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Coronavirus-Ticker: Geschehnisse vom 1. bis 31. März 2021

Die Corona-Krise hat die Schweiz noch immer fest im Griff. In diesem Ticker informieren wir laufend über die neusten Entwicklungen in der Schweiz.

31.03.2021 / 19:35 / von: mle/mma/asl/sda/pwa
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(Symbolbild: KEYSTONE/AP/Mark Lennihan)

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In unserem Coronavirus-Guide erfährst du, wie du dich vor einer Ansteckung schützen kannst und was du tun musst, wenn du Symptome bei dir bemerkst.

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Aktuelle Corona-Zahlen im Überblick:

31. März, Schweiz: 2'411 Fälle, 14 Todesfälle,  78 Spitaleinweisungen 

31. März, Zürich: 386 Fälle, 2 Todesfälle 

31. März, St.Gallen: 111 Fälle, 3 Todesfälle 

31. März, Thurgau: 87 Fälle, 3* Todesfälle (*3 Nachträge vom Dez. 20, Jan. 21 und Feb. 21)

31. März, Schaffhausen: 12 Fälle, 1 Todesfall

Vom 22. März bis 28. März sind in der Schweiz 184'555 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag auf seiner Website veröffentlichte. Pro Tag wurden damit durchschnittlich 26'365 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz um 22 Prozent.

Insgesamt wurden bis Sonntag 1'436'996 Impfungen durchgeführt. Bislang sind 535'250 Personen vollständig geimpft, das heisst 6,2 Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten. Bei 366'496 Personen wurden bislang nur die Erstimpfung durchgeführt

Stand der Impfungen in der Schweiz (auf die Karte klicken)

Die Karte wird jeden Dienstag und Freitag automatisch aktualisiert.

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31. März 2021: Keine weiteren Fälle im Gutschick

Die Winterthurer Primarschule Gutschick nimmt nach der Durchtestung mehrerer Klassen morgen wieder den Schunterrricht auf. Sämtliche Testergebnisse seien negativ ausgefallen, wie es in einem Elternbrief steht, der RADIO TOP vorliegt. Im Gutschick wurden am Dienstag Massentests durchgeführt, da zuvor insgesamt drei neue Corona-Ansteckungen bekannt wurden.

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31. März 2021: Winterthurer Testzentren vor Ostern gut besucht

Vor den Ostertagen wollen sich viele Leute auf das Coronavirus testen lassen. TELE TOP weiss, wo es noch freie Testtermine gibt.

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31. März 2021: Bewohner vom Pflegezentrum Embrach dürfen an Ostern Besucher empfangen

Die Bewohnerinnen und Bewohner im Pflegezentrum Embrach dürfen auch während den Ostertagen Besucher empfangen, allerdings unter Einhaltung der aktuellen Besucherregelung.

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31. März 2021: Zürcher Regierungsrat kritisiert Kulturhilfen des Bundesrats

Der Zürcher Regierungsrat ist enttäuscht über den Entscheid des Bundesrats zur finanziellen Hilfe für Kulturschaffende in der Corona-Krise. Damit verunmögliche der Bundesrat bedürfnisgerechte und unbürokratische Unterstützungsmodelle.

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31. März 2021: Winterthurer Mai-Markt abgesagt

Aufgrund der aktuellen COVID-19-Situation wird auch der diesjährige Winterthurer Mai-Markt vom 6. Mai abgesagt. Eine sichere Durchführung könne nicht gewährleistet werden, teilt die Stadt mit. Die Marktfahrerinnen und Marktfahrer wurden bereits direkt über die Absage informiert.

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31. März 2021: 386 Neuansteckungen im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet 386 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innert 24 Stunden. Im Vergleich zur Vorwoche sind dies acht Fälle weniger. Weiter teilt der Kanton mit, dass zwei weitere Personen im Zusammenhang mit dem Virus verstorben sind. 

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31. März 2021: 80'000 Franken Soforthilfe: Nachtkulturfonds zahlt zweite Tranche

Über 2000 Unterstützerinnen und Unterstützer haben es möglich gemacht: Die Zürcher Bar & Klub Kommission (BCK) kann eine zweite Tranche in Höhe von 80'000 Franken aus dem Nachtkulturfonds als Corona-Soforthilfe an das Zürcher Nachtleben auszahlen.

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31. März 2021: Kulturschaffende werden ab dem 1. April grosszügiger unterstützt

Die Unterstützungsmassnahme für den Kulturbereich werden ab dem 1. April verstärkt. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Änderungen der Covid-19-Kulturverordnung verabschiedet. Das Parlament hatte die Änderungen im Covid-Gesetz in der Frühjahrssession beschlossen.

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31. März 2021: 54'000 Anmeldungen für Corona-Entschädigungen bei der SVA Zürich

Die Corona-Entschädigungen haben bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA) eine Flut von Anfragen ausgelöst. Bis Ende 2020 gingen über 54'000 Anmeldungen ein und es wurden 345 Millionen Franken ausbezahlt.

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31. März 2021: Biontech-Impfstoff zeigt hohe Wirksamkeit bei Jugendlichen

Der Covid-19-Impfstoff von Biontech und Pfizer ist ersten Studienergebnissen zufolge bei Jugendlichen noch wirksamer als bei Erwachsenen. In der Zulassungsstudie für den Einsatz bei 12- bis 15-Jährigen habe das Vakzin sehr hohe Antikörperantworten gezeigt, teilten die beiden Partner am Mittwoch mit.

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31. März 2021: Rechnung der Stadt Schaffhausen deutlich besser als erwartet

Die Jahresrechnung 2020 der Stadt Schaffhausen hat mit einem Plus von drei Millionen Franken geschlossen und damit um 3,3 Millionen Franken besser als budgetiert. Die Unternehmenssteuern erreichten ein neues Allzeithoch. Trotz hoher Nettoinvestitionen gab es daher einen Finanzierungsüberschuss.

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31. März 2021: Afro-Pfingsten trotzen der Corona-Pandemie

Die Afro-Pfingsten finden trotz der Corona-Pandemie statt – allerdings als Hybridform. Das Programm findet vorwiegend in Live-Streams statt. Falls es die Behörden erlauben, werden auch kleinere Live-Veranstaltungen durchgeführt.

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31. März 2021:  Biontech-Impfstoff zeigt hohe Wirksamkeit bei Jugendlichen

Der Covid-19-Impfstoff von Biontech und Pfizer ist ersten Studienergebnissen zufolge bei Jugendlichen noch wirksamer als bei Erwachsenen. In der Zulassungsstudie für den Einsatz bei 12- bis 15-Jährigen habe das Vakzin sehr hohe Antikörperantworten gezeigt, teilten die beiden Partner am Mittwoch mit.

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31. März 2021: 54'000 Anmeldungen für Corona-Entschädigungen bei der SVA Zürich

Die Corona-Entschädigungen haben bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA) eine Flut von Anfragen ausgelöst. Bis Ende 2020 gingen über 54'000 Anmeldungen ein und es wurden 345 Millionen Franken ausbezahlt.

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31. März 2021: Keine Zürcher Turnfeste im 2021

Die Zürcher Turner müssen sich ein weiteres Jahr gedulden. Das Regionalturnfest GLZ 2021 Embrachertal vom 26./27. Juni und 2. bis 4. Juli 2021 sowie die Regionalmeisterschaften WTU vom 5. und 6. Juni 2021 in Rickenbach sind abgesagt. Dies teilt der Zürcher Turnverband mit. 

