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Coronavirus-Ticker: Die Geschehnisse bis zum 31. Oktober 2021

In diesem Ticker informieren wir laufend über die neusten Entwicklungen in der Schweiz.

31.10.2021 / 12:00 / von: mle/sda/mco/lju/mma/jmi/jgu
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In Zermatt sind drei Restaurant-Betreiber vorläufig festgenommen worden. Im Lokal war die Zertifikatspflicht nicht eingehalten worden. (Themenbild: Keystone/Piere Albouy)

In Zermatt sind drei Restaurant-Betreiber vorläufig festgenommen worden. Im Lokal war die Zertifikatspflicht nicht eingehalten worden. (Themenbild: Keystone/Piere Albouy)

 (Symbolbild: Keystone/dpa/Sven Hoppe)

In der Stadt Zürich ist es am Sonntag zu einer pannenreichen Impfaktion gekommen. (Symbolbild: Keystone/dpa/Sven Hoppe)

Die Stadt Bern will die Kosten auf die Demonstrationsteilnehmer abwälzen. (Bild: Christian Zingg / Keystone-SDA)

Die Stadt Bern will die Kosten auf die Demonstrationsteilnehmer abwälzen. (Bild: Christian Zingg / Keystone-SDA)

Die Booster-Impfung kommt in Kürze. (Archivbild: Keystone/dpa/Mohssen Assanimoghaddam)

Die Booster-Impfung kommt in Kürze. (Archivbild: Keystone/dpa/Mohssen Assanimoghaddam)

Beim Covid-Zertifikat sind am Montagnachmittag erneut Probleme aufgetreten. (Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

Beim Covid-Zertifikat sind am Montagnachmittag erneut Probleme aufgetreten. (Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

(Symbolbild: KEYSTONE/DPA/KARL-JOSEF HILDENBRAND)

Auf seiner Webseite vemeldet der Kanton St.Gallen am Montag 429 neue Ansteckungen sowie zwei Todesfälle übers Wochenende. (Symbolbild: KEYSTONE/DPA/KARL-JOSEF HILDENBRAND)

(Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Das BAG meldet am Freitag innerhalb von 24 Stunden 1'288 neue Coronavirus-Ansteckungen. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Ein Labormitarbeiter bereitet Sars-CoV-2-Proben zur Genomsequenzierung vor: Allein im August wurden schweizweit mehr als 5600 Sequenzen analysiert. (Bild: KEYSTONE/Christian Beutler)

Die Zahl neuer Infektionen mit dem Coronavirus hat in der vergangenen Woche stagniert. Die Tests für das Covid-Zertifikat sind um die Hälfte eingebrochen. (Bild: KEYSTONE/Christian Beutler)

 (Symbolbild: Keystone/CHRISTIAN BEUTLER)

Wie das Newsportal «watson.ch» aufgedeckt hat, ist das Covid-Zertifikat bei der Schnell-Überprüfung auf dem Handy anfällig auf Missbräuche. (Symbolbild: Keystone/CHRISTIAN BEUTLER)

Ab Ende Oktober soll eine Dritte Corona-Impfung möglich sein. (Symbolbild: KEYSTONE/Alexandra Wey)

Ab Ende Oktober soll eine Dritte Corona-Impfung möglich sein. (Symbolbild: KEYSTONE/Alexandra Wey)

Der Covid-19 Impfstoff «Janssen» von Johnson & Johnson ist seit Montag, 18. Oktober 2021 im Kanton Zürich für alle Personen ab 18 Jahren zugänglich. (Symbolbild: KEYSTONE/Ennio Leanza)

Der Covid-19 Impfstoff «Janssen» von Johnson & Johnson ist seit Montag, 18. Oktober 2021 im Kanton Zürich für alle Personen ab 18 Jahren zugänglich. (Symbolbild: KEYSTONE/Ennio Leanza)

(Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ)

(Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ)

Die unbewilligten Corona-Demonstrationen in Bern haben jeweils Kosten von CHF 100'000 bis CHF 200'000 verursacht. (Bild: Keystone-SDA/Christian Zingg)

Die unbewilligten Corona-Demonstrationen in Bern haben jeweils Kosten von CHF 100'000 bis CHF 200'000 verursacht. (Bild: Keystone-SDA/Christian Zingg)

An der ZHAW gehen die Testzentren wieder auf. (Screenshot: TELE TOP)

An der ZHAW gehen die Testzentren wieder auf. (Screenshot: TELE TOP)

Über 60 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft. (Symbolbild: KEYSTONE/Anthony Anex)

Der Bundesrat entscheidet an seiner Sitzung am Mittwoch in Luzern über die Impfoffensive. (Symbolbild: KEYSTONE/Anthony Anex)

Alt-Bundesrat Christoph Blocher liess sich ebenfalls im Trychler-Shirt fotografieren. (Archivbild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Alt-Bundesrat Christoph Blocher liess sich ebenfalls im Trychler-Shirt fotografieren. (Archivbild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Die Demonstrationen der Massnahmengegner belasten die Schweizer Polizeikorps. (Archivbild: KEYSTONE/MARCEL BIERI)

Die Demonstrationen der Massnahmengegner belasten die Schweizer Polizeikorps. (Archivbild: KEYSTONE/MARCEL BIERI)

 (Symbolbild: KEYSTONE/Cyril Zingaro)

Am Freitag meldet der Kanton Zürich auf seiner Webseite 189 neue Coronavirus-Ansteckungen. (Symbolbild: KEYSTONE/Cyril Zingaro)

Über tausend Menschen haben sich am Samstagnachmittag in Basel versammelt, um gegen die Corona-Massnahmen zu demonstrieren. (Bild: Dominique Spirgi/Keystone-SDA)

Über tausend Menschen haben sich am Samstagnachmittag in Basel versammelt, um gegen die Corona-Massnahmen zu demonstrieren. (Bild: Dominique Spirgi/Keystone-SDA)

(Archivbild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Ein Corona-Demonstrant aus Zürich will rechtlich gegen die Berner Polizei vorgehen. (Archivbild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Ende Jahr zieht das Impfzentrum in Winterthur um. (Bild: TOP-Medien)

Ende Jahr zieht das Impfzentrum in Winterthur um. (Bild: TOP-Medien)

(Archivbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Die Covid-Station des Kantonsspitals Winterthur erhält eine besondere Anerkennung: Im Rahmen der Verleihung des Stellenschafferpreises zeichnete das House of Winterthur die Station mit dem Sonderpreis für besondere Leistungen aus. (Archivbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Im Kanton Aargau wurden am Mittwoch die ersten Dosen des Vektorimpfstoffs Janssen von Johnson & Johnson verabreicht. (Bild: KEYSTONE/AP/David Zalubowski)

Im Kanton Aargau wurden am Mittwoch die ersten Dosen des Vektorimpfstoffs Janssen von Johnson & Johnson verabreicht. (Bild: KEYSTONE/AP/David Zalubowski)

Umfragen zeigen auf, dass die Formulare von Reiserückkehrern kaum beim Kanton landen. (Symbolbild: pixabay.com/bingodesigns)

Umfragen zeigen auf, dass die Formulare von Reiserückkehrern kaum beim Kanton landen. (Symbolbild: pixabay.com/bingodesigns)

(Symbolbild: KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Die Reaktionen auf die am Freitag vom Bundesrat angekündigten Massnahmen gegen die Covid-19-Pandemie stossen auf ein positives Echo. (Symbolbild: KEYSTONE/Alessandro della Valle)

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In unserem Coronavirus-Guide erfährst du, wie du dich vor einer Ansteckung schützen kannst und was du tun musst, wenn du Symptome bei dir bemerkst.

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Aktuelle Corona-Zahlen im Überblick:

29. Oktober, Schweiz: 1'721 Fälle, 8 Todesfälle, 54 Spitaleinweisungen

29. Oktober, Zürich: 294 Fälle, 2 Todesfälle

29. Oktober, St.Gallen: 168 Fälle, 1 Todesfall

26. Oktober, Thurgau: 339 Fälle, 2 Todesfälle innerhalb einer Woche*

29. Oktober, Schaffhausen: 26 Fälle, 1 Todesfall

*Der Kanton Thurgau meldet seine Corona-Zahlen neu nur noch jeden Dienstag.

Vom 18. Oktober bis 24. Oktober sind in der Schweiz 144'723 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Damit sind 62,9 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag auf seiner Website veröffentlichte. Insgesamt wurden seit Beginn der Impfkampagne 11'026'244 Impfungen verabreicht. 5'474'968 Personen haben zwei Impfdosen erhalten, bei 76'308 Personen wurde bislang nur die Erstimpfung vorgenommen. Pro Tag wurden letzte Woche durchschnittlich 20'675 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor sank die Impfkadenz um 15 Prozent.

Stand der Impfungen in der Schweiz (Auf die Karte klicken):

(Die Karte wird jeden Dienstag und Freitag automatisch aktualisiert.)

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31.Oktober 2021: Wegen Verstössen gegen Corona-Regeln hat die Polizei ein Restaurant in Zermatt geschlossen

In Zermatt VS hat die Polizei drei Personen vorläufig festgenommen, nämlich die Betreiber eines Restaurants, das trotz der vom Kanton verfügten Schliessung offen war. Angeordnet worden war die Schliessung, weil die Zertifikatspflicht nicht eingehalten wurde.

Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen gegen die Restaurant-Betreiber ein, wie die Walliser Kantonspolizei am Sonntag mitteilte. Da sich die Betreiber des Restaurants nicht an die Zertifikatspflicht gehalten hatten, hatte am Freitag die Walliser Kantonsregierung die Schliessung des Lokals angeordnet.

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31. Oktober 2021: Fast alle Ärzte in der Schweiz sind geimpft

Über 90 Prozent der Schweizer Ärzte sind gegen das Coronavirus geimpft. Dies zeigt eine Studie vom Meinungsforschungsinstitut GfS Bern im Auftrag der Ärzteverbindung FMH, welche der NZZ am Sonntag vorliegt. Weitere vier Prozent der Schweizer Ärzte wollen sich bis Ende Jahr noch impfen lassen. Von den restlichen verzichten einige auf eine Impfung, da sie eine Infektion durchgemacht hätten. Am höchsten sei die Impfquote bie den Spitalärzten, etwas neidriger bei den Hausärzten.

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31. Oktober 2021: Chiesa stellt sich gegen Imfpaufruf der Parteien

Die Präsidenten der Schweizer Parteien machen sich gemeinsam für die Corona-Impfung stark. So rufen sie die Schweizer Bevölkerung zur Impfung auf. Einzig SVP-Präsident Marco Chiesa stelle sich gegen diesen Impfaufruf, berichtet die Sonntags Zeitung. Dies obwohl die Impfquote bei den Wähler seiner Partei am tiefsten sei. Chiesa erklärt, dass seine Partei den moralischen Druck eines solchen Imfpaufrufs strickt ablehne. Dies sei Sache der Gesundheitsbehörden.

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30. Oktober 2021: Pfister sieht Unkultur als Gefahr für die Schweiz

Der Populismus und der Widerstand gegen demokratische Spielregeln hat nach Ansicht von Mitte-Präsident Gerhard Pfister nun auch die Schweiz mit voller Wucht erfasst. Die Schweiz vollziehe damit einen Trend nach, der in anderen Ländern schon weit fortgeschritten sei.

Die Schweiz habe sich zu lange in falscher Sicherheit gewogen, dass alle grossen Krisen einen Umweg um die sie machten, sagte Pfister in einem Interview mit den Tamedia-Zeitungen. Covid sei die erste grosse Krise, die die Schweiz behandle wie alle andern Staaten.

Kritik an der Regierung sei erlaubt. Es sei aber ein neues Phänomen in der Schweiz, dass es vielen Kritikern nicht mehr darum gehe, die anderen zu überzeugen. Sondern nur noch darum, sich selbst zu vergewissern, dass man recht habe.

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30. Oktober 2021: Coronavirus bei Schaffhauser Schülern nach Ferien

Die flächendeckenden Pooltests an Schaffhauser Schulen nach den Herbstferien haben Coronafälle hervorgebracht. 13 Pools über den ganzen Kanton verteilt waren positiv, berichten die Schaffhauser Nachrichten. Die Schülerinnen und Schüler der positiven Pooltests wurden asbschliessend einzeln getestet. 

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29. Oktober 2021: Corona-Monitor: Angst vor Spaltung der Bevölkerung bleibt

Die gesellschaftliche Polarisierung hat sich im zweiten «Corona-Herbst» noch verfestigt - trotz fortschreitender Impfung und wirtschaftlicher Entspannung. Die Furcht vor Konflikten, auch privat, steht in der Bevölkerung an erster Stelle gemäss einer SRG-Umfrage.

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29. Oktober 2021: Bund annulliert im Ausland falsch ausgestellte Covid-Zertifikate

Im Internet kursieren gefälschte Covid-Zertifikate, etwa für Spongebob oder Micky Maus. Bisher wurden solche Zertifikate von der Schweizer Überprüfungs-App als gültig angezeigt. Nun hat der Bund eine Lösung gefunden und kann solche Fake-Zertifikate manuell sperren.

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29. Oktober 2021: Impfboost für Ärzte und Apotheken: Kanton spricht Zusatzgeld

Der Kanton Zürich wird für die Impfkampagne weitere 51,5 Millionen Franken aufwenden. Damit erhalten unter anderem Ärzte und Apotheken für verabreichte Impfungen mehr Geld.

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29. Oktober 2021: 294 neue Coronafälle im Kanton Zürich 

Der Kanton Zürich meldet innerhalb eines Tages 294 neue Coronafälle. Das sind etwa hundert Fälle mehr als noch vor einer Woche. Weiter meldet die Zürcher Gesundheitsdirektion zwei neue Todesfälle.

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29. Oktober 2021: BAG meldet 1'721 neue Fälle innert 24 Stunden

Das BAG melde am Freitag 1'721 neue Coronafälle, 8 Todesfälle und 54 Spitaleinweisungen. Die Intensivstationen sind Stand Freitag zu 75,8 Prozent ausgelastet. In Betten heisst das: Von total 856 Betten sind 112 von Coronapatienten, 537 von Non-Covid-Patienten belegt und 207 sind frei. 

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 201,54 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zehn Tagen bei 1,21.

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29. Oktober 2021: 90 Prozent der ZHAW-Studierenden geimpft

Am Technikum an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften sind laut einer Umfrage 90 Prozent der Studierenden geimpft. An der ZHAW gilt seit Beginn des Semesters Mitte September eine Zertifikatspflicht. Studierende, die kein Zertifikat haben, müssen Veranstaltungen entweder online verfolgen oder für die Tests zahlen. Wie der Leiter der Lehrbetriebe, Thomas Järmann, gegenüber RADIO TOP sagt, verfolgen zehn Prozent der Studierenden die Vorlesungen zu Hause. Allerdings gebe es Module - beispielsweise Labormodule - bei denen man anwesend sein müsse. Dafür brauchen die Studierenden dann auch einen Test.

Die Kosten der Tests von Studierenden, die einen Leistungsnachweis oder ein Laborpraktika absolvieren müssen, werden von der ZHAW übernommen. Auch bei Modulen mit Präsenzpflicht, die nicht online angeboten werden können, zahlt die ZHAW für die Tests.

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29. Oktober 2021: Impfboost für Ärzte und Apotheken: Kanton spricht Zusatzgeld

Der Kanton Zürich wird für die Impfkampagne weitere 51,5 Millionen Franken aufwenden. Damit erhalten unter anderem Ärzte und Apotheken für verabreichte Impfungen mehr Geld.

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29. Oktober 2021: 26 neue Fälle im Kanton Schaffhausen 

Der Kanton Schaffhausen meldet am Freitag für die letzten 24 Stunden 26 neu bestätigte Coronafälle. Eine Person ist seit gestern verstorben. Stand Freitag befinden sich neun Personen in Spitalbehandlung.

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29. Oktober 2021: 168 neue Antseckungen im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzten 24 Stunden 168 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind 16 Fälle mehr als vor einer Woche. Ausserdem meldet der Kanton auf seiner Internetseite einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Derzeit befinden sich 29 Corona-Patienten in einem St.Galler Spital. Ein Sechstel davon liegt auf der Intensivstation.

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29. Oktober 2021: Repatriierte haben offene Rechnungen von CHF 600'000 beim Bund 

Einige Repatriierte zahlen ihre offenen Rechnungen beim Bund nicht. Bis heute sitzt der Bund auf unbezahlten Rechnungen in der Höhe von 600'000 Franken, schreibt das St.Galler Tagblatt.

Im Frühling letzten Jahres wurden tausende Schweizerinnen und Schweizer mit Charterflügen aus dem Ausland zurückgebracht, nachdem sie wegen coronabedingten Reisebeschränkungen gestrandet waren. Ihnen wurden 7,5 Millionen Franken in Rechnung gestellt. 92 Prozent dieser Summe sind zurückbezahlt worden.

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29. Oktober 2021: Berner Stadtparlament für Kostenüberwälzung bei Demo-Exzessen

Läuft in Bern eine unbewilligte Demonstration aus dem Ruder, sollen gewalttätige Teilnehmer zur Kasse gebeten werden können. Dieser Meinung ist das Berner Stadtparlament, das am Donnerstag eine Teilrevision des Kundgebungsreglements verabschiedete.

Eine Kostenüberwälzung bei Demo-Exzessen ist dank dem neuen kantonalen Polizeigesetz möglich. Die Vorlage wurde 2019 vom kantonalbernischen Stimmvolk gutgeheissen; sie fand damals auch in der rotgrünen Stadt Bern eine klare Mehrheit.

Die Diskussion fand vor dem Hintergrund der vielen Kundgebungen von Massnahmenkritikern in Bern statt. Die meisten dieser Demos waren in den letzten Wochen unbewilligt, und jede von ihnen verursachte Polizeikosten von 100'000 bis 200'000 Franken.

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28. Oktober 2021: Konsumentenschutz rät zu Hartnäckigkeit bei Rückforderungen

Der Schweizerische Konsumentenschutz rät Konsumentinnen und Konsumenten, hartnäckig zu sein, wenn sich beispielsweise Reiseanbieter oder Fitnesscenter weigern, bereits bezahlte, aber nicht erfüllte Leistungen zurückzuzahlen. Das Recht auf diese Rückerstattung sei im Obligationenrecht festgehalten.

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28. Oktober 2021: Bund konnte während Stunden keine Covid-Zertifikate ausstellen

Eine erneute Panne hat am Donnerstag dazu geführt, dass der Bund während Stunden keine Covid-Zertifikate ausstellen konnte. Es handelte sich bereits um die dritte grössere Störung innert Monatsfrist.

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28. Oktober 2021: 301 neue Fälle im Kanton Zürich 

Innerhalb der letzten 24 Stunden sind im Kanton Zürich 301 neue Coronafälle registriert worden. Das sind über 100 Fälle mehr als vor einer Woche, schreibt die Gesundheitsdirektion. Zudem wurde seit gestern ein weiterer Todesfall gemeldet. Aktuell müssen sich 75 Coronapatienten im Spital behandeln lassen, 26 davon auf der Intensivstation.

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28. Oktober 2021: BAG meldet 1'792 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 1'792 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 24'828 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 7,2 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG acht neue Todesfälle und 18 Spitaleintritte.

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28. Oktober 2021: «Die Kampagne entscheidet nicht alleine über das Abstimmungsresultat»

In einem Monat stimmen die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ein zweites Mal über das Covid-19-Gesetz ab. Wenige Wochen vor der Abstimmung sind die Gegner wesentlich lauter. Für die Befürworter ist der Kampagnenzug aber noch nicht abgefahren.

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28. Oktober 2021: Schaffhausen meldet 14 Neuansteckungen

Dem Kanton Schaffhausen wurden für die vergangenen 24 Stunden 14 neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Das sind sechs Fälle mehr als vor einer Woche. Weiter meldet der Kanton einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus. 

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28. Oktober 2021: Kanton St.Gallen meldet 199 Neuinfektionen

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzten 24 Stunden 199 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Im Vergleich zur Vorwoche ist dies ein leichter Anstieg. Weiter meldet der Kanton einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus.

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28. Oktober 2021: SVP Aargau schert aus - Ja-Parole zum Covid-19-Gesetz

Die SVP Aargau schert aus und fasst zum Covid-19-Gesetz die Ja-Parole. Das beschloss der Kantonalparteitag am Mittwochabend in Lupfig mit 48 zu 47 Stimmen. Die Aargauer Kantonalpartei ist die erste, die sich bisher dem heftigen Widerstand der Mutterpartei gegen das Gesetz entgegenstellt. Für das Gesetz sprachen sich unter anderen der kantonale Gesundheitsdirektor Pierre Gallati (SVP) und Gemeindepolitiker aus. Für ein Nein traten Kantonalpräsident und Nationalrat Andreas Glarner, Nationalrätin Martina Bircher und weitere ein. Ein Antrag auf Stimmfreigabe scheiterte, wie die Kantonalpartei mitteilte. 

Die Delegierten der Mutterpartei hatten das Nein zum Covid-19-Gesetz, über das am 28. November abgestimmt wird, bereits im August in Granges-Paccot FR beschlossen. Die SVP unterstützt als einzige Bundesratspartei das Referendum gegen das Covid-19-Gesetz.

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28. Oktober 2021: Zürcher Gemeinderat will Massnahmenplan zur Gewerbe-Unterstützung

Der Zürcher Gemeinderat glaubt, dass die Wirtschaft noch lange an den Folgen der Corona-Krise zu kauen haben wird. Er hat am Mittwoch darum ein SVP-Postulat überwiesen, dass einen Massnahmenplan zur langfristigen Unterstützung des lokalen Gewerbes fordert.

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27. Oktober 2021: Booster-Impfungen ab Mitte November auch im Glarnerland

Glarnerinnen und Glarner ab 65 Jahren können sich ab Mitte November ein drittes Mal impfen lassen. Die Booster werden im Impfzentrum im Gesellschaftshaus Ennenda verabreicht. Die Auffrischungsimpfung schütze vor allem ältere Personen mit schwächerem Immunsystem gegen Impfdurchbrüche, schrieb die kantonale Covid Task Force am Mittwoch in einer Mitteilung.

Der Booster wirkt sich zudem auf das Covid-Zertifikat aus. Dieses wird in der Schweiz nach einer dritten Dosis um ein Jahr verlängert.

Alternative zu mRNA-Impfstoffen

Für die Erstimpfung steht nun auch im Glarnerland der dritte in der Schweiz zugelassene Impfstoff zur Verfügung, Janssen von Johnson & Johnson. Der sogenannte Vektorimpfstoff wird wird allen Personen ab 18 Jahren empfohlen, die sich aus medizinischen Gründen nicht mit einem mRNA-Impfstoff impfen lassen können - oder die solche Impfstoffe ablehnen.

Beim Johnson & Johnson-Impfstoff ist nur eine Dosis notwendig. Laut der Covid Task Force schützt dieser Impfstoff ebenfalls gut vor schweren Krankheitsverläufen, im Vergleich zu mRNA-Impfstoffen fällt der Schutz jedoch weniger hoch aus.

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27. Oktober 2021: Schaffhauser Staatsrechnung 2021 fällt besser aus als budgetiert

Die Staatsrechnung 2021 im Kanton Schaffhausen wird voraussichtlich wesentlich besser ausfallen als erwartet. Der Oktoberbrief prognostiziert einen um 58,4 Millionen Franken besseren Rechnungsabschluss.

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27. Oktober 2021: Heizstrahler auf Walliser Terrassen weiterhin erlaubt

Im Kanton Wallis dürfen Restaurantbetreiber und Veranstalter wegen der Corona-Pandemie weiterhin Elektroheizungen im Freien aufstellen. Dies hat die Kantonsregierung im Hinblick auf die nächste Wintersaison beschlossen.

Wie bereits im letzten Winter hat die Walliser Regierung entschieden, nebst der Verwendung von mit erneuerbaren Energien betriebenen Heizungen - zum Beispiel Pelletheizungen - auch die Verwendung von Elektroheizungen im Freien zu bewilligen, insbesondere auf den Terrassen öffentlicher Einrichtungen, Zelten und Buvetten.

Die Massnahme habe zum Ziel, Cafés, Bars und Restaurants im Rahmen der Pandemie auch während des nächsten Winters zu unterstützen, teilte die Walliser Staatskanzlei am Mittwoch mit. Gültig ist die Ausnahmeregelung bis Ende April 2022.

Durch fossile Brennstoffe betriebene Heizungen, insbesondere Gasheizungen, bleiben verboten. Sofern Terrassen und Aussenbereiche so gestaltet sind, dass ein Luftaustausch wie im Freien gewährleistet ist, ist ein Covid-Zertifikat nicht zwingend erforderlich, ruft der Walliser Staatsrat eine entsprechende Verordnung des Bundes in Erinnerung.

