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Coronavirus-Ticker: Die Fluggesellschaft Swiss hält an Impfpflicht fest

In diesem Ticker informieren wir laufend über die neusten Entwicklungen rund um das Coronavirus in der Schweiz.

16.01.2022 / 11:00 / von: mma/sda/pwa/ame/lny/ssh/yho
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Die Fluggesellschaft Swiss hält an der Impfpflicht fest. (Archivbild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Die Fluggesellschaft Swiss hält an der Impfpflicht fest. (Archivbild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Stellt sich hinter die neuen Quarantäne- und Isolationsregeln. Tanja Stadler Präsidentin Corona-Taskforce (Bild: 28. Dezember in Bern KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Stellt sich hinter die neuen Quarantäne- und Isolationsregeln. Tanja Stadler Präsidentin Corona-Taskforce (Bild: 28. Dezember in Bern KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Travailsuisse-Präsident Adrian Wüthrich fordert einen Teil-Lockdown. (Bild Mai 2017 Bern: KEYSTONE/MARCEL BIERI)

Travailsuisse-Präsident Adrian Wüthrich fordert einen Teil-Lockdown. (Bild Mai 2017 Bern: KEYSTONE/MARCEL BIERI)

Forschende arbeiten an Medikamenten gegen Corona. Immer mehr werden von Swissmedic zugelassen. (Symbolbild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Forschende arbeiten an Medikamenten gegen Corona. Immer mehr werden von Swissmedic zugelassen. (Symbolbild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Das Labor im Functional Genomics Center (FGCZ) der Universität und ETH Zürich. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Das Labor im Functional Genomics Center (FGCZ) der Universität und ETH Zürich. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Bei der Spitex spitzt sich der Personalmangel zu. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Bei der Spitex spitzt sich der Personalmangel zu. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Regierungsrat: Die Zürcher Spitäler sollen eine Entschädigung erhalten. (Symbolbild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Regierungsrat: Die Zürcher Spitäler sollen eine Entschädigung erhalten. (Symbolbild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Der St.Galler Bildungsrat übergibt die Verantwortung den Eltern, ob ihr Kind in der Schule eine Maske trägt. (Symbolbild: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER)

Der St.Galler Bildungsrat übergibt die Verantwortung den Eltern, ob ihr Kind in der Schule eine Maske trägt. (Symbolbild: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER)

Immer mehr Skilager werden abgesagt. Nun trifft es auch Schulen in Neuhausen am Rheinfall. (Symbolbild: KEYSTONE/JUERG MUELLER)

Immer mehr Skilager werden abgesagt. Nun trifft es auch Schulen in Neuhausen am Rheinfall. (Symbolbild: KEYSTONE/JUERG MUELLER)

Kinder können im Thurgau nicht ohne Termin geimpft werden, Erwachsene hingegen in Weinfelden schon. (Symbolbild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

Kinder können im Thurgau nicht ohne Termin geimpft werden, Erwachsene hingegen in Weinfelden schon. (Symbolbild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

Über 160'000 Schweizerinnen und Schweizer befinden sich gerade in Isolation. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Über 160'000 Schweizerinnen und Schweizer befinden sich gerade in Isolation. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Viele warten auf ihren Impftermin wie hier in der Messe Zürich. Trotzdem mussten in Winterthur 160 Angestellte entlassen werden. (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Viele warten auf ihren Impftermin wie hier in der Messe Zürich. Trotzdem mussten in Winterthur 160 Angestellte entlassen werden. (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

(Bild: AP Photo/Jeremias Gonzalez)

(Bild: AP Photo/Jeremias Gonzalez)

Die meisten, der als Covid-Patienten erfassten Personen, kommen tatsächlich wegen des Coronavirus ans KSW. (Bild: TOP-Medien/Maximilian Comtesse)

Die meisten, der als Covid-Patienten erfassten Personen, kommen tatsächlich wegen des Coronavirus ans KSW. (Bild: TOP-Medien/Maximilian Comtesse)

In Wengen müssen die Zuschauer an der Strecke keine Schutzmaske tragen. OK-Präsident Urs Näpflin appelliert dafür an die Eigenverantwortung. (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

In Wengen müssen die Zuschauer an der Strecke keine Schutzmaske tragen. OK-Präsident Urs Näpflin appelliert dafür an die Eigenverantwortung. (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

(Symbolbild: Keystone/EPA/MICHAEL REYNOLDS)

(Symbolbild: Keystone/EPA/MICHAEL REYNOLDS)

Lukas Engelberger, Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) hat sich mit dem Coronavirus infiziert. (Archivbild: KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Lukas Engelberger, Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) hat sich mit dem Coronavirus infiziert. (Archivbild: KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Die trotz Corona-Pandemie dicht beieinander stehenden Skifans bei den Rennen in Adelboden lösten Verwunderung und Sorge bei Rennfahrern und Zuschauern aus. (Bild: Keystone/AP/GABRIELE FACCIOTTI)

Die trotz Corona-Pandemie dicht beieinander stehenden Skifans bei den Rennen in Adelboden lösten Verwunderung und Sorge bei Rennfahrern und Zuschauern aus. (Bild: Keystone/AP/GABRIELE FACCIOTTI)

Die Schweizer Bevölkerung trägt zunehmend FFP2-Masken. (Symbolbild: Keystone/dpa/Daniel Karmann)

Die Schweizer Bevölkerung trägt zunehmend FFP2-Masken. (Symbolbild: Keystone/dpa/Daniel Karmann)

Bereits 1'369 Kinder sind im Kanton Zürich zum ersten Mal geimpft worden. (Symbolbild: KEYSTONE/Michael Buholzer)

Bereits 1'369 Kinder sind im Kanton Zürich zum ersten Mal geimpft worden. (Symbolbild: KEYSTONE/Michael Buholzer)

Die oberste Lehrerin hat Sorge wegen Omikron. (Symbolbild: KEYSTONE/Michael Buholzer)

Die oberste Lehrerin hat Sorge wegen Omikron. (Symbolbild: KEYSTONE/Michael Buholzer)

Schweizer Armeesoldaten des Spitalbataillons 2, die FFP2-Masken tragen, erhalten vor Dienstantritt Informationen, um die Kantone im Kampf gegen das Coronavirus (Covid-19) am Montag, 27. Dezember 2021, in der Moudon-Kaserne zu unterstützen. (Bild: KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Schweizer Armeesoldaten des Spitalbataillons 2, die FFP2-Masken tragen, erhalten vor Dienstantritt Informationen, um die Kantone im Kampf gegen das Coronavirus (Covid-19) am Montag, 27. Dezember 2021, in der Moudon-Kaserne zu unterstützen. (Bild: KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

An der Universität Zürich (links) werden die Langzeitfolgen von Covid-Erkrankungen erforscht. (Archivbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

An der Universität Zürich (links) werden die Langzeitfolgen von Covid-Erkrankungen erforscht. (Archivbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

(Archivbild: Keystone/ZB/Robert Michael)

(Archivbild: Keystone/ZB/Robert Michael)

Beim Testzentrum des Stadtspitals Triemli in Zürich mussten am Sonntag hunderte Personen abgewiesen werden. (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Beim Testzentrum des Stadtspitals Triemli in Zürich mussten am Sonntag hunderte Personen abgewiesen werden. (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

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In unserem Coronavirus-Guide erfährst du, wie du dich vor einer Ansteckung schützen kannst und was du tun musst, wenn du Symptome bei dir bemerkst.

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Aktuelle Corona-Zahlen im Überblick:

14. Januar, Schweiz: 32'150 Fälle, 20 Todesfälle und 151 Spitaleinweisungen

14. Januar, Zürich: 4'819 Fälle, 5 Todesfälle

14. Januar, St.Gallen: 1'499 Fälle, keine Todesfälle

11. Januar, Thurgau: 3'749 Fälle, 12 Todesfälle innerhalb einer Woche*

14. Januar, Schaffhausen: 234 Fälle, 1 Todesfall

*Der Kanton Thurgau meldet seine Corona-Zahlen nur noch jeden Dienstag.

Stand der Impfungen in der Schweiz (Auf die Karte klicken):

(Die Karte wird jeden Dienstag und Freitag automatisch aktualisiert.)

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16. Januar 2022: Trotz steigenden Covid Ausfällen hält die Fluggesellschaft Swiss an Impfpflicht fest

Zurzeit können bei der Fluggesellschaft Swiss rund 200 Piloten und Flight-Attendands ohne Impfung nicht eingesetzt werden. Dies geht aus einem Bericht der Sonntagszeitung hervor. Trotzdem bleibt die Fluggesellschaft Swiss beim harten Kurs gegenüber ungeimpften Flugpersonal. Sie hält an der Impfpflicht fest. Eine Schlichtungsverhandlung in der vergangenen Woche zum Umgang mit den Ungeimpften brachte keine Änderung. Vorschläge der ungeimpften Angestellten, sich regelmässig testen zu lassen und ungeimpfte Genesene wieder in die Flugzeuge zu lassen, wurden abgelehnt.

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15. Januar 2022: Präsidentin der Corona-Taskforce stellt sich hinter die gelockerten Quarantäne und Isolationsregeln

Seit Donnerstag dauern die Corona-Quarantäne sowie die Isolation in der Schweiz nur noch 5 Tage. Dies hat der Bundesrat an seiner letzten Sitzung vom Mittwoch entschieden. Tanja Stadler, Präsidentin der Corona-Taskforce, stellt sich nun hinter die gelockerten Quarantäne und Isolationsregeln. Dies bestätigte Sie in einem Interview gegenüber SRF.  Natürlich steige das Risiko, das Personen wegen dieser neuen Regelung infektiös entlassen werden. Trotzdem gehe die Taskforce davon aus, dass dies nicht zu einer grösseren Veränderung bei den Fallzahlen führe.

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15. Januar 2022: Glättli attestiert Bundesrat wenig vorausschauende Corona-Politik

Die Grünen wollen Bewegung in die Europa-, Klima- und Gesundheitspolitik bringen. Parteipräsident Balthasar Glättli sagte an der Delegiertenversammlung der Grünen, weder Klimaerwärmung noch die Erosion der europäischen Beziehungen "gehen weg, wenn wir die Augen zumachen".

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15. Januar 2022: Travailsuisse Präsident Adrian Wühtrich verlangt einen Teil-Lockdown

Die Travailsuisse läuft Sturm gegen eine mögliche Abschaffung von Isolation und Quarantäne. Der Wirtschafsdachverband Economiesuisse ist mit der vorgeprescht, auf diese Massnahmen vollständig zu verzichten. «Der Gesundheitsschutz aller geht vor. Wir düfen nicht auf den mutmasslich letzten Metern der Omikron-Welle das Virus einfach gewähren lassen», sagte Travailsuisse-Präsident Adrian Wüthrich im Interview gegenüber dem Blick.  Deshalb fordert der Gewerkschaftsdachverband einen Teil-Lockdown für Betriebsbereiche, welche wegen Corona Absenzen ihr Geschäft zurzeit nur zeitweise oder nicht mehr ausführen können. 

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14. Januar 2022: Kommission will Corona-Massnahmen nur bis Ende Februar verlängern

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) ist damit einverstanden, die geltenden Corona-Massnahmen über den Januar hinaus zu verlängern. Sie schlägt aber vor, das Regime vorerst bis Ende Februar statt Ende März fortzuführen.

Mit 12 zu 9 Stimmen bei 3 Enthaltungen hat sie sich mit einer entsprechenden Empfehlung an den Bundesrat gewandt, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Die Konsultation zum Vorschlag der Regierung dauert noch bis kommenden Montag, entscheiden will der Bundesrat am 26. Januar.

Angesichts der dynamischen Entwicklung der Covid-19-Pandemie halte es die Kommissionsmehrheit für erforderlich, vor Ende März eine erneute Standortbestimmung vorzunehmen und zu überprüfen, welche Massnahmen noch zweckmässig seien, heisst es in der Mitteilung.

Darüber hinaus empfiehlt die SGK-N dem Bundesrat ohne Gegenstimme, auf das zur Diskussion gestellte Verbot des Präsenzunterrichts an den Hochschulen und in der höheren Berufsbildung zu verzichten. Weiter beschloss die Kommission mit 12 zu 5 Stimmen bei 8 Enthaltungen, eine Motion zum besseren Schutz vor Covid-19 für Personen mit geschwächtem Immunsystem aufgrund von Krebserkrankungen und chronischen Erkrankungen einzureichen.

