nach einer gemeinsamen Schwimmwoche und mehreren Corona-Fällen zog die Schule Linthal die Konsequenzen: Kindergarten und Primarschule bleiben vorerst bis Donnerstag geschlossen.

Rund 10 der 70 Primarschüler aus Linthal wurden am Freitag bei einem PCR-Spucktest positiv auf das Coronavirus getestet, wie die Glarner Staatskanzlei am Dienstag mitteilte. Die Tests wurden aufgrund von Verdachtsfällen angeordnet. Diese waren nach einer gemeinsamen Schwimmwoche aufgetreten, bei der alle Schulklassen durchmischt waren.

In allen Primarschulklassen wurden infizierte Schülerinnen und Schüler unterrichtet oder solche mit positiv getesteten Geschwistern. Auch im Kindergarten hatten viele Kinder infizierte Geschwister, selbst positiv getestet wurden aber keine. Die Schulleitung beschloss daraufhin, alle Primarschul- und Kindergartenkinder vorerst zu Hause zu behalten.

Die Oberstufe, welche regelmässig präventiv getestet wird, verzeichnet keine positiven Corona-Fälle. Der Unterricht findet wie gewohnt statt, jedoch gilt wieder eine Schutzmaskenpflicht.

20 Schüler und drei Lehrer in Maloja infiziert

Fast zeitgleich geschlossen wurde auch die Schule in Maloja, in der Südbündner Gemeinde Bergell. Dort wurden am Freitag 20 Schülerinnen und Schüler sowie drei Lehrer positiv getestet. Die Schule in Maloja bleibt deshalb bis nächste Woche geschlossen.

Vorerst nur bis Mittwoch geschlossen bleiben die Schulen in den Bergeller Ortschaften Vicosoprano und Stampa. Dort wurden am Montagmorgen präventive Speicheltests durchgeführt und die Kinder danach wieder nach Hause geschickt. Bis zum Vorliegen der Testergebnisse bleiben die Schulen geschlossen.

+++

31. August 2021: Impfpflicht für neue Mitarbeitende von Genfer Universitätsspital

Neu eingestellte Mitarbeitende des Genfer Universitätsspitals (HUG) müssen sich gegen Covid-19 impfen lassen. Die Massnahme tritt am Mittwoch in Kraft. Dies hat der Verwaltungsrat des Spitals mit grosser Mehrheit beschlossen.

+++

31. August 2021: 14 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet für die letzten 24 Stunden 14 neue Corona-Fälle. Gestorben ist seit gestern niemand. 

+++

31. August 2021: Dritte Impfung für ältere Menschen ab kommenden Herbst möglich 

Ältere Menschen und Personen, für die Covid-19 ein erhöhtes Risiko bedeutet, sollten bereits im Herbst eine dritte Impfdosis erhalten. Das empfiehlt der Immunbiologe Christian Münz

+++

31. August 2021: Kanton St.Gallen meldet 188 neue Fälle 

Der Kanton St.Gallen meldet innerhalb der letzten 24 Stunden 188 neue Corona-Fälle. Das sind 28 mehr als noch vor einer Woche, heisst es auf der Internetseite des Gesudnheitsdepartements. Zudem hat der Kanton St.Gallen seit gestern zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit der Virus-Erkrankung registriert.

+++

30. August 2021: 680 neue Corona-Fälle innert einer Woche im Kanton Thurgau

Innert der vergangenen Woche haben sich im Kanton Thurgau 680 Menschen nachweislich neu mit dem Coronavirus infiziert. Gestorben sind in der letzten Woche 3 Personen. 9 mussten hospitalisiert werden, davon 4 auf der Intensivstation.

+++

30. August 2021: Aargau führt Maskenpflicht an Schulen wieder ein

Der Kanton Aargau führt wieder eine Maskenpflicht für Schulkinder ab der 5. Klasse ein. Ab Mittwoch müssen sowohl die Schülerinnen und Schüler, als auch die Lehrpersonen wieder eine Maske tragen. Damit reagiert die Aargauer Regierung auf die wieder steigenden Corona-Zahlen. Zudem sei die Maskenpflicht eine zusätzliche Massnahme, falls Corona-Fälle trotz repetitiven Tests an den Schulen nicht entdeckt werden.

+++

30. August 2021: 1'140 neue Fälle im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet über das Wochenende 1'140 neue Corona-Fälle. Das sind etwas weniger als vor einer Woche. Letztes Wochenende wurden im Kanton Zürich 1'259 Personen positiv getestet. Ausserdem sind in den letzten Tagen zwei weitere Personen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. 25 Corona-Patienten mussten ins Spital gebracht werden.

+++

30. August 2021: Zürich und Schaffhausen sprechen sich für Zertifikats-Ausweitung aus

Nach den Ostschweizer Kantonen äussern sich am Montag auch die Kantone Zürich und Schaffhausen positiv zur Ausweitung der Covid-Zertifikatspflicht.

+++

30. August 2021: BAG meldet 6'198 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 72 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 6'198 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem wurden acht Todesfälle und 128 Spitaleinweisungen registriert.

Die Intensivstationen in der Schweiz sind Stand Montag zu 75 Prozent ausgelastet. Dabei sind 32,3 Prozent Corona-Patienten und 42,7 Prozent Non-Covid-Patienten. In Betten heisst das: Von total 855 Betten sind 276 von Covid-Patienten und 365 von Non-Covid-Patienten belegt. 214 Betten sind frei.

+++

30. August 2021: Installation von Corona-App: Motivation für Selbstschutz überwiegt

Forschende der Universität Basel haben untersucht, was Menschen motiviert, eine Corona-Warn-App zu installieren. Zwei wichtige Faktoren seien demnach die Risikowahrnehmung und die persönliche Risikoeinstellung, der Schutz anderer hingegen spiele eine untergeordnete Rolle, wie sie jüngst im Fachmagazin «Humanities & Social Sciences Communications» berichteten. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, künftige Kampagnen zielführender zu gestalten.

Das Team befragte im Juni 2020 online 757 Personen aus der Deutschschweiz zwischen 18 und 79 Jahren, wieso sie die Schweizer Corona-Warn-App, SwissCovid, auf ihrem Handy installiert hatten - oder warum nicht.

Resultat: Je höher die Menschen das Risiko für die eigene Gesundheit einschätzten und je niedriger sie das Risiko für Datenmissbrauch beurteilten, desto eher installierten sie die App. Demgegenüber spielten das Gemeinwohl und der Schutz anderer eine untergeordnete Rolle.

Zudem nutzten diejenigen Menschen die App eher nicht, die die Risiken der Corona-Pandemie für die Wirtschaft höher einschätzten. «Dies widerspricht unseren Erwartungen», sagte Jarecki gemäss der Universität Basel. Menschen hingegen, die die Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus unterstützten, standen der App aufgeschlossener gegenüber.

Die Resultate würden helfen, die richtigen Strategien abzuleiten, um Menschen künftig zu überzeugen, Warn-Apps zu nutzen.

+++

30. August 2021: Direktbetroffene mehrheitlich gegen ausgeweitete Zertifikatspflicht

Die vom Bundesrat vorgeschlagene Ausweitung der Zertifikatspflicht auf Restaurants, Kinos und Veranstaltungen stösst auf viel Zuspruch. Die direkt Betroffenen im Gewerbe und im Kulturbereich sind aber grossenteils skeptisch.

+++

30. August 2021: Corona-Hotline wird eingestampft

Das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco zieht der Corona-Hotline den Stecker. Die Zahl der täglichen Anrufe und Mails habe so stark abgenommen, dass der Normalbetrieb wieder aufgenommen werden könne, heisst es in einer Mitteilung. Die Corona-Hotline war im März vor einem Jahr eingerichtet worden. Auf dieser konnten Unternehmer und Bürger Auskunft über die Corona-Wirtschaftshilfen des Bundes einholen. Während dieser Zeit seien über 45'000 Anrufe und 28'000 Mails beantwortet worden.

+++

30. August 2021: 407 neue Fälle im Kanton St.Gallen

Im Kanton St.Gallen sind über das Wochenende 407 neue Coronavirus-Fälle registriert worden. Das sind leicht mehr als noch vor einer Woche, heisst es auf der Internetseite des Kantons. Über das Wochenende ist niemand am Coronavirus verstorben. Aktuell werden im Kanton St.Gallen 69 Corona-Patienten behandelt. Davon sind 2 auf der Intensivstation ohne Beatmung und 18 mit Beatmung. 

+++

30. August 2021: 108 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Montag übers Wochenende 108 neue Corona-Fälle. Eine Person ist am Virus verstorben.

+++

30. August 2021: Alle vier Ostschweizer Kantone begrüssen Ausdehnung der Zertifikatspflicht

Die Ostschweizer Regierungen erachten die vorgeschlagene Ausweitung der Zertifikatspflicht als geeignetes und zumutbares Instrument. 

+++

30. August 2021: Testpflicht in St.Galler Spitäler gilt nur für Besucher

Ungeimpfte Spitalbesucher müssen sich testen lassen, das Personal dagegen wird nichtregelmässig getestet.

+++

30. August 2021: Swiss-Chef: Impfpflicht hat hohe Zustimmungsrate

Die letzte Woche verordnete Corona-Impfpflicht für die Crews stösst bei den Angestellten der Airline Swiss auf grossmehrheitliche Zustimmung. Laut CEO Dieter Vranckx gab es auf der internen Kommunikationsplattform 85 Prozent Zustimmung und nur 15 Prozent Ablehnung, wie er in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung» vom Montag sagte.

+++

29. August 2021: Parteichefs fordern nationalen Impftag

Mehrere Chefs der grössten Schweizer Parteien fordern einen nationalen Impftag gegen das Coronavirus. Dabei sollen Prominente aus allen Kreisen zur Impfung aufrufen, wie die «SonntagsZeitung» berichtet. Grund sind der harzige Impffortschritt und die steigenden Fallzahlen. «Stellen Sie sich vor, Magdalena Martullo-Blocher, Xherdan Shaqiri, Pipilotti Rist, Roger Federer, Markus Ritter, Casimir Platzer und Monika Rühl machen sich gemeinsam fürs Impfen stark: Das würde enorm viel bringen», wird Grünen-Präsident Balthasar Glättli im Bericht zitiert. Am Dienstag will er die Idee Gesundheitsminister Alain Berset vortragen. Er kann dabei demnach auf die Unterstützung der Spitzen von SP, FDP, Mitte und GLP zählen.

+++ 

29. August 2021: Berset bringt Wiedereinführung der Reisequarantäne ins Spiel

Gesundheitsminister Alain Berset hat eine Wiedereinführung der Reisequarantäne zu den Herbstferien ins Spiel gebracht. Hintergrund sind die stark gestiegenen Corona-Fallzahlen und die Auslastung der Spitäler zum Ende des Sommerurlaubs.

«Im Hinblick auf die Herbstferien müssen wir überlegen, was nötig ist. Da könnte auch die Reisequarantäne wieder eine Rolle spielen», sagte der 49-Jährige im Interview mit der «NZZ am Sonntag». Die Zahlen der Neuinfektionen und Hospitalisationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus waren mit dem Ende der Sommerferien wieder in die Höhe geschnellt. Ein Grund waren die vielen Reiserückkehrer. Die nächsten grösseren Schulferien stehen in den Schweizer Kantonen im Oktober an.

+++

29. August 2021: Impf-Präsident fordert sofortige Ausweitung der Zertifikatspflicht

Der Präsident der Schweizer Impfkommission hat für eine sofortige Einführung der Covid-Zertifikatspflicht für Besuche von Restaurants, Kinos, Theatern und kleineren Veranstaltungen plädiert. «Man muss die Zertifikatspflicht jetzt sofort ausweiten. Das ist unumgänglich. Man kann nicht mehr warten», sagte Christoph Berger in einem Interview mit der «SonntagsZeitung».

+++

28. August 2021: Berset sieht beim Schutz der Kinder vor Corona Kantone in Pflicht

Man solle flächendeckend in den Schulen regelmässig testen, so könne man Virus-Ausbrüche kontrollieren, sagte Berset am Freitagabend. Die Kantone müssten hier mehr tun. Die Empfehlung des Bundes sei klar. Wenn das Virus weniger zirkuliere, zirkuliere es auch weniger für Kinder unter 12 Jahren, die sich bislang nicht impfen lassen könnten.

In der Schweiz gelte aber der Föderalismus, erklärte Berset. Man könne diesen nicht ständig preisen, um dann in bestimmten Fällen doch den Bundesrat anzurufen. Für die Schulen seien die Kantone zuständig.

+++

28. August 2021: Risiko für Spitalaufenthalt bei Delta doppelt so hoch

infektionen mit der Delta-Variante führen doppelt so häufig zu Spitalaufenthalten wie Infektionen mit der ursprünglichen Alpha-Variante. Diese Erkenntnis basiert auf einer englischen Studie, die mehr als 43'000 Fälle bei meist ungeimpften Personen, analysierte.

Forschende der Universität Cambridge und der Behörde Public Health England werteten für ihre Untersuchung Corona-Fälle in England zwischen Ende März und Ende Mai 2021 aus. Die im Fachjournal «Lancet Infectious Diseases» veröffentlichten Ergebnisse lassen sich vor allem auf das Risiko für Ungeimpfte beziehen. Für vollständig Geimpfte erlauben die Daten keine Rückschlüsse.

+++

28. August 2021: Mehrere Spitäler müssen Operationen verschieben

Viele Schweizer Spitäler müssen nicht-dringende Operationen wegen Corona-Patienten wieder verschieben. Das erklärt beispielsweise das Universitätsspital Zürich gegenüber mehreren Zeitungen. Beim kantonsspital St.Gallen ist es laut dem «St.Galler Tagblatt» noch nicht zu Verschiebungen gekommen - es werden aber auch keine neuen Termine für Operationen vergeben. Das Kantonsspital konnte bisher auch viele derjenigen Operationen noch nicht nachholen, die im vergangenen jahr verschoben werden mussten.

+++

28. August 2021: Lange Wartezeiten in der Notaufnahme des Kantonsspitals St.Gallen

In der Notaufnahme des Kantonsspitals St.Gallen kommt es zu langen Wartezeiten. An gewissen Tagen warten Personen mehrere Stunden. An Tagen mit besonders vielen Patienten in der Notaufnahme seien lange Wartezeiten nicht zu vermeiden, sagt ein Sprecher des Kantonsspitals gegenüber dem «St.Galler Tagblatt». Auch die Spitalschliessungen in der Ostschweiz, zum Beispiel in Rorschach oder Flawil, sorgen für einen zusätzlichen Patientenansturm. Ein anderer Grund ist Corona. Das Kantonsspital bemerkte in den letzten Tagen eine Zunahme von Corona-Patienten oder Verdachtsfällen. Personen mit möglichen Symptomen sollten sich eigentlich an den Hausarzt oder Hausärztin wenden. Doch auch die hausärztliche Grundversorgung im Kanton St.Gallen nimmt immer mehr ab und viele wollen nicht zum Hausarzt gehen. Sie gehen lieber direkt in den Notfall des Kantonsspital. Das Kantonsspital will das Personal auf der Notfallstation deshalb aufstocken. Es sei aber schwierig, die Stellen zu besetzen.

+++

27. August 2021: Luzerner Kantonsspital führt Testpflicht für Personal ein

Das Luzerner Kantonsspital (Luks) führt eine Testpflicht für ungeimpftes Personal ein. Damit wolle man insbesondere die Patientinnen und Patienten vor dem Coronavirus schützen und setzte eine Empfehlung des Bundesamts für Gesundheit (BAG) um. Ab dem 1. September müssten ungeimpfte und nicht genesene Mitarbeitende wöchentlich zum Coronatest, sagte ein Spitalsprecher gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz von Radio «SRF». Über die Testpflicht, die den Mitarbeitenden in einem Mail ankündigt wurde, hatte am Freitag auch «Pilatus Today» berichtet.

Laut dem Sprecher reagiere man mit dem Schritt auf die sich ausbreitende Delta-Variante des Coronavirus und die vermehrten Infektionen bei Ferienrückkehrenden. Es gehe dabei in erster Linie um den Schutz der Patientinnen und Patienten. Vom Personal beim Luks seien über 85 Prozent geimpft oder genesen. Wer sich nicht testen lassen wolle, bei dem schaue man im Einzelfall, was Gründe dafür sein könnten, sagte der Sprecher. Das Luks setzt mit der Testpflicht wie bereits die Kantone Waadt, Genf, Jura und Freiburg Empfehlungen des BAG um.

+++

27. August 2021: Ethikkommission gegen indirekte Impfpflicht

Die Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) betont, dass auch eine indirekte Impfpflicht das Prinzip der Wahlfreiheit beim Impfen untergräbt und deshalb nicht gerechtfertigt ist. Zur Freiheit gehört laut Ethikkommission das Recht, sich den Risiken einer Ansteckung auszusetzen.

+++

27. August 2021: Zürich meldet 455 Neuinfektionen

Dem Kanton Zürich wurden in den vergangenen 24 Stunden 455 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Letzte Woche waren es 441 Fälle. Zudem meldet der Kanton einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus.

+++

27. August 2021: ZKB-Covid-Kredite von knapp 680 Millionen Franken noch ausstehend

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat seit Ausbruch der Corona-Pandemie den Unternehmen spezielle Covid-Kredite von insgesamt etwas mehr als einer Milliarde Franken ausbezahlt. Diese wurden von der Unternehmen teilweise bereits wieder zurückbezahlt. Aktuell werden von den Firmen - Stand Ende Juni - noch Kredite in Höhe von knapp 680 Millionen Franken beansprucht.

+++

27. August 2021: Wegen Corona sind Lehrstellen im Gesundheitswesen gefragter

Die Corona-Krise hat positive sowie negative Auswirkungen auf die Schweizer Lehrlingslandschaft. So sind zum Beispiel Pflegeberufe gefragter, Ausbildungen in der Gastronomie hingegen weniger.

+++

27. August 2021: BAG meldet 2'763 neue Fälle 

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 2763 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Es gab 8 neue Todesfälle und 79 Spitaleinweisungen.

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 399,22 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 13. August bei 1,21.

Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zur Zeit 80,10 Prozent. 27,90 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt.

Insgesamt wurden bis vorgestern Abend 9'012'050 Impfdosen an die Kantone und Liechtenstein ausgeliefert. Damit wurden 9'551'170 Dosen verabreicht. 51,32 Prozent der Bevölkerung sind bereits vollständig geimpft. Bislang wurden 5'499'151 Zertifikate für vollständig Geimpfte ausgestellt.

+++

27. August 2021: Zürcher Härtefallprogramm geht in die vierte Runde

Das Härtefallprogramm des Kantons Zürich geht nächste Woche in die vierte Zuteilungsrunde. Diese dient der Umsetzung der «Härtefall-im-Härtefall»-Regel auch für kleinere Unternehmen, teilt der Kanton mit. Unternehmen mit einem Umsatz bis 5 Millionen Franken können Härtefallgelder beantragen, wenn sie einen Umsatzeinbruch von mindestens 70 Prozent erlitten haben. Gesuche können ab nächsten Dienstag eingereicht werden.

+++

27. August 2021: Impfkadenz steigt im Vergleich zu Vorwoche um 8 Prozent

Vom 20. August bis 26. August sind in der Schweiz 151'898 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Damit sind 51,3 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag auf seiner Website veröffentlichte.

Insgesamt wurden seit Beginn der Impfkampagne 9'551'170 Impfungen verabreicht. 4'436'561 Personen haben zwei Impfdosen erhalten, bei 678'048 Personen wurde bislang nur die Erstimpfung vorgenommen. Pro Tag wurden letzte Woche durchschnittlich 21'700 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz um 8 Prozent.

+++

27. August 2021: Kanton Thurgau tourt mit Impfbus durch die Gemeinden

Ab September tourt ein Impfbus durch den Kanton Thurgau. Damit sollen Unentschlossene und Spontane angesprochen werden. Um Personen mit Migrationshintergrund besser zu erreichen, wurden Informationsplakate in sieben Sprachen übersetzt.

