Pull down to refresh...
zurück

Coronavirus-Ticker: Zwei Omikron-Fälle in der Schweiz nachgewiesen

In diesem Ticker informieren wir laufend über die neusten Entwicklungen in der Schweiz.

30.11.2021 / 19:35 / von: mma/sda/mle/cgr/jgu/nzu/jmi/lpe/pwa
Seite drucken Kommentare
4
Das Vakzin des US-Herstellers Moderna soll vorzugsweise nicht mehr an unter 30-Jährige geimpft werden. (Symbolbild: Keystone/DPA/BERND VON JUTRCZENKA)

Das Vakzin des US-Herstellers Moderna soll vorzugsweise nicht mehr an unter 30-Jährige geimpft werden. (Symbolbild: Keystone/DPA/BERND VON JUTRCZENKA)

65,47 Prozent der Bevölkerung sind gegen das Coronavirus geimpft. (Symbolbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

65,47 Prozent der Bevölkerung sind gegen das Coronavirus geimpft. (Symbolbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Im Kanton Zürich werden Personen, deren zweite Corona-Impfung auf den Tag genau ein halbes Jahr zurückliegt, per SMS oder Brief zur Booster-Impfung aufgeboten. (Symbolbild: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER)

Im Kanton Zürich werden Personen, deren zweite Corona-Impfung auf den Tag genau ein halbes Jahr zurückliegt, per SMS oder Brief zur Booster-Impfung aufgeboten. (Symbolbild: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER)

Vor allem für die Skigebiete könnte die Omikron-Variante zum Problem werden. (Symbolbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Vor allem für die Skigebiete könnte die Omikron-Variante zum Problem werden. (Symbolbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Die kantonalen Abstimmungsergebnisse zum Covid-19-Gesetz entsprechen ziemlich genau dem Grad der Durchimpfung: Je mehr Personen geimpft sind, desto höher ist der Ja-Anteil. (Bild: Keystone-SDA)

Die kantonalen Abstimmungsergebnisse zum Covid-19-Gesetz entsprechen ziemlich genau dem Grad der Durchimpfung: Je mehr Personen geimpft sind, desto höher ist der Ja-Anteil. (Bild: Keystone-SDA)

Eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung konnte dank den Einschränkungen während der Coronapandemie ihre finanziellen Verhältnisse aufbessern. (Symbolbild: Keystone/CHRISTIAN BEUTLER)

Eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung konnte dank den Einschränkungen während der Coronapandemie ihre finanziellen Verhältnisse aufbessern. (Symbolbild: Keystone/CHRISTIAN BEUTLER)

Bundespräsident Guy Parmelin ruft die Schweizer Bevölkerung erneut dazu auf sich impfen zu lassen. (Archivbild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Bundespräsident Guy Parmelin ruft die Schweizer Bevölkerung erneut dazu auf sich impfen zu lassen. (Archivbild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Unter anderem Reisende aus Grossbritannien müssen in der Schweiz einen negativen Test vorzeigen und in eine zehntägige Quarantäne. (Themenbild: Keystone/STEFFEN SCHMIDT)

Unter anderem Reisende aus Grossbritannien müssen in der Schweiz einen negativen Test vorzeigen und in eine zehntägige Quarantäne. (Themenbild: Keystone/STEFFEN SCHMIDT)

Das Bundesamt für Gesundheit schränkt die Einreise aus Südafrika massiv ein. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Das Bundesamt für Gesundheit schränkt die Einreise aus Südafrika massiv ein. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Das Bundesamt für Gesundheit meldet am Freitag 8032 neue Coronavirus-Infektionen. (Symbolbild: KEYSTONE/TI-PRESS/ALESSANDRO CRINARI)

Das Bundesamt für Gesundheit meldet am Freitag 8032 neue Coronavirus-Infektionen. (Symbolbild: KEYSTONE/TI-PRESS/ALESSANDRO CRINARI)

Die Fluggesellschaft Swiss will vorerst weiter nach Südafrika fliegen - trotz einer neuen Virusvariante. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Die Fluggesellschaft Swiss will vorerst weiter nach Südafrika fliegen - trotz einer neuen Virusvariante. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Die Nachfrage nach Auffrischimpfungen ist gross. (Symbolbild: Keystone/Martial Trezzini)

Die Nachfrage nach Auffrischimpfungen ist gross. (Symbolbild: Keystone/Martial Trezzini)

Die Nachfrage nach Auffrischimpfungen ist im Kanton Thurgau gross. Täglich registrieren sich 400 bis 600 Personen für die Booster-Impfung gegen das Coronavirus. (Symbolbild: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)

Die Nachfrage nach Auffrischimpfungen ist im Kanton Thurgau gross. Täglich registrieren sich 400 bis 600 Personen für die Booster-Impfung gegen das Coronavirus. (Symbolbild: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)

Die deklarierte Schutzwirkung der Klasse «FFP2» wird von den textilen Masken Heiq Viroblock vom Typ PM30 nicht erfüllt. (Bild: Eidgenössisches Büro für Konsumentenfragen)

Die deklarierte Schutzwirkung der Klasse «FFP2» wird von den textilen Masken Heiq Viroblock vom Typ PM30 nicht erfüllt. (Bild: Eidgenössisches Büro für Konsumentenfragen)

Der Booster ist erst sechs Monate nach der Zweitimpfung verfügbar. (Archivbild: Keystone/dpa/Sven Hoppe)

Der Booster ist erst sechs Monate nach der Zweitimpfung verfügbar. (Archivbild: Keystone/dpa/Sven Hoppe)

Corona-Protest in GenfKeystone

(Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Die Gratis-Tests könnten zurückkommen. (Symbolbild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Die Gratis-Tests könnten zurückkommen. (Symbolbild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Das BAG hat immer wieder mit technischen Störungen bei der Zertifikatsausstellung zu kämpfen. (Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)

Das BAG hat immer wieder mit technischen Störungen bei der Zertifikatsausstellung zu kämpfen. (Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)

Das Gesundheitspersonal wartet auf die dritte Impfung. (Symbolbild: Keystone/Christian Beutler)

Das Gesundheitspersonal wartet auf die dritte Impfung. (Symbolbild: Keystone/Christian Beutler)

Der Zuger Kantonsarzt Rudolf Hauri schliesst erneute Einschränkungen nicht aus. (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Der Zuger Kantonsarzt Rudolf Hauri schliesst erneute Einschränkungen nicht aus. (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Der grosse Run auf die Erstimpfung blieb in der Impfwoche aus. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Der grosse Run auf die Erstimpfung blieb in der Impfwoche aus. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Einige Konzerte wurden sabotiert. (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Einige Konzerte wurden sabotiert. (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Die Kinder wurden in die Isolation geschickt. (Symbolbild: pixabay.com/freepics)

Die Kinder wurden in die Isolation geschickt. (Symbolbild: pixabay.com/freepics)

Wirtschaftsprofessor Marius Büllhart will über eine Zusatzversicherung für Ungeimpfte diskutieren. (Symbolbild: KEYSTONE/AP/Roman Yarovitcyn)

Wirtschaftsprofessor Marius Büllhart will über eine Zusatzversicherung für Ungeimpfte diskutieren. (Symbolbild: KEYSTONE/AP/Roman Yarovitcyn)

Beim Konzert zur nationalen Impfwoche in Sitten könnte es zu einer Sabotage gekommen sein. (Archivbild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Beim Konzert zur nationalen Impfwoche in Sitten könnte es zu einer Sabotage gekommen sein. (Archivbild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Das BAG meldet am Donnerstag sechs weitere Corona-Todesfälle. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Das BAG meldet am Donnerstag sechs weitere Corona-Todesfälle. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Die Kantone sind offenbar noch nicht bereit, bald auch jüngere Menschen ein drittes Mal gegen Corona zu impfen. (Symbolbild: Keystone/KEYSTONE/Ti-Press/PABLO GIANINAZZI)

Die Kantone sind offenbar noch nicht bereit, bald auch jüngere Menschen ein drittes Mal gegen Corona zu impfen. (Symbolbild: Keystone/KEYSTONE/Ti-Press/PABLO GIANINAZZI)

Die Wirtsleute des Zermatter Restaurants bleiben vorerst in Haft. (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Die Wirtsleute des Zermatter Restaurants bleiben vorerst in Haft. (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Bundesrat Alain Berset stellt in Aussicht, die Gültigkeitsdauer von Corona-Zertifikaten von 12 auf 18 Monate zu verlängern. (Archivbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Bundesrat Alain Berset stellt in Aussicht, die Gültigkeitsdauer von Corona-Zertifikaten von 12 auf 18 Monate zu verlängern. (Archivbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

4
Schreiben Sie einen Kommentar

In unserem Coronavirus-Guide erfährst du, wie du dich vor einer Ansteckung schützen kannst und was du tun musst, wenn du Symptome bei dir bemerkst.

+++

Aktuelle Corona-Zahlen im Überblick:

30. November, Schweiz: 8'422 Fälle, 22 Todesfälle, 138 Spitaleinweisungen 

30. November, Zürich: 1'460 Fälle, 4 Todesfälle 

30. November, St.Gallen: 633 Fälle, 1 Todesfall 

30. November, Thurgau: 2'617 Fälle, 4 Todesfälle innerhalb einer Woche*

30. November, Schaffhausen: 69 Fälle, 2 Todesfälle 

*Der Kanton Thurgau meldet seine Corona-Zahlen neu nur noch jeden Dienstag.

Nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) erhielt die Armeeapotheke als Logistikzentrale bis am 19. November bislang 13'559'700 Impfdosen. Davon wurden bis am 25. November 11'718'358 Dosen verabreicht. 65,47 Prozent der Schweizer Bevölkerung sind bereits vollständig geimpft.

Stand der Impfungen in der Schweiz (Auf die Karte klicken):

(Die Karte wird jeden Dienstag und Freitag automatisch aktualisiert.)

+++

30. November 2021: Bund bestätigt: Zwei Omikron-Fälle in der Schweiz nachgewiesen

Der Verdacht hat sich bestätigt: Die gefährliche Omikron-Variante des Coronavirus ist erstmals in der Schweiz nachgewiesen worden. Betroffen sind zwei Personen, die miteinander in Verbindung stehen, wie das BAG am Dienstagabend mitteilte. Sie sind in Isolation.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hatte am Sonntag einen Verdachtsfall der Omikron-Variante gemeldet, der sich nun bestätigt hat. BAG-Direktorin Anne Lévy hatte am Montag von einer Person in Isolation gesprochen, alle ihre Kontaktpersonen seien in Quarantäne, auch jene, die genesen oder geimpft sind.

Aus immer mehr Ländern waren in den vergangenen Tagen Ansteckungen mit der als besonders gefährlich eingestuften neuen Coronavirus-Variante Omikron gemeldet worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte die Variante am Freitag aufgrund ihrer grossen Anzahl von Spike-Mutationen als «besorgniserregend» eingestuft. Omikron wurde zuerst in Südafrika nachgewiesen.

Aus unterdessen 23 Ländern müssen alle Personen beim Einsteigen (Boarding) in ein Flugzeug und bei der Einreise in die Schweiz einen negativen Covid-19-Test vorlegen und 10 Tage in Quarantäne gehen. Die Quarantäne gilt auch für Genesene und Geimpfte.

Der deutsche Impfstoffentwickler Biontech hat mit der Entwicklung eines Vakzins gegen die Omikron-Variante begonnen. Und auch der US-Impfstoffentwickler Moderna arbeitet an einer verbesserten Version seines Vakzins.

+++

30. November 2021: Bundesrat zieht Massnahmen-Schraube wieder an

Nach wochenlangem Zögern ist eine Verschärfung der nationalen Corona-Regeln für den Bundesrat nun doch kein Tabu mehr: Er schickt verschiedene Massnahmen in die Konsultation - darunter eine ausgedehnte Zertifikatspflicht im Privaten und eine generelle Maskenpflicht

+++

30. November 2021: 1'460 neue Fälle im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet am Dienstag 1'460 neue Coronafälle für die letzten 24 Stunden. Seit gestern sind vier Personen verstorben und vier mussten auf die Intensivstation verlegt werden. Aktuell werden 177 Corona-Patienten im Kanton Zürich behandelt, 27 davon sind ausserkantonale Patienten.

+++

30. November 2021: BAG meldet 8'422 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 8'422 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 52'625 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 16 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG 22 neue Todesfälle und 138 Spitaleinweisungen.

+++

30. November 2021: Baselland weitet Maskenpflicht auf alle öffentliche Innenräume aus

Der Kanton Baselland weitet wegen der angespannten epidemiologischen Lage die Maskentragpflicht auf alle öffentlich zugänglichen Innenräume aus. Die neue Verordnung gilt ab Mittwoch.

Namentlich gilt die Maskentragpflicht für alle öffentlichen Veranstaltungen in Innenräumen, auch wenn dort bereits eine Zertifikatspflicht gilt, wie die Regierung am Dienstag mitteilte. Masken müssen neu auch in Restaurationsbetrieben inklusive Bars und Clubs getragen werden. Dort dürfen sie lediglich zur Konsumation von Speisen und Getränken abgenommen werden.

Die Anpassung der kantonalen Covid-19-Verordnung sei in Absprache mit den Nachbarkantonen, insbesondere mit Basel-Stadt erfolgt, heisst es weiter. Sie entspreche auch dem Konzept «Mittelfristplanung Winter» der Gesundheitsdirektorenkonferenz.

Seit Montag bereits gilt im Kanton Baselland eine Maskentragpflicht für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Primarschulklasse. Und auf den 19. November hatte die Regierung eine Zertifikatspflicht für den Besuch von Spitälern sowie Pflegeheimen verfügt.

 

+++

30. November 2021: 2'617 neue Fälle im Kanton Thurgau innert einer Woche

Der Kanton Thurgau meldet am Dienstag 2'617 neu bestätigte Fälle innert einer Woche. Seit letztem Dienstag mussten 13 Personen hospitalisiert werden, vier sind verstorben. 

+++

30. November 2021: Roche-Tests erkennen Corona-Infektion mit Omikron-Variante sicher

Mehrere Tests des Schweizer Pharma- und Diagnostikkonzerns Roche erkennen nach Unternehmensangaben eine von der neuen Virus-Variante Omikron ausgelöste Covid-19-Infektion zuverlässig. Das hätten erste Analysen von verschiedenen PCR-, Antikörper- und Antigen-Tests bestätigt, wie Roche am Dienstag erklärte.

Roche zählte die verlässlichen Tests auf seiner Internetseite auf und will auch andere Tests in seinem Angebot auf ihre Vertrauenswürdigkeit untersuchen. Das Unternehmen gehe zwar davon aus, dass sie sicher funktionierten, wie es hiess. «Aber wir werden unsere Untersuchung abschliessen, bevor wir sie bestätigen.»

+++

30. November 2021: Kanton Solothurn verfügt Maskenpflicht für Veranstaltungen und Bars

Auch der Kanton Solothurn verschärft die Schutzmassnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Ab Mittwoch gilt eine erweiterte Maskentragepflicht in Innenräumen wie Restaurants und bei Anlässen mit mehr als 1000 Personen im Aussenbereich.

An öffentlichen Veranstaltungen, an Fach- und Publikumsmessen, in Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Tanzlokalen darf nur noch sitzend konsumiert werden, wie die Staatskanzlei Solothurn am Dienstag mitteilte.

Die vom Regierungsrat beschlossenen Verschärfungen sind mit den umliegenden Kantonen abgesprochen. Sollten sich die epidemiologische Lage und die Versorgungssituation in den Spitälern trotzdem weiter zuspitzen, sind weitergehende Beschränkungen nicht ausgeschlossen, wie es in der Medienmitteilung der Staatskanzlei hiess.

+++

30. November 2021: Post verschärft Corona-Massnahmen

Die Post fährt ihre Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie wieder hoch. Das spüren nun auch die Angestellten. Die bisherigen Schutzmassnahmen werden per 1. Dezember verstärkt, wie das Unternehmen auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP am Dienstag schrieb.

So empfehle das Unternehmen seinen Mitarbeitenden, dass sie im Homeoffice arbeiteten, wenn auch immer dies die jeweilige Arbeit und Funktion erlaubten. Sämtliche Weihnachtsanlässe habe die Post abgesagt und physische Sitzungen seien grundsätzlich nur noch mit maximal 5 Personen möglich, heisst es weiter.

Schliesslich verschärft das Unternehmen auch die Maskenpflicht. Die Mitarbeitenden an allen Standorten der Post seien verpflichtet, in den Innenräumen eine Maske zu tragen, auch wenn sie an ihrem Arbeitsplatz sitzen würden.

+++

30. November 2021: Appenzell Ausserrhoden weitet Testkapazitäten aus

Tägliche Angebote und längere Öffnungszeiten: Ab Mittwoch gibt es in Appenzell Ausserrhoden ein ausgebautes Angebot in den kantonalen Covid-Testzentren in Herisau und Heiden. Mit dieser Ausweitung der Testkapazitäten gibt es nun in allen drei Kantonsteilen ein tägliches Angebot. In Teufen ist ein Walk-In nur am Samstag möglich, wie die Kantonskanzlei am Dienstag mitteilte. An allen Standorten werden Personen mit und ohne Symptomen getestet. Allerdings müssen sich Personen mit Symptomen in jedem Fall zwingend anmelden.

+++

30. November 2021: Basel-Stadt verfügt Maskenpflicht für Veranstaltungen und Bars

Die Basler Regierung verfügt eine Maskentragpflicht für den Besuch von öffentlichen Veranstaltungen sowie von Bar- und Clubbetrieben. Die Massnahmen treten am Mittwoch in Kraft und werden vorerst bis 31. Januar 2022 gelten. Mit den Verschärfungen der Schutzmassnahmen reagiere man auf den ungebremsten Anstieg der Fallzahlen im Kanton und die wachsende Belastung der Spitäler, teilte die Regierung am Dienstag mit. Deshalb werde die Maskentragpflicht, die man bereits für die Schulen verfügt habe, nun ausgeweitet.

Neben der verfügten Maskentragpflicht für Veranstaltungen und Bar- und Clubbetrieben gilt gemäss Verordnung der Regierung neu auch, dass in Gastrobetrieben nur noch an Tischen sitzend konsumiert werden darf. Zudem müssen Veranstaltungen mit 300 bis 1000 Teilnehmenden ab dem 6. Dezember dem Gesundheitsdepartement gemeldet werden.

+++

30. November 2021: Zürich öffnet Gesuchsportal für Härtefall-Nachzügler

Weil der Bund voraussichtlich die Eingabefrist für Beiträge aus dem Covid-19-Härtefallprogramm verlängern wird, öffnet der Kanton Zürich bereits jetzt das Gesuchsportal für Unternehmen, die noch kein Gesuch eingereicht haben. Die Anträge werden laut Finanzdirektion vorerst provisorisch entgegen genommen. Derzeit schreibt die Covid-19-Härtefallverordnung des Bundes vor, dass Gesuche bis Ende 2021 geprüft und ausbezahlt sein müssen, wie die Finanzdirektion am Dienstag mitteilte. Der Kanton Zürich erwartet, dass die Frist so verlängert wird, dass ein Gesuch zwar bis zum 31.12.2021 eingereicht, aber noch nicht geprüft und ausbezahlt sein muss.

+++

30. November 2021: St.Galler SP-Fraktion fordert regelmässige Corona-Tests an Schulen

Die SP-Fraktion fordert von der St.Galler Regierung umgehend Massnahmen gegen die Covid-Pandemie, beispielsweise regelmässiges Testen an den Schulen. Der Kantonsrat erklärte die Interpellation am Dienstag für dringlich. Die Situation sei dramatisch, schreibt die SP-Fraktion. Die Covid-Fallzahlen im Kanton St.Gallen hätten Rekordwerte erreicht. Mit sofortigen Massnahmen bestehe Hoffnung, dass ein Lockdown wie in Österreich verhindert werden könne «und wir alle ein einigermassen normales gesellschaftliches Leben weiterführen können». Die Regierung muss nun Stellung zu einer Reihe von Vorschlägen nehmen. Dazu gehören repetitives Testen an den Schulen nach dem Vorbild des Kantons Graubünden, Maskenpflicht zusätzlich zur 3G-Pflicht oder die Wiedereinführung von Homeoffice, zumindest als Empfehlung.

+++

30. November 2021: Kanton Schaffhausen registriert 69 Neuansteckungen

Dem Kanton Schaffhausen wurden für die vergangenen 24 Stunden 69 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das sind elf Fäll eweniger als vor einer Woche. Zudem meldet der Kanton zwei wetiere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. 

+++

30. November 2021: Kanton St.Gallen meldet 633 Neuinfektionen

Dem Kanton St.Gallen wurden für die vergangenen 24 Stunden 633 Neuinfektionen gemeldet. Im Vergleich zur Vorwoche ist das ein Anstieg um 42 Fälle. Weiter meldet der Kanton einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus.

+++

30. November 2021: Hirslandengruppe meldet noch grosse Testkapazitäten

In der Schweiz sind für Coronatests nach Angaben der privaten Klinikgruppe Hirslanden weiterhin grosse Kapazitäten vorhanden. Die repetitiven Testungen im von der Klinik hervorgerufenen Programm "Together we test" für Betriebe und Schulen verliefen mengenmässig auf hohem Niveau, dank 17 angebundenen Labors bestehe aber keine Überlastung. Im Vergleich zu kantonalen Einzellösungen sei ein Lastausgleich zwischen den Labors möglich, teilte Hirslanden am Dienstag mit. Bei Bedarf könnten weitere Kapazitäten «zugeschaltet» werden.

Vergangene Woche wurden über die Klinikinitiative insgesamt 31'710 Pooltests und über 10'000 Einzel-Bestätigungstests ausgewertet. Die von den angeschlossenen Laboren zugesicherten Kapazitäten betragen insgesamt 28'250 Tests - pro Tag. Laut Hirslanden kumulierte sich bisher über die Hälfte des Wochen-Volumens jeweils auf die Tage Dienstag und Mittwoch (57 Prozent der wöchentlich durchgeführten Pooltests). Die Zeitdauer zwischen dem Eingang einer Probe im Labor und der Übermittlung des Resultats lag in der Regel bei unter 24 Stunden.

+++

29. November 2021: Auffrischimpfung ab sofort für alle ab 16 Jahren erhältlich

Auch mit dem Aufkommen der neuen Omikron-Variante des Coronavirus hat in der Schweiz weiterhin die Bekämpfung der Delta-Variante mit Impfungen erste Priorität. Ab Montag sind Corona-Auffrischimpfungen in allen Kantonen für Personen ab 16 Jahren erhältlich. 