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14. Januar 2022: 4'819 neue Fälle im Kanton Zürich

Am Mittwoch meldet der Kanton Zürich 4'819 neu bestätigte Coronafälle. Gestorben sind in den letzten 24 Stunden fünf Menschen. Seit gestern musste weder jemand hospitalisiert, noch auf die Intensivstation verlegt werden. Insgesamt befinden sich 214 Personen in Spitalbehandlung, 60 davon auf der Intensivstation. Davon sind 13 ausserkantonale Patienten.

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14. Januar 2022: 37,3 Prozent der gemeldeten Impfnebenwirkungen sind schwerwiegend

Von bisher knapp 11'500 ausgewerteten unerwünschten Nebenwirkungen der Corona-Impfungen stuft Swissmedic 7'190 als nicht schwerwiegend und 4'276 als schwerwiegend ein. In 192 Fällen hatten Personen schwerwiegende Nebenwirkungen und starben später. Einen direktursächlichen Zusammenhang zwischen den Todesfällen und der Impfung sieht die Behörde aber nicht.

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14. Januar 2022: Swissmedic lässt mit Xevudy weiteres Corona-Medikament zu

Zugelassen ist die Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 40 Kilogramm, wie Swissmedic am Freitag mitteilte. Dies aber nur, wenn die Patienten keine Sauerstofftherapie benötigen oder ins Spital müssen, wenn aber ein hohes Risiko besteht, dass sie einen schweren Verlauf entwickeln, wie Swissmedic schreibt.

Das Medikament wird über eine Infusion intravenös verabreicht und enthält den Antikörper Sotrovimab. Die Labordaten deuten gemäss Swissmedic darauf hin, dass Xevudy gegen die Omikron-Variante wirksam ist. Spezifische Patientendaten zur Wirkung bei der Omikron-Variante seien aber nicht eingereicht worden.

Xevudy der Firma Glaxo SmithKline durfte gemäss Swissmedic in der Schweiz gestützt auf die Corona-Verordnung bereits verschrieben werden. Ab Mai 2021 hat Swissmedic die Zulassung mit laufend neuen Daten geprüft.

Bereits am Donnerstag gab Swissmedic grünes Licht für den Einsatz des Medikaments Regkirona der Firma iQone Healthcare Switzerland mit dem Antikörper Regdanvimab. Dieses Medikament hat die gleiche Wirkung, soll aber nur bei Erwachsenen eingesetzt werden.

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14. Januar 2022: Aufhebung von Quarantäne gemäss GDK-Vizepräsidentin zu früh

Nach Ansicht der Vizepräsidentin der Konferenz der Gesundheitsdirektorinnen und -Direktoren (GDK) wäre eine Abschaffung der Quarantäne oder der Isolation jetzt zu früh. Derzeit gehe es darum, die Kapazitäten zu sichern, insbesondere die Verschiebung von Einsätzen oder die nationale Koordination von Patientinnen und Patienten.

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14. Januar 2022: Nachtkultur beklagt Umsatzrückgang von 60 bis 70 Prozent

Die Schweizer Nachtkulturbranche beklagt laut einer neuen Umfrage unter ihren Mitgliedern einen Umsatzrückgang von 60 bis 70 Prozent. Betriebseinstellungen aufgrund der Corona-Massnahmen seien an der Tagesordnung. Eine Verlängerung von 2Gplus bis Ende März würde die Branche in existenzielle Nöte treiben.

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14. Januar 2022: BAG meldet 32'150 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 32'150 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 20 neue Todesfälle und 151 Spitaleintritte. 108'771 Tests sind durchgeführt worden, die Positivitätsrate liegt bei 29,6 Prozent.

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14. Januar 2022: Nur Ungeimpfte, Massnahmengegner und SVP gegen Covid-Gesetz

Geimpfte stimmten hingegen zu fast 80 Prozent für das Gesetz, wie aus der Vox-Analyse hervorgeht. Die Hauptargumente gegen das Covid-Gesetz waren die grundsätzliche Ablehnung der Massnahmen.

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14. Januar 2022: 234 bestätigte Neuinfektionen im Kanton Schaffhausen

Schaffhausen meldet 234 neue Ansteckungen in den vergangenen 24 Stunden, eine Person ist verstorben. Zurzeit befinden sich 7 Personen in Spitalbehandlung. Eine Person muss auf der Intensivstation beatmet werden. Zwei Plätze sind auf der IPS noch frei.

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14. Januar 2022: 1'499 neue Ansteckungen in St.Gallen

Am Donnerstag meldet der Kanton St.Gallen 1'499 neue Coronafälle, aber keine Todesfälle in den vergangenen 24 Stunden. Aktuell befinden sich 55 Personen in Spitalbehandlung. Davon 16 auf der Intensivstation, alle müssen beatmet werden.

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14. Januar 2022: Entschädigung für Impfschäden

100 Personen möchten vom Bund eine Entschädigung für einen Impfschaden erhalten. Die Gesuche sind allerdings unzureichend.

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14. Januar 2022: Personalmangel bei der Spitex

Das Personal in den Spitälern erkrankt selbst immer öfter an Corona. Das führt dazu, dass Patientinnen und Patienten zum Teil früher nach Hause geschickt werden, wo sie von Pflegenden der Spitex weiter betreut werden. Doch dort spitzt sich der Personalmangel ebenfalls deutlich zu, schreibt der Tagesanzeiger.

Bisher hätte die Spitex alle Leistungen noch abdecken können, weil ihre Mitarbeitenden extrem flexibel einspringen könnten, erzählt eine Geschäftführerin der Zeitung. Falls das nicht mehr gehe, müssten nicht lebensnotwenige Leistungen wie die Körperpflege verkürzt werden. Wie in den Spitälern werden aktuell Ehemalige zurückgeholt, Pflegende erhöhen ihre Pensen und der Pflegedienst kann sich auch vorstellen, sich von Zivilschützern helfen zu lassen.

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13. Januar 2022: Kanton Schaffhausen stoppt repetitives Testen auf Sekundarstufe II

Die rasant steigenden Fallzahlen wegen der Omikron-Variante belasten die begrenzten Laborkapazitäten stark. Der Kantonsärztliche Dienst Schaffhausen hat deshalb entschieden, die repetitiven an Berufs- und Kantonsschulen ab Freitag zu sistieren. So sollen Labore und Testzentren entlastet werden.

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13. Januar 2022: 4'557 neue Fälle im Kanton Zürich

Am Donnerstag meldet der Kanton Zürich 4'557 neu bestätigte Coronafälle. Gestorben ist in den letzten 24 Stunden niemand. 10 Personen mussten seit gestern neu hospitalisiert werden. Sieben Personen mussten auf die Intensivstation verlegt werden. Insgesamt befinden sich 227 Personen in Spitalbehandlung.

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13. Januar 2022: St. Galler Fachmesse Tier und Technik 2022 abgesagt

Die Olma Messen St.Gallen haben beschlossen, die ausverkaufte Tier und Technik Fachmesse 2022 abzusagen. Die 21. Internationale Fachmesse hätte vom 24. bis 27. Februar auf dem Gelände der Olma Messen stattfinden sollen.

Mit dem Beschluss, die Tier und Technik 2022 abzusagen, will der Messeveranstalter unnötigen Aufwand bei allen Beteiligten vermeiden.

«Wir haben uns für eine Durchführung eingesetzt, können aber leider nicht davon ausgehen, dass sich die pandemische Situation in den nächsten Wochen wesentlich entspannen wird», wird Katrin Meyerhans, Leiterin Bereich Messen, am Donnerstag in einer Medienmitteilung der Olma Messen zitiert.

Den Beschluss hätten die Verantwortlichen gemeinsam mit den Ausstellern getroffen. In einer Befragung habe die Mehrheit angekündigt, sich bei einer Durchführung mit starken Einschränkungen (2G+ oder 2G mit Maske) zurückzuziehen.

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13. Januar 2022: BAG meldet 29'887 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 29'887 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 18 neue Todesfälle und 122 Spitaleinweisungen. 95'462 Test sind durchgeführt worden, die Positivitätsrate liegt bei 31,3 Prozent.

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13. Januar 2022: Swissmedic lässt Antikörper-Medikament befristet zu

Die Heilmittelbehörde Swissmedic hat das Medikament Regkirona in der Schweiz befristet zugelassen. Es kann als Antikörper zur Behandlung von Covid-19 bei Erwachsenen eingesetzt werden.

Es handle sich bei Regkirona um ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung, teilte Swissmedic am Donnerstag mit. Das Medikament könnte bei Erwachsenen eingesetzt werden, wenn keine Sauerstofftherapie oder Spitaleinweisung aufgrund der Erkrankung nötig sei und ein hohes Risiko bestehe, einen schweren Verlauf zu erleiden.

Das Arzneimittel enthält den Antikörper Regdanvimab und wird intravenös verabreicht. Die Zubereitung und Verabreichung sollte gemäss der Angaben von Swissmedic von einer qualifizierten medizinischen Fachperson eingeleitet und überwacht werden. Informationen zur Wirksamkeit bei der Omikron-Variante habe die Gesuchstellerin im Rahmen des vorliegenden Gesuchs keine eingereicht, hiess es weiter.

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13. Januar 2022: Vom Masken-Obligatorium zur dringenden Empfehlung

Ende Januar wandelt der St.Galler Bildungsrat die Maskenpflicht in der Schule in eine dringende Empfehlung an die Eltern um – auch für die Oberstufe. Dies vor dem Hintergrund, dass die Ausbreitung des Coronavirus gemäss Fachleuten abklingt und die hohen Fallzahlen auf das Gesundheitswesen weniger stark durchschlagen als befürchtet.

Im Kanton St.Gallen müssen Schülerinnen und Schüler seit Ende der Weihnachtsferien ab der vierten Primarklasse eine Maske tragen. Der Bildungsrat reagierte mit der Vorgabe auf die rasche Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus.

Letzten Freitag liessen Maskengegner dem Kanton St. Gallen eine Online-Petition mit 5'962 Mitunterzeichnenden zukommen. «Wir als Eltern sind der Auffassung, dass es nicht sein kann, die Kinder einem solchen Zwang zu unterziehen», teilten die Petitionäre mit. Erwachsene seien in der Lage, «mit den Verhaltensregeln rund um Covid 19 umzugehen», Kinder jedoch nicht.

Die Maskenpflicht für die Viert- bis Sechstklass-Kinder habe sich präventiv bewährt, heisst es in der Mitteilung des Kantons vom Donnerstag. Da in den nächsten Tagen ein sprunghafter Anstieg der Ansteckungszahlen mit der Omikronvariante des Coronavirus erwartet wird, werde die Maskenpflicht bis Ende Januar aufrechterhalten.

Lockerung auch für die Oberstufe

Ab dem 31. Januar wird die Maskenpflicht in eine dringende Empfehlung an die Eltern umgewandelt, und zwar nicht nur für die Mittelstufenschülerinnen und -schüler, sondern auch für die Jugendlichen der Oberstufe, für welche die Maskenpflicht schon seit längerer Zeit gilt.

Die Verantwortung für die Pandemieprävention wird ab Februar von der Schule auf die Eltern übergehen, wie es weiter heisst. Mit der dringenden Empfehlung werde ein grosser Teil der Schülerinnen und Schüler weiterhin mit Maske zum Unterricht kommen, was nicht nur präventiv sinnvoll, sondern auch erwiesenermassen gesundheitlich unbedenklich sei.

Eltern, die trotz Empfehlung das Maskentragen ihrer Kinder nicht unterstützen, werden ab 31. Januar 2022 keinen Rechtsverstoss mehr begehen. Die Schule wird mit dem Nebeneinander von Kindern mit und Kindern ohne Maske zurechtkommen. Auf der Sekundarstufe II gilt die Maskenpflicht als nationale Massnahme weiterhin.

Der Bildungsrat hält ausserdem an seiner Haltung fest, dass die Durchführung von Lagern nicht kantonal verboten werden soll. Die Schulträger entscheiden im eigenen Ermessen unter Berücksichtigung der Verhältnisse vor Ort, ob sie Winterlager durchführen oder nicht.