+++

27. August 2021: 29 neue Fälle in Schaffhausen

Dem Kanton Schaffhausen wurden für die vergangenen 24 Stunden 29 Neunasteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Im Vergleich zur Vorwoche ist dies ein Fall mehr. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine weiteren gemeldet.

+++

27. August 2021: 243 Neuinfektionen in St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzten 24 Stunden 243 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind rund 40 Fälle mehr als vor einer Woche. Zudem ist seit Donnerstag eine Person im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung gestorben. Zwei Personen mussten seit gestern aufgrund einer Corona-Erkrankung in ein Spital gebracht werden.

+++

27. August 2021: Corona-Ausbruch in Embracher Pflegeheim

Im Pflegeheim in Embrach ZH gibt es einen Corona-Ausbruch unter geimpften Bewohnern. Sechs der 130 Bewohnenden haben sich mit dem Coronavirus infiziert, berichtet der «Landbote». Alle sind doppelt geimpft. Von den Infizierten ist eine Person von einem schweren Krankheitsverlauf betroffen. Wie das Virus in das Heim gelangt ist, können die Verantwortlichen noch nicht sagen. 

+++

26. August 2021: Kantonales Vorpreschen bei Zertifikatspflicht nicht ausgeschlossen

Laut Lukas Engelberger, Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK), soll die Ausdehnung der Zertifikatspflicht - wenn überhaupt - gesamtschweizerisch erfolgen. Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass einzelne Kantone vorpreschen würden. Es bleibe denkbar, dass ein Kanton in eigener Verantwortung die Schrauben anziehe, wenn er das in diesem Moment als zwingend erachte, sagte Engelberger am Donnerstag vor den Medien in Bern. «Dieser Fall ist nicht auszuschliessen.» Er machte aber klar, dass sich die GDK eine gesamtschweizerische Regelung wünsche. Ein Vorpreschen von einzelnen Kantonen wäre «suboptimal».

+++

26. August 2021: Berset ermutigt jüngere Menschen zum Impfen

Laut Gesundheitsminister Alain Berset muss die Impfquote in der Schweiz noch steigen, wolle man eine Überlastung des Gesundheitswesens verhindern. «Jede Impfung zählt», sagte er am Donnerstag vor den Medien in Bern. Insbesondere jüngere Personen müssten aufholen. «Kinder ab 12 Jahren sollen sich impfen lassen», sagte Berset. Der Bund unterstütze die Kantone dabei, näher an die Leute zu kommen, die bisher noch skeptisch eingestellt seien gegenüber einer Impfung. Das sei eine schwierige Aufgabe.

Berset wiederholte, dass die aktuelle Lage schwierig einzuschätzen sei. «Wir haben fünf Mal mehr Spitaleinweisungen als vor vier Wochen.» Wie es weitergehe, sei aber offen. Eine Ausweitung der Zertifikatspflicht komme für den Bundesrat nur infrage, wenn eine Überlastung der Spitäler drohe, hielt Berset fest. «Es ist alles andere als sicher, dass der Bundesrat die Ausdehnung nächste Woche beschliessen wird.»

+++

26. August 2021: 519 Neuansteckungen im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet 519 Corona-Infektionen innert 24 Stunden. Das sind leicht mehr als vor einer Woche. Letzten Donnerstag wurden 498 Ansteckungen gemeldet. Einen weiteren Corona-Todesfall hat der Kanton Zürich heute nicht zu verzeichnen.

+++

26. August 2021: Kanton Luzern lässt über 200 Covid-Zertifikate vorsorglich sperren

Weil sich Personen im Kanton Luzern mit falschen Angaben Covid-Zertifikate verschafft haben, werden 254 Zertifikate vorsorglich gesperrt. Die kantonale Dienststelle Gesundheit und Sport war bei Stichproben auf Unregelmässigkeiten gestossen. Die betroffenen Personen werden bis Donnerstagabend informiert, wie die Dienststelle am Donnerstag mitteilte. In der Regel erhalten genesene Personen das Zertifikat über den Bund, nachdem sie ein Onlineformular ausgefüllt haben. In Einzelfällen erfolgt die Bearbeitung der Gesuche aber zusätzlich über den Kanton. Dies sei dann der Fall, wenn im Rahmen eines Datenabgleichs in der Bundes-Software keine 1:1-Übereinstimmung der Informationen vorliege, die beim Ausfüllen des Onlineformulars angegeben wurden. Die Gesuche, bei denen es sich lediglich um rund 0,8 Prozent der Covid-Zertifikate für Genesene im Kanton Luzern handle, werden in diesem Fall von der kantonalen Dienststelle individuell bearbeitet. 

+++

26. August 2021: Auch Waadt führt Testpflicht für ungeimpftes Pflegepersonal ein

Auch im Kanton Waadt muss sich das Pflegepersonal, das nicht geimpft oder genesen ist, regelmässig auf das Coronavirus testen lassen. Der Kanton erlässt zudem eine Impfempfehlung für Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren. Sie werden dafür vom Unterricht befreit. Die gezielten Tests betreffen insbesondere Spitäler, Alters- und Pflegeheime sowie häusliche Hilfs- und Pflegedienste, wie der Kanton am Donnerstag mitteilte. Die neue Regelung gilt ab dem 15. September. 

Die Leitungen dieser Institutionen müssen dafür besorgt sein, dass die gezielten Tests beim nicht geimpften Personal mindestens alle sieben Tage durchgeführt werden. Sie müssen zudem kontrollieren, dass alle Mitarbeitenden die Vorschriften auch respektieren. Ziel der neuen Regelung sei es, die besonders verletzlichen Personen zu schützen, schreibt der Kanton. Auch Besucher von Spitaleinrichtungen sollen gemäss den Empfehlungen entweder ein Covid-Zertifikat vorlegen oder sich testen lassen. Dies gilt insbesondere für besonders exponierte Abteilungen wie die Intensivstation oder die Onkologie.

Der Kanton Waadt setzt damit wie bereits die Kantone Genf, Jura und Freiburg Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) um.

+++

26. August 2021: Betrieb Impfzentrum Affoltern am Albis um einen Monat verlängert

Der Kanton Zürich hat den Betrieb des Impfzentrums Affoltern am Albis um einen Monat, bis Ende Oktober, verlängert. Zusammen mit Massnahmen wie den Impfmobilen, Informationskampagnen fürs Gesundheitspersonal und Impftagen für Unternehmen soll die Coronaimpfquote so erhöht werden.

+++

26. August 2021: Fahrgastzahlen in St.Gallen steigen wieder

Aufgrund der Pandemie litt auch der öffentliche Verkehr im Kanton St.Gallen. Im Jahr 2020 nutzten 63 Millionen Fahrgäste das ÖV-Angebot im Kanton. Das sind 24 Prozent weniger als 2019. Nun erholen sich gemäss Kanton die Fahrgastzahlen langsam, aber stetig. Im ersten Halbjahr 2021 stieg die Zahl der reisenden wieder deutlich. Jedoch dürfte das Vorkrisen-Niveau erst 2024 wi9eder erreicht werden. Durch den Nachfragerückgang muss die öffentliche Hand mehr Abgeltungen aufwenden.

+++

26. Augusut 2021: Walk-In-Impfungen bei Ausserrhodern beliebt

Die Walk-In-Impfungen in Appenzell Ausserrhoden sind sehr beliebt. Dies teilt der Kanton am Donnerstag mit. Bei den zweiten Walk-In-Impfungen vom vergangenen Dienstag haben sich gemäss Kanton 355 Personen die Erstimpfung geholt – 193 in Herisau, 162 in Heiden. Zudem hätten sich 54 Personen im Impfbus in Walzenhausen und Reute den Piks geholt.

+++

26. August 2021: BAG meldet 2'809 neue Corona-Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 2'809 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig gab es 3 neue Todesfälle und 59 Spitaleinweisungen.

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 392,47 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 13. August bei 1,21.

Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zur Zeit 80,9 Prozent. 27,2 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt. In Betten heisst das: Von insgesamt 847 verfügbaren IPS-Betten, sind 455 von Nicht-Covid-Patienten belegt und 230 von Covid-Patienten. 162 Betten sind leer. 

30'859 Personen mussten bisher wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung belief sich auf 10'474.

Insgesamt wurden bis vorgestern Abend 9'012'050 Impfdosen an die Kantone und Liechtenstein ausgeliefert. Damit wurden 9'522'117 Dosen verabreicht. 51,18 Prozent der Bevölkerung sind bereits vollständig geimpft. Bislang wurden 5'475'792 Zertifikate für vollständig Geimpfte ausgestellt.

+++

26. August 2021: Wirtschaft im Coronajahr weniger stark geschrumpft als gedacht

Die Schweizer Wirtschaft ist im Coronajahr 2020 weniger stark geschrumpft als bisher gedacht. Das Bruttoinlandprodukt verzeichnete gemäss der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung einen Rückgang von 2,4 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte.

+++

26. August 2021: Bundesrat Alain Berset wird von Polizei-Sondereinheit zu SRF-Arena begleitet

Bundesrat Alain Berset wird bei seinem Auftritt in der SRF-Arena von Mitgliedern der Stadtpolizei Zürich geschützt. Polizisten der Sondereinheit «Skorpion» werden den Gesundheitsminister am Freitag begleiten, berichtet «blick.ch». Die Sicherheitsmassnahme wurde vom Bundesamt für Polizei Fedpol angeordnet. Damit soll verhindert werden, dass der Bundesrat von Corona-Skeptikern angegriffen wird. 

+++

26. August 2021: Corona-Infektionen um 27 Prozent gegenüber Vorwoche angestiegen

In der vergangenen Woche ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in der Schweiz und Liechtenstein um 27 Prozent gestiegen. Sie erreichte 17'963 Fälle. Neu ins Spital mussten 446 Covid-19-Patientinnen und -Patienten (Vorwoche: 289). 23 Menschen starben an oder mit Covid-19 (Vorwoche: 14).

Diese Zahlen weist das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in seinem Wochenbericht für die Zeit vom 16. bis 22. August aus, den es am Donnerstag veröffentlichte. Delta ist die am häufigsten vorkommende Virus-Variante und wird deshalb in der Schweiz und in Liechtenstein seit Mitte August 2021 nicht mehr als besorgniserregende Variante klassifiziert.

Die Inzidenz der laborbestätigten Fälle lag in den Kantonen und in Liechtenstein zwischen 111 Fällen im Tessin und 304 in Appenzell-Innerrhoden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohnern und Woche.

In der Berichtswoche wurden 162'718 Tests (59 Prozent PCR und 41 Prozent Antigen-Schnelltests) gemeldet, das sind 16 Prozent mehr als in der Vorwoche (140'014). Schweizweit lag der Anteil positiver PCR-Tests in der Berichtswoche bei 18 Prozent, ähnlich wie in der Vorwoche. Der Anteil positiver Antigen-Schnelltests beträgt für die Berichtswoche 4,6 Prozent, ähnlich viel wie in der Vorwoche (4,2 Prozent).

+++

26. August 2021: 36 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Donnerstag für die letzten 24 Stunden 36 neue Fälle. Gestorben ist niemand. 11 Personen befinden sich in Spitalbehandlung.

+++

26. August 2021: Kanton Thurgau unterstützt Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein mit 120'000 Franken

Die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein erhält wegen der Corona-Pandemie vom Kanton Thurgau rund 120'000 Franken. Bei diesem Betrag handelt es sich um einen A-fonds-perdu Beitrag, teilt die Regierung mit. Die Schifffahrtsgesellschaft hatte einen Antrag auf staatliche Unterstützung eingereicht, weil sie unter anderem durch die Grenzschliessungen einen Einbruch der Erträge verzeichnete. 

+++

26. August 2021: Corona-Schnelltest besonders mangelhaft bei symptomfrei Infizierten

Der in der Schweiz zugelassene Antigen-Schnelltest schneidet im direkten Vergleich mit PCR-Tests schlecht ab: Unter 141 mit dem Coronavirus infizierten Personen erkannte er bloss zwei von drei Infektionen.

+++

26. August 2021: Ohne Maske im Zug: Zürcher Gericht verurteilt Winterthurer Pandemie-Leugner

Das Bezirksgericht Zürich hat am Donnerstag einen Masken-Gegner zu einer Busse von 100 Franken verurteilt. Der 27-Jährige sass ohne Maske in der S-Bahn und bezweifelte vor Gericht, dass dies bestraft werden kann. Seit einem Bundesgerichtsurteil ist die Rechtslage aber klar.

+++

26. August 2021: 191 neue Fälle im Kanton St.Gallen

Im Kanton St.Gallen sind die Corona-Zahlen erneut leicht gesunken. Für die letzten 24 Stunden meldet der Kanton auf seiner Internetseite 191 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind 25 Fälle weniger als vor einer Woche. Weitere Todesfälle vermeldet der Kanton keine. Derzeit befinden sich 67 Personen mit einer Corona-Erkrankung im Spital. Ein viertel davon liegt auf der Intensivstation.

+++

25. August 2021: Gegner des Covid-Zertifikats demonstrieren in St.Gallen

In der Stadt St.Gallen haben sich Gegner des Covid-Zertifikats getroffen. Rund 400 Personen haben an einer bewilligten Kundgebung teilgenommen, erklärt die Stadtpolizei St.Gallen auf Anfrage von RADIO TOP. Die Organisatoren befürchten, dass die Ausweitung des Zertifikats die Gesellschaft spalten wird.

+++

25. August 2021: St.Galler Fest 2021 ist abgesagt

Das St.Galler Fest 2021 ist abgesagt. Das OK sieht keine Möglichkeit das Fest durchzuführen. In einer Mitteilung begründet es den Entscheid damit, dass die neusten Massnahmen des Bundesrates eine Umsetzung des Anlasses dermassen schwer gestalten, dass sie das St.Galler Fest 2021 schweren Herzens absagen müssen.

Das nächste St.Galler Fest soll vom 19. bis 20. August 2022 stattfinden.

+++

25. August 2021: 474 Corona-Neuinfektionen im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet 474 Corona-Neuinfektionen innerhalb der letzten 24 Stunden. Das sind ähnlich viele wie am Mittwoch vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine weiteren gemeldet. Die Zahl der Hospitalisierten ging derweil leicht zurück auf insgesamt 167. 52 davon sind auf der Intensivstation.

+++

25. August 2021: Bundesrat prüft nationale Ausdehnung der Covid-Zertifikatspflicht

Geimpft, getestet oder genesen: Der Bundesrat prüft eine Ausweitung der 3G-Regel auf Innenräume von Restaurants, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie auf Veranstaltungen im Innern. So soll eine Überlastung der Spitalkapazitäten vermieden werden.

+++

25. August 2021: Bundesrat von raschem Anstieg der schweren Erkrankungen überrascht

Laut Gesundheitsminister Alain Berset verbreitet sich das Coronavirus derzeit bei den nicht Geimpften stark. «Wir haben nicht gedacht, dass es so schnell gehen kann.» Es gebe noch zu viele Menschen, die infiziert werden könnten, sagte Berset am Mittwoch vor den Medien in Bern. «Wir haben alle im Kopf, was letztes Jahr passiert ist.»

Die Ausweitung des Covid-Zertifikats ist laut Berset «die Massnahme, welche uns erlaubt, Schadensbegrenzung zu betreiben». Sie werde nur angewandt, wenn es wirklich nötig sei. Viele Alternativen dazu gebe es aber nicht, sagte Berset. «Die Schliessung der Betriebe wollen wir verhindern.»

+++

25. August 2021: Kanton Freiburg führt gezielte Tests für Pflegende ein

Im Kanton Freiburg muss sich das Pflegepersonal, das nicht geimpft oder genesen ist, regelmässig auf das Coronavirus testen lassen. Die neue Regelung gilt ab Anfang September. Ausserdem empfiehlt der Staatsrat, dass Besucher von Gesundheitseinrichtungen ein Covid-Zertifikat vorlegen müssen. Mit diesen Massnahmen reagiert der Kanton auf die wieder ansteigenden Corona-Fallzahlen, wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte.

+++

25. August 2021: Bund schliesst weiteren Vertrag mit Pfizer für Impfdosen ab

Der Bund hat einen weiteren Vertrag mit dem Biopharma-Unternehmen Pfizer abgeschlossen. Dieser umfasst die Lieferung von je sieben Millionen Impfdosen in den Jahren 2022 und 2023 mit der Option auf weitere sieben Millionen. Das sagte Gesundheitsminister Alain Berset am Mittwoch vor den Medien in Bern.

Damit sei der Impfschutz für die Schweizer Bevölkerung auch in Zukunft gesichert, erklärte Berset. Voraussetzung sei, dass die angepassten Impfstoffe jeweils durch Swissmedic zugelassen werden.

+++

25. August 2021: Credit Suisse lässt Ungeimpfte in den USA nicht ins Büro – Keine Pläne für die Schweiz

Die Grossbank Credit Suisse verschiebt in den USA wegen der ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus die Rückkehr ihrer Belegschaft in die Büros. Zudem verlangt die Bank von Mitarbeitenden, die zurück an ihre Arbeitsplätze wollen, dass sie sich impfen lassen.

Für die Schweiz hat die Grossbank keine entsprechenden Pläne, wie eine Credit-Suisse-Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP sagte. «Eine Impfpflicht inklusive Nachweis für die Covid-19-Impfung ist bei der Credit Suisse in der Schweiz derzeit nicht vorgesehen.» Allerdings würden die Mitarbeiter «ermutigt», sich über die Impfkampagnen zu informieren und diese zu nutzen.

+++

25. August 2021: An Schaffhauser Schulen sind nun Einzeltests in der Schule möglich

Seit geraumer Zeit werden im Kanton Schaffhausen auf der Sekundarstufe I und ll sowie in einigen Gemeinden auch in der Primarschule und im Kindergarten wöchentlich präventive Pool-Tests durchgeführt. Weist ein Pool ein positives Testresultat auf, können die Kinder und Jugendlichen, deren Speichelproben gesammelt getestet wurden, per sofort einzeln und direkt in der Schule mittels PCR-Spucktests nachgetestet werden. Dies teilt das Schaffhauser Gesundheitsamt am Mittwoch mit. Die Testung der Kinder und Jugendlichen vor Ort werde durch den Zivilschutz unterstützt.

+++

25. August 2021: BAG meldet 3'212 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 3212 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 26'684 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 12 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG sieben neue Todesfälle und 131 Spitaleinweisungen.

+++

25. August 2021: Kanton Schaffhausen meldet 39 Neuinfektionen

Im Kanton Schaffhausen wurden in den vergangenen 24 Stunden 39 Neuansteckungen mit dem Coronavirus registriert. Das sind 15 weniger als vergangene Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine weiteren gemeldet. 

+++

25. August 2021: Öffentlicher Verkehr im Thurgau leidet unter Corona

Der öffentliche Verkehr ächzt auch im Thurgau unter Corona. Im Jahr 2020 waren wegen der Massnahmen gegen die Corona-Pandemie 27 Prozent weniger Passagiere im öffentlichen Verkehr im Kanton Thurgau unterwegs als im Jahr 2019. Dies teilt der Kanton am Mittwoch mit. In der Schifffahrt waren die Auswirkungen mit beinahe 50 Prozent weniger Fahrgästen am grössten. Im Ortsverkehr war der Passagierrückgang am geringsten. Aber auch hier nahmen die Passagierzahlen um 22 Prozent ab.

Der Nachfragerückgang verursacht dem öffentlichen Verkehr grosse finanzielle Probleme. Weil die Bahn- und Busunternehmen das Fahrplanangebot weitgehend aufrechterhalten mussten, konnten sie die Kosten nicht im Umfang der Ertragsrückgänge reduzieren und erlitten empfindliche finanzielle Verluste, heisst es weiter. Der Kostendeckungsgrad des Regionalverkehrs sank im Kanton Thurgau gegenüber dem Jahr 2019 um 11 Prozentpunkte.

+++

25. August 2021: Zürcher ziehen vermehrt in grössere Wohnungen und aufs Land

Die Corona-Pandemie zeigt auch Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt im Kanton Zürich: Grössere Wohnungen sind gefragt, um das Home Office unterzubringen. Zudem ziehen viele aus den Zentren aufs Land, weil sie offensichtlich nicht mehr täglich pendeln müssen.