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31. März 2021: BAG meldet 2'411 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 2'411 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Am vergangenen Mittwoch waren es fast 400 Fälle weniger. 44'441 Tests wurden gemacht.Die Positivitätsrate entspricht 5,4 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG 14 neue Todesfälle und 78 Spitaleinweisungen.

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31. März 2021: Rechnung der Stadt Schaffhausen deutlich besser als erwartet

Die Jahresrechnung 2020 der Stadt Schaffhausen hat mit einem Plus von drei Millionen Franken geschlossen und damit um 3,3 Millionen Franken besser als budgetiert. Die Unternehmenssteuern erreichten ein neues Allzeithoch. Trotz hoher Nettoinvestitionen gab es daher einen Finanzierungsüberschuss.

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31. März 2021: Dieses Jahr gibts weder Party- noch Tanzschiffe auf dem Zürichsee

Am Karfreitag startet die Sommersaison der Zürichsee Schifffahrt. Während die See- und Flussrundfahrten stattfinden, wird es in diesem Jahr keine Party- und Tanzschiffe auf dem Zürichsee geben.

Grund dafür ist die Planungsunsicherheit wegen der Coronakrise, wie die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) am Mittwoch mitteilte. Auch die Bordrestaurants auf den Schiffen bleiben bis auf weiteres geschlossen. Dazu herrscht sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich eine Maskenpflicht.

Von Juni bis September fahren freitagabends Kulinarik-Schiffe, die Spezialitäten verschiedener Länder anbieten sowie ein BBQ- und ein Spaghetti-Schiff.

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31. März 2021: Kanton Schaffhausen meldet 12 neue Fälle

Im Kanton Schaffhausen sind am Mittwoch 12 neue Fälle gemeldet worden. Verstorben ist eine Person. Niemand wurde in den letzten 24 Stunden hospitalisiert.

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31. März 2021: Thurgau meldet 87 neue Fälle 

Der Kanton Thurgau meldet am Mittwoch 87 neue Infektionen und drei neue Todesfälle. Bei den Todesfällen handelt es sich aber um Nachmeldungen vom Dezember 2020 sowie Januar und Februar 2021. Ausserdem wurden drei Personen hospitalisiert. 

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31. März 2021: 111 neue Fälle im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzten 24 stunden 111 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind leicht weniger als vor einer Woche. Seit gestern sind drei Personen an einer Coronavirus-Erkrankung gestorben.

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31. März 2021: Besuche in St.Galler Altersheimen wieder möglich

Besuche in Betagten- und Pflegeheimen im Kanton St.Gallen sind ab dem 1. April wieder möglich. Durch die Impfungen und die Hygiene- und Abstandsregeln bestehe laut Kanton ein ausreichender Schutz für die Bewohnenden.

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31. März 2021: St.Gallen zahlt Corona-Hilfe an Menschen in finanzieller Not

Der Kanton St.Gallen unterstützt Menschen, die wegen der Corona-Krise ihre Ausgaben nicht mehr bezahlen können, mit einer Corona-Hilfe. Die Regierung hat dazu fünf Millionen Franken gesprochen. Die Hilfe funktioniert ähnlich wie die Ergänzungsleistungen.

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31. März 2021: Kanton Zürich schaltet weitere Impf-Gruppen frei

Personen ab 65 Jahren (Impfgruppe C), Personen mit Vorerkrankungen mit höchstem Risiko (Gruppe B) und Personen mit chronischen Krankheiten (Gruppen D und E) können ab sofort einen Impftermin für die COVID-19-Impfung buchen.

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31. März 2021: Pandemie verzögert Gleichstellungs-Fortschritt um eine Generation

Das Corona-Jahr 2020 hat die Gleichstellung von Frauen und Männern um Jahrzehnte zurückgeworfen. Das geht aus dem Gleichstellungsindex des WEF hervor. Die Schweiz verbesserte sich allerdings deutlich und stieg in die Top Ten auf.

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30. März 2021: Dritter Verstoss – Polizei tauscht Schlösser in Elsauer Café aus

Vor zwei Wochen wurde das Café in Elsau wegen Verstössen gegen die Corona-Vorschriften von der Polizei zwangsgeschlossen. Am Dienstag hatte der Betreiber erneut geöffnet. Nun hat die Polizei die Schlösser ausgetauscht.

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30. März 2021: «Tübinger Modell» findet auch in der Schweiz Anklang

In der süddeutschen Stadt Tübingen können negativ getestete Personen wieder ins Restaurant oder ins Theater. Mit «Tagestickets» bekommen die Leute gewisse Freiheiten zurück. In der Schweiz findet die Idee vor allem bei Gastro- und Freizeitbetrieben Anklang – bei den Städten sind solche Versuche zur Zeit kein Thema, vor allem weil die rechtliche Grundlage fehlt.

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30. März 2021: Erneute Quarantäne für Winterthurer Schulklassen

An den Winterthurer Schulen Gutschick und Schönengrund ist es erneut zu Corona-Fällen gekommen. Mehrere Klassen müssen in Quarantäne.

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30. März 2021: St.Gallen verzichtet auf längere Ladenöffnung an Samstagen

Eine befristete Verlängerung der Ladenöffnungszeit um eine Stunde am Samstagabend wegen der Corona-Krise würde den Geschäften nicht viel bringen. Zu diesem Schluss kommt das St.Galler Volkswirtschaftsdepartement.

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30. März 2021: Kanton Zürich meldet 429 Neuansteckungen

Der Kanton Zürich meldet 429 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innert eines Tages. Dies sind fast 100 Fälle mehr als vor einer Woche. Weiter meldet der Kanton fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. 

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30. März 2021: Roche erhält Ausnahmebewilligung für Corona-Selbsttest

Das Heilmittelinstitut Swissmedic hat einem Corona-Selbsttest von Roche eine Ausnahmebewilligung erteilt. Damit kann der Basler Pharmakonzern seinen "SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test Nasal" in der Schweiz zur Eigenanwendung durch Laien anbieten.

Bei dem Schnelltest wird die Probe aus dem vorderen Bereich der Nase statt aus dem Nasen-Rachen-Raum entnommen. Das sei für den Anwender deutlich angenehmer und vor allem einfacher in der Handhabung, teilte Roche am Dienstag mit. Mit Hilfe einer einfachen Kurzanleitung könnten Patienten den Test zu Hause durchführen, wobei die Ergebnisse nach nur 15 Minuten vorlägen.

Der Test werde im Rahmen der Teststrategie des Bundes ab dem 7.April in Apotheken erhältlich sein, heisst es weiter. Der Bundesrat hatte Anfang März angekündigt, jeder Person fünf Selbsttests für zu Hause pro Monat gratis abgeben, sobald die Tests erhältlich seien.

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30. März 2021: Geschäftsprüfungskommission untersucht Kontakte von Bund mit Lonza

Die Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats (GPK-N) wird sich mit den Kontakten des Bundes mit der Firma Lonza bezüglich der Impfstoffproduktion befassen. Dabei soll auch untersucht werden, ob die Schweiz einfacher Zugang zum Moderna-Impfstoff hätte erhalten können.

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30. März 2021: Impfnachweis des Hausarztes soll internationales Zertifikat werden

Der Impfnachweis des Hausarztes oder des Impfzentrums soll zu einem Covid-19-Zertifikat werden, das international gültig ist. Dies sagte ein Vertreter des Bundesamts für Gesundheit (BAG) am Dienstag in Bern. Eine zentrale Lagerung der Impfnachweise werde es nicht geben.