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13. Januar 2022: Zürcher Regierungsrat will Spitäler für fünfte Covid-Welle entschädigen

Für die Zusatzkosten der fünften Covid-Welle sollen die Spitäler im Kanton Zürich mit bis zu 20,9 Millionen Franken entschädigt werden. Zudem will der Regierungsrat auch Kantone zur Kasse bitten, aus denen Covid-Patienten in Zürcher Spitälern behandelt wurden.

Rund 200 Covid-Patientinnen und Patienten werden derzeit in Spitälern im Kanton Zürich behandelt, 50 bis 60 davon auf Intensivstationen, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte.

Die hohen Fallzahlen belasten das Gesundheitssystem nicht nur personell, sondern auch finanziell: Der Regierungsrat hat deshalb eine weitere Entschädigung für ungedeckte Zusatzkosten der Corona-Pandemie zugunsten der Spitäler bewilligt. Diese beläuft sich auf maximal 20,9 Millionen Franken. Abgedeckt wird damit der Zeitraum vom 1. Dezember 2021 bis 28. Februar 2022.

Abgelten will der Regierungsrat aber nur Zusatzkosten, die von Patienten mit Wohnsitz im Kanton Zürich verursacht werden. Für die Zusatzkosten ausserkantonaler Patienten sollen deren jeweilige Kantone aufkommen. Der Kanton Zürich strebe entsprechende Vereinbarungen mit diesen an.

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13. Januar 2022: Skilager und Fasnacht in Neuhausen SH abgesagt

Wegen der stark steigenden Fallzahlen in Schaffhausen und auch an den Schulen in Neuhausen, sagt die Gemeinde am Rheinfall alle Skilager ab. Die Schulen bedauern die Absage sehr, schreibt die Gemeindekanzlei in einer Mitteilung.

Auch die Neuhauser Fasnacht wird dieses Jahr nicht stattfinden. Nach Schaffhausen sagt auch Neuhausen das Fest der Narren ab. Sie würden sich damit eine gewisse Planungssicherheit ermöglichen, schreibt das Organisationskomitee. Es gäbe zu viele offene Fragen rund um die Bewilligung und Auflagen, was das finanzielle Risiko nicht tragbar mache.

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13. Januar 2022: 206 bestätigte Neuinfektionen im Kanton Schaffhausen

Schaffhausen meldet 206 neue Ansteckungen in den vergangenen 24 Stunden. Verstorben ist im selben Zeitraum niemand. Zurzeit befinden sich 8 Personen in Spitalbehandlung. Eine Person muss auf der Intensivstation beatmet werden. Vier Plätze sind auf der IPS noch frei.

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13. Januar 2022: 938 neue Ansteckungen in St.Gallen

Am Donnerstag meldet der Kanton St.Gallen 938 neue Coronafälle und zwei Todesfälle in den vergangenen 24 Stunden. Aktuell befinden sich 59 Personen in Spitalbehandlung. Davon 15 auf der Intensivstation. Damit nimmt die Anzahl Patienten im Spital leicht ab, auf der Intensivstation hingegen nicht.

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13. Januar 2022: Schaffhauser Fasnacht ist abgesagt

Das Schaffhauser Gesundheitsamt hat dem Fasnachtskomitee trotz Schutzkonzept keine Bewilligung erteilt. Sämtliche Anlässe sind abgesagt.

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13. Januar 2022: Kostenlose Masken für Angestellte

Personen, die bei der Arbeit einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, müssen vom Arbeitgeber kostenlose FFP2-Masken erhalten. So will es das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco).

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12. Januar 2022: 4'783 neue Fälle im Kanton Zürich

Am Mittwoch meldet der Kanton Zürich 4'783 neu bestätigte Coronafälle. Gestorben ist in den letzten 24 Stunden niemand. 20 Personen mussten seit gestern neu hospitalisiert werden. Zwei konnten von der Intensiv- auf die Normalstation verlegt werden. Insgesamt befinden sich 217 Personen in Spitalbehandlung.

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12. Januar 2022: Verkürzung der Quarantäne und Massnahmen bleiben bestehen

Personen ohne Symptome können sich ab Donnerstag bereits nach fünf Tagen von einer Corona-Isolation oder -Quarantäne befreien. Damit will der Bundesrat den reibungslosen Betrieb der Wirtschaft sicherstellen. Die weiteren Regeln sollen bis zum 31. März verlängert werden. Hier die Zusammenfassung der Medienkonferenz des Bundesrats.

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12. Januar 2022: Bundesrat will schnell mehr Personal für Pflege ausbilden

Der Bundesrat will die Pflegeinitiative in zwei Etappen umsetzen. Schnell angehen will er die Ausbildungsoffensive und die direkte Abrechnung. Mehr Zeit lassen will er sich für die Umsetzung besserer Arbeitsbedingungen und Abgeltungen.

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12. Januar 2022: BAG meldet 32'881 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden 

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 32'881 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 36 neue Todesfälle und 249 Spitaleinweisungen.

Die Intensivstationen sind aktuell zu 75,5 Prozent ausgelastet. 30,2 Prozent davon sind Covid-Patienten. In Betten heisst das: Von derzeit 898 verfügbaren Intensivbetten sind 271 von Covid-Patienten und 407 von Non-Covid-Patienten belegt. 220 Betten sind frei.

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12. Januar 2022: Jüngere Menschen fühlen sich in der Pandemie zu wenig angesprochen

Jüngere Menschen fühlen sich von der Diskussion während der Corona-Pandemie wenig angesprochen. Sie erinnern sich laut einer Studie kaum an irgend eine Art der Kommunikation über ihre Altersgruppe - und wenn, dann seien es kritische Medienberichte gewesen.

Eine gemeinsame Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und der Università della Svizzera italiana (USI) zeigt, dass der Diskurs im ersten Jahr der Corona-Pandemie grösstenteils an der jüngeren Bevölkerung vorbeiging, wie ZHAW und USI am Mittwoch mitteilten.

«Wir sehen, dass sich Junge durchaus um die Gesundheit älterer Menschen kümmern», wird Suzanne Suggs von der USI zitiert. Statt sie zu beschuldigen, sollte die Kommunikation gemäss Suggs aber besser bestimmte Verhaltensweisen fördern.

Junge Menschen wollen mehr Erklärungen

Dies gelinge insbesondere, wenn nachvollziehbar erklärt werde, warum welche Verhaltensweisen wichtig seien. Das Bedürfnis nach mehr Erklärungen ist offenbar gross. Viele Jüngere wünschten sich bei der Befragung eine bessere Begründung für die Corona-Massnahmen.

In einer nationalen Krise sei im Grunde jeder gefährdet und müsse entsprechend angesprochen werden, wird Julia Datva vom ZHAW-Departement Gesundheit zitiert. Für Behörden und Gesundheitsorganisationen sei es schwierig, den Zusammenhang zu betonen und gleichzeitig alle Zielgruppen anzusprechen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Das Forschungsteam untersuchte für die Studie den öffentlichen Diskurs in Medien, Politik oder Gesundheitsorganisation während der ersten Monate der Pandemie. Es führte zudem eine quantitative Umfrage sowie qualitative Interviews unter 15- bis 34-Jährigen in der deutschen und in der italienischen Schweiz durch.

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12. Januar 2022: (Booster-)Impfung ohne Anmeldung in Weinfelden möglich

Aufgrund der sinkenden Nachfrage nach Booster-Impfungen können im kantonalen Impfzentrum Weinfelden wieder Impfungen ohne Anmeldung angeboten werden, schreibt der Fachstab Pandemie des Kantons Thurgau. Beliebt sind hingegen die Pop-up-Impfstationen in den Gemeinden.

Alle ab 16 Jahren können nun ihre beiden Erstimpfungen oder den Booster in Weinfelden ohne Anmeldung erhalten. Die Termine in den Pop-up-Stationen in Arbon, Diessenhofen, Kreuzlingen, Münchwilen und Frauenfeld sind fast komplett ausgebucht. In Amriswil, Sirnach und Steckborn gibt es noch freie Termine, dort sind Walk-in-Impfungen nicht möglich.

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12. Januar 2022: Graubünden führt wegen Omikron Meldepflicht für Pflegefachleute ein

Pflegefachleute, die in Graubünden wohnen, aber nicht auf ihrem Beruf arbeiten, müssen sich wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante beim Kanton melden. Die Bündner Regierung will sie zu Einsätzen aufbieten, sollte es im Gesundheitswesen zu Personalengpässen kommen.

Die Regierung geht gemäss einer Mitteilung vom Mittwoch davon aus, dass die starke Zunahme der Coronafälle die medizinische Versorgung an ihre Grenzen bringen wird. Angesichts der angespannten Lage werde es unvermeidlich sein, dass Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen personelle Engpässe bewältigen müssten.

Gemäss Gesundheitsgesetz könne der Kanton Gesundheitsfachpersonen zur Mitwirkung bei der Bekämpfung übertragbarer Krankheiten verpflichten, schrieb die Exekutive.

Sie fordert Krankenpflegerinnen und -pfleger, Pflege- und Gesundheitsfachleute sowie Personen mit Nursing-Abschlüssen auf, sich «zwingend» beim Kanton zu melden. Vom Aufruf ausgenommen sind Menschen, die einer Risikogruppe angehören. Für die Anmeldung ist auf der Homepage des Kantons ein Formular aufgeschaltet.

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12. Januar 2022: 273 bestätigte Neuinfektionen im Kanton Schaffhausen

Im Kanton Schaffhausen steigen die Fallzahlen innerhalb von 24 Stunden von 88 am Dienstag auf 273 am Mittwoch. Zurzeit befinden sich 6 Personen in Spitalbehandlung. Davon eine Person auf der Intensivstation. Zwei Plätze sind auf der IPS noch frei.

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12. Januar 2022: 1'442 neue Ansteckungen in St.Gallen

Am Mittwoch meldet der Kanton St.Gallen 1'442 neue Coronafälle und einen Todesfall. Aktuell befinden sich 66 Personen in Spitalbehandlung. Davon 15 auf der Intensivstation.

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12. Januar 2022: Fallzahlen an Zürcher Schulen nicht explodiert

Wider erwarten sind die hohen Fallzahlen an den Schulen nach den Weihnachtsferien ausgeblieben. Allerdings steigt die Zahl der betroffenen Lehrpersonen.

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12. Januar 2022: Grossveranstaltung noch keine gute Idee

Der Zürcher Infektiologe Jan Fehr hält Grossveranstaltungen wie das Lauberhorn-Rennen oder die Solothurner Filmtage für verfrüht. Im Moment sei die Ungewissheit über die Omikron-Variante des Coronavirus noch zu gross. Eine Verkürzung der Quarantänedauer hält Fehr für vertretbar.

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12. Januar 2022: Fast fünf Prozent der Schweiz in Isolation

Das SRF hat die Kantone nach ihren Zahlen zu den Personen in Isolation befragt. Fast alle Kantone haben darauf geantwortet. Das Resultat: Bis zu 160'000 Schweizerinnen und Schweizer sind gerade in Isolation. Die meisten Fälle kommen aus den bevölkerungsreichsten Kantonen. In Zürich und der Waadt sind es über 25'000 Personen, Genf meldet über 20'000.

In Genf und Graubünden sind fast fünf Prozent der Bevölkerung in Isolation. Kontrolliert werden können die Anordnungen in vielen Kantonen nicht mehr, es werden nur noch Stichproben durchgeführt.

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12. Januar 2022: Erste Ostschweizer Schulen sagen Schneesportlager ab

Zum zweiten Mal hintereinander fahren viele Schülerinnen und Schüler dieses Jahr nicht ins Schneesportlager. Während im vergangenen Jahr der Bund die Lager untersagt hatte, sagen viele Schulen im Kanton St.Gallen das Schneevergnügen dieses Jahr selbst ab. In Rapperswil-Jona findet nur noch eine von 14 Lagern statt. In der Stadt St.Gallen und im Thurgau halten die meisten Schulen noch an den Lagern fest.

Viele Ostschweizer Schulen warten mit der Absage auf Weisungen des Kantons oder Bundes, schreibt das St.Galler Tagblatt. Der Bund empfiehlt aktuell die Absage, aber verpflichtet die Schulen nicht dazu.