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27. Oktober 2021: Möglichkeiten für Coronatests in Herisau AR angepasst

Ab Donnerstag, 28. Oktober, wird das Hirslanden-Testangebot in Herisau ausgeweitet und der Nachfrage angepasst. Die Testlokalität zügelt im Verlauf der nächsten zwei Wochen vom Alten Zeughaus an die Herisauer Bahnhofstrasse, teilt der Kanton am Mittwoch mit.

Getestet werden kann montags und mittwochs (11 bis 14 Uhr und 16 bis 19 Uhr) sowie donnerstags, freitags und samstags (11 bis 14 Uhr und 16 bis 20 Uhr). Innerhalb der kommenden zwei Wochen zieht das Testlokal dann in ein Ladenlokal an der Herisauer Bahnhofstrasse.

Das Testzentrum Bächli in Teufen sowie das Testlokal in Heiden sind wie bis anhin in Betrieb und erfahren keine Anpassungen. Auf der Homepage des Kantons sind unter www.ar.ch/corona alle aktuellen Testmöglichkeiten im Kanton abrufbar und Links zu allfälligen Onlineanmeldungen hinterlegt.

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27. Oktober 2021: Entwicklung des Covid-Zertifikats: Meinungen von Ostschweizer Kantonen weit auseinander

Vor einer Woche hat der Bundesrat angekündigt, den Zugang zum Covid-Zertifikat erweitern zu wollen. Am Mittwoch haben die Ostschweizer Kantone ihre Standpunkte klargemacht. Ihre Ansichten gehen dabei deutlich auseinander.

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27. Oktober 2021: 214 neue Ansteckungen im Kanton Zürich 

Der Kanton Zürich meldet 214 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus innert 24 Stunden. Das sind etwa gleich viele Fälle wie vor einer Woche. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat es seit gestern keine gegeben. Derzeit befinden sich 74 Coronapatienten in Zürcher Spitälern. 22 davon werden auf der Intensivstation behandelt.

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27. Oktober 2021: Bund rechnet 2021 mit einem Defizit von fast 15 Milliarden Franken

Wegen der Corona-Pandemie wird der Bund auch im laufenden Jahr rote Zahlen schreiben. Auf Basis der Zahlen vom September rechne man mit einem Finanzierungsdefizit von 14,8 Milliarden Franken, teilte der Bundesrat am Mittwoch mit. Die Hochrechnung der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) fiel damit etwas optimistischer aus als noch im Juni.

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27. Oktober 2021: Urheber des «Wir für euch»-Videos entlarvt: Er ist St.Galler Kantonspolizist

Ein St.Galler Polizeibeamte steckt hinter dem umstrittenen «Wir für euch»-Video. Er muss mit personalrechtlichen Konsequenzen rechnen.

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27. Oktober 2021: BAG meldet 1846 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 1'846 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG vier neue Todesfälle und 45 Spitaleinweisungen.

Vor einer Woche waren beim BAG noch 1'442 Meldungen von neuen Coronavirus-Fällen eingegangen. Damit haben die laborbestätigten Ansteckungen im Wochenvergleich um fast 30 Prozent zugenommen. Bei den Spitaleinweisungen waren vor einer Woche 34 gemeldet worden. Auch diese Zahl stieg damit innert Wochenfrist um rund einen Drittel. Todesfälle hatte es vor einer Woche fünf gegeben.

Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zurzeit 69,8 Prozent. 11,5 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt.

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27. Oktober 2021: «Haarsträubendes entdeckt» – Thurgau schliesst mehrere Testzentren

Seit der Einführung der Covid-Zertifikatspflicht schiessen im Kanton Thurgau Testzentren aus dem Boden. Bei Kontrollen hat der Kanton zum Teil Haarsträubendes entdeckt, wie Gesundheitsdirektor Urs Martin am Mittwoch im Grossen Rat sagte. Mehrere Testzentren wurden geschlossen. Als Konsequenz hat der Kanton eine Bewilligungspflicht eingeführt. 

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27. Oktober 2021: 15 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Mittwoch 15 neue Ansteckungen. Gestorben ist in den letzten 24 Stunden niemand. Stand Mittwoch befinden sich im Kanton 9 Personen wegen Corona in Spitalbehandlung.

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27. Oktober 2021: 271 neue Fälle im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzten 24 Stunden 271 neue Coronavirusfälle. Das sind rund 90 Fälle mehr als heute vor einer Woche. Einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Coronainfektion meldet der Kanton nicht. Aktuell liegen 30 Patienten in den St.Galler Spitälern, davon 5 auf der Intensivstation.

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27. Oktober 2021: Booster-Impfung verlängert das Covid-Zertifikat

Die Corona-Booster-Impfung verlängert nun doch das Covid-Zertifikat. Der Bund hat gestern erklärt, dass Personen über 65 eine Booster-Impfung, also eine dritte Impfung, erhalten können. An der Medienkonferenz hiess es zunächst, dass die Gültigkeit des Covid-Zertifikats dadurch aber nicht verlängert wird. Gegenüber der SRF Sendung «10 vor 10» stellt Christoph Berger von der eidgenössichen Impfkommission wenig später aber klar, dass das Zertifikat nach einer Boosterimpfung für ein weiteres Jahr gültig ist.

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26. Oktober 2021: Kantone sind nach eigenen Angaben für Auffrischungsimpfungen bereit

Gemäss der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) sind die Kantone grundsätzlich bereit, die Auffrischungsimpfungen ab Mitte November zu verabreichen. Nicht gelöst sei aber die angespannte Personalsituation. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hatte die Kantone bereits im September in einem Schreiben gebeten, sich darauf vorzubereiten, dass allfällige Auffrischungsimpfungen möglichst zeitnah nach der entsprechenden Zulassung und Impfempfehlung umgesetzt werden können. Nun soll es Mitte November so weit sein.

Die Kantone seien bereit, die Auffrischungsimpfungen gemäss der Zulassung und der Impfempfehlung zu verabreichen, teilte die GDK am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Als Impforte kämen grundsätzlich alle bekannten Angebote wie Impfzentren, Impfbusse oder Arztpraxen infrage. Gleichzeitig seien zusätzliche Impfangebote im Rahmen der Impfoffensive geplant, hiess es. Das stelle für die Kantone eine zusätzliche Herausforderung dar. Die Personalsituation bleibe angespannt. Die vom Bund bereitgestellten finanziellen Mittel in Höhe von maximal knapp 100 Millionen Franken änderten nichts daran.

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26. Oktober 2021: Bistum St.Gallen wünscht sich Lockerung der Zertifikatspflicht

Im Bistum St.Gallen sind die Gläubigen immer weniger bereit, die Zertifikatspflicht bei Gottesdiensten zu akzeptieren. Die behördlichen Corona-Massnahmen würden von der Bistumsleitung mitgetragen, sagte der bischöfliche Kanzler, Claudius Luterbacher, an einem Medientreffen am Dienstag. Die Kirche verstehe sich «als Teil der Gesellschaft und möchte ihren Teil zur Bekämpfung der Pandemie beitragen».

Die Akzeptanz der Massnahmen bei den Gläubigen sei aber stark gesunken. Die Zertifikatspflicht bei Gottesdiensten mit mehr als 50 Personen «widerspricht in ihren Augen dem Grundanliegen, beispielsweise Gottesdienste ohne Vorbedingung besuchen zu dürfen». Die kritischen Reaktionen seien «freundlich bis sehr gehässig», sagte Luterbacher. Auch Bischof Markus Büchel bezeichnete die Zertifikatspflicht als sehr einschränkend, beispielsweise bei Bestattungen. Er hoffe auf eine Lockerung, wenn möglich auf die Adventszeit und Weihnachten. Die Sache mache ihm Bauchweh, sagte der Bischof. Vor allem in ländlichen Gegenden stosse die Zertifikatspflicht auf Ablehnung.

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26. Oktober 2021: Zürich meldet 308 Neuinfektionen

Dem Kanton Zürich wurden für die vergangenen 24 Stunden 308 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Im Vergleich zur Vorwoche ist dies ein Anstieg um 73 Fälle. Weiter meldet der Kanton zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

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26. Oktober 2021: Kanton Thurgau meldet 339 Neuinfektionen innert einer Wochen

Dem Kanton Thurgau wurden für die vergangene Woche 339 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Im Vergleich zur Vorwoche sind dies  111 Fälle mehr. Weiter meldet der Kanton zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. 

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26. Oktober 2021: Risiko von Spitalüberlastung bleibt laut Bund noch Wochen bestehen

Laut dem Bund hat das epidemische Geschehen in der vergangenen Woche wieder an Fahrt aufgenommen. Aktuelle Daten weisen darauf hin, dass das Risiko einer Überlastung der Gesundheitsstrukturen in den nächsten Wochen bestehen bleibt.

«Wir sind nicht am Punkt, an dem die Corona-Massnahmen ganz aufgehoben werden können», sagte Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit im Bundesamt für Gesundheit (BAG), am Dienstag vor den Medien in Bern. Die Situation auf den Intensivstationen bleibe angespannt.

Wegen der fallenden Temperaturen und des stockenden Impffortschritts sei nicht mit einer baldigen Besserung der Situation zu rechnen, sagte Mathys. Im Gegenteil: Die neusten Trendberechnungen gingen von einer weiteren Zunahme der Ansteckungen aus. Zusammenfassend könne die epidemische Situation als «ungünstig» bezeichnet werden.

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26. Oktober 2021: BAG meldet 1'491 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 1'491 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 22'145 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 6,7 Prozent.  Gleichzeitig registrierte das BAG neun neue Todesfälle und 26 Spitaleinweisungen.

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26. Oktober 2021: Bund empfiehlt Booster-Impfung nur für Personen ab 65 Jahren

Nach der Zulassung der Booster-Impfungen gegen Covid-19 durch das Heilmittelinstitut Swissmedic empfiehlt der Bund solche Auffrischimpfungen nur Personen über 65 Jahren. Für die breite Bevölkerung sei eine dritte Impfung derzeit nicht zugelassen und nicht empfohlen.

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26. Oktober 2021: Swissmedic lässt Auffrischungsimpfungen gegen Covid-19 zu

Bereits am 4. Oktober hatte die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) für Menschen mit stark geschwächtem Immunsystem eine Corona-Auffrischungsimpfung mit Vakzinen von Biontech/Pfizer oder Moderna empfohlen. Bis Ende der vergangenen Woche wurden in der Schweiz nach Angaben des Bundes gut 7'700 dritte Impfdosen verabreicht.

Nun können die Booster-Impfungen breiter angewendet werden. Swissmedic genehmigt die dritte Impfung nun «für bestimmte Bevölkerungsgruppen», konkret «für besonders gefährdete Personen» und «für Menschen mit geschwächtem Immunsystem», wie es in der Mitteilung heisst.

Beim mRNA-Impfstoff von Moderna erhalten Betroffene demnach nur eine halbe Dosis, bei jenem von Pfizer/Biontech eine ganze Dosis. Swissmedic hat die Arzneimittelinformationen entsprechend angepasst.

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26. Oktober 2021: Coronavirus lässt Berufs- und Freizeitunfälle sinken

Die Covid-19-Pandemie hat in der Schweiz 2020 zu weniger Berufs- und Freizeitunfällen geführt. Wie die Unfallversicherung Suva mitteilte, beträgt der Rückgang 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Noch etwas über 800'000 Unfälle wurden den Unfallversicherern gemeldet. Die Suva führt die Statistik für alle Unfallversicherer von Berufstätigen und Stellensuchenden. Auffallend war im vergangenen Jahr, dass die Unfälle von Stellensuchenden um 5,3 Prozent zunahmen, weil die Arbeitslosenzahlen in der Corona-Krise stiegen.

Wie die Suva am Dienstag schreibt, sank die Zahl der Freizeitunfälle um 9,1 Prozent deutlicher als jene der Berufsunfälle mit einer Abnahme um 5,2 Prozent. Auch diese Entwicklung lässt sich auf die Pandemie zurückführen: Viele sportliche Aktivitäten liessen sich nicht ausüben, so dass die Sportunfälle deutlich abnahmen.

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26. Oktober 2021: 17 Neuansteckungen in Schaffhausen

Dem Kanton Schaffhausen wurden für die vergangenen 24 Stunden 17 neue Coronainfektionen gemeldet. Das sind zwölf Fälle mehr als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine weiteren gemeldet. 

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26. Oktober 2021: Shutdown halbierte Nutzung des Öffentlichen Verkehrs

Wegen Covid-19 waren Schweizerinnen und Schweizer um knapp ein Drittel weniger unterwegs. Im Öffentlichen Verkehr (ÖV) ging die Nutzung sogar auf die Hälfte zurück. Das zeigte ein Vergleich zwischen Januar/Februar 2021 mit der Zeit vor der Pandemie.

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26. Oktober 2021: 199 neue Coronavirusansteckungen im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet innerhalb der letzten 24 Stunden 199 Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind über vierzig mehr als noch vor einer Woche. Seit Montag ist kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit der Viruserkrankung registriert worden. Aktuell müssen 21 Coronapatienten im Spital behandelt werden, vier davon auf der Intensivstation. Das sind leicht weniger als vor einer Woche.

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26. Oktober 2021: 200 Lehrpersonen fordern in offenem Brief: «Massnahmen-Experiment soll beendet werden»

Rund 200 Zürcher Lehrpersonen kritisieren in einem offenen Brief die Coronamassnahmen an den Schulen. Sie fordern darin die Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner auf, das «Massnahmen-Experiment an den Schulen zu beenden», schreibt der Tages-Anzeiger. Aus Sicht der Lehrpersonen würden viele Schulkinder unter den Coronamassnahmen leiden. Silvia Steiner wollte öffentlich keine Stellung zur Kritik nehmen. Das Schreiben werde inhaltlich geprüft und direkt beantwortet, heisst es von Seiten der Bildungsdirektion.

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26. Oktober 2021: Swissmedic erteilt Zulassung für Booster-Impfung wohl noch heute

Die Zulassung für die Corona Booster-Impfung soll in der Schweiz noch heute, Dienstag erfolgen. Dies berichtet die Thurgauer Zeitung und beruft sich auf den Mediensprecher des Schweizer Heilmittelinstituts Swissmedic.

In Kürze soll ein erster Entscheid verfügt werden. Damit wäre die Schweiz eines der letzten westlichen Länder, die eine Booster-Impfung zulässt. Beispielsweise in Grossbritannien, den USA oder Deutschland bekommen Personen aus der Risikogruppe bereits die dritte Coronaimpfung.

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26. Oktober 2021: Berset kritisiert ZHAW wegen Verzicht auf repetitive Corona-Pooltests

Gesundheitsminister Alain Berset greift die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften wegen den Coronatests an. Die Hochschule übernimmt die Kosten nur bei Veranstaltungen mit Präsenzpflicht. Berset hat dafür kein Verständnis.

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25. Oktober 2021: Thurgauer Heime wünschen sich Booster-Impfung

Im Kanton Zürich kommt es zu immer mehr Impfdurchbrüche in Alters- und Pflegeheimen. Dieses Bild zeichnet sich auch in anderen Kantonen ab. Im Thurgau drängen die Heime darum auf die Booster-Impfung.

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25. Oktober 2021: Kanton Zürich meldet 469 Neuansteckungen übers Wochenende

Der Kanton Zürich meldet für die vergangenen 72 Stunden 469 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das sind 120 Fälle mehr als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus meldet der Kanton keine weiteren.

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25. Oktober 2021: Prüfen und Ausstellen von Zertifikaten kurzzeitig nicht möglich

Bei den Covid-Zertifikaten sind am Montagnachmittag kurzzeitig Probleme aufgetreten. Betroffen waren die Prüfung und die Ausstellung von Covid-Zertifikaten. Die Störung dauerte von 15:03 Uhr bis 15:14 Uhr, wie das Bundesamt für Informatik (BIT) mitteilte. Demnach war der Zugriff auf das Internet Ursache des Problems.

Bereits am Freitag vor einer Woche gab es technische Probleme mit den Zertifikaten. «Zertifikat mit ungültiger Signatur» lasen Nutzer gegen 19:30 Uhr auf ihrem Smartphone. Der Grund war eine Panne bei den Bundesämtern für Gesundheit (BAG) und Informatik (BIT). Gemäss Angaben des BIT vom darauffolgenden Samstag hatte das Schweizer System am Freitag falsch auf Wartungsarbeiten in der EU reagiert.

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25. Oktober 2021: Schweizer fliegen in den Herbstferien wieder mehr

In den Herbstferien verbuchte der Flughafen Zürich im Schnitt täglich rund 266 Starts und Landungen. Das sind fast doppelt so viele wie im Coronajahr 2020. Der Wert liegt aber immer noch rund ein Drittel tiefer als vor der Krise im Jahr 2019, wie der Bewegungsstatistik des Flughafens zu entnehmen ist, in der jedoch auch Fracht-, Geschäfts- und Privatflüge enthalten sind. Die Anzahl sagt zudem nichts über die Grösse der Flugzeuge und deren Auslastung aus.

Gleichwohl zeigt der Trend am Flughafen damit weiter nach oben. Insbesondere seit Juni nahm der Flugverkehr deutlich zu, nachdem er im zweiten Lockdown Anfang Jahr auf deutlich unter 100 Flüge am Tag eingebrochen war. Die Herbstferien seien wie erwartet verlaufen, teilte der Flughafen auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP mit. An Spitzentagen seien 65'000 bis 70'000 Passagiere über den Flughafen gereist, was in etwa dem Aufkommen der Sommerferien dieses Jahres entspreche.

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25. Oktober 2021: BAG meldet 3297 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 72 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 3297 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 64'922 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 5,1 Prozent.  Gleichzeitig registrierte das BAG 15 neue Todesfälle und 49 Spitaleinweisungen.

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25. Oktober 2021: Coronapandemie verschärft wirtschaftliche Krise der Medien weiter

Die Pandemie hat die wirtschaftliche Situation vieler Medien in der Schweiz weiter verschlechtert. Sogar im Online-Werbemarkt, dem Hoffnungsträger der Branche, sind die Einnahmen erstmals rückläufig. Gleichzeitig nimmt die Bedeutung von seriösem Journalismus angesichts der steigenden Verbreitung von Desinformation zu.

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25. Oktober 2021: Zürcher Regierungsrat muss zu Gratistests für Junge Stellung beziehen

Der Zürcher Regierungsrat muss innerhalb von fünf Wochen Stellung dazu beziehen, ob er kostenlose Corona-Tests für unter 25-Jährige sinnvoll fände oder nicht. Der Kantonsrat hat am Montag ein entsprechendes SVP-Postulat für dringlich erklärt.

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25. Oktober 2021: Schaffhausen meldet 33 Neuansteckungen

Der Kanton Schaffhausen hat für die vergangenen 72 Stunden 33 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Das sind zehn Fälle mehr als vor einer Woche. Weiter vermeldet der Kanton einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus. 

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25. Oktober 2021: Covid-19 lässt in der Schweiz die Lebenserwartung sinken

Die Covid-19-Pandemie hat die Lebenserwartung in der Schweiz sinken lassen. Für Männer, die 2020 geboren wurden, ging sie um 0,9 Jahre auf 81,0 Jahre zurück, für Frauen um 0,5 Jahre auf 85,1 Jahre.

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25. Oktober 2021: Kanton St.Gallen meldet 429 neue Ansteckungen übers Wochenende

Auf seiner Webseite vemeldet der Kanton St.Gallen am Montag 429 neue Ansteckungen sowie zwei Todesfälle übers Wochenende. Aktuell befinden sich 21 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 in einem St.Galler Spital, vier davon auf der Intensivstation. 

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25. Oktober 2021: Keine einzige Impfung bei Impfaktion von Pfarrei Peter und Paul in Zürich

In der Stadt Zürich ist es am Sonntag zu einer pannenreichen Impfaktion gekommen: In der Pfarrei Peter und Paul hätten viele Menschen gegen das Coronavirus geimpft werden sollen. Doch zuerst sei der kantonale Impfbus in der Garage stecken geblieben und deshalb verspätet angekommen, wie das das Portal «kath.ch» schreibt.

Zudem sei das Impfteam werbetechnisch schlecht ausgerüstet gewesen und habe nicht über Kampagnenmaterial verfügt. Deshalb sei niemand in den etwas abgelegenen Pfarrsaal gekommen – und es sei demnach keine einzige Person geimpft worden.

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25. Oktober 2021: Berset sieht keine Alternative zu hoher Impfquote und Impfoffensive

Für Gesundheitsminister Alain Berset gibt es keine Alternative zu einer hohen Impfquote und einer neuen Impfoffensive. Auch an der Zertifikatspflicht will er einstweilen festhalten. In einem Interview mit CH-Media warnt er vor Problemen bei Reisen ins Ausland, wenn es bei der Abstimmung über das Covid-Gesetz zu einem Nein kommen sollte.

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25. Oktober 2021: Impfdurchbrüche in Zürcher Heimen nehmen zu

In Zürcher Heimen gibt es immer mehr Corona-Impfdurchbrüche. Deshalb befürwortet die ärztliche Direktorin eine baldige Booster-Impfung. Bisher seien pro Ausbruch meist nur zwei bis drei Bewohnende betroffen gewesen. Mit der abnehmenden Schutzwirkung der Coronaimpfung habe sich dies allerdings geändert.

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23. Oktober 2021: Winterthurer Beck wirbt gegen die Corona-Massnahmen

In den Schaufenstern des Grabebecks und des Holzofebecks in der Stadt Winterthur stehen grosse Bildschirme mit Aussagen gegen die Corona-Massnahmen und die Impfung. Diese kommen aber nicht bei allen Kundinnen und Kunden gut an. Der Besitzer der Bäckereien steht aber gegenüber TELE TOP zu  seinen Aussagen.

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23. Oktober 2021: Grosser Aufmarsch der Massnahmengegner in Bern

Tausende Gegnerinnen und Gegner der bundesrätlichen Coronapolitik haben sich in Bern zu einer nationalen Grosskundgebung versammelt. Die Demonstration verlief grösstenteils friedlich.

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23. Oktober 2021: Neue Variante, die sich auch in der Schweiz verbreitet

Derzeit breitet sich in Grossbritannien eine neue Variante des Coronavirus aus. Der Subtyp der Corona-Delta-Variante ist auch in der Schweiz bereits vereinzelt nachgewiesen worden. Forschende gehen davon aus, dass diese Corona-Variante noch ansteckender als die ursprüngliche Delta-Variante ist. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) rechnet laut «nau.ch» jedoch damit, dass die in der Schweiz zugelassenen Impfstoffe gut genug gegen die neue Variante schützen.

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23. Oktober 2021: Gegenwind für das Covid-19-Gesetz

Gegen das Covid-19-Gesetz formiert sich weiterer Widerstand. Wie die «Neue Zürcher Zeitung» berichtet, tritt ein neues gegnerisches Komitee auf.  Zu den prominentesten Mitgliedern zählt Rahel Blocher, die jüngste Tochter von Christoph Blocher.  Zudem gehört auch der frühere SVP-Natioanlrat Claudio Zanetti dem Gegner-Komitee an. Dieses trägt den Namen «Gesund und frei». Über das Covid-19-Gesetz wird am 28. November abgestimmt.

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22. Oktober 2021: Neue Corona-Welle im Prättigau

Durch das Prättigau rollt eine Corona-Welle. Die Bündner Region verzeichnet stark steigende Fallzahlen. Das kantonale Gesundheitsamt empfiehlt dringend, im Prättigau Menschenansammlungen zu meiden.

Zudem sollen unbedingt die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden, wie die Kommunikationsstelle Coronavirus am Freitag mitteilte. Für die Schulen der Region wird das Testen der Schülerinnen und Schüler sowie eine vorübergehende Maskentragepflicht empfohlen.

Aktuell stammt rund ein Drittel der aktiven Fälle in Graubünden aus dem Prättigau. Die Ausbreitung des Coronavirus führt zu einer Zunahme der Covid-19-Hospitalisationen und zu einer angespannten Situation in der Gesundheitsversorgung der Region.

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22. Oktober 2021: Kanton Zürich meldet 182 neue Fälle 

Am Freitag vermeldet der Kanton Zürich auf seiner Webseite 182 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Todesfälle oder Spitaleinweisungen in Zusammenhang mit Covid-19 gab es keine innert der vergangenen 24 Stunden.

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22. Oktober 2021: Reisen nach Thailand möglich

Gute Nachrichten gab es für vollständig geimpfte Menschen aus der Schweiz, die im Winter nach Thailand reisen möchten. Das Land entlässt vollständig gegen das Coronavirus geimpfte Schweizerinnen und Schweizer ab dem 1. November aus der Quarantänepflicht. Insgesamt können voll geimpfte Personen aus 46 Staaten mit geringem Corona-Risiko einreisen, ohne nachher in Quarantäne zu müssen. Das teilte das thailändische Fremdenverkehrsamt in Bern mit.