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30. März 2021: Apotheken mit Abgabe von Gratis-Selbsttests stark gefordert

Die Selbsttests sind ab Mittwoch, 7. April, in den Apotheken gratis verfügbar. Es sei sehr wichtig, dass nicht alle am ersten Tag die Apotheken stürmen, sagte Pharmasuisse-Präsidentin Martine Ruggli am Dienstag vor den Medien in Bern.

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30. März 2021: Thurgauer sind mit Impfschiff zufrieden

Seit anfangs Februar wird im Thurgau auf dem Schiff geimpft. Zur Halbzeit zieht der Kanton ein positives Fazit.

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30. März 2021: BAG meldet 1'923 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 1'923 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Es wurden 25'715 Tests durchgeführt. Die Positivitätsrate entspricht somit 7,5 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG 19 neue Todesfälle und 76 Spitaleinweisungen.

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30. März 2021: Neue Lagerbedingungen für Impfstoff von Pfizer/Biontech

Der Covid-19-Impfstoff von Pfizer/Biontech muss ab sofort nicht mehr dauerhaft in Spezialgefrierschränken gelagert werden. Die Qualität ist bis zu zwei Wochen lang auch bei Temperaturen zwischen minus 25 und minus 15 Grad gewährleistet.

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30. März 2021: Kanton Zürich hat 580 Millionen an Härtefallgeldern ausbezahlt

Die Finanzdirektion des Kantons Zürich hat innerhalb von sechs Wochen rund 580 Millionen Franken an Härtefallhilfe ausbezahlt und 4’580 Gesuche gutgeheissen.

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30. März 2021: Keine Bewilligung für Corona-Protestmarsch in Rapperswil-Jona SG

Der Verein «Stiller Protest» erhält keine Bewilligung für einen Protestmarsch in Rapperswil-Jona SG. Der Stadtrat befürchtet, dass die Corona-Massnahmen nicht eingehalten würden.

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30. März 2021: 28 neue Corona-Fälle im Kanton Thurgau

Im Kanton Thurgau haben sich innert eines Tages 28 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Dies teilt der Kanton mit. Im Vergleich zur Vorwoche ist dies ein Rückgang um 14 Fälle. Weiter meldet der KAnton drei weitere Todesfälle, wobei zwei Nachträge aus dem Januar respektive Februar sind.

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30. März 2021: Schaffhausen meldet 21 Neuinfektionen innert eines Tages

Für die vergangenen 24 Stunden meldet der Kanton Schaffhausen 21 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Im Vergleich zur Vorwoche ist dies eine Verdreifachung der Fälle. Todesfälle sind keine weiteren hinzugekommen. 

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30. März 2021: 123 neue Corona-Ansteckungen im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzten 24 Stunden 123 neue Corona-Ansteckungen. Damit bleibt die Zahl der Ansteckungen im Vergleich zu letzter Woche stabil. Im Vergleich zu vorletzter Woche hat sich die Infektionszahl jedoch fast verdoppelt. Weitere Corona-Todesfälle hat der Kanton St.Gallen in den letzten 24 Stunden keine zu verzeichnen. 

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30. März 2021: Weniger Menschen leiden an Long Covid als angenommen

Laut einer Studie des King’s College in London leiden weniger Corona-Infizierte an Langzeitfolgen als angenommen. In der Schweiz ist man bisher davon ausgegangen, dass ein Viertel aller Corona-Patienten auch Wochen nach der Ansteckung noch an Beschwerden wie Müdigkeit und Kopfschmerzen leiden. Laut einer britischen Studie, über die das «St.Galler Tagblatt» berichtet, sind es aber deutlich weniger. Von 4'000 Corona-Patienten aus verschiedenen Ländern leiden demnach nur 13 Prozent länger als einen Monat an den Folgen der Infektion.

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30. März 2021: Wülflinger Dorfet abgesagt

Die 43. Wülflinger - Dorfet, die auf das letzte Augustwochenende geplant war, wird nicht stattfinden. Die Vorzeichen des Bundes lassen eine Organisation mit einer verlässlichen Planungssicherheit nicht zu, heisst es in einer Mitteilung des Organisationskomitees. Dass sie nicht das einzige OK seien, welches sich den Vorgaben des BAG beugen muss, sei leider ein «schwacher Trost» und stimme das OK traurig. Trotzdem müssten sie die Vorgaben der Bundesbehörden respektieren und hoffen auf nächstes Jahr. 

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30. März 2021: Wegen Massentests im Kanton Zürich steigen wohl die Fallzahlen

Die geplanten Massentests im Kanton Zürich könnten kurzeitig zu einem Anstieg der Fallzahlen führen. Langfristig werden sich die Tests laut Zürcher Kantonsärztin Christiane Meier jedoch auszahlen.

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30. März 2021: Corona-Ausbruch in Zuger Altersheim trotz Impfung

Ein Corona-Ausbruch in einem Zuger Pflegeheim wirft Fragen auf. Zwei Wochen nachdem die Bewohnenden in einem Pflegeheim im Kanton Zug mit der zweiten Dosis gegen Corona geimpft wurden, ist es zu einem Ausbruch gekommen. Fünf, der acht positiv getesteten Personen im Pflegeheim waren gemipft. Den Corona-Ausbruch beurteilt die Zuger Gesundheitsdirektion in einem Schreiben, das dem «Tages-Anzeiger» vorliegt, als bemerkenswert. Wieso sich die Bewohnenden trotz Impfung angesteckt haben, ist unklar. 

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29. März 2021: Campingplätze bereiten sich auf Oster-Ansturm vor

Das Osterwochenende steht vor der Tür und die Campingplätze bereiten sich auf einen Ansturm vor. Die Gäste kommen dieses Jahr aber hauptsächlich aus der Schweiz. Deutsche Gäste haben ihre Ferien aufgrund der strengen Corona-Massnahmen wieder storniert.

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29. März 2021: Biel weiter in Quarantäne - SCB droht weitere Zwangspause

Das Coronavirus hält die National League weiterhin auf Trab. Die für Dienstag geplante Partie zwischen dem EHC Biel und den Rapperswil-Jona Lakers kann nicht wie geplant stattfinden. Auch das Spiel zwischen dem SC Bern und Genève-Servette steht auf der Kippe.

Der EHC Biel befindet sich weiterhin in Quarantäne, nachdem Toni Rajala und Michael Hügli positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Deshalb waren schon die letzten zwei Partien der Seeländer abgesagt worden. Sie werden nicht nachgeholt.

Das Spiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers könnte hingegen 24 Stunden später stattfinden. Am Dienstag werden die Ergebnisse der Tests, die alle Spieler und Staff-Mitglieder am Montag gemacht haben, bekannt. Sollten sie negativ ausfallen, könnte die Quarantäne beendet und die Partie gegen die Lakers am Mittwoch nachgeholt werden.

Dem SC Bern droht sogar das vorzeitige Ende der Qualifikation. Nach einem positiven Corona-Test im Team wartet man beim Cupsieger auf die Test-Ergebnisse der gesamten Mannschaft. Fallen diese allesamt negativ aus, steht dem Heimspiel am Dienstag gegen Servette nichts im Weg. Im Falle von weiteren positiven Befunden wäre der SCB erst am 6. April wieder einsatzbereit. Einen Tag später beginnen die Pre-Playoffs.

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29. März 2021: Kanton Zürich meldet 961 Corona-Fälle übers Wochenende

Übers Wochenende wurden im Kanton Zürich 961 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Das geht aus den Zahlen derkantonalen Gesundheitsdirektion hervor. Das sind knapp 300 Ansteckungen mehr als noch vor einer Woche. Zwei Personen sind in den letzten 72 Stunden in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben.