+++

25. August 2021: 292 Neuinfektionen im Kanton St.Gallen

Dem Kanton St.Gallen wurden in den vergangenen 24 Stunden 292 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind knapp 50 Fälle weniger als vor einer Woche. Der Kanton verzeichnet jedoch zwei weitere Corona-Todesfälle.

+++

25. August 2021: Stadt Winterthur verschiebt Klimatag auf 2022

In der Stadt Winterthur wird am 13. September die viel befahrene Technikumstrasse nun doch nicht gesperrt und für die Bevölkerung freigegeben. Die Stadt verschiebt den Anlass wegen der Corona-Bestimmungen aufs kommende Jahr.

+++

25. August 2021: Stadler gibt nach Coronavollbremsung wieder Gas

Der Thurgauer Zughersteller Stadler gibt nach der Corona-Vollbremsung im vergangenen Jahr wieder Gas: Im ersten Semester steigerte der Ostschweizer Konzern den Umsatz um 52 Prozent auf 1,42 Milliarden Franken.

+++

24. August 2021: Stiftung meineimpfungen stellt Tätigkeit ein

Die Stiftung meineimpfungen, die das elektronische Impfbüchlein führte, hat ihre Tätigkeit wegen fehlender finanzieller Mittel eingestellt. Der Konsumentenschutz prüft rechtliche oder politische Schritte.

+++

24. August 2021: Swiss führt Impfobligatorium für fliegendes Personal ein

Die Swiss will als erste europäische Fluggesellschaft nur noch mit gegen Corona geimpftem Personal reisen. Die Lufthansa-Tochter hat angekündigt, dass ab Mitte November für die gesamte fliegende Besatzung ein Impfobligatorium gelten soll.

+++

24. August 2021: Kaum noch Härtefallgesuche im Kanton Schaffhausen

Die Zahl der eingereichten neuen Härtefallbegehren hat im Kanton Schaffhausen seit der Aufhebung der behördlich angeordneten Schliessungen kontinuierlich abgenommen. Aktuell treffen nur noch vereinzelte Gesuche ein.

+++

24. August 2021: 770 neue Ansteckungen im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet für die letzten 24 Stunden 770 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind gut zwanzig Fälle mehr als vor einer Woche. Eine Person ist seit Montag im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Zwei Personen müssen neu auf der Intensivstation behandelt werden.

+++

24. August 2021: Bund passt Impfempfehlungen an

Das Bundesamt für Gesundheit weitet die Impfempfehlung weiter aus. Dies teilten die Experten des Bundes am Dienstagnachmittag an der Pressekonferenz mit. Neu gilt die Empfehlung auch für Kinder ab zwölf Jahren und Schwangere.

+++

24. August 2021: Viele Kantone für Einführung kostenpflichtiger Tests für Ungeimpfte

Viele Kantone befürworten, dass die Vergütung der Antigen-Schnelltests durch den Bund für symptomlose Personen - vor allem für die Erlangung eines Covid-Zertifikats - per 30. September aufgehoben werden soll. Einige Kantone wollen jedoch weiterhin Gratistests für Jugendliche bis 18 Jahre. Der Gewerbeverband lehnt den Vorschlag des Bundesrats ab.

+++

24. August 2021: 764 Neuinfektionen innert einer Woche im Thurgau

Der Kanton Thurgau meldet 764 Neuansteckungen mit dem Coronavirus für die vergangenen sieben Tage. Im Vergleich zur letzter Woche ist dies ein Anstieg von 89 Fällen. Zudem meldet der Kanton einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus.

+++

24. August 2021: Corona-Massnahmen erleichtern Jugendlichen illegalen Alkoholkauf

29 Prozent der Testversuche von Jugendlichen, Alkohol zu kaufen, verliefen 2020 «erfolgreich». Das entspricht einer Zunahme von fast neun Prozentpunkten. Die Pandemie-Massnahmen mit der Maskenpflicht haben die Einschätzung des Alters schwieriger gemacht.

+++

24. August 2021: Kommission unterstützt St.Galler Schutzschirm für Veranstaltungen

Die vorberatende Kommission des St.Galler Kantonsrats hat sich für weitere Unterstützungsmassnahmen wegen der Corona-Pandemie ausgesprochen. Profitieren sollen etwa überregionale Veranstaltungen, Behinderteneinrichtungen oder auch die Stiftsbibliothek.

+++

24. August 2021: BAG meldet 2'993 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 2'993 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 22'987 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 13 Prozent. Zudem wurden sechs neue Todesfälle und 97 Spitaleinweisungen verzeichnet.

+++

24. August 2021: Kanton Schaffhausen will ungeimpfte Personen gezielt ansprechen

Die Zahl der verabreichten Covid-19-Impfungen stagniert auch im Kanton Schaffhausen, während die Intensivstation im Kantonsspital fast voll belegt ist. Der Kanton will nun einzelne Bevölkerungsgruppen mit besonders tiefer Impfquote gezielt ansprechen.

+++

24. August 2021: Jürg Altwegg spricht sich für Maskenpflicht an Schulen aus

Der Winterthurer Stadtrat und Schulvorsteher Jürg Altwegg spricht sich gegenüber RADIO TOP für eine Maskenpflicht ab der Sekundarstufe I aus. Im Anbetracht der steigenden Zahlen sei dies eine zielführende Massnahme.

+++

24. August 2021: Covid-19-Pandemie untergräbt Vertrauen in die Altersvorsorge

Die seit über eineinhalb Jahren anhaltende Covid-19-Pandemie untergräbt das Vertrauen der Bevölkerung in die Altersvorsorge. Gemäss einer Umfrage befürchten 37 Prozent einen geringeren Lebensstandard im Alter. Besonders Frauen, Selbstständige und ärmere Haushalte hegen diese Angst.

+++

24. August 2021: 19 Neuansteckungen in Schaffhausen

Dem Kanton Schaffhausen wurden für die vergangenen 24 Stunden 19 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit haben sich die Fälle im Vergleich zur Vorwoche mehr als halbiert. Letzte Woche waren es 43 Fälle. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine weiteren gemeldet.

+++

24. August 2021: Covid-19-Pandemie untergräbt Vertrauen in die Altersvorsorge

Die seit über eineinhalb Jahren anhaltende Covid-19-Pandemie untergräbt das Vertrauen der Bevölkerung in die Altersvorsorge. Gemäss einer Umfrage befürchten 37 Prozent einen geringeren Lebensstandard im Alter. Besonders Frauen, Selbstständige und ärmere Haushalte hegen diese Angst.

+++

24. August 2021: Flughafen Zürich leidet weiterhin unter Corona-Pandemie

Der Flughafen Zürich hat auch im ersten Halbjahr 2021 rote Zahlen geschrieben. Per Ende Jahr soll das Passagiervolumen aber wieder 50 Prozent des Vorkrisenniveaus erreichen, was eine Rückkehr in die Gewinnzone ermöglichen würde.

+++

24. August 2021: Ausserrhoder Testzentrum zieht um

Das Covid 19-Testzentrum Appenzell Ausserrhoden wird vom Zeughaus Teufen auf das Areal Bächli, ebenfalls in Teufen, umziehen. Dies teilt der Kanton Appenzell Ausserrhoden am Dienstag mit. Am 27. August 2021 wird das Testzentrum am neuen Ort seinen Betrieb aufnehmen. Auch die Telefonzentrale der Corona-Hotline und das Büro für die Zertifikatserteilung sollen ihren Standort künftig im Bächli haben.

+++

24. August 2021: 160 Neuinfektionen im Kanton St.Gallen

Die Zahlen in St.Gallen sinken. Der Kanton St.Gallen meldet für die vergangenen 24 Stunden160 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Letzte Woche waren es noch 246 neue Fälle. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine weiteren gemeldet.

+++

24. August 2021: Wirtschaftsverbände wollen Impfkampagne beschleunigen

Die Vertreter der Schweizer Wirtschaftsverbände sorgen sich wegen der anrollenden vierten Corona-Welle. Economiesuisse, der Arbeitgeberverband und der Gewerbeverband stecken derzeit ihre Köpfe zusammen, um an Krisenlösungen zu arbeiten. Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet, wollen die Wirtschafts-Vertreter unter anderem die Impfkampagne beschleunigen. Dafür kämen aus ihrer Sicht auch vermehrte Impfungen während der Arbeitszeit in Frage. Zudem wollen die Verbände vermehrt auf Information setzen. So sollen den Mitarbeitenden die Vorteile der Impfung besser aufgezeigt werden. Ihr Hauptanliegen ist es, einen erneuten Shutdown zu verhindern.

+++

24. August 2021: Zürcher Spitäler stossen langsam an Grenzen – nicht nur wegen Corona

In der Schweiz bleiben die Infektionszahlen auf hohem Niveau. Kleinere Spitäler verschieben bereits wieder nicht dringliche Operationen. Doch nicht Covid alleine ist das Problem.

+++

23. August 2021: Spitäler Altstätten, Grabs und Walenstadt führen wieder Besuchsverbot ein

Ab Dienstag gilt in den Spitälern Altstätten, Grabs und Walenstadt ein Besuchsverbot. Besuche sind ab dann nur noch in Ausnahmefällen möglich.

+++

23. August 2021: Kanton Zürich meldet 1’259 Neuinfektionen übers Wochenende

Dem Kanton Zürich wurden für die vergangenen 72 Stunden 1’259 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind 350 Fälle mehr als letzte Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gab es fünf. 31 Personen wurden seit Freitag wegen einer Corona-Erkrankung ins Spital eingeliefert.

+++

23. August 2021: Schule für beeinträchtigte Kinder in St.Gallen muss vorübergehend schliessen

In der Stadt St.Gallen muss eine Schule für körperlich beeinträchtige Kinder vorübergehend schliessen. Grund sind fünf Corona-Fälle, die in der letzten Woche entdeckt wurden, berichtet «fm1today.ch».

Die Schliessung wurde vom kantonsärztlichen Dienst angeordnet und ist eine Vorsichtsmassnahme, weil viele Kinder der Schule geschwächte Immunsysteme haben. Die Schliessung gilt vorerst bis in einer Woche.

+++

23. August 2021: BAG meldet 6218 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 72 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 6'218 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 70'087 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 8,9 Prozent. Zudem wurden acht Todesfälle und 143 Spitaleinweisungen registriert. 

Am Montag vor einer Woche waren dem BAG für die vergangenen 72 Stunden 5'578 neue Coronavirus-Ansteckungen, vier Todesfälle und 83 Spitaleinweisungen gemeldet worden. Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 362,92 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 13. August bei 1,22. Die Delta-Variante des Virus macht inzwischen 97,2 Prozent aus. Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zurzeit 74,1 Prozent. 23,1 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt.

+++

23. August 2021: 69 Neuansteckungen in Schaffhausen übers Wochenende

Der Kanton Schaffhausen meldet 69 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus für die vergangenen 72 Stunden. Das sind elf Fälle mehr als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden dem Kanton keine weiteren gemeldet.

+++

23. August 2021: Zürcher Justiz eröffnet Verfahren gegen Apfelschorle-Angreifer

Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren gegen den Impfgegner eröffnet, der Regierungsrätin Natalie Rickli (SVP) am Samstag bei einem öffentlichen Auftritt mit Apfelschorle übergoss.

+++

23. August 2021: 394 Neuansteckungen übers Wochenende in St.Gallen

Dem Kanton St.Gallen wurden für die vergangenen 72 Stunden 394 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Vergangene Woche waren es zehn Infektionen mehr. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden dem Kanton keine weiteren gemeldet.

+++

23. August 2021: Experten fordern Impfempfehlung für Schwangere

Die Corona-Impfung ist laut Experten weniger gefährlich für Schwangere als eine Infektion mit dem Virus. Der Chefarzt an der Klinik für Frauenheilkunde am Berner Inselspital, Daniel Surbek, fordert im «Blick» vom Bund eine klare Impfempfehlung für alle Schwangeren. Aus seiner Sicht sei die Zeit gekommen, um die Empfehlung anzupassen und offener zu formulieren. Bisher gibt es nur eine solche für Schwangere mit medizinischen Risikofaktoren oder besonders exponiertem Beruf.

+++

22. August 2021: Schulstart in Malans wegen Corona-Infektionen verschoben

Bis Sonntagnachmittag hätten sich im Umfeld der Malanser Schule 26 Coronavirus-Fälle bestätigt, schrieb der Kanton Graubünden am Sonntag in einer Mitteilung. Vier Resultate stünden noch aus. Bei den positiv Getesteten handle es sich vorwiegend um Ferienrückkehrende, die sich nach Ferienende selbstständig testen liessen.

Als Sofortmassnahme hat nun das Gesundheitsamt den Präsenzunterricht in Malans bis vorläufig Dienstagabend gestrichen. Ausserdem werden alle Schülerinnen und Schüler einzeln getestet. In der gesamten Schule gilt ab sofort wieder eine Maskentragpflicht, wie es weiter hiess. Das Gesundheitsamt wolle am Dienstag die Lage neu beurteilen, wenn alle Resultate der Nachtestungen vorliegen.

+++

22. August 2021: Gewerbeverband will weitere finanzielle Unetrstützung

Der Schweizer Gewerbeverband fordert bei einer vierten Corona-Welle finanzielle Hilfe für Unternehmen. Wenn sich die Situation nicht verbessere, seien gezielte Massnahmen nötig, sagt Verbandspräsident Fabio Regazzi in der Westschweizer Sonntagszeitung «Le Matin Dimanche». Es könnte notwendig sein, die Kurzarbeitsentschädigungen für bestimmte Sektoren zu verlängern. Dies allerdings nur, wenn es im kommenden Jahr keinen Aufschwung gebe. Aktuell können Entschädigungen bis Ende Februar 2022 bezogen werden.

+++

22. August 2021: Bundesrat rügt Swiss

Die Bundesräte Simonetta Sommaruga und Ueli Maurer haben die Swiss-Spitze für Bonizahlungen bei gleichzeitiger Inanspruchnahme von Staatsgeldern gemassregelt. «Politisch unsensibel», «Irritation» und «wenig Verständnis» hiess es in einem Schriftwechsel zwischen den Bundesräten und den Managern der Airline, wie die «SonntagsZeitung» berichtete. Das Blatt konnte diesen gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz einsehen. Die Verkehrsministerin und der Finanzminister rügten die Swiss-Spitze im Dezember dafür, dass sie sich Boni für das Jahr 2019 ausgezahlt hatte.

Wenige Monate zuvor hatte der Bund die Airline mit einer milliardenschweren Kreditbürgschaft gerettet. Der damalige Swiss-CEO Thomas Klühr und Verwaltungsratspräsident Reto Francioni zeigten in ihrer Antwort demnach «Verständnis für das geäusserte Anliegen». Die Swiss will der Bitte der Bundesräte nachkommen, bis zur vollständigen Rückzahlung des Kredits auf Boni für die Geschäftsleitung zu verzichten. Allerdings liessen sich die Manager die Möglichkeit offen, schon vor der kompletten Rückzahlung des Kredits ihr Basissalär anzuheben.

+++

22. August 2021: Frauen leiden vermehrt unter Spätfolgen

An den Spätfolgen einer Corona-Erkrankung leiden vor allem Frauen. Zu diesem Schluss kommen 14 deutsche Fachgesellschaften, Patientenverbände und weitere Experten, wie die «SonntagsZeitung» berichtete. Der Verein Long Covid hatte diesen Frühling bei 400 Betroffenen eine Umfrage gemacht. Die nun vorliegenden Resultate zeigen laut der Zeitung, dass die grosse Mehrheit der Betroffenen vor der Erkrankung fit und gesund war. Doch jetzt ist demnach die grosse Mehrheit im Alltag eingeschränkt. So waren fast 50 Prozent nicht mehr fähig, ihrer Arbeit nachzugehen, wie sie es vor der Infektion taten. 20 Prozent fielen ganz aus.

Ein Symptom bei Frauen ist das Fatigue-Syndrom mit anhaltender Müdigkeit, Erschöpfung und Antriebslosigkeit, die auch durch Schlaf nicht gelindert werden können. Eine These ist, dass vor allem bei Frauen das Immunsystem irgendwann nach der Corona-Infektion nicht mehr funktioniert. Nach Einschätzungen der wissenschaftlichen Taskforce des Bundes leiden heute etwa 200’000 Menschen in der Schweiz an Long Covid.

+++

22. August 2021: Schweizer Spitäler füllen sich mit Patienten mit Migrationshintergrund

In den Spitälern liegen zum grossen Teil Covid-19-Patienten mit Migrationshintergrund. Viele von ihnen sind eben erst aus den Ferien im Heimatland zurückgekehrt, schlecht qualifiziert und schlecht informiert, wie die «NZZ am Sonntag» mit Verweis auf Angaben von Medizinerinnen und Politiker berichtete. «Aufgrund dessen, was ich aus den Spitälern höre, ist das ein Problem», zitierte die Zeitung den Präsidenten der kantonalen Gesundheitsdirektoren, Lukas Engelberger.

Die Kantone verstärkten dem Bericht zufolge ihre Bemühungen und wollen per Whatsapp, mit Flyern, über Vereine, Integrationsstellen und Botschaften an die Migrantinnen und Migranten gelangen. Damit nicht genug. «Wir müssen uns ernsthaft überlegen, die Einreisequarantäne wieder einzuführen», sagte Engelberger weiter. Auch die Wirtschaftsdachverbände, der Arbeitgeberverband, der Gewerbeverband und Economiesuisse überlegen sich zurzeit, wie sie mithelfen können, die Impfquote zu erhöhen.

+++

22. August 2021: ETH-Forscher befürchtet neue und schlimmere Varianten

Ein ETH-Forscher hat vor einer neuen Corona-Supervariante gewarnt. Diese könne sich als Kombination der bestehenden Varianten bilden, sagte Sai Reddy, Assistenzprofessor am Department of Biosystem Science and Engineering der ETH in Basel, in einem Interview mit dem «SonntagsBlick». Beta aus Südafrika und Gamma aus Brasilien hätten Fluchtmutationen entwickelt, sodass sie Antikörpern teilweise ausweichen könnten, erklärte der Immunologe. Delta wiederum sei viel ansteckender, habe aber bis jetzt keine Fluchtmutationen gebildet.

Die Entstehung einer Kombination sei unausweichlich, sagte Reddy. Es sei die nächste Phase der Pandemie, wenn Beta oder Gamma infektiöser würden oder aber Delta Fluchtmutationen entwickle. «Das wird das grosse Problem des kommenden Jahres. Covid-22 könnte noch schlimmer werden als das, was wir jetzt erleben.» Die Schweiz werde im Herbst einen Anstieg der Fälle und damit auch der Impfdurchbrüche erleben. Allerdings nicht, weil die Impfstoffe schlecht wirkten, sondern weil die Impfrate noch zu tief sei.

+++

21. August 2021: SVP unterstützt das zweite Referendum gegen das Covid-19-Gesetz.

Über das Referendum wird am 28. November abgestimmt. Kritisiert wird vor allem das Covid-Zertifikat sowie die Ausweitung der bundesrätlichen Befugnisse. «Dieses Covid-Zertifikat ist ein Instrument der Diskriminierung, das eine Zweiklassengesellschaft schafft», sagte etwa Nationalrat Jean-Luc Addor gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Zudem erachten viele Delegierte die aktuellen Corona-Massnahmen als nutzlos.

+++

21. August 2021: Zürcher Stadtspitäler Waid und Triemli sind an der Grenze

Auch die Zürcher Stadtspitäler Waid und Triemli stehen vor einer Überlastung durch Covid-Patienten. Die Zahl der Patienten auf der Intensivstation steigt stetig. Vermehrt werden auch jüngere Personen mit einer Corona-Erkrankung in die Stadtspitäler eingeliefert. Operationen zu verschieben, ist aber noch nicht notwendig, sagt der Direktor der beiden Spitäler gegenüber Radio1. Es sei aber nicht auszuschliessen, dass es wieder so weit komme.