Vollständig geimpfte Besucherinnen und Besucher aus den 46 Staaten dürfen den Angaben zufolge auf dem Luftweg einreisen. Sie müssen vor dem Abflug ein negatives Testergebnis vorlegen und sich bereit erklären, bei der Ankunft einen weiteren Test durchführen zu lassen. Weitere Details sollen am Montag folgen.

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22. Oktober 2021: Präsenzunterricht hat Priorität

Derweil betonte die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und Erziehungsdirektoren (EDK) in einer Mitteilung, dass die Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichts an den Schulen das Ziel sei. Alle Kantone setzten dafür ihre Covid‐19‐Schutzkonzepte mit zahlreichen Massnahmen weiterhin erfolgreich um.

Zu den Massnahmen, die in allen Kantonen umgesetzt werden, zählt die EDK das regelmässige Lüften der Innenräume, gezielte Ausbruchstestungen, vielerorts ergänzt durch repetitives Testen, sowie Regelungen für Personen mit Krankheitssymptomen mit einem standardisierten Ablaufschema bei Kindern mit Erkältungssymptomen. Die wirksamste Massnahme zur gemeinsamen Bewältigung der Pandemie sei das Impfen, betonte die EDK.

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22. Oktober 2021: BAG meldet 1'288 neue Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 1'288 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG drei neue Todesfälle und 36 Spitaleinweisungen.

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22. Oktober 2021: Eingeschränkte Einreise aus Bahrain und VAE ab Montag

Die Einreise aus Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ist ab Montag nur noch eingeschränkt möglich. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) hat die Länder auf die Liste seiner Covid-19-Risikoländer gesetzt, wie der Bund am Freitag über Twitter mitteilte.

Die Einreise aus Risikostaaten ist für Ausländerinnen und Ausländer untersagt, die ohne Nachweis einer anerkannten Impfung für einen Kurzaufenthalt in die Schweiz einreisen wollen. Für Schweizer Bürger und Personen mit einer Aufenthaltsbewilligung ist die Einreise aus allen Ländern möglich.

Zuletzt hatte das SEM neue Einreisebeschränkungen gegenüber Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Brunei, Japan und Serbien eingeführt. Die Risikoliste sei aufgrund der epidemiologischen Lage und in Übereinstimmung mit den übrigen Schengen-Staaten aktualisiert worden, hiess es.

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22. Oktober 2021: In einem Genfer Labor wird an infektiösen Coronaviren geforscht

Die Universität Genf hat ihr Biosicherheitslabor der Stufe 3 aufgerüstet, um dort mit infektiösen Coronaviren zu arbeiten. Ursprünglich wurde das Labor für die Erforschung von Viren eingerichtet, die über Blut übertragen werden.

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22. Oktober 2021: Sieben neue Fälle in Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen hat in den vergangenen 24 Stunden sieben neue Ansteckungen mit dem Coronavirus registriert. Damit bleiben die Zahlen im Vergleich zur Vorwoche stabil. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine gemeldet.

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22. Oktober 2021: Kanton St.Gallen meldet 152 Neuansteckungen

Der Kanton St.Gallen meldet 152 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus innert 24 Stunden. Das sind fast doppelt so viele Fälle wie vor einer Woche. Neue Todesfälle meldet der Kanton auf seiner Internetseite keine.

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22. Oktober 2021: Mehrheiten für Pflegeinitiative und Covid-19-Gesetz

Wäre bereits am 9. Oktober über die Pflegeinitiative und das Covid-19-Gesetz abgestimmt worden, wären die beiden Vorlagen angenommen worden. Dies ist das Ergebnis der ersten Abstimmungsumfrage im Auftrag der SRG, die am Freitag veröffentlicht wurde.

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21. Oktober 2021: Repetitive Testungen an Thurgauer Schulen

Am Montag geht nach den Herbstferien der Schulbetrieb im Kanton Thurgau wieder los. Der Schulstart soll dieses Mal coronatechnisch besser verlaufen – dank repetitiven Massentests. Kurz vor dem Ferienende ist die Hoffnung gross, dass so trotz der kalten Jahreszeit weniger Schulklassen in Quarantäne müssen.    

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21. Oktober 2021: Laut Bund «wenig Evidenz» für Booster-Impfung für alle

Gesundheitsminister Alain Berset hält Booster-Impfungen für eine beschränkte Personengruppe durchaus für sinnvoll. Eine dritte Impfung für alle kommt laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) derzeit jedoch nicht infrage.

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21. Oktober 2021: Biontech – sehr hohe Wirksamkeit bei dritter Impfung gegen Corona

Eine dritte Impfung mit dem Corona-Vakzin von Biontech und Pfizer zeigt nach Angaben der beiden Unternehmen eine Wirksamkeit von über 95 Prozent. Sicherheitsbedenken oder unbekannte Nebenwirkungen seien nicht beobachtet worden, teilten das Mainzer Unternehmen und sein US-Partner am Donnerstag unter Berufung auf eine Untersuchungsreihe mit über 10'000 Teilnehmern mit.

Die verabreichte Dosis war den Angaben zufolge genauso hoch wie bei den ersten beiden Impfungen. Die Studie sei in einem Zeitraum erfolgt, in der Delta die vorherrschende Virusvariante gewesen sei, erklärten Biontech und Pfizer. Alle Studienteilnehmer waren vor Beginn der Studie zweimal mit dem Pfizer-Biontech-Impfstoff geimpft worden. Ihr Durchschnittsalter lag bei 53 Jahren. Zwischen Zweitimpfung und Auffrischung lag im Mittel ein Abstand von elf Monaten.

Während des Studienzeitraums gab es den Angaben zufolge in der Gruppe der Auffrischungsimpfungen fünf Covid-19-Fälle, während in der Placebo Gruppe 109 Fälle auftraten. Es habe sich gezeigt, dass eine Auffrischung den hohen Impfschutz, der nach der zweiten Dosis erreicht worden sei, wiederherstelle, erklärten die Unternehmen. «Diese wichtigen Daten erweitern den bestehenden Kenntnisstand und zeigen, dass Auffrischungsimpfungen dabei helfen können, grosse Teile der Bevölkerung vor diesem Virus und seinen Varianten zu schützen», sagte Biontech-Chef Ugur Sahin.

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21. Oktober 2021: Kanton Zürich meldet 190 neue Ansteckungen

Am Donnerstag vermeldet der Kanton Zürich auf seiner Webseite 190 neue Ansteckungen mit Covid-19. Todesfälle oder Spitaleinweisungen in Zusammenhang mit dem Virus gab es in den letzten 24 Stunden keine.

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21. Oktober 2021: Gratis Corona-Zertifikate motivieren Bündner Firmen zu Testungen

Seit Anfang letzter Woche kommen in Graubünden Personen, die an ihrer Arbeitsstelle an Betriebstestungen teilnehmen, kostenlos zu einem Testzertifikat. Was als Entlastung für private Testanbieter gedacht war, motiviert nun zahlreiche Unternehmen, an den regelmässigen Testungen teilzunehmen.

Seit der Einführung der Gratiszertifikate am Arbeitsplatz hat die Zahl der Firmen, die an den Betriebstest teilnehmen, sprunghaft zugenommen. 593 Betriebe meldeten sich neu an, wie Martin Bühler, Leiter des kantonalen Führungsstabs, am Donnerstag vor den Medien in Chur erklärte.

Die Gesamtzahl der Betriebe, die testen lassen, stieg damit auf 2'695. Insgesamt werden nun 34'000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer repetitiv auf eine Infektion mit dem Corona-Virus untersucht. Sie können über eine Plattform ein Zertifikat beantragen. Bei einem negativen Ergebnis wird es ihnen gratis via SMS oder Mail zugestellt.

Dass der Kanton Graubünden die Zertifikate kostenlos anbietet, während der Bund Gratistests und -zertifikate seit Anfang Oktober weitgehend strich, geschieht nicht ganz freiwillig. Laut Bühler fehlt dem Kanton eine rechtliche Grundlage, Geld für Zertifikate aus den präventiven Betriebstestungen zu verlangen.

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21. Oktober 2021: Covid-Fallzahlen stagnieren – Zahl der Tests bricht ein

Die Zahl neuer Infektionen mit dem Coronavirus hat in der vergangenen Woche stagniert. Die Spitaleintritte wegen einer Covid-19-Erkrankung sind trotz erwarteter Nachmeldungen gesunken. Die Tests für das Covid-Zertifikat sind um die Hälfte eingebrochen – die seit 11. Oktober geltende Zahlpflicht dürfte der Grund sein.

Insgesamt verzeichnete das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in der Woche vor dem vergangenen Sonntag in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein 6'426 neue Fälle einer Ansteckung mit dem Virus, wie es am Donnerstag in seinem Wochenbericht mitteilte. Damit veränderte sich die Zahl im Wochenvergleich kaum. Die Fälle pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner lagen zwischen 32 im Kanton Solothurn und 274 in Obwalden.

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21. Oktober 2021: Covid-Impfung von Jugendlichen laut Studie zu 90 Prozent effektiv

Die Biontech/Pfizer-Impfung senkt laut einer Studie das Risiko einer Infektion mit der Delta-Variante des Corona-Virus bei Jugendlichen um 90 Prozent.

Sie schütze zudem zu 93 Prozent vor einer Erkrankung mit Symptomen bei dieser Virus-Variante, wie eine Sprecherin der israelischen Krankenkasse Clalit am Mittwoch bestätigte.

Gemeinsam mit Forschern von der Harvard-Universität (USA) habe man Daten von 94 354 zweifach geimpften Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren ausgewertet, hiess es in einer Mitteilung. Diese seien mit Daten einer entsprechenden Anzahl ungeimpfter Jugendlicher verglichen worden. Die Ergebnisse sind im «New England Journal of Medicine» veröffentlicht worden.

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21. Oktober 2021: BAG meldet 1'478 neue Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 1'478 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG sieben neue Todesfälle und 13 Spitaleinweisungen.

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21. Oktober 2021: Acht neue Fälle in Schaffhausen

Dem Kanton Schaffhausen wurden in den vergangenen 24 Stunden acht Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind zwei mehr als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gab es keine weiteren.

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21. Oktober 2021: Gleiche Ausfallentschädigung für alle Zürcher Anbieter von Kinderbetreuung

Alle Anbieter von familienergänzender Kinderbetreuung im Kanton Zürich sollen eine Entschädigung für Ausfälle während der ersten Coronawelle bekommen, nicht nur private. Der Regierungsrat beantragt ein Gesetz, das auch die öffentlich-rechtlichen Anbieter berücksichtigt.

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21. Oktober 2021: Antikörper-Test hat laut Berset gewisse Risiken

Laut Bundesrat Alain Berset bestehen gewissen Risiken mit dem Antikörpertest für ein Corona-Zertifikat. Die Antikörpertests seien allerdings deutlich besser als früher, sagt Alain Berset im Interview mit dem Blick. Alledrings gehe die Schweiz damit noch immer ein gewisses Risiko ein, da der Schutz nicht gleich gut wie bei einer Impfung sei. Der Bundesrat verfolge aber das Ziel, mit möglichst vielen Möglichkeiten aus der Pandemie auszusteigen. Das Coronazertifikat mit dem Antikörpertest soll 90 Tage gültig sein.

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21. Oktober 2021: Kanton St.Gallen meldet 188 Neuinfektionen

Der Kanton St.Gallen meldet 188 Neuinfektionen mit dem Coronavirus für die vergangenen 24 Stunden. Im Vergleich zur Vorwoche ist dies ein Anstieg um 83 Fälle. Weiter meldet der Kanton zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. 

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21. Oktober 2021: Auch Pflegepersonal will Booster

Auch das Schweizer Pflegepersonal fordert möglichst rasch eine Booster-Impfung – auch für sich selbst. Dies berichtet 20 Minuten. Die Pflegenden seien nach wie vor dem Virus stark  ausgesetzt. Der Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und - männer, SBK, erwartet daher einen prioritären Zugang zu den Auffrischimpfungen für Pflegende.

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21. Oktober 2021: Zürcher Infektiologe kritisiert Zögern bei Booster-Impfung

In einigen Ländern gibt es sie bereits: die Auffrischungsimpfung. In der Schweiz zögern die Behörden noch mit einer Empfehlung. Dies führt nun zu Kritik aus der Wissenschaft.

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21. Oktober 2021: Wegen Spontanimpfungen wird Impfstoff weggeworfen

Der Ausbau von Impfangeboten ohne Voranmeldung sorgt in mehreren Kantonen dafür, dass mehr Impfdosen weggeworfen werden. Dies berichten die Zeitungen der CH-Media. Die Substanz wird in Ampullen mit bis zu zwölf Impfdosen geliefert. Einmal geöffnet, muss eine Ampulle innerhalb von sechs Stunden verimpft werden, ansonsten muss der restliche Impfstoff entsorgt werden. Der Ausbau des dezentralen Impfangebots macht die Logistik für die Akteure der Impfkampagne zunehmend anspruchsvoller.

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21. Oktober 2021: Ostschweizer Spitäler weitgehend zurück im Normalbetrieb

Die Spitäler in der Ostschweiz haben den Rückstand bei den Wahleingriffen aufgeholt. Beim Personal zeigen sich allerdings Lücken. Viele Fachkräfte hätten in der Pandemie ihren Job an den Nagel gehängt.

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20. Oktober 2021: GLP-Präsident Grossen begrüsst Schweizer Covid-Zertifikat

GLP-Präsident Jürg Grossen begrüsst das vom Bundesrat in die Vernehmlassung geschickte besondere Schweizer Covid-Zertifikat. Richtig sei auch, dass die Landesregierung die Zertifikatspflicht vorerst beibehalten wolle.

Die Lage sei leider noch zu unsicher für einen Ausstieg aus der Zertifikatspflicht, schrieb Grossen am Mittwoch auf Twitter. Zufrieden zeigte sich der Präsident der Grünliberalen mit den vorgeschlagenen Erleichterungen für Genesene mit einem Antikörpertest sowie mit den angepassten Bedingungen bezüglich der Gültigkeit.

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20. Oktober 2021: FDP bedauert Verzicht auf ernsthafte Ausstiegsszenarien

Die FDP bedauert, dass sich der Bundesrat erst später ernsthaft mit möglichen Ausstiegsszenarien aus den Coronamassnahmen auseinandersetzen will. Eine gute Nachricht ist für die Partei der einfachere Zugang zu einem Covid-Zertifikat für Genesene.

Mit Rücksicht auf die epidemiologische Lage sollte der Bundesrat bereits jetzt anhand klarer Kriterien Planungssicherheit für einen möglichen Ausstieg schaffen, damit Bevölkerung und Wirtschaft eine Perspektive erhalten, forderte die FDP am Mittwoch in einer Mitteilung.

Eine solche Ausstiegsstrategie sollte schrittweise Lockerungen der bestehenden Zertifikatspflicht beinhalten. In diesem Zusammenhang sei erfreulich, dass die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates (WAK-N) am Dienstag ebenfalls beschlossen hat, die Forderungen der FDP nach einer Ausstiegsstrategie zu unterstützen.

Die Partei stellt sich weiterhin hinter die Anstrengungen, die Impfquote zu erhöhen. Zusammen mit der Fortführung des Covid-Zertifikats sei dies der einzige erfolgversprechende Weg zur Überwindung der Krise.

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20. Oktober 2021: Rund 70 Teilnehmende an Demonstration gegen Berset in Zürich

Geschätzt rund 70 Demonstrantinnen und Demonstranten haben am Mittwochabend in der Zürcher Innenstadt gegen die Covid-Zertifikatspflicht an den Hochschulen demonstriert. Anlass war eine Rede von Bundesrat und Gesundheitsminister Alain Berset an der Universität Zürich.

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20. Oktober 2021: «Tun alles, um alle Impfwilligen zu erreichen»

Laut Gesundheitsminister Alain Berset versuchen Bund und Kantone alles Mögliche, um alle Impfwilligen zu erreichen. Die Impfung sei und bleibe der einfachste Weg, um die Pandemie zu bekämpfen.

Berset gab am Mittwoch vor den Medien in Bern zu bedenken, dass es eine Korrelation gebe zwischen Impfquote und Inzidenz pro Kanton. In Kantonen mit tieferer Impfquote stiegen die Fallzahlen derzeit stärker an als in Kantonen mit höherer Impfquote. «Das zeigt, dass die Impfung wirkt.» In 90 Prozent der Fälle verhindere eine Impfung einen Aufenthalt auf der Intensivstation.

Der Bundesrat werde die Situation weiter beobachten, sagte Berset. Falls die nationale Impfquote steige, seien auch Lockerungen wie die Aufhebung der Zertifikatspflicht denkbar. Aktuell sei dies aber noch nicht angezeigt.

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20. Oktober 2021: Epidemiologische Lage stabil und doch fragil

Der Bundesrat hält vorläufig an der Covid-Zertifikatspflicht fest, wie sie seit dem 13. September besteht. Das hat er an seiner Sitzung nach einer Diskussion entschieden. Es gelte, die Kontrolle über die Lage nicht zu verlieren, sagte Gesundheitsminister Alain Berset.

Die epidemiologische Lage habe sich in den vergangenen Wochen zwar entspannt, die Corona-Fallzahlen gingen aber nicht mehr zurück, sagte Berset am Mittwoch in Bern vor den Medien. «Die Situation ist ziemlich stabil, aber fragil.»

Der Bundesrat habe daher nach einer Diskussion über Lockerungen und Aufhebungen entschieden, bei der Zertifikatspflicht zu bleiben. Die Überlastung der Intensivstationen sei immer noch eine Bedrohung, sagte Berset.

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20. Oktober 2021: Covid-Zertifikat für Genesene soll im Inland länger gelten

Das Genesenen ausgestellte Covid-Zertifikat soll in der Schweiz nicht mehr ein halbes Jahr, sondern neu ein ganzes Jahr gelten. Das plant der Bundesrat. Allerdings soll die Neuerung nur im Inland gelten.

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20. Oktober 2021: Missbrauch bei Covid-Zertifikats-App möglich – wegen Bug

Wie das Newsportal «watson.ch» aufgedeckt hat, ist das Covid-Zertifikat bei der Schnell-Überprüfung auf dem Handy anfällig auf Missbräuche. Es müssen bloss die Datumseinstellungen auf dem Smartphone zurückgesetzt werden, dann werde das Zertifikat wegen einer Lücke als gültig angezeigt – selbst wenn es bereits abgelaufen ist.

Bei der vorgeschriebenen Überprüfung durch eine Scan-App funktioniere dieser Trick nicht. Da gewisse Prüferinnen und Prüfer jedoch lediglich den Überprüfungsbutton auf dem Handy des Gastes drücken und den QR-Code des Zertifikats nicht scannen, kann es zu Missbräuchen kommen.

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20. Oktober 2021: Kanton Zürich meldet 217 neue Ansteckungen

Der Kanton Zürich meldet am Mittwoch 217 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Zudem wurde eine Person wegen Covid-19 hospitalisiert. Todesfälle gab es innert der letzten 24 Stunden keine. 

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20.Oktober 2021: BAG meldet 1442 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 1'442 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG fünf neue Todesfälle und 34 Spitaleinweisungen.

Aktuell sind die Intensivstationen zu 68,5 Prozent ausgelastet, 13,3 Prozent machen Coronapatienten aus. In Betten heisst das: Von aktuell total 851 Betten sind 113 von Covid-Patienten und 470 von Non-Covid-Patienten belegt. 268 sind Stand Mittwoch frei. 

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20. Oktober 2021: Petition fordert einheitliche Schutzkonzepte an den Schulen

Die Corona-Schutzkonzepte an den Schulen sollen landesweit einheitlich sein. Das verlangt eine am Mittwoch bei der Erziehungsdirektorenkonferenz eingereichte Petition mit rund 2500 Unterschriften. Gerade mit der baldigen Aussicht auf eine Impfung für Kinder müssten Schulen offen bleiben und Infektionen vermieden werden.

Der Schutz der Kinder sei nach den Herbstferien aktueller denn je, halten die Petitionäre von «Protect the Kids» fest. Gleichzeitig würden an den Schulen diverser Kantone die Schutzmassnahmen gelockert oder aufgehoben - entgegen den Empfehlungen der Wissenschaft.

Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) müsse ihre Verantwortung endlich wahrnehmen, verlangt die Petition. Nötig seien wirkungsorientierte und einheitliche Schutzkonzepte für alle Schulen im Land. Wenn die EDK das nicht könne, müsse sie die Aufgabe an die Gesundheitsdirektorenkonferenz oder an den Bundesrat abtreten.

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20. Oktober 2021: Zahl der Corona-Tests im Kanton Zürich geht um ein Drittel zurück

Seit die Corona-Tests kosten, lassen sich viel weniger ungeimpfte Zürcherinnen und Zürcher testen. Seit dem 11. Oktober ging die Zahl der Tests um ein Drittel zurück.

In der Woche bevor die Tests kostenpflichtig wurden, zählte die Gesundheitsdirektion noch 36'526 Corona-Tests. Dann sank die Zahl innerhalb von einer Woche deutlich, um ein Drittel auf noch 24'537 Tests. Die Zahlen werden im Kanton Zürich nur wöchentlich erhoben.

Einen neuen Impfboom lösten die kostenpflichtigen Tests jedoch nicht aus. Die Zahl der mindestens einmal geimpften Personen steigt zwar im Kanton Zürich von Tag zu Tag, aber nur in Tausenderschrittchen.

Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass momentan noch Herbstferien sind. Möglicherweise steigt die Zahl der Impfwilligen nach den Ferien wieder. Aktuell sind 61 Prozent der Gesamtbevölkerung im Kanton Zürich vollständig geimpft. Bei den Erwachsenen beträgt die Impfquote 72 Prozent.

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20. Oktober 2021: 185 neue Fälle im Kanton St.Gallen 

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzten 24 Stunden 185 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Das sind rund 60 Fälle mehr als vor einer Woche. Gestorben ist in den letzten 24 Stunden niemand. 26 Personen werden derzeit wegen einer Corona-Erkrankung in einem St.Galler Spital behandelt.

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20. Oktober 2021: Zehn neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet für die letzten 24 Stunden zehn neue Coronafälle. Gestorben ist niemand. Aktuell befinden sich sieben Personen in Spitalbehandlung.

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20. Oktober 2021: ZHAW-Professoren wehren sich gegen Zertifikatspflicht

Zwei Dozenten der ZHAW erachten die Zertifikatspflicht als unzulässig und haben deshalb Rekurs dagegen eingelegt. Eigentlich hätten die Zertifikatskontrollen während der Dauer des Rekurses gestoppt werden müssen, doch die Hochschule macht weiter wie bisher. 

Denn die aufschiebende Wirkung des Rekurses wurde durch eine Präsidialverfügung der Rekurskommission der Zürcher Hochschulen aufgehoben, schreibt der Landbote. In den acht Tagen zwischen Rekurseinreichung und Eingang der Präsidialverfügung bei der Anwältin handelte die ZHAW mit ihren Zertifikatskontrollen rechtswidrig, meint die Anwältin der beiden Dozenten.

Die Präsidentin der Kommission sagt, dass generell eine aufschiebende Wirkung während der Rekursfrist immer dann gelte, wenn die Beschlussinstanz diese Wirkung nicht schon vorgängig entzogen habe. Diese Instanz ist hier die ZHAW. Die Medienstelle der Hochschule erachtet ihr Vorgehen als korrekt. Weitere Fragen seien durch das laufende Rekursverfahren zu klären.

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19. Oktober 2021: Geplante Corona-Demonstration an Uni Zürich

Im Rahmen eines Besuchs von Bundesrat Alain Berset an der Universität Zürich ist offenbar eine Corona-Demonstration geplant. Studierende wollen gegen die geltende Zertifikatspflicht an Hochschulen demosntrieren, wie «blick.ch» schreibt. Mobilisiert hat unter anderem die Organisation Mass-Voll.

Die Demonstrierenden wollen sich gemäss Ankündigung gegen fünf Uhr abends in der Zürcher Innenstadt versammeln. Die Universität Zürich steht im Zusammenhang mit dem Besuch des Bundesrates im Kontakt mit der Stadtpolizei Zürich.

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19. Oktober 2021: Bundesrat gibt Fehler zu bei Coronaregeln für Einkaufstouristen

Die Geschäftsprüfungskommission des Ständerats (GPK-S) kritisierte den Bundesrat dafür, zu Beginn der Corona-Pandemie Bussen für unerlaubten Einkaufstourismus ohne ausreichende Rechtsgrundlage verteilt zu haben. Nun gibt die Regierung teilweise Fehler zu.

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19. Oktober 2021: Schweizer testen sich zu deutschen Preisen

Seit einer Woche müssen Schweizer die Kosten für Coronatests selber übernehmen, wenn kein Verdacht auf eine Coronainfektion besteht. Um Geld zu sparen, lassen sich jetzt einige Schweizer aus Grenzregionen in Deutschland testen.