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12. Januar 2022: 160 Entlassungen im Winterthurer Impfzentrum

Das Impfzentrum in Winterthur-Töss hat die 2G-Regel für die Angestellten eingeführt. 160 Personen sind dabei entlassen worden, sie waren weder geimpft noch genesen. «Aus medizinischen Gründen, aber auch aus Überzeugung», sagt Zentrumsleiter Thomas Kraft im Podcast des Landboten.

Sorgen bereitet Kraft auch die Omikron-Welle. Es droht noch mehr Angestellte auszufallen. «Wir müssten uns beim Personal nach der Decke strecken», sagt Thomas Kraft weiter. Sie seien bis Ende Januar ausgebucht und ein Ende der Impfaktion sei nicht absehbar. Er rechnet mit einem erneuten Anstieg der Impfwilligen im Sommer, wenn alle in die Ferien wollen.

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11. Januar 2022: Winterthurer Afro-Pfingsten ziehen ins Corona-Exil

Die Coronapandemie macht auch in diesem Jahr den Afro-Pfingsten in Winterthur einen Strich durch die Rechnung. Ganz abgesagt ist das Festival aber nicht.

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11. Januar 2022: St.Gallen: Acht Personen nach unbewilligter Demo angezeigt

Bei einer unbewilligten Kundgebung von rund 40 Gegnerinnen und Gegnern der Maskenpflicht an Schulen sind in der Stadt St.Gallen acht Personen angezeigt worden. Die Stadtpolizei hätte die Bewilligung auch vor Ort erteilt.

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11. Januar 2022: Taskforce sagt «Superinfektionswoche» noch im Januar voraus

Bis zu 300 zusätzliche Covid-19-Erkrankte pro Woche auf den Intensivstationen: Auf diese Belastungsprobe bereiten sich die Schweizer Spitäler vor. Und die Zeit ist knapp, denn nach Schätzung der wissenschaftlichen Taskforce des Bundes dürfte der Höhepunkt der Omikron-Welle in rund zwei Wochen erreicht sein.

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11. Januar 2022: 3'749 neue Fälle im Kanton Thurgau innert einer Woche

Der Kanton Thurgau meldet am Dienstag 3'749 neu bestätigte Fälle innerhalb einer Woche. Zwölf Personen wurden aus dem Spital entlassen, vier konnten von der Intensivstation weg verlegt werden. 

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11. Januar 2022: Kanton Zürich meldet 4'464 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden

Der Kanton Zürich meldet in den letzten 24 Stunden 4'464 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind über 2000 Fälle mehr als noch vor einer Woche. Es wurde kein neuer Todesfall registriert. Aktuell befinden sich 197 Covid-Patienten in Spitalbehandlung, 55 davon auf einer Intensivstation.

11. Januar 2022: BAG meldet 24'602 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 24'602 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 16 neue Todesfälle und 129 Spitaleintritte.

Die Intensivstationen sind zu 75,9 Prozent ausgelastet. 31,2 Prozent davon sind Corona-Patienten. In Betten heisst das: Von total 895 verfügbaren Intensivbetten sind 279 von Covid-Patienten und 400 von Non-Covid-Patienten belegt. 216 Betten sind frei. 

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11. Januar 2022: 88 bestätigte Neuinfektionen im Kanton Schaffhausen

Am Dienstag meldete der Kanton Schaffhausen 88 neue Coronafälle und ein Todesfall. Zurzeit befinden sich 11 Personen in Spitalbehandlung. Davon eine Person auf der Intensivstation.

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11. Januar 2022: 697 bestätigte Neuinfektionen im Kanton St.Gallen

Am Dienstag meldete der Kanton St.Gallen 697 neue Coronafälle und null Todesfälle. Aktuell befinden sich 66 Personen in Spitalbehandlung. Davon 15 auf der Intensivstation.

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11. Januar 2022: Coronapandemie heizt Nachfrage nach Wohnmobilen an

Die Coronakrise und die damit verbundenen Einschränkungen im Reiseverkehr haben die Nachfrage nach Wohnmobilen massiv befeuert. Die Zahl der neuimmatrikulierten Camper lag im vergangenen Jahr 2021 um gut 26,4 Prozent über dem Vorjahresniveau.

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11. Januar 2022: 9 von 10 Covid-Patienten kamen aussschliesslich wegen Corona ins KSW

Die grosse Mehrheit der Coronapatienten am Kantonsspital Winterthur sind wegen der Virusinfektion eingeliefert worden. 92 Prozent der positiv getesteten Patienten wurden wegen einer Coronaerkrankung eingeliefert, gibt das Kantonsspital gegenüber dem Landboten an.

Letzte Woche berichtete der Blick, dass die Zahl der Coronapatienten in der Statistik nicht korrekt ist. Es würden auch Patienten dazugezählt, die erst nach dem Spitaleintritt positiv getestet wurden und ursprünglich aus einem anderen Grund das Spital aufgesucht hatten.

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11. Januar 2022: Chefärzte machen sich wegen Pandemie grosse Sorgen um Jugendliche

Die Chefärztinnen und Chefärzte machen sich wegen der Corona-Pandemie grosse Sorgen um die seelische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen. Während Buben ihre Ängste und Probleme mit Mechanismen wie dem Gamen verdrängten, würden Mädchen rasch depressiv.

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11. Januar 2022: Im Herrenacker wurde ohne Bewilligung getestet

Rund um die Schliessung des Corona-Testzentrums Herrenacker in Schaffhausen kommen neue Details ans Licht. So wurde das Testzentrum offenbar über einen Monat ohne Bewilligung betrieben.

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11. Januar 2022: Schnegg: «Wir sind in einer neuen Phase angelangt»

Der bernische Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg spricht sich dafür aus, die Quarantäne für Personen, die mit dem Coronavirus in Kontakt gekommen sind, abzuschaffen. Bei den positiv getesteten Personen sollte die Isolationszeit auf fünf Tage verkürzt werden.

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11. Januar 2022: Ökonomen fordern Ende aller Coronamassnahmen

Weil der Booster so gut schützt, verlangen Ökonomen die Aufhebung aller Coronamassnahmen. Ein Wirtschaftswissenschaftler sagt gegenüber 20 Minuten, dass alle Massnahmen aufgehoben werden müssten, wenn alle Impfwilligen ihren Booster erhalten haben. Omikron verlaufe milder, die Hospitalisierungsrate sei sehr tief. Es gebe daher kaum noch eine Rechtfertigung für die Massnahmen.

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10. Januar 2022: Keine Maskenpflicht an Lauberhornrennen

An den Lauberhornrennen wird es keine Maskenpflicht geben. Dies sagt OK-Präsident Urs Näpflin in einem Interview mit CH-Media. Die Rennen würden im Freien durchgeführt. Deshalb gelte lediglich 3G. Die Zuschauer müssen also geimpft, genesen oder getestet sein. Näpflin appelliert trotzdem an die Eigenverantwortung der Besucher. - Bei den Skirennen in Adelboden gab es wegen der vielen Zuschauer im Zielraum massive Kritik.

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10. Januar 2022: Gegen 500 Personen an Demo gegen Masken an Berner Schulen

Gegen 500 Personen haben am Montagabend in Bern gegen die Maskenpflicht ab der ersten Klasse an den Berner Schulen demonstriert. Der Umzug mit vielen Kindern führte vom Rathausplatz in der Altstadt bis auf den Bundesplatz.

In den sozialen Medien war zu einem «Familienausflug Bern» aufgerufen worden. Ziel sei es, ein friedliches Zeichen gegen die Spaltung der Gesellschaft zu setzen. «Wir wollen keine Maske ab der ersten Klasse», hiess es in dem Aufruf. An der Kundgebung wurde allgemein Kritik an den geltenden Corona-Massnahmen laut.

Die Schulen rücken immer stärker ins Zentrum der Kritik der Massnahmengegner. Am Samstag demonstrierten in Bellinzona TI rund 400 Menschen gegen die Maskentragpflicht für Kinder an den Tessiner Grundschulen, die seit Montag gilt.

Am Sonntag versammelten sich in Tavannes im Berner Jura rund 500 bis 600 Menschen mit dem gleichen Anliegen. Im Kanton Bern müssen die Schulkinder seit diesem Montag schon ab der ersten Klasse eine Maske tragen. Zuvor galt die Maskenpflicht ab der fünften Klasse.

In Sitten protestierten am Sonntagabend Eltern gegen die Maskenpflicht in den Schulen, indem sie rund zwanzig maskierte Teddybären vor dem Regierungsgebäude niederlegten. Die Teddybären wurden am Montagmorgen rasch entfernt. Jean-Philippe Lonfat, Chef der Dienststelle für Unterrichtswesen, erklärte am Montag auf Anfrage, das Maskentragen sei die am wenigsten schlechte Lösung, um Schulschliessungen zu vermeiden.

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10. Januar 2022: 10'291 neue Fälle im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet über das Wochenende 10'291 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind fast 2000 Fälle mehr als noch vor einer Woche. Zudem mussten zwei weitere Todesopfer registriert werden. Aktuell befinden sich 214 Covid-Patienten in Spitalbehandlung, 50 davon auf einer Intensivstation.

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10. Januar 2022: Erfolgreicher Start der Kinderimpfungen in Schaffhausen

Am Samstag sind in Schaffhausen die ersten Impfungen für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren über die Bühne gegangen. Innerhalb von vier Stunden wurden in Anwesenheit von Kinderärzten 96 Kinder geimpft. Daniel Burg vom Schaffhauser Covid-Team sagt auf Anfrage von RADIO TOP, dass der Tag problemlos verlief und die Nachfrage den Erwartungen entsprach. Schaffhausen impft Kinder im Primarschulalter jeweils am Samstagmorgen. Bis jetzt wurden knapp 300 Termine für Kinderimpfungen gebucht.

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10. Januar 2022: Graubünden muss wegen Omikron Reihentest-Strategie aufgeben

Graubünden muss wegen der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante die repetitiven Massentestungen in Schulen und Betrieben weitgehend aufgeben. Labors könnten die Zahl der Testproben nicht mehr innert nützlicher Zeit auswerten. Mit einer Auswertungsdauer von 48 Stunden gehe es schlicht zu lange, bis asymptomatische Infizierte entdeckt und in Isolation geschickt würden. Ansteckungsketten könnten so nicht mehr wirksam unterbrochen werden. Die Regierung entschied deshalb, das kantonale Testprogramm in Betrieben und Schulen ab Dienstag bis auf Weiteres auszusetzen. Weitergeführt werden die repetitiven Testungen nur noch in Gesundheits- und Betreuungsinstitutionen, den Kindergärten sowie ersten und zweiten Primarklassen. Auch In Wohnheimen und Gefängnissen wird weiter getestet.

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10. Januar 2022: Auch Skilager im Kanton Neuenburg vorläufig abgesagt

Die Neuenburger Regierung hat die Skilager aufgrund der starken Verbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus bis am 4. Februar gestrichen. Letzte Woche hatten bereits die Kantone Wallis, Waadt und Genf die Wintersportlager vorläufig verschoben. Die Entwicklung der epidemiologischen Lage erlaube es im Augenblick nicht, eine sichere Durchführung der Skisportlager ins Auge zu fassen, heisst es in einer Mitteilung der Neuenburger Kantonsregierung vom Montag.

Neben der starken Verbreitung des Virus und der Organisation der Tests würden auch Abwesenheiten von Lehrpersonen und Begleitpersonen aufgrund von Isolationen und Quarantänen zu viele Unsicherheiten schaffen, um ein genügende Betreuung der Schülerinnen und Schüler zu garantieren. Für die Wintersportlager nach dem 4. Februar will die Neuenburger Regierung die epidemiologische Lage am 24. Januar neu beurteilen.

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10. Januar 2022: BAG meldet 63'647 neue Ansteckungen übers Wochenende 

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 63'647 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 48 neue Todesfälle und 233 Spitaleintritte.

Die Intensivstationen sind aktuell zu 73,7 Prozent belegt. In Betten heisst das: Von aktuell 881 verfügbaren Intensivbetten werden 266 (30,2 Prozent) von Covid-Patienten belegt. 383 (43,5 Prozent) von Nicht-Covid-Patienten und 232 Betten (26,3 Prozent) sind noch frei.