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29. März 2021: 9,3 Millionen Franken Härtefallhilfe für Ausserrhoder Unternehmen

Der Ausserrhoder Kantonsrat hat am Montag die Covid-Härtefallgelder für Unternehmen im Umfang von 9,3 Millionen Franken einstimmig abgesegnet. Bereits im Januar hat die Regierung eine entsprechende Verordnung verabschiedet. Bisher sind 1,9 Millionen ausbezahlt worden.

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29. März 2021: Lichterkarte für Corona-Gedenken

Die Schweizer Kirchen schaffen eine virtuelle Gedenkseite für Botschaften, Gebete und Gedanken der Hoffnung in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Auf einer Schweizerkarte sollen von Karsamstag bis Pfingstmontag «die Lichter des Gedenkens, der Hoffnung, des Dankes und der Verbundenheit erstrahlen», schrieben die Initianten in einer Mitteilung.

Wer mitmachen will, kann auf der dreisprachigen Seite Lichtschenken.ch auswählen, welches Licht er oder sie entzünden will: ein Licht des Dankes, des Gedenkens, der Verbundenheit oder der Hoffnung. Anschliessend hinterlegt die Person eine persönliche Botschaft und wählt den Wohnkanton aus. Das Licht erscheint dann auf der Karte im entsprechenden Wohnkanton.

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29. März 2021: Lokal illegal geöffnet: Razzia in Rapperswil-Jona

Die Polizei hat am Samstagabend in einem Industriegebiet in Rapperswil-Jona rund 20 Personen in einem illegal geöffneten Lokal kontrolliert. Der Wirt wurde wegen möglicher illegaler Geldspiele angezeigt.

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29. März 2021: Zürcherinnen und Zürcher können sich für Corona-Impfung registrieren

Seit diesem Montag kann sich de Bevölkerung des Kantons Zürichs online für eine Corona-Impfung registrieren. Letzte Woche hat der Kanton bekannt gegeben, dass die Anmeldeplattform Ende März frei geschalten werden soll.

In einem ersten Schritt erfolgt die Registrierung. Die Impfwilligen müssen ihre persönlichen Daten erfassen und medizinische Fragen beantworten. Der zweite Schritt ist dann die Buchung der beiden Impftermine und die Auswahl des Impfortes. Aktuell können nur Personen ab 75 direkt einen Termin buchen. Dieser zweite Schritt kann erst dann erfolgen, wenn die jeweilige Priorisierungsgruppe für die Terminbuchung freigegeben ist. Zuerst können nur Personen ab 75 Jahren einen Impftermin buchen. Personen ab 65 kommen an die Reihe, wenn ein Grossteil der über 75-Jährigen geimpft ist. Dies ist voraussichtlich noch im April der Fall. Die breite Bevölkerung wird sich voraussichtlich ab Mai für einen Termin anmelden können. .

Jedoch konnten sich auch Personen unter 65 am Montag bereits auf der Onlineplattform registrieren. Der Kanton hat eine Selbsteinschätzung veröffentlcht. Dernach sind Personen über 16 Jahre, die nicht schwanger sind, nicht an einer schweren Immunsuppression leiden und aktuell nicht an Covid-19 erkrankt sind für eine Impfung zugelassen. Schwangere und stillende Mütter, Personen die an einer schweren Immunsuppression leider oder in der Vergangenheit eine schwere Reaktion auf eine Impfung gezeigt haben sollen sich vorher mit ihrer Hausärztin oder ihrem Hausarzt beraten. Minderjährige unter 16, Menschen mit einer Allergie auf den Impfstoff, Personen mit aktuellen Corona-Symptomen oder einer akuten Infektion sind laut der Selbsteinschätzung nicht zu einer Impfung zugelassen.

Da im Kanton Zürich vorerst sowieso nur Personen über 75 und später die Personen über 65 geimpft werden, erhalten alle anderen über die Onlineplattform erst mal nur einen Bestätigungscode und können noch keinen Termin buchen. Der Kanton appelliert zu dem, dass den über 65-Jährigen der Vorrang gelassen wird und sich Personen unter 65 mit einer Registrierung noch gedulden.

Die Gesunheitsdirektion des Kantons Zürich wird die Impfwilligen auf ihrer Webseite, durch die Medien und über Alertswiss informieren, wenn eine neue Impfgruppe für die Terminbuchung freigeschaltet wird

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29. März 2021: Zug stoppt Versand von Impfnachweisen für Datenschutzabklärungen

Um offene Fragen zum Datenschutz bei via E-Mail verschickten Impfnachweisen zu klären, hat der Kanton Zug diese Funktion per sofort gestoppt. Dies, nachdem die Partei Parat am Montag eine mögliche Sicherheitslücke publik gemacht hatte.

In einer Medienmitteilung schreibt die Partei für rationale Politik, allgemeine Menschenrechte und Teilhabe (Parat), das Impfzentrum Zug versende die Impfausweise unverschlüsselt via E-Mail. Und: «Damit sind diese Patientendaten offen wie eine Postkarte.»

Die Zuger Gesundheitsdirektion reagierte umgehend auf die Vorwürfe von Parat und stoppte am Montagnachmittag per sofort den elektronischen Versand der Impfnachweise, wie Aurel Köpfli, Sprecher der Zuger Gesundheitsdirektion, der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigte. «Wir wollen die offenen Fragen klären», sagte Köpfli.

Ob tatsächlich ein Datenschutzverstoss vorliege, könne man derzeit noch nicht sagen. Köpfli betonte aber, dass die für den Versand verwendete Software eine Bundeslösung sei, neben dem Kanton Zug würden zahlreiche andere Kantone ebenfalls damit arbeiten. Die Zuger Datenschutzbeauftragte Yvonne Jöhri konnte auf Anfrage auch noch nicht sagen, ob in diesem Fall ein Verstoss vorliegt.

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29. März 2021: Kanton Zürich ermöglicht repetitives Testen

Ab sofort können Unternehmen und Organisationen im Kanton Zürich ihre Belegschaft repetitiv testen lassen. Die Kosten dafür tragen der Bund und der Kanton. Auch Schulen können das Angebot nutzen.

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29. März 2021: 30'000 St.Gallerinnen und St.Galler wollen sich impfen lassen

Am 7. April 2021 nehmen die vier Impfzentren im Kanton St.Gallen ihren Betrieb auf. Das Interesse ist gross: Eine Woche nach der Freischaltung des Anmeldetools haben sich über 30'000 St.Gallerinnen und St.Galler für eine Covid-19-Impfung angemeldet.

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29. März 2021: Reduzierter Schifffahrtsbetrieb auf Untersee und Rhein

Die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) bedient in der am Karfreitag beginnenden Saison vorerst nur Haltestellen am Schweizer Ufer. Der Fahrplan ist reduziert, die Gastronomiebetriebe an Bord sind geschlossen.

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29. März 2021: BAG meldet 4'573 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 72 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 4'573 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 12 neue Todesfälle und 131 Spitaleinweisungen.

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29. März 2021: St.Galler Kantonalturnfest abgesagt

Das St.Galler Kantonalturnfest in Benken findet wegen der Corona-Pandemie nicht statt. Wie es in einer Mitteilung heisst, habe man bis zum Schluss daran geglaubt, dass es trotz Einschränkungen und Schutzkonzepten möglich sei, den Anlass durchzuführen. Doch am Ende überwogen die Zweifel. Einer der Hauptgründe der Absage sei, dass viele Turnvereine derzeit nicht in der Halle trainieren  und sich darum nicht auf die Wettkämpfe vorbereiten können. Die Organisatoren planen, das Turnfest in einem anderen Jahr nachzuholen.