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19. Oktober 2021: Spiel Davos - Zug wegen Coronafällen verschoben

Das Meisterschaftsspiel der National League vom Dienstagabend zwischen dem HC Davos und dem EV Zug muss verschoben werden. Grund sind mehrere Coronafälle im Team der Zentralschweizer, obwohl alle Spieler und Staffmitglieder geimpft sind.

Zug hatte letzte Woche in der Champions Hockey League gegen Red Bull München gespielt, welche in der Folge eine ganze Reihe von Coronafälle feststellten.

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19. Oktober 2021: Curevac zieht Zulassungsgesuch für Covid-Impfstoff zurück

Nachdem die deutsche Biotechfirma Curevac bei ihrem Covid-19-Impfstoff die Reissleine gezogen hatte, hat sie auch ihr Zulassungsgesuch in der Schweiz zurückgezogen. Bei der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) erfolgte dieser Schritt schon früher.

Der Impfstoffkandidat der ersten Generation hatte in Studien gefloppt. Wie das schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic am Dienstag mitteilte, traf das Rückzugsschreiben von Curevac am Montag ein.

Das Unternehmen gab vor Wochenfrist bekannt, es könne seinen Impfstoff nicht mehr bis zur Marktreife entwickeln. Curevac konzentriere sich nun auf einen Impfstoff der zweiten Generation. An diesem arbeitet Curevac zusammen mit dem britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline.

Das Zulassungsgesuch für den mRNA-Impfstoff in der Schweiz hatte Curevac im April eingereicht. Mit dem Rückzug scheidet das Mittel aus der rollenden Begutachtung durch die Zulassungsbehörde Swissmedic aus. Die Schweiz hatte fünf Millionen Dosen davon bestellt. In der Schlussanalyse kam das Präparat bloss auf einen Wirkungsgrad von 48 Prozent gegen eine Covid-19-Erkrankung.

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19. Oktober 2021: Der Kanton Zürich meldet 235 neue Fälle

Auf seiner Webseite vermeldet der Kanton Zürich am Dienstag 235 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Hospitalisierungen und Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gab es in den vergangenen 24 Stunden keine.

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19. Oktober 2021: BAG sieht Trend zur Verschlechterung der Lage

Das Coronatest-Volumen hat schweizweit deutlich abgenommen: In der vergangenen Woche wurden rund zehntausend Personen weniger getestet als in der Vorwoche. Im Gegensatz dazu hat die Positivitätsrate markant zugenommen, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag mitgeteilt hat.

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19. Oktober 2021: Kanton Thurgau meldet 228 neue Ansteckungen innerhalb einer Woche

Der Kanton Thurgau vermeldet auf seiner Webseite 228 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus innerhalb einer Woche. Zwei Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Aktuell sind 18 Personen wegen des Coronavirus im Spital, sechs davon liegen auf der Intensivstation.

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19. Oktober 2021: Bund stellt Trend zur Verschlechterung der Lage fest

Es brauche deutlich mehr Geimpfte, um die Massnahmen gegen die Ausbreitung der Pandemie aufzuheben, erklärt das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Die Situation verschlechtere sich.

«Wir sehen einen Trend hin zur Verschlechterung der Situation», sagte Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit beim BAG, am Dienstag vor den Medien in Bern. Diese Trendwende in einigen Kantonen, kombiniert mit dem Schulbeginn und dem kalten Wetter, würde deutlich mehr Impfungen erfordern. «Es braucht mehr Impfungen, um Massnahmen lockern zu können.»

Das Testvolumen habe in der letzten Woche deutlich abgenommen. Letzte Woche waren es rund 35'000 Tests. Nun seien es noch 24'000 Tests pro Tag. Seit dem 11. Oktober kosten die Tests für die Ausstellung eines Covid-Zertifikats grundsätzlich. Die Impfgeschwindigkeit liege bei 23'000 bis 24'000 Impfungen pro Tag. Es gebe keine neuen Erkenntnisse zum Schutz der Impfung. Nach wie vor schütze eine Impfung in 90 Prozent der Fälle vor einer Hospitalisierung.

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19. Oktober 2021: Präsident der Kantonsärzte will Impf-Mythen entgegentreten

Für den Präsidenten der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte (VKS) besteht die Gefahr, dass die Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus wieder verschärft werden müssen. Dies sagte Rudolf Hauri am Dienstag vor den Medien in Bern.

Schon bald werde sich zeigen, ob die derzeit geltenden Bestimmungen mit der erweiterten Zertifikatspflicht ausreichen, erklärte der Zuger Kantonsarzt. Falls dies nicht der Fall sei, drohe etwa bei der Quarantänepflicht eine erneute Verschärfung. Entscheidend sei nun, dass sich alle, die zu einer Impfung bereit sind, auch tatsächlich impfen lassen. Dafür brauche es einen Ausbau der niederschwelligen Impfangebote, wie sie die geplante nationale Impfoffensive vorsieht.

Zugleich gelte es, Falschinformationen entgegenzutreten, so der Präsident der Kantonsärzte. Nebenwirkungen der Impfung seien selten und die Covid-Impfung für die Anbieter kein Geschäft, betonte er. Hauri wies einmal mehr darauf in, dass Covid-19 keine harmlose Krankheit sei – auch bei Jüngeren gebe es schwere Verläufe.

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19. Oktober 2021: Keine generelle Zertifikatspflicht in Schweizer Skigebieten

In Schweizer Skigebieten gilt in der kommenden Wintersaison keine generelle Zertifikatspflicht. Die Bergbahnen verständigten sich mit dem Bund und den Kantonen darauf, vorerst keine neuen Schutzbestimmungen einzuführen. Allerdings gilt in geschlossenen Kabinen und Räumen eine Maskenpflicht.

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19. Oktober 2021: BAG meldet 1'240 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 1240 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG zwei neue Todesfälle und 21 Spitaleinweisungen.

Am Dienstag vor einer Woche hatte das BAG 923 neue Infektionen registriert. Zudem gab es neun neue Todesfälle sowie 39 Spitaleinweisungen.

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 142,85 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zehn Tagen bei 1,00.

Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zurzeit 68,5 Prozent. In Betten heisst das: Von total 851 verfügbaren Betten sind aktuell 113 von Covid-Patienten und 470 von Non-Covid-Patienten besetzt. 268 Betten sind frei. 

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19. Oktober 2021: 5 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Dienstag 5 neue Coronafälle. Gestorben ist in den letzten 24 Stunden niemand.

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19. Oktober 2021: 155 neue Fälle im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet am Dienstag 155 neue Coronafälle. Am Virus gestorben ist in den letzten 24 Stunden niemand.

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19. Oktober 2021: Kostenpflichtige Coronatests führen offenbar nicht zu einem Impfboom 

Kostenpflichtige Coronatests führen offenbar nicht zu einem Impfboom in der Schweiz. Daten des Bundesamtes für Gesundheit zeigen, dass die Zahl der Erst-Impfungen in den letzten Tagen sogar etwas abgenommen hat, berichtet der Tages-Anzeiger. Die Coronatests ohne Symptome sind seit Anfang letzter Woche kostenpflichtig. Der vom Bundesrat erhoffte Impfboom blieb demnach aber offenbar aus.

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19. Oktober 2021: Swissmedic: Dritte Corona-Impfung möglicherweise Ende Oktober

Die Zulassung für eine dritte Corona-Impfung in der Schweiz scheint in Sichtweite: bis Ende Oktober hält Swissmedic-Zulassungsleiter Claus Bolte für möglich - «wenn die entsprechenden Firmen mitspielen». Die Notwendigkeit für eine dritte oder sogenannte Booster-Impfung sei bisher noch nicht eindeutig erbracht worden, sagte Bolte in der Sendung «10vor10» des Schweizer Fernsehens SRF von Montagabend. Die Unterscheidung, wer beziehungsweise welche Altersgruppe eine solche Impfung brauche und auch die Notwendigkeit habe das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic noch einmal hinterfragt.

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18. Oktober 2021: Swissmedic äussert sich zu Zulassungstermin für Booster-Impfung

Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic äusserst sich erstmals zu einem Zulassungstermin für Corona-Booster-Impfungen. Die Booster-impfungen sollen bereits Ende Oktober möglich sein. Wie Swissmedic gegenüber SRF mitteilte, seien Impfungen bis Ende Monat dann möglich, wenn die involvierten Unternehmen mitspielen würden. In Israel, den USA sowie Österreich werden bereits Booster-Impfungen verabreicht.

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18. Oktober 2021: Der Kanton Zürich meldet 349 Fälle übers Wochenende

Auf seiner Webseite vermeldet der Kanton Zürich am Montag 349 neue Ansteckungen übers Wochenende. Ausserdem wurden sechs Personen wegen Covid-19 hospitalisiert. Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus gab es keine. 

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18. Oktober 2021: Zweite Impftour in Appenzell Ausserrhoden

In den kommenden Tagen geht zum zweiten Mal ein mobiles Impfteam in den Ausserrhoder Gemeinden auf Tour, wie es in einer am Montag veröffentlichten Medienmitteilung heisst. Die Bevölkerung könne spontan erscheinen und sich erstmals gegen Corona impfen lassen. Ausserdem würden die Personen, die während der Impftour im September ihre Erstimpfung erhalten haben, die Zweitimpfung erhalten. Alle Bewohnerinnen und Bewohner von Appenzell Ausserrhoden bekommen in den nächsten Tagen einen Informationsflyer mit allen Daten und Orten zugestellt.

Die persönlichen Daten werden beim Besuch des mobilen Impfteams in den Gemeinden anhand der Krankenversicherungskarte und eines Identitätsausweises erfasst, weswgen diese zwingend mitgebracht werden müssen. 

Anmeldungen zur Covid-Impfung seien weiterhin über www.ar.impfung-covid.ch oder die Ausserrhoder Impfhotline (071 353 67 97) möglich. 

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18. Oktober 2021: Impftempo hat sich leicht erhöht

Vom 11. Oktober bis 17. Oktober sind in der Schweiz 170'189 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Damit sind 62 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Das Impftempo stieg in der vergangenen Woche, wie aus Angaben hervorgeht, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag auf seiner Website veröffentlichte.

Pro Tag wurden letzte Woche durchschnittlich 24'313 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz damit leicht um ein Prozent.

Insgesamt wurden seit Beginn der Impfkampagne 10'881'521 Impfungen verabreicht. 5'361'728 Personen haben zwei Impfdosen erhalten, bei 158'065 Personen wurde bislang nur die Erstimpfung vorgenommen.

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18. Oktober 2021: BAG meldet 2'366 neue Coronavirusfälle innerhalb von 72 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 2'366 neue Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG vier neue Todesfälle und 30 Spitaleinweisungen.

Vor einer Woche waren innerhalb von 72 Stunden 2'262 neue Ansteckungen gemeldet worden. Zudem waren es acht neue Todesfälle und 38 Spitaleintritte gewesen.

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 143,37 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zehn Tagen bei 1,00.

Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zur Zeit 69,7 Prozent. 14,1 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt. In Betten heisst das: Von 834 verfügbaren Betten sind derzeit 118 von Covid-Patienten, 463 von Non-Covid-Patienten besetzt und 253 sind frei.

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18. Oktober 2021: Kanton Schaffhausen meldet 23 neue Fälle übers Wochenende

Auf seiner Webseite vermeldet der Kanton Schaffhausen übers Wochenende 23 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Aktuell sind zwei Personen in Zusammenhang mit Covid-19 hospitalisiert. Todesfälle gab es keine über das Wochenende. Aktuell befinden sich im Kanton Schaffhausen 88 Personen in Quarantäne beziehungsweise Isolation. 

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18. Oktober 2021: 260 neue Fälle im Kanton St.Gallen übers Wochenende

Der Kanton St.Gallen meldet übers Wochenende 260 neue Coronainfektionen. Am Montag vor einer Woche waren es noch 236 Corona-Fälle. Über das Wochenende ist ausserdem ein neuer Todesfall verzeichnet worden. Aktuell werden 21 Personen im Spital behandelt, 7 davon werden auf der Intensivstation beatmet.

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18. Oktober 2021: Johnson & Johnson-Impfung ab heute für alle Zürcherinnen und Zürcher zugänglich

Personen ab 18 Jahren können im Kanton Zürich ab sofort einen Termin für eine Impfung mit dem Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson buchen. Der Impfstoff soll eine Alternative zu den mRNA-Impfstoffen darstellen. Schwangeren wird er nicht empfohlen. Anmelden kann man sich über das VacMe-Tool im Internet.

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18. Oktober 2021: Boosterimpfung bald auch in der Schweiz zugelassen

In der Schweiz dürfte die dritte - sogenannte Boosterimpfung - schon bald zugelassen werden. Das berichtet der Blick und bezieht sich auf Insider. Demnach befindet sich die Zulassung in den letzten Zügen. Die Hersteller Moderna und Pfizer-Biontech haben die Zulassung bei Schweizer Heilmittel-Institut Swiss Medic bereits Anfang September beantragt.

Der Bund hat für die Boosterimpfung bereits je sieben Millionen Dosen bei den beiden Herstellern vorbestellt.

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18. Oktober 2021: Schwaches Wochenende für Gastronomie

Seit einer Woche müssen ungeimpfte personen selber für die Coronatests bezahlen. Nach dem ersten Party-Wochenende nach dem Ende der kostenlosen Tests ziehen die Clubs eine erste Bilanz. Das Wochenende sei für die Party-Szene nicht sonderlich gut gewesen, sagt Max Reichen, Vizepräsident der Schweizer Bar und Club-Komission in der SRF-Tagesschau. «Die Bilanz ist durchzogen. In welche Richtung sich das entwickeln wird, wird sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen. Es als Stadt-Land-Graben abzutun, würde zu kurz greifen. Nichtsdestotrotz muss die Impfquote bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen steigen.»

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16. Oktober 2021: Erste Impfnacht fand im Luzerner Kantonsspital statt

600 Personen haben sich in der Nacht am Luzerner Kantonsspital gegen das Corona-Virus impfen lassen.

Besonders beliebt war die Impfung mit dem Wirkstoff von Johnson and Johnson, schreibt das Spital in einer Mitteilung. 440 Personen hätten sich mit diesem Vektorimpfstoff impfen lassen. Das Luzerner Kantonsspital zieht eine positive Bilanz zu ihrer ersten Impfnacht. Ob es eine weitere Impfnacht gibt, ist noch nicht klar.

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16. Oktober 2021: Die neuen Einreiseregeln in die Schweiz werden eingehalten

Seit dem 20. September müssen Reisende ein neues Einreiseformular ausfüllen. Ausserdem müssen sie einen negativen Corona-Test vorweisen. Diese neuen Regeln werden von den Schweizern gut eingehalten, wie eine Analyse der NZZ zeigt. So wurden beim Bund bereits über 1,2 Millionen Formulare eingereicht. Die Zollverwaltung hat bisher nur 280 Bussen wegen nicht ausgefüllter Einreiseformulare verteilt.

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15. Oktober 2021: St.Galler Osterkrawalle: Zehn Jugendliche per Strafbefehl verurteilt

Es waren wüste Szenen, die sich in St.Gallen im April abspielten. Jugendliche griffen Polizisten an. Es flogen Molotow-Cocktails. Nun wurden zehn Jugendliche per Strafbefehl verurteilt.

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15. Oktober 2021: SP sammelt in 24 Stunden 100'000 Franken für Ja-Kampagne

Die SP Schweiz hat mit einer Sammelaktion im Internet innerhalb von weniger als 24 Stunden rund hunderttausend Franken an Spenden für eine Ja-Kampagne zum Covid-19-Gesetz hereingeholt. Dies gab die Partei am Freitag im Kurznachrichtendienst Twitter bekannt. Mit dem Geld will die SP elektronische Werbeanzeigen in allen grossen Bahnhöfen buchen.

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15. Oktober 2021: «Wir leisten alle Überstunden»

Die Taxibranche leidet unter Personalmangel. Grund dafür ist die Coronakrise. Die verbleibenden Chauffeure müssen nun fast alle Überstunden leisten.

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15. Oktober 2021: Bern prüft Kostenabwälzung auf Corona-Demonstranten

Die Stadt Bern will die Kosten der Polizeieinsätze anlässlich der unbewilligten Demonstrationen der Massnahmengegner auf die Demo-Teilnehmenden abwälzen. Dies berichtet SRF. Reto Nause, Sicherheitsdirektor der Stadt Bern, begründet das Vorgehen unter anderem mit den massiven Schäden in der Stadt Bern.

Für die Kostenüberwälzung muss die Kundgebung laut kantonalem Polizeigesetz unbewilligt und gewaltsam sein. Darüber hinaus muss die Polizei die Vorfälle den betroffenen Personen nachweisen können. Die Stadt Bern habe bereits in der vergangenen Woche ein Gesuch bei der Polizei gestellt, damit diese Nachweise weitergeleitet werden. Erst dann könnte eine Kostenüberwälzung Tatsache werden.

Welche Kosten den Demonstrierenden konkret auferlegt werden, sei noch unklar. Die Stadt Bern betont allerdings, dass man nach wie vor gesprächsoffen sei und auch Demos bewilligen würde. Es brauche jedoch Personen, welche die Verantwortung für solche Kundgebungen übernehmen.

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15. Oktober 2021: Zertifikatspflicht beschert Gastronomie 28 Prozent Umsatzeinbusse

Seit Mitte September haben Gastrobetriebe in der Schweiz laut einer Umfrage des Branchenverbandes Gastrosuisse im Durchschnitt 27,6 Prozent weniger Umsatz erzielt wegen der Ausweitung der Zertifikatspflicht. Und die Zahl der Stornierungen von Reservationen steigt.

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15. Oktober 2021: Mangelhafte Atemschutzmaske zurückgerufen

Die Swiss Health Protection GmbH ruft eine Atemschutzmaske zurück. Grund ist, dass die Schutzwirkung der Masken ungenügend ist. Betroffen ist die Atemschutzmaske LAIANZHI KN95 vom Typ KM1095, wie das Unternehmen am Freitag zusammen mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung mitteilte. Verkauft wurde sie den Angaben zufolge unter anderem in Drogerien und im Detailhandel. Betroffene Kundinnen und Kunden werden in der Mitteilung gebeten, die Masken nicht mehr zu verwenden und sie in die Geschäfte, in denen sie diese erworben hatten, zurückzubringen. Ansonsten bestehe die Gefahr irreversibler Gesundheitsschäden. Die mangelhaften Masken können am Ort des Kaufs gegen ein anderes Modell umgetauscht werden.

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15. Oktober 2021: Kanton Zürich meldet 123 Neuinfektionen

Dem Kanton Zürich wurden in den vergangenen 24 Stunden 123 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind 66 Fälle weniger als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine weiteren gemeldet. 

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15. Oktober 2021: Knapp 3'000 Meldungen über schwerwiegende Impf-Nebenwirkungen

In der Schweiz haben sich die Meldungen über vermutete unerwünschte Nebenwirkungen bei der grössten Impfaktion des Landes weiter in Grenzen gehalten. Bis am Dienstag gingen bei der Arzneimittelaufsicht 8'757 Meldungen nach Covid-19-Impfungen ein. Nur rund 34 Prozent davon oder 2'978 Meldungen wurden als schwerwiegend eingestuft. Bislang wurden in der Schweiz laut dem Bund knapp elf Millionen Impfdosen verabreicht.Die bisher eingegangenen und analysierten Meldungen über unerwünschte Wirkungen würden das positive Nutzen-Risiko-Profil der in der Schweiz verwendeten Covid-19 Impfstoffe nicht ändern, teilte die Arzneimittelbehörde Swissmedic am Freitag mit. Sie hatte zuvor die Corona-Impfungen der Hersteller Moderna, Biontech/Pfizer und Johnson & Johnson als sicher taxiert und zugelassen.

In 150 der schwerwiegenden Fälle starben Personen in unterschiedlichem zeitlichem Abstand zur Impfung. Trotz einer zeitlichen Nähe gebe es in keinem Fall konkrete Hinweise darauf, dass die Impfung die Ursache für den Todesfall gewesen sei, schrieb die Arzneimittelaufsicht. Der grössere Teil der Verdachtsmeldungen bezog sich auf Frauen. Insgesamt waren die Betroffenen den Angaben zufolge im Mittel gut 53 Jahre alt. In den als schwerwiegend eingestuften Fällen lag das mittlere Alter bei rund 56 Jahren und bei Meldungen in zeitlichem Zusammenhang mit einem Todesfall bei knapp 80 Jahren.

Knapp 69 Prozent der Meldungen bezogen sich auf den Impfstoff des Herstellers Moderna. Dieser war aber mit rund 66 Prozent der verabreichten Dosen bislang auch der in der Schweiz am häufigsten angewandte Impfstoff. Gut 29 Prozent der Meldungen entfielen auf den Impfstoff von Biontech/Pfizer (bei rund 34 Prozent der verabreichten Impfdosen). Bei mehreren Meldungen wurde kein Impfstoff genannt.

Die Meldungen erfolgten etwa zur Hälfte durch medizinische Fachpersonen. Die übrigen Meldungen kamen direkt von Betroffenen beziehungsweise Patientinnen oder Patienten.

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15. Oktober 2021: BAG meldet 952 neue Coronavirusfälle innerhalb von 24 Stunden

Vor einer Woche waren innerhalb von 24 Stunden 968 neue Coronavirusansteckungen gemeldet worden. Zudem waren es drei neue Todesfälle und 20 Spitaleintritte gewesen.

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 143,62 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zehn Tagen bei 0,89.

Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zur Zeit 74 Prozent. In Betten heisst das: Von total 831 vorhandenen Betten sind aktuell 124 von Covid-Patienten belegt, 491 von Non-Covid-Patienten und 216 sind frei.

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15. Oktober 2021: St.Galler Weihnachtsmarkt findet statt – aber mit Einschränkungen

Die Organisatoren des St.Galler Weihnachtsmarkts haben am Freitag die Erlaubnis der Stadtpolizei erhalten, schreibt FM1Today. Damit findet der Weihnachtsmarkt vom 25. November bis zum 24. Dezember statt. 

Allerdings kommt man ins Waaghaus und zu den Glühweinständen nur mit einem gültigen Covid-Zertifikat. Glühwein gibt es im Innern des Chlausbeizli und beim Maiersäss, dessen Aussenraum eingezäunt wird.

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15. Oktober 2021: Nein zum Covid-Gesetz: SVP will wieder Normalität ohne «Impfzwang»

Die SVP und ihre Jungpartei haben am Freitag in den Chor der Gegnerinnen und Gegner des revidierten Covid-19-Gesetzes eingestimmt. Zum Start ihrer Abstimmungskampagne gegen die Vorlage vom 28. November lehnten sie die Zertifikatspflicht und einen damit verbundenen «indirekten Impfzwang» ab.

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15. Oktober 2021: Bündner Impfbus-Aktion beendet - 8'000 Impfungen durchgeführt

Der Bündner Impfbus hat am Freitag seine zweite und vorerst letzte Runde beendet. Wegen der tiefen Temperaturen wird das Impfangebot in den Regionen durch eine mobile Impfequipe abgelöst.

Ab dem kommenden Dienstag führt das mobile Impfteam eine weitere Tour mit 21 Stationen in Bündner Regionen durch. Neu können sich bei der mobilen Equipe Personen auch mit dem alternativen Impfstoff von Johnson&Johnson gegen das Coronavirus impfen lassen, wie das Gesundheitsamt des Kantons Graubünden am Freitag schrieb.

Anders als die beiden mRNA-Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna, ist der alternative Impfstoff «Covid-19 Vaccine Janssen» von Johnson&Johnson erst ab 18 Jahren zugelassen. Er wird weiter nicht bei Schwangeren und immunsuprimierten Personen empfohlen, wie es weiter hiess. Gerade bei immunsuprimierten Personen, würden mRNA-Impfstoffe eine bessere Immunantwort auslösen.

Impfinteressierte können sich über die Webseite des Kantons Graubünden für eine Impfung bei der mobilen Equipe anmelden. In dessen Vorgänger, dem Impfbus, wurden bei seinem achtwöchigen Einsatz 8000 Personen mit den beiden mRNA-Impfstoffen geimpft. Zudem boten Fachkräfte darin unverbindliche Beratungen zur Corona-Impfung an.

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15. OKtober 2021: 9 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet für die letzten 24 Stunden 9 neue Coronainfektionen. Gestorben ist seit gestern niemand.

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15. Oktober 2021: 78 neue Fälle im Kanton St.Gallen

Die Corona-Fallzahlen im Kanton St.Gallen sinken leicht. In den letzten 24 Stunden sind 78 Personen positiv getestet worden, schreibt der Kanton auf seiner Website. Das sind rund 30 Fälle weniger, als noch vor einer Woche. Momentan werden in St.Galler Spitäler 21 Personen aufgrund einer Coronaerkrankung behandlet. Ein drittel davon liegt auf der Intensivstation. Gestorben ist in den letzten 24 Stunden niemand.