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10. Januar 2022: Basler Gesundheits-Direktor Lukas Engelberger positiv getestet

Der Basler Gesundheitsdirektor und Präsident der Schweizerischen Gesundheitsdirektorenkonferenz Lukas Engelberger ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er befindet sich mit lediglich leichten Symptomen in Isolation, teilte der Basler Regierungssprecher am Montag mit. Engelberger sei am vergangenen Wochenende, wenige Tage nach dem Erhalt seiner Booster-Impfung, positiv getestet worden, heisst es. Als Ansteckungsquelle wird das familiäre Umfeld angegeben. Engelberger verspüre gegenwärtig nur leichte Symptome, heisst es weiter. Er werde seine Amtsgeschäfte soweit wie möglich von zu Hause aus ausüben. Die weiteren Regierungsratsmitglieder verspürten keine Symptome. Für sie bestehe nach Abklärungen durch den kantonsärztlichen Dienst keine Quarantänepflicht.

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10. Januar 2022: Coronamedikament von Novartis könnte bald zugelassen sein

Das Coronamedikament des Schweizer Pharmakonzerns Novartis soll schon bald einsetzbar sein. Die Daten aus der zweiten Versuchsphase sind vielversprechend. Novartis will daher eine Notfallzulassung in den USA beantragen, heisst es in einer Mitteilung. Zudem ist der Konzern auch mit der Schweizer Heilmittelbehörde Swissmedic im Gespräch. Der Bund hat bereits vor eineinehalb Jahren 200'000 Dosen des Medikaments vorbestellt. In der Schweiz ist bisher erst das Coronamedikament von Roche zugelassen.

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10. Januar 2022: 517 bestätigte Neuinfektionen im Kanton Schaffhausen

Am Montag meldete der Kanton Schaffhausen 517 neue Coronafälle. Über das Wochenende gab es keinen Todesfall. Aktuell befinden sich 11 Personen in Spitalbehandlung. Davon eine Person auf der Intensivstation.

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10. Januar 2022: 2'401 bestätigte Neuinfektionen im Kanton St.Gallen

Am Montag meldete der Kanton St.Gallen 2'401 neue Coronafälle. Das Wochenende ist eine Person gestorben. Aktuell befinden sich 68 Personen in Spitalbehandlung. Davon 13 auf der Intensivstation.

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9. Januar 2022: Berner Ski-Weltcuprennen, Schnegg appelliert an Eigenverantwortung

Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg hat die Bewilligung des Kantons Bern für die Weltcup-Skirennen in Adelboden verteidigt. Grossevents seien erlaubt, die Rennen fänden im Freien statt und zudem müsse auch die Eigenverantwortung der Zuschauer zum Tragen kommen.

Mit dem Auftreten der Omikron-Variante des Coronavirus wisse heute jede und jeder, was geschlagen habe, sagte Schnegg am Sonntag auf Anfrage: «Jeder muss lernen, seine Verantwortung zu übernehmen». Irgendwann gelte es auch, zur Normalität zurückzukehren, sagte Schnegg weiter.

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9. Januar 2022:  Schulleiter-Verband kritisiert Flickenteppich bei Corona-Massnahmen

Der Verband der Schulleiterinnen und Schulleiter der Schweiz (VSLCH) wünscht sich vom Bundesrat landesweit einheitliche Regeln hinsichtlich des Maskentragens an Schulen. Dies würde auch die Diskussionen zwischen Lehrpersonen und Eltern erleichtern. Heute müssten in einigen Kantonen bereits Erstklässler eine Maske tragen, andernorts nicht, sagte Thomas Minder, Präsident des VSLCH, am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Gerade diese Uneinheitlichkeit treibe Eltern teilweise auf die Barrikaden.

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9. Januar 2022:  Ostschweizer Gesundheitsdirektorinnen fordern kürzere Quarantäne

Die Gesundheitsdirektorinnen und - direktoren der Ostschweizer Kantone haben den Bundesrat in einem Brief aufgefordert, die Quarantäne- und Isolationsdauer auf fünf Tage zu reduzieren. Das sagte die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli.

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8. Januar 2022: FFP2-Masken boomen, obwohl das BAG sie nicht empfiehlt

Der Verkauf von FFP2-Masken nimmt in der Schweiz rapide zu, heisst es in einem Artikel des Tagesanzeigers. Das Bundesamt für Gesundheit befürchtet jedoch, dass sie meist falsch getragen werden. Laut einer Studie ist das aber wohl gar nicht so schlimm.

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7. Januar 2022: BAG stellt bei den Tests um

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) prüft eine Anpassung der Teststrategie. Nach einem positiven Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus soll demnach in Zukunft kein PCR-Test mehr nötig sein.

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7. Januar 2022: Ein Drittel der Zürcherinnen und Zürcher ist geboostert

Angesichts der stark steigenden Fallzahlen ruft der Kanton Zürich die Bevölkerung ein weiteres Mal dazu auf, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. «Es sind genügend freie Termine für Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen vorhanden», teilte die Gesundheitsdirektion am Freitagabend mit. Alleine im Januar sind in den verschiedenen Impfzentren und in den Apotheken noch rund 160'000 Booster-Termine zu haben, wie es in der Mitteilung heisst.

Im Kanton Zürich haben sich gemäss Angaben der Gesundheitsdirektion bislang rund eine halbe Million Menschen boostern lassen. Damit hat knapp ein Drittel der Gesamtbevölkerung eine Auffrischimpfung erhalten. Bei den über 65-Jährigen liegt der Anteil bei 71 Prozent.

So schütze eine Auffrischimpfung zu 70 Prozent vor einer Omikron-Ansteckung – oder bei einer dennoch erfolgten Ansteckung zumindest vor einem schweren Krankheitsverlauf. «Dies zeigen die Hospitalisierungen: 80 Prozent der Personen, die auf den Intensivstationen gegen Covid-19 behandelt werden, sind ungeimpft.»

Kanton verschickt Erinnerungs-SMS

Um die Impfquote zu erhöhen, wird am 17. Januar wie angekündigt im Einkaufszentrum Glatt ein weiteres Impfzentrum eröffnet. Wie die Gesundheitsdirektion am Freitag zudem ankündigte, werden Personen, die zum Boostern zugelassen sind, aber noch keinen Termin gebucht haben, in den kommenden Tagen eine Erinnerungs-SMS erhalten.

Im Weiteren werden auch laufend neue Termine für Impfungen von Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren aufgeschaltet. Seit Dienstag wurden 1'369 Kinderimpfungen durchgeführt, wie es in der Mitteilung heisst.

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7. Januar 2022: 5'547 bestätigte Neuinfektionen im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich hat am Donnerstag 5'547 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der Personen, die wegen einer Corona-Erkrankung im Spital liegen, stieg um 13 auf 215, wie dem Lagebulletin der Gesundheitsdirektion zu entnehmen ist. Davon liegen 56 auf der Intensivstation (-1). Zwei weitere Personen sind an einer Covid-Erkrankung gestorben.

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7. Januar 2022: Das BAG meldet 28'038 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 28'038 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 10 neue Todesfälle und 126 Spitaleintritte. Es wurden 95'376 Tests durchgeführt, die Positivitätsrate liegt bei 29,4 Prozent.

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7. Januar 2022: Im Tessin verdoppeln sich die Fallzahlen rasant

Im Tessin zeigt die Kurve der Neuansteckungen mit dem Coronavirus seit Mitte Dezember steil nach oben, in der Weihnachtswoche verdoppelten sich die Fallzahlen alle zwei Tage. Die Gruppe der über 60-Jährigen scheint jedoch weniger stark betroffen als in früheren Wellen, wie Kantonsarzt Giorgio Merlani am Freitag vor den Medien erklärte.

Lediglich 10 Prozent der positiv Getesteten seien über 60 Jahre alt, hielt Merlani fest. «Rufen wir aber deshalb noch nicht den Sieg aus», mahnte der Kantonsarzt. Erst die kommenden zwei Wochen würden die Auswirkungen der Coronavirus-Variante Omikron wirklich zeigen. Denn im Tessin sind diese Woche noch Weihnachtsferien und zahlreiche Betrieben haben geschlossen.

Am Mittwoch stiegen die gemeldeten Neuinfektionen innert 24 Stunden im Südkanton erstmals auf über 2'000 Fälle. 95 Prozent der positiven Tests seien derzeit der Omikron-Variante zuzuordnen. «Eine solch rasche Verbreitung habe ich noch nie gesehen», sagte Merlani. Der Anteil der neuen Variante bei den positiven Tests sei innert Wochenfrist von fünf auf 60 Prozent gesprungen. Am Freitag wurden dem Kanton 1'528 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet.

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7. Januar 2022: Das  Corona-Testzentrum des Kantonsspitals Winterthur muss umziehen

Das Corona-Testzentrum beim Kantonsspital Winterthur muss zügeln. Grund dafür ist der Abbruch des Spitalhochhauses. Zudem werden bereits am Montag die Öffnungszeiten angepasst.

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7. Januar 2022: Kanton St.Gallen vermeldet 1'113 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den letzten 24 Stunden

Der Kanton St.Gallen meldet für die vergangenen 24 Studen 1'113 neue Coronafälle. Das sind 432 gemeldete Ansteckungen mehr als vor einer Woche. Eine weitere Person ist an den Folgen des Virus verstorben. 72 Personen befinden sich in Spitalbehandlung, 15 davon auf der Intensivstation.

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7. Januar 2022: Auch St.Galler Hochschulen führen Prüfungen mit Präsenzpflicht durch

Auch die St.Galler Hochschulen setzen bei den Semesterprüfungen auf eine Präsenzpflicht. Das berichtet das St.Galler Tagblatt. Die Fachhochschule OST, die pädagogische Hochschule St.Gallen und die Universität HSG führen die Prüfungen mit 3G-und Maskenpflicht sowie Mindestabständen vor Ort durch. Ein Spezialfall bilden die Praktika der PH, diese werden wie geplant absolviert. Die Zürcher Hochschulen halten ebenfalls an einer Präsenzpflicht für die Prüfungen fest.

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7. Januar 2022: Kanton Schaffhausen meldet 224 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus in den letzten 24 Stunden

Der Kanton Schaffhausen meldet für die vergangenen 24 Stunden 224 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Dies sind 99 Fälle mehr als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gab es keine weiteren. Zudem sind 13 Personen aufgrund von Covid-19 hospitalisiert, zwei davon auf der Intensivstation. 

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7. Januar 2022: Pooltests an Schulen bringen Probleme mit dem Datenschutz

Die Pooltests an den Schulen werfen heikle Datenschutzfragen auf. In verschiedenen Kantonen, darunter Schaffhausen und Zürich, müssen Eltern die Krankenkassendaten ihrer Kinder angeben, berichtet die NZZ. Die Kantone begründen dies damit, dass im Fall eines positiven Pool-Tests die Daten für die Einzeltests gebraucht werden. Diese werden über die Krankenkassen abgerechnet. Man sei sich bewusst, dass dies bezüglich Datenschutz heikel sei. Die zuständigen Labore versichern aber, die Daten würden nach 48 Stunden gelöscht.

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7. Januar 2022: Es werden weniger Leute im Zusammenhang mit dem Coronavirus in den Spital eingewiesen als gemeldet

Die Spitaleinweisungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind offenbar tiefer als gemeldet. In vielen Kantonen werden die Corona-Patienten aus anderen Gründne hospitalisiert, berichtet der Blick. Erst im Spital werden sie dann positiv auf das Corona-Virus getestet. So sind im Universitätsspital die Hälfte der positiv getestetn Personen aus anderen Gründen hospitalisiert worden. Das Bundesamt für Gesundheit BAG betont jedoch, dass der Hospitalisierungs-grund seit April 2020 mit dem klinischen Befund erfasst werde.

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7. Januar 2022: Die Omikron-Welle kommt die Schweiz teuer zu stehen

Die Omikron-Welle kostet die Schweiz im schlimmsten Fall mehrere Milliarden Franken. Damit rechnen Ökonomen, berichtet 20 Minuten. Grund ist die hohe Zahl an Personen, die wegen einer Corona-Quarantäne oder Isolation nicht arbeiten können. Derzeit betrifft das offiziell 140'000 Personen. Vor allem wenn dadurch Expertinnen oder Experten ausfallen, werde das für Firmen sehr teuer.