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29. März 2021: Tessin beginnt mit dem Impfen der über 65-Jährigen

Im Tessin können sich seit Montag über 65-Jährige zur Covid-19-Impfung anmelden. Erste Impfungen in dieser Altersgruppe könnten bereits Ende Woche durchgeführt werden, teilte das Tessiner Departement für Gesundheit und Soziales mit. Die Impfungen für die 65- bis 74-Jährigen würden ausschliesslich in einem der vier Impfzentren des Kantons verabreicht, heisst es im am Montag verschickten Communiqué.

Ende März schliesst der Südkanton die Impfung der über 85-Jährigen ab. Seit zehn Tagen können sich zudem Chronischkranke impfen lassen. Das Tessin ist einer der Kantone mit der am weitesten fortgeschrittenen Impfkampagnen der Schweiz. Über sechs Prozent der Bevölkerung ist bereits vollständig gegen das Coronavirus geimpft.

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29. März 2021: Gastrosuisse lanciert Initiative für Entschädigung im Pandemiefall

Gastrosuisse will eine Volksinitiative «Gerechte Entschädigung im Pandemiefall» lancieren. Das kündigte der Verband am Montag vor den Medien an.

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29. März 2021: Kanton Thurgau meldet 140 Neuinfektionen

Für die vergangenen 72 Stunden meldet der Kanton Thurgau 140 Neuinfketionen mit dem Coronavirus. Vergangene waren es noch 97 neue Fälle. Todesfälle gibt es keine weiteren zu verzeichnen.

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29. März 2021: Dachverband für Kinder- Jugendarbeit fordert Lockerungen für junge Menschen

Der Dachverband für Kinder- und Jugendarbeit des Kantons Zürich fordert Lockerungen der Corona-Massnahmen für junge Leute bis 25. Besondere Lockerungen, zum Beispiel im Bereich Sport, gibt es aktuell nur für Jugendliche bis 20. Gegenüber Radio «SRF» fordert Livia Lustenberger, die Leiterin des Dachverbands der Zürcher Jugendberatungsstellen, dass die Jugend als stark betroffene Zielgruppe anerkannt werde. Die Pandemie stelle grosse Anforderungen an die Jugendlichen.

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29. März 2021: Kanton Thurgau verlängert Betrieb von Corona-Fachstelle

Der Kanton Thurgau verlängert seine Fachstelle Covid 19. Sie habe sich bewährt, schreibt die Thurgauer Regierung in einer Mitteilung. Die Fachstelle unterstützt Organisationen, Gemeinden oder Firmen bei der parktischen Umsetzung von verschiedenen Corona-Massnahmen. Ihr Betrieb ist vorläufig bis im September verlängert worden.

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29. März 2021: 44 Neuansteckungen im Kanton Schaffhausen

Innert der letzten 72 Stunden hat der Kanton Schaffhausen 44 Neuansteckungen mit dem Coronavirus verzeichnet. Letzte Woche waren es 27 Fälle. Todesfälle sind keine hinzugekommen.

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29. März 2021: 217 Neuinfektionen im Kanton St.Gallen übers Wochenende

Im Kanton St.Gallen haben sich übers Wochenende 217 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Dies teilt der Kanton auf seiner Homepage mit. Vergangene Woche waren es fast 70 Fälle weniger. Todesfälle wurden keine neuen verzeichnet.

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29. März 2021: Politiker fordern Untersuchung zu Impfstrasse von Lonza

Hätte der Bund eine eigene Impfstrasse bei Lonza haben können? Der Bund und der Pharmakonzern machen unterschiedliche Aussagen. Die Politik fordert nun eine Untersuchung.

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29. März 2021: Ex-Taskforce-Vizepräsident fordert schrittweise Lockerungen

Der Infektiologe und ehemalige Vizepräsident der wissenschaftlichen Taskforce des Bundes Manuel Battegay fordert schrittweise Lockerungen. Doch dafür brauche es mehr Disziplin von der Bevölkerung.

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29. März 2021: Rund 400 Gesuche von Zürcher Kulturschaffenden eingegangen

Im Kanton Zürich sind rund 400 Gesuche von Kulturschaffenden für eine pauschale Ausfallentschädigung eingegangen. Das berichtet der «Landbote». Die Kulturschaffenden wollen damit vom Zürcher Modell von Regierungsrätin Jaqueline Fehr profitieren: Dieses sieht eine pauschale Entschädigung für Kulturschaffende in der Höhe von maximal 9'000 Franken für die drei Monate von November bis Januar vor. Weil der Bund das Zürcher Modell nicht unterstützt, gilt ab April wieder das herkömmliche Entschädigungsmodell ohne Pauschale.

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28. März 2021: Apotheker bremsen Verbreitung von Corona-Schnelltests

Tests auf Covid-19 werden vorerst nur in Apotheken erhältlich sein. Wie die «NZZ am Sonntag» berichtet, haben die Apotheker durchgesetzt, dass die Teste eher später auf den freien Markt kommen. Diese Selbsttests könnten nur über die Krankenkassenkarte gratis bezogen werden. Das ist laut einer Sprecherin des Bundesamtes für Gesundheit nur über Apotheken möglich. Ob der Detailhandel je Testkits verkaufen wird, ist noch ungewiss. In Apotheken ist es ab dem 7. April möglich, sich mit kostenlosen Corona-Selbsttests einzudecken. Die Zürcher Digitalagentur Mindnow will laut «SonntagsZeitung» dessen ungeachtet bereits im August den weltweit ersten digitalen Corona-Selbsttest auf den Markt bringen. Dabei werden die Testkits mit einem QR-Code versehen. Nach dem Test kann das Ergebnis mit dem Handy eingescannt werden. Eine App zeigt an, ob der Test negativ oder positiv war.

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28. März 2021: Swiss-Chef: «Auch Nicht-Geimpfte müssen fliegen können»

Der Chef der Schweizer Fluggesellschaft Swiss äussert sich im «SonntagsBlick» zur Impfpflicht für Flugpassagiere. Weil sich viele Schweizer Passagiere impfen lassen wollen, dies aber noch nicht können, wünscht sich Dieter Vranckx, dass Passagiere auch ohne Impfung fliegen dürfen. Eine Impfpflicht für Flugreisende wird grudnsätzlich vom Zielland vorgegeben. Es brauche dabei einheitliche Regeln für Europa. Das Bundesamt für Gesundheit arbeitet zurzeit an einem Impfzertifikat.

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28. März 2021: Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz für grössere Events ab Ende April

Der Präsident der kantonalen Gesundheitsdirektoren, Lukas Engelberger, sieht bereits für April Spielraum für Lockerungen der Corona-Massnahmen trotz steigender Fallzahlen. Grössere Veranstaltungen sollten wieder möglich sein für Personen, die negativ getestet oder bereits geimpft seien. Solche Modelle müssten in Form von Pilotprojekten ausprobiert werden, schreibt die «SonntagsZeitung». Ab April seien alle Risikogruppen geimpft, die Test-Offensive trage Früchte und Selbsttests seien im Einsatz, begründete Engelberger seinen Vorstoss. Er ruft ferner den Bundesrat dazu auf, die Grenzwerte bei den Corona-Massnahmen zu überdenken. Die Zahl der Neuinfektionen sollte nicht so stark gewichtet werden.