«Wichtig ist zurzeit, dass wir die fünfte Welle der Ansteckungen brechen, die durch die Delta-Variante verursacht wird», sagte Anne Lévy, Direktorin des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) am Montag vor den Medien in Bern. Die Auffrischimpfung (Booster) wirke gegen diese Variante.

+++

29. November 2021: Ausserordentliche Bundesrats-Sitzung für Corona-Lagebeurteilung

Angesichts der neuesten Entwicklung der Corona-Pandemie trifft sich der Bundesrat am Dienstagmittag zu einer ausserordentlichen Sitzung. Die Landesregierung will eine Lagebeurteilung vornehmen und sich danach an die Öffentlichkeit wenden. 

Dies gab die Bundeskanzlei am Montagabend bekannt. Erst am Sonntagabend war ein erster Ansteckungsfall in der Schweiz mit der gefährlicheren Omikron-Variante bekannt geworden.

Der Bund hatte noch am Sonntag vier weitere Länder auf die Quarantäneliste gesetzt: Wer aus Angola, Australien, Dänemark oder Sambia in die Schweiz einreist, muss neu einen negativen Covid-19-Test vorlegen und zehn Tage in Quarantäne gehen.

+++

29. November 2021: Taskforce warnt vor Coronavirus-Variante Omikron

Die neue Coronavirus-Variante Omikron könnte sich auch in der Schweiz schneller ausbreiten als die Delta-Variante. Letztere bleibe aber noch bis Weihnachten bestimmend, sagte Taskforce-Chefin Tanja Stadler am Montag vor den Medien in Bern.

+++

29. November 2021: 2'953 neue Coronafälle im Kanton Zürich

Das Coronavirus hat im Kanton Zürich vier weitere Todesfälle gefordert. Zudem meldet die Gesundheitsdirektion über das Wochenende 2'953 neue Coronafälle. Das sind fast 700 Infektionen mehr als noch vor einer Woche. Vierzehn Coronaerkrankte mussten am Wochenende in ein Spital im Kanton Zürich gebracht werden.

+++

29. November 2021: Unter 30-Jährige sollen möglichst Biontech/Pfizer-Impfung erhalten

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt neu Personen unter 30 Jahren für die Grundimmunisierung vor allem den Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer (Cormirnaty). Diese Empfehlung haben das BAG und die Eidgenössische Kommission für Impffragen (Ekif) abgegeben.

Das Internetportal 20 Minuten berichtete am Montag über die angepasste Impfempfehlung vom Freitag. Nach BAG-Angaben erfolgte die Änderung aufgrund neuer Sicherheitsdaten aus internationalen Analysen zu Meldungen über Herzmuskelentzündungen. Das Vakzin des US-Herstellers Moderna sollte daher vorzugsweise nicht mehr an unter 30-Jährige geimpft werden.

Gemäss den aktuellen Meldedaten aus Deutschland kam es bei Personen im Alter von 12 bis 17 Jahren nach einer Impfung mit Moderna bei 6 von 100'000 Impfdosen zu einer Herzmuskel- oder Herzbeutelentzündung, bei Personen zwischen 18 und 29 Jahren in 7,5 Fällen.

Nach einer Impfung mit Biontech/Pfizer hingegen war dies sowohl bei Personen zwischen 12 und 17 Jahren als auch bei Personen zwischen 18 und 29 Jahren nur bei rund 3 Fällen auf 100'000 Dosen der Fall.

+++

29. November 2021: Basel-Stadt gibt Booster-Impfung für die breite Bevölkerung frei

Ab sofort können sich alle gegen Covid-19 geimpften Personen in Basel-Stadt für eine Auffrischimpfung anmelden. Die Booster-Dosis kann aber frühestens sechs Monate nach der Grundimmunisierung gespritzt werden. Impfstoff sei in genügendem Ausmass vorhanden, teilte das Basler Gesundheitsdepartement am Montag mit. Das betreffe auch die Kapazitäten im Impfzentrum im Basler Messezentrum. Bei der Terminvergabe behielten aber Personen über 65 Jahre und chronisch Kranke Vorrang vor der breiten Bevölkerung ab 16 Jahre.

+++

29. November 2021: Labors sind überlastet - Graubünden passt Testprogramme an

Graubünden hat die Corona-Massentests in Schulen und Betrieben in den letzten Wochen stark ausgeweitet. Nun können die Proben nicht mehr innert nützlicher Frist ausgewertet werden, weil die Labors überlastet sind. Der Kanton passt das Testprogramm daher an.

Ab sofort wird an den Schulen bis auf Weiteres nur noch einmal pro Woche getestet, wie der Kanton am Montag mitteilte. Zweimaliges Testen sei nur noch in Ausnahmefällen und in Absprache mit der Projektleitung der Schultestungen möglich.

Kinder und Erwachsene mit Symptomen sind aufgefordert, zu Hause zu bleiben und nicht an den Schultestungen teilzunehmen. Statt dessen sollen sie sich in einem Testcenter, einer Hausarztpraxis oder einer Apotheke testen lassen. Wenn in einer Schulklasse vier Personen positiv auf Corona getestet werden, muss die ganze Klasse für zehn Tage in Quarantäne gehen und erhält Fernunterricht.

+++

29. November 2021: BAG meldet 19'402 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 72 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 19'402 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 35 neue Todesfälle und 155 Spitaleinweisungen.

Vor einer Woche hatte das BAG über das Wochenende noch Meldungen über 14'590 bestätigte Coronavirus-Ansteckungen, 18 neue Todesfälle und 156 Spitaleinweisungen erhalten. Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zurzeit 77,2 Prozent. 25,4 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt.

+++

29. November 2021: Swiss und Edelweiss fliegen Südafrika weiter an

Laut der Webseite des Flughafens Zürich ist bislang aus der Schweiz keiner der Flüge nach Südafrika von Swiss oder Edelweiss gestrichen. «Die Strecke von und nach Johannesburg bedienen wir bis auf Weiteres. Voraussetzung ist die behördliche Genehmigung der Flüge», sagte ein Swiss-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur AWP.

Auch die Schweizer Behörden haben am Freitag die Ein- und Rückreiseregeln von und nach Südafrika angepasst. So dürfen nur noch Schweizer und Liechtensteiner Staatsbürger, respektive Fluggäste mit einer Aufenthaltsgenehmigung aus Südafrika zurücktransportiert werden. Jeder Fluggast muss ein negatives Covid-Testresultat sowie eine behördliche Genehmigung vorweisen.

In der Schweiz haben die Lufthansa-Töchter Swiss und Edelweiss neun Flüge pro Woche im Programm. Die Swiss fliegt einmal täglich in die südafrikanische Grossstadt Johannesburg und die Edelweiss steuert zweimal pro Woche die Metropole Kapstadt an.

+++

29. November 2021: Zürich verschickt Booster-SMS auf den Tag genau

Wer im Kanton Zürich für eine Booster-Impfung infrage kommt, bekommt ab heute Montag eine SMS. Die Nachrichten werden sechs Monate nach der zweiten Impfung verschickt - auf den Tag genau. Als Alternative zu den SMS werden auch Briefe verschickt. Erst wer eine solche Nachricht erhalten hat, kann sich für eine Auffrischungsimpfung anmelden, wie die Gesundheitsdirektion Zürich am Montag auf Anfrage mitteilte.

+++

29. November 2021: An den Schwyzer Schulen wird das Coronaschutzkonzept verschärft

In den Schulen im Kanton Schwyz gelten ab dem 1. Dezember verschärfte Coronaschutzmassnahmen. Für die Sekundarstufe II wird neu wieder eine Maskenpflicht eingeführt, auf den unteren Stufen wird diese nach einem Ausbruch verordnet, wie das Bildungsdepartement am Montag mitteilte. Die Maskenpflicht werde in der Volksschule nach einem positiven Testergebnis für die Schülerinnen und Schüler ab der 3. Klasse für rund 14 Tage gelten. Sie könne je nach Lage für eine bestimmte Klasse oder alle Klassen sowie nur für Innenräume oder für das ganze Areal verordnet werden. Ferner könnten Schulanlässe und Lager untersagt werden.

An den Mittelschulen und an den Berufsfachschulen müssen ab Mittwoch alle, die ein Schulgebäude betreten, eine Maske tragen. Für den eigentlichen Unterricht im Klassenverband kann die Maske abgenommen werden, sofern der notwendige Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Spezielle Vorschriften gelten im Sportunterricht und in Lektionen, bei den Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Klassen miteinander unterrichtet werden (etwa Freifächer).

+++

29. November 2021: Spital Thurgau erhöht Lohn

Das Spital Thurgau bedankt sich mit einer Lohnerhöhung bei seinen Mitarbeitern für die gute Arbeit während der Corona-Pandemie. Insgesamt sollen die Löhne im kommenden Jahr durchschnittlich um zwei Prozent erhöht werden, teilt das Spital Thurgau mit. Die Pflegenden und die pflegenahen Berufe erhalten eine Lohnerhöhung von knapp 4 Prozent. Weiter will das Spital Thurgau im kommenden Jahr insgesamt 130 neue Vollzeitstellen schaffen.

+++

29. November 2021: Kanton Schaffhausen registriert 225 Fälle übers Wochenende

Dem Kanton Schaffhausen wurden für die vergangenen 72 Stunden 225 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind 45 Fälle mehr als vor einer Woche. Zudem meldet der Kanton einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus.

+++

29. November 2021: Kanton St.Gallen meldet 1'727 Neuinfektionen übers Wochenende

Dem Kanton St.Gallen wurden für die vergangenen 72 Stunden 1'727 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Im Vergleich zu Vorwoche ist dies eine Zunahme um fast 400 Fälle. Zudem meldet der Kanton einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus. 

+++

29. November 2021: Schweiz Tourismus durch Omikron-Variante verunsichert

Schweiz Tourismus fordert wegen der neuen Coronavirus Variante Omikron rasch Klarheit. Jede Art von Verunsicherung sei für den Tourismus schädlich, sagt Markus Berger von Schweiz Tourismus gegenüber dem Tages-Anzeiger. Die Mutation verunsichere und das führe zu einer starken reduktion der Reiselust. Deshalb brauche es nun schnell Klarheit, welche Auswirkungen die Variante habe und welche Massnahmen dagegen ergriffen werden. Vor allem für die Skigebiete sei dies eminent wichtig.

++

29. November 2021: Erster Omikron-Coronavirus-Fall in der Schweiz wahrscheinlich

Nun hat wahrscheinlich auch die Schweiz den ersten Omikron-Coronavirus-Fall. Es handelt sich um «eine Person, die vor rund einer Woche aus Südafrika zurückgekehrt ist», wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Sonntagabend mitteilte. Eine Sequenzierung werde in den kommenden Tagen Gewissheit bringen.

+++

28. November 2021: Ergebnis für «Mass-Voll»-Bewegung um Rimoldi nicht legitim

Für die «Mass-Voll»-Bewegung um das Luzerner Aushängeschild Nicolas Rimoldi ist das Ergebnis der Abstimmung zum Covid-Gesetz aufgrund der «beispiellosen und massiven Unregelmässigkeiten nicht legitim und für uns nicht bindend».

In einer am Sonntag veröffentlichten Mitteilung nennt die Bewegung als erste Unregelmässigkeit die «manipulative und offensichtlich irreführende Fragestellung auf dem Abstimmungszettel». Zudem sei die Bürgerrechtsbewegung in «staatlich kontrollierten Medien» als «Impfgegner» diffamiert worden. Als dritte Unregelmässigkeit genannt wird «die Behinderung von Plakataktionen» und «der teilweise willkürliche Entzug» von Kundgebungs-Genehmigungen.

Man werde weiter gegen die «zynische Politik des Bundesrates» kämpfen. Für die Spaltung der Gesellschaft seien nicht die Kritiker der Corona-Massnahmen, sondern die Medien und die Politik verantwortlich. Deshalb werde sich die Bewegung nun namentlich gegen die Versuche des Bundesrats wehren, «mittels weiteren Zahlungen an Medienhäuser eine wohlwollende und unkritische Berichterstattung sicherzustellen».

+++

28. November 2021: Zustimmung zum Covid-Gesetz spiegelt ziemlich genau die Impfquote

Die kantonalen Ergebnisse zur Abstimmung über das Covid-Gesetz stimmen ziemlich genau mit den kantonalen Impfquoten überein. Die beiden Stände, die das Gesetz abgelehnt haben – Schwyz und Appenzell Innerrhoden – haben auch deutlich unterdurchschnittliche Impfquoten.

+++

28. November 2021: Knapp zwei Drittel der Stimmbevölkerung stimmen Covid-19-Gesetz zu

Inmitten einer neuen Corona-Welle stützt die Stimmbevölkerung die Pandemiepolitik des Bundesrats und des Parlaments erneut. Rund 62 Prozent haben ein Ja zum Covid-19-Gesetz in die Urne gelegt. Die Zustimmung ist in der aufgeheizten Atmosphäre seit Juni noch gestiegen.

+++

28. November 2021: Dank Pandemie bessere finanzielle Verhältnisse

Trotz Corona-Pandemie hat sich die finanzielle Situation der Schweizer Bevölkerung in den letzten zwei Jahren eher verbessert. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Intervista im Auftrag der Migros Bank hervor, die der SonntagsBlick veröffentlicht hat. Während jede zweite befrage Person angab, finanziell besser dazustehen als vor Ausbruch der Krise, beklagten nur 17 Prozent eine Verschlechterung. Diese überraschende Entwicklung dürfte damit zusammenhängen, dass sich die Bevölkerung während der Pandemie eingeschränkt habe. Man gehe weniger ins Restaurant, ins Kino oder an Grossanlässe.

+++

28. November 2021: Eine Mehrheit spricht sich für Impfpflicht aus

Gemäss einer repräsentativen Umfrage des SonntagsBlicks ist eine deutliche Mehrheit von 62,8 Prozent der Schweizer Bevölkerung dafür, das Regime gegenüber ungeimpften Personen zu verschärfen. Knapp zwei Drittel der befragten Personen sprachen sich dafür aus, die 2G-Regel - Teilnahme am öffentlichen Leben nur für Geimpfte und Genesene - einzuführen. Eine Impfpflicht begrüssen 53 Prozent. Gar 69 Prozent würden es begrüssen, wenn Pflegerinnen und Pfleger zur Immunisierung gezwungen würden. Rechtlich wäre ein solcher Schritt auf Basis des Epidemiengesetzes schon heute möglich. Chancenlos wäre ein Lockdown. Nur knapp jeder Fünfte kann sich für einen Stillstand erwärmen.

+++

28. November 2021: Bundespräsident streicht Wichtigkeit der Impfung hervor

Bundespräsident Guy Parmelin richtet sich vor dem Hintergrund der neu entdeckten Coronavirus-Variante Omikron mit einem Appell an die Bevölkerung. Es gelte nun, noch mehr und noch schneller zu impfen. Gerade die Booster-Impfung sei für jene, die vor mehr als sechs Monaten zum zweiten Mal geimpft worden seien, jetzt sehr wichtig, sagte Parmelin gegenüber der SonntagsZeitung. Der Bundespräsident forderte insbesondere die Südafrika-Rückkehrer zur Vorsicht auf. Er verlange, dass diese Personen sich in Quarantäne begäben. So solle verhindert werden, dass die neue Corona-Variante rasch und breit in der Schweiz eingeschleppt werde.

+++

28. November 2021: «Die neue Virusvariante wird in die Schweiz kommen»

Die Chefin der wissenschaftlichen Taskforce, Tanja Stadler, ist überzeugt, dass die neue Corona-Mutation Omikron früher oder später auch den Weg in die Schweiz finden wird. Die Schweiz verfüge über ein Zeitfenster, das sie nutzen müsse, um sich vorzubereiten, sagte Stadler in einem Interview mit der NZZ am Sonntag. Wie gefährlich das mutierte Virus sei, lasse sich noch nicht abschätzen. Bekannt sei, dass sich genesene und geimpfte Personen mit der neuen Variante angesteckt hätten. Und das Omikron sich in Gebieten durchgesetzt habe, wo die Delta-Variante vorherrschend gewesen sei. Es gelte nun, die Delta-Variante in den Griff zu bekommen, bevor allenfalls Omikron die Schweiz vor noch grössere Herausforderungen stelle.

+++

27. November 2021: Bund setzt weitere Länder auf die Quarantäneliste

Beim Einsteigen (Boarding) in ein Flugzeug und bei der Einreise in die Schweiz aus Grossbritannien, den Niederlanden, Tschechien, Ägypten und Malawi müssen alle Personen einen negativen Covid-19-Test vorlegen und 10 Tage in Quarantäne. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Samstagabend über den Kurznachrichtenkanal Twitter mit.

+++

27. November 2021: Bund ruft Flugpassagiere aus Südafrika per SMS zu Corona-Test auf

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat wegen der neuen besorgniserregenden Virusvariante in Zürich ankommende Flugpassagiere aus Südafrika zu Tests aufgefordert. Die Leute sollten sich demnach umgehend auf das Coronavirus testen lassen.

+++

27. November 2021: Neue Corona-Variante soll sich bereits in der Schweiz verbreiten

Erste europäische Länder melden Verdachtsfälle bei der neuen Corona-Variante Omikron. Auch in der Schweiz dürfte die Mutation schon angekommen sein - oder bald kommen. Das sagte der Basler Kantonsarzt Thomas Steffen in einem Interview mit dem Blick TV. Es bleibe zu klären, ob sich das Virus stärker ausbreite als die Delta-Variante oder diese gar verdränge. Darüber dürfte in den nächsten Tagen mehr bekannt werden. Die Verbreitung liesse sich mit Booster-Impfungen allenfalls verzögern. Man müsse ferner bei der Verbreitung des Virus genau hinschauen und die Dynamik erfassen.

+++

27. November 2021: Der Kanton St.Gallen verschärft seine Corona.Massnahmen

St.Gallen weitet seine Massnahmen gegen das Coronavirus aus. Ab Montag gilt für Besuchende von St.Galler Pflegeheimen und Spitälern eine 3-G-Pflicht. Alle Besuchende müssen also geimpft, genesen oder getestet sein. Zudem fordert die St.Galler Regierung laut einer Mitteilung strengere Zertifikatskontrollen in der Gastronomie. Ab nächster Woche will der Kanton St.Gallen mit Vertretenden seiner Nachbarkantone zusammensitzen, um in der ganzen Ostschweiz möglichst einheitliche Massnahmen zu beschliessen.

+++

26. November 2021: Auffrischungsimpfung im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich will ab Montag Personen unter 65 Jahren per Brief oder SMS kontaktieren, für die eine Auffrischimpfung infrage kommt. Weiter hebt der Kanton in einer Mitteilung hervor, dass die Booster-Impfung vor allem für vulnerable Personen zentral sei. Bereits jetzt könnten besonders gefährdete Personen und das Gesundheitspersonal Termine buchen. Ab dem Montag werde man mittels SMS oder Brief aktiv auf alle Personen über 16 zugehen, deren letzte Impfung mindestens ein halbes Jahr zurückliege. Voraussetzung für eine Terminbuchung ist, dass die betreffende Person im kantonalen Impftool registriert ist.

+++

26. November 2021: Schweiz verschärft Einreiseregeln für Region Südafrika

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) verschärft die Einreseregeln für die Region Südafrika und andere Länder mit der neuen Virusvariante B.1.529. Die Virusvariante gibt Anlass zur Sorge, heisst es in der Mitteilung. Es besteht die Möglichkeit, dass die bisherigen Impfstoffe weniger wirksam sind. Um die Verbreitung der neuen Variante in der Schweiz nach Möglichkeit zu verhindern oder zumindest zu verlangsamen. So werden alle direkten Flüge aus der Region des südlichen Afrikas verboten. Bei der Einreise aus der Region Südafrika, aus Hongkong, Israel und Belgien müssen zudem alle Personen ab 26.11.2021, 20 Uhr, einen negativen Covid-19-Test vorlegen und sich für 10 Tage in Quarantäne begeben. Eine Einreise aus diesen Ländern ist für Personen, die nicht Schweizer Bürgerinnen oder Bürger sind oder über eine Aufenthaltsgenehmigung in der Schweiz oder im Schengenraum verfügen, nicht mehr möglich.

+++

26. November 2021: Neue Corona-Variante in Belgien aufgetaucht

Belgien hat einen ersten Fall mit der neuen, zunächst im südlichen Afrika festgestellten Corona-Variante B.1.1.529 registriert. Das gab der belgische Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke bei einer Pressekonferenz am Freitag bekannt.

Der belgische Premierminister Alexander De Croo kündigte anschliessend laut der Nachrichtenagentur Belga Beschränkungen für Einreisende aus Ländern im südlichen Afrika an. Es sei Vorsicht erforderlich, aber keine Panik, sagte Vandenbroucke.

Bei dem Fall mit der neune Variante handele es sich um eine ungeimpfte Person, sagte Vandenbroucke. Die Zeitung "Le Soir" berichtete, es handele sich um eine Frau, die aus Ägypten über die Türkei nach Belgien gereist war und sich nicht im südlichen Afrika aufgehalten hatte. Es ist noch nicht bekannt, ob die neue Variante tatsächlich gefährlicher ist als bisherige Varianten.

+++

26. November 2021: Swissmedic lässt Booster-Impfung mit Moderna zu

Das Heilmittelinstitut Swissmedic hat die Auffrischimpfung mit dem Impfstoff von Moderna für Erwachsene ab 18 Jahren zugelassen. Swissmedic passte die Arzneimittelinformation entsprechend an. Wie Swissmedic mitteilte, können mit dem neu zugelassenen Moderna-Impfstoff ab sofort alle Erwachsenen mindestens sechs Monate nach der zweiten Impfung eine Auffrischung mit einer halben Dosis erhalten.

+++

26. November 2021: Empfehlung für Booster-Impfung für unter 65-Jährige

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Eidgenössische Kommission für Impffragen (Ekif) empfehlen neu offiziell die Auffrischungsimpfung für die unter 65-Jährigen. Damit solle der individuelle Schutz vor Ansteckung gestärkt und die Übertragung und Verbreitung des Virus in der aktuellen epidemischen Lage gebremst werden.

+++

26. November 2021: Kanton Zürich meldet 1'636 Neuansteckungen

Der Kanton Zürich meldet für die vergangenen 24 Stunden 1'636 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Weiter meldet der Kanton einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Dazu meldet die Zürcher Gesundheitsdirektion, dass aktuell 159 Personen hospitalisiert sind, 37 davon auf der Intensivstation.

+++

26. November 2021: St.Gallen und Ausserrhoden starten Booster-Kampagne

Die Kantone St.Gallen und Ausserrhoden starten ihre Kampagne für eine Booster-Impfung. Im Kanton St.Gallen können sich alle über 16-Jährigen ab sofort für die Corona-Auffrischungsimpfung anmelden. Voraussetzung ist, dass die letzte Impfung mehr als sechs Monate zurückliegt. Appenzell Ausserrhoden bietet den Booster für alle ab dem 1. Dezember an.