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15. Oktober 2021: Ohne Zertifikat ins Restaurant - Polizei büsst in Appenzell

Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden hat in den vergangenen zwei Wochen Covid-Kontrollen in Restaurants durchgeführt. Dabei fanden sie einen Gast mit einem gefälschten und vier Personen ohne Zertifikat.

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15. Oktober 2021: Komfortable Mehrheit beim Covid-19-Gesetz beruhigt die Befürworter keineswegs

Eine Umfrage sechs Wochen vor den eidgenössischen Abstimmungen am 28. November zeigt, dass zurzeit 63 Prozent der Befragten ein Ja zum Covid-19-Gesetz in die Urne legen wollen. Dem steht ein Nein-Stimmenanteil von 35 Prozent gegenüber. Trotz dem Vorsprung sind die Befürworter beunruhigt.

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14. Oktober 2021: Gegner von Covid-19 Gesetz werben mit Ueli Maurer

Die Gegner Zertifikatspflicht werben mit Bildern und Zitaten vom SVP-Bundesrat Ueli Maurer für ein Nein zum Covid-Gesetz. Dafür nutzen sie Bilder und Zitate des SVP-Politikers. Maurer machte in der Vergangenheit keinen Hehl daraus, dass er kein Fan der Zertifikatspflicht ist. Aufgrund des Kollegialitätsprinzips muss er die Befürworter-Haltung des Bundesrats allerdings vertreten. Wie «Nau.ch» berichtet, gibt die Bundeskanzlei zu diesem konkreten Fall keine Auskunft. Ob die Behörden sich gegen die Abstimmungs-Propaganda mit Ueli Maurer wehren, ist nicht abschliessend geklärt. 

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14. Oktober 2021: Coronavirus reisst erneut ein Loch in die Kassen vieler Kantone

Rund die Hälfte der Schweizer Kantone erwarten wegen der anhalten Corona-Krise auch im kommenden Jahr ein Defizit. Dies ergibt eine Auswertung der Nachrichten-Agentur Keystone SDA. Die finanzielle Lage der Kantone sei weiterhin mit grossen Unsicherheiten behaftet. Allerdings zeige sich bisher, dass die Einnahmen nicht so stark zurückgehen, wie anfänglich befürchtet wurde. Das budgetierte Minus des Kantons Zürich ist mit über 300 Millionen Franken schweizweit eines der höchsten. Das erwartete Defizit verringert sich allerdings im Vergleich zum diesjährigen Budget um 215 Millionen Franken.

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14. Oktober 2021: Der Abwärtstrend bei den Coronazahlen hält an

Die neusten Zahlen zur Corona-Pandemie deuten auf eine weitere Entspannung der epidemiologischen Lage hin. Erstmals seit langem meldete das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag keinen einzigen Spitaleintritt, begründete dies aber mit Datenkorrekturen. Weiter empfahl die Behörde einen Coronatest bei Grippesymptomen. Gemäss dem Wochenbericht des BAG vom Donnerstag gab es in der Woche vom 4. bis 10. Oktober 6'367 laborbestätigte Fälle. In der Vorwoche waren es deren 7'639. Ins Spital eingewiesen werden mussten 144 Personen (Vorwoche: 183). Todesfälle wurden 24 registriert (Vorwoche: 32). Bezogen auf die Bevölkerungszahl war die Altersklasse der 10- bis 19-Jährigen mit 130 Fällen pro 100'000 Einwohner am meisten betroffen. Das Medienalter lag unverändert bei 33 Jahren. 

Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zur Zeit 73 Prozent. 15,6 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt. 33'258 Personen mussten bisher wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung belief sich auf 10'784.Insgesamt wurden bis vorgestern Abend 10'291'600 Impfdosen an die Kantone und Liechtenstein ausgeliefert. Damit wurden 10'795'743 Dosen verabreicht. 61,25 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft.

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14. Oktober 2021: Kanton Zürich meldet 157 Neuansteckungen

Der Kanton Zürich hat in den letzten 24 Stunden 157 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Das sind 30 Fälle weniger als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gab es keine weiteren. 

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14. Oktober 2021: Erster Älpli-Gast steht vor Gericht

Im März haben rund 90 Personen in Gommiswald SG im Restaurant Älpli gefeiert – trotz Coronaauflagen. Nun stand der erste Gast vor dem Kreisgericht See-Gaster. Er blitzte beim Richter ab.

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14. Oktober 2021: BAG meldet 972 neue Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 972 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG drei neue Todesfälle und keine neuen Spitaleinweisungen.

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14. Oktober 2021: ZHAW-Testcenter nehmen Betrieb wieder auf

Nachdem die drei Corona-Testcenter der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Winterthur und Wädenswil am Dienstag per sofort geschlossen haben, nehmen sie bereits am Freitag den Betrieb wieder auf. Dies berichtet «landbote.ch» am Donnerstag. Sie bleiben an den bisherigen Standorten bestehen.

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14. Oktober 2021: Keine Covid-Entschädigung für selbständige Ärztin

Eine selbständig erwerbende Ärztin ist mit ihrem Begehren auf coronabedingten Erwerbsersatz für die Zeit vom 17. März bis 27. April 2020 beim Bundesgericht abgeblitzt. Die damals gültige Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall schliesst eine Entschädigung aus.

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14. Oktober 2021: Ende der Gratis-Tests ohne Auswirkungen auf die Olma

Der Eintritt in die noch bis Sonntag stattfindende Olma in St.Gallen ist nur mit einem Covid-Zertifikat möglich. Seit Montag sind aber die Tests, die ein Teil der Besucherinnen und Besucher dafür benötigt, nicht mehr gratis. Auf die Zahl der Eintritte wirkte sich dies bisher nicht aus.

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14. Oktober 2021: Grippe-Impfsaison beginnt – bei Grippesymptomen auf Corona testen

In der Schweiz beginnt die Impfsaison gegen die Grippe. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt die Impfung Menschen mit einem erhöhten Risiko von Komplikationen und ihren Angehörigen. Ob geimpft oder nicht: Bei Grippesymptomen rät das BAG zu einem Test auf das Coronavirus. In der Grippesaison 2020/21 sorgten die Massnahmen gegen die Covid-19-Pandemie dafür, dass das Grippevirus nur in geringem Umfang in Erscheinung trat. Wie das BAG am Donnerstag mitteilte, bedeutet das aber nicht, dass die Grippe nicht mehr ernst zu nehmen ist.

Zur Covid-Impfung gibt es keine Kontraindikationen. Die Covid-Impfung kann gleichzeitig mit der Grippe-Impfung erfolgen. Der nationale Grippeimpftag findet am 5. November statt. An diesem Tag können sich Impfwillige in vielen Arztpraxen und Apotheken für einen Pauschalpreis von 30 Franken gegen die Grippe impfen lassen.

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14. Oktober 2021: Bündner Finanzhaushalt trotz Corona-Pandemie in guter Verfassung

Der Bündner Kantonshaushalt ist laut der Regierung trotz Corona-Pandemie in einer guten Verfassung. Die Exekutive budgetiert für das kommende Jahr 2022 ein kleines Minus von 9,9 Millionen Franken.

Für 2021 wurde noch ein Minus von 34,2 Millionen Franken veranschlagt. Grund für das schwindende Defizit ist ein finanzwirtschaftlich günstiges Umfeld, wie die Regierung am Donnerstag mitteilte. Für die kommenden Jahre rechnen die Verantwortlichen mit einer weiteren Erholung der Covid-19-Situation und damit auch der Wirtschaft.

Die Investitionsausgaben bewegen sich mit 420,4 Millionen weiterhin auf hohem Niveau. Die vom Kanton mit eigenen Mitteln zu finanzierenden Nettoinvestitionen betragen 280,7 Millionen.

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14. Oktober 2021: Impfoffensive – Verwendung der Bundesgelder in Zürich noch unklar

Fast 100 Millionen Franken will der Bund den Kantonen zufliessen lassen, damit diese weitere Impfangebote schaffen. Im Kanton Zürich ist noch unklar, was mit dem Geld gemacht würde. Die Regierung prüft nun die Möglichkeiten.

«Wir haben schon vier Impfmobile und ein Impftram», sagte Regierungssprecher Andreas Melchior am Donnerstag gegenüber dem «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen» von SRF 1. Was mit dem Geld des Bundes gemacht würde, ist deshalb offen. Die Regierung werde nun die Möglichkeiten analysieren und dann entscheiden.

Im Kanton Zürich sind aktuell 76 Prozent der über zwölfjährigen Einwohnerinnen und Einwohner mindestens einmal geimpft. Die gesamtschweizerische Quote liegt bei 65 Prozent. Zürich habe also schon eine gute Quote, sagte Melchior weiter. Der Kanton setze aber natürlich alles daran, diese weiter zu verbessern.

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14. Oktober 2021: Kanton Schaffhausen meldet sieben neue Fälle

Am Donnerstag vermeldet der Kanton Schaffhausen sieben neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Im Zusammenhang mit Covid-19 ist in den vergangenen 24 Stunden niemand verstorben. Hospitalisationen gibt es derzeit keine. 

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14. Oktober 2021: Kanton St.Gallen meldet 105 neue Fälle 

Die Fallzahlen im Kanton St.Gallen bleiben stabil. In den letzten 24 Stunden wurden 105 Personen positiv auf das Coronavirus getestet, schreibt der Kanton auf seiner Webseite. Letzte Woche waren es 101 Neuinfektionen. Ausserdem werden in St.Gallen derzeit 25 Personen im Spital behandelt. Sechs Personen müssen auf der Intensivstation beatmet werden.

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14. Oktober 2021: Leiter des Altserzentrums Weinfelden TG kündigt wegen Coronamassnahmen

Der Leiter des Alterszentrums Weinfelden TG hat per sofort gekündigt. Unter anderem habe die Zertifikatspflicht für Besuchende zu seinem Entscheid geführt. Er wolle sich nicht weiter für die Umsetzung der Zwangsmassnahmen einspannen lassen.

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14. Oktober 2021: Keine Baubewilligung für Festzelte in Romanshorn TG

Gastrobetriebe in der Stadt Romanshorn können neu Festzelte ohne Baubewilligung aufstellen. Mit diesem Entscheid will der Stadtrat den Betrieben in der Pandemie entgegen kommen, heisst es in einer Mitteilung. In den Zelten können Gäste ohne Covid-Zertifikat bedient werden, wenn die Zelte auf beiden Seiten bis zur Hälte offen sind. Die Gastrounternehmen können die Zelte bis Ende Januar aufstellen.

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14. Oktober 2021: Nachfrage nach Tests geht in der Ostschweiz zurück

Nach dem Ende der kostenlosen Coronatests ist die Nachfrage in der Ostschweiz deutlich zurückgegangen. Sie habe seit Montag zehn Prozent weniger Kunden, die nach einem Coronatest fragen, sagt Claudia Meier-Uffer, Präsidentin des Apothekerverbandes St.Gallen-Appenzell, gegenüber dem St.Galler Tagblatt. Andere Apotheken führen seit dem Ende der kostenlosen Tests am Montag einen Drittel weniger Tests durch. Auch an der Olma ist die Nachfrage deutlich kleiner als von den Organisatoren erwartet.

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14. Oktober 2021: Stadtverwaltung Amriswil TG von Coronaskeptikern belästigt

Die Stadtverwaltung Amriswil wird von Corona-Skeptikern belästigt: Rund 80 E-Mails und 40 Anrufe hat die Gemeinde bereits erhalten, berichtet «20min.ch». Darunter sind persönliche Angriffe, Beleidigungen und Drohungen. Grund für die Angriffe ist das lokale Winterhighlight Amriswil on Ice. Dieses wollen die Stadt und die Organisatoren mit einer 3G-Pflicht durchführen. Ohne Zertifikatspflicht hätte der Anlass laut den Organisatoren abgesagt werden müssen.

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13. Oktober 2021: Gewerbeverband fordert verbindlichen Fahrplan für Normalisierung

Der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) bezeichnet die Impfoffensive des Bundes und die Tests als integrale Bestandteile des im Covid-Gesetz festgelegten gezielten Schutzes in der Pandemie. Er begrüsst deshalb jeden Schritt zur Stärkung eines dieser Bestandteile. Die Massnahmen hätten nur ein Ziel: Die Normalisierung. Der Bundesrat versäume es aber, ein verbindliches Ausstiegsszenario zu definierten, kritisiert der SGV am Mittwoch in einem Communiqué und wiederholt damit seine bereits in der Konsultation geäusserte Forderung. Alle Massnahmen, die über den gezielten Schutz hinausgingen, müssten nach einem definierten Fahrplan abgebaut werden.

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13. Oktober 2021: Gesundheitsdirektoren begrüssen Gutscheinverzicht

Für die kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren ist der Verzicht auf Gutscheine zur Erhöhung der Impfrate gegen das Coronavirus folgerichtig. Belohnungen würden ein falsches Signal aussenden. Gegen die Erweiterung der von den Kantonen bereits angebotenen mobilen Beratungs- und Impfstellen haben die Kantone nichts einzuwenden, wie die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) am Mittwoch mitteilte. Die vom Bundesrat angestossene Impfoffensive hält ein Grossteil der Kantone angesichts der nach wie vor tiefen Impfrate für angebracht. In diesem Sinn findet auch die nationale Impfwoche Unterstützung. 

Die GDK weist weiter darauf hin, dass in über der Hälfte der Kantone mobile Equipen niederschwellige Impfungen anbieten. Mehrere Kantone haben zudem auf bestimmte Zielgruppen zugeschnittene Informationsangebote eingerichtet. Gegenüber der individuellen Kontaktaufnahme mit der Bevölkerung durch Beraterinnen und Berater zeigen die Kantone gemäss der GDK eine «gewisse Offenheit». Allerdings äussern sie wegen des bestehenden Mangels an Fachpersonal Bedenken. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, werden sie den Angaben zufolge auf die Unterstützung von Organisationen angewiesen sein.

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13. Oktober 2021: Für Lockerungen braucht es laut Berset eine Million mehr Geimpfte

Laut Gesundheitsminister Alain Berset könnten die Corona-Massnahmen wohl aufgehoben werden, wenn sich noch rund eine Million Menschen in der Schweiz impft. Er könne sich zudem die Impfskepsis nicht erklären.

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13. Oktober 2021: Bundesrat beschliesst Impfoffensive ohne Gutscheine für Motivatoren

Der Bundesrat geht in die Impfoffensive: Mit maximal knapp hundert Millionen Franken will er in den kommenden Wochen und Monaten dafür sorgen, dass die Impfquote schneller steigt. Auf die 50-Franken-Gutscheine für Überzeuger wird verzichtet.

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13. Oktober 2021: Kanton Zürich meldet 122 Neuinfektionen

Dem Kanton Zürich wurden in den vergangenen 24 Stunden 122 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind 130 Fälle weniger als vor einer Woche. Weiter meldet der Kanton einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus.

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13. Oktober 2021: BAG meldet 1'048 neue Ansteckungen

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 1048 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG elf neue Todesfälle und 36 Spitaleinweisungen.

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13. Oktober 2021: Branchen beurteilen Zertifikatspflicht sehr unterschiedlich

Die Mehrheit der Hotel- und Gastrobetriebe steht der Covid-Zertifikatspflicht kritisch gegenüber: 58 Prozent haben die Konsequenzen als negativ bis sehr negativ bezeichnet, wie aus einer Umfrage unter 201 KMU hervorgeht. Insgesamt empfanden die befragten KMU aus der Deutschschweiz die Zertifikatspflicht aber nicht als Nachteil.

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13. Oktober 2021: Schweiz erfasst Corona-Sequenzen neu auf einer zentralen Plattform

Neu führt eine Plattform alle in der Schweiz erhobenen Coronavirus-Gensequenzen zusammen. Ziel ist es, die Überwachung der Virusvarianten und die internationale Forschung zu unterstützen.

Die aus Sequenzierungen gewonnenen Daten seien nur aussagekräftig, wenn sie so rasch als möglich koordiniert und standardisiert vernetzt würden, teilte das Schweizer Institut für Bioinformatik (SIB) am Mittwoch mit. Die Infrastruktur mit dem Namen Swiss Pathogen Surveillance Platform (SPSP) soll dies, nahezu in Echtzeit, garantieren. Auf der Plattform werden die ermittelten Coronavirus-Sequenzen unter anderem mit dem Datum und Ort des PCR-Tests sowie Geschlecht und Alter der getesteten Person gekoppelt.

Dreimal pro Woche sendet die Plattform die Sars-CoV-2-Informationen an das Bundesamt für Gesundheit (BAG). In Kombination mit anderen Informationen wie Hospitalisierungen und Symptome liesse sich etwa das Profil einer neu auftretenden Mutation bestimmen, hiess es in der Mitteilung.

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13. Oktober 2021: Pandemie führt zu weniger Umweltbelastung der Bundesverwaltung

Die Pandemie hat im vergangenen Jahr zu einer geringeren Umweltbelastung der Bundesverwaltung geführt. So gab es etwa weniger Dienstreisen, weniger Heizkosten wegen leerer Büroräume und weniger Papierverbrauch wegen digitalen Arbeitens.

Gesamthaft verzeichnete die Bundesverwaltung 2020 18'604 Tonnen Treibhausgasemissionen – halb so viel wie noch 2019 (37'242 Tonnen). Das geht aus dem Bericht über das Ressourcen- und Umweltmanagementsystem (Rumba) hervor, den der Bundesrat am Mittwoch zur Kenntnis genommen hat.

Am meisten zurückgegangen sind die Emissionen bei den Flugreisen. Sie sind im Vergleich zu 2019 um 70 Prozent gesunken. Das sei mehrheitlich auf die Pandemie zurückzuführen, teilte das Bundesamt für Energie (BFE) mit. So gab es zum Beispiel viel mehr Telefon- und Videokonferenzen. 2019 wurden diese Mittel im Monat zwischen 6000 und 8000 Mal genutzt, 2020 zwischen 60'000 und 100'000 Mal.

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13. Oktober 2021: Kanton Schaffhausen meldet acht neue Fälle

Dem Kanton Schaffhausen wurden für die vergangenen 24 Stunden acht Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind zwei Fälle mehr als vor einer Woche. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine gemeldet. 

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13. Oktober 2021: Kanton St.Gallen meldet 122 neue Ansteckungen 

Am Mittwoch vermeldet der Kanton St.Gallen auf seiner Webseite 122 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. In den vergangenen 24 Stunden ist zudem eine Person in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. 

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13. Oktober 2021: Verzichtet der Bundesrat auf 50-Franken-Gutschein?

Der Bundesrat macht bei seiner Impfoffensive offenbar einen Rückzieher. Gemäss aktuellen Informationen soll der Bundesrat auf den 50-Franken-Gutschein für Impfempfehlungen verzichten.

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13. Oktober 2021: Für geplante Impfoffensive des Bundesrats fehlt das Personal

Der Bundesrat will die Impfquote in der Schweiz mit einer Impfoffensive verbessern – und 150 Millionen Franken in die Offensive investieren. Verschiedene Aktionen sollen dazu führen, dass sich mehr Leute impfen lassen.

Die Kantone unterstützen diesen Plan grundsätzlich. Es bräuchte aber nicht einfach nur viel Geld, sondern auch das nötige Fachpersonal. Wie die Thurgauer Zeitung am Mittwoch berichtet, sei dies aber aktuell nicht verfügbar. Viel Fachpersonal sei nach zehn Monaten Corona-Pandemie aber nicht mehr verfügbar wegen Ferien, Überzeit, Überlastung oder der Rückkehr in den ursprünglichen Job. Der Bundesrat entscheidet an seiner Sitzung am Mittwoch in Luzern über die Impfoffensive.

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13. Oktober 2021: Schweiz liefert Tausende Astrazeneca-Impfdosen ins Ausland

Die Schweiz gibt knapp 440'000 Impfdosen gegen Covid-19 an fünf Entwicklungsländer weiter. Dies geht aus einer Darstellung auf der Website des Uno-Kinderhilfswerks Unicef hervor. In der Schweiz kann der Impfstoff des Herstellers Astrazeneca nicht eingesetzt werden, da er nicht zugelassen ist.

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13. Oktober 2021: ZHAW-Testcenter in Winterthur und Wädenswil schliessen per sofort

Die beiden externen Covid-19-Testcenter der ZHAW in Winterthur sowie das Zenter in Wädenswil schliessen am heutigen Mittwoch, wie der Landbote berichtet. Es sei ein Rundmail mit den entsprechenden Informationen am Dienstag an die Studierenden und Dozierenden verschickt worden. Grund dafür sind neue Vorgaben der Zürcher Gesundheitsdirektion.

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12. Oktober 2021: Bund rechnet mit baldiger Stabilisierung der Corona-Fallzahlen

Nach einem wochenlangen Rückgang der Corona-Fallzahlen, der Spitaleintritte und der Todesfälle dürften sich die Zahlen bald «auf relativ hohem Niveau» stabilisieren. Eine weitere deutliche Entlastung der Gesundheitseinrichtungen sei nicht zu erwarten.

Das sagte Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit im Bundesamt für Gesundheit (BAG), am Dienstag vor den Medien in Bern. «Es ist eine Tendenz zu einer Plafonierung, zu einer Stabilisierung der Zahlen erkennbar.»

Grundsätzlich sei die Situation «relativ gut». In einigen Kantonen im Alpenraum nehme die Zahl der Neuinfektionen bereits wieder zu, sagte Mathys. Das zeigten auch die Analysen des Abwassers. Von einer definitiven Trendumkehr wollte er aber noch nicht sprechen.

Grund dafür ist unter anderem, dass noch immer 17 Prozent der betriebenen Intensivpflegeplätze von Covid-Patienten belegt seien. «Die Belastung bleibt hoch.» Ein rascher weiterer und deutlicher Rückgang der Zahlen von Schwerstkranken sei nicht zu erwarten.

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12. Oktober 2021: Nachfrage nach Johnson&Johnson-Impfstoff laut Kantonen «bescheiden»

Die Nachfrage nach dem alternativen Impfstoff von Johnson&Johnson sei aktuell «bescheiden». Das sagte die Berner Kantonsärztin Linda Nartey, Vizepräsidentin der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte (VKS), am Dienstag vor den Medien in Bern.

Die kantonalen Impfangebote würden laufend angepasst, sagte Nartey. In allen Institutionen biete man nun auch den Impfstoff von Johnson&Johnson an.

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12. Oktober 2021: Kanton Thurgau meldet 299 neue Fäle innert einer Woche

DemKanton Thurgau wurden innerhalb einer Woche 299 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet. Das sind 72 Fälle weniger als vor einer Woche. Weiter meldet der Kanton fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. 

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12. Oktober 2021: BAG will keine landesweite Regelung für Testzentren

Der Kanton Bern hat am Montag beschlossen, dass sich Testzentren neu behördlich anmelden müssen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) will, dass diese Vorgaben weiterhin aus kantonaler Hand kommen und will für Testzentren daher keine landesweite Regelung erlassen.

Es mache Sinn, dass die Kantone gewisse Spielräume haben, sagte Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit beim Bundesamt für Gesundheit (BAG), am Dienstag vor den Medien in Bern. Die Betreiber von Testzentren müssten aber verstehen, dass es Fachpersonal braucht, also etwa Laborleiter, Apothekter oder Ärztinnen, welche die Test überwachen.

Dabei spiele es noch keine Rolle, ob im Testzentrum Nasen-Abstriche oder Nasen-Rachen-Abstriche angeboten würden. Mathys betonte jedoch, dass Nasen-Rachen-Abstriche grundsätzlich besser seien als Nasen-Abstriche. Letztere seien weniger zuverlässig. Im Moment seien aber noch beide Vorgehensweisen sinnvoll hinsichtlich eines Zertifikats.

Im Kanton Bern wurden die ausformulierten Vorgaben am Montag publiziert. Die Testzentren müssen sich melden, und können erst dann überprüft werden, sagte die Berner Kantonsärztin Linda Nartey, Vizepräsidentin der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte (VKS), an der Medienorientierung.

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12. Oktober 2021: 173 neue Coronafälle im Kanton Zürich

Die Zürcher Gesundheitsdirektion meldet für die letzten 24 Stunden 173 neue Coronainfektionen. Das sind ungefähr 50 Fälle weniger als vor einer Woche. Ausserdem meldet der Kanton zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion. Insgesamt sind 88 Personen wegen Corona im Spital, davon 39 auf der Intensivstaiton.

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12. Oktober 2021: BAG meldet 923 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 923 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 23'882 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 3,9 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG neun neue Todesfälle und 39 Spitaleinweisungen.