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28. März 2021: Ablehnung von Astrazeneca-Impfstoff hat Konsequenzen

Wer bei der Impfung gegen das Coronavirus den Impfstoff von Astrazeneca ablehnt, muss damit rechnen, hinten anstehen zu müssen. Der Ruf des Impfstoffs ist nach Berichten über angebliche Nebenwirkungen angeschlagen. Selbst wenn die Aufsichtsbehörde Swissmedic den Impfstoff des britisch-schwedischen Konzerns zulassen sollte, werde er ihn nur wahlweise empfehlen und unter Vorbehalt einsetzen, sagte der Präsident der Eidgenössischen Impfkommission, Christoph Berger, gegenüber der «NZZ am Sonntag». Das heisse, alle könnten den Impfstoff von Astrazeneca ablehnen und den Produkten von Pfizer/Biontech oder Moderna den Vorzug geben. Wer allerdings den ihm zugeteilten Impfstoff ablehne, müsse sich wieder von neuem auf die Warteliste setzen lassen. Der Impfstoff von Astrazeneca ist in der Schweiz noch nicht zugelassen. Swissmedic prüft den Impfstoff.

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28. März 2021: Studien zeigen Schwächen beim Schweizer Corona-Krisenmanagement

Die Bundesverwaltung und die ETH Zürich haben laut «SonntagsZeitung» beim Corona-Krisenmanagement in mehreren Studien grosse Schwächen festgestellt. So versandeten Warnsignale, den eingeplanten Krisenorganen fehlte der Auftrag und die ad hoc eingesetzte Taskforce im Bundesamt für Gesundheit hatte keine Kapazitäten für vorausschauendes strategisches Handeln. Auch blieben Mahnungen der Weltgesundheitsorganisation ungehört. Die WHO hatte die Schweiz schon vor vier Jahren aufgefordert, die Krisenorganisation zu straffen und die Zahl der involvierten Organisationen zu verringern. Zudem sei dringend ein IT-Portal zu lancieren, mit dem Krisenmanager bei Bund und Kantonen die Lage einschätzen könnten.

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27. März 2021: Schlussrangliste der National League wird mit Punktequotient bestimmt

Wie erwartet kann auch die Partie der National League vom Samstagabend zwischen Lausanne und Biel nicht durchgeführt werden. Die Seeländer befinden sich weiter in Quarantäne, nachdem Toni Rajala und Michael Hügli positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Da es keine Nachholspiele gibt, können die Bieler nicht bis zum 5. April alle 50 Spiele absolvieren. Daher wird die Schlussrangliste der National League gemäss dem Beschluss der Ligaversammlung von Anfang Januar anhand des Punktequotient ermittelt.

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27. März 2021: Eidgenössisches Schützenfest findet dezentral statt

Das Eidgenössische Schützenfest (ESF) fällt der Coronavirus-Pandemie nicht zum Opfer. Allerdings werden die 40'000 Schützinnen und Schützen nicht in die Region Luzern pilgern, sondern ab dem 11. Juni das Pflichtprogramm in ihren heimischen Schiessständen absolvieren.

Für einige Wettkämpfe erfolgen gleichwohl Zusammenzüge in beschränkter Anzahl. Der Ausstich, die Krönung der neuen Schützenkönigin oder des neuen Schützenkönigs, findet am 11. Juli in Emmen und Kriens statt. Auf einen Festbetrieb wird allerdings verzichtet. Falls es die Situation erlaubt, soll dann im Herbst das Schützenfest in Luzern während einer Festwoche seinen Abschluss finden. Das ESF findet in der Regel alle fünf Jahre statt.

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27. März 2021: Corona-Krise wird Schweiz bis Ende Jahr 60 bis 70 Milliarden Franken kosten

Bundesrat Ueli Maurer hat am Samstag an der digitalen DV der SVP vorgerechnet, wie viel die Corona-Krise voraussichtlich bis Ende Jahr kosten wird: 60 bis 70 Milliarden Franken. «Wir brauchen sehr, sehr, sehr viel Geld», sagte der Finanzminister. Der Abbau der Schulden dürfte Jahrezhnte dauern. 

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27. März 2021: Nach Ostern gibt es Selbsttests in Apotheken

In der Schweiz werden die ersten Coronavirus-Selbsttests in den Apotheken ab dem 7. April zur Verfügung stehen. Das sagte Bundesrat Alain Berset in der SRF-Samstagsrundschau.

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27. März 2021: Tessin dürfte an Ostern von Touristen überrannt werden

An Ostern dürfte das Tessin mit Touristen aus der restlichen Schweiz überflutet werden. Dies zeigt eine Umfrage des «Blick». Demnach sei für den Ostersamstag kein einziges Hotelzimmer mehr frei. Einzig für den Karfreitag und den Ostersonntag gebe es noch ganz wenige Zimmer. Auch auf den Campingplätzen sei der Ansturm gross. So seien viele Stellplätze bereits ausgebucht. Ähnlich sieht es auch bei den Ferienwohnungen aus.

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27. März 2021: Corona-Ausbruch an Andelfinger Primarschule

An der Primarschule in Andelfingen gibt es mehrere positive Corona-Fälle. Bisher seien drei Kinder und vier Erwachsene positiv getestet worden, berichtet der «Landbote». Zwei Klassen und ein Kindergarten sind deshalb in Quarantäne. Nächste Woche müssen die restlichen Schüler und Lehrer zum Massentest antraben. Dieser ist allerdings freiwillig. Wer sich nicht testen lassen will, muss in Quarantäne

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26. März 2021: Auch Sans-Papiers sollen Covid-19-Impfung kostenlos erhalten

Die Covid-19-Impfung soll auch für die rund 90'000 Sans-Papiers in der Schweiz kostenlos sein - selbst wenn sie keine Krankenversicherung haben und sich nicht ausweisen können.

Die Kosten für diese Impfungen trägt der Bund alleine. Kantone und Krankenkassen beteiligen sich nicht. Keine Gratis-Impfung erhalten jedoch Touristen und Auslandschweizer. «Die Covid-19-Impfung soll an ihrem Wohnort erfolgen», heisst es dazu im Schreiben des BAG.

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26. März 2021: Frühere Durchimpfung könnte 25 Millionen Franken pro Tag bringen

Mit jedem Tag, an dem die Durchimpfung schneller erreicht wird, könnte die Schweiz 25 Millionen Franken einsparen. Davon geht die wissenschaftliche Taskforce des Bundes aus. Auch teure Massnahmen - wie zum Beispiel Investitionen in die Menge der Impfdosen oder in die Verteilung - würden sich lohnen.

Im Vergleich zu einer Welt ohne Corona beliefen sich die Verluste beim Bruttoinlandprodukt (BIP) in der Schweiz allein im Januar und Februar auf drei Milliarden Franken pro Monat, schreibt die Taskforce in ihrem neuesten Policy Brief am Freitag. Das entspreche einem Wertschöpfungsausfall von 100 Millionen Franken pro Tag.

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26. März 2021: Kostenübernahme durch Bund führt in Freiburg zu mehr Tests

Im Kanton Freiburg sind vergangene Woche 23 Prozent mehr Corona-Tests durchgeführt worden als in der Woche zuvor. Die kantonale Gesundheits- und Sozialdirektion (GSD) führt dies auf neue Bestimmungen und die Kostenübernahme der Tests durch den Bund zurück.

Wie die GSD am Freitag weiter mitteilte, wird es im Freiburger Testzentrum «Forum Freiburg» künftig möglich sein, Gruppen von mehr als 20 Personen anzumelden. Der Kanton Freiburg nimmt diese Änderung mit Blick auf die Durchführung von Ferienlagern vor.

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26. März 2021: Massentests für Firmen ab Mitte April im Tessin

Tessiner Firmen können ab Mitte April ihre Belegschaft regelmässigen Coronavirus-Tests unterziehen. Voraussetzung ist, dass mindestens 60 Prozent der Mitarbeitenden zu den Tests einwilligen, wie Gesundheitsdirektor Raffaele De Rosa am Freitag vor den Medien erklärte.