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6. Januar 2022: Labors sind wegen Corona am Anschlag und müssen Prioritäten setzen

Die medizinischen Labors sind am Limit wegen der hohen Nachfrage nach Covid-Tests. Sie müssen deshalb eine Auswahl treffen, welche Fälle zuerst berücksichtigt werden. Hauptgrund für den Engpass ist die sich schnell ausbreitende Omikron-Variante des Coronavirus.

Mit dem Beschluss des Bundes zur erweiterten Kostenübernahme im Dezember und aufgrund der Nachfrage über die Feiertage sei die Anzahl der Tests «enorm», heisst es in einer Mitteilung des Verbandes der medizinischen Laboratorien der Schweiz (FMAH) vom Donnerstag.

Nun stünden die medizinischen Laboratorien in der Verpflichtung, die Priorisierungsregeln des Bundes anzuwenden, um diagnostische Ressourcen für Personen mit nachgewiesenem medizinischem Bedarf zu gewährleisten.

Mit der hochansteckenden Omikron-Variante des Coronavirus habe sich die epidemiologische Lage in der Schweiz nochmals drastisch verändert, so die FMAH. Die Zahl angeforderter und durchgeführter Tests sei so hoch wie noch nie zuvor mit einem Spitzenwert von 77'000 Tests pro Tag im Dezember 2021 gegenüber 56'000 Tests pro Tag als höchstem Wert während der vorangehenden Wellen.

Auch der Anteil der positiven PCR-Tests bei symptomatischen Personen habe in einigen Kantonen die 44-Prozent-Marke überschritten, während dieser Anteil im Dezember 2021 noch bei 15 bis 25 Prozent gelegen habe. Diese Dynamik lasse befürchten, dass die Zahl der Fälle in Zukunft weiter ansteigen werde und somit auch die Beanspruchung der diagnostischen Ressourcen.

Der Verband der Laboratorien betont: «Bei so hohen Positivitätsraten lassen insbesondere repetitive Pool-Testungen in Gesundheitseinrichtungen, Ausbildungsinstitutionen und Betrieben keine effiziente Nutzung der derzeitigen diagnostischen Kapazitäten mehr zu. Sie sind kaum mehr handhabbar für die Labore.»

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6. Januar 2022: 4'715 bestätigte Neuinfektionen im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich hat am Donnerstag 4'715 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Damit wurde zum zweiten Mal hintereinander ein neues Allzeithoch erreicht.

Die Zahl der Personen, die wegen einer Corona-Erkrankung im Spital liegen, erhöhte sich um sieben auf 202, wie dem Lagebulletin der Gesundheitsdirektion zu entnehmen ist. Davon liegen 57 auf der Intensivstation (-1). Keine weitere Person ist an einer Covid-Erkrankung gestorben.

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6. Januar 2022: Hotline des Contact Tracings neu rund um die Uhr in Betrieb

Das Zürcher Contact Tracing baut angesichts stark wachsender Fallzahlen seine Erreichbarkeit aus: Ab sofort ist die Hotline für die Bevölkerung rund um die Uhr in Betrieb.

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6. Januar 2022: Weitere Verkehrsbetriebe reduzieren Fahrplan wegen Corona-Absenzen

Wegen der hohen Zahl von Corona-bedingten Ausfällen beim Personal sehen sich weitere Verkehrsbetriebe in der Schweiz gezwungen, ihre Fahrpläne auszudünnen. Betroffen sind Linien der Zürcher VBZ, des Léman Express und der Freiburger TPF.

Bereits am Dienstag hatten die Treni Regionali Ticino Lombardia SA (Tilo) mitgeteilt, dass wegen kranker Zug- und Lokführer einige Verbindungen zwischen Chiasso und Como sowie zwischen Como und Varese ausfallen.

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6. Januar 2022: Booster-Termine im Thurgau auch kurzfristig möglich

Im Kanton Thurgau können Termine für die Auffrischungsimpfung auch kurzfristig gebucht werden. Teilweise dauere es nur 24 Stunden, bis ein Impftermin nach der Anmeldung frei ist, teilt der Pandemiestab des Kantons mit.

Das ist unter anderem möglich, weil diese Woche mit Booster-Impfungen in Betrieben gestartet worden ist und ab dem 10. Januar wochenweise Pop-up-Stationen in den Bezirken öffnen. Bisher sind 750'000 Thurgauerinnen und Thurgauer geboostert.

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6. Januar 2022: BAG meldet 32'239 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 32'239 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 10 neue Todesfälle und 137 Spitaleintritte. Es sind 96'800 Tests durchgeführt, die Positivitätsrate liegt bei 33,3 Prozent.

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6. Januar 2022: Kanton Wallis verschiebt Schulsportlager um mindestens vier Wochen

Der Kanton Wallis hat aufgrund der starken Verbreitung der Omrikon-Variante des Coronavirus die Schulsportlager mit Übernachtungen um mindestens vier Wochen verschoben, wie die Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte. Je nach Entwicklung der Pandemie soll die Lage danach neu beurteilt werden. 

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6. Januar 2022: Kanton Freiburg weitet Maskenpflicht an Schulen aus

Der Kanton Freiburg weitet die Maskenpflicht an den Schulen auf die Klassen 5 H aus. Die Kinder in diesen Klassen sind rund acht Jahre alt. Ende vergangenen Jahres habe das Coronavirus in der Primarschule stark grassiert, begründet der Staatsrat in einer Mitteilung den Schritt. Dieser gilt vorerst bis Ende Januar. Der Kanton empfiehlt den Gemeinden, die Maskentragpflicht auch bei den Schülertransporten einzuführen. Die Teilnahme an Wintersportlagern und schulischen Aktivitäten mit Übernachtung hat der Staatsrat genehmigt, aber für freiwillig erklärt. So können Eltern selbst entscheiden, ob ihr Kind an den Anlässen teilnimmt oder nicht.

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6. Januar 2022: Aussendepartement muss wegen Rückholaktion über 200'000 Franken abschreiben

Der Bund muss nach den Rückholaktionen während der Corona-Pandemie über 200'000 Franken aus eigener Tasche bezahlen. Als der Reiseverkehr im Frühling 2020 unterbrochen war, rettete das Aussendepartement gestrandete Schweizer und Schweizerinnen mit Extraflügen. 80 Prozent der Kosten dieser Flüge mussten die gestrandeten Schweizer Staatsangehörige bezahlen. Auf einem Teil der Kosten bleibt der Bund nun sitzen, berichtet der Blick. Mit einigen Schuldnern hat das Aussendepartement Ratenzahlungen vereinbart.

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6. Januar 2022: Kanton Schaffhausen meldet 208 Neuansteckungen innert 24 Stunden

Der Kanton Schaffhausen meldet für die vergangenen 24 Stunden 208 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Dies sind 90 Fälle mehr als vor einer Woche. Todesfälle imZusammenhang mit dem Virus gab es keine weiteren. Zudem sind zwei Personen aufgrund von Covid-19 auf der Intensivstation. Es gebe gemäss Kanton keine freien Plätze mehr auf IPS.

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6. Januar 2022: Kanton St.Gallen meldet 1'330 Neuinfektionen innert 24 Stunden

Dem Kanton St.Gallen wurden für die vergangenen 24 Stunden 1'330 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Im Vergleich zur Vorwoche sind dies 431 Fälle mehr. Weiter meldet der Kanton einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus. Zurzeit befinden sich 78 Personen wegen Covid-19 in Spitalbehandlung, davon 14 auf der Intensivstation. 

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6. Januar 2022: Lehrerverband befürchtet Verschärfung der Corona-Situation

Der Lehrerverband rechnet wegen Omikron mit einer Verschärfung der Corona-Lage an Schulen. Die steigenden Fallzahlen werden zu vielen Absenzen führen, befürchtet die Präsidentin des Lehrerverbands, Dagmar Rösli, gegenüber der NZZ. Zudem führten die Unsicherheiten zu einem höheren Stresslevel bei der Lehrerschaft. Auch für die Kinder sei die Pandemie eine Herausforderung. Die oberste Lehrerin hofft, dass Schulschliessungen trotzdem verhindert werden können.

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5. Januar 2022: Fribourg-Gottéron in Quarantäne

Fribourg-Gottéron ist von mehreren Covid-19-Fällen betroffen. Die gesamte Mannschaft wird ab sofort unter präventive Quarantäne gestellt, wie der Klub per Communiqué mitteilte.


Die Freiburger Mannschaft, die lange Zeit vom Coronavirus verschont blieb, wartet nun auf den Entscheid des Kantonsarztes, ob sie unter Quarantäne gestellt wird. Wenn dies der Fall wäre, würden die Spiele vom Wochenende - Freitag ein Heimspiel gegen Lausanne und am Samstag ein Auswärtsspiel bei Ambri-Piotta - verschoben werden. Und wahrscheinlich auch einige andere Partien in der kommenden Woche.

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5. Januar 2022: Taskforce: FFP2-Masken schützen dutzendfach besser vor Corona

Korrekt getragene FFP2-Masken reduzieren das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus um das Siebzigfache. Das schreibt die wissenschaftliche Taskforce in ihrem neuesten Lagebericht.

Gemäss einer Labor-Studie betrage das Risiko einer Sars-Cov-2-Übertragung innerhalb von 20 Minuten in einer bestimmten Expositionssituation mit einer korrekt getragenen medizinischen Maske 10 Prozent, mit einer FFP2-Maske hingegen nur noch 0,14 Prozent, heisst es in der epidemiologischen Lagebeurteilung.

Weil die Studienautoren davon ausgehen, dass die Infektionswahrscheinlichkeit im täglichen Leben 10- bis 100-mal tiefer ist, beträgt diese mit einer medizinischen Maske 0,1 bis 1 Prozent, mit einer FFP2-Maske hingegen nur noch 0,001 bis 0,014 Prozent.

Vor allem in Situationen mit erhöhter Exposition böten korrekt getragene FFP2-Masken einen zusätzlichen Schutz. Da das Atmen aber stärker beeinträchtigt werde als durch eine medizinische Maske, seien die FFP2-Masken insbesondere in Situationen ohne oder mit nur leichter körperlicher Betätigung wie zum Beispiel im öffentlichen Verkehr oder bei Publikumsanlässen sinnvoll, hiess es.

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5. Januar 2022: Schweizer Covid-19-Zertifikat neu auch für Novavax-Geimpfte 

Personen, die mit dem Impfstoff der US-Firma Novavax gegen das Coronavirus geimpft wurden, haben neu auch Anspruch auf ein schweizerisches Covid-19-Zertifikat. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat am Mittwoch die Verordnung entsprechend geändert.

Die Änderung, die in der Amtlichen Sammlung des Bundesrechts veröffentlicht wurde, tritt am Donnerstag um Mitternacht in Kraft.

Bisher war die Erteilung eines Zertifikats für die drei in der Schweiz zugelassenen Impfstoffe (Pfizer/BioNTech, Moderna und Janssen) sowie für die Produkte des englisch-schwedischen Konzerns Astrazeneca, der chinesischen Unternehmen Sinopharm und Sinovac sowie des indischen Unternehmens Covaxin möglich.

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5. Januar 2022: Über 4'000 bestätigte Neuinfektionen im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich hat am Mittwoch 4'195 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet - fast doppelt so viel wie tags zuvor mit 2'270 bestätigten Fällen. Damit wurde ein neues Allzeithoch erreicht.

Die Zahl der Personen, die wegen einer Corona-Erkrankung im Spital liegen, erhöhte sich um drei auf 195, wie dem Lagebulletin der Gesundheitsdirektion zu entnehmen ist. Davon liegen 58 auf der Intensivstation (+1) und 43 müssen beatmet werden (+/-0). Die gemeldeten Todesfälle sind um zwei auf 1'628 gestiegen.

Schweizweit wurden am Mittwoch laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) 31'109 neue Corona-Fälle gemeldet. Tags zuvor waren es noch 20'742 gewesen. Am Mittwoch wurden zudem 147 Hospitalisationen und 20 Todesfälle gemeldet.