+++

21. August 2021: Impfmobile im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich setzt im Kampf gegen die Impfmüdigkeit auf Impfbusse. Heute Samstag gab es den Auftakt in Gossau im Zürcher Oberland. Gemeinden sowie Hoch-, Mittel- und Berufsfachschulen können Impfmobile für gezielte Veranstaltungen anfordern. Der Kanton stellt Personal, Material und Impfstoff kostenlos zur Verfügung. Bei entsprechender Nachfrage soll das Angebot auch auf Vereine und Unternehmen ausgeweitet werden.

+++

21. August 2021: A.Vogel aus Roggwil TG muss Werbekampagne für Echinaforce-Produkte ändern

In der Pandemie hat die Nachfrage nach homöopathischen Produkten stark zugenommen. Vor allem die Nahcfrage nach Echinaforce forte des Thurgauer Konzerns A.Vogel ist gestiegen. Jetzt muss A.Vogel ihre Werbung für das Produkt überdenken. Eine Untersuchung zeigt, dass die Firma illegale Werbung geschalten hat. A.Vogel konnte aber eine aussergerichtliche Einigung erziehlen. 

+++

21. August 2021: Die Winterthurer Behörden wollen den Imfpbus nicht in der Stadt

Die Stadt Winterthur verzichtet auf einen Besuch des Impfbusses. Im Kanton Zürich sind ab heute mehrere Impfbusse unterwegs. Auch die Stadt Winterthur wurde angefragt, ob einer Halt machen soll. Die Stadt lehnte allerdings ab, berichtet der Landbote. Grund sei das Impfzentrum auf dem Rieter-Areal. Dieses sei leistungsstark und reiche, um sich in Winterthur impfen zu lassen. Trotzdem werden in der Stadt Winterthure Impfbusse unterwegs sein. Grund dafür sind die Schulen. Sie haben bei der kantonalen Gesundheitsdirektion angefragt, ob die Impfbusse vorbei kommen könnten. Diese werden nun unter anderem bei der Kantonsschule Büelrain, der Berufsschule oder der ZHAW Halt machen.

+++

20. August 2021: Coronabedingte Verschiebung von den nächsten zwei Meisterschaftsspielen des FC Wil

Die Meisterschaftsspiele des FC Wil von morgen Samstag in Kriens und vom kommenden Freitag in Neuenburg mussten verschoben werden. Der Grund sind drei Corona-Fälle im Kader des FC Wil.

+++

20. August 2021: Kantonsspital Graubünden schränkt wegen Corona Besuche ein

Aufgrund der epidemiologischen Lage hat das Kantonsspital Graubünden die Besuchsregeln angepasst. Ab dem 21. August dürfen Patientinnen und Patienten nur noch von einer Person pro Tag während maximal einer Stunde besucht werden. Die strengere Regelung gelte bis auf Weiteres, schrieb das Kantonsspital Graubünden am Freitag in einer Mitteilung. Ausnahmen gelten für Eltern kranker Kinder, Partner von Gebärenden, nahe Angehörige von Sterbenden und Begleitpersonen von unterstützungsbedürftigen Patientinnen und Patienten.

Personen, die wegen Covid-19 behandelt werden, dürfen nach wie vor nicht besucht werden, wie das Spital festhielt. In Ausnahmefällen seien aber auch hier individuelle Regelungen möglich. Weiterhin gelte auch auf dem gesamten Spitalareal eine strikte Maskentragepflicht.

+++

20. August 2021: BAG meldet 2575 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 2575 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG sechs neue Todesfälle und 123 Spitaleinweisungen. Am Freitag vor einer Wochen waren 2097 neue Ansteckungen, zwei neue Todesfälle und 42 Spitaleinweisungen gemeldet worden. 

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 328,19 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zehn Tagen bei 1,43.

Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zur Zeit 77,4 Prozent. 19,8 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt.

+++

20. August 2021: St.Gallen prüft 3G-Regel für Gastronomie, Heime und Museen

St.Gallen prüft als erster Kanton die 3G-Regel für Restaurants, Veranstaltungen, Museen, Heimbesuche und Spitäler. Die St.Galler Regierung könnte angesichts der neuen Corona-Welle bereits nächste Woche einen Beschluss fassen.

+++

20. August 2021: Kanton St.Gallen meldet 203 Neuansteckungen innert eines Tages

In den vergangenen 24 Stunden wurden dem Kanton St.Gallen 203 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind 25 Fälle mehr als in der Vorwoche. Zudem meldet der Kanton einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus.

+++

20. August 2021: Kanton Schaffhausen meldet 28 neue Fälle

Für die vergangenen 24 Stunden wurden dem Kanton Schaffhausen 28 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind acht mehr als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden dem Kanton keine weiteren gemeldet. 

+++

20. August 2021: Ausserrhoder Bevölkerung macht bei Walk-in-Impfungen mit

Bei den ersten Walk-in-Impfungen in Herisau und Heiden haben sich am Mittwoch je rund 150 Personen gegen das Coronavirus impfen lassen. «Es haben mehr Leute als erwartet dieses Angebot wahrgenommen, das ist sehr erfreulich», sagte der Ausserrhoder Impf-Chef Marc Rüdin. 

Wie erwartet, habe es bei den spontanen Impfungen ohne Voranmeldung Wartezeiten gegeben, sagte Rüdin laut einer Mitteilung der Kantonskanzlei vom Freitag. Deshalb werden bei den nächsten Impfterminen mehr Personal eingesetzt und zusätzliche Anmeldestellen eingerichtet. Bis Mitte Oktober finden in den Impfzentren in Herisau und Heiden je fünf weitere Walk-in-Nachmittage statt.

Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass das Angebot, sich spontan gegen Corona impfen zu lassen, weiter rege genutzt wird. Ein mobiles Impfteam macht zudem am 24., 25. und 26. August Halt in Walzenhausen, Reute und Urnäsch. 

+++

20. August 2021: Testen soll für Teenager gratis bleiben

Der Bundesrat will Tests für Symptomlose ab Oktober kostenpflichtig machen. Dies soll auch für Kinder ab 12 Jahren gelten. Einige Kantone fordern allerdings, dass die Tests für Jugendliche bis 16 Jahre gratis bleiben sollen. Konkret handelt es sich laut «Blick» um den Jura, Basel-Stadt, Wallis und Waadt. Sie argumentieren damit, dass es noch keine konkrete Impfempfehlung für Kinder unter 16 Jahre gebe. Auch das Zertifikat werde erst ab dem 16 Altersjahr verlangt. Auch der Kinderarzt und Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, Christoph Berger, spricht sich für die höhere Altersgrenze aus. Berger findet, dass man den Jugendlichen mehr Zeit geben sollte, da sie sich noch nicht so lange impfen könnten.

+++

20. August 2021: Politiker finden Aufhebung von Covid-Zertifikaten für Getestete heikel

Die Corona-Taskforce des Bundes hat vorgeschlagen, das Covid-Zertifikat nur noch für Geimpfte und Genesene auszustellen. Gesundheitspolitiker raten von diesem heiklen Schritt ab – auch mit Blick auf das bevorstehende Referendum.

+++

20. August 2021: Maskenpflicht an Walliser Gymnasien für Ungeimpfte

Maskenpflicht an Walliser Gymnasien, Berufsschulen und sonstigen nachobligatorischen Schulen für Covid-Ungeimpfte: Dies gilt seit Beginn des neuen Schuljahres am Montag dieser Woche. Die Maskenpflicht gilt zunächst für sechs Wochen, wie der Walliser Staatsrat und Bildungsminister Christophe Darbellay am Donnerstagabend vom Onlineportal 20minuten.ch zitiert wurde. Für die Nachrichtenagentur Keystone-SDA war Darbellay nicht erreichbar. Die Massnahme an sich war bekannt und schon am 10. August in einer Mitteilung der Walliser Behörden angekündigt worden - andersherum formuliert: «Die geimpften und/oder seit sechs Monaten genesenen Lehrpersonen aller Stufen sowie die Studierenden und Lernenden der Sekundarstufe II sind von Maskenpflicht und Quarantäne befreit», hiess es dort.

+++

19. August 2021: SVP-Geschäftsführerin wegen Verstoss gegen Corona-Regeln verurteilt

Weil an einer Versammlung der Berner SVP Anfang Juli die Covid-19-Regeln nicht genügend eingehalten wurden, hat die Staatsanwaltschaft die Geschäftsführerin der Kantonalpartei mittels Strafbefehl verurteilt. Der Strafbefehl richte sich gegen sie, weil sie die Veranstaltung organisiert habe, bestätigte Aliki Panayides am Donnerstag eine Meldung auf dem Onlineportal der "Berner Zeitung".

Angaben zur Höhe der Busse machte Panayides nicht. Sie liess auch offen, ob sie den Strafbefehl an die nächsthöhere juristische Instanz weiterzieht. Das wolle sie zuerst in Ruhe prüfen, sagte die SVP-Geschäftsführerin. An der Delegiertenversammlung Anfang Juli in Belp wurde fleissig Hände geschüttelt, aus voller Kehle gesungen, aber kaum Masken getragen. Die Parteileitung machte an der Versammlung zwar mehrfach auf die Maskenpflicht im Saal aufmerksam, doch ohne grossen Erfolg. Auch erschienen wesentlich mehr Leute zur Versammlung als die 160 Personen, die sich angemeldet hatten. An der Delegiertenversammlung ging es um die Regelung der Nachfolge des abtretenden Parteipräsidenten Werner Salzmann.

+++

19. August 2021: 498 Neuinfektionen im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich haben sich seit gestern 498 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Das meldet der Kanton auf seiner Internetseite. Im Vergleich zur Vorwoche ist die Zahl damit um gut 60 Fälle angestiegen. Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion wurden innerhalb der letzten 24 keine registriert.

+++

19. August 2021: BAG meldet 2'788 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 2'788 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 22'645 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 12,3 Prozent. Zudem wurden ein neuer Todesfall und 65 Spitaleinweisungen verzeichnet .

+++

19. August 2021: Covid-19-Verstösse beschäftigen St.Galler Staatsanwaltschaft und Gerichte

Die Corona-Pandemie beschäftigt auch die St.Galler Staatsanwaltschaft und die Gerichte. Am Kreisgericht St.Gallen sind im August gleich vier Fälle angesetzt, die mit Verstössen gegen die Covid-19-Verordnung zusammenhängen. Sie sind aber nur die Spitze des Eisbergs.

+++

19. August 2021: 32 neue Fälle in Schaffhausen

Dem Kanton Schaffhausen wurden für die vergangenen 24 Stunden 32 Neuansteckungen gemeldet. Letzte Woche waren es noch 20. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine weiteren gemeldet.

+++

19. August 2021: 216 Neuansteckungen in St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet für die vergangenen 24 Stunden 216 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Dies sind 38 Fälle mehr als am vergangenen Donnerstag. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden dem Kanton keine weiteren gemeldet. 

+++

19. August 2021: Bündner Impfbus steuert Unentschlossene in 38 Gemeinden an

Ab dem kommenden Montag ist in Graubünden ein Impfbus unterwegs. Darin können sich Unentschlossene impfen und beraten lassen. Auch soll es Betrieben ab sofort möglich sein, ihren Mitarbeitenden innerhalb der Firma Impfungen anzubieten. Es habe sich gezeigt, dass spontane Impfungen ein grosses Bedürfnis der Bevölkerung seien, schrieb der Kanton Graubünden am Donnerstag in einer Mitteilung. Deshalb fährt der Impfbus ab dem 23. August in alle Bündner Regionen. Vier Wochen danach folgt für die zweite Impfdosis eine zusätzliche Tour. Impfwillige müssen für den spontanen Piecks ihre Krankenkassenkarte und ihre ID oder den Reisepass vorzeigen. Sie erhalten im Bus den Impfstoff von Pfizer/Biontech. Auch der Impfstoff von Moderna würde mitgeführt, hiess es. Dieser sei für Personen gedacht, die bereits ihre erste Impfung mit Moderna erhielten.

+++

19. August 2021: Kanton Zürich will keine Gratis-Zertifikate mehr

Geht es nach dem Bundesrat, sollen Personen ohne Symptome ab dem 1. Oktober die Corona-Schnelltests selber bezahlen. Viele Kantone unterstützen diesen Vorschlag – so auch der Kanton Zürich. Zudem haben die Zürcher einen Vorschlag im Köcher, um Test-Missbrauch zu verhindern.

+++

19. August 2021: Spitäler rufen zur Impfung auf

Die Spitäler in der Schweiz schlagen Alarm. Sie befürchten, dass wegen den Ungeimpften die Intensivstationen überlastet werden könnten. Über das vergangene Wochenende sind die Hospitalisationen beispielsweise im Thurgau und in St.Gallen sprunghaft angestiegen. Auch im Kanton Schaffhausen bereitet man sich vor, erklärt Lukas Feurer, Mediensprecher der Spitäler Schaffhausen, gegenüber «Blick». Feurer betont, dass auch Geimpfte erkrankt seien, auf der Intensivstation würden allerdings nur Ungeimpfte liegen. Miodrag Filipovic, Leiter der St.Galler Intensivstation, erklärt gegenüber dem «Tages-Anzeiger», dass beispielsweise Krebsbehandlungen verschoben werden müssten, wenn sich die Situation weiter so entwickelt. Dies hätte dann einen direkten Einfluss auf den Krankheitsverlauf dieser Personen. Die Mediziner appellieren daher an die Solidarität der Bevölkerung und fordern zur Impfung auf.

+++

18. August 2021: 496 Neuinfektionen im Kanton Zürich

Dem Kanton Zürich wurden in den vergangenen 24 Stunden 496 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Dies sind 234 Fälle mehr als vor einer Woche. Zudem hat der Kanton einen neuen Corona-Todesfall zu verzeichnen. Vier Personen mehr werden auf der Intensivstation behandelt, als am Vortag.

+++

18. August 2021: Kantonsspital St.Gallen verhängt wieder Besuchsverbot

Die Anzahl der Corona-Patienten im Kantonsspital St.Gallen ist seit Ende letzter Woche sprunghaft angestiegen. Nun ergreift das Spital wieder einschneidende Massnahmen. Ab kommender Woche führe das Spital wieder das Besuchsverbot ein, schreibt das «St.Galler Tagblatt». Besuche würden nur in besonderen Situationen auf Voranmeldung erlaubt. Zudem müssen Besuchende ein gültiges Covid-Zertifikat vorweisen können.

+++

18. August 2021: Testcenter zieht vom Kasernenareal wieder ans Triemli zurück

Das grosse Corona-Testcenter auf dem Zürcher Kasernenareal schliesst am Donnerstag um 12 Uhr: Es zieht um und nimmt ab Freitagnachmittag seinen Betrieb im Stadtspital Zürich am Standort Triemli wieder auf.

+++

18. August 2021: Impfprogramm an den Aargauer Mittel- und Berufsschulen angelaufen

Der Kanton Aargau hat sein Angebot für die Covid-19-Impfung an den Mittel- und Berufsfachschulen gestartet. In einem zweiten Schritt wird das Programm auf die Oberstufe der Volksschule ausgeweitet. Damit soll die Impfquote von 43 Prozent in der Altersgruppe der 16- bis 19-Jährigen gesteigert werden, teilten Vertreter des Gesundheits- und des Bildungsdepartements am Mittwoch an einem Medientermin an der Neuen Kantonsschule Aarau mit. Der Kanton will die Anzahl der Covid-Ausbrüche an den Schulen senken. In der ersten Schulwoche nach den Sommerferien waren mehr als 200 Schülerinnen und Schüler positiv getestet worden. An den ersten beiden Impftagen an den Mittelschulen und Berufsfachschulen in Aarau erhielten 99 Personen ihre erste Covid-19-Impfung. Die mobile Impfstation wird in vier Wochen wieder am selben Ort stationiert. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dann ihre zweite Impfdosis. Die Impfungen sind freiwillig.

+++

18. August 2021: BAG meldet 3'291 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 3'291 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 22'805 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 14,4 Prozent.  Zudem wurden sechs neue Todesfälle und 95 Spitaleinweisungen verzeichnet.

+++

18. August 2021: Impfstart für Auslandschweizerinnen und Grenzgänger in der Schweiz

Im Ausland lebende Schweizer und ihre Familien sowie Grenzgängerinnen ohne obligatorische Krankenkasse sollen sich in der Schweiz impfen lassen können. Der Bundesrat hat am Mittwoch eine entsprechende Anpassung der Covid-19-Verordnung in die Vernehmlassung geschickt.

+++

18. August 2021: Kanton Zürich startet mit Vorsicht und Tests ins neue Schuljahr

Die Corona-Fallzahlen steigen. Die Zürcher Bildungsdirektion empfiehlt den Schulen daher dringend das repetitive Testen und die Mittel- und Berufsschulen starten mit einer «Vorsichtswoche» ins neue Schuljahr.

+++

18. August 2021: Spitaleintritte wegen Corona im Thurgau sprunghaft gestiegen

Rund 30 Personen mit Corona-Erkrankung befinden sich in den Thurgauer Spitälern, davon zehn auf den Intensivstationen. Allein am vergangenen Wochenende gab es 20 Eintritte, wie Gesundheitsdirektor Urs Martin (SVP) am Mittwoch im Grossen Rat sagte. Je nach Entwicklung drohe eine Überlastung der Spitäler.

+++

18. August 2021: Kostenpflichtiges Testen spaltet Ostschweizer Kantone

Die Ostschweizer Kantone unterstützten grundsätzlich den Plan des Bundesrates bezüglich der Corona-Massnahmen. Lediglich die kostenpflichtigen Tests spalten die Kantone. Während St.Gallen und der Thurgau dafür sind, lehnen die beiden Appenzell diesen Punkt ab.

+++

18. August 2021: Taskforce-Chefin sorgt sich wegen steigender Spitaleinweisungen

Die neue Taskforce-Chefin, ETH-Professorin Tanja Stadler, sorgt sich wegen der steigenden Spitaleinweisungen in der Schweiz. Die Zahl der Hospitalisierten habe sich innerhalb eines Monats dreimal verdoppelt. Um eine kritische Lage in den Spitälern zu verhindern, müsse die Dynamik der Ansteckungen verlangsamt und die Impfungen beschleunigt werden.

+++

18. August 2021: 54 Neuansteckungen in Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen vermeldet 54 Neuansteckungen mit dem Coronavirus für die vergangenen 24 Stunden. Vergangene Woche waren es nur deren 18. Einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus musste der Kanton nicht verzeichnen. 

+++

18. August 2021: 339 Neuinfektionen im Kanton St.Gallen

Dem Kanton St.Gallen wurden in den vergangenen 24 Stunden 339 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Dies sind fast 90 Fälle mehr als vor einer Woche. Einen neuen Corona-Todesfall hat der Kanton St.Gallen nicht zu verzeichnen.

+++

18. August 2021: Winterthurer Gericht verurteilt Beizer wegen Covid-Betrug

Das Bezirksgericht Winterthur hat einen Beizer wegen Covid-Kreditsbetrug zu einer bedingten Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt. Der Mann hatte für den Notkredit einen viel zu hohen Umsatz angegeben.

+++

18. August 2021: Der Traditions-Anlass «Frauenfelder» erneut abgesagt

Der Frauenfelder Traditionsanlass «Frauenfelder» ist erneut abgesagt worden. Dies teilen die Vernastalter mit. Die Lauf-Veranstaltung hätte eigentlich durchgeführt werden können, allerdings nur mit Einschränkungen. Diese wollten die Organisatoren nicht akzeptieren, wie sie in der Mitteilung weiter schreiben. Sie hätten bereits früh entschieden, den «Frauenfelder» nur als Vollversion, ohne Teilnehmerbeschränkung und ohne Verteilung des Laufs auf mehrere Tage, durchzuführen. Der nächste «Frauenfelder» soll am 20. November 2022 über die Bühne gehen.

+++

18. August 2021: Geplante Corona-Impf-Angebote an den Schulen sorgen für Streit zwischen Schulleitern und Lehrern

Zahlreiche Kantone wie beispielsweise Zürich, Aargau oder Graubünden lancieren nach den Sommerferien ein niederschwelliges Impfangebot. Schüler können sich während der Schulzeit gegen das Coronavirus impfen lassen. So wollen die Kantone eine höhere Impf-Quote bei den Jugendlichen erreichen. Dagmar Rösler, Präsidentin des nationalen Lehrer-Verbandes spricht sich in der «SRF»-Sendung «10 vor 10» klar für ein solches Impf-Angebot an Schulen aus. Der Schulleiter-Verband auf der anderen Seite befürchtet, dass es aufgrund der Impfungen zu viel Streit zwischen den Jugendlichen kommen könnte. In der Gesellschaft habe man bereits gesehen, dass die Corona-Impfung zu grossen Gräben führen könne.