+++

26. November 2021: 8032 Neuinfektionen innerhalb der vergangenen 24 Stunden

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldet für die letzten 24 Stunden 8032 Coronavirus-Ansteckungen. 58'386 Tests wurden durchgeführt, daraus ergibt sich eine Positivitätsrate von 13.8 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG zwölf neue Todesfälle und 106 Spitaleinweisungen.

+++

26. November 2021: BAG prüft Lage rund um Coronavariante aus Südafrika

Nachdem mehrere Staaten und die EU wegen einer neuen möglicherweise gefährlicheren Coronavirus-Variante aus dem südlichen Afrika die Flugreisen eingeschränkt haben, analysiert das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Lage. Massnahmen ergriff es noch nicht. Das erklärt das BAG auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die Fluggesellschaft Swiss wiederum erklärt gegenüber der Nachrichtenagentur AWP, dass sie vorerst nicht vorhat, ihre Flüge nach Südafrika einzustellen.

+++

26. November 2021: Ein neuer Todesfall im Kanton Schaffhausen 

Der Kanton Schaffhausen meldet 81 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus innerhalb der letzten 24 Stunden. Weiter ist eine Person an den Folgen einer Infektion gestorben. Hospitalisiert sind zurzeit 10 Personen im Kanton. Fast 950 Personen befinden sich in Quarantäne.

+++

26.November 2021: 676 neue Fälle im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet 676 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus innert 24 Stunden. Eine Person ist in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Im Kanton sind zurzeit 78 Patienten in Zusammenhang mit dem Coronavirus im Spital. Sieben davon auf der Intensivstation. 

+++

26. November 2021: Booster bald für die breite Bevölkerung zugänglich

Die dritte Impfung könnte in der Schweiz bald für die breite Bevölkerung zugänglich sein. Schon am Freitag könnten die Empfehlungen für den Booster angepasst werden, dies zeigen Recherchen von CH Media. Mit einer Anpassung dürften sich alle Personen ab 16 Jahren ein drittes Mal gegen Corona impfen lassen. Dies sofern ihre zweite Impfung mindestens ein halbes Jahr zurückliegt.

+++

26. November 2021: Rudolf-Steiner-Schulen befürworten Corona-Massnahmen des Bundes

Der Verband stehe hinter den Massnahmen von Bund und Kantonen zur Eindämmung des Coronavirus. Er begrüsse de Impfungen gegen Covid-19 und grenze sich von Impfgegner und Massnahmen-Verweigerern ab. Anfangs November musste die Rudolf-Steiner-Schule vorübergehend schliessen. Grund dafür ist ein Corona-Ausbruch an der Privatschule.

+++

25. November 2021: Guy Parmelin warnt Kantone mit Brief

Bundespräsident Guy Parmelin warnt die Kantone in einem vierseitigen Brief vor einer Eskalation der Coronakrise. Die Spitäler sollen auf eine sehr hohe Belastung vorbereitet werden, heisst es darin, berichtet der Tages-Anzeiger online. Gleichzeitig erklärt der Bundespräsident erneut, dass der Bundesrat vorläufig keine nationale Massnahmen ergreifen will. Dies sei erst eine Möglichkeit, wenn die Kantone ihre Möglichkeiten ausgeschöpft hätten, heisst es in dem Schreiben.

+++

25. November 2021: Kanton Zürich meldet 1'094 Neuansteckungen

Der Kanton Zürich meldet für die vergangenen 24 Stunden 1'094 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Damit bleiben die Zahlen im Vergleich zur Vorwoche in etwa gleich. Weiter meldet der Kanton vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

+++

25. November 2021: Auch Luzern «boostert» ab sofort alle ab 16 Jahren

Das Luzerner Kantonsspital (Luks) bietet ab sofort an den drei Standorten Luzern, Wolhusen und Sursee Auffrischungs-Impfungen gegen das Coronavirus an für alle ab 16 Jahren. Vorerst können sich nur jene Personen anmelden, die mit dem Impfstoff von Pfizer/Biontech geimpft wurden. Weil die Zulassung von Swissmedic für Booster-Impfungen mit dem Impfstoff von Moderna noch ausstehend ist, müssten sich diese im Kanton Luzern noch gedulden, teilte das Luks am Donnerstag mit. Der Kanton Zug bittet auch mit Moderna Geimpfte zur Auffrischung, die sich mit einem sogenannten «Off-Label-Use» einverstanden erklären müssen.

+++

25. November 2021: Kanton Zug bietet Booster-Impfungen für alle ab 16 Jahren an

Im Kanton Zug können sich ab Montag alle ab 16 Jahren eine Auffrischungs-Impfung gegen das Coronavirus spritzen lassen. Der Kanton weitet das Angebot entsprechend aus, Anmeldungen sind ab sofort möglich. Wie andere Kantone auch startet der Kanton Zug mit der Booster-Impfung für alle Altersklassen, wie die Gesundheitsdirektion am Donnerstag mitteilte. Das sei möglich, weil sich bereits 6000 über 65-Jährige ein drittes Mal hätten impfen lassen. Vorerst beschränkt sich das Angebot auf Zugerinnen und Zuger. Die Auffrischungs-Impfungen werden im Impfzentrum in Baar ZG durchgeführt, das dafür die Öffnungszeiten verlängert und die Kapazitäten ausbaut.

+++

25. November 2021: Kanton Zürich führt Maskenpflicht ab der 4. Klasse ein

Auch der Kanton Zürich verschärft die Coronamassnahmen an den Schulen. Ab dem 1. Dezember gilt für alle Schülerinnen und Schüler ab der 4. Klasse sowie alle Lehrpersonen die Maskenpflicht.

+++

25. November 2021: Stadt Schaffhausen will KSS mit einer halben Million Franken unterstützen

Die Stadt Schaffhausen will der Freizeitanlage KSS finanziell unter die Arme greifen. Der Stadtrat schlägt vor, dem KSS eine halbe Million Franken zu zahlen. Mit dem Geld sollen die Verluste aufgefangen werden, welche die KSS wegen der Coronakrise eingefahren hat. Das letzte Wort hat das Stadtparlament. Die KSS beinhaltet ein Freibad, Hallenbad und eine Eisbahn.

+++

25. November 2021: Kanton Wallis führt Zertifikatspflicht für Spitalbesucher ein

Im Kanton Wallis wird das Covid-Zertifikat für Besucherinnen und Besucher von Spitälern, Alters- und Pflegeheimen ab Montag obligatorisch. Der Kanton Wallis ergreift «angesichts der besorgniserregenden epidemiologischen Situation neue Massnahmen, um die Ausbreitung von Covid-19 einzudämmen». So müssen im Wallis ab dem nächsten Montag die Besucherinnen und Besucher von Spitälern, Kliniken, Alters- und Pflegeheimen, Tagesheimen und sozialen Einrichtungen im Erwachsenenbereich zwingend ein COVID-19-Zertifikat vorweisen, das bestätigt, dass sie geimpft, geheilt oder negativ getestet sind. Zudem werden in den Schulen die wöchentlichen Wiederholungstests auf der Sekundarschulstufe wieder eingeführt.

+++

25. November 2021: BAG meldet 8'042 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 8'042 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 56'275 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 14,3 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG 27 neue Todesfälle und 88 Spitaleinweisungen. Die Positivitätsrate entspricht 14,3 Prozent.

+++

25. November 2021: Auffrischimpfungen für unter 65-Jährige bald auch im Kanton Thurgau möglich

Personen ab 65 Jahren erhalten im Kanton Thurgau noch bis Sonntagabend exklusiv Termine für Auffrischimpfungen. Ab kommenden Montag werden die Impftermine sukzessive auch für jüngere Personengruppen geöffnet, wie der Kanton am Donnerstag mitteilte. Die Nachfrage nach Booster-Impfungen gegen das Coronavirus ist gross: Im kantonalen Impfzentrum in Weinfelden sind zehn Impfspuren in Betrieb, vergangene Woche erhielten etwa 5800 Personen eine Auffrischimpfung, wie es im Communiqué weiter heisst. Gleichzeitig registrieren sich täglich 400 bis 600 Personen für einen dritten Impftermin.

+++

25. November 2021: Kanton Schaffhausen meldet 86 Neuinfektionen

Dem Kanton Schaffhausen wurden für die vergangenen 24 Stunden 86 neue Coronafälle gemeldet worden. Das sind fünf Fälle weniger als vor einer Woche. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus meldet der Kanton keine.

+++

25. November 2021: Maskenpflicht für St.Galler Schülerinnen und Schüler

Der Kanton St.Gallen reagiert auf die steigenden Coronafallzahlen. Ab Freitag gelten verschärfte Coronamassnahmen an den Schulen. Der Bildungsrat verfügt erneut die Maskenpflicht.

+++

25. November 2021: Gesundheitskosten schiessen 2021 in die Höhe

Die Gesundheitsausgaben steigen laut Prognose dieses Jahr aufgrund der Coronapandemie um 7,3 Prozent auf 91 Milliarden Franken. Die Konjunkturforschungsstelle der ETH (KOF) hatte 2020 noch eine Zunahme von 3,3 Prozent vorausgesagt. Auf Staatsseite schlagen vor allem die Kostenübernahme der Coronatests und der Coronaimpfung zu Buche, wie die KOF am Donnerstag mitteilte. Aber auch die privaten Haushalte haben mit einem Gesundheitskostenwachstum zu kämpfen: Das liegt grösstenteils an den nicht vom Bund übernommenen Coronatests.

+++ 

25. November 2021: 811 neue Fälle im Kanton St.Gallen

Der Kanton Zürich meldet 811 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus innert 24 Stunden. Zwei Personen sind in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Im Kanton sind zurzeit 78 Patienten in Zusammenhang mit dem Coronavirus im Spital.

+++

25. November 2021: Zertifikats-Kontrollen verursachen hohe Kosten an Zürcher Hochschulen

An den Hochschulen im Kanton Zürich gilt die 3G-Regel. Die Kontrollen der Zertifikate kosten die ZHAW über 400’000 Franken im Monat.

+++

25. November 2021: Antikörpertests sind beliebt

Seit gut einer Woche gibt es in der Schweiz ein Zertifikat für positive Antikörpertests. Die Nachfrage sei enorm, obwohl die Tests teuer sind, heisst es  in einem Artikel des Tagesanzeigers. Die Kosten muss man nämlich selber übernehmen. Fällt der Test positiv aus bekommt man dafür ein Zertifikat, welches 3 Monate gültig ist. Wegen der grossen Nachfrage, gibt es vielerorts keine Kapazitäten mehr bis Mitte Dezember.

+++

24. November 2021: Gesundheitsdirektoren fordern Diskussion über nationale Massnahmen

Die Kantone tun im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie, was sie können. Die Gesundheitsdirektorenkonferenz bezweifelt aber, ob das ausreicht. Sie verlangt eine Diskussion über nationale Massnahmen, und zwar mit Vorlaufzeit. Die FDP ruft nach einem Booster-Turbo. Die SVP will verschärfte Massnahmen bekämpfen.

+++

24. November 2021: Bis zu sechs Mal mehr Fälle in am meisten betroffenen Kantonen

Die am meisten betroffenen Kantone weisen zur Zeit bis zu sechs Mal mehr bestätigte Corona-Fälle auf als die am wenigsten betroffenen. Das sagte Innenminister Alain Berset am Mittwoch vor den Medien. Das Gleiche gelte auch für die Hospitalisierungen. Deshalb seien in der jetzigen Situation kantonale Massnahmen am besten geeignet. Die betroffenen Kantone könnten auch am besten abschätzen, was zu tun sei, sagte Berset. Das bedeute auf der anderen Seite auch, dass diese Massnahmen besser akzeptiert würden, wenn sie in einem regionalen Kontext verankert seien. Die Massnahmen, die getroffen werden können, ohne dass man von einem Flickenteppich sprechen müsse, seien Masken in den Schulen oder im öffentlichen Verkehr, die Ausweitung des Zertifikatspflicht in Altersheimen, die Ausweitung der Spitalkapazitäten oder mögliches Homeoffice. Es habe sich gezeigt, dass es eine grosse Korrelation zwischen der Impfquote und der Anzahl Fälle gebe. Das weise auf die Effektivität der Impfungen hin, sagte Berset weiter.

+++

24. November 2021: Kanton Zürich meldet 1'499 Corona-Fälle

Der Kanton Zürich registriert für die vergangenen 24 Stunden 1'499 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das sind über 500 Fälle mehr als vor einer Woche. Zudem meldet der Kanton vier neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. 

+++

24. November 2021: Kanton Zürich eröffnet zusätzliche Booster-Impfzentren

In Zürich-Oerlikon und Bülach öffnen auf Anfang Dezember zwei Corona-Impfzentren, in der sich Impfwillige die Booster-Impfung verabreichen lassen können. Andere Impfzentren im Kanton erweitern ihre Öffnungszeiten und werden neu sieben Tage die Woche offen sein.

+++

24. November 2021: Bundesrat will weiterhin keine schärferen nationalen Corona-Regeln

Trotz kritischer Lage, verschiedener Appelle aus der Wissenschaft und Lockdowns im Ausland will der Bundesrat weiterhin nichts von einer schweizweiten Verschärfung der Corona-Massnahmen wissen. Er nimmt dafür erneut die Kantone in die Verantwortung.

+++

24. November 2021: Schaffhauser Polizei nimmt Zertifikatsfälscher fest

Die Schaffhauser Polizei hat mehrere Personen wegen Vermittlung und Verkauf von gefälschten Impfzertifikaten festgenommen. Darunter ist auch ein Mitarbeiter des Kantonalen Impfzentrums.

+++

24. November 2021: Mehrheit der Unternehmen ist zufrieden mit dem Standort Winterthur

Drei Viertel aller Unternehmen sind mit dem Standort Winterthur zufrieden. Dies zeigt die neuste Unternehmensbefragung des House of Winterthur. Neben dem weiteren Verlauf der Pandemie beschäftigt die Unternehmen auch der Mangel an Fachkräften.

+++

24. November 2021: BAG meldet 8'585 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 8'585 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 56'160 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 15,3 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG 17 neue Todesfälle und 103 Spitaleinweisungen. 

+++

24. November 2021: Hohe Fallzahlen im Thurgau, aber weniger Corona-Patienten im Spital als 2020

Im Kanton Thurgau befinden sich derzeit 36 Corona-Patientinnen und -Patienten in den Spitälern, davon sechs auf den Intensivstationen. Vor einem Jahr waren es rund doppelt so viele, wie Gesundheitsdirektor Urs Martin (SVP) am Mittwoch im Grossen Rat sagte. Die Fallzahlen gehen aktuell «regelrecht durch die Decke», wie Martin erklärte. Die Auslastung der Spitäler sei aber vergleichsweise tief. Von den 36 Corona-Patientinnen und -Patienten in den Spitälern seien zwei geimpft. Die sechs Personen auf den Intensivstationen seien alle ungeimpft. Vor einem Jahr waren laut dem Gesundheitsdirektor 74 Personen wegen Corona hospitalisiert, davon 19 auf den Intensivstationen. Die Thurgauer Regierung beobachte die Lage eng und stehe im Kontakt mit den Nachbarkantonen, sagte Martin. Das Ziel sei, allfällige Massnahmen unter den Kantonen abzustimmen.

+++

24. November 2021: Kanton Schaffhausen registriert 79 Neuinfektionen

Im Kanton Schaffhausen wurden für die vergangenen 24 Stunden 79 Neuansteckungen mit dem Coronavirus registriert. Das sind 17 Fälle mehr als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine weiteren gemeldet.

+++

24. November 2021: Kanton St.Gallen meldet 902 Neuinfektionen

Der Kanton Sankt Gallen meldet innerhalb der letzten 24 Stunden 902 neue Coronavirus-Fälle. Das sind knapp 300 mehr als noch vor einer Woche. Seit gestern musste zudem eine weiterer Todesfall im Zusammenhang mit der Virus-erkrankung registriert werden. 

+++

24. November 2021: Appenzell Ausserrhoden verpflichtet alle Schulen zu präventiven Corona-Tests

Das Departement Bildung und Kultur erweitert die Coronamassnahmen und verpflichtet die Schulträger im Kanton, an allen Ausserrhoder Volksschulen Covid-19-Speicheltests durchzuführen. Die Teilnahme ist für Lernende und Mitarbeitende der Schulen kostenlos und freiwillig. Es wird mit einer breiten Teilnahme gerechnet.

+++

24. November 2021: Wann kommt der Booster in der Ostschweiz?

Wann die Auffrischungsimpfungen für die unter 65-Jährigen in der Ostschweiz zugelassen werden, ist noch unklar. Nur Appenzell Ausserhoden will am 1. Dezember den Booster für alle ab 16 Jahren zulassen.

+++

24. November 2021: Bund warnt bei Masken vor falsch deklarierter Schutzwirkung

Die teilweise mit «FFP2», «KN95» oder «EN149» zertifiziert" bezeichneten Masken würden die deklarierte Schutzwirkung der Klasse «FFP2» nicht erfüllen, hiess es in einer vom Eidgenössischen Büro für Konsumentenfragen am Mittwoch verbreiteten Mitteilung. Die Masken dürften nicht als FFP2-Atemschutzmasken verwendet werden. Wer die Masken für Tätigkeiten trage, für die Atemschutzmasken der Klasse FFP2 benötigt würden, sei ungenügend gegen irreversible Gesundheitsschäden geschützt, lautete die Warnung. Die Masken wurden den Angaben zufolge von verschiedenen Händlern in unterschiedlichen Farben in Verkehr gebracht - teilweise auch als Werbegeschenke.

+++

24. November 2021: Erneutes Home Office für das Personal der SBB 

Die SBB schicken ihr Personal wieder ins Home Office. Dies bestätigt ein Sprecher gegenüber den CH-Media-Zeitungen. Den Mitarbeitern sei gestern eine Mail mit einer dringlichen Empfehlung zur Arbeit von zu Hause aus gesendet worden. Betroffen seien alle, die nicht aus betrieblichen Gründen vor Ort sein müssten. Damit reagieren die SBB als eines der ersten grossen Schweizer Unternehmen auf die wieder steigenden Corona-Fallzahlen.

+++

24. November 2021: Berger: Boostern allein wird Corona-Pandemie nicht beenden

Die Auffrischungs-Impfungen gegen das Coronavirus allein werden laut der eidgenössichen Impfkommission die Pandemie nicht beenden. Davon geht deren Präsident Christoph Berger in einem Interview mit der NZZ aus. Entscheidend seien drei Punkte, um ans Ziel zu gelangen. Erstens müssten alle verletzlichen Personen geschütz sein. Zweitens müsse die Durchimpfung in der Bevölkerung möglichst hoch sein und drittens würden viele Ungeimpfte diesen winter eine Corona-Infketion bekommen.

+++

23. November 2021: Wöchentliche Zunahme um 40 Prozent - Taskforce setzt auf Booster

Die epidemiologische Situation in der Schweiz entwickelt sich im Moment ähnlich wie die Situation in Österreich, mit einer zeitlichen Verzögerung von rund drei bis fünf Wochen. Seit Mitte November nehmen die gemeldeten Sars-CoV-2 Fälle in der Schweiz mit einer Verdoppelungszeit von rund zwei Wochen zu.

+++

23. November 2021: 1'018 neue Fälle im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet am Dienstag 1'018 neue Corona-Ansteckungen. In den letzten 24 Stunden sind drei Menschen verstorben. Stand Dienstag werden 149 Personen im Spital behandelt. 31 davon auf der Intensivstation, 19 werden beatmet. 

+++

23. November 2021: Maskenpflicht an Schulen könnte ein Thema werden

Bund und Kantone stehen laut Patrick Mathys vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) weiterhin in engem Austausch, was die Massnahmen an Schulen betrifft. So könnte beispielsweise eine Maskenpflicht zum Thema werden. Entscheiden würden letztlich aber die Kantone.

Bei den Schulen habe der Bund keine Kompetenzen, sagte Mathys am Dienstag vor den Medien in Bern. «Das ist Aufgabe der Kantone.» Man eruiere derzeit mit ihnen, welche Massnahmen sinnvoll umgesetzt werden könnten. Neben einer Maskenpflicht stünden insbesondere repetitive Tests im Vordergrund.

Aglaé Tardin, Genfer Kantonsärztin und Mitglied der Vereinigung der Kantonsärzte und Kantonsärztinnen der Schweiz, hielt an der Medienkonferenz zudem fest, dass in den Kantonen derzeit kein Armeeeinsatz vorgesehen sei, um die Booster-Impfungen voranzutreiben. Mathys ergänzte, es gäbe da höchstens gewisse Möglichkeiten in der Logistik. Wer aus dem Armeeumfeld derzeit schon bei den Impfungen eingespannt sei, den wolle man dort nicht abzügeln.

+++

23. November 2021: SVP im Kanton St.Gallen schlägt Wurmmittel Ivermectin zur Corona-Behandlung vor

In einer Interpellation im St.Galler Kantonsrat schlägt die SVP das Medikament Ivermectin zum Schutz vor Covid-19 und zur Behandlung bei einer Ansteckung vor. Wie das «St.Galler Tablatt» online berichtet, will die Fraktion in einem Vorstoss von der Regierung wissen, wie diese dazu steht. Die St.Galler Regierung wiederum verweist für die Zulassung auf das Schweizer Heilmittelinstitut Swissmedic. Das Wurmmittel Ivermectin ist eigentlich zur Behandlung von kranken Tieren gedacht.

+++

23. November 2021: BAG meldet 6'354 neue Fälle

Das BAG meldet am Dienstag 6'354 neue Corona-Ansteckungen. In den letzten 24 Stunden mussten 95 Personen hospitalisiert werden, 18 Personen sind verstorben.

Stand Dienstag sind die Intensivstationen zu 75,3 Prozent ausgelastet, 19,9 Prozent davon sind Corona-Patienten. In Betten heisst das: Von total 876 verfügbaren Betten sind 174 von Covid-Patienten und 486 von Non-Covid besetzt. 216 Betten sind frei. 

+++

23. November 2021: Veranstaltungsbranche fordert Weiterführung von 3G-Strategie

Die Allianz der Veranstalterverbände fordert, dass die «etablierte und gut funktionierende 3G-Strategie» konsequent weitergeführt wird. Zudem solle der Bund die Kosten für Covid 19-Tests wieder übernehmen.