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12. Oktober 2021: Gegner des Covid-Gesetzes warnen vor «gefährlichen Verschärfungen»

Nach der Rekord-Unterschriftensammlung für das Referendum gegen das revidierte Covid-19-Gesetz sind die Gegner der Vorlage nun in den Abstimmungskampf gestartet. Sie warnen vor einer «gefährlichen Covid-Verschärfung» und meinen damit insbesondere das Zertifikat.

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12. Oktober 2021: Vier neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet vier neue Ansteckungen mit dem Coronavirus, das sind fünf Ansteckungen weniger als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gab es in den vergangenen 24 Stunden keine.

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12. Oktober 2021: Kanton St.Gallen meldet 76 neue Fälle 

Der Kanton St.Gallen vermeldet 76 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus, dass sind 24 Ansteckungen weniger als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gab es in den vergangenen 24 Stunden keine.

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12. Oktober 2021: «Schweiz hat in Bildung vieles richtig gemacht»

Die Schweiz habe in der Pandemie in der Bildung vieles richtig gemacht. Das stellt der Bildungsforscher Stefan Wolter anderthalb Jahre nach der Schliessung aller Schulen im Land in einem Zeitungsinterview fest.

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12. Oktober 2021: Demo und Gewaltaufruf bedrohen Bundesrats-Auftritt

Am Mittwoch tagt der Bundesrat in Luzern und will sich danach mit dem Volk treffen. Massnahmenkritiker haben auf Telegram allerdings zur Demo aufgerufen und Gewalt angedroht. Das Fedpol hat Kenntnis über den Aufruf, schweigt aber zum Sicherheitsdispositiv, berichtet 20 Minuten. Es könne sein, dass das Fedpol dem Bundesrat davon abgeraten habe, in den direkten Austausch mit der Bevölkerung zu treten.

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12. Oktober 2021: Zürcher Student klagt gegen Zertifikatspflicht an Uni

Der Wädenswiler VWL-Masterstudent und SVP-Gemeindeparlamentarier Nicolas Rasper setzt die Zertifikatspflicht mit einem Impfzwang gleich. Darum geht er nun juristisch gegen die Universität Zürich (UZH) vor. An der UZH benötigen Studierende ein Covid-Zertifikat für den Unterricht. Wie der Tages-Anzeiger nun berichtet, hat sich Rasper nun rechtlichen Beistand geholt. Sein Anwalt habe der Uni einen elfseitigen Rekurs zukommen lassen. Darin steht, dass Covid-Tests faktisch ein Impfzwang seien und die Zertifikatspflicht ein Eingriff in die körperliche Integrität und Wirtschaftsfreiheit sei.

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12. Oktober 2021: Christoph Blocher feiert Geburtstag im Trychler-Shirt

SVP-Bundesrat Ueli Maurer liess sich bereits darin ablichten – und nun hat es ihm Christoph Blocher gleich getan. Der Alt-Bundesrat feierte am Montag seinen 81. Geburtstag. Zu Gast waren auch die Freiheitstrychler und Blocher liess sich gemeinsam mit ihnen im Trychler-Shirt fotografieren. Das Bild wurde von den Trychlern auf Telegram geteilt. Dies berichtet «blick.ch». Das Online-Newsportal unterstellt dem Alt-Bundesrat, so bewusst vor der Abstimmung zum Covid-Gesetz zu provozieren. Blocher selbst ist geimpft und hat auch mehrmals dazu aufgerufen, sich impfen zu lassen.

 

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11. Oktober 2021: Keine direkten schweren Nebenwirkungen bei Moderna und Pfizer/Biontec

Eine grossangelegte Studie zu mRNA-Impfstoffen hat bei 6,2 Millionen Geimpften keine direkten schwerwiegenden Nebenwirkungen gefunden. Die Studie, die 20 Minuten vorliegt, hat die Nebenwirkungen nach der Covid-19-Impfung mit Moderna oder Pfizer/Biontec untersucht. Sie stammt aus der laufenden Sicherheitsüberwachung in den USA.

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11. Oktober 2021: Kanton Zürich meldet 303 Neuinfektionen über das Wochenende und 4 Todesfälle

Der Kanton Zürich meldet 303 Neuansteckungen über das Wochenende, dass sind 200 Fälle weniger als heute vor einer Woche. Zusätzlich meldet der Kanton 4 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronaansteckung.

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11. Oktober 2021: Kanton Zürich verschärft Regeln für Anbieter von Covid-Tests

Anbieter von Covid-19-Tests im Kanton Zürich dürfen pro verantwortliche Fachperson nicht mehr beliebig viele Teststellen betreiben. Neu gilt laut der Gesundheitsdirektion eine Limite von 10 Teststellen. Personen, die sich an repetitiven Massentests beteiligen, erhalten im Kanton Zürich weiterhin kein Covid-Zertifikat.

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11. Oktober 2021: Über 60 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft

Vom 4. Oktober bis 10. Oktober sind in der Schweiz 167'813 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Damit sind 60,5 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag auf seiner Website veröffentlichte.

Insgesamt wurden seit Beginn der Impfkampagne 10'711'332 Impfungen verabreicht. 5'230'500 Personen haben zwei Impfdosen erhalten, bei 250'332 Personen wurde bislang nur die Erstimpfung vorgenommen. Pro Tag wurden letzte Woche durchschnittlich 23'973 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz um ein Prozent.

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11. Oktober 2021: BAG meldet 2'262 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 72 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 2'262 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 8 neue Todesfälle und 38 Spitaleintritte.

Vor einer Woche waren innerhalb von 72 Stunden 2'629 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem waren es sieben neue Todesfälle und 41 Spitaleintritte gewesen.

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11. Oktober 2021: Janssen-Impfstoff gibt es in Appenzell nur auf Voranmeldung

Jeweils dienstags und mittwochs können sich im Kanton Appenzell Innerrhoden Impfwillige ohne Voranmeldung im Impfzentrum Appenzell impfen lassen. Die mRNA-Impfstoffe Pfizer/BioNTech und Moderna stehen jederzeit zur Verfügung, heisst es in der Mitteilung des Kantons. Der Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson werde nur nach telefonischer Voranmeldung angeboten.

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11. Oktober 2021: Uni Zürich bezahlt Coronatests für Studis bis Ende Februar

Die Universität Zürich (UZH) hat entschieden, dass sich Studierende und Mitarbeitende bis Ende Februar 2022 an der Uni weiterhin gratis auf Corona testen lassen können. Negativ Getestete erhalten einen «UZH-Covidpass», der 72 Stunden gültig ist.

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11. Oktober 2021: Polizei stösst wegen Massnahmen-Demos an die Grenze

Die Schweizer Polizeikorps sind wegen den regelmässigen Corona-Massnahmen-Demos am Anschlag. Solche Einsätze bedeuten immer eine grosse Bealstung, auch für grosse Polizeikorps, sagt die Berner Polizeigewerkschaft gegenüber «Radio SRF». Bern sei aber kein Einzelfall. Auch in anderen Kantonen wie Zürich oder dem Aargau spürten die Polizeikorps die Belastung. Dies führe überall dazu, dass die Polizei immer mehr Mühe bekunde, ihre Kernaufgaben auszuführen. 

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11. Oktober 2021: 16 Neuinfektionen im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet für die vergangenen 72 Stunden 16 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Dies sind fünf Fälle weniger als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine weiteren gemeldet. 

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11. Oktober 2021: St.Gallen meldet 236 Neuinfektionen übers Wochenende

Der Kanton St.Gallen meldet über das Wochenende 236 neue Coronafälle. Das sind 12 Fälle weniger als noch vor einer Woche. Über das Wochenende ist ein neuer Todesfall verzeichnet worden.

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11. Oktober 2021: Impfskepsis bei Pflegenden hält an

Die Impfquote beim Pflegepersonal steigt zwar, ist allerdings in gewissen Heimen und Spitälern weiterhin unterdurchschnittlich. Dies zeigen Recherchen von «20 Minuten». Befragungen von Pflegeverbänden zeigen, dass 50 bis 60 Prozent der Pflegenden geimpft seien. Von einem direkten Impfaufruf an die Pflegenden halten die Verbände jedoch wenig. Dies sei eher kontraproduktiv. Zudem müsse die Impfquote in der Gesamtbevölkerung, unabhängig vom Arbeitsort, gesteigert werden.

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11. Oktober 2021: Zertifikats-Zoff an Schweizer Hochschulen

Gegen die Covid-Zertifikatspflicht an Schweizer Hochschulen regt sich offenbar immer mehr Widerstand. Rund tausend Studierende fordern ein «Ende der Diskriminierung». Organisiert sind sie unter dem Namen «Bildung für alle», berichtet die «NZZ». Einige Studierende hätten ihr Studium wegen der Zertifikats-Pflicht bereits abgebrochen. Grund dafür seien unter anderem auch die Wartezeiten bei den Testcentern am Eingang der Hochschulen. Zürcher Hochschulen relativieren die Situation allerdings. Von Seiten der ungeimpften Studierenden habe es bisher kaum Kritik gegeben.

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11. Oktober 2021: Taskforce-Chefin nennt 2-G-Regel «Option»

Tanja Stadler, Leiterin der wissenschaftlichen Taskforce, kann sich künftig die Einschränkung von 3-G auf 2-G vorstellen. Dies erklärt sie in einem Interview. Zudem solle bald die Impfung für Kinder unter zwölf Jahren auf den Markt kommen.

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11. Oktober 2021: Nun kosten die Corona-Tests

Wer einen Corona-Test macht, muss ab Montag bezahlen. Nicht betroffen von der Massnahme des Bundesrates sind nur die unter 16-Jährigen und Erstgeimpfte, gratis bleiben auch wiederholte Tests an Schulen und in Unternehmen. Zwar befürwortet die Mehrheit der Bevölkerung die Kostenpflicht, vor allem die SVP und das Gewerbe aber sind dagegen.

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10. Oktober 2021: 200 Bussen für Reiserückkehrer ohne ausgefülltes Online-Formular

Knapp 200 Bussen zu 100 Franken haben Ferienrückkehrer schon bezahlen müssen, weil sei kein Online-Einreiseformular des Bundes ausgefüllt hatten. Seit der Einführung der Bestimmung am 20. September kamen bereits 900'000 dieser Formulare des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zur Anwendung.

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10. Oktober 2021: Zürcher Infektiologe erwartet Ende der Pandemie für Sommer 2022

Die Corona-Pandemie dürfte im nächsten Sommer nach Ansicht des Zürcher Infektiologen Huldrych Günthard überstanden sein. Voraussetzung dafür sei, dass sich noch mehr Leute impfen liessen und die nicht Geimpften infiziert würden.

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10. Oktober 2021: Die Schweizer Impfkampagne stockt

Unter den Kantonsärzten herrscht eine gewisse Ratlosigkeit. Die Ärzte hätten alles unternommen, was möglich sei, sagte Markus Schmidli, Kantonsarzt von Appenzell-Innerrhoden, gegenüber dem «SonntagsBlick». Wer wolle, sei geimpft. Die anderen wollten nicht. Derweil warnen die ersten Spitäler bereits vor einer steigenden Zahl von Hospitalisierungen, wenn die Impfquote im Winter bei gerade einmal 60 Prozent verharre. Gegen ein klares Impfziel, bei dem alle Corona-Massnahmen aufgehoben werden können, spricht sich GDK-Präsident Lukas Engelberger aus. Er fordert, dass die wichtigsten Corona-Regeln schweizweit gelten - ohne gravierende kantonale Unterschiede.

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10. Oktober 2021: Covid-Patienten verweigern sich der Forschung

In der Coronakrise hat die medizinische Wissenschaft einen schweren Stand. Viele Patientinnen und Patienten verweigerten sich der Forschung, sagte Huldrych Günthard, Leitender Arzt der Klinik für Infektionskrankheiten am Universitätsspital Zürich, im Gespräch mit der «SonntagsZeitung». Bei HIV-Studien stimmten zumeist 70 bis 80 Prozent einer Studienteilnahme zu. Bei Covid-19 seien es nur rund 30 Prozent. Ein steigendes Misstrauen gegenüber der Medizin und der kulturelle Hintergrund vieler Patienten reflektierten sich darin. Nur wenn genügend Personen ihre Daten für die Forschung freigäben, lerne die Wissenschaft, ob neue Therapien etwas brächten oder nicht. Den Forschenden mache auch die mangelnde Unterstützung durch Politik und Institutionen zu schaffen.

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10. Oktober 2021: Long Covid trifft  bis zu 20 Prozent der Infizierten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erstmals eine Definition zu Long Covid veröffentlicht. Demnach entwickeln zwischen 10 und 20 Prozent der Personen nach einer Infektion mit dem Coronavirus länger anhaltende Symptome, die sich auf den Alltag auswirken. Die Diagnose Long Covid wird heute dadurch gestellt, dass Symptome abgefragt werden. Dies führt zu grossen Unterschieden, denn viele der typischen Symptome wie Müdigkeit und Schwindel seien auch in der Bevölkerung weit verbreitet, sagte der Wiener Neurologe Michael Stingl in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Er definiert Long Covid als Fehlfunktion des autonomen Nervensystems.

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9. Oktober 2021: Knapp 3'000 demonstrieren in Genf gegen Corona-Massnahmen

Zu einer Demonstration gegen das Covid-Zertifikat und die «Einschränkung der Freiheiten» haben sich am Samstagnachmittag fast 3'000 Menschen in Genf versammelt. Sie starteten auf der Place de Neuve und zogen zur Place des Nations.

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9. Oktober 2021: Gegen 3'000 Teilnehmende an Demo gegen Corona-Massnahmen in Basel

In Basel haben sich am Samstagnachmittag gegen 3'000 Gegnerinnen und Gegner der Corona-Massnahmen von Bund und Kantonen zu einer Kundgebung versammelt. Die Veranstaltung verlief friedlich, die Polizei konnte eine Konfrontation mit Gegendemonstranten verhindern.

Angeführt von rund 30 «Freiheitstrychlern» bewegte sich der polizeilich bewilligte Demonstrationszug vom De Wette-Park beim Bahnhof SBB an den grossen Einkaufsstrassen vorbei zur Wettsteinbrücke. Dort drohte eine Konfrontation mit einer unbewilligten Gegendemonstration aus dem Umfeld der Gruppierung «Basel nazifrei», die sich an der anderen Brückenseite eingefunden hatten.

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9. Oktober 2021: Schaffhauser Kantonsräte kritisieren Kommunikation der Regierung rund um die 2G-Regel

Zuerst fordert die Schaffhauser Regierung in Person von Walter Vogelsanger eine 2G-Regel, dann verschickt sie ein Dementi. Auch dieses lässt jedoch Fragen offen.

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9. Oktober 2021: Berner Gesundheitsdirektor kann sich Covidzertifikat für 2G-Modell vorstellen

Der Berner Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg könnte sich in Zukunft beim Covidzertifikat ein 2G-Modell vorstellen. Dies aber nur, wenn sich die Coronasituation im Winter verschärft, sagt Schnegg in der SRF Rundschau. Beispielsweise müssten laut Schnegg mehr als die Hälfte der Intensivpatienten Corona-Patienten sein.

Beim 2G-Modell erhalten Geimpfte und Genesene ein Zertifikat – nicht aber Getestete.

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8. Oktober 2021: Zürcher Corona-Demonstrant will gegen Polizei vorgehen

Ein Corona-Demonstrant aus Zürich will rechtlich gegen die Berner Polizei vorgehen. Der Unternehmer aus Bülach war bei der gestrigen Demonstration von Corona-Massnahmegegnern in Bern dabei. Er wurde von der Berner Polizei verhaftet, schreibt der «Blick». Der Mann will nun gegen die Polizisten Anzeige erstatten, da sie auf ihn eingeprügelt haben.

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8. Oktober 2021: Gastrosuisse beschliesst Stimmfreigabe zum Covid-19-Gesetz

Der Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz, Gastrosuisse, hat für die Abstimmung am 28. November über das Covid-Gesetz Stimmfreigabe beschlossen. Weder ein Ja noch ein Nein zur Vorlage werde sich unmittelbar auf das Gastgewerbe auswirken, argumentierte die Verbandsspitze zu ihrem Beschluss.

Die geltenden Bestimmungen blieben unabhängig vom Ausgang des Urnengangs bis am 19. März 2022 in Kraft, schrieb Gastrosuisse in einer Mitteilung. Dies gelte auch für die gesetzlichen Grundlagen der Zertifikatspflicht.

Gastrosuisse ist nach wie vor gegen die erfolgte Ausweitung des Covid-Zertifikats auf die Restaurants und Cafés. Diese sei unverhältnismässig und branchenschädigend, hiess es. Der Verband lehnt das Covid-Zertifikat jedoch nicht durchwegs ab. Der Nachweis ermögliche internationale Reisen oder Grossveranstaltungen. Zudem könne das Zertifikat auch gastgewerblichen Betriebsformen eine Perspektive geben, in denen sich die Gäste frei bewegen könnten.

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8. Oktober 2021: Gefälschte Covid-Zertifikate in der Waadt und Genf verkauft

In den Kantonen Genf und Waadt sind Hunderte gefälschte Covid-Zertifikate ausgestellt worden. In der Waadt waren Mitarbeitende von Apotheken am Betrug beteiligt. In Genf war ein Fälscherring am Werk, vier Personen wurden festgenommen.

Unter den Festgenommen sind Mitarbeiter des Zivilschutzes, die in einem Impfzentrum arbeiteten, wie der Genfer Generalstaatsanwalt Olivier Jornot am Freitag an einer Medienkonferenz sagte. Die mutmasslichen Täter sollen fast 200 gefälschte Zertifikate zu einem Stückpreis von 400 Franken verkauft haben.

Zudem seien Anwerber angeheuert worden, um Kunden zu finden und das Geld einzutreiben. Die Verhaftungen in Genf stehen in keinem Zusammenhang mit der Ankündigung des Kantons Waadt, der ebenfalls eine Untersuchung über gefälschte Covid-Zertifikate eingeleitet hat.

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8. Oktober 2021: Zwei Zürcher Polizisten rufen zum Widerstand gegen Corona-Massnahmen auf

Zwei Polizisten sind vom Dienst freigestellt worden, weil sie mit einer Webseite in Verbindung gebracht werden, die zum Widerstand gegen die Corona-Massnahmen aufruft.

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8. Oktober 2021: Kanton Zürich meldet 189 neue Ansteckungen

Am Freitag meldet der Kanton Zürich auf seiner Webseite 189 neue Coronavirus-Ansteckungen. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gab es in den vergangenen 24 Stunden keine.

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8. Oktober 2021: BAG meldet 968 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 968 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG drei neue Todesfälle und 20 Spitaleinweisungen.

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8. Oktober 2021: Schaffhauser Regierung fordert keine 2G-Regel

Entgegen der Berichterstattung in verschiedenen Medien vom Donnerstag fordert der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen keine Einführung der sogenannten 2G-Regel.

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8. Oktober 2021: Kanton Schaffhausen meldet sieben neue Ansteckungen

Auf seiner Webseite vermeldet der Kanton Schaffhausen am Freitag sieben neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Aktuell sind fünf Personen wegen Covid-19 hospitalisiert. Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus gab es in den vergangenen 24 Stunden keine.

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8. Oktober 2021: Corona-Fallzahlen im Kanton St.Gallen bleiben stabil

Für die letzten 24 Stunden meldet der Kanton St.Gallen 92 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind sieben neue Fälle weniger als in der letzten Woche. Derzeit werden in den St.Galler Spitälern 28 Personen mit einer Corona-Erkrankung behandelt – dreizehn davon liegen auf der Intensivstation.

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8. Oktober 2021: Moderna schützt besser als Pfizer/Biontech vor Corona

Die Corona-Impfung von Moderna schützt besser als jene von Pfizer/Biontech. Das zeigen Daten des Bundesamts für Gesundheit BAG, die dem «Tages-Anzeiger» vorliegen. Von 100'000 Personen, die den Impfstoff von Moderna erhalten haben, mussten 4,7 Prozent im Spital behandelt werden. Bei den Personen mit einer Pfizer/Impfung waren es 12,3 Prozent.

Insgesamt hat das BAG bei 3'500 Personen eine Ansteckung mit dem Coronavirus trotz Impfung festgestellt. Diese Zahl ist jedoch mit Vorsicht zu geniessen. Sie beinhaltet lediglich Personen, die im Zusammenhang mit der Ansteckung einen Arzt aufgesucht haben. Personen die trotz Impfung in einem Testcenter oder in einer Apotheke positiv getesten wurden, werden nicht vom BAG erfasst.

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8. Oktober 2021: Winterthurer Impfzentrum zieht um

Das Winterthurer Impfzentrum verlässt am 10. Dezember seinen bisherigen Standort. Das bestätigt der Zentrumsleiter, Thomas Kraft gegenüber «dem Landboten». Der neue Standort soll in der Nähe des bisherigen Zentrums im Winterthurer Rieter-Areal liegen. Ausserdem soll daneben ein Testzentrum entstehen. Im besten Fall werde man bis zu 500 Corona-Tests pro Tag durchführen können.

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7. Oktober 2021: Gegner der Corona-Massnahmen demonstrieren erneut in Bern

Mehrere hundert Gegner der Corona-Massnahmen haben sich am Donnerstagabend in Bern zu einer weiteren unbewilligten Kundgebung versammelt. Die Polizei ist erneut mit einem Grossaufgebot in der Stadt präsent.

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7. Oktober 2021: Auszeichnung für Covid-Station des Kantonsspitals Winterthur

Die Covid-Station des Kantonsspitals Winterthur erhält eine besondere Anerkennung: Im Rahmen der Verleihung des Stellenschafferpreises zeichnete das House of Winterthur die Station mit dem Sonderpreis für besondere Leistungen aus. Damit soll das ausserordentliche Engagement des Pflegepersonals in der Pandemie gewürdigt werden, erklärten die Veranwortlichen des House of Winterthur an der Verleihung.

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7. Oktober 2021: Bisher kein Ansturm auf Johnson-Impfung in der Schweiz

In der Schweiz hat sich die Nachfrage nach dem alternativen Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson bei der Lancierung in Grenzen gehalten: Der Grossteil der vom Bund gekauften 150'000 Dosen wurde gemäss Angaben der Kantone vorerst noch nicht verabreicht oder gebucht.

Im Kanton Thurgau haben sich bisher 427 Personen für die Impfung mit Johnson & Johnson registriert. Dem Kanton stehen 4'800 Dosen zur Verfügung. In Appenzell Ausserrhoden wurden 179 Termine gebucht, zudem haben Hausarztpraxen 55 Dosen des Impfstoffs bestellt. Dem Kanton stehen total rund 1'000 Dosen zu. In St. Gallen gibt es erst zehn Anmeldungen bei rund 9'000 Dosen.

Im Kanton Glarus meldeten sich 50 Menschen für eine Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson für den Impftag am kommenden Donnerstag an, wie ein Sprecher der Verwaltung sagte. Bisher seien keine weiteren Impftage mit dem alternativen Impfstoff geplant. Dem Kanton sind 700 Dosen zugeteilt.

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7. Oktober 2021: Kanton Zürich meldet 187 neue Ansteckungen

Der Kanton Zürich vermeldet am Donnerstag auf seiner Webseite 187 neue Ansteckungen mit Covid-19. Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus gab es in den vergangenen 24 Stunden keine. Eine Person musste hospitalisiert werden. 

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7. Oktober 2021: Neues Testzentrum in Niederurnen GL

Der Kanton Glarus nimmt am Freitag ein neues Testzentrum auf dem Parkplatz der Eternit AG in Niederurnen in Betrieb. Angeboten werden Corona-Schnelltests und PCR-Tests. Bis am Sonntag sind die Tests gratis, danach kosten sie 50 Franken.

Eine digitale Anmeldung sei nicht nötig, aber empfohlen um Wartezeiten zu vermeiden, schrieb der Kanton Glarus am Donnerstag in einer Mitteilung. Zertifikate können direkt vor Ort ausgestellt werden.

Das neue Testzentrum ist jeweils von Montag bis Donnerstag von 17 bis 19 Uhr, Freitags von 16 bis 18 Uhr und Samstags von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Weitere Testmöglichkeiten gibt es in Glarus, Filzbach, Elm und Braunwald.

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7. Oktober 2021: Sieben Prozent der Corona-Toten seit Januar trotz Impfung gestorben

In der Schweiz sind nach Angaben des Bundes seit Ende Januar bislang 119 Menschen mit dem Corona-Virus gestorben, obschon sie vollständig geimpft waren. Dies entspricht rund sieben Prozent der 1'681 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in dieser Zeit. Die meisten der geimpften Verstorbenen waren älter als 80 Jahre.

Daneben landeten 600 Personen trotz vollständiger Covid-Impfung im Spital, was rund 5,6 Prozent der 10'716 Hospitalisierten seit Ende Januar entspricht. Zwei Drittel der betroffenen Geimpften waren über 70 Jahre alt. Dies geht aus Zahlen hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag erstmals in dieser Form in seinem Dashboard publizierte.