+++

18. August 2021: Unispital schliesst Permanence am Flughafen

Seit der Pandemie ist es am Flughafen Zürich ruhiger geworden. Dies hat auch die Permanence des Universitätsspital Zürich im Circle zu spüren bekommen. Sie schliesst nach knapp einem Jahr die Türen.

+++

17. August 2021: Die Experten des Bundes informieren zur aktuellen Lage

«Wir stehen am Beginn einer vierten Welle»

Die Möglichkeit, dass eine grosse Welle auf die Schweiz zukomme, die sei da. Dies sagte Patrick Mathys vom Bundesamt für Gesundheit (BAG).

Die neuen Varianten hätten dazu geführt, dass bei dieser Impfquote die Zahlen stärker steigen würden als angenommen, sagte er. Mathys mahnte zur Vorsicht.

«Wenn wir in eine Situation kommen, in der eine harte Triage notwendig ist, dann sind auch strenge Massnahmen wie ein Lockdown wieder möglich, weil eine solche Triage für ein Land wie die Schweiz nicht tragbar ist.»

Wenn die Spitäler an die Grenzen kommen, dann werden auch harte Massnahmen wieder ein Thema werden, sagte Mathys.

Bedeutung der Ferienrückkehrer

Die Ferienrückkehrer spielen eine bedeutende Rolle beim aktuellen Anstieg der Fallzahlen. Sie machen 20 Prozent oder deutlich mehr aus an den derzeit positiv Getesteten.

Deshalb sei es wichtig, dass sich Zurückkehrende wiederholt testen liessen, wie Rudolf Hauri, Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und -ärzte, am Dienstag vor den Medien in Bern erklärte.

Das verhindere eine schnelle Verbreitung des Virus. Gleiches gelte für die repetitiven Reihentests in Schulen und Betrieben. Denn die Fallzahlen stiegen auch in Familien aufgrund von Treffen, Versammlungen und Partys.

Die Virusaktivität bewege sich eindeutig nach oben. Es zeige sich das Bild einer Welle, deren effektive Bedeutung jedoch noch offen sei, so Hauri. Die Hospitalisierungen bei Menschen bis 60 Jahren nähmen zu, über alles gesehen gebe es aber keine Engpässe.

Geimpfte haben einen höheren Imfschutz als Genesene

Jüngste Forschungsergebnisse zur Immunität gegen das Coronavirus zeigten, dass der Schutz durch eine Impfung viel besser sei als nach einer Ansteckung und durchgemachten Krankheit. Dies erklärte Milo Puhan vom Forschungsprojekt Corona Immunitas.

Dieser erhöhte Schutz gelte vor allem für die neusten Varianten, sagte Puhan, Direktor des Instituts für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention an der Universität Zürich am Dienstag vor den Medien in Bern.

Durch die Impfung hätten Antikörper in der Schweiz viel häufiger nachgewiesen werden können, vor allem bei den über 65-Jährigen. In dieser Altersgruppe ist die Imfpquote relativ hoch.

Bei Befragungen habe sich zudem gezeigt, dass in den letzten Wochen Massnahmen wie Abstand halten und Masken tragen weniger gut befolgt worden seien als noch zuvor.

Bei Untersuchungen zu den Gründen der Impfung sagte Puhan, sei der Wunsch nach einer Rückkehr zur Normalität, der Selbstschutz, aber auch der Schutz der Mitmenschen genannt worden.

+++

17. August 2021: Zweites Referendum gegen Covid-19-Gesetz zustande gekommen

Auch das zweite Referendum gegen das Covid-19-Gesetz ist zustande gekommen. Dies gab die Bundeskanzlei am Dienstag bekannt. Abgestimmt darüber wird am kommenden 28. November.

Drei Referendumskomitees hatten am vergangenen 8. Juli insgesamt 187'239 Unterschriften gegen die Änderung des Covid-19-Gesetzes vom 19. März 2021 eingereicht. Die «Freunde der Verfassung», das Netzwerk Impfentscheid und das Aktionsbündnis Urkantone kritisieren den Machtausbau des Bundesrates und insbesondere das Covid-19-Zertifikat.

Gestützt auf das Covid-19-Gesetz hätten die Komitees auch Unterschriftenlisten ohne Stimmrechtsbescheinigung einreichen können. Von den Unterschriften seien 5401 samt Stimmrechtsbescheinigung eingereicht worden.

Die Bundeskanzlei ist gestützt auf die Covid-19-Verordnung ihrerseits berechtigt, den zuständigen Stellen nur so viele Unterschriftenlisten zur Bescheinigung zuzustellen, wie nötig sind, um das Zustandekommen des Referendums feststellen zu können. Nachdem sie einen Teil der eingereichten Unterschriften habe bescheinigen lassen, sei das Referendum mit 74'469 gültigen Unterschriften zustande gekommen, heisst es in der Mitteilung weiter.

In der Abstimmung vom 13. Juni hatte das Stimmvolk das Covid-19-Gesetz mit 60,2 Prozent der Stimmen gutgeheissen. Das Referendum hatten damals die «Freunde der Verfassung» ergriffen.

+++

17. August 2021: Hagenbuch und Fischental sind Impf-Schlusslichter im Kanton Zürich

In Sachen Impfbereitschaft tut sich im Kanton Zürich ein regelrechter Stadt-Land-Graben auf. Die höchsten Impfquoten weisen Gemeinden rund um den Zürichsee auf. Hagenbuch ist das Schlusslicht.

+++

17. August 2021: Kein spezielles Impfangebot an Schulen in der Stadt Zürich

An den Schulen in der Stadt Zürich wird es kein spezielles Impfangebot geben. Das berichtet «Radio 1». Der Kanton setzt für verschiedene Veranstaltungen zwar einen mobilen Impfbus ein. Für die Zürcher Schulen sei dies derzeit jedoch kein Thema, erklärte der Schulvorsteher Filippo Leutenegger. Weiter sprach er sich auch gegen die Anschaffung von Luftreinigern für die Klassenzimmer aus. Regelmässiges Lüften habe den gleichen Effekt. Über die Anschaffung von Luftreinigern, könne dann in den kälteren Monaten wieder diskutiert werden.

+++

16. August 2021: Bevölkerung gibt im Corona-Jahr weniger Geld in Restaurants aus

Die Corona-Pandemie hat im Haushaltsbudget der Bevölkerung deutliche Spuren hinterlassen: Am markantesten gingen die Ausgaben für Mahlzeiten in Restaurants, Cafés und Bars zurück, und auch für Erholung und Kultur sowie für Hotels wurde weniger ausgegeben. Dies belegen Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BSF) zum vergangenen Jahr, die am Montag veröffentlicht wurden. Um die Schwankungen wegen der Einschränkungen des täglichen Lebens und der Wirtschaft sichtbar zu machen, wurden die Resultate der Haushaltsbudgeterhebung ab Januar 2020 laut BFS erstmals quartalsweise ausgewiesen und mit den entsprechenden Quartalen der Referenzjahre verglichen. Im Vergleich zum mittleren Wert der Vorjahre von 539 Franken pro Monat und Haushalt gaben die Haushalte im zweiten Quartal 2020 weniger als die Hälfte aus: 222 Franken. Diese Ausgaben sind über das ganze Jahr beträchtlich tiefer als in den Vorjahren. Bei den Ausgaben für Mahlzeiten in Restaurants, Cafés und Bars ist der Rückgang im zweiten Quartal 2020 noch deutlicher: Die 69 Franken pro Monat und Haushalt entsprechen noch rund einem Drittel des Niveaus der Vorjahre.

+++

16. August 2021: Kanton Zürich meldet 909 Neuinfektionen übers Wochenende

Dem Kanton Zürich wurden für die vergangenen 72 Stunden 909 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Letzte Woche meldete der Kanton 521 Neuinfektionen. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine weiteren gemeldet.

+++

16. August 2021: BAG startet neue Informationskampagne zur Covid-19-Impfung

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat am Montag eine neue Informationskampagne zur Covid-19-Impfung gestartet. Die Covid-19-Impfung sei die wichtigste Massnahme, um die Konsequenzen der Pandemie zu reduzieren. «Wer sich noch vor dem Herbst impfen lässt, hilft mit, einer neuen Pandemiewelle entgegenzuwirken und leistet einen Beitrag, die Freiheiten des Alltags zurück zu bringen», schrieb das BAG am Montag in einer Mitteilung. Mit dem Appell «Nicht verpassen: impfen lassen» will das BAG daran erinnern, dass die Impfung das wirksamste Mittel ist, sich und andere vor einer Covid-19-Erkrankung und einem allfälligen schweren Verlauf zu schützen. Bisher erhielten laut BAG rund zwei von drei Erwachsenen ab 18 Jahren mindestens die erste Covid-19-Impfung. Wer noch im August die Erstimpfung wahrnehme, werde bis zu den Herbstferien den vollständigen Impfschutz geniessen, schrieb das BAG. Die Impfung ist ab 12 Jahren zugelassen. Informationen zur Anmeldung für die Impfung sind auf den Websites der Kantone zu finden.

+++

16. August 2021: «Winti Mäss» 2021 abgesagt

Zum zweiten Mal in Folge muss die «Winti Mäss» abgesagt werden. Die Unsicherheit rund um das Coronavirus lasse eine Durchführung nicht zu.

+++

16. August 2021: BAG meldet 5'578 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 72 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 5'578 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 60'812 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 9,2 Prozent. Zudem wurden vier Todesfälle und 83 Spitaleinweisungen registriert.

+++

16. August 2021: Kein Erfolg für Stimmrechtsbeschwerden gegen Covid-Gesetz

Das Bundesgericht ist auf sechs Stimmrechtsbeschwerden zum Covid-19-Gesetz nicht eingetreten. Die aus verschiedenen Kantonen stammenden Beschwerdeführer rügten die Informationen des Bundesrates zur Materie und machten Hinweise auf Unregelmässigkeiten im Vorfeld geltend. Die Beschwerden wurden vor der Abstimmung am 13. Juni bei den Behörden des Kantons Schwyz (zwei Beschwerden), Zürich (zwei Beschwerden), Bern und Basel-Landschaft eingereicht. Die Kantons-Regierungen traten nicht auf die Eingaben ein, weil die Materie kantonsübergreifende Fragen betraf. Die Beschwerdeführer zogen die Fälle ans Bundesgericht weiter und beantragten die Verschiebung der Abstimmung oder deren nachträgliche Annullierung. Sie machten geltend, das Recht auf freie Meinungsbildung im Rahmen der Ausübung der politischen Rechte sei durch den Bundesrat, die Verwaltung und die Parlamentarier verletzt worden. Sie führten weiter aus, dass es vor der Abstimmung Anzeichen für Unregelmässigkeiten gegeben habe.

Unzureichende Begründung

In einem am Montag veröffentlichten Urteil hat das Bundesgericht festgehalten, die Rügen seien nicht ausreichend begründet worden. In seinen Erwägungen schreibt es ausserdem, dass die bundesrätlichen Abstimmungserläuterungen nicht anfechtbar sind. Auf die in den Beschwerden geltend gemachten Ausführungen zu den Unregelmässigkeiten im Vorfeld der Abstimmung ist das Bundesgericht nicht eingetreten, weil sie auf kantonaler Ebene nicht gerügt wurden. Das Covid-Gesetz wurde mit 60,21 Prozent Ja-Stimmen angenommen.

+++

16. August 2021: 58 Neuinfektionen in Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet 58 Neuansteckungen mit dem Coronavirus für die vergangenen 72 Stunden. Letzte Woche waren es deren 34. Weitere Todsesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine gemeldet.

+++

16. August 2021: 404 Neuansteckungen im Kanton St.Gallen

Dem Kanton St.Gallen wurden für die vergangenen 72 Stunden 404 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Im Vergleich zu Vorwoche ist dies ein massiver Anstieg. Damals wurden lediglich 163 Neuinfektionen gemeldet. Weiter teilt der Kanton mit, dass eine wietere Person an den Folgen des Virus verstorben ist.

+++

15. August 2021: Impfquoten im kantonalen Vergleich

Die Impfbereitschaft in den Kantonen ist stark unterschiedlich. Schlusslicht beim Impfen gegen Covid-19 ist aktuell Appenzell Innerrhoden, wie der «SonntagsBlick» schreibt. Nur knapp 40 Prozent der Bevölkerung in diesem Kanton sind vollständig geimpft. Auf wenig Widerhall stösst die Impfkampagne ferner in den Kantonen Schwyz, Glarus, Appenzell Ausserrhoden, Nidwalden, St. Gallen, Thurgau und Uri. Vor allem auf dem Lande herrsche eine Impfskepsis. Der Kanton Glarus will nun die Jugendlichen via Social Media zur Impfung motivieren und plant eine SMS-Aktion. Obwalden setzt auf eine Inserate-Kampagne und Appenzell Innerrhoden auf direkte Kommunikation. Und St. Gallen appelliert gemeinsam mit dem FC St. Gallen, den Olma-Messen und dem Open Air St. Gallen an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen.

+++

15. August 2021: Berset stellt Forderungen an Wirtschaft

Gesundheitsminister Alain Berset hat die Schweizer Bevölkerung eindringlich dazu aufgerufen, sich impfen zu lassen. In einem Interview mit dem «SonntagsBlick» sagte Berset, es brauche nochmals einen richtigen Schub von allen, damit sich noch mehr Menschen zur Impfung entschlössen. Ein grösseres Engagement wünscht er sich vor allem von der Wirtschaft. Da sei noch viel Luft nach oben. Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, und die Genfer Infektiologin Pauline Vetter unterstützen Berset, schreibt der «SonntagsBlick» weiter. Zahlreiche Daten bestätigten, dass die Impfstoffe nicht nur wirksam, sondern auch sicher seien. Eine Infektion berge dagegen das Risiko eines schweren Verlaufs.

+++

15. August 2021: Schweizer Bergbahnen leiden weiterhin unter der Krise

Die Schweizer Bergbahnen leiden unter der Corona-Pandemie, den Unwettern und den fehlenden internationalen Gästen. Der Umsatz der Bahnen ist gegenüber dem letzten normalen Sommer 2019 um einen Drittel eingebrochen, wie die «SonntagsZeitung» berichtet. Zwei schlechte Wintersaisons in Folge und die enttäuschende Sommersaison hätten bei den Bahnen Spuren hinterlassen. Die Finanzkraft sei geschwächt, sagte Berno Stoffel, Direktor der Seilbahnen Schweiz. Wenn es nochmals einen schlechten Winter gebe, dann werde es auch bei grossen Bahnen finanziell eng. Bereits vor der Pandemie kämpften viele Bahnen mit grossen wirtschaftlichen Problemen, wie eine Auswertung der Geschäftsberichte 2019/2020 zeige. Zwei Drittel der geplanten Investitionen seien abgesagt oder verschoben worden.

+++

14. August 2021: Demonstration in der Stadt Zürich

Am Samstagnachmittag haben sich in der Stadt Zürich rund 350 Personen für eine Demonstration für Liebe und gegen die Corona-Massnahmen versammelt. Start und Zielpunkt war der Turbinenplatz. Die sogenannte «FreeParade» wurde von Gegnern der Corona-Massnahmen angemeldet.

+++

14. August 2021: Massnahmen des Bundesrats zeigen offenbar Wirkung

Nachdem in den letzten Wochen viele Impfzentren ihr Angebot bereits runterfahren konnten, hat die Nachfrage nach einer Corona-Impfung zuletzt wieder stark zugenommen. Dies berichtet «20 Minuten» online.

Ein Grund dafür dürfte sein, dass der Bundesrat die Corona-Tests bald kostenpflichtig machen will - eine Massnahme, die er an der ersten Sitzung nach der Sommerpause verkündet hat. Somit müssten Ungeimpfte künftig tief ins Portemonnaie greifen, um Anlässe besuchen zu können, für die es ein Covid-Zertifikat braucht.

+++

14. August 2021: Alain Berset rechnet mit vierter Corona-Welle

In der «Südostschweiz» wagt der Gesundheitsminister einen düsteren Blick in die Zukunft: Er rechnet mit einer baldigen, vierten Corona-Welle. Diese dürfte vor allem für Ungeimpfte gefährlich werden, so Berset. Er empfiehlt deshalb nochmals ausdrücklich, sich zum eigenen Schutz gegen Corona impfen zu lassen. Ob bald auch eine Auffrischung der Corona-Impfung nötig wird, sei zurzeit noch unklar. 

+++

13. August 2021: Mehr als 5300 Meldungen über Nebenwirkung nach Covid-Impfung

Bei den mehr als 9,2 Millionen in der Schweiz verabreichten Impfdosen gegen das Coronavirus sind bisher 5304 unerwünschte Nebenwirkungen gemeldet worden. Zwei Drittel davon waren nicht schwerwiegend.

Betroffen waren vor allem Frauen und ältere Personen, im Mittel waren diese 57,7 Jahre alt, wie Swissmedic am Freitag mitteilte. 21,9 Prozent waren 75 Jahre oder älter. Bei den Meldungen, bei denen die Nebenwirkung als schwerwiegend eingestuft wurde, waren die Betroffenen im Mittel 61,3 Jahre alt.

In 133 der schwerwiegenden Fälle sind die betroffenen Personen in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zur Impfung gestorben. Gemäss Swissmedic gibt es trotz der zeitlichen Nähe in keinem Fall konkrete Hinweise, dass die Impfung zum Tod geführt hat. Das mittlere Alter dieser Personen lag bei 80,7 Jahren.

Weiterhin führt der Impfstoff von Moderna häufiger (61,8 Prozent) zu Nebenwirkungen als jener von Pfizer/Biontech (36,5 Prozent). Bei 91 Fällen respektive bei 1,7 Prozent der Fälle wurde der Impfstoff nicht angegeben.

Gemäss Swissmedic ändern die gemeldeten und analysierten Nebenwirkungen das Nutzen-Risiko-Profil der beiden in der Schweiz zugelassenen Impfstoffe nicht.

+++

13. August 2021: BAG meldet 2097 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 2'097 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG zwei neue Todesfälle und 42 Spitaleintritte.

Am Freitag vor einer Wochen waren 1'162 neue Ansteckungen, zwei neue Todesfälle und 36 Spitaleinweisungen gemeldet worden.

+++

13. August 2021: Täglich Covid-Impfungen ohne Anmeldung in Weinfelden

Die Walk-in-Impfungen im Impfzentrum Weinfelden werden ausgedehnt. Ab nächster Woche können Impfwillige montags bis freitags von 16 bis 20 Uhr sowie samstags von 8 bis 12 Uhr ohne Anmeldung ins Impfzentrum kommen.

+++

13. August 2021: 170 neue Fälle in St.Gallen

Im Kanton St.Gallen haben sich in den letzten 24 Stunden 170 Menschen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Das meldet der Kanton auf seiner Webseite. Das sind gut hundert mehr als noch am vergangenen Freitag. Dazu meldet der Kanton einen neuen Todesfall in Zusammenhang mit Covid 19.

+++

13. August 2021: Berner Kinderarzt hält Corona-Risiko beim Schulstart für gering

Schülerinnen und Schüler sind nach dem Ende der Sommerferien in vielen Kantonen keinen erhöhten Risiken wegen des Coronavirus ausgesetzt. Es gebe keinen Grund zu besonderer Sorge, sagte der Berner Kinderarzt und Infektiologe Christoph Aebi.

+++

12. August 2021: Hunderte Personen demonstrieren in Bern gegen Corona-Massnahmen

Am Donnerstag Abend zogen zwischen 700 und 800 Personen durch Bern. Sie demonstrierten gegen die Corona-Massnahmen des Bundes. Die Kundgebung verlief grösstenteils friedlich. Die Kantonspolizei Bern war vor Ort. 