+++

23. November 2021: Kanton Thurgau meldet 1'848 neue Fälle innerhalb von einer Woche

Innerhalb einer Woche wurden im Kanton Thurgau 1848 neue Corona-Fälle registriert. Zwei Menschen sind in Zusammenhang mit einer Coronaerkrankung gestorben. Momentan liegen 36 Corona-Patienten im Spital, 11 mehr als vor einer Woche. Davon liegen 6 Menschen auf der Intensivstation. Das sind doppelt so viele als vor einer Woche.

+++

23. November 2021: 48 neue Corona-Fälle in Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet 48 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden. Todesfälle wurden im Kanton keine registriert. Momentan liegen 10 Corona-Patienten im Spital.

+++

23. November 2021: St.Gallen meldet 591 neue Coronavirus-Fälle

In den letzten 24 Stunden meldet der Kanton St.Gallen 591 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus hat es seit gestern zwei gegeben. Aktuell müssen 62 Corona-Patienten im Spital behandelt werden, sechs davon auf der Intensivstation. 

+++

23. November 2021: Swissmedic lässt Booster-Impfung ab 16 Jahren zu

Der Impfstoff von Pfizer/Biontech kann ab sofort als Booster an Personen ab 16 Jahren verimpft werden. Swissmedic hat die Fachinformationen nach der Prüfung von nachgereichten Daten angepasst.

Entsprechend will nun die Eidgenössische Kommission für Impffragen (Ekif) ihre Impfempfehlungen anpassen, wie das Heilmittelinstitut Swissmedic am Dienstag mitteilte.

Swissmedic habe die von der Zulassungsinhaberin letzte Woche nachgereichten Unterlagen zur dritten Dosis geprüft und passe die Arzneimittelinformation an. Für besonders gefährdete Personen bleibe die Auffrischungsimpfung, wie im Swissmedic-Entscheid vom 26. Oktober 2021 vorgesehen, ab zwölf Jahren möglich.

+++

23. November 2021: Zertifikatspflicht bei zwei grossen Schweizer Versicherungsfirmen

Zwei grosse Schweizer Versicherungsfirmen versperren Mitarbeitenden ohne Zertifikat den Zugang zum Gebäude. Der Badge bei den Versicherern Swiss Re und Zurich wird nur noch aktiviert, wenn die Mitarbeitenden getestet, genesen oder geimpft sind, berichtet der «Tages-Anzeiger». Ungeimpfte Mitarbeitende müssen also von zuhause aus arbeiten oder - wenn das nicht möglich ist - sich regelmässig testen lassen. Tests seien auch vor Ort möglich, so die Versicherer.

+++

23. November 2021: Ostschweizer Kantone warten mit Verschärfungen der Corona-Massnahmen

Trotz steigenden Fallzahlen treffen die Ostschweizer Kantone noch keine weiteren Corona-Massnahmen. Der Kanton St.Gallen sieht noch keine Notwendigkeit weiterer Massnahmen, wie er gegenüber dem «St.Galler Tagblatt» bestätigt. Auch der Kanton Thurgau will vorerst abwarten. Der Kanton Appenzell Innerrhoden will weiterhin an der Maskenpflicht in der Sekundarschule festhalten. 

+++

22. November 2021: 2272 neue Corona-Fälle im Kanton Zürich übers Wochenende

Die Zürcher Gesundheitsdirektion meldet nach dem Wochenende 2'272 neue Anstreckungen mit dem Coronavirus. Zudem meldet der Kanton 6 neue Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. 13 Coronapatienten und Coronapatientinnen liegen in den Zürcher Spitäler, 30 davon auf der Intensivstation.

+++

22. November 2021: Schaffhausen meldet 180 neue Corona-Fälle übers Wochenende

Im Kanton Schaffhausen wurden übers Wochenende 180 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus registriert. In Zusammenhang mit dem Coronavirus ist niemand gestorben übers Wochende. Aktuell werden im Kantonsspital Schaffhausen neun Corona-Patienten behandelt, einer mehr als am Freitag.

+++

22. November 2021: BAG meldet 14'950 neue Coronavirus-Fälle übers Wochenende

Dem Bundesamt für Gesundheit wurden am Montag innerhalb von 72 Stunden 14'950 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind rund 5000 Fälle mehr als vor einer Woche. Die Positivitätsrate beträgt 12.9 Prozent. Zudem registrierte das BAG 18 neue Todesfälle und 156 Spitaleinweisungen in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Spitaleinweisungen sind damit fast doppelt so hoch wie vor einer Woche.

+++

22. November 2021: Ausserrhoden schafft Testmöglichkeiten für Silvesterchläuse

Damit der traditionelle Brauch am neuen und am alten Silvester trotz der Corona-Pandemie stattfinden kann, hat sich Appenzell Ausserrhoden etwas einfallen lassen: Eine Teststation für Silvesterchläuse.

+++

22. November 2021: Infektion mit Erkältungs-Coronaviren kann vor Covid-19 schützen

Frühere Infektionen mit harmlosen Erkältungs-Coronaviren verleihen einer Studie zufolge auch einen gewissen Schutz gegen Sars-CoV-2. Insbesondere könnte sich eine sogenannte Kreuzreaktion auf den Schweregrad einer Covid-19-Erkrankung auswirken.

+++

22. November 2021: Lehrpersonenmangel verschärft sich wegen Corona-Pandemie

Immer mehr Schulen kämpfen wegen den steigenden Coronazahlen mit einem Mangel an Lehrpersonen. Auch im Kanton Zürich besteht ein Mangel an Lehrpersonen, wie Christian Hugi, der Präsident des Zürcher Lehrerverbands der Stadt Zürich gegenüber CH Media bestätigt.  Auch im Kanton St.Gallen gestaltet sich die Suche nach Stellvertretungen schwierig.

+++

22. November 2021: Maskenpflicht am der 3. Klasse an Schulen in Graubünden

Im Kanton Graubünden gilt ab Dienstag an Schulen ab der dritten Klasse die Maskenpflicht. Mit dieser zusätzlichen Massnahme soll die Ausbreitung der Pandemie in den Schulen verhindert werden, teilt der Kanton mit.

Graubünden verzeichne derzeit die höchste Anzahl an Corona-Fällen seit Beginn der Pandemie. Betroffen seien insbesondere auch die jüngeren Bevölkerungsschichten.

+++

22. November 2021: St.Gallen meldet 1373 neue Ansteckungen übers Wochenende

Über das Wochenende registriert der Kanton St.Gallen 1373 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus übers Wochenende. Gestorben ist im Kanton niemand im Zusammenhang mit dem Virus.

+++

22. November 2021: Hohe Auslastung des Sorgentelefons in der Region Winterthur

Bei der «Dargebotenen Hand» in der Region Winterthur klingelt das Telefon fast pausenlos. In den letzten Wochen wurden sogar mehr Anrufe verzeichnet als im Jahr 2020. Das Dauerthema ist nach wie vor die Corona-Pandemie.

+++

22. November 2021: 40'000 freie Booster-Termine in Zürcher Impfzentren

Im Kanton Zürich kann sich derzeit jeder über 65 boostern lassen, der will. Wie ein Sprecher der Gesundheitsdirektion Zürich gegenüber der NZZ sagt, hat der Kanton Zürich momentan 40'000 freie Booster-Termine für über 65-Jährige. Viele Doppelgeimpfte erhalten ihre Auffrischungsdosis aber erst im neuen Jahr, berichtet die Zeitung. Denn der Booster sei erst sechs Monate nach der zweiten Impfung verfügbar.

+++

22. November 2021: Verschiedene Kantone diskutieren über Verschärfung der Corona-Massnahmen

Lukas Engelberger, Präsident der Kantonalen Gesundheitsdirektionen (GDK), geht davon aus, dass es in Kürze weitere Massnahmen gegen das Coronavirus geben wird. In den Kantonen gäbe es Diskussionen über Verschärfungen.

+++

21. November 2021: Booster-Möglichkeiten müssen offenbar auf sich warten lassen

Viele Kantone sind nicht bereit, unter 65-jährigen Menschen die Booster-Impfung gegen Covid-19 ab Anfang Dezember zu verabreichen. Termine für Auffrischungsimpfungen seien deshalb vorwiegend älteren Menschen vorbehalten, berichtet die «SonntagsZeitung». Bern zum Beispiel will die unter 65-Jährigen erst vom neuen Jahr an ein drittes Mal impfen. Der Zürcher Infektiologe Huldrych Günthard kritisiert die Kantone für ihr langsames Vorgehen. Er verlangt, dass bei Bedarf die Armee eingesetzt werden müsse, um die Booster-Kampagne voranzubringen.

Vergangene Woche wurde bekannt, dass die Covid-19-Auffrischungsimpfung ab Ende November auch für Personen unter 65 Jahren möglich sein soll. Die zuständigen Stellen beim Bund arbeiteten an der Anpassung der Impfempfehlung, hiess es an einer Medienkonferenz. Die Auffrischungsimpfung soll frühestens sechs Monate nach der zweiten Impfung erfolgen.

+++

21. November 2021: Starker Wind gegen das revidierte Covid-Gesetz

Rund 750 Abstimmungsbeschwerden sind vor der Abstimmung über das revidierte Covid-Gesetz am 28. November bei den Kantonen eingegangen. Das hat eine Umfrage der «NZZ am Sonntag» ergeben. Viele dieser Beschwerden sind identisch. Eine davon stammt vom Verein «Wir sind Menschen». Auch der Thurgauer SVP-Kantonsrat und Anwalt Hermann Lei hat eine Beschwerde formuliert, im Namen von 95 Personen.

In den Eingaben wird laut der Zeitung geltend gemacht, dass in der Abstimmungsfrage keine Rede sei vom Zertifikat für Geimpfte, Genesene und Getestete, an dem sich die Gegnerinnen und Gegner der Vorlage vor allem stossen. Die Kantone traten auf die Beschwerden nicht ein, und vor Bundesgericht dürften sie nach Einschätzung des Blattes kaum Chancen haben. Schon vor der ersten Abstimmung über das Covid-Gesetz im Juni wurden mehrere Stimmrechtsbeschwerden eingereicht. Das Bundesgericht wies alle ab.

+++

20. November 2021: Letzte Grossdemo der Covid-Gesetzgegner in der Stadt Zürich

Gegner des Covid-Gesetzes haben sich zu einer Kundgebung auf dem Zürcher Turbinenplatz versammelt. Als Organisator der letzten Grossdemo vor der Abstimmung von kommender Woche tritt die Bewegung Mass-Voll auf.

+++

19. November 2021: 973 neue Fälle im Kanton Zürich 

Der Kanton Zürich meldet am Freitag 973 neu bestätigte Corona-Fälle. Eine Person ist in den letzten 24 Stunden verstorben. 114 Personen befinden sich in Spitalbehandlung, 24 davon auf der Intensivstation.

+++

19. November 2021: Freiburger Studierende rekurrieren wegen mangelnder Gratistests

Ein Kollektiv von Studierenden hat beim Bundesgericht eine Beschwerde gegen die Zulassungsbeschränkungen für Personen ohne Covid-Zertifikat an den Freiburger Hochschulen eingereicht. Die Gruppe stört sich insbesondere am Fehlen von Gratistests.

Den Studierenden werde ausser der Impfung keine kostenfreie Lösung angeboten, um an den Präsenzveranstaltungen von Universität und Hochschulen teilzunehmen, kritisiert das Freiburger Kollektiv Education sans certificat in einer Mitteilung vom Freitag. Die fehlende Alternative zwinge den Studierenden dadurch eine Impfung auf und sei deshalb illegal.

Mit dem Verzicht auf kostenlose Pool-Tests brächten sich die Hochschulen zudem um die Möglichkeit, die Verbreitung des Virus innerhalb der Institution zu erfassen.

Die Beschwerde gegen die entsprechende Verordnung vom 14. September wurde demnach am 14. Oktober beim Bundesgericht deponiert. Der Freiburger Staatsrat wurde aus Lausanne aufgefordert, bis zum 20. Dezember Stellung zu nehmen.

+++

19. November 2021: Zürcher Rudolf Steiner Schule nimmt Präsenzunterricht wieder auf

Am Montag kehrt die Rudolf Steiner Schule Zürich zum normalen Schulbetrieb zurück: Am 11. November hatte sie, nach einer Häufung von Coronafällen, vorübergehend auf Fernunterricht umgestellt.

Seit 11. November seien keine neuen positiven Testergebnisse gemeldet worden, schreibt die Schule in einer Mitteilung vom Freitag. Sie könne am Montag wieder im Vollbetrieb starten.

Die Schulführungskonferenz hat nun auch einstimmig beschlossen, ab der kommenden Woche freiwilliges repetitives Testen anzubieten und durchzuführen, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

+++

19. November 2021: Auch Pfizer beantragt Zulassung von Kinderimpfung

Das Pharmaunternehmen Pfizer will seinen gemeinsam mit Biontech entwickelten Impfstoff gegen Covid-19 in der Schweiz auch für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren zulassen lassen. Es hat beim Heilmittelinstitut Swissmedic ein entsprechendes Gesuch eingereicht.

Der Antrag stütze sich unter anderem auf eine Studie mit mehr als 4'600 Kindern der betreffenden Altersgruppe, teilte Swissmedic am Freitag mit. Die Probanden erhielten dabei im Vergleich zur Impfung von Erwachsenen eine reduzierte Dosis.

Am Mittwoch hatte bereits der Impfstoffhersteller Moderna ein Gesuch um die Ausdehnung seiner Impfstoffzulassung eingereicht, damit die Impfung künftig auch Kindern zwischen sechs und zwölf verabreicht werden kann. Die Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna sind in der Schweiz bereits heute für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen.

+++

19. November 2021: BAG meldet 6'169 neue Fälle 

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 6'169 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 15 neue Todesfälle und 64 Spitaleinweisungen.

Stand Freitag sind die Intensivstationen in der Schweiz zu 80 Prozent ausgelastet, 17,5 Prozent davon sind Covid-Patienten. In Betten heisst das: Von 880 verfügbaren Betten sind 154 von Covid-Patienten und 550 von Non-Covid-Patienten belegt. 176 Betten sind frei.

+++

19. November 2021: Covid-Zertifikat wird Pflicht im Walliser Grossratssaal

Wer den Walliser Grossratssaal betreten will, braucht künftig ein Covid-Zertifikat. Dies hat das Kantonsparlament am Freitag beschlossen. Allerdings tritt die Massnahme nicht vor Mai 2022 in Kraft.

Die Abgeordneten nahmen die dringliche Motion aus den Reihen der FDP mit 92 zu 35 Stimmen bei einer Enthaltung an. Der Text fordert den Staatsrat auf, per Dekret eine Zertifikatspflicht für den Zugang zum Saal des Grossen Rates und zur Tribüne einzuführen.

«Wir müssen mit dem Rest der Bevölkerung solidarisch und aus gesundheitlicher Sicht vorbildlich sein», argumentierte Sonia Tauss-Cornut (FDP), Mitverfasserin der dringlichen Motion, vor der Abstimmung. Die SVP bekämpfte den dringlichen Antrag. «Wollen wir uns mit der übergeordneten Gesetzgebung anlegen? Wie sollen wir die Tests durchführen und wer soll die Kosten dafür tragen?», fragte Cyrille Fauchère (SVP).

Die Grünen und die CVP waren geteilter Meinung. Erstere forderten, dass die Tests im Falle einer Annahme der Motion kostenlos sein müssten, «da die gewählten Vertreter im Dienste der Allgemeinheit stehen». Die SP unterstützte die Motion.

Vize-Regierungspräsident Roberto Schmidt (CVP) sagte, dass der Staatsrat ein dringliches Dekret ausarbeiten und vorlegen müsse. Dieses würde dann «wahrscheinlich erst im Mai 2022» in Kraft treten.

+++

19. November 2021: 632 neue Ansteckungen in den letzten 24 Stunden in St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet 632 Corona-Neuinfektionen für die letzten 24 Stunden. Das sind knapp 200 Fälle mehr als heute vor einer Woche. Seit gestern ist niemand gestorben. Zurzeit liegen 41 Corona-Patienten in den St.Galler Spitälern, davon vier auf der Intensivstation.

+++

19. November 2021. Kanton Thurgau empfiehlt Booster-Impfung für Gesundheitspersonal

Der Kanton Thurgau hat die Empfehlung für die Covid-19-Auffrischimpfung auf das Gesundheitsfachpersonal ausgeweitet. Die Empfehlung gelte für jene Personen, die mit vulnerablen und damit besonders gefährdeten Personen arbeiten.

+++

19. November 2021: 76 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Freitag 76 neue Corona-Ansteckungen. In den letzten 24 Stunden ist eine Person verstorben. Aktuell befinden sich acht Personen in Spitalbehandlung.

+++

19. November 2021: Einige Kantone haben Mühe beim Contact Tracing

Das Contact Tracing kommt in einigen Schweizer Kantonen an den Anschlag. So erklärt der Kanton Nidwalden gegenüber dem Onlineportal Watson, dass die Ressourcen aufgestockt werden sollen. Aktuell könne nicht garantiert werden, dass alle Kontaktpersonen von Infizierten innerhalb von 24 Stunden kontaktiert werden. Der Kanton Graubünden hat schon Anfang der Woche erklärt, dass das Contact Tracing ausgelastet ist. Der Kanton Zürich hingegen erklärt gegenüber SRF, dass das Contact Tracing die steigenden Fallzahlen bewältigen kann.

+++

18. November 2021: Lieferengpässe bei den repetitiven Tests im Kanton Thurgau

An Thurgauer Schulen ist es in den vergangenen Wochen zu Lieferengpässen bei den Materialien für die Repetitiven Tests gekommen. IN der Zwischenzeit habe es wieder genügend Material, teilt der Kanton Thurgau mit. Bei allen Bestehenden Bestellungen könne es aber noch eine Weile dauern. 

+++

18. November 2021: 1'104 neue Fälle im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet 1'104 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus innert 24 Stunden. Eine Person ist in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Im Kanton sind zurzeit 114 Patienten in Zusammenhang mit dem Coronavirus im Spital.

+++

18. November 2021: BAG meldet 6017 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 6017 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG neun neue Todesfälle und 69 Spitaleinweisungen.

Die Intensivstationen sind Stand Mittwoch zu 76,5 Prozent ausgelastet. Von aktuell 879 verfügbaren Intensivbetten sind derzeit 148 von Corona-Patienten und 524 von Non-Covid-Patienten belegt. 206 Betten sind frei.

+++

18. November 2021: BAG kann keine Zertifikate für Genesene ausstellen

Der Bund stellt derzeit wegen eines technischen Problems keine Covid-Zertifikate auf Basis von Antikörpertests aus . Das Bundesamt für Technik und Informatik (BIT) hat das entsprechende Teilsystem deaktiviert.

Betroffen vom Problem sind Genesene, die zum Zeitpunkt der Erkrankung keinen PCR-Test haben machen lassen, aber über Antikörper gegen das Coronavirus verfügen.

Nach der Einführung des Systems am Dienstag habe man festgestellt, dass in Ausnahmefällen fehlerhafte Zertifikate ausgestellt werden könnten, schrieb das BIT am Donnerstag.

Als Vorsichtsmassnahme habe man die Einführung rückgängig gemacht, hiess es im Communiqué. Derzeit seien intensive Tests im Gange. Das BIT plane, ab Ende Woche wieder Zertifikate auf Basis von Antikörpertests auszustellen.

Das Ausstellen und Prüfen der herkömmlicher Covid-Zertifikate ist den Angaben zufolge nicht betroffen. Dies gilt nicht nur für Zertifikate von Geimpften und Getesteten, sondern auch für jene von Genesenen, die eine vorangegangene Erkrankung mittels eines PCR-Tests belegen können.

Der Bundesrat hatte die Ausstellung von Covid-Zertifikaten aufgrund von Antikörpertests Anfang November beschlossen. Diese sind nur in der Schweiz gültig, die meisten EU-Länder anerkennen derartige Zertifikate derzeit nicht.

+++

18. November 2021: Moderna reicht Gesuch für Covid-19-Kinderimpfung ein

Der Impfstoffhersteller Moderna hat beim Heilmittelinstitut Swissmedic ein Gesuch für die Ausdehnung seiner Impfstoffzulassung gegen das Coronavirus auf Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren gestellt. Die auf mRNA basierenden Imfstoffe von Moderna und Pfizer/Biontech sind bereits für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen.

Die Gesuchsunterlagen enthalten erste Ergebnisse einer laufenden klinischen Studie mit beinahe 5000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zwischen sechs und zwölf, wie Swissmedic am Donnerstag mitteilte. Die Probanden erhielten dabei im Abstand von 28 Tagen eine gegenüber der Erwachsenendosis reduzierte Impfung.

Swissmedic prüft wie vorher bei den Impfstoffzulassungen für höhere Altersgruppen die laufend eingehenden Unterlagen beschleunigt. Das geschieht ohne Abstriche bei den wissenschaftlichen Voraussetzungen, wie das Institut schreibt. Ein Zulassungsentscheid hängt auch von allenfalls notwendigen zusätzlichen Informationen zur Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität ab.

+++

18. November 2021: 757 neue Ansteckungen im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet 757 neue Corona-Ansteckungen in den letzten 24 Stunden. Das sind über 300 Fälle mehr als heute vor einer Woche. Zudem meldet der Kanton einen neuen Todesfall seit gestern. In den St.Galler Spitälern befinden sich zurzeit 48 Corona-Patienten, das sind nur wenige mehr als heute vor einer Woche.

+++

18. November 2021: 91 neue Fälle im Kanton Schaffhausen 

Der Kanton Schaffhausen meldet am Donnerstag 91 neue Coronafälle. Verstorben ist in den letzten 24 Stunden niemand. Aktuell befinden sich zehn Personen in Spitalbehandlung. 

+++

17. November 2021: 911 neue Fälle innert 24 Stunden im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet 911 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus innerhalb von 24 Stunden. Das sind 312 Fälle mehr als am gleichen Tag vor einer Woche. Zudem wurde ein Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Momentan sind im Kanton 13 Covid-Patienten hospitalisiert.

+++

17. November 2021: BAG meldet 5'981 neue Fälle innert 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 5981 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 10 neue Todesfälle und 93 Spitaleintritte.

Die Intensivstationen sind Stand Mittwoch zu 76,2 Prozent ausgelastet. Von aktuell 864 verfügbaren Intensivbetten sind derzeit 141 von Corona-Patienten und 517 von Non-Covid-Patienten belegt. 206 Betten sind frei.

+++

17. November 2021: 604 neue Fälle im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet am Mittwoch 604 neue Fälle für die letzten 24 Stunden. Das sind rund 60 Fälle mehr als vor einer Woche. Seit gestern ist niemand am Coronavirus verstorben.

+++

17. November 2021: 63 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Mittwoch 63 neue Fälle innert 24 Stunden. Gestorben ist seit gestern niemand. Aktuell befinden sich neun Personen in Spitalbehandlung.