Im Vorfeld müsse zudem geklärt werden, ob die Mitarbeitenden einer Firma einem erhöhtem Risiko für eine Coronavirus-Infektion ausgesetzt seien oder nicht, fuhr De Rosa fort. Bei einem erhöhten Risiko muss die Firma mindestens zehn Mitarbeitende zählen, um Massentests durchführen zu können.

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26. März 2021: Schaffhausen führt repetitive Tests an Schulen und in Betrieben ein

Im Kanton Schaffhausen werden in den nächsten drei Wochen im Rahmen eines Pilotprojektes repetitive Covid-19 Tests an Schulen und in Betrieben durchgeführt.

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26. März 2021: Kanton Thurgau impft über 65-Jährige

Am Freitag hat der Kanton Thurgau erstmals Impftermine für Personen über 65 Jahre vergeben. Parallel dazu werden die Impfungen von Personen ab 75 Jahren und von Personen mit schweren chronischen Erkrankungen fortgesetzt.

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26. März 2021: BAG meldet 2'053 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 2053 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 43'094 Tests wurden gemacht, die Positivitätsrate entspricht 4,8 Prozent. Vergangene Woche meldete das BAG fast 300 Fälle weniger. Gleichzeitig registrierte das BAG zehn neue Todesfälle und 50 Spitaleinweisungen. 

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26. März 2021: Maskenpflicht ab fünfter Klasse gilt weiter

Eine Privatperson hat gegen die im Februar verordnete Maskentragpflicht ab dem fünften Primarschuljahr im Kanton Bern eine Beschwerde beim Bundesgericht eingereicht. Das Bundesgericht hat in einer am Freitag veröffentlichten Verfügung den Antrag auf aufschiebende Wirkung nicht gewährt. Diese werde bei Beschwerden gegen generell-abstrakte Erlasse jeweils nur sehr zurückhaltend erteilt, schreibt das Bundesgericht. 

Zudem habe die Beschwerdeführerin nicht aufgezeigt, inwiefern ihr ein nicht wieder gutzumachender Nachteil erwachse, wenn die Maskentragepflicht während des Beschwerdeverfahrens weiter gelte. Die Beschwerdeführerin begründete ihr Gesuch um aufschiebende Wirkung damit, dass der Bund den fraglichen Bereich umfassend geregelt habe. Kantonale Verschärfungen seien deshalb bundesrechtswidrig.

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26. März 2021: Polizei beendet Open-Air-Konzert in Genf

In Genf hat Polizei am Donnerstagabend ein nicht autorisiertes Konzert beendet. Die musikalische Darbietung, die draussen auf dem Flachdach eines Gebäudes in der Nähe des Hauptbahnhofs stattfand, zog 200 Personen an. «Der Organisator wurde identifiziert und wegen wegen des Verstosses gegen die Vorschriften im Kampf gegen das Coronavirus bei der Staatsanwaltschaft verzeigt», bestätigte ein Sprecher der Kantonspolizei am Freitag einen Bericht von «20 Minutes». Das Publikum löste sich spontan auf, als die Musik gestoppt wurde.

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26. März 2021: Kanton Thurgau schliesst 2020 mit Rekordgewinn ab

Die Thurgauer Staatsrechnung 2020 schliesst mit einem Überschuss von 98,8 Millionen Franken ab. Zum Rekordergebnis beigetragen haben die Nationalbank-Ausschüttungen, höhere Steuereinnahmen und eine sparsame Verwaltung.

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26. März 2021: Eidgenössisches Jodlerfest in Basel findet wegen Corona nicht statt

Das vom 25. bis 27. Juni geplante 31. Eidgenössische Jodlerfest in Basel ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Die nächste Ausgabe des Grossanlasses soll 2023 in Zug stattfinden.

Die Situation habe sich leider nicht wie erwartet entspannt, teilten das Basler Organisationskomitee und der Zentralvorstand des Eidgenössischen Jodlerverbandes am Freitag mit. Die aktuelle epidemiologische Lage lasse es als unverantwortlich erscheinen, die Planung des Grossanlasses weiterzuführen.

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26. März 2021: 57 neue Fälle im Kanton Thurgau

Der Kanton Thurgau hat seit Donnerstag 57 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Das sind in etwa gleich viele wie vergangene Woche. Weiter teilt der Kanton zwei weitere Todesfälle mit, welche allerdings Nachmeldungen aus dfem Januar und Februar sind.

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26. März 2021: Schaffhausen meldet acht Neuansteckungen

Der KAnton Schaffhausen meldet für die vergangenen 24 Stunden acht Neuinfektionen. Das sind leicht weniger als vergangene Woche. Todesfälle gab es keine weiteren. 

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26. März 2021: Zürcher Restaurants neu ganztags als «Büezer»-Kantinen offen

Statt nur über Mittag dürfen Restaurants neu den ganzen Tag für Arbeiterinnen und Arbeiter als «Kantine» offen sein. Der Bund hat dies den Kantonen mitgeteilt. Zugang erhalten aber weiterhin nur Arbeiterinnen und Arbeiter, die draussen essen müssten. 

Seit Anfang März dürfen Restaurants als «Büezer»-Kantinen öffnen, allerdings nur zwischen 11 und 14 Uhr. Nun werden die Öffnungszeiten dieser Restaurants den üblichen Öffnungszeiten von «normalen» Betriebskantinen angepasst. Das heisst, dass sie ab sofort von 6 Uhr morgens bis 22 Uhr abends als «Kantine» offen haben dürfen, wie der Kanton Zürich am Freitag mitteilte. Zutritt haben aber weiterhin nur Berufstätige im Ausseneinsatz, also etwa Bauarbeiter oder Monteure.

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26. März 2021: Kanton St.Gallen meldet 127 Neuinfektionen innert 24 Stunden

Der Kanton St.Gallen hat in den vergangenen 24 Stunden 127 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus registriert. Vor einer Woche waren es noch 99. Todesfälle wurden keine weiteren verzeichnet.

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26. März 2021: Keine Hinweise auf neue «Sicherheitsprobleme» der Impfungen

Das Heilmittelinstitut Swissmedic hat bisher 862 Meldungen von vermuteten unerwünschten Nebenwirkungen nach einer Corona-Impfung erhalten. Das entspricht einem Fall auf 1000 verabreichte Impfdosen. Hinweise auf neue «Sicherheitsprobleme» gab es keine.

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26. März 2021: Angestellte wollen ins Büro zurück - aber nicht jeden Tag

Ein Grossteil der Arbeitnehmer im Homeoffice vermisst den persönlichen Kontakt zu den Kollegen. Doch ganz aufs Homeoffice zu verzichten, kommt für die meisten trotzdem nicht in Frage.

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26. März 2021: Auch 2021 gibt es kein Albanifest

Es ist ein Highlight im Kalender der Stadt Winterthur: das Albanifest. Doch auch dieses Jahr macht das Coronavirus den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung.

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26. März 2021: Kantone sind bereit für hohe Impfraten

Die Kantone sind bereit für die grossen Mengen an Impfstoff, die in den kommenden Monaten verimpft werden sollen. Sie verfügten heute über ausreichende Kapazitäten und seien vorbereitet, sagte Rudolf Hauri, Präsident der Kantonsärzte-Vereinigung.