Fälle trotz vollständiger Impfung sind den Angaben zufolge nachgewiesene Sars-CoV-2-Infektionen, die nach Aufbau des maximalen Impfschutzes 14 Tage nach Verabreichung der zweiten Impfdosis stattgefunden haben. Solche Fälle trotz vollständiger Impfung seien zu erwarten, da die Impfstoffwirksamkeit zwar sehr hoch sei, jedoch unter hundert Prozent liege, teilte das BAG mit.

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7. Oktober 2021: Bundesamt für Gesundheit meldet 1'126 neue Coronafälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 1'126 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG fünf neue Todesfälle und 30 Spitaleinweisungen.  Vor einer Woche waren es innerhalb von 24 Stunden 1140 neue Ansteckungen gewesen. Hinzu kamen 10 neue Todesfälle und 33 Spitaleintritte. Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 170,77 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zehn Tagen bei 0,87.

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7. Oktober 2021: Bundesamt für Gesundheit verteidigt Kampagne mit Fail-Videos

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) führt eine Werbekampagne für die Covid-Impfung mit sogenannten Fail-Videos nicht weiter. Gemäss BAG entspricht dies dem ursprünglichen Plan. Um eine Reaktion auf öffentliche Kritik handle es sich bei dem Schritt nicht.

Das BAG hatte die «Really»-Kampagne erst Mitte September gestartet. Videos in den Sozialen Medien zeigten Personen, bei denen einiges schief läuft – etwa einen jungen Mann, der sich einen Feuerwerkskörper in die Hose steckt. Erklärtes Ziel der Kampagne war, jungen Menschen Ängste vor der Covid-Impfung zu nehmen.

Die Fail-Videos seien von Anfang an als erstes Element einer mehrstufigen Kampagne vorgesehen gewesen, teilte BAG-Sprecher Gregor Lüthy am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Sie würden nicht ersetzt, sondern planmässig durch die nächste Kommunikationsmassnahme abgelöst.

Als Misserfolg wertet das BAG die Fail-Videos nicht: Sie hätten aktuelle Trends aufgenommen, mit denen die Zielgruppe vertraut sei, und seien breit rezipiert worden, erklärte Lüthy.

Künftig setzt das BAG auf den Aufruf «Lieber impfen lassen», um junge Menschen von der Impfung zu überzeugen. Er ist die Antwort auf eine Reihe rhetorischer Fragen. «Nach jeder Chilbi in Quarantäne?» oder «Vor jedem Ausgang testen lassen?», wird etwa gefragt. Die entsprechenden Sujets hatte das Bundesamt am Montag vorgestellt.

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7. Oktober 2021: Bund registriert erneut weniger neue Corona-Ansteckungen

In der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in der vergangenen Woche gesunken. Auch bei den Spitaleinweisungen und Todesfällen rechnet der Bund trotz zu erwartender Nachmeldungen mit einer Abnahme.

Dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) wurden in der Zeit vom 27. September bis 3. Oktober 7'625 laborbestätigte Fälle gemeldet. Dies entspricht einer Abnahme um gut 18 Prozent, wie das Amt am Donnerstag in seinem Wochenbericht mitteilte. In der Woche zuvor waren es 9'348 Fälle gewesen.

Für die Berichtswoche wurden dem BAG bis am Donnerstag 28 Todesfälle gemeldet. In der Vorwoche waren es zum selben Zeitpunkt 37 gewesen.

Neu ins Spital kamen 159 Personen. In der Vorwoche waren es 227 Hospitalisationen. Trotz zu erwartender Nachmeldungen sei mit einer Abnahme der Zahl der Spitaleinweisungen im Vergleich zur Vorwoche zu rechnen, schrieb das BAG.

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7. Oktober 2021: Kanton Schaffhausen meldet zehn neue Fälle

Der Kanton Schaffhausen vermeldet am Donnerstag auf seiner Webseite zehn neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 gab es in den vergangenen 24 Stunden keine. Momentan befinden sich vier Personen aufgrund einer Infektion mit dem Coronavirus im Spital. 

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7. Oktober 2021: Kanton Schaffhausen will 2G-Regel für Covid-Zertifikat

Nur wer geimpft ist oder genesen ist, soll ein Covid-Zertifkat erhalten. Dies fordert die Schaffhauser Kantonsregierung vom Bundesrat in einer Stellungnahme, wie die Schaffhauser Nachrichten schreiben. Der Bundesrat lehnt eine solche Forderung bisher ab. Sie sei nicht zielführend. Der Kanton Schaffhausen fände es aber folgerichtig, wenn dieser Schritt nun kommt. So meint der Schaffhauser Gesundheitsdirektor Walter Vogelsanger: «In einem ersten Schritt werden nun die Tests kostenpflichtig, konsequenterweise wäre der nächste Schritt, dass man diese nicht mehr akzeptieren würde.» 

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7. Oktober 2021: 102 neue Ansteckungen im Kanton St.Gallen

Der Kanton Sankt Gallen meldet innerhalb der letzten 24 Stunden 102 neue Corona-Fälle. Das sind rund 30 Ansteckungen weniger als noch vor einer Woche. Seit gestern ist keine weiterer Todesfall zu verzeichnen. Aktuell müssen sich 47 Personen wegen einer Corona-Infektion behandeln lassen, dreizehn davon auf der Intensivstation.

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6. Oktober 2021: Zürcher Regierungsrat ist gegen 50-Franken-Impfgutschein

Der Zürcher Regierungsrat hat sich gegen die Idee eines 50-Franken-Impfgutscheins ausgesprochen. Auch fast alle anderen Massnahmen, die der Bund zur Steigerung der Corona-Impfquote vorschlägt, lehnt er ab.

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6. Oktober 2021: 252 neue Ansteckungen im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet 252 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus in den letzten 24 Stunden. Das ist ein Fall mehr als vor genau einer Woche. Ein Todesfall in Zusammenhang mit dem Virus wurde im Kanton Zürich nicht gemeldet. Im Moment liegen 96 Personen wegen des Coronavirus im Spital, 47 davon auf der Intensivstation.

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6. Oktober 2021: Impfstoff von Johnson & Johnson auch in Glarus verfügbar

Auch im Kanton Glarus steht jetzt für Impfwillige, die sich nicht mit mRNA-Impfstoffen immunisieren lassen wollen, der alternative Impfstoff von Johnson & Johnson zur Verfügung. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Geimpft wird am 14. Oktober im kantonalen Zentrum in Ennenda.

Termine können auf der Internetseite gl.impfung-covid.ch reserviert werden, wie der Kanton Glarus am Mittwoch mitteilte. Johnson & Johnson eignet sich für Personen, welche die mRNA-Impfstoffe nicht vertragen oder diese ablehnen. Es ist nur eine Impfung nötig. Das Zertifikat wird nach 22 Tagen gültig.

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6. Oktober 2021: BAG meldet 1'091 neue Ansteckungen

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 1'091 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG sechs neue Todesfälle und 38 Spitaleinweisungen.

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6. Oktober 2021: Erste Impfungen im Aargau mit Impfstoff von Johnson & Johnson

Am Mittwoch sind in der Schweiz die ersten Dosen des Vektorimpfstoffs Janssen von Johnson & Johnson verabreicht worden. Als erstes bekamen etwa im Kanton Aargau Personen mit einer Allergie auf mRNA-Impfstoffe eine Impfung des alternativen Wirkstoffes.

Wie viele Personen am Mittwoch bereits eine Impfung mit dem neu zur Verfügung stehenden Impfstoff erhalten haben, konnte der Sprecher des Aargauer Departements Gesundheit und Soziales auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA nicht sagen. Es habe sich um direkte Überweisungen durch Hausärzte an die Kantonsspitäler Aarau und Baden gehandelt. Für Donnerstag seien vorläufig rund 200 Impfungen in den beiden Spitälern sowie in weiteren Zentren geplant.

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6. Oktober 2021: Winterthurer Chlauseinzug 2021 wegen Corona abgesagt

Der Winterthurer Chlauseinzug 2021 wird wegen Covid-19 erneut abgesagt. Er hätte am 28. November stattgefunden. Die aktuellen Corona-Regeln würden es nicht zulassen, den Umzug so abzusichern, wie es vom Gesetzgeber gefordert werde.

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6. Oktober 2021: Arbeitsinspektorat darf in Appenzell auch Covid-Bussen verteilen 

Das Arbeitsinspektorat des Kantons Appenzell Ausserrhoden kann neu – nebst der Kantonspolizei – Personen mit 100 Franken büssen, wenn sie trotz Maskenpflicht eine Maske nicht tragen oder kein gültiges Zertifikat vorweisen können, wo eine Zertifikatspflicht gilt. Der Ausserrhoder Regierungsrat hat dafür eine Covid-19-Verordnung erlassen. Dies teilt der Kanton am Mittwoch mit. 

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6. Oktober 2021: Dieses Jahr keine flächendeckende «Nez Rouge»-Aktion

Die Aktion von «Nez Rouge» für fahruntüchige Automobilistinnen und Automobilisten kann an Weihnachten und zum Jahreswechsel ihren Heimfahrdienst nicht flächendeckend in der ganzen Schweiz anbieten. Grund ist die Covid-19-Pandemie. 2020 fiel die Aktion ganz aus.

Lediglich neun Sektionen in der Deutsch- und Westschweiz sowie im Tessin würden sich derzeit auf die Aktion vorbereiten, teilte die Freiwilligenorganisation «Nez Rouge» am MIttwoch mit. Auch die sogenannten sektionsübergreifenden Langstreckenfahrten fallen aus. Die Organisation geht davon aus, dass sich weniger Freiwillige zur Verfügung stellen. Auch der Einsatz der Zentrale ist eingeschränkt.

Wer 2021 heimgefahren werden will, muss zudem ein Covid-Zertifikat vorweisen. Während der Fahrt herrscht Maskenpflicht. Hinzu kommen spezifische weitere Massnahmen.

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6. Oktober 2021: Unbewilligte Corona-Demos in Bern kosten bis zu 200'000 Franken

Jede unbewilligte Corona-Demo in Bern verursacht Polizeikosten in der Grössenordnung von 100'000 bis 200'000 Franken. Die Kosten der Polizei-Einsätze könnten zum Teil an Demonstrierende überwälzt werden.

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6. Oktober 2021: Jeder Zehnte verdient wegen Covid weniger, fast jeder Zweite leidet

Jeder Zehnte in der Schweiz verdient wegen Covid-19 weniger, fast jedem Zweiten schlägt die Pandemie aufs Gemüt. Dass trotz geringerem Einkommen mehr Leute über die Runden kommen, liegt daran, dass sie wegen der Pandemie Konsum und Freizeitaktivitäten einschränken.

11,3 Prozent der Bevölkerung sind wegen der Pandemie von Einkommenseinbussen betroffen. Das zeigen die neuesten, auf Befragungen in der ersten Jahreshälfte 2021 beruhenden Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) vom Mittwoch. In den Bereichen Gastronomie und Beherbergung verdient sogar jeder und jede Dritte (35,5 Prozent) wegen den Folgen der Pandemie weniger.

Die Gesundheitskrise hat auch negative Folgen auf die psychische Gesundheit der Bevölkerung in der Schweiz: 40,2 Prozent gaben an, dass sich die Covid-19-Pandemie negativ auf ihre Stimmungslage ausgewirkt hat. Der Anteil war besonders hoch bei Personen zwischen 16 und 24 Jahren (55,1 Prozent), Personen mit einer tertiären Ausbildung (44,8 Prozent) und den Gutverdienenden (45,1 Prozent). Gelassener sieht man die Situation in dünn besiedelten Gebieten, wo die Pandemie 36,4 Prozent der Bevölkerung aufs Gemüt schlägt.

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6. Oktober 2021: Ostschweizer Kantone sind für Impfwoche, aber gegen Gutscheine

Die Regierungen der Kantone St.Gallen, Thurgau und Appenzell Ausserrhoden sind für eine nationale Impfwoche. Die übrigen Vorschläge des Bundesrats lehnen sie aber mehrheitlich ab. Vor allem die 50-Franken-Gutscheine kommen in der Ostschweiz schlecht an.

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6. Oktober 2021: Kanton Schaffhausen meldet zehn neue Ansteckungen

Am Mittwoch meldet der Kanton Schaffhausen zehn neue Fälle. In Zusammenhang mit dem Coronavirus gab es in den vergangenen 24 Stunden keine neuen Todesfälle. Aktuell sind drei Personen wegen Covid-19 hospitalisiert. 

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6. Oktober 2021: Kanton St.Gallen meldet 105 neue Ansteckungen

Am Mittwoch vermeldet der Kanton St.Gallen auf seiner Webseite 105 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gab es in den vergangenen 24 Stunden keine. 

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6. Oktober 2021: Lage auf Intensivstation des KSW trotz weniger Covid-Patienten angespannt

Wie der «Landbote» am Mittwoch berichtet, ist die Lage auf der Intensivstation des Kantonsspitals Winterthur (KSW) noch immer angespannt. Die Intensivstation sei weiterhin voll ausgelastet. Allerdings ist die Anzahl Coronapatienten auf der Intensivstation des KSW in der vergangenen Woche gesunken. Noch werden drei Personen wegen einer Corona-Erkrankung auf der Intensivstation behandelt. Auch auf der Covid-Station ist die Zahl der Patienten gesunken. Dort werden noch neun Patienten behandelt.

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5. Oktober 2021: 227 neue Fälle im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet am Dienstag 227 neue Corona-Fälle für die letzten 24 Stunden. Verstorben ist seit gestern niemand.

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5. Oktober 2021: Glarner Regierung will keine Impfmobile und keine Gutscheine

Der Glarner Regierungsrat beurteilt die Impfoffensive des Bundes zum Teil kritisch. Im Glarnerland brauche es keine mobilen Impfstellen, und die vorgeschlagenen Beratungsgutscheine seien ungerecht und unschweizerisch, schreibt die Regierung in ihrer Stellungnahme.

Grundsätzlich begrüsst der Glarner Regierungsrat, dass die Anstrengungen der Corona-Impfkampagne nochmals intensiviert werden sollen, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Der Bundesrat müsse aber Ziele formulieren und klar machen, bei welcher Impfquote welche Massnahmen aufgehoben werden könnten.

Mobile Impfstellen schätzt die Regierung als «wenig zielführend für Glarner Verhältnisse» ein. Das bestehende Impfzentrum in Ennenda sei von überall im Kanton gut erreichbar. Der grosse logistische und personelle Aufwand für mobile Impfstellen könnte sich «mangels Interesse als Leerlauf erweisen».

Die Einführung von 50-Franken-Gutscheinen für Personen, die Ungeimpfte durch Beratung zum Impfen motivieren, bewertet der Glarner Regierungsrat als ungerecht gegenüber all jenen, die sich bereits impfen liessen. Ausserdem sei eine Geldzahlung für einen Akt der Solidarität «unschweizerisch».

Grundsätzlich einverstanden ist die Glarner Regierung mit der Verlängerung der Bestimmungen im Covid-19-Gesetz. Sie lehnt aber weitere Kapazitätseinschränkungen bei grossen Publikumsveranstaltungen ab. Zudem fehlten klare Kriterien und Richtwerte für die Einführung und die Aufhebung der Zertifikatspflicht.

Der Kanton Glarus beantragt, dass sämtliche Bestimmungen nur bis zum 30. April 2022 verlängert werden. So bestehe mit Blick auf mögliche Pandemie-Risiken im Winterhalbjahr ausreichende Rechtssicherheit. Gleichzeitig sollen die noch bestehenden Kapazitätsbeschränkungen aufgehoben werden.

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5. Oktober 2021: 371 neue Fälle innerhalb einer Woche im Kanton Thurgau

Der Kanton Thurgau meldet am Dienstag 371 neu bestätigte Corona-Ansteckungen innerhalb einer Woche. Aktuell sind 28 Personen hospitalisiert, elf konnten im Verlauf der letzten Woche entlassen werden. Derzeit liegen elf Personen auf der Intensivstation. Sieben Menschen sind innerhalb der letzten Woche verstorben. Mindestens 66.78 Prozent haben eine Impfdosis erhalten, 57.54 Prozent sind vollständig geimpft.

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5. Oktober 2021: Pflegebranche warnt vor Ungleichbehandlung von Patienten

Der Bundesrat soll das Gesundheitswesen mit oberster Priorität behandeln und Patienten dürfen nicht zurückgesetzt werden, Covid-19 hin oder her. Das fordert der Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK).

Es dürfe nicht mehr vorkommen, dass Krebsbehandlungen verschoben werden wegen der Corona-Pandemie, sagte Roswitha Koch, Leiterin Abteilung Pflegeentwicklung im SBK, am Dienstag in Bern an einer Medienkonferenz des Bundesamtes für Gesundheit (BAG).

Wegen der höheren Arbeitsbelastung hätten rund zehn Prozent der Angestellten den Pflegeberuf aufgegeben. Das könne dazu führen, dass Bettenabteilungen geschlossen werden, warnte Koch.

Die Covid-19-Impfung sei die wirksamste Methode, sich selber, die anderen und auch das Gesundheitswesen zu schützen. Weitere Lockdowns würden die psychische Belastung der Bevölkerung weiter steigern, Jugendliche seien schon heute stark betroffen. Und die Beratungsstellen seien überfordert, sagte Koch.

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5. Oktober 2021: Hausärzte sollen Impfunentschiedene beraten

Beratung, Aufklärung und Begleitung von unsicheren Patientiennen und Patienten in ihrer Impfentscheidung ist wichtig. Das hat Philippe Luchsinger, Präsident Haus-und Kinderärzte Schweiz, vor den Medien in Bern betont. Dazu gehörten vor allem viele Jugendliche.

Vor allem die sozialen Medien sorgten unter den Jugendlichen für Unsicherheit. Es brauche Fachleute, die Antworten auf die Fragen lieferten.

Im Gespräch solle die Impfentscheidung unterstützt werden. Eine gute Beziehung sei dabei das Fundament für eine vertrauensvolle Beratung, sagte Luchsinger. Viele Personen liessen sich nach einer Beratung impfen.

Haus- und Kinderärzte seien seit Beginn ein wichtiger Pfeiler zur Bekämpfung der Pandemie, sagte Luchsinger weiter. Man habe jede Form der Kampagne des BAG bisher unterstützt. Impfungen seien ein Instrument, das schon Jahrzehnte alt sei. Und man verfüge über gute, sichere Imfpstoffe.

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5. Oktober 2021: Bis 15 Prozent weniger Intensiv-Personal in Spitälern

Die starke Belastung des Gesundheitspersonals zeigt seine Folgen. Seit Beginn der Pandemie gibt es gegenüber der Vor-Corona-Zeit zehn bis 15 Prozent weniger Pflege-Kapazitäten auf den Intensivstationen.

Das zeigten Hinweise aus verschiedensten Regionen, wo Personal wegen der Überlastung das Pensum reduziert habe oder ganz aus dem Beruf ausgestiegen sei, sagte Roswitha Koch, Leiterin Bereich Pflegeentwicklung und Internationales beim Pflegeverband. Flächendeckende Zahlen gebe es aber nicht.

Auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie gebe es schon lange einen Mangel an Fachkräften, sagte Philipp Luchsinger, Präsident mfe Haus-und Kinderärzte Schweiz. Es wäre jetzt besonders wichtig, diese Dienste auszubauen.

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5. Oktober 2021: BFU ruft Atemschutzmaske zurück

Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) ruft die Atemschutzmaske KN95 wegen ungenügender Schutzwirkung zurück. Es gibt eine Gesundheitsgefährdung. Sie kann kostenlos umgetauscht werden.

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5. Oktober 2021: 1019 neue Coronavirus-Ansteckungen innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innert 24 Stunden 1'019 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem registrierte das BAG drei neue Todesfälle sowie 27 Spitaleinweisungen.

Die Intensivstationen sind am Dienstag zu 72,6 Prozent ausgelastet. 18,6 Prozent machen Covid-Patienten aus. In Betten heisst das: Von total 849 verfügbaren Betten sind 158 von Covid-Patienten und 458 von Nicht-Covid-Patienten belegt. 233 Betten sind frei.

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5. Oktober 2021: Corona-Impfungen mit Janssen im Kanton Schaffhausen per sofort möglich

Ab sofort können sich Personen ab 18 Jahren im Kanton Schaffhausen für eine Covid-Impfung mit dem Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson im Kantonalen Impfzentrum anmelden. Dies geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung hervor. Unter www.sh.ch/corona kann sich registrieren. Alternativ können sich Impfwillige über die Impf-Hotline anmelden (Tel. 052 632 65 57).

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5. Oktober 2021: Kanton St.Gallen meldet 90 neue Fälle

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzten 24 Stunden 90 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Das sind 16 Fälle weniger als vor einer Woche. Eine Person ist seit gestern im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung gestorben. Derzeit werden 41 Personen wegen einer Corona-Erkankung in einem St.Galler Spital behandelt.

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5. Oktober 2021: Keine Rechtsgrundlage für 50-Franken-Gutscheine?

Wer andere davon überzeugen kann, sich gegen Corona impfen zu lassen, soll einen Gutschein im Wert von 50 Franken erhalten. Dies hat der Bundesrat vergangene Woche beschlossen. Wie mehrere Medien – darunter das «SRF» – berichten, sei es aber unklar, ob der Bund diese Gutscheine rechtlich gesehen überhaupt ausstellen darf. Schweizer Juristinnen und Juristen sind sich hierbei uneinig. 

Ein Jurist sagt gegenüber dem «SRF», der Staat bräuchte eine Rechtsgrundlage, wenn er Geld ausgeben wolle – auch im Falle eines Impf-Gutscheins. Er würde diese gesetzliche Grundlage im geltenden Epidemiengesetz allerdings nicht sehen.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG), das für die Gutscheine zuständig ist, sieht dies anders: Man würde sich auf das Epidemiengesetz stützen. In diesem sei die Kompetenz des Bundes festgehalten, die Öffentlichkeit zu informieren. Das BAG spricht deshalb von einem «Beratungsgutschein».

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4. Oktober 2021: Zürcher Kantonsrat will 60 Millionen für Gastro-Ketten bewilligen

Die Gastronomie leidet nach wie vor unter den Folgen der Corona-Pandemie: Der Zürcher Kantonsrat hat am Montag in erster Lesung zusätzliche 60 Millionen Franken Hilfsgelder bewilligt. Die Zürcher Staatskasse leidet darunter jedoch nicht - die Millionen stammen vom Bund. Damit das Geld an die Gastrobetriebe fliessen kann, muss der Kantonsrat ein Gesetz ändern und dessen Inkraftsetzung für dringlich erklären. Die Vorlage war von links bis rechts unbestritten, die erste Lesung in wenigen Minuten abgeschlossen. Die zweite Lesung mit Schlussabstimmung findet in vier Wochen statt.

Die 60 Millionen sind für Gastro-Ketten bestimmt, die zahlreiche Betriebe innerhalb und ausserhalb des Kantons führen. Sie konnten in den bisherigen Zuteilungsrunden jeweils nur ein Gesuch für einen Beitrag einreichen. Dieser war zudem mit einer Höchstsumme begrenzt. Von der Höchstsumme soll nun abgewichen werden können. Die Gastro-Betriebe müssten ihre nicht durch den Umsatz gedeckten Kosten aber wie bisher nachweisen.

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4. Oktober 2021: Kanton Zürich meldet 503 Neuinfektionen übers Wochenende

Dem Kanton Zürich wurden für die vergangenen 72 Stunden 503 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Dies sind zehn Fälle mehr als vor einer Woche. Weiter meldet der Kanton vier Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. 

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4. Oktober 2021: Walk-In-Angebote für Janssen-Impfstoff ab 19. Oktober in St.Gallen 

Der Kanton St.Gallen erhält diese Woche 8'900 Dosen des Impfstoffs Janssen von Johnson & Johnson.

Mit dem vektorbasierten Impfstoff von Johnson & Johnson können sich ab dem 12. Oktober Personen in St.Gallen impfen lassen, die sich aus medizinischen Gründen nicht mit den mRNA-Impfstoffen impfen lassen können.

Eine Woche später stehe dieser Impfstoff auch Personen zur Verfügung, die eine Impfung mit einem mRNA-Impfstoff ablehnen, wie die Staatskanzlei St.Gallen am Montag in einer Mitteilung schreibt. Dafür werden in allen Impfzentren Walk-In-Angebote organsiert.

Die Daten für die Walk-In-Angebote in den Impfzentren werden wöchentlich aktualisiert unter www.sg.ch/tools/informationen-coronavirus/impfung-gegen-covid-19-im-kanton-st-gallen.