+++

17. November 2021: Die Zürcher Regierungsrätin kritisiert das Vorgehen des Bundes bei der Booster-Impfung

Die Eidgenössische Kommission für Impffragen hat gestern die Boosterimpfung für die breite Bevölkerung angekündigt. In mehreren Wochen könnten sich auch unter 65-Jährige ein drittes Mal impfen lassen. Die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli fordert gegenüber der «NZZ» aber ein rascheres Vorgehen. «Es brauche Klarheit, dass das Gesundheitspersonal und die breite Bevölkerung schnell geimpft werden könnte», so Rickli.

+++

16. November 2021: Kanton Schaffhausen testet nun auch an Primarschulen

Der Kanton Schaffhausen verschärft die Corona-Regeln an den Schulen. Neu werden ab Montag an allen Schulen im Kanton repetitive Pool-Tests durchgeführt. Zudem wird die Maskenpflicht auf den Sekundarstufen und an Privatschulen verlängert.

+++

16. November 2021: Wiler Stadtpräsident in Isolation

Der Wiler Stadtpräsident Hans Mäder ist positiv auf Covid-19 getestet worden. Dies teilt die Stadt mit. Er befindet sich in Isolation.

+++

16. November 2021: Thurgau meldet 1'414 Neuinfektionen innert einer Woche

Im Kanton Thurgau steigen die Ansteckungszahlen im Vergleich zur Vorwoche deutlich. In den letzten sieben Tagen hat die Gesundheitsdirektion 1'414 neue Fälle gemeldet. Das sind fast 600 Ansteckungen mehr als vor einer Woche. Zudem meldet der Kanton Thurgau zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung.

+++

16. November 2021: Kanton Zürich meldet 856 Neuinfektionen inner 24 Stunden

Der Kanton Zürich registrierte in den vergangenen 24 Stunden 856 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das sind 253 Fälle mehr als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wuren keine weiteren gemeldet. 

+++

16. November 2021: Kantonsarzt Hauri schliesst weitere Massnahmen nicht aus

Neue Massnahmen bei der Eindämmung des Coronavirus seien nicht auszuschliessen, sagte Rudolf Hauri, Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte (VKS), am Dienstag vor den Medien in Bern. Es könnte zum Beispiel wieder Einschränkungen in Innenräumen oder in Bezug auf Menschenansammlungen geben, wie dies schon einmal der Fall gewesen sei. Solche Massnahmen müsse man prüfen, sagte der Zuger Kantonsarzt. Man müsse Hürden für die Übertragung des Virus schaffen. Zu Massnahmen in Schulen sagte Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (Ekif), es sei wichtig, den Präsenzunterricht aufrecht zu erhalten. Auch repetitive Tests sollen helfen, die Schulen offen zu halten.

+++

16. November 2021: Corona-Impfwoche kostete mindestens 27 Millionen Franken

Der Bund hat mindestens 27 Millionen Franken für die Impfwoche ausgegeben. Die Summe könne noch ansteigen, sagte Michael Beer, Leiter des Projekts Impfoffensive, am Dienstag vor den Medien in Bern. Es seien Verträge mit den Kantonen über 20 Millionen Franken abgeschlossen worden. Der Bund selbst habe 7 Millionen Franken ausgegeben, sagte Beer. Man sei im laufenden Austausch mit den Kantonen, wie die Kampagne weitergeführt werden könne.

Während der nationalen Impfwoche haben 34 Prozent Personen mehr als der Vorwoche eine erste Impfung bekommen. Mittlerweile sind 76 Prozent aller Personen ab 12 Jahren zum ersten Mal geimpft. Das Impftempo sei aber weiterhin tief, sagte Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle beim Bundesamt für Gesundheit am Dienstag vor den Medien in Bern. Eine Überlastung gerade der Intensivstationen sei weiterhin nicht ausgeschlossen, erinnerte sie. Es sei daher auch wichtig, dass die Hygienemassnahmen eingehalten würden, wie das Masken tragen in Innenräumen oder auch die repetitiven Tests in Schulen oder Betrieben. Damit könne man viel bewirken. Auch saisonal bedingt zirkuliere das Virus derzeit stark. Auch Geimpfte sollen sich bei Symptomen testen lassen, um die Übertragung des Virus auszubremsen.

+++

16. November 2021: Bündner Contact Tracing am Anschlag

Das Bündner Contact Tracing kann zur Zeit mit den rasch steigenden Corona-Infektionszahlen nicht Schritt halten. Letzte Woche waren die Contact Tracer bis zu 300 Fälle im Rückstand. Positiv getestete wurden zwar per SMS über ihre Infektion informiert. Das Contact Tracing konnte sie aber nicht mehr am gleichen Tag telefonisch erreichen, wie Rudolf Leuthold, Leiter des kantonalen Gesundheitsamtes, am Dienstagmittag gegenüber dem Regionaljournal von Radio SRF sagte. «Es gab Personen, die zwei bis drei Tage warten mussten oder ganz vergessen gingen», erklärte er. Der Kanton hat nun wieder den Zivilschutz aufgeboten und verstärkt das Contact Tracing personell. Bis Ende Woche will man die Situation wieder im Griff haben.

+++

16. November 2021: BAG und Impfkommission kündigen Anpassung der Impfempfehlung an

Die dritte Covid-19-Impfung soll bald auch für Personen unter 65 Jahren möglich sein. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Eidgenössische Kommission für Impffragen (Ekif) planen eine Anpassung der Impfempfehlung, wie es am Dienstag vor den Medien in Bern hiess.

+++

16. November 2021: BAG meldet 4'297 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 4'297 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 33'224 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 12,9 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG sechs neue Todesfälle und 76 Spitaleinweisungen. 

+++

16. November 2021: Impfwoche in Graubünden verfehlt erhofftes Ziel

Während der nationalen Impfwoche haben sich in Graubünden knapp 1000 Menschen gegen das Coronavirus impfen lassen. Der Kanton hatte im Vorfeld auf ein Vielfaches gehofft - und spricht nun dennoch von einem Erfolg. «Wenn wir damit fünf Prozent der Bevölkerung erreichen, ist die Impfwoche ein Erfolg», hatte Rudolf Leuthold, Leiter des kantonalen Gesundheitsamtes, vor zwei Wochen an einer Medienorientierung zum Start der Impfwoche erklärt. Hochgerechnet auf die Bevölkerung des Kantons entspricht das fast 10'000 Menschen.

Geimpft wurden schliesslich 956, wie die kantonale Kommunikationsstelle Coronavirus am Dienstag mitteilte. In der Woche davor waren es 399 gewesen. Die Impfwoche mit über 100 Informations-, Beratungs- und Impfmöglichkeiten hatte demnach nur 557 Menschen mehr motiviert, sich immunisieren zu lassen. Der Kanton zieht gemäss Mitteilung dennoch eine positive Bilanz: Die Impfwoche sei störungsfrei verlaufen. Zudem seien mehr Personen geimpft worden, als in der Vorwoche.

+++

16. November 2021: Um 50 Prozent gestiegene Nachfrage in der Impfwoche im Tessin

Im Tessin haben sich letzte Woche 1'300 Personen impfen lassen, was einer Zunahme von 50 Prozent zur Vorwoche entspricht. Am meisten Impfungen wurden in Walk-Ins vorgenommen, wie das Tessiner Departement für Gesundheit und Soziales auf Anfrage von Keystone-SDA sagte. Demnach sind während der nationalen Impfwoche 430 Impfungen gegen das Coronavirus ohne Voranmeldung im Impfzentrum Giubiasco sowie «on the road» verabreicht worden. Die übrigen Personen hätten sich mit Termin ebenfalls im Impfzentrum Giubiasco oder einer Apotheke impfen lassen, heisst es beim Departement für Gesundheit und Soziales weiter. Insgesamt seien im Tessin während der nationalen Impfwoche rund 200 Erstimpfungen pro Tag verabreichet worden.

+++

16. November 2021: Schaffhausen meldet 47 Neuansteckungen

Der Kanton Schaffhausen meldet für die vergangenen 24 Stunden 47 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind mehr als dreimal so viele Fälle wie vor einer Woche, damals waren es 15. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine gemeldet. 

+++

16. November 2021: 440 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet 440 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind etwa 130 Fälle mehr als noch vor einer Woche. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 hat der Kanton nicht zu vermelden.

Zurzeit befiniden sich 47 Covid-19 Patienten in einem Spital im Kanton St.Gallen. Davon sind fünf auf der Intensivstation.

+++

16. November 2021: SVP-Präsident spricht sich für Impfpflicht beim Pflegepersonal aus

SVP-Präsident Marco Chiesa ist gegen eine allgemeine Impfpflicht. Aber bei Pflegenden, die mit verletzlichen Menschen zu tun hätten, mache eine Impfpflicht durchaus Sinn.

+++

16. November 2021: Spucktest statt Abstrich: Zürcher Verwaltungsgericht lässt Häftling abblitzen

Ein Litauer wollte mit seiner Abneigung gegen PCR-Abstriche verhindern, dass er in seine Heimat ausgeschafft wird. Das Zürcher Verwaltungsgericht hat ihn nun aber abblitzen lassen. Schliesslich gebe es mittlerweile auch PCR-Spucktests.

+++

16. November 2021: Unbelehrbarer Wirt in Elsau kämpft weiter gegen Schliessung

Ein massnahmenkritischer Wirt hat sein Café in Elsau trotz Zwangsschliessung erneut geöffnet. Er hat es als Club für Ungeimpfte versucht – ohne Erfolg.

+++

15. November 2021: Nationale Impfwoche: Ostschweizer Kantone ziehen unterschiedliche Bilanz

Impfen in der Nacht, Impfen über Hypnose oder Beratungen zu Corona-Impfungen: Die Ostschweizer Kantone haben in der nationalen Impfwoche verschiedene Aktionen gestartet. Die Bilanz fällt unterschiedlich aus.

+++

15. November 2021: Zürcher Firmen blicken trotz Corona optimistisch in die Zukunft

Die Corona-Krise hat zwar die meisten Firmen in Zürich in irgend einer Form getroffen. Trotzdem sind sie, was die Zukunftsaussichten betrifft, überaus optimistisch gestimmt. Sogar die stark getroffene Hotel- und Gastrobranche blickt zuversichtlich nach vorne.

+++

15. November 2021: Kanton Zürich meldet 1'601 Neuinfektionen übers Wochenende

Der Kanton Zürich meldet für die vergangenen 72 Stunden 1'601 neue Coronavirus-Fälle. Das sind 621 Fälle mehr als vor einer Woche. Weiter meldet der Kanton drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

+++

15. November 2021: Glückskette hat mit 43,5 Millionen Franken geholfen

Die Glückskette hat in der Schweiz mit 209 Projekten und bisher insgesamt 43,5 Millionen Franken Menschen geholfen, die unter den folgen der Corona-Krise leiden. Durch die rasche und unbürokratische Hilfe seien insgesamt 1,7 Millionen Personen unterstützt worden.

+++

15. November 2021: 1'119 Impfungen während der Impfwoche im Kanton Thurgau

Auffallend hoch sei das Interesse am Mittwoch, als sich im Impfzentrum Weinfelden rund 200 Impfwillige ohne Anmeldung mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson impfen liessen, teilt der Kanton am Montag mit. An den restlichen Tagen, an denen die Impfstoffe Pfizer oder Moderna zur Wahl standen, wurden bei diesem speziellen Impfwochenangebot 607 Impfungen registriert. Weniger gut besucht waren die Impfnächte am Freitag und Samstag mit zusammen 64 Impfungen.

Auf unterschiedliche Resonanz stiessen die mobilen Impfequipen, die in 20 Gemeinden in den fünf Bezirken Station machten. Insgesamt verabreichten sie 579 Impfungen, davon 325 Auffrischungsimpfungen. Das Total der Erst- und Zweitimpfungen im Rahmen der Impfwoche im Impfzentrum und in den Impfbussen beträgt 1'119. Das Beratungstelefon des Hotline-Arztes war 22 statt der geplanten 12 Stunden in Betrieb, das Bedürfnis nach Beratung war deutlich höher als erwartet.

+++

15. November 2021: Kanton Thurgau setzt Druck auf Bund wegen Booster-Impfungen auf

Der Kanton Thurgau hat am Montag damit begonnen, die Booster-Impfungen zu verabreichen – und der Kanton will vorwärts machen. Er verlangt vom Bund, dass die Beschränkung der Auffrischungsimpfungen auf Personen ab 65 Jahren rasch fallen soll. Sonst werde der Kanton selbst aktiv.

+++

15. November 2021: BAG meldet 9'702 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 72 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 9'702 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 94'706 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 10,2 Prozent.  Gleichzeitig registrierte das BAG 20 neue Todesfälle und 85 Spitaleinweisungen.

+++

15. November 2021: 76 Erstimpfungen im Kanton Appenzell Innerrhoden

Im Kanton Appenzell Innerrhoden liessen sich während der nationalen Impfwoche 76 Personen die Erstimpfung verabreichen. Das sei gemäss Kanton erfreulich, da sich im Vergleich zu den Vorwochen mehr als dreimal so vielen Personen zu einer Erstimpfung entschlossen hätten. Zudem wurden 692 Auffrischimpfungen verimpft. Die Nachfrage nach einer fachlichen Impfberatung war hingegen eher gering. Während der Impfwoche wurden sieben medizinische Impfberatungen durchgeführt.

+++

15. November 2021: Kanton St.Gallen verabreicht über 2'200 Erstimpfungen während Impfwoche

Während der nationalen Impfwoche haben sich im Kanton St.Gallen gut 2200 Personen erstmals gegen Corona impfen lassen. Laut den Behörden liegt dies etwa im Rahmen der Erwartungen. In St.Gallen wurden 997 Erstimpfungen in den vier regionalen Impfzentren verabreicht, 573 in den Pop-up-Impfstellen und durch mobile Impfteams, 452 in den Apotheken und 183 in Arztpraxen, wie die Staatskanzlei am Montag mitteilte. Gut angekommen seien die Impfnächte in Wil und St.Gallen mit 176 Erstimpfungen. Zurückhaltender seien die Angebote im Toggenburg besucht worden mit rund 200 Erstimpfungen. Die letzte Woche eröffneten Pop-up-Impfzentren in Altstätten, Walenstadt und Wattwil bleiben weiter im Betrieb. Am Montag werden auch in Rorschach und Uznach Pop-up-Impfstellen eröffnet.

+++

15. November 2021: Kanton Schaffhausen meldet 114 Neuinfektionen

Der Kanton Schaffhausen meldet 114 neue Coronafälle für die vergangenen 72 Stunden. Das sind 22 Fälle mehr als vor einer Woche. Weiter meldet der Kanton zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

+++

15. November 2021: 415 Erstimpfungen während der Impfwoche in Appenzell Ausserrhoden verabreicht

Während der nationalen Impfwoche haben sich in Appenzell Ausserrhoden 415 Personen erstmals impfen lassen – rund so viel Personen, wie im Monat zuvor. Insgesamt 966 Erst- und Zweitimpfungen wurden während der vorgezogenen mobilen Impfaktion in Gemeinden, Schulen und Betrieben im September und Oktober verabreicht, heisst es in einer Mitteilung des Kantons.

+++

15. November 2021: 996 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus im Kanton St.Gallen übers Wochenende

Im Kanton St.Gallen sind die Corona-Fallzahlen erneut stark angestiegen. Über das Wochenende meldet der Kanton auf seiner Internetseite 996 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind gut 200 Fälle mehr als vor einer Woche.

Ausserdem meldet der Kanton einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit der Viruserkrankung. Derzeit werden 47 Coronapatienten und Patientinnen im Spital behandelt. Das sind fünf mehr als in der Vorwoche.

+++

15. November 2021: Ausser Spesen nichts gewesen – Impfwoche floppt in Winterthur

Trotz der breitangelegten Werbekampagne blieb eine grössere Nachfrage nach Erstimpfungen in Winterthur aus, berichtet der Landbote. Die Zahl der Neuimpfungen lag bei 500. In der Woche davor wurden innerhalb von drei Tagen noch 400 Neuimpfungen registriert.

Gross ist die Nachfrage hingegen bei den Boosterimpfungen für Personen über 65 Jahren. Bis zum Monatsende haben sich bereits 6’000 Personen für die dritte Dosis eingeschrieben.

+++

14. November 2021: Zürcher Gesundheitsdirektion mit positivem Fazit zur Impfwoche

Die Zürcher Gesundheitsdirektion zieht ein positives Fazit der Impfwoche. Zwar habe man zahlenmässig nicht wahnsinnig viele Impfungen verabreichen können, die Impfwoche werde aber einen längeren Effekt haben. Während der Impfwoche wurden im Impfdorf und den Apotheken rund 1'200 Erst- und Zweitimpfungen verabreicht. Auch wurden 2'400 Booster-Impfungen verimpft. 

+++

14. November 2021: Berner Sicherheitsdirektor Nause fürchtet sich vor Abstimmungsonntag am 28. November

Der Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause (Mitte) fürchtet sich vor dem 28. November. «Wir erwarten einen unruhigen Abstimmungssonntag», sagte Nause gegenüber der «SonntagsZeitung». «Was, wenn die Gegner des Covid-Gesetzes das demokratische Verdikt nicht akzeptieren?» Die Rhetorik der Bewegung zeige erschreckende Parallelen zu den USA, wo Unterstützer von Donald Trump das Resultat der Präsidentschaftswahl nicht akzeptierten und Anfang Jahr das Capitol stürmten. Auch Befürworterinnen sind besorgt. Sie fürchten, Trychler würden am Tag der Entscheidung den Zugang zur Urne versperren, schreiben sie in sozialen Medien. Und empfehlen, die Stimmen brieflich abzugeben.

+++

14. November 2021: Impf-Chef Christoph Berger rechnet noch mit Booster-Impfung für alle dieses Jahr

Gemäss Christoph Berger, Präsident der eidgenössischen Impfkommission, soll die dritte Impfung für die Gesamtbevölkerung noch dieses Jahr möglich sein. Sobald alle über 65-Jährigen die dritte Impfung bekommen hätten, werde diese für Jüngere geöffnet, heisst es in der «SonntagsZeitung». Gemäss «SonntagsBlick», der sich auf «sichere Quellen» stützt, soll die Kommission schon am Mittwoch Grünes Licht geben - für alle ab zwölf Jahren, deren zweite Impfung sechs Monate her ist. Die Eidgenössische Impfkommission werde das sogenannte Off-Label-Use-Verfahren anwenden, weil Swissmedic die Zulassung noch nicht erteilt habe. Dieses Verfahren erlaube es Ärzten, Arzneimittel im Rahmen der Therapiefreiheit zu verschreiben. Allerdings tragen sie dafür dann die Verantwortung.

+++

14. November 2021: Taskforce-Chefin Tanja Stadler ruft zu raschem Handeln auf

Taskforce-Chefin Tanja Stadler ruft bei der Bekämpfung der aktuellen Corona-Welle zu raschem Handeln auf. Wenn die Schweiz weitermache wie bisher, sei mit 30’000 weiteren Spitaleinweisungen zu rechnen, sagte die Präsidentin der wissenschaftlichen Covid-19-Taskforce des Bundes in einem Interview mit der «SonntagsZeitung». Der aktuelle Trend müsse gebremst werden. «Sei es durch Reduzierung der Kontakte oder einen nochmaligen raschen Schub bei den Impfungen.» Für die dritte Impfung bei der Gesamtbevölkerung habe die Schweiz aber noch etwas Zeit, sagte Stadler. Es mache Sinn, nach der zweiten Dosis sechs Monate zuzuwarten. In der Schweiz sei diese der breiten Bevölkerung ab Mitte Juni verabreicht worden. Ab Dezember sollte dann damit begonnen werden. Mit einem Booster könne der Schutz vor einer Ansteckung wieder auf 95 Prozent erhöht werden.

+++

14. November 2021: Bundespräsident Parmelin fordert baldige Booster-Impfung für alle

Angesichts der Stagnation bei Neuimpfungen ist es für Bundespräsident Guy Parmelin an der Zeit, andere Massnahmen voranzutreiben: das Boostern etwa. Er ist überzeugt, dass die dritte Impfung gegen das Coronavirus bald auf die Gesamtbevölkerung ausgeweitet werden muss, wie er in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag» sagte. Denn irgendwann komme der Moment, wo man sich eingestehen müsse, dass nicht mehr viele vom Impfen überzeugt werden könnten. Sorge bereitet ihm die Frage, was passiert, wenn das Gesundheitswesen wieder an den Anschlag kommt und Patienten in andere Kantone verlegen müssen.  Auch daher sei es wichtig, dass Kantone weiter impften.

+++

13. November 2021: Zürcher Apotheken mit durchzogener ersten Impfnacht

In den Zürcher Apotheken haben sich in der ersten Impfnacht durchschnittlich 15 Personen die Corona-Impfung geholt. Nach den Impfnächten will der Präsident des Zürcher Apothekenverbands darum die Unwilligen nicht länger überzeugen, wie er gegenüber Radio 1 sagt. Die Impfnächte seien der «Last Call». 

+++

13. November 2021: GDK: Kantone zufrieden über mehr Erstimpfungen in Impfwoche

Die täglichen Erstimpfungen gegen das Coronavirus haben laut GDK während der Impfwoche etwas zugenommen. Eine Steigerung um mehrere Prozentpunkte sei nicht erwartet worden. «Wir sind zufrieden, dass man einen Effekt sieht, aber auch nicht begeistert darüber, wie er ausfällt», sagte Engelberger, Präsident der kantonalen Gesundheitsdirektoren-Konferenz GDK, in der Sendung Samstagsrundschau von Schweizer Radio SRF. Die Impfwoche läuft noch bis am Sonntag. Eine Bilanz der Zahlen wird nächste Woche gezogen.

+++

12. November 2021: Mehr Besucher am Impfkonzert in St.Gallen

Dem Konzert am Freitagabend haben deutlich mehr Musikbegeisterte beigewohnt als bei vergangenen Konzerten. Die Veranstalter haben eine Abendkasse betrieben. Gemäss «blick.ch» habe diese Massnahme geholfen, um eine weitere Sabotage durch Impfskeptiker zu verhindern.

+++

12. November 2021: An Abtwiler Schule wurde über die Hälfte der Schülerinnen und Schüler positiv auf das Coronavirus getestet

Insgesamt meldet die Schule 71 Ansteckungen, darunter auch drei infizierte Lehrpersonen, berichtet das Online-Portal FM1 Today. Schwere Verläufe seien derzeit aber keine bekannt. Die gesunden Kinder kommen weiterhin zum Präsenzunterricht in die Schule. Sie müssen jedoch Masken tragen und ausserhalb der schule gilt für sie vorerst eine Freizeit-Quarantäne.