+++

12. August 2021: Vier Impfmobile rollen bald durch den Kanton Zürich

Rund 70 Prozent der erwachsenen Personen im Kanton Zürich sind mindestens einmal gegen Covid-19 geimpft. Mit vier Impfbussen will die Gesundheitsdirektion die Quote weiter steigern.

+++

12. August 2021: Zürich verzeichnet 432 Neuansteckungen

Dem Kanton Zürich wurden für die vergangenen 24 Stunden 432 neue Corona-Fälle gemeldet. Letzte Woche waren es 169 neue Fälle. Weiter teilt der Kanton mit, dass es einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus gab. 

+++

12. August 2021: BAG meldet 2'125 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 2'125 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Das sind doppelt so viele Neuansteckungen wie vor einer Woche. 19'149 Tests wurden druchgeführt, die Positivitätsrate entspricht 11,1 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG drei neue Todesfälle und 41 Spitaleintritte. 

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 185,97 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor 14 Tagen bei 1,22. Die dominante Virusvariante Delta ist für 96,7 Prozent der Ansteckungen verantwortlich. Die dominante Virusvariante Delta ist für 96,7 Prozent der Ansteckungen verantwortlich.

+++

12. August 2021: Betroffene berichteten von zahlreichen Long Covid-Symptomen

In einer nicht repräsentativen und von Laien durchgeführten Umfrage des Vereins Long Covid Schweiz unter 400 Betroffenen gaben drei von vier Teilnehmende an, mehr als drei Monate unter den Spätfolgen einer Covid-19-Infektion leiden. Ein Drittel der Befragten war zum Zeitpunkt der Umfrage bereits ein halbes Jahr krank. Die häufigsten Beschwerden waren demnach anhaltende Erschöpfung (91 Prozent der Befragten), Belastungsintoleranz (84 Prozent), Konzentrations- und Gedächtnisprobleme (75 Prozent), Kurzatmigkeit sowie Atemnot bei Belastung (71 Prozent), Kopfschmerzen (70 Prozent), Schlafstörungen (67 Prozent) und Muskelschmerzen (64 Prozent). Weniger häufig berichteten die Betroffenen von psychischen Beschwerden wie Ängsten (26 Prozent) und Depressionen (36 Prozent). Die Befragten hätten die Liste der vorgeschlagenen 30 Long Covid-Symptome mit über 150 Symptomen ergänzt, wie Long Covid Schweiz in einer Mitteilung vom Donnerstag schrieb.

+++

12. August 2021: Travail Suisse und KV fordern Lohnerhörungen je nach Branche

Der Gewerkschaftsdachverband Travail Suisse und der Kaufmännische Verband fordern für 2022 unterschiedliche Lohnerhöhungen je nach Branche - stärkere etwa für Banken und die Baubranche, schwächere für die Gastronomie und die Luftfahrt.

+++

12. August 2021: Impfen vor dem Stadionbesuch in St.Gallen bald möglich

Der Kanton St.Gallen will die Impfbereitschaft in der Bevölkerung neu entfachen. Dafür bietet er neuerdings Walk-In-Impfungen an. Auch Spontanimpfungen vor Grossanlässe werden bald möglich sein. Am kommenden Samstag können sich Fussballfans vor dem Spiel des FC St.Gallen gegen das Coronavirus immunisieren lassen.

+++

12. August 2021: 20 neue Fälle in Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen verzeichnet für die vergangenen 24 Stunden 20 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind etwa doppelt soe viele, wie vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden dem Kanton keine weiteren gemeldet.

+++

12. August 2021: Kanton St.Gallen meldet 178 Neuinfektionen

Dem Kanton St.Gallen wurden in den vergangenen 24 Stunden 178 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Im Vergleich zur Vorwoche ist dies mehr als eine Verdreifachung. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden dem Kanton keine weiteren gemeldet.

+++

12. August 2021: Schweiz laut Ackermann mit gutem Mittelweg in der Corona-Pandemie

Die Schweiz hat nach Ansicht des scheidenden Präsidenten der Covid-19-Task-Force des Bundes, Martin Ackermann, in der Corona-Pandemie einen guten Mittelweg gefunden. Es habe sich gezeigt, dass der Staat nicht alles verordnen müsse.

+++

11. August 2021: Passagierzahlen am Flughafen Zürich bleiben unter Vor-Corona-Niveau

Der Flughafen Zürich leidet weiter stark unter der Coronakrise, auch wenn sich die Passagier-Zahlen zuletzt deutlich verbessert haben. Im Juli sind fast doppelt so viele Menschen über den grössten Schweizer Flughafen gereist wie noch vor einem Jahr. Aber im Vergleich zu vor der Krise waren es immer noch mehr als die Hälfte weniger.

+++

11. August 2021: Stadt Schaffhausen testet neu auch Kindergarten-Kinder

Die Corona-Tests in den Schulen der Stadt Schaffhausen werden weiter ausgeweitet. Nach den Sommerferien müssen auch die Kindergarten-Kinder wöchentlich zum Spucktest antraben. Nicht alle Eltern sind froh darüber.

+++

11. August 2021: Kantone einverstanden mit Bundesrat - Kritik vom Gewerbeverband

Im Gegensatz zur SVP und zum Gewerbeverband sind die Kantone einverstanden mit den von der Landesregierung am Mittwoch vorgestellten Corona-Massnahmen. Dass der Bundesrat den Übergang in die Normalisierungsphase ohne zusätzliche Lockerungen beschlossen hat, sei nachvollziehbar.

+++

11. August 2021: Weitere Welle verhindern - SP stellt Fragen an St.Galler Regierung

Was unternimmt der Kanton St.Gallen, um eine weitere Corona-Welle zu verhindern? SP-Kantonsrätin Bettina Surber (St.Gallen) stellt der Regierung in einer Einfachen Anfrage eine Reihe von Fragen, etwa zum zögerlichen Impffortschritt oder zu Tests.

+++

11. August 2021: Keine Änderung der Corona-Massnahmen - Bald keine Gratistests mehr?

Die Corona-Politik des Bundes geht in eine neue Phase: Fortan will der Bundesrat die Schraube bei den Massnahmen erst wieder anziehen, wenn eine Überlastung der Spitäler droht. Zudem sollen Tests von Personen ohne Symptome ab Oktober nicht mehr bezahlt werden. 

+++

11. August 2021: 262 Neuinfektionen im Kanton Zürich

Dem Kanton Zürich wurden in den vergangenen 24 Stunden 262 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind 89 Fälle mehr als vor einer Woche. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden nicht gemeldet.

+++

11. August 2021: BAG meldet 2'120 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 2'120 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 19'432 Tests wurden gemacht, was eine Positivitätsrate von 10,9 Prozent ergibt. Gleichzeitig registrierte das BAG zwei neue Todesfälle und 48 Spitaleinweisungen.

+++

11. Agust 2021: Bundesrat spricht Gelder für den öffentlichen Verkehr

Wie im vergangenen Jahr soll der öffentliche Verkehr auch 2021 finanziell unterstützt werden. Der Bundesrat schlägt vor, dass der Bund die Defizite in Folge der Corona-Pandemie übernimmt. Er reagiert damit auf drei vom Parlament überwiesene Vorstösse. Geld erhalten sollen laut Bundesrat der regionale Personenverkehr und der Schienengüterverkehr. Das Geld für den Personenverkehr ist bereits budgetiert. Für den Schienengüterverkehr beantragt der Bundesrat zusätzliche 25 Millionen Franken. Anders als das Parlament will die Regierung jedoch den Ortsverkehr und den touristischen Verkehr nicht finanziell unterstützen. Dies sei Aufgabe der Kantone und Gemeinden, argumentiert der Bundesrat.

+++

11. August 2021: 18 Neuinfektionen in Schaffhausen

Dem Kanton Schaffhausen wurden für die vergangenen 24 Stunden 18 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Im Vergleich zur Vorwoche ist dies eine Verdreifachung der Fälle. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine gemeldet.

+++

11. August 2021: Abgewiesene Asylsuchende sollen künftig zu einem Covid-Test gezwungen werden können

Abgewiesene Asylsuchende sollen künftig zu einem Covid-Test gezwungen werden können, wenn dieser für die Ausschaffung verlangt wird. Trotz Kritik von Hilfswerken und der Schweizerischen Flüchtlingshilfe hält der Bundesrat an diesem Vorgehen fest. Er hat die Botschaft für eine entsprechende Gesetzesänderung verabschiedet. Die Zwangsmassnahme soll im Ausländer- und Integrationsgesetz (AIG) festgeschrieben werden. Entscheiden wird schliesslich das Parlament. Als Reaktion auf die Kritik, die auch die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter äusserte, hat der Bundesrat nun jedoch zwei Anpassungen vorgenommen: Jugendliche unter 15 Jahren sollen nicht zu einem Test gezwungen werden können, und die Tests sollen von spezifisch geschultem medizinischen Personal durchgeführt werden.

+++

11. August 2021: Über 250 Neuinfektionen im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzten 24 Stunden 253 Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind fast 200 Fälle mehr als am Mittwoch vor einer Woche. Damals wurden 61 Fälle gemeldet. Einen neuen Corona-Todesfall hat der Kanton keinen zu verzeichnen.

+++

11. August 2021: Credit Suisse überweist Corona-Betrüger Millionen

Credit Suisse entlarvt einen Corona-Betrüger und überweist ihm trotzdem Millionen. Dies berichtete der «Tages-Anzeiger». Mit schnell und unbürokratisch vergebenen Covid-Krediten wollte der Bundesrat Firmen unbeschadet durch die Pandemie bringen. Das lockte auch Kriminelle an. So zahlte die Credit Suisse einem Unternehmer über drei Millionen Franken aus, obwohl ein Mitarbeiter der Bank bereits nach Minuten festgestellt hatte, dass die Angaben in den Gesuchen falsch waren. Der Grossteil der ausbezahlten Gelder ist nun weg, den Schaden trägt die Öffentlichkeit.

+++

11. August 2021: Impftermine im Kanton Zürich werden knapp

Impfwillige aus dem Kanton Zürich warten derzeit unter Umständen länger auf einen Termin. Im Kanton Zürich schliessen immer mehr Corona-Impfzentren, obwohl die Behörden weiterhin dazu aufrufen, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Dies wirkt sich auf die Wartezeit für Impfwillige aus, berichten verschiedene Medien. So melden einige, dass sie auf ein Walk-In-Angebot zurückgreifen mussten, weil sie weit und breit keinen kurzfristigen Termin mehr erhalten haben.

+++

10. August 2021: Schulbeginn im Sendegebiet - das sind die Regeln im Klassenzimmer 

Im ganzen Sendegebiet kehren viele Schülerinnen und Schüler zurück in die Schulzimmer. Die Schulen gehen bereits ins zweite Schuljahr in der Pandemie. In allen Kantonen, ausser im Kanton Zürich, geht nächste Woche das neue Schuljahr wieder los.

+++

10. August 2021: Kanton Zürich meldet 373 Neuansteckungen innert eines Tages

In den vergangenen 24 Stunden wurden im KAnton Zürich 373 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Im Vergleich zur Vorwoche sind dies 195 Fälle mehr. Zudem wurde dem Kanton ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet. 

+++

10. August 2021: 177 Neuinfektionen im Kanton Thurgau innert einer Woche

Der Kanton Thurgau meldet für die vergangenen sieben Tage 177 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Dies sind fast 70 Fälle mehr als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden dem Kanton keine weiteren gemeldet.

+++

10. August 2021: BAG meldet 1'910 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 1'910 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 18'460 Tests wurden gemacht, was eine Positivitätsrate von 10,3 Prozent ergibt. Zudem wurden ein neuer Todesfall und 26 Spitaleinweisungen verzeichnet. Am Dienstag vor einer Woche waren beim BAG innerhalb von 24 Stunden 1059 Meldungen zu bestätigten Corona-Ansteckungen eingegangen. Zudem registrierte das BAG damals 53 Spitaleinweisungen aber keine neuen Todesfälle.

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 154,5 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 30. Juli bei 1,22.

+++

10. August 2021: Schweizer leben dank Krise bewusster

Die Corona-Krise hat bei den Schweizerinnen und Schweizern zu einem bewussteren Lebensstil geführt. In einer Umfrage des Vergleichsdienstes «moneyland.ch» gibt über die Hälfte der Teilnehmenden an, dass sie bewusster leben als vor der Krise. Dies dürfte auch auf die Einschränkungen bei den sozialen Kontakten zurückzuführen sein, glaubt Raphael Knecht von «moneyland.ch». In der Umfrage gab auch ein Drittel der Befragten an, mehr Sport zu treiben als vor der Pandemie. Auch finanziell hat die Corona-Krise Auswirkungen. So gibt rund jeder vierte an, dass seine oder ihre finanzielle Lage während der Pandemie schlechter geworden ist. Ein Fünftel der Befragten ist gar in finanzielle Bedrängnis geraten.

+++

10. August 2021: Unterschriftensammlung für grössere Gastro-Aussenbereiche stockt

Die Unterschriftensammlung für dauerhaft grössere Aussenbereiche für Zürcher Gastrobetriebe ist ins Stocken geraten. Mehrere Verbände fordern in einer Petition, dass die Gastrobertiebe auch nach der Corona-Pandemie ihre vergrösserten Aussenflächen bewirtschaften dürfen. Die Unterschriftensammlung kommt aber nur schleppend voran, sagt der Präsident von Gastro Zürich City, Urs Pfäffli, gegenüber «Radio 1». Die Stadt Zürich hat den Wîrten ursprünglich die Erweiterung ihrer Aussenbereiche erlaubt, weil sie wegen der Corona-Pandemie im Inneren keine Gäste bewirten durften.

+++

10. August 2021: Bahnverkehr erholt sich langsam nach dem Corona-Pandemie-Jahr 2020

Der öffentliche Verkehr erholt sich zwar im Vergleich zum ersten Corona-Jahr 2020, das Passagieraufkommen im Schienenverkehr lag aber im zweiten Quartal dieses Jahres noch rund 40 Prozent unter dem Vergleichsquartal 2019. Der Schienengütervekrehr hingegen legte zu. Der grosse Nachfragesprung nach dem deutlichen Rückgang als Folge der Corona-Pandemie lasse auf sich warten, schreibt der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr Litra am Dienstag in einer Mitteilung. Nicht leicht zu interpretieren sei die gegenwärtige Entwicklung mit Blick auf das Vorjahr, denn das zweite Quartal 2020 falle mit dem ersten Shutdown und den grossen Einschränkungen im öffentlichen Verkehr zusammen.

+++

10. August 2021: Kanton Thurgau verlängert Walk-In-Impfangebot

Der Kanton Thurgau verlängert sein Walk-In-Impfangebot. Wegen der grossen Nachfrage können sich Impfwillige nun auch diesen Donnerstag im Impfzentrum Weinfelden spontan gegen Covid-19 impfen lassen, teilt der Fachstab Pandemie des Kantons Thurgau mit. An den vergangenen vier Donnerstagen hätten jeweils mehrere hundert Personen das Angebot wahrgenommen. Eine Weiterführung und Ausdehnung der Walk-in-Impfungen ab nächster Woche wird derzeit diskutiert.

+++

10. August 2021: Zürcher Regierungspräsidentin: Regeln für Ungeimpfte zulässig

Ungeimpfte sollen sich vor Geimpften einschränken, sollte es zu einer Überlastung des Gesundheitswesens aufgrund der Corona-Pandemie kommen. Dies sagt die Zürcher Regierungspräsidentin Jaqueline Fehr (SP) in einem Interview. Sie verweist dabei auf die in der Bundesverfassung verankerte Rechtsgleichheit.

+++

10. August 2021: Kanton St.Gallen meldet 125 Neuinfektionen

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzten 24 Stunden 125 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das sind mehr als doppelt so viele wie vor einer Woche. Vergangenen Dienstag wurden 61 Neuinfektionen gemeldet. Neue Todesfälle meldet der Kanton seit gestern keine. Zurzeit befinden sich 16 Personen mit einer Corona-Erkrankung im Spital. Eine davon muss auf der Intensivstation behandelt werden.

+++

10. August 2021: Doppelt Geimpfte können sich dritte Impf-Dosis erschleichen

In den Kantonen Zürich und St.Gallen können sich Personen eine dritte Corona-Impfung erschleichen. Denn wie «20 Minuten» berichtet, können doppelt geimpfte Personen sich in anderen Kantonen problemlos für eine weitere Impfung anmelden. Möglich sei dies laut der Zürcher Gesundheitsdirektion, weil kein nationales Impfregister existiere. Ein solches ist aus Datenschutzgründen nicht möglich. Eine Drittimpfung wurde von Swissmedic bisher nicht zugelassen und noch nicht vom Bund empfohlen. «Wie bei allen medizinischen Behandlungen ist das Abweichen von den geltenden Fachempfehlungen nur bei dringlicher, ärztlich geprüfter Indikation angezeigt», wird der der Basler Kantonsarzt Thomas Steffen zitiert.

+++

10. August 2021: Dachverbände der Lehrpersonen gegen obligatorische Impfung

Der Dachverband der Lehrpersonen in der Romandie (SER) spricht sich «eindeutig für systematische Speicheltests» in den Schulen aus, um die Verbreitung des Coronavirus zu bekämpfen. Der Verband wehrt sich jedoch gegen eine Impfpflicht für Lehrer. «Kein anderer Beruf unterliegt dieser Verpflichtung, und es gibt keinen Grund, warum Lehrerinnen und Lehrer eine Ausnahme sein sollten», erklärte Gewerkschaftspräsident Samuel Rohrbach in einem am Dienstag von «La Liberté» veröffentlichten Interview. «Das Schulpersonal sollte eingeladen werden, sich impfen zu lassen, nicht mehr.» Rohrbach hingegen befürwortet regelmässige Anti-Covid-19-Massentests an den Schulen. «Diese Strategie ermöglicht es, eine Infektion schnell zu erkennen und eine Quarantäne der gesamten Klasse zu vermeiden», sagte er. Er weist die Kritik zurück, dass das Verfahren im Verhältnis zur Zahl der festgestellten positiven Fälle umständlich und teuer sei. «Ich habe es in meinen Klassen erlebt: Der Test selbst ist schnell erledigt und behindert den Unterricht nicht.» Rohrbach räumt jedoch ein, dass der administrative Teil «ein wenig Zeit in Anspruch nimmt», aber dies sei zum Wohle aller.

Das Tragen von Hygienemasken hält Samuel Rohrbach angesichts der aktuellen epidemiologischen Situation für eine «angemessene Massnahme». «Das Virus ist unter Teenagern weit verbreitet», sagte er. Die Maske sei allerdings ein Hindernis für die Kommunikation unter den jüngsten Schülern. «In diesem Alter ist die Mimik sehr wichtig.» Ausserdem fordert er die Installation von CO2-Messgeräten in den Klassenzimmern. «Diese Geräte zeigen an, wann man die Fenster öffnen muss, um die Luft zu erneuern», erklärt er.

+++

9. August 2021: 521 neu Ansteckungen im Kanton Zürich über das Wochenende

Der Kanton Zürich meldet über das Wochenende 521 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Todesfälle sind nicht registriert worden. Zurzeit befinden sich 66 Personen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion im Spital. 22 davon sind in der Intensivpflege, dreizehn werden beatmet.

+++

9. August 2021: BAG meldet 3'144 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 72 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 3'144 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 57'281 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht somit 5,5 Prozent. Neue Todesfälle gab es keine, aber 38 Spitaleinweisungen.

+++

9. August 2021: Swissmedic lässt Moderna-Impfstoff für 12- bis 17-Jährige zu

Swissmedic hat eine Indikationserweiterung des Spikevax-Impfstoffs von Moderna für 12- bis 17-Jährige genehmigt. Die befristete Zulassung sei aufgrund einer fortlaufenden Studie mit 3'732 Kindern in diesem Alter erteilt worden.

+++

9. August 2021: Kanton Schaffhausen registriert 34 Neuansteckungen

Dem Kanton Schaffhausen wurden übers Wochenende 34 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine weiteren vermeldet.