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5. Januar 2022: Ab Freitag: Besuchsverbot in den Spitälern Frauenfeld und Münsterlingen

Die Spital Thurgau AG reagiert auf die steigenden Corona-Fallzahlen und verhängt ein Besuchsverbot in allen Betrieben. Das Verbot gilt ab Freitag, dem 7. Januar. In bestimmten Fällen kann eine Ausnahme gemacht werden.

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5. Januar 2022: Sirnacher Fasnacht fällt aus

Die Sirnacher Fasnacht fällt wegen der Coronapandemie ins Wasser. Der Vorstand habe verschiedene Szenarien geprüft, wie die Fasnacht mit den aktuellen Vorschriften durchgeführt werden könne, heisst es in einer Mitteilung. Die geltenden Massnahmen liessen aber keinen anderen Entschluss zu, als die Fasnacht abzusagen. Eine Fasnacht ohne grossen Umzug, sei für den Vorstand nämlich nicht vorstellbar. 

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5. Januar 2022: Viele Zürcher Hotel-Angestellte sind wieder auf Kurzarbeit

In den Bergen mussten bereits mehrere Hotels wegen fehlenden Personals schliessen. In Zürich haben die Hotels eher das gegenteilige Problem: Ihr Personal hat wegen Omikron zu wenig zu tun. Viele Angestellte sind wieder auf Kurzarbeit.

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5. Januar 2022: BAG meldet 31'109 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 31'109 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 20 neue Todesfälle und 147 Spitaleintritte. Es sind 90'106 Tests durchgeführt, die Positivitätsrate liegt bei 34,5 Prozent.

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5. Januar 2022: Geringe Nachfrage nach Kinderimpfungen im Kanton St.Gallen

Die Nachfrage nach der Kinderimpfung ab fünf Jahren ist im Kanton St.Gallen sehr gering. Seit Mittwochmorgen werden diese Impfungen angeboten. Seither sind lediglich 620 Anmeldungen eingegangen, wie eine Sprecherin des Kantons gegenüber «fm1today» sagt. Damit wurden bisher gerade einmal 1,7 Prozent der Kinder zwischen fünf und elf Jahren angemeldet.

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5. Januar 2022: Wirtschaftsverband Economiesuisse fordert noch kürzere Quarantäne

Die wegen der Mutation Omikron stark steigenden Fallzahlen zwingen immer mehr Personen in Isolation oder Quarantäne. Economiesuisse fordert deshalb eine Neubeurteilung der Quarantäneregeln. Die USA haben die Frist bereits auf fünf Tage reduziert. Das will der Wirtschaftsverband auch für die Schweiz.

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5. Januar 2022: 172 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet seit dem Vortag 172 neue Corona-Ansteckungen. Damit steigt die Zahl der Ansteckungen in Schaffhausen auf einen Rekordwert an. Verstorben ist im selben Zeitraum niemand. Aktuell befinden sich 14 Personen in Spitalbehandlung.

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5. Januar 2022: 1'279 neue Ansteckungen im Kanton St.Gallen

Der Kanton Sankt Gallen meldet 1'279 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind über 500 Fälle mehr als vor einer Woche. Zudem hat das Coronavirus seit gestern ein weiteres Todesopfer gefordert. 14 Corona-Erkrankte liegen im Kanton St.Gallen derzeit auf der Intensivstation.

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5. Januar 2022: Impfkommission empfiehlt Impfung für alle Kinder

Christoph Berger, Präsident der eidgenössischen Impfkommission, empfiehlt auch die Impfung von gesunden Kindern ab fünf Jahren. Bisher gab es die Empfehlung vor allem für Kinder mit chronischen Erkrankungen oder mit davon betroffenen Familienmitgliedern. Als Grund gibt Berger gegenüber dem SRF an, dass Kinder besonders unter den Massnahmen zur Pandemiebekämpfung leiden würden.

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5. Januar 2022: Jede fünfte Person leidet unter Long-Covid

Eine Studie von Epidemiologe Milo Puhan von der Universität Zürich zeigt, dass jede fünfte Person, die an Covid-19 erkrank war unter Langzeitfolgen leidet. Die Auswirkungen betreffen neben der Lunge auch einen fehlenden oder eingeschränkten Geruchssinn. Darüber wie sich die als Long-Covid bekannt gewordenen Symptome über lange Zeit entwickeln ist noch nicht viel bekannt.

Für viele Betroffene ist das frustrierend, vor allem da es auch noch kaum Therapien für sie gibt. Puhan warnt gegenüber dem Blick: «Wenn Omikron genauso häufig zu Long-Covid führt, werden wir eine grosse Anzahl Personen in der Schweiz haben, die darunter leidet.»

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5. Januar 2022: Immer mehr Tests sind positiv

Immer mehr Tests fallen positiv aus, die Positivitätsrate steigt seit Tagen deutlich an. Das bemerkt laut dem Landboten auch das Kantonsspital Winterthur (KSW). Das Testzentrums des Spitals führt nur PCR-Tests durch, die Nachfrage nach den etwas genaueren Tests ist sehr gross. Während Mitte November noch 15 Prozent der Tests positiv ausgefallen seien, seien es in den vergangenen Tagen bis zu 35 Prozent, schreibt die Zeitung.

Im selben Zeitraum ist die Anzahl PCR-Tests im KSW von 150 pro Tag auf die zwei- bis dreifache Menge angestiegen. Die WHO sieht eine Positivitätsrate von über fünf als kritisch, weil dann die Dunkelziffer der nicht entdeckten Fälle so hoch wird, dass die Pandemie ausser Kontrolle geraten könnte. Das dürfte nicht nur in Winterthur gerade der Fall sein.

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4. Januar 2022: Auch das Impfzentrum Winterthur darf jetzt Kinder impfen

Kinderimpfungen sind im Kanton Zürich neu auch in Winterthur möglich. Die Gesundheitsdirektion hat dem Impfzentrum Winterthur am Dienstag die Erlaubnis erteilt, Kinder ab 5 Jahren gegen Covid-19 zu impfen.

Die Gesundheitsdirektion bestätigte eine entsprechende Meldung des Landboten. Die Kinderimpfungen könnten ab sofort gebucht werden.

Somit müssen Eltern aus Winterthur und Umgebung nicht mehr nach Zürich oder Uster, wenn sie ihr Kind impfen lassen wollen. Bisher war eine Impfung für Kinder ab 5 Jahren erst im Kinderspital, im Impfzentrum am Hirschengraben, im Impfzentrum in Uster sowie in Kinderarztpraxen möglich.

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4. Januar 2022: 2'265 neue Fälle im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet am Dienstag für die letzten 24 Stunden 2'265 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Aktuell liegt die Positivitätsrate im Kanton bei fast 17 Prozent. Zudem sind zwei Personen mit einer Corona-Erkrankung gestorben. In den Spitälern liegen momentan 192 Coronapatienten, davon 57 auf der Intensivstation.

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4. Januar 2022: Auch Kanton Schaffhausen passt Quarantäneregelung an

Nachdem alle Ostschweizer Kantone der Empfehlung des Bundes bereits gefolgt sind, zieht auch der Kanton Schaffhausen nach. Neu gilt auch dort eine verkürzte Quarantänezeit von sieben statt wie bisher zehn Tagen.

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4. Januar 2022: Kanton Thurgau droht mit Alleingang bei Quarantäneregeln

Der Ostschweizer Kanton geht mit dem BAG auf Konfrontationskurs. Die neue Quarantäne-Empfehlung breche ein Versprechen während der Abstimmung zum Covid-Gesetz.

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4. Januar 2022: Nur noch sieben Tage lange Quarantäne im Kanton Glarus

Auch der Kanton Glarus hat die Corona-Quarantäneregeln gemäss der Empfehlung des Bundesamts für Gesundheit (BAG) angepasst. Personen, die Kontakt zu Infizierten hatten, müssen nur noch sieben Tage in Quarantäne und nicht mehr zehn. Ein Test ist für die Aufhebung der Quarantäne nicht erforderlich, wie die kantonale Task Force Covid-19 am Dienstag mitteilte.

In Quarantäne müssen Menschen, welche im gleichen Haushalt wie eine angesteckte Person wohnen oder engen Kontakt zu einer erkrankten Person hatten. Von der Quarantäne ausgenommen sind Menschen, bei welchen die vollständige Impfung oder die Booster-Impfung weniger als vier Monate zurückliegt. Das Gleiche gilt für Personen, die in den letzten vier Monaten von Covid-19 genesen sind.

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4. Januar 2022: Der Kanton Thurgau meldet 5'019 Neuansteckungen über die Feiertage und Neujahr

Im Kanton Thurgau haben sich seit dem 21. Dezember 2021 5'019 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Verstorben sind im gleichen Zeitraum 30 Personen. Aktuell sind 48 Personen im Spital, davon 14 auf der Intensivstation.

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4. Januar: Maskenpflicht für Kinder ab der ersten Klasse im Tessin

Das Tessin verhängt im Kampf gegen die Omikron-Variante neue Massnahmen. Bei Grossanlässen gilt neu «2G» sowie eine Maskenpflicht. Alle Personen sind zudem zum Sitzen verpflichtet, wie die Regierung mitteilt. Schüler müssen neu ab der 1. Klasse eine Maske tragen.

Mit den zusätzlichen Massnahmen will die Regierung die Ausbreitung der Omikron-Variante eindämmen, wie sie in einem am Dienstag verschickten Communiqué schreibt. Als Grossanlässe gelten Veranstaltungen mit über 1'000 Personen.

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4. Januar 2022: BAG meldet 20'742 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 20'742 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 15 neue Todesfälle und 109 Spitaleinweisungen. Es sind 61'328 Tests durchgeführt, die Positivitätsrate liegt bei 33,8 Prozent.

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4. Januar 2022: 125 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet seit dem Vortag 125 neue Corona-Ansteckungen. Verstorben ist im selben Zeitraum niemand. Aktuell befinden sich 15 Personen in Spitalbehandlung. Der 7-Tage-Durchschnitt liegt bei 120,1. 1'320 Personen befinden sich in Quarantäne.

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4. Januar 2022: 713 neue Ansteckungen im Kanton St.Gallen

Der Kanton Sankt Gallen meldet 713 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Zudem hat das Coronavirus seit gestern ein weiteres Todesopfer gefordert. 14 Corona-Erkrankte liegen im Kanton St.Gallen derzeit auf der Intensivstation.

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4. Januar 2022: Prüfungen an den Unis und FHs nur teilweise zuhause

Nicht alle Prüfungen könnten zuhause geschrieben werden, sagt die Vizerektorin der Universität Zürich Gabriele Siegert gegenüber dem SRF Regionaljournal. Deshalb finden die Semesterprüfungen teilweise trotz hohen Fallzahlen und Omikron vor Ort statt. Das habe auch mit Fairness zu tun. So könnten beispielsweise angehende Juristinnen und Juristen bei Fernprüfungen Hilfe aus dem Hintergrund erhalten.

Die Massnahmen würden die Studierenden vor Ansteckungen schützen. Es gelten 3G, Maskenpflicht und Abstandsregeln. Auch die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) führt Prüfungen vor Ort durch.

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4. Januar 2022: Grosse Nachfrage nach Booster-Impfung in Winterthur

Heute Dienstag eröffnet das neue Impfzentrum in Winterthur-Töss. Die Adresse ist nach dem Umzug beinahe dieselbe geblieben: Klosterstrasse 26 (anstatt 22 wie vorher). Die Termine am neuen Standort sind allerdings bereits bis zum 20. Januar mehrheitlich ausgebucht. Grund dafür ist die grosse Nachfrage nach Booster-Impfungen.

Trotz der kleineren Fläche von 1'200 Quadratmetern, früher warens dreimal mehr, könnten sie 2'500 Impfungen pro Tag durchführen, sagt Zentrumsleiter Thomas Kraft gegenüber dem Landboten. Grund dafür seien die kürzeren Wege am neuen Standort. Aktuell läuft noch der Antrag beim Kanton Zürich auf die Erlaubnis zur Impfung von Kindern. Es sei aber noch offen, ob Kinder in Winterthur in Arztpraxen oder im Zentrum geimpft würden.