+++

12. November 2021: Der Kanton Zürich vermeldet 694 neue Infektionen mit dem Coronavirus

Das sind 180 Ansteckungen mehr als heute vor einer Woche. Seit Donnerstag hat der Kanton ausserdem 4 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Ansteckung verzeichnet. im Spital werden derzeit 92 Patienten und Patientinnen behandelt. Das sind gut zehn Personen mehr als letzte Woche. 21 Personen sind auf der Intensivstation.

+++

12. November 2021: BAG meldet 3'922 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 3'922 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 48'422 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 8,1 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG sieben neue Todesfälle und 68 Spitaleinweisungen.

+++

12. November 2021: Taskforce hebt Vorteile von mRNA-Impfstoffen hervor

Die Corona-Taskforce des Bundes hat anlässlich der nationalen Impfwoche Kritik an mRNA-Impfstoffen gegen Covid-19 zurückgewiesen. Die Technologie sei neu, aber nicht unbekannt. Seit Jahrzehnten werde die mRNA-Technologie etwa im Kampf gegen die Grippe, die Tollwut und das Zika-Virus sowie im Zusammenhang mit Krebstherapien untersucht, schrieb die Taskforce am Freitag auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

+++

12. November 2021: Ostschweizer Regierungen positionieren sich für das Covid-19-Gesetz

Die Regierungen der Kantone St.Gallen, Thurgau, Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden empfehlen ihren Stimmberechtigten, die Änderungen am Covid-19-Gesetz anzunehmen. Die Vorlage kommt am Sonntag, 28. November schweizweit zur Abstimmung. Die Regierungen der Kantone St.Gallen, Thurgau, Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden unterstützen deshalb die Anpassungen des Bundesgesetzes über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie

+++

12. November 2021: Baselworld vom nächsten Frühling abgesagt

Nach der Absage mehrerer Aussteller zieht die MCH Group die Konsequenzen. Sie sagt die nächste Ausgabe der Uhrenmesse Baselworld ab. Geplant gewesen wäre sie für Frühling 2022. Chef Loris-Melikoff nimmt nun den Hut. Man brauche mehr Zeit für den Neustart der Baselworld nach der Pandemie, teilte die MCH Group am Freitag mit. Der Entscheid zur Absage der nächsten Ausgabe basiere auf intensiven Gesprächen, die man mit Herstellern und Händlern geführt habe.

+++

 12. November 2021: Schaffhausen meldet 55 Neuinfektionen

Dem Kanton Schaffhausen wurden für die vergangenen 24 Stunden 55 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind 26 Fälle mehr als vor einer Woche. Weiter meldet der Kanton einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus.

+++

 12. November 2021: Schweiz muss laut Weltärzteverband-Präsident über 2G-Regel diskutieren

Die Schweiz muss laut Frank Ulrich Montgomery, dem Präsidenten des Weltärzteverbands, über die 2G-Regel diskutieren. Wegen der stark steigenden Neuansteckungen müsse diese Verschärfung zum Thema werden, sagte Montgomery in einem Interview mit dem St.Galler Tagblatt. Dabei soll das 2G-Zertifikat aber nicht flächendeckend eingeführt werden. Zum Beispiel brauche es im Zürcher Bankenviertel sicher die 2G-Regel, auf der Rütli-Wiese aber kaum.

+++

12. November 2021: Kanton St.Gallen meldet 457 Neuinfektionen

Dem Kanton St.Gallen wurden für die vergangenen 24 Stunden 457 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das sind 158 Fälle mehr als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine weiteren gemeldet. 

+++

12. November 2021: Mehr Zürcher Jugendliche haben Suizidgedanken

Die Pandemie schlägt auf das Gemüt – nachweislich. Bei den psychiatrischen Notfällen im Kanton Zürich hatten diesen Frühling deutlich mehr Jugendliche Suizidgedanken. Dies zeigt eine noch nicht veröffentlichte Studie.

+++

12. November 2021: Rudolf-Steiner-Schule muss vorübergehend schliessen

Die Rudolf-Steiner-Schule im Zürcher Kreis 7 hat alle 300 Schüler und 60 Angestellte in eine zehntägige Quarantäne geschickt. Grund dafür ist ein Corona-Ausbruch an der Privatschule.

+++

11. November 2021: Bundesrat begrüsst Schaffung eines elektronischen Impfausweises

Der Bundesrat will einen neuen elektronischen Impfausweis schaffen, der kompatibel ist mit dem elektronischen Patientendossier. Er empfiehlt einen entsprechenden parlamentarischen Vorstoss zur Annahme, wie er am Donnerstag ohne weiteren Kommentar mitteilte.

Die Motion von Nationalrat Marcel Dobler (FDP/SG) hat gute Chancen, von beiden Kammern angenommen zu werden. Neben dem Bundesrat unterstützen Volksvertreterinnen und -vertreter von allen sechs Parlamentsfraktionen den Vorstoss.

Der neue digitale Ausweis soll gemäss Motionstext als Ersatzlösung der Onlineplattform meineimpfungen.ch dienen, freiwillig sein und im medizinischen oder behördlichen Kontext verwendet werden können - wie der bisherige Papierschein. Der Halter des Ausweises soll seine Impfungen auch in einer App verwalten können. Bei der Umsetzung sei der Datenschutz und die Sicherheit zentral, schreibt Dobler.

Bereits früher hatte der Bundesrat festgehalten, dass das Covid-Zertifikat als Ersatzlösung für die Online-Plattform meineimpfungen.ch nicht geeignet wäre. Allerdings sollten die gemachten Erfahrungen mit der Erstellung des Covid-Zertifikats für die weiteren Digitalisierungsschritte im Gesundheitswesen genutzt werden.

Bis Anfang Sommer hatte die Stiftung Meineimpfungen das elektronische Impfbüchlein geführt, finanziert und unterstützt durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Nachdem das Onlinemagazin «Republik» schwere technische Mängel enthüllte, wurde die Plattform im Mai eingestellt.

+++

11. November 2021: Engmaschiges Testen schützt Gesundheitspersonal

Regelmässiges und breit abgestütztes Testen hilft, eine unkontrollierte Ausbreitung des Coronavirus in Spitälern zu vermeiden. Dies ist gemäss einer Studie die wirksamste und wirtschaftlichste Massnahme, um einen geordneten Spitalbetrieb in Pandemiezeiten zu ermöglichen.

Das Gesundheitspersonal arbeitet während der Corona-Pandemie an vorderster Front. Es steht in engem Kontakt mit infizierten Patienten, gängige Schutzmassnahmen wie Abstandhalten und Homeoffice sind nur begrenzt möglich.

Ein schweizerisch-italienisches Forschungsteam unter Leitung des Berner Inselspitals untersuchte nun, welche Strategie die wirksamste und wirtschaftlichste ist, um das Gesundheitspersonal zu schützen und den Betrieb des Spitals aufrecht zu erhalten. Dazu verglichen sie mit Computermodellierungen sowie mit rund 300 freiwilligen Mitarbeitenden des Inselspitals breit abgestütztes Testen sowie das strikte Aufteilen der Teams in zwei Gruppen. Der Effekt von Impfungen wurde nicht untersucht.

+++

11. November 2021: EMA macht weg frei für Roche-Covid-Medikament

Das Covid-Medikament Ronapreve von Roche und Regeneron kommt einer Zulassung in der EU näher. Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) empfiehlt die Zulassung des Medikamenten-Cocktails.

Der Ausschuss empfehle die Zulassung von Ronapreve für die Covid 19-Behandlung von Erwachsenen und Jugendlichen, welche keinen zusätzlichen Sauerstoff benötigten und bei denen die Gefahr der Verschlechterung der Krankheit bestehe, teilte die Europäische Medikamentenbehörde (EMA) am Donnerstag mit. Eine positive Meinung gab der EMA-Ausschuss ausserdem für das Zulassungsgesuch für das Covid 19-Medikament Regkirona des koreanischen Herstellers Celltrion Healthcare.

Ronapreve and Regkirona seien die ersten monoklonalen Antikörpertherapien, die eine positive Meinung des CHMP erhalten hätten, heisst es weiter. Gestützt wurde die Empfehlung auf Studien, die eine deutliche Verringerung von Hospitalisierungen und Todesfällen bei gefährdeten Covid 19-Patienten gezeigt hätten. Der Einsatz von Ronapreve reduziere auch die Ansteckungsgefahr.

Ausserhalb der Europäischen Union ist Ronapreve für die Verwendung bei verschiedenen Patientengruppen in Japan und unter Auflagen im Vereinigten Königreich zugelassen. In zahlreichen Ländern wie den USA, Indien und Kanada darf Ronapreve per Notfallzulassung eingesetzt werden.

+++

11. November 2021: Kanton Zürich meldet 704 Neuansteckungen innert 24 Stunden

Der Kanton Zürich meldet innerhalb der letzten 24 Stunden 701 neue Coronafälle. Das sind mehr 201 Fälle mehr als noch vor einer Woche. Seit gestern wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit der Viruserkrankung registriert.

+++

11. November 2021: Zürcher Impfdorf: Fast 800 Corona-Impfungen innert zweier Tage

Die Zürcher Gesundheitsdirektion verbucht das Impfdorf im Zürcher Hauptbahnhof als Erfolg: Von Montag bis Mittwoch haben sich dort 670 Personen die erste und 121 Personen die zweite Corona-Impfung geholt.

Dazu wurden im Impfdorf und an anderen Orten im Kanton 2400 Booster-Impfungen verabreicht, wie die Gesundheitsdirektion am Donnerstag mitteilte. 11'700 weitere Auffrischungsimpfungen sind bereits gebucht. Zurzeit gibt es noch 22'000 freie Termine für eine Booster-Impfung für Personen ab 65 Jahren.

Momentan sind im Kanton Zürich 77 Prozent der Personen ab 12 Jahren vollständig gegen Corona geimpft, bei der Gruppe ab 65 Jahren sind es 89 Prozent.

Am Freitag und Samstag findet im Kanton Zürich im Rahmen der nationalen Impfwoche noch die «Lange Nacht der Impfung» statt: In rund 20 Apotheken können sich Impfwillige zwischen 20.00 und 0.00 Uhr die Corona-Erstimpfung holen.

+++

11. November 2021: BAG meldet 3'886 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 3'886 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Die Anzahl durchgeführter Tests liegt bei 37'105. Die Positivitätsrate beträgt 10.5 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG 6 neue Todesfälle und 35 Spitaleintritte.

+++

11. November 2021: Virginie Masserey wechselt vom BAG zum Kanton Waadt

Virginie Masserey wechselt vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) zum Kanton Waadt. Die Waadtländer Regierung hat die derzeitige Leiterin Infektionskontrolle des BAG zur Generaldirektorin für Gesundheit des grössten Kantons der Westschweiz ernannt. Der Wechsel erfolgt per 1. April 2022, wie die Waadtländer Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte. Die 56-jährige Masserey ist seit 2002 beim BAG tätig, wo sie verschiedene Positionen inne hatte. Bekannt wurde sie als Leiterin des Programms Infektionskontrolle und Impfung. Masserey verfüge über langjährige Erfahrung im Bereich der öffentlichen Gesundheit, schreibt der Kanton Waadt. Sie ist promovierte Medizinerin und spezialisiert auf Pädiatrie und Infektionskrankheiten mit einem starken Interesse an Prävention. Anfang der 2000er-Jahre arbeitete sie mit den Ärzten ohne Grenzen und der Weltgesundheitsorganisation zusammen.

+++

11. November 2021: Glarner Regierung verweist Abstimmungsgegner ans Bundesgericht

Sechs Glarner Stimmberechtigte haben bei der Regierung Beschwerde gegen die Abstimmung zum Covid-19-Gesetz eingereicht. Der Regierungsrat trat jedoch auf keine Beschwerde ein und verwies ans Bundesgericht. Die Beschwerdeführer verlangten die Absetzung beziehungsweise Verschiebung der Abstimmung vom 28. November 2021, wie der Kanton Glarus am Donnerstag schrieb. Weiter solle das Ergebnis der Abstimmung aufgehoben werden. Es sei zudem förmlich festzuhalten, dass die in der Bundesverfassung festgeschriebene Abstimmungsfreiheit verletzt worden sei. Die Glarner Regierung trat auf keine dieser Beschwerden ein, weil die fraglichen Informationen zu den nationalen Abstimmungsunterlagen nicht im direkten Einflussbereich des Glarner Regierungsrates liegen würden. Die Beschwerdeführer können den Entscheid ans Bundesgericht weiterziehen.

+++

11. November 2021: 51 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet 51 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus für die vergangenen 24 Stunden. Das sind 18 Fälle mehr als vor einer Woche. Todesfälle wurden in den letzten 24 Stunden keine gemeldet. 

+++

11. November 2021: 439 Neuansteckungen in St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet 439 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innert 24 Stunden. Das sind etwa gleich viele Fälle wie vor einer Woche. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus meldet der Kanton auf seiner Internetseite keine.

+++

11. November 2021: Professor will über Zusatzversicherung für Ungeimpfte diskutieren

Der Wirtschaftsprofessor Marius Brülhart will über eine Selbstübernahme der Spitalkosten von Umgeimpften diskutieren. Das Risiko für Ungeimpfte, hospitlaisiert zu werden, sei viel grösser und die Behandlungen seien teuer, sagt Brülhart im Interview mti Radio SRF. Laut seinen Berechnungen kostet eine Spitalbehandlung wegen Corona bis zu 30'000 Franken. Er schlägt deshalb vor, eine Zusatzversicherung für Ungeimpfte einzuführen. Diese würde die Spitalkosten übernehmen.

+++

11. November 2021: Offenbar erneute Sabotage von Konzerten der nationalen Impfwoche

Impfgegner haben offenbar ein weiteres Konzert der nationalen Impfwoche sabotiert. Nur etwas mehr als 100 Personen seien am Mittwochabend in Sitten im Kanton Wallis am Konzert von Stefanie Heinzmann und Stress mit dabei gewesen. Dies schreibt die Walliser Zeitung Le Nouvelliste. Ursprünglich wurden aber rund 500 Tickets für das Konzert abgegeben. Laut der Walliser Gesundheitsbehörde sind viele Personen mit Ticket nicht erschienen. Darunter seien auch Ungeimpfte. Wie der Blick schreibt, hatten Impfskeptiker bereits das Konzert in Lausanne auf diese Weise sabotiert.

+++

11. November 2021: Bundesrätin Amherd negativ auf Corona getestet

Viola Amherd ist negativ auf das Coronavirus getestet worden, wie ihr Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) gegenüber Tele Züri mitteilt. Die Bundesrätin hatte sich am Mittwoch nach der Bundesratssitzung wegen grippeähnlicher Symptome testen lassen – eine für 15 Uhr angesagte Medienkonferenz wurde abgesagt.

+++

10. November 2021: Im Januar soll der Impfstoff Novavax eintreffen

In der Schweiz gibt es bald einen vierten Impfstoff. Im Januar soll die erste Lieferung des Impfstoffes der US-Firma Novavax eintreffen. Das berichtet der «Blick». Der Impfschutz des proteinbasierten Impfstoffes gilt als ähnlich hoch wie jener der mRNA-Impfstoffe.

+++

10. November 2021: Der Kanton Zürich registriert 599 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus

599 neue Corona-Fälle meldet der Kanton Zürich am Mittwoch innerhalb der letzten 24 Stunden. Todesfälle in Zusammnenhang mit dem Coronavirus wurden keine registriert. Im Vergleich zum Vortag wurde eine Person mehr wegen des Virus hospitalisiert, ein Covid-Patient weniger liegt auf der Intensivstation.

+++

10. November 2021: BAG meldet 4'150 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 4'150 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 14 neue Todesfälle und 55 Spitaleinweisungen.

Stand Mittwoch sind die Intensivstationen zu 75,9 Prozent ausgelastet. In Betten heisst das: Von aktuell 863 verfügbaren Betten sind 125 von Covid-Patienten und 530 von Non-Covid-Patienten belegt. 208 Betten sind frei.

+++

10. November 2021: Zürcher Samichlaus-Schwimmen findet mit Zertifikatspflicht statt

Nach einer coronabedingten Pause im Jahr 2020 findet dieses Jahr das traditionelle Zürcher Samichlaus-Schwimmen statt. Für Teilnehmende gilt dabei eine Covid-Zertifikatspflicht. Neu in diesem Jahr ist die Badi «Oberer Letten» Start- und Zielort. Das Schwimmen findet zum 21. Mal statt. 

+++

10. November 2021: 51 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet 51 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Todesfälle wurden in den letzten 24 Stunden keine gemeldet. Aktuell sind 7 Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus hospitalisiert. 

+++

10. November 2021: Der Kanton St.Gallen meldet 542 neue Ansteckungen

Im Kanton St.Gallen wurden in den letzten 24 Stunden 542 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus registriert. Das sind mehr als doppelt so viele Neuansteckungen wie am gleichen Tag vor einer Woche. Zudem meldet der Kanton zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Im Spital werden zurzeit 42 Corona-Patienten behandelt.

+++

10. November 2021: Bündner Skigebiet Samnaun führt 2-G-Regel ein

In Österreich gilt seit dieser Woche 2-G: Nur Geimpfte und Genesene dürfen ins Restaurant, ins Kino oder zum Coiffeur. Und diese Regel gilt auch für die Skigebiete. Weil Ischgl und Samnaun ein gemeinsames Skigebiet haben, gilt damit auch auf der Schweizer Seite die 2-G-Regel. Die Skigebiete haben sich darauf geeinigt, schreibt die Südostschweiz am Mittwoch.

Das heisst: Auch auf der Schweizer Seite müssen alle Personen über 12 Jahren geimpft oder genesen sein, ausser sie können sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen. Weil in den Bahnen die Vorschriften des öffentlichen Verkehrs gelten, müssen in Samnaun trotzdem Masken getragen werden.

+++

9. November 2021: Nationalratskommission für Rückkehr der Gratis-Tests

Die Wirtschaftskommission des Nationalrats spricht sich knapp für die Wiedereinführung der Gratis-Tests aus. Sie hat einen Vorschlag der SVP angenommen, berichtet «SRF». Das letzte Wort dürften aber National-und Ständerat haben. Diese werden sich voraussichtlich in der Wintersession mit dem Thema befassen. 

+++

9. November 2021: 603 neue Ansteckungen im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet am Dienstag 603 neue Ansteckungen und ein neuer Todesfall in den letzten 24 Stunden. Aktuell befinden sich 92 Personen in Spitalbehandlung

+++

9. November 2021: 2G-Regel laut BAG nicht ausgeschlossen

Am Dienstag hat das Bundesamt für Gesundheit wieder über die aktuelle Corona-Lage informiert. Ein Zertifikat nur für Geimpfte oder Genesene (2G-Regel) sei in der Schweiz derzeit kein Thema, jedoch für die Zukunft nicht ausgeschlossen.

+++

9. November 2021: 822 neue Fälle innert einer Woche im Kanton Thurgau

Der Kanton Thurgau meldet am Dienstag 822 neue Ansteckungen im Kanton Thurgau innerhalb einer Woche. Stand Montag werden 14 Personen im Spital behandelt, davon jemand auf der Intensivstation. Ausserdem sind in der letzten Woche fünf Personen am Coronavirus verstorben.

+++

9. November 2021: BAG meldet 2'986 neue Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 2'986 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG sieben neue Todesfälle und 64 Spitaleinweisungen.

Die Intensivstationen sind aktuell zu 76,8 Prozent ausgelastet. In Betten heisst das: Von total 862 freien Betten sind 119 von Covid-Patienten und 543 von Non-Covid-Patienten belegt. Stand Dienstag sind 200 Betten frei. 

+++

9. November 2021: 15 neue Fälle in Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Dienstag 15 neue Ansteckungen und zwei neue Todesfälle in den letzten 24 Stunden. Aktuell befinden sich fünf Personen in Spitalbehandlung.

+++

9. November 2021: 312 neue Ansteckungen im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet am Dienstag 312 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. In den letzten 24 Stunden ist niemand am Virus verstorben. 

+++

9. November 2021: BIsher 294 Demos in Zürich

In der Stadt Zürich haben Demonstrierende den Turbo gezündet. Die Zahl von Kundgebungen und Demonstrationen erreicht dieses Jahr einen neuen Höchstwert, berichtet der Tages-Anzeiger. Bisher haben in Zürich 294 Veranstaltungen stattgefunden. Die Zunahme entspricht einem längeren Trend. Und der Stadtrat rechnet damit, dass sich dieser Trend weiter fortsetzt. Die Gründe hierfür sieht der Stadtrat unter anderem darin, dass sich die Bevölkerung leichter mobilisieren lasse, und in der einfacheren Kommunikation.

+++

9. November 2021: Schweizer Eltern lassen ihre Kinder im Ausland impfen

Schweizer Eltern bringen ihre Kinder für die Coronavirus-Impfung ins Ausland. Die Impfungen sind in der Schweiz erst ab zwölf Jahren zugelassen. Immer wieder würden dehalb Eltern ihre Kinder in Deutschland gegen das Coronavirus impfen lassen, berichtet die Thurgauer Zeitung am Dienstag. Der oberste Schweizer Kantonsarzt mahnt jedoch zu grosser Vorsicht. Ohne Datenlage gingen Eltern ein gewisses Risiko ein.

+++

9. November 2021: Harter Kern der Impfgegner in der Schweiz ist rückläufig

Die Corona-Pandemie hat laut einer Umfrage des Vergleichsdienstes Comparis die generelle Einstellung gegenüber Impfungen kaum verändert. Der harte Kern der Impfgegner ist seit 2019 sogar leicht von 12 auf 10 Prozent gesunken, teilte Comparis am Dienstagmorgen mit.

Nur 15 Prozent der befragten Personen habe bei der Umfrage in der Deutschschweiz angegeben, dass sich wegen Covid-19 die eigene Einstellung im Zuge der Pandemie stark bis sehr stark verändert habe. Jeder zweite Befragte habe keine oder nur eine kleine Änderung der Einstellung gegenüber dem Impfen festgestellt.

Das Hauptargument der Impfgegner ist unverändert die Ansicht, durchgestandene Krankheiten stärkten das Immunsystem besser als Impfungen. Das sei aber ein Irrtum, wird Comparis-Gesundheitsexperte Felix Schneuwly in der Mitteilung zitiert. Es gehe darum, Krankheiten zumindest regional auszurotten.

Die Impf-Debatte rund um das Coronavirus zeige, dass Information wichtig sei. Den harten Kern der Impfgegner vermöge dies jedoch nicht zu überzeugen. Impfstoff-Hersteller und Behörden hätten allerdings die Erwartungen an die Impfstoffe zu stark geschürt. Sie müssten nun angesichts der Faktenlage teilweise zurückrudern.