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4. Oktober 2021: «Lieber impfen lassen» - Neue BAG-Kampagne wendet sich an Junge

Der Bund hat eine neue Werbekampagne lanciert, um junge Menschen in der Schweiz von der Impfung gegen Covid-19 zu überzeugen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) stellte am Montag die Sujets vor. Die Covid-19-Impfung sei auch für junge Menschen empfohlen, betonte das BAG in seiner Medienmitteilung vom Montag. Denn auch sie könnten schwer erkranken oder von Langzeitfolgen der Krankheit betroffen sein.

Zudem erleichtere die Impfung den Alltag, hiess es im Communiqué weiter. An diesem Punkt setzt die neue Kampagne auf Plakaten und in den sozialen Medien an. Sie fokussiert sich ganz direkt auf die Lebensrealität und das Freizeitverhalten junger Menschen. Der Kern der Kampagne ist der Aufruf «Lieber impfen lassen». Er ist die Antwort auf eine Reihe rhetorischer Fragen. «Nach jeder Chilbi in Quarantäne?» oder «Vor jedem Ausgang testen lassen?», wird etwa gefragt.

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4. Oktober 2021: Thurgauer Motion für Gratis-Coronatests ist nicht dringlich

Im Thurgau übernimmt der Kanton kurzfristig keine Kosten von Coronatests. Eine von der SVP eingereichte Motion wurde am Montag vom Grossen Rat als nicht dringlich eingestuft. Der Entscheid fiel mit 55 zu 50 Stimmen allerdings knapp aus.

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4. Oktober 2021: Kanton St.Gallen meldet 248 Neuansteckungen

Dem Kanton St.Gallen wurden für die vergangenen 72 Stunden 248 neue ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind zehn Fälle weniger also vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine weiteren gemeldet.

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4. Oktober 2021: BAG meldet 2'629 neue Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 2'629 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 103'437 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 2,5 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG sieben neue Todesfälle und 41 Spitaleinweisungen.

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4. Oktober 2021: Schaffhausen meldet 21 Neuinfektionen innert 72 Stunden

Dem Kanton Schaffhausen wurden für die vergangenen 72 Stunden 21 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind leicht mehr Fälle als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine weiteren gemeldet.

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4. Oktober 2021: Johnson & Johnson-Impfungen im Thurgau voraussichtlich ab 11. Oktober

Der Impfstart im Impfzentrum Weinfelden TG mit dem Johnson & Johnson-Vakzin erfolgt voraussichtlich am 11. Oktober 2021, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Sofern «alles planmässig läuft», sei ein früherer Impfstart am 8. oder 9. Oktober auch möglich. Online-Anmeldungen sind ab Dienstag möglich.

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4. Oktober 2021: Impfgutschein fällt bei beiden Appenzeller Kantonen durch

In der Schweiz sind rund 58 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft – eine deutlich tiefere Impfquote als in vielen anderen Ländern. Besonders tief ist die Impfquote in der Ostschweiz, insbesondere im Appenzellerland. In Appenzell Innerrhoden ist nicht einmal jeder Zweite vollständig geimpft. Da der Bundesrat mit der aktuellen Lage nicht zufrieden ist, schlug er vergangene Woche eine Impfoffensive vor – darunter auch der Vorschlag, einen 50-Franken-Gutschein an diejenigen zu vergeben, die jemandem aus ihrem Umfeld von der Impfung überzeugen können. 

Wie das «St.Galler Tagblatt» am Montag berichtet, würde dieser Vorschlag zumindest in Appenzell Innerrhoden durchfallen. Laut Gesundheitschefin Monika Rüegg-Bless sei es «nicht realistisch, mit einer Informationskampagne die Impfquote in ländlichen Gebieten noch deutlich zu steigern». Solche Vorschläge würden nur den Widerstand erhöhen. 

Auch der Ausserrhoder Gesundheitschef Yves Noël Balmer lehnt den Gutschein ab; er hält «monetäre Anreize» nicht für den richtigen Weg.

Die Gesundheitsdirektoren der Ostschweizer Kantone Thurgau und St.Gallen wollten sich auf Anfrage des «Tagblatts» nicht zu der Impfoffensive äussern.

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3. Oktober 2021: Oberster Gesundheitsdirektor unterstützt Impf-Offensive

Lukas Engelberger, Präsident der kantonalen Gesundheitsdirektoren, unterstützt laut «SonntagsZeitung» die Pläne des Bundesrates für eine nationale Impf-Offensive. Angesichts der Grösse des Problems und der Faktenlage sei es nicht nur legitim, sondern auch notwendig, in die Offensive zu gehen. Im Dialog mit der Bevölkerung würden viele Leute verstehen, dass alles für die Impfung spreche und dies der einzige Weg aus der Krise sei. Auch ein Medikament, das diverse Pharmakonzerne auf den Markt bringen wollen, sei keine Alternative zur Impfung. Die Schweiz könne es sich nicht leisten, nicht mehr mit aller Kraft zu impfen, nur weil es ein Medikament am Horizont gebe.

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3. Oktober 2021: Rund 1'700 Berater sollen Bevölkerung über die Impfung informieren

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat in einem Schreiben an die Kantone die Details der Impf-Offensive veröffentlicht. Die national ausgerichtete Impfwoche soll bereits Anfang November starten, wie der «SonntagsBlick» schreibt. Rund 1'700 Beraterinnen und Berater sollen breitflächig die Bevölkerung über die Impfungen gegen das Coronavirus informieren. Allein im Kanton Zürich sind es über 300 Berater, im Kanton Bern über 200, im Aargau, Waadt, Genf und St. Gallen über 100 Personen. Ein Berater soll 5'000 Einwohner abdecken. Hinzu kommen Impfbusse, die über 50'000 Einwohner erreichen sollen. Das BAG strebt bei den über 65-Jährigen eine Impfquote von 93 Prozent an. Bei den 18- bis 65-Jährigen sind es 80 Prozent.

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2. Oktober 2021: Formulare von Reiserückkehrern und Touristen landen kaum bei den Kantonen

Der Bund setzte im Sommer auf eine neue Strategie im Umgang mit Reiserückkehrern. Schlüsselelement der Strategie ist das Einreiseformular, das Reisende, die nicht unmittelbar aus den Grenzregionen kommen, ausfüllen müssen. Dies unabhängig davon, ob sie geimpft, getestet oder genesen sind. Durch das sogenannte Passenger Locator Form (PLF) erfahren die Kantone, welche Reiserückkehrer und Touristen sich nach ihrer Einreise testen lassen müssen, schreibt die «NZZ». Nun landen nur sehr wenige solche Formulare auch effektiv beim Kanton. Eine Umfrage bei verschiedenen Kantonen zeigt nun allerdings: Wer sich aufgrund der neuen Vorschriften testen lassen muss, verzichtet meist aufs Reisen, schreibt die Zeitung. 

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1. Oktober 2021: Regierungsrat Schaffhausen muss Stellung zu Auffrischungsimpfungen nehmen

Der Schaffhauser Regierungsrat muss Stellung nehmen zu Corona-Auffrischungsimpfungen. Er soll unter anderem prüfen, wie dringend die Auffrischungsimpfungen sind und wer im Fokus dieser Impfungen stehen soll. Das forder die glp in einer kleinen Anfrage. Hintergrund sind Meldungen über Impfdurchbrüche bei Personen, die doppelt geimpft sind. In der Anfrage werden ausserdem Fragen zu einem Verfallsdatum des Impfpasses ohne Dritt-Impfung gestellt.

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1. Oktober 2021: Impfoffensive begrüsst – Etliche bedauern Ende der Gratistests

Die Reaktionen auf die am Freitag vom Bundesrat angekündigten Massnahmen gegen die Covid-19-Pandemie stossen auf ein positives Echo. Die Reaktionen zur Impfoffensive tönen positiv, wobei einige Versäumnisse bedauern. Etliche stören sich am Ende der Gratistests.

Obwohl der Bundesrat bei diesem Schritt nur teilweise ihren Anregungen gefolgt ist, sind die kantonalen Gesundheitsdirektoren zufrieden mit den Entscheiden. Für sie ist klar: Impfen ist nachhaltiger, billiger und einfacher als Testen. Auch die Bevölkerungsmehrheit teile die Meinung, dass die Allgemeinheit nicht für Testkosten Ungeimpfter aufkommen müsse.

Die FDP begrüsste die vom Bundesrat angekündigte Impfoffensive zwar. Sie bedauerte aber, dass das Bundesamt für Gesundheit von Beginn weg keine saubere Strategie gehabt habe. Die Grünen hingegen beurteilten diesen Schritt als wenig vorausschauend. Die Impfoffensive sei dagegen erfreulich. Nur eine hohe Impfquote biete einen Weg aus der Krise.

Der Gewerkschafts-Dachverband Travailsuisse begrüsste, dass neu bei repetitiven Corona-Tests das Covid-Zertifikat ausgestellt wird. Damit sei eine wichtige Forderung erfüllt. Das gefiel auch dem Schweizerischen Arbeitgeberverband. 

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1. Oktober 2021: Thurgauer Impfbus geht in die zweite Runde

Durch den Thurgauer Impfbus wurden in den vergangenen vier Wochen in 20 Gemeinden über 2'500 Personen geimpft. Nun folgen ab Montag, 4. Oktober 2021, die Zweitimpfungen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Auch ungeimpfte Personen können sich auf dieser zweiten Runde des Impfbusses impfen lassen.

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1. Oktober 2021: Tessiner Coronamittel bereit zum Einsatz in der Schweiz

Das vom Tessiner Humabs Biomed entdeckte Coronamedikament Sotrovimab ist knapp drei Monate nach der Reservierung durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nun bereit zum Einsatz in der Schweiz. Der Bund hatte Mitte Juli 3000 Dosen des in Zusammenarbeit mit dem britischen Pharmakonzern GSK entwickelten monoklonalen Antikörpers reserviert.

Der operative Chef von Humabs, Filippo Riva, zeigte sich gegenüber dem Tessiner Fernsehen «RSI» erfreut, dass die die Schweiz recht schnell gehandelt habe, um das Medikament für Menschen verfügbar zu machen, die von einem Spitalaufenthalt oder einem schweren Corona-Krankheitsverlauf bedroht seien. Die Wirksamkeit scheint in einem frühen Krankheitsstadium sehr hoch zu sein. Laut Labor-Chef Davide Corti wird die Sterblichkeit um 97 Prozent gesenkt.

Dies gehe aus Feldstudiendaten aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) hervor, wo der Antikörper Tausenden von Menschen verabreicht worden sei, hiess es. Obwohl das Medikament in der Schweiz noch nicht zugelassen ist, könnte es bereits während des Zulassungsverfahrens zur Behandlung von Coronapatienten eingesetzt werden.

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1. Oktober 2021: Kanton Zürich meldet 244 Neuansteckungen

Am Freitag meldet der Kanton Zürich 244 neue Coronavirus-Fälle. Zwei Personen wurden in Zusammenhang mit dem Virus hospitalisiert.

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1. Oktober 2021: Kanton Schaffhausen meldet 14 neue Ansteckungen

Am Freitag vermeldet der Kanton Schaffhausen auf seiner Webseite 14 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Momentan sind drei Personen wegen des Virus hospitalisiert, Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 gab es innert der letzten 24 Stunden keine. 

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1. Oktober 2021: Covid-Impfung von Johnson & Johnson in Appenzell Ausserrhoden verfügbar

In den kantonalen Impfzentren in Herisau und Heiden im Kanton Appenzell Ausserrhoden wird der Impfstoff von Johnson & Johnson am 8. und 16. Oktober verimpft, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Auch einzelne Arztpraxen werden ihn verimpfen.

An den spontanen Impfaktionen in den Gemeinden sowie den normalen Impftagen in den Impfzentren seien Impfungen mit dem Vektorimpfstoff nicht möglich. Insgesamt stehen Appenzell Ausserrhoden 1'000 der 150'000 Dosen des Janssen-Impfstoff zu, die der Bund bestellt hat.

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1. Oktober 2021: Kostenpflichtige Tests belasten Gastgewerbe zusätzlich

Die Kostenpflicht für die Corona-Tests Ungeimpfter belastet das Gastgewerbe zusätzlich. Bereits seit der Ausweitung der Zertifikatspflicht leide die Branche unter Umsatzrückgängen von 20 Prozent, schrieb der Verband Gastrosuisse in einer Reaktion auf den Bundesratsentscheid vom Freitag.

In ländlichen Gebieten seien die Umsätze sogar noch stärker gesunken, teilte der Verband gestützt auf eine Studie über Zahlungen per Kreditkarte im Essensservice mit.

Gastrosuisse-Präsident Casimir Platzer liess sich mit den Worten zitieren, der Verband erhalte laufend Zuschriften von Mitgliedern, die sich über Stornierungen wegen der Zertifikatspflicht beklagen würden. Die Kostenpflicht werde die Situation noch einmal verschärfen. Niemand lasse sich für einen Restaurantbesuch testen und schon gar nicht, wenn der Test bezahlt werden müsse.

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1. Oktober 2021: Panne beim Covid-Zertifikat – Betroffene müssen ein Neues bestellen

Beim Ausstellen von Covid-Zertifikaten ist am Freitagmorgen eine technische Panne aufgetreten. Die zwischen 10.40 und 11.50 ausgestellten Zertifikate sind ungültig. Personen, die in dieser Zeit ihr Zertifikat erhielten, müssen beim jeweiligen Zertifikat-Aussteller ein Neues anfordern.

Grund für das technische Problem war eine Fehlkonfiguration bei der elektronischen Signatur, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte. Ob jemand betroffen ist, lässt sich durch das Anwählen des Zertifikats in der App und das Drücken des Refresh-Buttons unten rechts prüfen.

Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) hatte das Covid-Zertifikatssystem angepasst. Wie das BAG versicherte, bestand zu keinem Zeitpunkt ein Sicherheitsrisiko.

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1. Oktober 2021: Gutscheine als unkonventionelle Lösung

Der Bundesrat erachtet die Gutscheine, die für eine positive Impfberatung ausgestellt werden, selber als eine «unkonventionelle Lösung». Es sei aber auch eine unkonventionelle Situation, sagte Gesundheitsminister Alain Berset.

«Wir versuchen wirklich, aus der Krise zu kommen – das muss das Ziel sein». Wenn nichts passiere, bestehe die Gefahr, «dass wir darin stecken bleiben». Das gehe nicht. Die Idee der Gutscheine sei auch, die Gesellschaft zu motivieren, über die Impfung zu diskutieren, sagte Berset am Freitag vor den Medien in Bern.

Es gebe noch zwei Millionen Menschen in der Schweiz, die nicht immunisiert seien. Es brauche mindestens die Hälfte, die noch geimpft werde. Man habe jetzt gesehen, dass man mit den Kantonen einen nächsten Schritt unternehmen müsse. Es stelle sich immer die Frage, wie weit sich der Bund engagieren solle, sagte Berset. «Wir versuchen, so wenig wie absolut notwendig vorzuschreiben», sagte er.

Mit der Kostenübernahme bei den repetitiven Tests wolle der Bundesrat erreichen, dass möglichst viele Institutionen mitmachten. Repetitive Tests würden helfen, eine gute Begleitung der Pandemie zu haben, erklärte Berset. Das bringe auch wissenschaftlich etwas. Die Kommissionen hätten das in der Konsultation gefordert. Der Bundesrat sei der Ansicht gewesen, dass es Sinn mache.

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1. Oktober 2021: «Tests machen nicht immun»

Die Impfoffensive ist für Bundesrat Alain Berset matchentscheidend vor dem kommenden Winter. Die 150 Millionen Franken für den Schlussspurt seien eine sehr gute Investition. «Tests machen nicht immun», sagte der Gesundheitsminister am Freitag vor den Medien in Bern.

Tests seien zudem teurer als die Impfung und kein Schritt aus der Krise. Deshalb wolle der Bundesrat vor dem Winter noch möglichst viele Menschen vom Nutzen einer Impfung überzeugen. In der Schweiz seien immer noch zwei Millionen Menschen nicht immun gegen das Virus.

Das seien zu viele, um den Druck von den Spitälern zu nehmen, zu viele, um eine weitere Infektionswellen zu verhindern, und zu viele, um die Krise zu beenden und die Massnahmen aufzuheben. Zudem spare jede verhinderte Hospitalisierung 50'000 Franken.

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1. Oktober 2021: Gesundheitsdirektoren mit Ende der Gratistests teilweise zufrieden

Obwohl der Bundesrat beim Ende der Coronavirus-Gratistests nur teilweise ihren Anregungen gefolgt ist, sind die kantonalen Gesundheitsdirektoren zufrieden mit dem Entscheid. Für sie ist klar: Impfen ist nachhaltiger, billiger und einfacher als Testen. Auch die Bevölkerungsmehrheit teile die Meinung, dass die Allgemeinheit nicht für Testkosten Ungeimpfter aufkommen müsse.

Eigentlich hätten sich mehrere Kantone für die Übernahme der Kosten von Tests für Jugendliche und junge Erwachsene ausgesprochen, teilte die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) am Mittwoch mit. Wichtig sei ihr, dass die Tests von Personen mit Symptomen weiterhin vom Bund bezahlt werden.

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1. Oktober 2021: Berset: «Bevölkerung kann helfen, aus der Krise zu kommen»

Mit der neuen Impfoffensive solle das Ziel erreicht werden, dass die Massnahmen und das Zertifikat wieder aufgehoben werden können. Da könnten alle einen Beitrag leisten, sagte Gesundheitsminister Alain Berset.

Es gebe viele, die sich schon haben impfen lassen, sagte Berset am Freitag vor den Medien in Bern. Es seien aber noch nicht genug Personen geimpft, «um die Pandemie zu verlassen». Jene, die noch nicht geimpft seien, müssten jetzt die richtigen Informationen bekommen, damit sie ihre individuellen Impfentscheid treffen könnten. Auch ein negativer Entscheid werde aber akzeptiert.

Alle, die Informationen wollten, sollten wichtige Informationen vermittelt werden können. Die mobilen Impfmöglichkeiten wiederum hätten das Ziel, den Menschen die Möglichkeit zu geben, ohne viel Zeitaufwand zu einer Impfung zu kommen. Und bei den Beratungen könne auf individuelle Fragen eingegangen werden. Die 150 Millionen Franken dafür könnten teuer erscheinen, sagte Berset zudem. Aber im Vergleich zu den 50 Millionen Franken pro Woche für die Tests sei der Betrag angebracht. «Wir hoffen, dass wir mit den Kantonen die Impfoffensive starten können.»

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1. Oktober 2021: Zu tiefe Impfquote, um Massnahmen aufzuheben

Trotz starkem politischen Druck ist es laut Gesundheitsminister Alain Berset noch nicht Zeit für Erleichterungen bei den Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Die Impfquote sei nach wie vor zu tief, um Massnahmen aufzuheben, sagte er am Freitag vor den Medien in Bern.

Die Lage präsentiere sich zwar relativ günstig für die Jahreszeit. Die Zahlen seien seit zwei Wochen rückläufig, dies dank der Impfung und der Ausdehnung der Zertifikatspflicht. Zudem gebe es derzeit weniger Ferienrückkehrende.

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1. Oktober 2021: Corona-Tests werden kostenpflichtig

Der Bundesrat bleibt dabei: Ab dem 11. Oktober werden die Corona-Tests kostenpflichtig – ausser für unter 16-Jährige und Einfachgeimpfte. Zudem will die Regierung mit einer neuen Impfkampagne die Unentschlossenen zu einer Impfung bewegen.

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1. Oktober 2021: BAG meldet 1'211 neue Ansteckungen

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 1211 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem registrierte das BAG vier neue Todesfälle und 31 Spitaleintritte.

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1. Oktober 2021: Kanton St.Gallen meldet 99 neue Ansteckungen

Auf seiner Webseite meldet der Kanton St.Gallen am Freitag 99 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus gab es in den letzten 24 Stunden keine.

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1. Oktober 2021: Johnson & Johnson-Impfung in Innerrhoden ab 9. Oktober

Als Alternative zu den mRNA-Impfstoffen von Pfizer und Moderna können sich Innerrhoderinnen und Innerrhoder ab dem 9. Oktober mit dem neu verfügbaren Impfstoff der Firma Johnson & Johnson impfen lassen. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Die Kantone erhalten voraussichtlich in der kommenden Woche ein erstes Kontingent des Impfstoffs von Johnson & Johnson, wie die das Innerrhoder Gesundheits- und Sozialdepartement am Freitag mitteilte. Der Impfstoff ist in erster Linie für Personen ab 18 Jahren gedacht, die aus medizinischen Gründen keine mRNA-Impfung vertragen.

In zweiter Linie können sich auch Personen ab 18 Jahren mit impfen lassen, welche die bisher verwendeten mRNA-Impfstoffe ablehnen. Auch Genesene mit einer bestätigten Corona-Infektion können den Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten. Notwendig ist eine Voranmeldung zur Impfung.

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1. Oktober 2021: Weiterer Covid-Impfstoff im Kanton Zürich ab 11. Oktober erhältlich

Ab dem 11. Oktober ist im Kanton Zürich der Covid-19-Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson erhältlich. In den ersten Tagen steht er nur Personen zur Verfügung, die sich aus medizinischen Gründen nicht mit den bereits erhältlichen mRNA-Impfstoffen impfen lassen können.

Der Kanton Zürich erhält vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) rund 26'000 Dosen des neuen Impfstoffs geliefert, wie die Gesundheitsdirektion am Freitag mitteilte.

Ab dem 11. Oktober können Personen, die aus medizinischen Gründen nicht mit den mRNA-Impfstoffen geimpft werden, damit am Referenzimpfzentrum im Hirschengraben in Zürich geimpft werden. Die Anmeldung erfolgt über den behandelnden Arzt.

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1. Oktober 2021: Zürich und Appenzell Innerrhoden starten mit Johnson & Johnson-Impfung

Zürich und Appenzell Innerrhoden gehören zu den Kantonen, die ab Ende kommender Woche oder in der ersten Oktoberhälfte mit dem Verimpfen des Vektorimpfstoffs von Johnson & Johnson beginnen. Auch die Kantone Aargau, Solothurn und Wallis starten Ende kommender Woche oder in der ersten Oktoberhälfte.

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1. Oktober 2021: Massnahmenkritiker bedrängen Hausarztpraxen

Arztpraxen werden vermehrt von Massnahmenkritikern drangsaliert. Immer häufiger würden Personen Arztzeugnisse im Zusammenhang mit Covid-19 fordern, um die Zertifikationspflicht zu umgehen. 

Die Menschen kommen in die Praxen und seien dann ziemlich rabiat mit den Mitarbeitenden, berichtet der Präsident des Verbands der Haus- und Kinderärzte gegenüber «20min.ch». Es komme sogar vor, dass Ärztinnen und Ärzte ihre Sprechstunde unterbrechen müssen, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Der Ärzteverband rechnet damit, dass es in Zukunft mehr solche Vorfälle geben werde.

Sobald die Coronatests kostenpflichtig werden, würden noch mehr Menschen versuchen, die Zertifikatspflicht mit Arztzeugnissen auszuhebeln, so die Befürchtung. Die Ärzte gehen davon aus, dass ein Arztzeugnis aber nicht zu einem Covid-Zertifikat führt.

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1. Oktober 2021: Bundesrat berät weiteres Vorgehen bei den Gratistests

Wie lange sollen Corona-Tests noch gratis bleiben? Und wenn ja – für wen? Zu diesen Fragen wird heute eine Antwort des Bundesrats erwartet. In der Konsultation war die Debatte intensiv geführt worden. Die Forderungen gehen weit auseinander.

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1. Oktober 2021: Schaffhausen fährt Impfangebot zurück

Der Impfboom im Kanton Schaffhausen flacht wieder ab. Die Zertifikatspflicht und das Ende der Gratistests haben die Impfzahlen in den vergangenen Wochen kurzfristig stark steigen lassen. Die Zahl der Impfungen sei in den letzten Tagen aber wieder rückläufig, heisst es vom kantonalen Covid-Team in den «Schaffhauser Nachrichten». Der Kanton wolle sein Impfangebot aus diesem Grund wieder reduzieren. Bereits ab Samstag sind Spontanimpfungen nur noch dienstags und samstags möglich.

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1. Oktober 2021: Grossaufgebot der Polizei verhindert Corona-Demo vor dem Bundeshaus

Mehrere hundert Gegner der Corona-Massnahmen haben sich am Donnerstagabend in Bern zu einer weiteren unbewilligten Kundgebung versammelt. Sie zogen durch die Gegend rund um den Bahnhof. Den Zugang zur Innenstadt versperrte ihnen die Polizei mit einem Grossaufgebot.

Die Geschehnisse vom 1. bis 30. September 2021 gibt es hier zum Nachlesen.

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Hofer Ernst
am 22.10.2021 um 11:07
Bin auch für das Impfen
B. Kerzenmacher
am 11.10.2021 um 15:45
Wer sich nicht impfen lässt, setzt ausschliesslich sich selber dem erhöhten Risiko eines schweren Verlaufs aus. Wird jetzt teuer und einsam für Impfgegner.