+++

9. August 2021: Kanton St.Gallen meldet 163 Neuinfektionen

Übers Wochenende hat der Kanton St.Gallen 163 Neuansteckungen mit dem Coronavirus registriert. Das sind über 100 Fälle mehr als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine weiteren gemeldet.

+++

9. August 2021: Forscherin fordert Tests für Schüler und Schülerinnen nach der Pandemie

Die Corona-Pandemie hinterlässt bei Schülerinnen und Schülern Spuren. Daher fordert die Lernforscherin Elsbeth Stern von der ETH Zürich Tests, um das Ausmass von schulischen Defiziten bei Kindern festzustellen.

+++

9. August 2021: Gastro-Suisse fordert ein Ende der Covid-Zertifikats-Pflicht

Der Wirtschafts-Dachverband Economie-Suisse hat sich in der Sonntags-Presse für eine Zertifikats-Pflicht für Veranstaltungen, Fitnesszenter und Restaurants ausgesprochen. Dies stösst Casimir Platzer, Präsident von Gastro-Suisse, sauer auf. In einem Interivew mit den «CH-Media»-Zeitungen lehnt er eine solche Zertifikats-Pflicht ab. Grund dafür sei, dass auch geimpfte und kürzlich getestete Personen das Corona-Virus weitergeben könnten. Daher müsse man aus seiner Sicht ganz auf das Covid-Zertifikat verzichten.

+++

8. August 2021: Corona-Krise verursacht Gesundheitskosten von 700 Millionen Franken

Die Corona-Pandemie hat in der Schweiz laut Schätungen Gesundheitskosten von 700 Millionen Franken verursacht. Der Krankenkassen-Verband Santé Suisse geht davon aus, dass alleine die Spital-Behandlungen rund 450 Millionen Franken verursacht haben. Das berichtet die «Sonntags-Zeitung». Weitere 150 Millionen Franken kosten die Impfungen.

+++

8. August 2021: Oberster Schulleiter stellt sich gegen Massentests an Schulen

Der Präsident des Verbandes Schulleiterinnen und Schulleiter Schweiz, Thomas Minder, ist gegen regelmässige Corona-Tests an Schulen. In wenigen Wochen kommen die Schüler aus den Sommerferien zurück. Der Bund fordert daher, dass die Schulen regelmässige Corona-Tests machen. Gegenüber der «NZZ am Sonntag» sagte Minder, dass der Aufwand für die Massen-Tests zu gross sei. Wie die Erfahrungen zeigten, könnten dadurch keine versteckten Corona-Fälle entdeckt werden.

+++

8. August 2021: Berset stellt weitere Lockerungen «in wenigen Wochen» in Aussicht

Gesundheitsminister Alain Berset hat baldige Lockerungen der Corona-Massnahmen in Aussicht gestellt. Wenn es gut laufe, seien in wenigen Wochen weitere Lockerungen möglich, sagte Berset in einem Interview mit der «Sonntags-Zeitung». So könnte beispielsweise die Maskenpflicht weiter eingeschränkt werden. Zudem sagte Berset, dass der Bundesrat in dieser Woche noch keine Lockerungen beschliessen werde. Er will zunächst die Entwicklung der Corona-Fälle nach den Sommerferien abwarten.

+++

7. August 2021: Rekurs gegen Impfung von Minderjährigen abgelehnt

Minderjährige benötigen für die Corona-Impfung keine Bewilligung der Eltern. Dies hat das Freiburger Kantonsgericht festgehalten. Ein solches Einverständnis würde der Uno-Konvention über die Kinderrechte widersprechen, urteilte das Gericht.

+++

6. August 2021: Im Impfzentrum Wetzikon gibt es keine Piks mehr

Elf Corona-Impfzentren hat die Zürcher Gesundheitsdirektion während der Pandemie aus dem Boden gestampft. Am Freitag schliesst das erste wieder. In Wetzikon, dem drittgrössten Impfzentrum des Kantons, werden am Freitag die letzten Impfungen verabreicht.

+++

6. August 2021: Kanton Zürich meldet 171 Neuinfektionen

Die Corona-Zahlen im Kanton Zürich bleiben mehr oder weniger stabil. Am Freitag meldet die Zürcher Gesundheitsdirektion 171 Neu-Ansteckungen. Das sind nur drei mehr als noch vor einer Woche. Einen neuen Corona-Todesfall hat der Kanton Zürich nicht zu verzeichnen.

++++

6. August 2021: Kanton Appenzell Ausserrhoden bietet Walk-In-Impfungen an

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden weitet sein Angebot für Corona-Impfungen aus. Laut einer Mitteilung werden neuerdings auch spontane Walk-In-Termine angeboten. Diese können bis im Herbst an sechs verschiedenen Tagen in den Impfzentren Herisau und Heiden wahrgenommen werden. Für die Impfungen sind somit keine Anmeldungen nötig. Es muss nur die Krankenkassenkarte und ein gültiger Ausweis mitgebracht werden.

+++

6. August 2021: BAG meldet 1'162 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 1'162 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG zwei neue Todesfälle und 36 Spitaleinweisungen.

+++

6. August 2021: Tessin beschafft vierzehn zusätzliche Intensivbetten für den Winter

Die Tessiner Regierung erhöht auf den kommenden Winter hin die Spitalkapazitäten. Dafür rechnet sie mit Extrakosten von 3,5 Millionen Franken. 170 Covid-19-Patienten sollen ab dem Herbst gleichzeitig behandelt werden können, erklärte Raffaele De Rosa, Vorsteher des Tessiner Departements für Gesundheit und Soziales am Freitag vor den Medien. Von allen im Spital behandelten Covid-19-Patienten müssten rund 15 Prozent auf der Intensivstation versorgt werden. Aus diesem Grund erhöhe der Kanton das Dispositiv der Intensivbetten um 25 Plätze.

+++

6. August 2021: Berset will weiterhin kostenlose Corona-Tests für Zertifikat

Die Corona-Tests sollen laut Bundesrat Alain Berset weiterhin gratis bleiben. Berset widerspricht somit Bundespräsident Guy Parmelin. Dieser hatte am Dienstag gesagt, dass Ungeimpfte in naher Zukunft ihre Corona-Tests selber zahlen sollten, wenn sie das Resultat für ein Covid-Zertifikat benötigen. Doch Berset sieht das anders: Der Zugang zu den Tests für die Zertifikate müsse so einfach wie möglich bleiben, sagt er gegenüber den «CH Media»-Zeitungen. Das Covid-Zertifikat würde härtere Maßnahmen wie Schliessungen ersetzen.

+++

6. August 2021: Appenzell Innerrhoden erweitert das Angebot der Walk-In-Impfungen

Aufgrund der grossen Nachfrage wird das Angebot der Walk-In-Impfungen in Appenzell Innerrhoden auf insgesamt drei Wochentage ausgeweitet. Ab Dienstag können sich impfwillige Personen ab zwölf Jahren jeweils am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr beim Impfzentrum am Gesundheitszentrum Appenzell spontan impfen lassen, teilt das Gesundheits- und Sozialdepartement am Freitag mit.  Das Angebot sei vorerst bis zum 25. August befristet. Kinder zwischen zwölf und sechzehn Jahren müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden.

+++

6. August 2021: 73 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzten 24 Stunden 73 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind etwa drei Mal so viele Fälle wie vor einer Woche. Neue Todesfälle meldet der Kanton auf seiner Internetseite keine.

+++

6. August 2021: Das Corona-Impfzentrum Wetzikon schliesst seine Tore

Das Corona-Impfzentrum Wetzikon war rund vier Monate in Betrieb. Über 86’000 Impfungen wurden in dieser Zeit verabreicht. An diesem Freitag wird in Wetzikon zum letzten Mal geimpft – gleichzeitig hat die Bevölkerung nochmals die Möglichkeit sich per Walk-In-Angebot ohne Termin zu impfen.

Die Zürcher Gesundheitsdirektion hat Mitte Juli entschieden, die Anzahl der Impfzentren im Kanton zu reduzieren. Sie passt die Kapazität damit der rückläufigen Nachfrage an. Bis Ende September sollen acht der elf Impfzentren geschlossen werden.

+++

6. August 2021: Engelberger sieht keinen Anlass für Lockerung der Corona-Massnahmen

Lukas Engelberger, Präsident der kantonalen Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK), sieht trotz steigender Fallzahlen keinen Anlass für Verschärfungen der Corona-Massnahmen. Aber auch für Lockerungen gebe es keinen Anlass.

+++

5. August 2021: Fitness- und Gesundheitsverband will keine Eintrittskontrolle mit Covid-Zertifikat

Der schweizerische Fitness- und Gesundheitsverband (SFGV) lehnt eine Pflicht des Covid-Zertfikats für den Eintritt ab. In einem Schreiben fordert der Verband den Bundesrat zudem dazu auf, zur Normalität zurückzukehren. Die Branche senke die Gesundheitsrisiken durch verschiede Massnahmen, darunter Luftmessungen. Der Bundesrat müsse diese Bemühungen anerkennen.

+++

5. August 2021: Kanton Zürich meldet 169 Neuinfektionen

Im Kanton Zürich wurden seit gestern 169 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Das sind rund 40 Ansteckungen mehr als am Donnerstag vor einer Woche. Zudem ist in den letzte 24 Stunden eine Person im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. 61 Personen werden derzeit wegen einer Corona-Ansteckung im Spital behandelt.

+++

5. August 2021: Genf führt Testpflicht für nicht geimpftes Pflegepersonal ein

Das Genfer Pflegepersonal muss ab dem 23. August ein gültiges Covid-19-Zertifikat vorweisen. Wer nicht geimpft ist, muss sich alle sieben Tage testen lassen. Der Kanton setzt damit als einer der ersten eine entsprechende Empfehlung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) um. Der Genfer Gesundheitsdirektor Mauro Poggia (MCG) hatte die Massnahme bereits am Mittwoch in der Presse angekündigt und betont, dass Genf der erste Kanton sei, der diese Massnahme in der Schweiz verhängt. Die Impf- oder Testpflicht betrifft das Personal öffentlicher und privater Einrichtungen wie Spitäler, Pflegeheime, Behinderteneinrichtungen, die häusliche Pflege und Seniorenheime.

+++

5. August 2021: BAG meldet 1'024 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 1024 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG einen neuen Todesfall und 37 Spitaleinweisungen.

+++

5. August 2021: Kanton Thurgau ermöglicht Wunschtermin für Erstimpfung

Der Kanton Thurgau vereinfacht der Bevölkerung den Zugang zu einer Corona-Impfung. Neu können Impfwillige den ersten Impftermin selbst wählen, wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt. Der zweite Termin wird ihnen automatisch zugewiesen. Bisher wurden beide Termine automatisch generiert.

Dieses Update dürfte den Termin-Prozess für alle Beteiligten deutlich vereinfachen, hofft Stefan Jünger von der Thurgauer Fachstelle für Bevölkerungsschutz. «Das wurde von mehreren Kantonen gefordert, die mit demselben IT-System arbeiten wie der Kanton Thurgau. Jetzt wurde es entsprechend umgesetzt. Man kann nun seinen Ersttermin frei wählen und muss nicht mehr warten, bis das System einem einen zuweist», sagt er auf Anfrage von RADIO TOP.

Dies ist seit Anfang Woche möglich. Bisher haben mehr als 500 Personen davon Gebrauch gemacht. So konnten die Impfwartelisten im Kanton Thurgau auf einen Schlag deutlich verkürzt werden.

+++

5. August 2021: Mehr Ansteckungen, mehr Spitaleinweisungen und mehr Todesfälle

Mehr Ansteckungen mit dem Coronavirus, mehr Spitaleinweisungen und auch mehr Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus: Das ist die Bilanz des neuesten Wochenberichts des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein für den Zeitraum vom 26. Juli bis 1. August. 5'243 neue Coronavirus-Ansteckungen registrierte das BAG in der untersuchten Woche nach 4'954 in der Vorwoche und damit 5,8 Prozent mehr - das sind 60,6 pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner (sogenannte Inzidenz). Am meisten betroffen war die Altersklasse der 20- bis 29-Jährigen, am wenigsten jene der 70- bis 79-Jährigen. Die Delta-Variante des Coronavirus macht fast sämtliche Fälle aus, wie das BAG am Donnerstag meldete.

Bei den Spitaleinweisungen stieg die Zahl von 76 auf 91. Nach einem kontinuierlichen Rückgang seit Ende März/Anfang April war die Zahl der Hospitalisierungen seit Anfang Juli wieder angestiegen. In der Berichtswoche befanden sich im Durchschnitt 39 Patientinnen und Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung auf einer Intensivpflegestation, 22 Prozent mehr als in der Vorwoche. Der Anteil der Covid-19-Erkrankten unter den Intensivpflege-Patientinnen und -Patienten war zunächst bis Mitte Juli auf 3,8 Prozent gesunken. In der Vorwoche stieg der Anteil erstmals wieder an auf 5,2 Prozent und in der Berichtswoche auf 6,4 Prozent. Die Zahl der Todesfälle verdoppelte sich im Vergleich zur Vorwoche gar auf 10, blieb aber nach Einschätzung des BAG auf tiefem Niveau.

Die Inzidenzrate der laborbestätigten Coronavirus-Fälle lag in der Schweiz und in Liechtenstein in der Berichtswoche zwischen 18 Fällen in Appenzell Ausserrhoden und 159 Fällen im Kanton Genf pro 100'000 Einwohner und Woche. In 17 Kantonen stieg die Inzidenzrate um mehr als 10 Prozent.

Von den Personen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Spitalpflege waren, hatten 15 Prozent laut BAG-Wochenbericht keine relevanten Vorerkrankungen, 85 Prozent aber mindestens eine. Die drei am häufigsten genannten Vorerkrankungen waren Bluthochdruck (50 Prozent), Herz-Kreislauf-Erkrankungen (39 Prozent) und Diabetes (25 Prozent).

+++

5. August 2021: Todesfälle trotz Corona-Impfung fast nur bei über 80-Jährigen

Obwohl sie gegen Covid-19 geimpft sind, sterben Menschen am oder im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Bisher betrafen diese sogenannten Impfdurchbrüche mit einer Ausnahme immer Personen über 80 Jahre. Das zeigt der neueste Wochenbericht vom 26. Juli bis 1. August, den das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag publiziert hat. 19 Menschen starben trotz zweimaliger - also vollständiger - Covid-19-Impfung seit dem 27. Januar dieses Jahres an oder im Zusammenhang mit dem Virus. Von den 460 vollständig Geimpften und trotzdem Angesteckten im gleichen Zeitraum mussten 96 in Spitalbehandlung.

Vor dem Hintergrund der Durchimpfungsrate in der Bevölkerung von 49 Prozent und im Verhältnis zum Total der Fälle, der Spitaleinweisungen und der Todesfälle im gleichen Zeitraum sei die Zahl der gemeldeten vollständig geimpften Fälle aber sehr niedrig, schreibt das BAG. Auch unter Berücksichtigung einer hohen Dunkelziffer dürfte demnach der Anteil der Impfdurchbrüche im Bereich liegen, der gemäss Zulassungsstudien zu erwarten war. Laut diesen Studien liegt die Wirksamkeit der beiden in der Schweiz verfügbaren Impfstoffe von Moderna und Biontech/Pfizer bei 94 bis 95 Prozent.

Die Impfung mit diesen Impfstoffen schütze somit mit hoher Wirksamkeit gegen symptomatische Infektionen mit den bisher in der Schweiz zirkulierenden Sars-Cov-2 Varianten sowie gegen schwere Krankheitsverläufe.

+++

5. August 2021: Fallkosten in Zürcher Spitälern sind 2020 über 3 Prozent gestiegen

Die durchschnittlichen Fallkosten in den Zürcher Spitälern sind 2020 coronabedingt um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, auf 10'282 Franken. Dies, obwohl fast 4 Prozent weniger stationäre Fälle behandelt wurden.

+++

5. August 2021: Keine Kurzarbeit bei Landi-Konzern - nun stauen sich die Minusstunden

Die Fenaco Genossenschaft kämpft gegen überzählige Minusstunden der Mitarbeiter. Auf Kurzarbeit wurde verzichtet. So brachte Fenaco sich und seine Mitarbeiter in eine unangenehme Situation. Denn Fenaco ist nicht nur im Einzelhandel tätig, die Firma beliefert auch die Gastronomie. Diese stand allerdings durch die Pandemie still. Gegenüber dem «Tages-Anzeiger» spricht Fenaco von einem «massiven Umsatzeinbruch» in diesem Geschäftsbereich. So hatten die Mitarbeitenden keine Arbeit und machten Minusstunden. Die Handelsfirmen der Fenaco beschäftigen über 500 Mitarbeitende. Nun hat jeder fünfte von ihnen zu viele Minusstunden auf dem Konto.

+++

5. August 2021: Swiss schreibt im ersten Halbjahr erneut hohen Verlust

Die Fluggesellschaft Swiss hat im ersten Halbjahr erneut massiv unter der Coronakrise gelitten. Weil die Fluggäste wegen der Coronakrise immer noch ausblieben, resultierte bei der Airline unter dem Strich ein dickes Minus.

+++

5. August 2021: 54 neue Corona-Fälle im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet für die vergangenen 24 Stunden 54 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das sind sechs mehr als noch am Donnerstag vor einer Woche. Einen neuen Corona-Todesfall muss der Kanton keinen verzeichnen.

+++

4. August 2021: Übertragungsrisiko von Geimpften noch unbekannt

Wie hoch das Risiko ist, dass geimpfte Personen das Coronavirus übertragen, lässt sich wissenschaftlich noch nicht belegen. Klar scheint hingegen, dass sich Geimpfte auch mit der Delta-Variante kaum infizieren. Mit einer Impfung könne die Übertragung des Coronavirus - insbesondere der Delta-Variante - zwar nicht verhindert aber reduziert werden, sagte Christoph Berger, Präsident der Eidg. Kommission für Impffragen (Ekif), am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Das erste Ziel der Impfstrategie sei die Verringerung schwerer Infektionen. Dagegen schütze die vollständige Impfung gemäss den bisher vorliegenden Daten auch bei Delta gut. Asymptomatische und symptomatische Infektionen werde es auch bei Geimpften geben, aber «x-fach weniger als bei Ungeimpften», sagte Berger.

Auch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) schrieb auf Anfrage, dass sich geimpfte Personen kaum mit dem Virus ansteckten. Wenn das in seltenen Fällen trotzdem passiere, dann könnten sie das Virus auch an andere übertragen. Wie hoch dieses Übertragungsrisiko sei, lasse sich aber noch nicht zuverlässig sagen. Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle im BAG, hatte am Dienstag vor den Medien gesagt, Studien aus den USA hätten ergeben, dass geimpfte Personen, die sich mit der Delta-Variante infiziert haben, genauso ansteckend seien wie Ungeimpfte. Umso wichtiger sei es, dass sich möglichst viele Menschen impfen liessen, damit sich das Virus nicht weiterverbreite und mutiere, schrieb das BAG.

Daten zu Infektionen von Geimpften und insbesondere den Schweregrad der Erkrankungen gibt es bisher aus den USA, Grossbritannien, Kanada und Israel, wie Berger weiter ausführte. Aber diese seien noch nicht wissenschaftlich gegenbewertet (Peer-Review). Sobald diese Ergebnisse vorlägen, könne die Ekif auch eine Empfehlung zur Auffrischungs-Impfung abgeben: Ab wann eine solche nötig wäre und für wen.

+++

4. August 2021: Kanton Zürich meldet 173 Neuansteckungen

Für die vergangenen 24 Stunden meldet das Gesundheitsamt 173 Neuansteckungen. Das sind gut 20 Ansteckungen mehr als noch vor einer Woche. Somit ist im Kanton Zürich die Zahl der Corona-Neuansteckung im Vergleich zur Vorwoche gestiegen. Zudem wurde seit gestern ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Ansteckung gemeldet worden. Derzeit werden 54 Covid-Patienten im Spital behandelt.

+++

4. August 2021: Kanton Thurgau bewilligt 77,1 Millionen Franken an Härtefallgeldern

Insgesamt 77,1 Millionen Franken hat der Kanton Thurgau bisher an Härtefallgeldern bewilligt. Etwas mehr als die Hälfte der Härtefallanträge stammen aus der Gastronomie.