Derweil habe das Impfwissen der Bevölkerung in Corona-Zeiten stark zugenommen. So hätten vor zwei Jahren noch 17 Prozent der befragten Personen nicht gewusst, gegen welche Krankheiten sie geimpft seien. Bis Oktober 2021 sei dieser Anteil auf 7 Prozent gesunken. Auch das Wissen über die Impfrate bei Herdenimmunität sei stark gestiegen.

Das Marktforschungsinstitut innofact hat im Auftrag von Comparis im Oktober 2021 insgesamt 714 Personen in der Deutschschweiz zu ihrer Haltung in der Impf-Debatte befragt.

+++

8. November 2021: 980 neue Fälle im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet für Freitag, Samstag und Sonntag total 980 neue Ansteckungen. Gestorben sind über das Wochenende zwei Personen.

+++

8. November 2021: 6'649 neu bestätigte Fälle übers Wochenende

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 6'649 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 9 neue Todesfälle und 53 Spitaleinweisungen.

Stand Montag sind die Intensivstationen zu 73,9 Prozent ausgelastet. Von total 849 verfügbaren Betten sind aktuell 118 von Corona-Patienten und 509 von Non-Covid-Patienten belegt. 222 Betten sind frei.

+++

8. November 2021: 725 neue Fälle im Kanton St.Gallen übers Wochenende

Der Kanton St.Gallen meldet am Montag 725 neue Fälle übers Wochenende. Das sind gut 220 Fälle mehr als vor einer Woche. Neue Todesfälle vermeldet der Kanton hingegen nicht. Eine Person musste über das Wochenende wegen einer Corona-Erkrankung ins Spital gebracht werden.

+++

8. November 2021: 92 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet für Freitag, Samstag und Sonntag total 92 neue Ansteckungen. Gestorben ist über das Wochenende niemand. Stand Montag befinden sich sieben Personen in Spitalbehandlung.

+++

8. November 2021: Impfwoche in verschiedenen Kantonen soll Impfmuffel überzeugen

«Jede Impfung zählt»: Nach diesem Motto startet am Montag die Nationale Impfwoche. Konzerte, ein Impfdorf im Hauptbahnhof Zürich, Impfen in Bussen, im Tram, auf dem Rheinschiff oder unter Hypnose: Bund und Kantone setzen alle Hebel in Bewegung, um Zögernde von den Vorteilen der Impfung zu überzeugen.

+++

6. November 2021: Singles in Pandemie mehr gestresst vom Aussehen

Singles in der Schweiz haben laut einer Umfrage während der Pandemie mehr auf Aussehen und Fitness geachtet als Menschen in Partnerschaften. Doppelt so viele Singles wie Liierte fühlten sich aber gestresst davon, in Video-Chats mit ihrem Aussehen konfrontiert zu sein.

+++

6. November 2021: Protestmarsch gegen Covid-19-Gesetz in Chur

In Chur hat am Samstag eine Kundgebung gegen die Corona-Politik in der Schweiz und das Covid-19-Gesetz stattgefunden. Nach Polizeiangaben verlief die Veranstaltung friedlich und ohne Zwischenfälle.

+++

6. November 2021: Die Kantone brauchen nicht alle Mittel

Für die nationale Impfkampagne haben die Kantone bisher deutlich weniger Mittel abgerufen, als verfügbar sind. Der Bund stellt laut SonntagsBlick insgesamt 96 Millionen Franken dazu zur Verfügung. Beantragt haben die Kantone bisher aber erst knapp 18 Millionen Franken. Der Run aufs Geld blieb bisher aus. Namentlich in der eher impfskeptische Ostschweiz haben sich die Kantone bisher zurückgehalten. So hat Appenzell-Ausserrhoden nur 65'000 Franken beim Bund beantragt. Das ist erstaunlich, weist der Kanton doch mit 57 Prozent eine der tiefsten Impfraten der Schweiz aus. Laut SonntagsZeitung engagieren sich Kantone wie Zürich und Basel, die bereits eine hohe Durchimpfung haben, dagegen stark.

+++

5. November 2021: Der Kanton Zürich meldet 514 neue Corona-Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden

Der Kanton Zürich meldet innerhalb eines Tages 514 neue Coronafälle. Das sind 220 Fälle mehr als noch vor einer Woche. Weiter meldet die Zürcher Gesundheitsdirektion einen weiteren Todesfall.

+++

5. November 2021: BAG meldet 2'848 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 2848 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 31 neue Spitaleintritte, jedoch keine neuen Todesfälle.

Stand Freitag sind die Intensivstationen zu 77,2 Prozent ausgelastet. In Betten heisst das: Von total 857 Betten sind aktuell 104 von Corona-Patienten und 558 von Nicht-Corona-Patienten belegt. 195 Betten sind frei. 

+++

5. November 2021: Kantone und Krankenkassen einigen sich auf neuen Covid-19-Impftarif

Die obligatorischen Krankenversicherungen sollen auch im kommenden Jahr die Covid-19-Impfungen bezahlen. Die Kantone und die Krankenkassen haben sich auf einen entsprechenden Tarifvertrag geeinigt. Dieser muss noch vom Bundesrat genehmigt werden.

+++

5. November 2021: Pinguinparade im Zoo Zürich findet wieder statt

Nachdem die Königspinguine im Zoo Zürich im letzten Winter ihre Spazierrunde wegen der Corona-Pandemie ohne Publikum gedreht hatten, findet die Pinguinparade nun wieder regulär statt.

An allen Tagen, an denen es 10 Grad oder kälter ist, machen die Pinguine um 13:30 Uhr mit den Tierpflegerinnen und Tierpflegern eine kleine Runde durch den Zoo. Der Spaziergang ist freiwillig für die Vögel; wer keine Lust hat, bleibt einfach in der Anlage zurück. Die Besucherinnen und Besucher können mit etwas Abstand vor- oder hinter den Pinguinen mitlaufen oder ihnen am Wegrand stehend zuschauen. 

+++

5. November 2021: Coronavirus vermehrt sich in der Plazenta schnell 

Das Coronavirus vermehrt sich in der Plazenta schnell und erhöht das Risiko einer Früh- oder Totgeburt je um das Zwei- bis Dreifache. Das haben Berner und Lausanner Forscher nachgewiesen. Impfen in der Schwangerschaft ist deshalb wichtig. Und für den Fötus gefahrlos.

Bei Schwangeren bestehe gegenüber der gleichaltrigen Allgemeinbevölkerung eine um 70 Prozent erhöhte Gefahr für eine Ansteckung mit SARS-CoV-2. Das Risiko, danach einen schweren Verlauf mit Pflege auf der Intensivstation durchzumachen, liege im Bereich von 5 bis 10 Prozent, heisst es in einer Mitteilung des Forscherteams vom Freitag.

«In der Plazenta können schnell Tausende infektiöse virale Partikel produziert werden. Ausserdem haben wir einen äusserst variablen und für jede Schwangerschaft individuellen Ausdruck des SARS-CoV-2-Rezeptors in der Plazenta beobachtet, was erklären könnte, warum das Virus manchmal auf den Fötus übergeht», erläutert Marco Alves vom Institut für Virologie und Immunologie IVI in Bern.

«Die Tatsache, dass das Virus die Plazenta infizieren und sich dort stark vermehren kann, zeigt die Notwendigkeit der Impfung», so Alves. Für den Fötus sei die Impfung gefahrlos, weil die mRNA die Plazentaschranke nicht durchdringt, wohl aber die von der Mutter gebildeten Antikörper. Das Kind kommt also nicht mit dem Impfstoff in Kontakt, sondern «erbt» die natürlichen Antikörper der Mutter.

Die Resultate der Studie des Teams um PD Dr. Marco Alves (IVI Bern) und Prof. Dr. David Baud (Centre Hospitalier Universitaire Vaudois, Chuv) wurden im Wissenschaftsmagazin "Cell Reports Medicine" veröffentlicht.

+++

5. November 2021: Boosterimpfung im Kanton St.Gallen ab Mitte November

Der Kanton St.Gallen beginnt am 15. November mit den Booster-Impfungen. In den Betagten- und Pflegeheimen wird die Impfung von mobilen Teams durchgeführt. Alle anderen Personen über 65 Jahre können sich ab dem 8. November auf www.wir-impfen.ch oder in ihrer Hausarztpraxis für eine Auffrisch-Impfung anmelden. Spitalmitarbeitende und Mitarbeitende in Betagten- und Pflegeheimen, die besonders exponiert sind, haben die Möglichkeit nach einer Beratung im personalärztlichen Dienst eine Boosterimpfung zu erhalten, schreibt der Kanton.

+++

5. November 2021: Kanton Zürich beginnt in der kommenden Woche mit der Boosterimpfung

Gemäss Empfehlung der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF) ist die Boosterimpfung primär für Personen ab 65 Jahren empfohlen. Aufgrund der aktuellen Datenlage und der anhaltend guten Schutzwirkung wird die Boosterimpfung Personen unter 65 Jahren von der EKIF zum jetzigen Zeitpunkt nicht generell empfohlen. 

Besonders gefährdete Personen im Alter von 16 bis 64 Jahren mit chronischen Erkrankun-gen mit höchstem Risiko, welche eine Boosterimpfung wünschen, sollen diese bei ihrer be-handelnden Ärztin bzw. ihrem behandelnden Arzt vornehmen. 

Alle Infos dazu gibt es unter: www.zh.ch/coronaimpfung 

+++

5. November: Boosterimpfung im Kanton Thurgau ab sofort möglich

Nach der Zulassung durch Swissmedic sind im Kanton Thurgau ab dem 15. November 2021 Auffrischungsimpfungen (Booster) für Personen ab 65 Jahren möglich. Als erstes bedienen die mobilen Impfequipen die Pflegeheime. Auch das Impfzentrum Weinfelden bietet Auffrischungsimpfungen an. Alle Infos dazu findet man auf: www.tg.ch/impfen.

+++

5. November 2021: Thurgauer Regierung beantragt Covid-Zusatzkredit von 20 Millionen

Die Thurgauer Regierung beantragt dem Grossen Rat einen Zusatzkredit von 20 Millionen Franken zum bereits genehmigten Covid-Nachtragskredit. So soll dem Kanton bis Mitte 2022 genügend Geld zur Bekämpfung der Pandemie zur Verfügung stehen.

+++

5. November 2021: St.Gallen hebt Maskenpflicht an den Schulen auf

An den St.Galler Schulen gilt ab Montag keine Maskenpflicht mehr. Die tiefe Zahl der Neuansteckungen an den Schulen seit den Herbstferien lasse dies zu, schreibt der Kanton. Gelockert wird auch die Quarantäneregel für Klassen mit mehreren Ansteckungen.

+++

5. November 2021: Winterthurer Gastronomen dürfen Aussenflächen noch länger nutzen

Der Winterthurer Stadtrat will der Gastronomie unter die Arme greifen und verlängert die Regelungen für die Aussenflächen bis zum 30. November 2022. Dabei geht es um die Errichtung und Erweiterung von Aussenflächen sowie Zelten und holzbetriebenen Aussenheizungen.

+++

5. November 2021: 299 neue Fälle im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet am Freitag 299 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus innert 24 Stunden. Das sind rund 130 Fälle mehr als vor einer Woche. Neue Todesfälle meldet der Kanton St.Gallen erneut keine. Derzeit befinden sich 42 Corona-Patienten in St.Galler Spitälern. Sieben davon werden auf der Intensivstation behandelt. 

+++

5. November 2021: 29 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Freitag 29 neue Fälle für die letzten 24 Stunden. Gestorben ist seit gestern niemand. Aktuell befinden sich fünf Personen in Spitalbehandlung. 

+++

5. November 2021: 90 Personen fordern vom Bund Geld wegen Impfschäden

Mehrere Personen fordern vom Bund Geld wegen Schäden nach der Coronaimpfung. das berichtet die Pendlerzeitung «20 Minuten». Bis Ende Oktober sind beim Bundesamt für Gesundheit 90 Gesuche im Zusammenhang mit der Impfung eingegangen. Sie wurden alle zurückgewiesen, weil sie nicht den formellen Anforderungen entsprachen.

Laut Epidemiegesetz können geschädigte Personen vom Bund eine Entschädigung verlangen. Damit der Bund bezahlt, muss der finanzielle Schaden aber klar belegt sein. 

+++

5. November 2021: Gossauer Chläusler findet statt

Das Gesundheitsdepartement St.Gallen hat grünes Licht für den Markt gegeben, teilt die Stadt Gossau mit. Für den Chilbiteil auf dem Marktplatz sowie die Gastronomie gilt die Zertifikatspflicht. Am Warenmarkt gibt es keine Einschränkungen für Besucherinnen und Besucher. Der Gossauer Chläusler findet vom 20. bis 22. November statt. Es ist der älteste Warenmarkt in Gossau und der grösste der Ostschweiz.

+++

4. November 2021: Im Thurgau heisst es an Schulen «Masken ab»

Im Apfelkanton wird die Maskenpflicht an Schulen ab Montag aufgehoben. Grund dafür seien die hohe Impfquote und die tiefen Fallzahlen.

+++

4. November 2021: Schwerer Corona-Ausbruch in Oberrieter Altersheim

In einem Altersheim in der St.Galler Gemeinde Oberriet ist es zu einem massiven Corona-Ausbruch gekommen. Bis am Donnerstagvormittag sind 66 Personen positiv getestet worden. Zudem gab es in den letzten zwei Wochen mehrere Todesfälle.

+++

4. November 2021: Bund empfiehlt jungen Menschen Booster-Impfung nur in Einzelfällen

Personen im Alter zwischen 16 und 64 Jahren sollen sich «nur in Einzelfällen» und bei «chronischen Erkrankungen mit höchstem Risiko» ein drittes Mal impfen lassen. Das ist den am Donnerstag offiziell aufgeschalteten Impfempfehlungen des Bundes zur Auffrischimpfung zu entnehmen. Die Heilmittelbehörde Swissmedic hatte vergangene Woche grünes Licht gegeben für mRNA-Auffrischungsimpfungen. Zugelassen wurden Drittimpfungen der beiden Hersteller Biontech/Pfizer und Moderna «für besonders gefährdete Personen» und «für Menschen mit geschwächtem Immunsystem» ab 12 Jahren. Nun haben das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Eidgenössische Kommission für Impffragen (Ekif) konkretisiert, wem tatsächlich empfohlen wird, sich eine dritte Impfdosis verabreichen zu lassen. Kurz gesagt sind es drei Personengruppen: alle über 65-Jährigen; alle Bewohnerinnen/Bewohner und Betreute in Alters- und Pflegeheimen (auch unter 65-Jährige); sowie «besonders gefährdete Personen» zwischen 16 und 64 Jahren. Bei den Letzteren gelte dies allerdings nur in Einzelfällen und bei «chronischen Erkrankungen mit höchstem Risiko».

+++

4. November 2021: Kanton Zürich meldet 503 Neuansteckungen innert 24 Stunden

Der Kanton Zürich meldet innerhalb der letzten 24 Stunden 503 neue Coronafälle. Das sind mehr als doppelt soviele als noch vor einer Woche. Seit gestern wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit der Viruserkrankung registriert.

+++

4. November 2021: Sechs grosse Parteien heben Vorteile des Covid-Zertifikats hervor

Während die Gegner des Covid-19-Gesetzes immer wieder die Gefahren der Zertifikatspflicht betonen, machen die Befürworter auf die Vorteile des Zertifikats aufmerksam - und plädieren für eine sachliche Debatte. Mit an Bord sind alle grossen Parteien ausser die SVP.

+++

4. November 2021: Unternehmen lassen Corona-Krise langsam hinter sich

Die Unternehmen in der Schweiz sehen wieder vermehrt optimistisch in die Zukunft. Die Geschäftslage erreichte wieder fast das Niveau vom Frühjahr 2018, wie die Konjunkturforschungsstelle der ETH (KOF) in ihrer Konjunkturumfrage vom Oktober schreibt.

+++

4. November 2021: Bereits zum dritten Mal keine Frühlingsmesse in Weinfelden

Wie das St.Galler Tagblatt schreibt, habe eine Umfrage unter den Ausstellern ergeben, dass rund ein Drittel findet, eine Messe im Frühling sei wegen Corona zu früh. Da somit zu wenige Aussteller für eine ausgewogene und interessante Messe zur Verfügung stehen würden, werden sie nun verschoben. Statt vom 4. bis 6. März 2022 finden die Inhaus und «die50plus» erst vom 3. bis 5. März 2023 statt. Die Schlaraffia soll aber stattfinden. 

+++

4. November 2021: BAG meldet 2'931 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 2931 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 31'180 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 9,4 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG sechs neue Todesfälle und 42 neue Spitaleintritte.

+++

4. November 2021: 33 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Donnerstag 33 neue Fälle. Aktuell werden fünf Personen wegen Corona im Spital behandelt. Gestorben ist in den letzten 24 Stunden niemand.

+++

4. November 2021: Ostschweizer Kantone im Schlussspurt für höhere Impfquote

Die Ostschweizer Kantone starten zum Schlussspurt für höhere Impfquoten. Mit Impfnächten, zusätzlichen Walk-In-Angeboten und sogar Kurzhypnosen sollen Unentschlossene von einer Impfung gegen das Coronavirus überzeugt werden. Im Kanton Thurgau kann die Bevölkerung gar den Impfstoff frei wählen.

+++

4. November 2021: Coronaansteckungen in St.Galler Schulen steigen nach Herbstferien

Die Coronafälle an St.Galler Schulen steigen wieder an. Unmittelbar nach den Herbstferien wurden fünf infizierte Kinder an städtischen Schulen gemeldet, berichtet das St.Galler Tagblatt. Diese Woche waren es schon 15, verteilt auf mehrere Schulen. Ob die Maskenpflicht aufgrund dieser Entwicklung verlängert wird, ist noch nicht bekannt. Diese gilt noch bis Ende Woche.

+++

4. November 2021: Astrazeneca zieht Antrag für Impfstoff-Zulassung zurück

Das britische Pharmaunternehmen Astrazeneca zieht den Antrag für die Zulassung seines Covid-19-Impfstoffs in der Schweiz zurück. Der Entscheid sei gefallen, weil Swissmedic den Einsatz auf Personen ab 50 Jahren habe beschränken wollen.

+++

4. November 2021: 417 neue Fälle im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet 417 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus in den letzten 24 Stunden. Das sind mehr als doppelt so viele wie vor einer Woche. Neue Todesfälle meldet der Kanton auf seiner Internetseite keine. Derzeit befinden sich 42 Coronapatienten in St.Galler Spitälern. Sieben davon werden auf der Intensivstation behandelt.

+++

4. November 2021: Maskenpflicht an Thurgauer Schulen bald aufgehoben 

Ab nächster Woche fällt in den Schulzimmern im Kanton Thurgau die Maskenpflicht. Wie die «Thurgauer Zeitung» hat dieser Entscheid mehrere Gründe. Zum einen sind immer mehr Schülerinnen und Schüler geimpft. Zum anderen sind die gemeldeten Fälle auf moderatem Niveau. Ausserdem beginnt nächste Woche das präventive-repetitive Testen an den Sekundarschulen. 

+++

3. November 2021: Unterstützung des Bundes auch für Orts- und touristischen Verkehr

In der Corona-Krise sollen nicht nur der regionale Personenverkehr und der Schienengüterverkehr weiter finanziell unterstützt werden, sondern auch der Orts- und touristische Verkehr. Dies hat der Bundesrat am Mittwoch beschlossen. Den definitiven Entscheid fällt das Parlament.

+++

3. November 2021: Ärztegesellschaft verlässt Freiburgs Covid-19-Taskforce

Die Ärztegesellschaft des Kantons Freiburg (MFÄF) tritt aus der kantonalen Covid-19-Task Force aus. Als Begründung gibt sie an, sie sehe sich in diesem Gremium nicht mehr in der Lage, die Interessen der Patientinnen und Patienten zu verteidigen. Auch könne sie ihre Expertise und Sichtweise aus der Praxis in der Task Force nicht mehr einbringen, heisst es in einer Mitteilung der Gesellschaft vom Mittwoch. Dies, weil die Task Force nur dem Austausch von Informationen und der Kommunikation bereits getroffener Entscheidungen diene. Die Organisation, deren voller Titel «Médecins Fribourg - Ärztinnen und Ärzte Freiburg» lautet, verbleibt aber im Sanitären Führungsorgan des Kantons. Ihr gehören über 500 Ärztinnen und Ärzte an.

+++

3. November 2021: Maskenpflicht für Tessiner Mittelschüler bis Weihnachten

Tessiner Mittelschüler und Studierende von nicht-obligatorischen Schulen müssen bis mindestens Weihnachten weiterhin eine Schutzmaske tragen. Die Lage lasse derzeit keine Lockerung der geltenden Massnahmen zu, teilte die Tessiner Regierung am Mittwoch mit. Damit verlängert sie die aktuellen Massnahmen im Schulbereich bis zum 23. Dezember, wie sie in einem Communiqué festhält. Allfällige Lockerungen seien in den Mittelschulen denkbar, würden jedoch keinesfalls vor dem 22. November in Kraft treten, schreibt das Departement für Bildung, Kultur und Sport abschliessend.

+++

3. November 2021: Kanton Zürich meldet 389 Neuinfektioinen innerhalb 24 Stunden

Der Kanton Zürich meldet 389 Neuansteckungen mit dem Coronavirus innert eines Tages. Das sind 175 Fälle mehr als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine weiteren gemeldet. 

+++

3. November 2021: Bundespräsident zählt auf Solidarität von möglichst vielen

Bundespräsident Guy Parmelin hat erneut an die Solidarität der Gesellschaft appelliert, um der Pandemie ein Ende zu setzen. «Machen Sie sich immun gegen das Virus, es ist im Interesse von uns allen.» Die Impfung sei das einfachste Mittel auf dem Weg zurück in einen normalen Alltag, sagte Parmelin am Mittwoch vor den Medien in Bern. Die verschiedenen Impfstoffe wirkten gut und schützten in den allermeisten Fällen vor schweren Erkrankungen. Der Bundespräsident richtete sich in seiner Rede auch an die impfskeptischeren Menschen: «Ich verstehe Ihre Ungeduld und Ihren Ärger.» Mitglied einer Gesellschaft zu sein, heisse aber auch, solidarisch zu sein. Diese Solidarität brauche es nun noch einmal. Laut Parmelin kann jeder ein Stück Freiheit erlangen mit einem Zertifikat - «am einfachsten mit einer Impfung». Der Bundesrat lasse es aber allen offen, sich impfen zu lassen oder nicht. Die wiederholte Impfempfehlung rühre daher, dass es die Verantwortung der Regierung sei, «den Weg zu anzuzeigen, der am effizientesten ist».