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3. Januar 2022: Meiste der 4'000 Zürcher Termine für Kinderimpfungen vergeben

Rund 90 Prozent der bisher verfügbaren 4'000 Termine für die Corona-Kinderimpfung im Kanton Zürich sind vergeben. Die Gesundheitsdirektion hatte die Termine am Montagmorgen aufgeschaltet. Die Zürcher Gesundheitsdirektion bestätigte am Montagabend auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA eine Meldung des SRF-Regionaljournals Zürich-Schaffhausen.


Bei der Aufschaltung der Termine am Montagmorgen kam es wegen technischer Probleme zu Verzögerungen. Die Termine hätten um 8 Uhr freigeschaltet werden sollen. Doch es hatte bis 8:30 Uhr gedauert, wie die Gesundheitsdirektion über Twitter mitgeteilt hatte. 

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3. Januar 2022: Kanton Zürich meldet 8'388 Neuinfektionen innert 96 Stunden

Der Kanton Zürich meldet für die vergangenen 96 Stunden 8'388 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind rund 2'500 Fälle mehr als vor einer Woche. Zudem verzeichnet der Kanton sieben weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Zurzeit befinden sich 182 Personen wegen der Virusinfektion in Spitalbehandlung, davon 54 auf der Intensivstation.

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3. Januar 2022: Tessiner Regierungspräsident positiv auf Coronavirus getestet

Der Tessiner Regierungspräsident Manuele Bertoli ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er habe nur leichte Symptome und könne seine Arbeit von zu Hause aus fortführen, schreibt der Regierungsrat in einer am Montag verschickten Mitteilung. Bertoli habe sich testen lassen, nachdem er bei sich leichte Coronavirus-Symptome festgestellt habe. Der momentane Gesundheitszustand des Regierungspräsidenten sei als "gut" zu bezeichnen, schreibt die Regierung weiter. Bertoli befinde sich in Isolation, könne aber von zu Hause aus arbeiten.

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3. Januar 2022: Zürich, St.Gallen und beide Appenzell verkürzen Quarantäne

Die Quarantäneregelung bei Coronafällen wird in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und St.Gallen angepasst und vereinfacht. Auch der Kanton Zürich hat diesen Schritt offiziell bestätigt.  Neu dauert die Quarantäne nur noch sieben anstatt wie bisher zehn Tage.

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3. Januar 2022: BAG meldet 57'387 neue Fälle innerhalb von 96 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 96 Stunden 57'387 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Im Vergleich zur Vorwoche, als die Zahlen auch für 96 Stunden ausgewiesen wurden, sind das über 21'000 Fälle mehr. Gleichzeitig registrierte das BAG 57 neue Todesfälle und 278 Spitaleinweisungen. *

*In einer früheren Version wurden vom BAG nur die Zahlen für 72 Stunden ausgewiesen.

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3. Januar 2022: Mehrere Kantone starten mit Kinderimpfungen

Mehrere Kantone haben am Montag den Startschuss für die Kinderimpfungen gegen das Coronavirus gegeben. In verschiedenen Kantonen wurden entsprechende Impftermine freigeschaltet. Einzelne Kantone impfen bereits. Die Kantone Zürich, Uri und Graubünden haben am Montag Termine für Kinderimpfungen freigeschaltet. Ab Mittwoch können dann in den kantonalen Impfzentren St.Gallen und Rapperswil-Jona Kinder geimpft werden.

Ebenfalls ab Mittwoch können sich im Appenzell Ausserrhoden auch Fünf- bis Elfjährige gegen das Covid-19 impfen lassen. Die Impfungen werden in den Impfzentren in Herisau und Heiden durchgeführt.

Im Kanton Schaffhausen werden Kinder ab 8. Januar jeweils am Samstag im kantonalen Impfzentrum Charlottenfels geimpft.

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3. Januar 2022: 341 neue Fälle im Kanton Schaffhausen übers Wochenende

Der Kanton Schaffhausen meldet über das Wochenende 341 neue Corona-Ansteckungen. Seit Freitag ist niemand an Corona versrorben. Aktuell befinden sich 16 Personen in Spitalbehandlung. Zwei davon auf der Intensivstation. 

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3. Januar 2022: Zentralschweizer Kantone verkürzen die Dauer der Quarantäne

Die Zentralschweizer Kantone reduzieren die Dauer der Quarantäne für Menschen, die mit einer infizierten Person engen Kontakt hatten, von zehn auf sieben Tage. Damit folgen sie den Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG).

Die Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (ZGDK) tauschten sich am Montag über die Empfehlungen des BAG aus und beschlossen gemeinsam, die Quarantänedauer zu verkürzen, wie die ZGDK mitteilten. Die Isolationsdauer bleibe aber in der gesamten Zentralschweiz bei zehn Tagen.

Mit dieser Änderung sollten die Auswirkungen der Quarantänemassnahmen auf die Gesellschaft und die Wirtschaft abgemildert werden, heisst es weiter.

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3. Januar 2022: 1'315 neue Ansteckungen im Kanton St.Gallen übers Wochenende

Der Kanton Sankt Gallen meldet über das Neujahrs-Wochenende 1315 Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind gut 400 Fälle mehr als heute vor einer Woche. Zudem hat das Coronavirus am Wochenende ein weiteres Todesopfer gefordert. 15 Corona-Erkrankte liegen im Kanton St.Gallen derzeit auf der Intensivstation.

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3. Januar 2022: Party-Veranstalter mit Silvester-Feiern zufrieden

Die Veranstalter von Silvester-Events sind gemäss der Schweizer Club- und Bar-Kommission trotz der Corona-Massnahmen zufrieden mit den Partys. Allerdings sei es wegen der grossen Kontrollen zu langen Warteschlangen gekommen.

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3. Januar 2022: Flughafen Zürich-CEO rechnet auch für 2021 mit einem Verlust

Der Flughafen Zürich rechnet auch für das zweite Pandemiejahr mit tiefroten Zahlen. 2021 dürften etwa 10 Millionen Passagiere über Kloten geflogen sein. Das entspricht einem Drittel der Passagierzahlen vor Corona. Trotzdem rechnet der CEO nicht damit, dass der Flughafen auf Staatshilfe angewiesen sein wird.

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2. Januar 2022: Andrang auf Zürcher Testzentren

Nach den Feiertagen wollen sich offenbar viele Personen im Kanton Zürich auf das Coronavirus testen lassen. Beim Testzentrum beim Zürcher Stadtspital Triemli wurde am Sonntag nur eingelassen, wer online einen Termin vereinbart hatte. Hunderte Leute mussten deshalb abgewiesen werden, berichtet die SRF Tagesschau. Auch beim Drive-In Testzentrum in Dübendorf kam es demnach zu langen Schlangen. Die Zürcher Gesundheitsdirektion bestätigt gegenüber der Sendung die grosse Nachfrage nach Tests.

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2. Januar 2022: Auch SC Bern in Quarantäne

Die National-League-Partien des SC Bern am Sonntag in Biel und am Dienstag gegen die SCL Tigers müssen verschoben werden. Nachdem mehrere Spieler des SCB positiv auf das Coronavirus getestet wurden, stehen nicht mehr genügend Spieler zur Verfügung. Damit steht am Sonntag von ursprünglich fünf geplanten Spielen nur noch ZSC Lions - Fribourg-Gottéron im Programm.

Insgesamt ist damit mehr als die Hälfte der Mannschaften in der National League wegen zu vielen Corona-Fällen ausser Gefecht. Es sind dies neben dem SC Bern Davos, Zug, Lugano, Lausanne, Ajoie und die Rapperswil-Jona Lakers.

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2. Januar 2022:  Bundespräsident Ignazio Cassis hält die Lage in den Spitälern derzeit noch für bewältigbar

Ignazio Cassis hält die Lage in den Spitälern angesichts der Coronavirus-Pandemie derzeit noch für bewältigbar. «Kurzfristig müssen wir eine Überlastung der Intensivstationen verhindern. Stand heute ist die schweizweite Belegung der Intensivstationen mit circa 80 Prozent - die Hälfte davon Corona Patienten - noch zu managen», sagte Cassis dem SonntagsBlick. Man könne die Kapazitäten auf den Intensivstationen steigern, sollte dies nötig werden.

Der neue Bundespräsident äusserte sich besorgt um den Zusammenhalt im Land. «Ich sehe zu viel Streit und zu viel Intoleranz gegenüber Andersdenkenden.» Drohungen und Anfeindungen hätten zugenommen, was auch die Bundesräte betreffe. «Besonders in den sozialen Medien fliesst das Gift.»

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2. Januar 2022: Hat bald die halbe Schweiz Omikron?

In den nächsten Wochen könnte sich die halbe Schweiz mit der Omikron-Variante anstecken: Dieses Szenario hat Richard Neher, Mitglied der wissenschaftlichen Corona-Taskforce des Bundes, in der SonntagsZeitung skizziert. Voraussetzung dafür sei, dass sich das Virus im gleichen Tempo weiterverbreitet wie bisher. Zudem sind für Neher tägliche Fallzahlen von 30’000 «denkbar».Bereits Ende Januar könnte das Gröbste der Omikron-Welle vorüber sein. «Das Virus wird zwar nicht verschwinden und uns sicher auch im nächsten Winter beschäftigen. Aber nicht in dem Ausmass, dass es erneut zu einer Krise kommen wird.»

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1. Januar 2022: Kanton Zürich passt Quarantäneregeln den BAG-Empfehlungen an 

Auch der Kanton Zürich passt seine Quarantäne-regeln den Empfehlungen des Bundes an. Er verkürzt die Dauer der Corona-Quarantäne ab Montag von 10 auf 7 Tage, berichtet der Tagesanzeiger online. Zudem sollen Geboosterte und Personen, die vor weniger als vier Monaten doppelt geimpft wurden, nicht in Quarantäne müssen - Bereits sieben weitere Kantone haben die Quarantäne ebenfalls auf sieben Tage verkürzt.

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1. Januar 2022: Der EHC Kloten ist wegen zu vieler Covid-Fälle spielunfähig

Der EHC Kloten wird bis und mit 8. Januar keine Spiele in der Swiss League bestreiten können. Bei den Klotener fallen zu viele Spieler aus.

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1. Januar 2022: Kanton Zug passt Quarantäneregeln den BAG-Empfehlungen an

Auch der Kanton Zug folgt den Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und passt die Quarantäneregeln an. Die Dauer wird von zehn auf sieben Tage reduziert und in Quarantäne müssen nur noch Haushaltsangehörige und sehr enge Kontakte.

Ausgenommen von der Quarantäne sind Menschen, bei denen die vollständige Impfung oder die Auffrischungsimpfung weniger als vier Monate zurückliegt sowie Menschen, die in den letzten vier Monaten von Covid-19 genesen sind. Landammann Martin Pfister wünscht sich eine möglichst rasche Anpassung der Quarantäneregelung auf Bundesebene, um Verwirrung zu vermeiden, wie aus einer Mitteilung der Zuger Behörden hervorgeht.

Bereits vor Zug haben die Kantone Tessin, Genf, Basel-Stadt, Waadt, Wallis und Jura eine Verkürzung der Quarantänefrist gemäss den BAG-Empfehlungen beschlossen.

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Die Coronazahlen vom Dezember 2021 gibt es hier zum Nachlesen.

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Schongo Koch
am 14.01.2022 um 09:10
Die grosse Welle wird kommen.Nach der Pharmas, werde die Anwälte grosse Kassen machen. Der Bund wird riesige Millionen Schäden übernehme müssen. Das wird noch einmal so richtig teuer für uns.
Jocker
am 11.01.2022 um 13:16
Zum Artikel vom KSW (11.1.22): Selbsterhaltungstrieb lässt grüssen oder besser gesagt Verarschung der Bevölkerung. Liegt das Uni-Spital Zürich nun 20‘000 km oder eher 25 km entfernt? Oder wie kann es sonst sein, dass in Zürich 50 % wegen etwas anderm ins Spital eingeliefert werden und ins KSW nur 10 %? Hört endliche mit den Lügen auf (KSW). So oder so schätze ich, dass es eher 99 % sind, die wegen etwas anderem als dem „imaginären Käfer“ eingeliefert werden. Oder was war mit früheren Grippen?