+++

4. August 2021: BAG meldet 1'033 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 1'033 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Das ist rund ein Drittel mehr als in der Vorwoche. In den vergangenen 24 Stunden wurden dem BAG 21'424 neue Corona-Tests gemeldet. Gleichzeitig registrierte das BAG zwei neue Todesfälle und 35 Spitaleinweisungen. Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 120,8 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet.

Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am Freitag vor zwölf Tagen bei 1,07. Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zurzeit 68,6 Prozent. 5,6 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt.

+++

4. August 2021: Für viele Touristen ist die Reise bereits am Flughafen zu Ende

Die Corona-Einreisebestimmungen in den Ferienländern führen derzeit dazu, dass viele Passagiere schon am Flughafen Zürich stranden. Das häufigste Problem ist das Covid-Zertifikat, das entweder nicht vorhanden, abgelaufen oder nicht in Englisch verfasst ist. Im Juni waren es 700 Passagiere, deren Reise am Flughafen Zürich ein vorzeitiges Ende nahm. Im Juli konnten 5 bis 10 Prozent der Langstrecken-Reisenden ihren Flug nicht antreten. Bei den Kurzstreckenflügen waren es 1 bis 2 Prozent. Das Bodenabfertigungs-Unternehmen Swissport bestätigte eine entsprechende Meldung im «Blick» vom Mittwoch. Meist seien die Covid-Zertifikate gar nicht vorhanden, abgelaufen oder nicht in Englisch. Probleme gibt es jedoch auch, wenn die Zertifikate nicht alle geforderten Angaben wie etwa die Passnummer oder den vollständigen Namen enthalten, wobei dieser gleich geschrieben sein muss wie im Pass oder auf der ID.

Auch Transitpassagiere haben öfters Probleme, also jene, die über Zürich an ihr Ziel reisen wollen. Sie würden oft die spezifischen Reisebestimmungen ihrer Zieldestination nicht erfüllen und könnten deshalb nicht weiterreisen. Einzelne Länder verlangen etwa zusätzlich zum Zertifikat einen gültigen Corona-Test. Die Quote der abgewiesenen Passagiere sei bei Langstreckenflügen deshalb bedeutend höher. Diese Angaben betreffen nur die von Swissport abgefertigten Fluggesellschaften, also rund 80 Prozent aller Flüge ab dem Flughafen Zürich. Die restlichen 20 Prozent der Flüge werden durch die Firmen dnata und AAS abgefertigt.

+++

4. August 2021: Glarus pausiert Corona-Flächentests wegen Lieferengpass

Der Kanton Glarus stellt die repetitiven PCR-Speicheltests in Firmen und in Heimen vorübergehend ein. Nach einem erneuten Rückruf von Test-Kits wegen Verunreinigungen ist ein Lieferengpass entstanden. Vom Rückruf und Lieferengpass betroffen sind von der Zürcher Firma Disposan vertriebene Corona-Spucktests, wie die kantonale Task Force Covid-19 am Mittwoch mitteilte.

Vom Unterbruch betroffen sind 20 Betriebe, alle Alters- und Pflegeheime des Kantons sowie einzelne sozialmedizinische Einrichtungen. Nicht tangiert sind das Kantonsspital sowie weitere 15 Betriebe, die Tests anderer Hersteller einsetzen. Testungen an den Schulen sind aufgrund der Ferienzeit ohnehin ausgesetzt. Der Kanton hat alle Einrichtungen und Betriebe, in denen Disposan-Testkits eingesetzt werden, informiert und organisiert die Rückholung der unbrauchbaren Kits. Das Glarnerland und andere betroffene Kantone stünden mit dem Hersteller und mit Laboratorien in Kontakt, um einen möglichst kurzen Unterbruch zu gewährleisten, hiess es in der Mitteilung weiter.

+++

4. August 2021: Graubünden bietet erneut Walk-In-Impfungen an

Sogenannte Walk-In Impfungen gegen das Coronavirus sind vergangene Woche in Graubünden auf reges Interesse gestossen. Das Gesundheitsamt bietet deshalb in Chur eine weitere Möglichkeit an, sich ohne Voranmeldung impfen zu lassen. Personen ab 18 Jahren können sich am Freitag zwischen 16 und 20 Uhr auf der Bahnhofstrasse beim Manor gegen das Virus impfen lassen, wie die kantonale Kommunikationsstelle Coronavirus am Mittwoch mitteilte. Sie müssen dazu ihre Krankenkassenkarte und die ID oder den Reisepass mitbringen.

Das Walk-in-Angebot umfasst die Registrierung sowie die Impfung vor Ort. Die Zweitimpfung erfolgt dann am 6. oder 7. September im Impfzentrum im Kreuzspital. Das Walk-in-Angebot kann ebenfalls für die Zweitimpfung genutzt werden, falls mindestens 28 Tage seit der ersten Impfung vergangen sind.

Am vergangenen Freitag und Samstag wurden die spontanen Impftermine erstmals als Pilotversuch über Mittag angeboten. In Chur nutzten 430 Personen die Möglichkeit, in Davos 70.

+++

4. August 2021: 38 Neuinfektionen im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet am Mittwoch auf seiner Webseite 38 neue Corona-Infektionen. Damit steigt die Zahl der Neuansteckungen leicht. Am Mittwoch vor einer Woche wurden noch 35 Infektionen gemeldet. Einen neuen Corona-Todesfall hat der Kanton St.Gallen keinen zu verzeichnen.

+++

4. August 2021: Schweizer Hotels locken im Juni deutlich mehr Gäste an

Nach dem Absturz im Vorjahr geht es mit der Schweizer Hotellerie wieder aufwärts. Im Juni gab es wieder 2,26 Millionen Übernachtungen. Das sind gut 55 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Dabei konnten die Hotels von der höheren Nachfrage aus dem In- und Ausland profitieren. Die Zahl der inländischen Gäste nahm um knapp die Hälfte zu, während die Zahl der ausländischen Touristen um 86 Prozent kletterte, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Mittwoch bekannt gab.

+++

4. August 2021: Die Schweiz ist in Europa nun die Impfschnecke

«Die Schweiz könnte die Epidemie durch das Impfen in acht Wochen beenden», dies sagte Martin Ackermann, Präsident der wissenschaftlichen Covid-Taskforce am Dienstag an der Medienkonferenz des BAGs. Doch es gibt ein Problem. Das Impftempo stockt in der Schweiz, das schreibt der «Tages-Anzeiger». Am 10. Juni, dem Höhepunkt der Kampagne, wurden in der Schweiz an einem Tag 92'000 Dosen verabreicht, nun sind es derzeit nur noch etwas mehr als 20'000 pro Tag. Dies ist ein Rückgang von knapp 80 Prozent.

+++

4. August 2021: Im Grossen Rat Thurgau sind fast alle geimpft

Auch in der SVP, die sich regelmässig kritisch gegenüber der Corona-Politik äussert, hat sich eine grosse Mehrheit der Thurgauer Fraktionsmitglieder schon zweimal gegen das Coronavirus impfen lassen. Dies zeigt eine Umfrage der «Thurgauer Zeitung». Von den 130 befragten Thurgauer Kantonsräten haben 87 an der Umfrage teilgenommen. So bezeichnen sich 78 Thurgauer Kantonsräte als geimpft. Neun bezeichnen sich als ungeimpft.

+++

4. August 2021: Im Kanton Zürich tourt bald ein Impfbus durch die Gemeinden

Wie Jörg Kündig (FDP), der Präsident des Gemeindepräsidentenverbandes, am Mittwoch gegenüber dem «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen» von «SRF1» sagte, ist die Organisation so weit fortgeschritten, dass nach den Sommerferien die ersten Stationen in den Gemeinden bekannt gegeben werden können.

Der Bus wird dann von Gemeinde zu Gemeinde ziehen, damit sich Impfwillige ohne Voranmeldung gegen Covid-19 impfen lassen können. Das Angebot richtet sich vor allem an jene, denen das Anmeldeprozedere zu kompliziert oder zu mühsam war. Ein Impfbus kommt bereits im Kanton Schaffhausen und im Kanton Schwyz zum Einsatz.

+++

3. August 2021: 178 neue Corona-Fälle im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich verzeichnet 178 neue Corona-Ansteckungen innert 24 Stunden. Das sind rund 40 Fälle weniger als noch vor einer Woche. Seit Montag mussten vier weitere Corona-Erkrankte ins Spital eingeliefert werden. Einen neuen Corona-Todesfall hat der Kanton Zürich nicht zu verzeichnen.

+++

3. August 2021: Keine Länder auf BAG-Risikoliste

Zurzeit stehen keine Länder auf der Liste des Bundes der Staaten mit besorgniserregender Virusvarianten. Indien, Nepal und Grossbritannien werden ab Mittwoch von der Liste entfernt. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit am Dienstag auf seiner Webseite mit.

+++

3. August 2021: 109 neue Corona-Fälle im Kanton Thurgau innert einer Woche

Der Kanton Thurgau meldet für die letzten sieben Tage 109 neue Corona-Fälle. Das sind genau dreissig mehr als letzte Woche. Damit zeigt auch die Infektionszahl im Kanton Thurgau eine steigende Tendenz. Einen weiteren Corona-Todesfall hat der Kanton Thurgau nicht zu verzeichnen.

+++

3. August 2021: BAG meldet 1'059 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

Vor einer Woche waren 853 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG damals 14 Spitaleinweisungen und zwei neue Todesfälle. Mit einem geschätzten Anteil von 99,4 Prozent aller neuen Ansteckungen ist die Delta-Variante im Sieben-Tage-Schnitt aktuell die dominante Virus-Mutation.

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 117,47 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 23. Juli bei 1,07.

Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zurzeit 64,4 Prozent. 5,1 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt.

+++

3. August 2021: Kanton Schaffhausen meldet sechs neue Corona-Fälle

Der Kanton Schaffhausen meldet am Dienstag auf seiner Webseite sechs neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung wurde keiner erfasst.

+++

3. August 2021: Detailhandel legt im Nonfood-Bereich stark zu

Der Schweizer Detailhandel befindet sich nach der Lockerung der Corona-Massnahmen im Aufschwung. Vor allem im Nonfood-Bereich ist die Nachfrage gestiegen. Im ersten Halbjahr 2021 weist der Schweizer Detailhandel insgesamt ein Plus von 5,9 Prozent auf, wie das Marktforschungsinstitut GfK am Dienstag mitteilte. Der Nonfood-Bereich habe um 13,5 Prozent zugelegt. Auch der Food- und Nearfood-Bereich wachse weiter, jedoch nur um 1,4 Prozent.

Laut GfK sind die Vorjahresvergleiche jedoch wegen der unterschiedlichen Lockdowns während der Coronakrise in den Halbjahren 2020 und 2021 mit Vorsicht zu geniessen. So war im zweiten Quartal vor allem der April stark, was auch auf den niedrigen Vorjahreswert wegen des Lockdowns zurückzuführen sei. Trotzdem schliesse der Nonfood-Bereich im ersten Halbjahr insgesamt sehr positiv ab. Die Sparten Do-It und Garten befinden sich laut den Angaben mit einem konstanten Wachstum an der Spitze. Auch der Einrichtungsmarkt weise gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum in allen Produktgruppen auf.

Der Bereich Freizeit konnte insbesondere im zweiten Quartal von der Fussball-EM profitieren. Aber auch das Sommerwetter habe zu mehr Ausgaben im Bereich Outdoor und Camping geführt. Der Bekleidungsmarkt konnte sich im ersten Halbjahr 2021 weiter erholen, wie GfK schreibt. Der Trend des Online-Shoppings verstärke sich zudem weiter. Es verzeichnete im ersten Halbjahr ein Wachstum von 15 Prozent. Generell ist im Schweizer Detailhandel derzeit jedoch eine Sättigung zu erkennen, wie es weiter heisst. Die Dauerperformer der letzten Monate verhielten sich zum Teil rückläufig.

+++

3. August 2021: Covid-Patienten der dritten Welle waren jünger und häufig übergewichtig

Die Patientinnen und Patienten, die während der dritten Coronavirus-Welle auf einer Schweizer Intensivstation lagen, unterscheiden sich von den Patienten der ersten und zweiten Welle: Sie waren deutlich jünger und hatten häufiger Übergewicht.

+++

3. August 2021: Drei von vier Spitalangestellten im Kanton Zürich sind geimpft

Die Impfquote beim Zürcher Spitalpersonal ist besser als befürchtet: Obwohl das Pflegepersonal eher als impfkritisch gilt, sind mittlerweile 75 Prozent der Ärztinnen und Ärzte, Pflegenden und Mitarbeitenden mit Patientenkontakt gegen Covid-19 geimpft.

Der Verband der Zürcher Krankenhäuser (VZK) geht davon aus, dass die Zürcher Spitäler «zu den sichersten Orten gehören», wie er am Dienstag mitteilte. Die Datenerhebung, die vom 1. Juli stammt, basiert auf den Impfungen direkt in den Spitälern oder in den dazugehörigen Impfzentren.

Jene Mitarbeitenden, die sich ausserhalb dieser Möglichkeiten impfen liessen, wurden nicht erfasst. Man könne also davon ausgehen, dass die Impfquote sogar noch höher sei, so der VZK.

+++

3. August 2021: Kanton St.Gallen meldet 61 Neuinfektionen

Im Kanton St.Gallen sind in den vergangenen 24 Stunden 61 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Diese meldet der Kanton auf seiner Website. Das sind etwas mehr Fälle als noch vor einer Woche. Einen Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion hat es im Kanton St.Gallen seit gestern keinen gegeben.

+++

3. August 2021:  Experten des Bundes befürchten Aufstände von geimpften Personen

Fachleute rechnen damit, dass die Corona-Fallzahlen im Herbst wieder einen Anstieg verzeichnen könnten. Eine Einschätzung abzugeben sei aktuell jedoch nicht leicht. Doch es könnte sein, dass bei einem möglichen Anstieg erneut Massnahmen und Einschränkungen notwendig werden. Ein internes Papier, welches «CH Media» vorliegt, zeigt nun, dass Expertinnen und Experten des Bundes davon ausgehen, dass es dann Proteste von geimpften Personen geben könnte. Dies, wenn neue Einschränkungen und Massnahmen auch sie treffen sollten.

+++

3. August 2021: Bund prüft offenbar Spucktests für zu Hause

Einige Kantone wollen offenbar Covid-Spucktests für zu Hause zulassen. Überprüft sollen sie mittels Videokontrolle. Konkret geht es um sogenannte Speichel-PCR-Pooltests, also Spuckproben von mehreren Personen, welche vermischt und dann gemeinsam ausgewertet und getestet werden. Wenn ein solcher Pooltest positiv ausfällt, werden die einzelnen Personen aus dem Pool nochmals getestet.

Wie das «St.Galler Tagblatt» schreibt, läuft beim Bund aktuell ein entsprechendes Prüfverfahren. Das Bundesamt für Gesundheit BAG schreibt dazu: «Die Einführung und Bezahlung von Speichel-PCR-Pooltests für symptomlose Einzelpersonen – eine zuverlässigere Diagnostik als die Antigen-Schnelltests – wird aktuell diskutiert.» Ebenfalls will der Bund eine Rechtsgrundlage für einen Videobeweis schaffen. So sollen die Tests für ein Covid-Zertifikat verwendet werden können.

+++

2. August 2021: 280 Neuansteckungen im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich  meldet über das Wochenende 280 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Todesfälle meldet der Kanton Zürich auf seiner Internetseite keine.

+++

2. August 2021: BAG meldet 2'019 neue Fälle übers Wochende 

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 2'019 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG drei neue Todesfälle und 24 Spitaleinweisungen.

+++

2. August 2021: In St.Gallen kostet der Eintrag ins gelbe Impfbüchlein

Wer sich gegen Corona impfen lässt, bekommt automatisch ein Covid-Zertifikat. Zusätzlich kann man den Impfnachweis auch ins gelbe Impfbüchlein eintragen lassen - zumindest in den meisten Kantonen. Im Kanton St.Gallen ist dies nicht der Fall, wie das SRF-Konsumentenagazin «Espresso» berichtet. Die Verantwortlichen im Kanton St.Gallen halten den Eintrag ins gelbe Imfpbüchlein offenbar für unnötig. 

Wer sich die Impfung dennoch ins gelbe Büchlein eintragen lassen will, kann das in gewissen Apotheken und Hausarztpraxen machen - aber nur gegen eine Gebühr. Wie viel der Eintrag ins Impfbüchlein kostet und wo dieser Eintrag möglich ist, ist aber nicht bekannt. 

+++

2. August 2021: 60 Neuansteckungen im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet über das Wochenende 60 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind zwölf Fälle weniger als vor einer Woche. Todesfälle meldet der Kanton St.Gallen auf seiner Internetseite erneut keine. Nach wie vor befinden sich zwei Personen wegen einer Corona-Erkrankung im Spital.

+++

1. August 2021: Gesundheitsdirektorin Rickli ruft in 1.-August Rede zum Impfen auf

Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) hat in ihren 1.-August Reden in Feuerthalen und in Neftenbach zum Impfen aufgerufen. «Dies ist der beste Weg, Corona hinter uns zu lassen.»

+++

1. August 2021: Bundespräsident Guy Parmelin stellt Gratis-Coronatests in Frage

Ungeimpfte Personen müssen womöglich schon bald ihre Corona-Tests selber bezahlen. Derzeit können sich Ungeimpfte gratis testen lassen, wenn sie ein Covid-Zertifikat benötigen. Sobald alle Personen in der Schweiz die Möglichkeit hatten, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, könnte sich dies ändern.

+++

Alle Ereignisse vom 1. bis 31. Juli 2021 gibt es hier zum Nachlesen.

Beitrag erfassen

Annonym
am 27.08.2021 um 15:47
Ja aber wenn trotz der impfdurchbrüche die zahlen so steigen und nie zurückgehen fragt man sich schon woher dies kommt und Israel ist ein gutes Beispiel war das schnellste Land im impfen und jetzt wollen sie in den 3. Lockdown ebenfalls Deutschland meldet täglich 10:000 Neuinfektionen
R.
am 19.08.2021 um 18:46
Florian Mahler. Ja klar, wenns Spass macht, als Ungeimpfter in den meisten Ländern in Quarantäne gehen zu müssen. Belgien und Bosnien Herzegowina sind 2 der wenigen Länder, welche bereist werden können, OHNE in Quarantäne zu müssen weil man ungeimpft ist.
Florian Mahler
am 19.08.2021 um 10:46
@R. Erzählen sie keinen MIST. Auch GETESTETE welche NICHT geimpft sind können Reisen.
R.
am 17.08.2021 um 13:18
Hofer Ernst. DAS ist Schwachsinn. Du hast wohl den Sinn dieser Impfung nicht verstanden! Es geht EINZIG um das Risiko, an Covid zu erkranken. Bei Geimpften verringert sich dieses Risiko um rund 85%. Ein Restrisiko von 15% bleibt also auch für Geimpfte! Bei Geimpften geht man davon aus, dass ein allfälliger Covid-Verlauf der TROTZ Impfung ausbrechen kann, milder verläuft als bei Ungeimpften! DARUM geht es, und NUR DARUM! Ob Geimpft oder nicht, JEDER kann weiterhin schlimm erkranken UND auch daran sterben. Ja, auch Geimpfte. Es IST KEIN Impfstoff im herkömmlichen Sinn, der vor Ansteckung schützen könnte. KANN ER NICHT! Sondern es ist die Covid-19 Impfung. NICHT eine Corona-Impfung, wie z.B. gegen Grippe die Grippe-Impfung. DIE kann vor Ansteckung schützen. Die Covid-19 Impfung kann das NICHT! Auch Geimpfte KÖNNEN bei Infektion den Virus weiter geben. DARUM sind es JETZT, NUR die Geimpften welche den Virus in die Welt tragen... Weil derzeit NUR Geimpfte reisen können!!!!!
Hofer Ernst
am 05.08.2021 um 09:10
Die Leute sollen sich impfen lassen, dann stellt sich die Übertragungsfrage gar nicht mehr