+++

3. November 2021: Der Kanton Zürich baut ein Impfdorf im Hauptbahnhof

Statt eines Weihnachtsmarkts gibt es in diesem Herbst das Impfdorf: Anlässlich der nationalen Impfwoche baut der Kanton Zürich in der Halle des Hauptbahnhofs ein Corona-Impfdorf auf.

+++

3. November 2021: Nationale Impfwoche unter dem Motto «Gemeinsam aus der Pandemie»

In der nationalen Impfwoche unter dem Motto «Gemeinsam aus der Pandemie» wollen Bund und Kantone möglichst viele Menschen von den gesamtgesellschaftlichen Vorteilen der Impfung überzeugen. Informieren sollen auch Inserate und Konzerte. 

+++

3. November 2021: Corona-Skeptiker fluten Briefkästen mit Abstimmungszeitung

Skeptiker des Corona-Gesetzes haben eine Abstimmungszeitung mit einer Millionen-Auflage produziert. Sie haben damit rund drei Wochen vor der Abstimmung ihre Schlussoffensive lanciiert, berichtet «Nau.ch». Die gut 30 Millionen Exemplare der Abstimmungszeitung sollen sämtliche Schweizer Haushalte erreichen. Finanziert wurde sie durch Spenden.

+++

3. November 2021: BAG meldet 2'607 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 2'607 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 27'400 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 9,5 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG fünf neue Todesfälle und 57 neue Spitaleintritte. 

+++

3. November 2021: Anmeldung für Auffrischungsimpfung in Schaffhausen ab Donnerstag möglich

Personen im Alter von über 65 Jahren, die im Kanton Schaffhausen eine Booster-Impfung gegen Covid-19 erhalten wollen, können sich nun anmelden. Eine Terminvereinbarung ist ab Donnerstag auf der kantonalen Webseite oder über die Hotline des Impfzentrums möglich. Über das «Walk-in» können keine Auffrischungsimpfungen erfolgen, wie das kantonale Gesundheitsamt am Mittwoch mitteilte. Die Auffrischung der Covid-Impfung wird allen Personen über 65 Jahren empfohlen. Ab dem 15. November sind dann auch mobile Equipen im Einsatz, die Auffrischungsimpfungen in Alters- und Pflegeheimen verabreichen. Erfolgen kann die Booster-Impfung frühestens ein halbes Jahr nach der vollständigen Grundimmunisierung.

+++

3. November 2021: Graubünden will mit Impfwoche 5 Prozent der Bevölkerung überzeugen

Der Kanton Graubünden will mit der nationalen Impfwoche bis zu fünf Prozent der Bevölkerung zu einer Corona-Impfung bewegen. Angeboten werden ab kommendem Montag etwa kostenlose Impfberatungen bei Apotheken und Hausärzten. Die Zielgruppe der Impfwoche seien im Bündnerland nicht die Impfgegner, erklärte Rudolf Leuthold, Leiter des kantonalen Gesundheitsamtes, an einer Medienorientierung am Mittwoch in Chur. «Da machen wir uns keine Illusionen», sagte der Amtschef. Vielmehr peilt der Kanton mit der Impfoffensive die Gruppe der Unentschlossenen an. Im nationalen Durchschnitt sind das laut Leuthold sechs Prozent der Bevölkerung. Es handle sich oft um Menschen, die bezüglich der Impfung Ängste hätten. Um die Unentschlossenen zu erreichen und ihre Bedenken zu zerstreuen, werden in Graubünden vom 8. bis 14. November flächendeckend kostenlose Corona-Impfberatungen angeboten. Impfen soll zudem an vielen Orten besonders einfach und ohne Anmeldung möglich sein. «Wenn wir damit fünf Prozent der Bevölkerung erreichen, ist die Impfwoche ein Erfolg», sagte Leuthold.

+++

3. November 2021: Stadtzürcher Alterszentren erhalten gute Noten

Die Bewohnenden der Stadtzürcher Alterszentren haben ihren Institutionen guten Noten verpasst - trotz der Coronapandemie. Bei der im Frühjahr 2021 zum 13. Mal durchgeführten Zufriedenheitsbefragung gaben rund 89 Prozent an, dass sie insgesamt zufrieden oder sehr zufrieden sind.

+++

3. November 2021: Bundesrat vereinfacht Zugang zum Covid-Zertifikat für Genesene

Der Bundesrat führt ein Schweizer Covid-Zertifikat ein. Dieses ist neu 12 statt 6 Monate gültig, allerdings nur im Inland. Zudem sind Corona-Tests für Erstgeimpfte bis sechs Wochen nach dem ersten Piks gratis. Die Schrauben angezogen werden bei den Schnelltests.

+++

3. November 2021: Neun neue Fälle in Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet für die vergangenen 24 Stunden neun neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind fünf Fälle weniger als vor einer Woche. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine gemeldet. 

+++

3. November 2021: 228 Neuinfektionen in St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet für die vergangenen 24 Stunden 228 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind rund 40 Fälle weniger als heute vor einer Woche. Einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Coronainfektion meldet der Kanton nicht.

+++

3. November 2021: Covid-Gesetz trifft in Bevölkerung auf breite Zustimmung

Ein noch klareres Ja zum Covid-19-Gesetz, anhaltend deutliche Zustimmung zur Pflegeinitiative und eine relative Mehrheit für die Justizinitiative: Das sind die Ergebnisse einer Umfrage von Tamedia und «20 Minuten» einen Monat vor der Abstimmung am 28. November. 

+++

2. November 2021: 418 neue Fälle im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet am Dienstag 418 neue Fälle. Eine Person ist in den letzten 24 Stunden verstorben. 88 Personen befinden sich aktuell in Spitalbehandlung, 20 davon auf der Intensivstation.

+++

2. November 2021: Unsichere Entwicklung der Situation in den Spitälern

Wie sich die zunehmenden Corona-Fallzahlen auf die Belegung in den Spitälern niederschlagen werden, ist laut dem Bund unsicher. Es sei aber wahrscheinlich, dass sich die Situation mit dem schlechten Wetter und der Kälte bald verschlechtere.

«Die Lage auf den Intensivstationen ist derzeit stabil», sagte Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle im Bundesamt für Gesundheit (BAG), am Dienstag vor den Medien in Bern. Weil die Fallzahlen aber stark stiegen und das Impftempo «zu langsam» sei, könnte sich das bald ändern.

Masserey machte erneut Werbung für eine Impfung. Momentan hätten erst 75 Prozent der über 12-Jährigen oder 64 Prozent der Gesamtbevölkerung mindestens eine Dosis erhalten. «Das reicht nicht.»

Mit verschiedenen Zahlen belegte Masserey die Wirksamkeit von Impfungen. Schwere Erkrankungen würden damit oft verhindert. Bei 60- bis 69-Jährigen sei dies in 93 von 100 Fällen zu beobachten. Bei über 80-Jährigen könne eine Impfung in 84 von 100 Fällen eine Hospitalisierung vermeiden.

+++

2. November 2021: Vermehrt wieder lokale Ausbrüche an Schulen, in Heimen und Partys

Die Reihentests in den Schulen zeigten, dass es wieder mehr Ansteckungen in den Schulen gebe. Auch in Heimen und an Partys würden wieder Ausbrüche beobachtet. Dies sagte Rudolf Hauri, Zuger Kantonsrat, am Dienstag vor den Medien in Bern.

«Die repetitiven Reihentests in den Schulen zeigen, dass es wieder mehr als Einzelfälle gibt», sagte Hauri, der auch Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte ist. «Es finden Übertragungen von Schülerinnen und Schülern auf Klassenkameraden statt. Es finden Ansteckungen in den Familien statt.» 

Ausbrüche mit der Ansteckung von mehreren Personen gebe es aber auch in Pflegeheimen und an Partys. «Mit grossen Aufwand lassen sich diese Ausbrüche jedoch eindämmen.» Die Kantone seien daran, die Verabreichung der Auffrischungsimpfung zu organisieren - vor allem für Menschen über 65 Jahre. «Wir warten sonst auf die Empfehlungen ab, wie es mit den Auffrischungen für die anderen Personen weitergeht», sagte er weiter. Diese Empfehlung wird noch im Verlauf der Woche erwartet.

+++

2. November 2021: Johnson&Johnson-Impfstoff erst knapp 22'000 Mal verabreicht

Auch der Johnson&Johnson-Impfstoff sorgt nicht dafür, dass das Impftempo in der Schweiz drastisch zunimmt. Laut dem Bund sind erst knapp 22'000 Dosen des Vektorimpfstoffs verabreicht worden.

«Johnson&Johnson scheint keine interessante Alternative zu sein für impfskeptischere Personen», sagte Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle im Bundesamt für Gesundheit (BAG), am Dienstag vor den Medien in Bern. Anfänglich habe man diese Hoffnung gehabt.

Es gibt derzeit keine verlässlichen Umfragen, wer sich an der nationalen Corona-Impfwoche ab dem kommenden Montag noch impfen lassen möchte. Laut dem Zuger Kantonsarzt Rudolf Hauri, Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte (VKS), könnte es sich um Menschen handeln, «die genug haben, sich testen zu lassen, oder die sich in der letzten Zeit vermehrt mit Impfungen befasst haben». Dabei handle es sich aber um keine systematische Erhebung.

Welches nummerische Ziel die Kantone mit der Impfwoche verfolgen, liess Hauri offen. «Wir werden uns Mühe geben und nur hoffen, dass wir möglichst viele noch gewinnen können.» Das momentane Tempo von 13'000 Impfungen pro Woche sei zu niedrig.

+++

2. November 2021: BAG meldet 1949 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 1'949 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 22'471 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 8,7 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG acht neue Todesfälle und 28 Spitaleinweisungen.

+++

2. November 2021: Kanton Thurgau meldet 513 Neuinfektionen innerhalb einer Woche

Dem Kanton Thurgau wurden für die vergangene Woche 513 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind 174 Fälle mehr als vor einer Woche. Weiter meldet der Kanton fünf witere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. 

+++

2. November 2021: Antrag auf Untersuchungshaft für renitente Zermatter Wirtsleute

Für die drei Covid-Zertifikat-renitenten Wirtsleute eines Restaurants in Zermatt hat die Oberstaatsanwaltschaft des Oberwallis am Dienstag Antrag auf Untersuchungshaft gestellt. Die Strafverfolgungsbehörde bestätigte einen Bericht von «blick.ch». Damit entscheidet das Zwangsmassnahmengericht innert 48 Stunden, ob das am Sonntag verhaftete Wirtepaar und sein Sohn hinter Gittern bleiben müssen, wie es bei der von Oberstaatsanwalt Rinaldo Arnold geleiteten Stelle in Brig hiess. Die Festnahmen erfolgten, nachdem das Restaurant am Sonntagmorgen entgegen dem amtlichen Schliessungsbefehl wieder geöffnet hatte. Trotz wiederholter Sensibilisierung und Dialogs hätten sich die drei Restaurant-Betreiber der Anordnung widersetzt, teilte die Polizei mit.

+++

2. November 2021: Kanton Schaffhausen registriert neun Neuinfektionen

Dem Kanton Schaffhausen wurden in den vergangenen 24 Stunden neun neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind sechs Fälle weniger als vor einer Woche. Weiter teilt der Kanton mit, dass drei weitere Personen an den Folgen des Virus verstorben sind.

+++

2. November 2021: Kanton St.Gallen meldet 126 Neuansteckungen

Dem Kanton St.Gallen wurden für die vergangenen 24 Stunden 126 neue Corona-Fälle gemeldet. Das sind über 70 Fälle weniger als noch vor einer Woche. Weiter ist eine weitere Person im Zusammenhang mit der Viruserkrankung gestorben.

+++

2. November 2021: Vereinzelte Impfdurchbrüche in Ostschweizer Heimen

Auch in Ostschweizer Heimen gibt es vereinzelte Impfdurchbrüche. Dabei seien nicht nur Betagte betroffen, schreibt die Thurgauer Zeitung. So seien in verschiedenen Alters- und Pflegeheimen gimpfte Bewohner und Angestellte positiv getestet worden. Todesfälle habe es aber deswegen keine gegeben. Bereits letzte Woche haben Zürcher Heime bekannt gegeben, dass es vermehrt Impfdurchbrüche gebe.

+++

2. November 2021: Hohes Vertrauen in Swiss-Covid-App und Zertifikats-App

Gemäss einer Umfrage des Internet-Vergleichsdienstes «comparis.ch» geniessen die Swiss-Covid-App und die Zertifikats-App bei den Menschen im Land ein vergleichsweise hohes Vertrauen. Über die Hälfte der Befragten äussert keine Bedenken, die Zertifikats-App zu nutzen.

+++

1. November 2021: Sterblichkeit bis Mitte 2021 tief wie noch nie

Während die Sterblichkeit im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie in der Schweiz im Vergleich zum Jahr 2019 um rund neun Prozent zugenommen hat, liegt sie im ersten Halbjahr 2021 unter dem Niveau von 2019.

Das geht aus einer Studie des Universitätszentrums für Allgemeinmedizin und öffentliche Gesundheit in Lausanne (Unisanté) hervor. Die Studie basiere auf vorläufigen Daten des Bundesamts für Statistik (BFS), teilte Unisanté am Montag mit.

Die Sterblichkeit sank demnach im ersten Halbjahr 2021 gegenüber 2020 um etwa 10,8 Prozent. Sie lag damit niedriger als in den sechs vorangegangenen Jahren, mit Ausnahme der ersten vier bis sechs Wochen des Jahres 2021, die durch das Ende der zweiten Corona-Welle gekennzeichnet waren. 2021 sei zudem das zweite Jahr in Folge, in dem die Influenza keine Spuren in der Sterblichkeit hinterlassen habe. Auch habe sich die dritte Corona-Welle nicht sichtbar auf die Gesamtmortalität niedergeschlagen. Damit sei die Sterblichkeit im Jahr 2021 die bisher niedrigste, die in der Schweiz je verzeichnet wurde, hiess es in der Mitteilung weiter.

Während die Männer die verlorenen zehn Monate Lebenserwartung aus dem Jahr 2020 wiedergutmachen konnten, haben Frauen im Vergleich zu 2019 sogar dazugewonnen: Während sie im Jahr 2020 sechs Monate verloren, gewannen sie bis zum Ende des ersten Halbjahres 2021 doppelt so viele dazu. Damit erreichten Frauen eine noch nie dagewesene Lebenserwartung von 86 Jahren, wie Unisanté schrieb.

+++

1. November 2021: Aargauer Gesundheitsdirektor trotz Impfung Corona-positiv

Der Aargauer Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati ist trotz vollständiger Impfung positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er habe sich testen lassen, weil er leichte Symptome gehabt habe, teilt die Aargauer Gesundheitsbehörde am Montag mit.

+++

1. November 2021: 720 neue Fälle im Kanton Zürich 

Der Kanton Zürich meldet über das Wochenende 720 neue Fälle. Eine Person ist über das Wochenende verstorben. Stand Montag sind 80 Personen in Spitalbehandlung, 20 davon auf der Intensivstation.

+++

1. November 2021: Weniger Konkurse im Thurgau in der Pandemie als davor

Im Kanton Thurgau ist es in den beiden Jahren der Corona-Pandemie zu bedeutend weniger Konkursen gekommen als davor. Dazu beigetragen haben laut dem Volkswirtschaftsdepartement Corona-Wirtschaftshilfen von fast 400 Millionen Franken.

+++

1. November 2021: BAG meldet 4'541 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 72 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 4541 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 15 neue Todesfälle und 76 Spitaleinweisungen.

Vor einer Woche waren innerhalb von 72 Stunden 3297 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem gab es 15 neue Todesfälle und 49 Spitaleintritte.

Stand Montag sind die Intensivstationen zu 71,2 Prozent ausgelastet. In Betten heisst das: Von total 846 verfügbaren Betten sind 102 von Covid-Patienten und 500 von Non-Covid-Patienten besetzt. 244 Betten sind frei. 

+++

1. November 2021: Kanton Schaffhausen meldet 59 Neuinfektionen übers Wochenende

Dem Kanton Schaffhausen wurden für die vergangenen 72 Stunden 59 neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Das sind 26 Fälle mehr als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine weiteren verzeichnet.

+++

1. November 2021: Zwei Thurgauer Regierungsräte positiv getestet

Die beiden Thurgauer Regierungsräte Walter Schönholzer und Urs Martin wurden positiv auf Covid-19 getestet. Sie befinden sich in Isolation, wie der Kanton mitteilt.

+++

1. November 2021: Kanton St.Gallen meldet über 500 Neuinfektionen übers Wochenende

Der Kanton St.Gallen meldet für die vergangenen 72 Stunden 503 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Vor einer Woche waren es noch 429 neue Fälle. Weiter sind vier Personen an den Folgen des Coronavirus gestorben, schreibt der Kanton auf seiner Webseite weiter.

+++

1. November 2021: Junge SVP verurteilt «exzessive Polizeigewalt»

Die Junge SVP verurteilt «exzessive Polizeigewalt» gegen Kritiker der Corona-Massnahmen. Grund dafür ist unter anderem der Polizeieinsatz bei der Schliessung eines Restaurants in Zermatt. Die Polizei habe bei der Festnahme der Beizer-Familie unverhätnismässig brutal agiert, schreibt die Junge SVP in einer Mitteilung. Laut dem Blick habe die Polizei zugschlagen und dem Beizer-Sohn die Achsel ausgerenkt.

+++

1. November 2021: Berset stellt Verlängerung des Zertifikats für Geimpfte in Aussicht

Die Gültigkeit der Zertifikate von früh geimpften Personen läuft in den nächsten Monaten ab. Aktuell hat das Zertifikat eine Laufzeit von 12 Monaten nach der zweiten Impfung. Gesundheitsminister Alain Berset stellt in Aussicht, die Dauer auf 18 Monate zu verlängern.

+++

Die Geschehnisse vom 1. bis 31. Oktober 2021 gibt es hier zum Nachlesen.

Beitrag erfassen

R.
am 01.12.2021 um 16:57
Anmerkung. Ich lasse mich aus 2 Gründen nicht impfen. Erstens, während der Schulzeit wurde man jedes Jahr gegen Grippe geimpft. Und ich wurde nach jeder Impfung richtig fett krank. Und zwar über Wochen mit hohem Fieber und allem drum und dran. Seither liess ich mich nie mehr impfen gegen Grippe. Und was war? 40 Jahre NICHT an Grippe erkrankt. 2. Ich hatte dieses Jahr im Feb einen mittelschweren Herzinfarkt. Mein Herz arbeitet mit nur noch knapp 45% Leistung. Nun, bevor ich meinem Herzen einen Cocktail zumute, welcher mich derzeit wohl umbringen könnte, verhalte ich mich seit Beginn der Pandemie mit Vernunft. Abstand, Maske, Hände gründlicher waschen. Diese Regeln kennt die Menschheit bereits seit Nostradamus!! Also seit mehreren hundert Jahren. Und was war? JEDE Pandemie unserer Geschichte endete nach etwa 2-4 Jahren. Es gibt nun mal Naturgesetze an denen der Mensch NICHTS rütteln kann. Da können wir 'verspritzen' was wir wollen. In der Natur braucht ALLES seine Zeit. So, wie der menschliche Organismus AUCH 2-4 Jahre Zeit braucht, um sich einem neuen Erreger anzupassen und nach NATURGESETZEN beginnt, Antigene zu produzieren. Das dumme an der derzeitigen Pandemie, ist nicht die Pandemie selber! Sondern die irrsinnige Art und Weise wie die Menschen damit umgehen. Und es wird frisch fröhlich weiterhin in der Welt herum gereist.... und jede Menge Mutationen und Varianten SOMIT auch weiter durch die Welt verschleppt!! Nun, ICH bleibe bei der Vernunft!! Also während einer Pandemie eben NICHT unnötig unters Volk zu gehen. Moderne Menschen des 21. Jahrhunderts sind scheinbar NICHT bereit auf ein paar Annehmlichkeiten zu verzichten. Würde mich mal interessieren, WIE wir die Umwelt z.B. retten versuchen wollen, wenn das verwöhnte Volk auf NICHTS verzichten will...???
R.
am 29.11.2021 um 14:09
Also, ich bin und bleibe Ungeimpft. Solche Kommentare wie, man soll sich endlich impfen lassen, sind nicht nur unverschämt sondern zeugen auch vor Unwissenheit. Nur weil ein Berset oder Spahn behaupten dass man durch die Impfung eine Herdenimmunität erreichen wolle, bedeutet das noch lange nicht, dass dies auch umsetzbar ist. Diese Impfungen sind COVID-Impfungen. Geht also nur darum dieses schwer verlaufende Symptom zu minimieren, um nicht mehr so schwer daran zu erkranken. Mit COVID-Impfungen kann jedenfalls KEINE Corona-Immunität erreicht werden! Das ist, als würde man statt gegen Grippe, nur gegen den Husten impfen. DADURCH kann man auch keine Grippe-Immunität erschaffen. SONDERN NUR MIT GRIPPE-Impfungen. Wir impfen gegen ein einziges Symptom welches der Erreger auslösen kann. Man impft also NICHTS gegen das Virus!!!!! Gegen das Virus HAT DIE WELT NICHTS!!! Warum wohl warnte der weltweit führende Virologe, Infektiologe und Mikrobiologe bereits schon ganz am Anfang davor, dieses Zeug an die Masse zu verspritzen. Zeug, WELCHES NACH WIE VOR NUR einer Not-Zulassung unterliegt. Zeug, welches vor einer schweren Krankheit schützen kann, aber NICHT davor, den Virus zu bekommen, NICHT davor, andere Symptome zu bekommen INKL. Langzeit-Symptomen, und NICHT davor, den Virus weiter zu geben. Es geht IMMER NOCH NUR um die Entlastung der Spitäler. WÜRDE das Volk sich während einer Pandemie vernünftig verhalten, bräuchte man diesen Irrsinn gar nicht!!! Aber klar, 'freie Bürger' glauben, selbst während einer akuten Pandemie MÜSSE man weiterhin durch die Welt reisen, und Kontaktnähe suchen. Und genau das tun Geimpfte!!! Weiterhin unters Volk gehen... DAS IST WAHNSINN!!!
B. Kerzenmacher
am 28.11.2021 um 12:50
Wer sich nicht impfen lässt, setzt ausschliesslich sich selber dem erhöhten Risiko eines schweren Verlaufs aus. Wird jetzt teuer und einsam für Impfgegner.
Michael
am 20.11.2021 um 17:11
Diese Freiheitstrychler und Freunde der Verfassung würden sich besser impfen lassen, statt Liberté rufen und mit den Demonstrationen Supetspreader verursachen. So wäre diese Liberté längst wieder da.