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26. März 2021: Berset überrumpelt mit Oster-Testoffensive Apotheken

Bei vielen Schweizer Apotheken kommt es vor Ostern zu einem Corona-test-Stau. Der Bundesrat hat empfohlen, sich vor Treffen mit der Familie testen zu lassen. Dies führt nun dazu, dass sich vor dem Osterfest viele noch einem Coronatest unterziehen wollen. Eine Umfrage der Pendlerzeitung «20 Minuten» zeigt nun, dass viele Apotheken diesem Ansturm nicht gewachsen sind. So sind vielerorts keine Termine mehr für Schnelltests vor Ostern erhältlich.

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26. März 2021: Corona-Ausbruch an Rütener Schulen

In den Schulen der Zürcher Oberländer Gemeinde Rüti wütet das Coronavirus. In den vergangenen Tagen befanden sich zeitweise fünf von acht Klassen aus verschiedenen Schulhäusern in Quarantäne. Nun findet ein Massentest statt.

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25. März 2021: Kanton Zürich meldet 394 neue Fälle

Am Donnerstag meldet der Kanton Zürich 394 neue Fälle. Drei Personen wurden hospitalisiert, zwei sind verstorben. 

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25. März 2021: Schweiz erhält bis Ende Juli mindestens acht Millionen Impfdosen

Bund, Kantone, Impfhersteller und Wissenschaft sehen die Impfkampagne in der Schweiz auf gutem Kurs. Mit den nun versprochenen über acht Millionen Impfdosen von Moderna und Pfizer/Biontech für die Monate April bis Juni soll im Hochsommer der Schritt zurück in die Normalität erfolgen können.

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25. März 2021: Corona-Flächentests im Glarnerland erfolgreich gestartet

Im Gesundheitswesen, an Schulen sowie in Betrieben könne freiwillig getestet und auf diese Weise die Eindämmung der Pandemie unterstützt werden, teilte das Departement Finanzen und Gesundheit am Donnerstag mit. Mit den Tests könne eine Verbreitung des Virus vermieden werden, insbesondere durch Personen, die sich angesteckt hätten, aber keine Symptome zeigten.

Das Konzept der Präventivtestungen wurde beim Bundesamt für Gesundheit eingereicht. Erste Pilotversuche seien erfolgreich abgeschlossen worden.

Getestet wurde unter anderem an der Kantonsschule Glarus. Von den 400 eingeladenen Lernenden, Lehrpersonen und Angestellten hätten am ersten Testtag mehr als 95 Prozent teilgenommen. Alle Testergebnisse seien negativ ausgefallen. Weiter hätten über 50 Betriebe und Verwaltungseinheiten ihr Interesse an repetitiven Flächentests bekundet.

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25. März 2021: BAG meldet 2'046 neue Fälle 

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 2'046 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Es wurden 42'877 Tests durchgeführt, was einer Positivitätsrate von 4,8 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG 69 neue Todesfälle und 74 Spitaleinweisungen. 

Bei der Anzahl Todesfälle handelt es sich um 58 Nachmeldungen, die aus dem Zeitraum von September 2020 bis Februar 2021 stammen, wie das BAG auf der aktualisierten Übersicht mit den neusten Zahlen zur Corona-Pandemie schreibt. Ohne diese Nachmeldungen wären es nur elf Todesfälle, die innert 24 Stunden gemeldet worden sind. Am Donnerstag vor einer Woche waren dem BAG 1'750 neue Ansteckungen, 23 neue Todesfälle und 71 Spitaleinweisungen gemeldet worden.

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25. März 2021: SwissCovid-App neu mit deutscher Warn-App kompatibel

Die SwissCovid-App kann neu auch in Deutschland genutzt werden, und die deutsche Warn-App funktioniert auch in der Schweiz. Namentlich für rund 60'000 Grenzgänger aus Deutschland bedeute dies eine Verbesserung, schrieb das Bundesamt für Gesundheit (BAG).

Die Interoperabilität gelte ab sofort, hiess es im Communiqué vom Donnerstag. Möglich geworden sei sie dank einer Vereinbarung mit dem Robert-Koch-Institut in Deutschland. Damit können App-Nutzer länderübergreifend gewarnt werden, wenn sie Kontakt mit einer infizierten Person gehabt haben.

Bisher mussten Grenzgängerinnen und Grenzgänger und alle anderen Personen, die sich in den beiden Ländern aufhalten, beide Apps auf ihrem Mobiltelefon installiert haben. Nur so konnten sie die Proximity-Tracing-Systeme der beiden Länder nutzen.

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25. März 2021: Mendrisio TI führt Maskenpflicht im Freien ein

Im Kanton Tessin führt nach Ascona und Lugano auch Mendrisio eine Maskenpflicht im Freien ein. Das ab dem 1. April geltende Obligatorium gilt unter anderem auch an der gesamten Uferzone in der zu Mendrisio gehörenden Ortschaft Capolago am Luganersee.

Ausserdem gilt eine Maskenpflicht in der gesamten Innenstadt Mendrisios sowie auf dem Parkplatz und in der Umgebung des Shoppingcenters Foxtown, wie die Gemeinde am Donnerstag mitteilte.

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25. März 2021: Thurgau meldet 55 neue Fälle 

Am Donnerstag meldet der Kanton Thurgau 55 neue Fälle. In den letzten 24 Stunden ist niemand am Coronavirus verstorben. Allerdings mussten 16 Personen hospitalisiert werden, eine Person musste auf die Intensivstation. 

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25. März 2021: Zuschauer-Terrasse am Flughafen Zürich ab Mai wieder offen

Der Flughafen Zürich will das Leben langsam wieder hochfahren: Am Wochenende des 1. Mai macht der Flughafen Zürich die Zuschauerterrasse B wieder für Besucher auf. Bis im Juni ist die Terrasse jeweils mittwochs, samstags und sonntags von 11 bis 16 Uhr offen.

Am 1.-Mai-Wochenende ist der Eintritt gratis, wie der Flughafen Zürich am Donnerstag mitteilte. Es gelten die üblichen Schutzkonzepte wegen der Corona-Pandemie. Die Zuschauerterrasse war seit November 2020 wegen Corona geschlossen, wie der Flughafen auf Anfrage von Keystone-SDA sagte.

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25. März 2021: Kanton St.Gallen meldet 132 Neuinfektionen

Im Kanton St.Gallen haben sich die Corona-Ansteckungen innerhalb einer Woche fast verdoppelt. Der Kanton meldet am Donnerstag für die letzten 24 Stunden 132 Coronavirus-Neuinfektionen. Am Donnerstag vor einer Woche lag die Zahl der Neuansteckungen noch bei 73. Die Zahl der Todesfälle im Kanton bleibt unverändert. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 688 Perosnen in St.Gallen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Erkrnakung verstorben.

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25. März 2021: 17 Neuinfektionen im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet 17 Corona-Neuinfektionen für die letzten 24 Stunden. Es ist keine weitere Person an den Folgen von Covid-19 verstorben.

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25. März 2021: Uri verweigert Bewilligung für Corona-Grosskundgebung in Altdorf

Gegnerinnen und Gegner der Corona-Massnahmen können eine geplante Kundgebung nicht in Uri abhalten. Der Kanton verweigerte ihnen eine Bewilligung für die Demonstration mit bis zu 10'000 Personen vom 10. April in Altdorf, unter anderem wegen der Infektionsgefahr.

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25. März 2021: Drittel der Schweizer KMU musste im Corona-Jahr Entlassung aussprechen

Über ein Drittel der Schweizer KMU hat im Corona-Jahr Entlassung ausgesprochen. Dies zeigt das fünfte Coronavirus-Panel der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW. In der Umfrage wurden 251 Unternehmen befragt. Gemäss dieser mussten gut 35 Prozent der mittleren und kleinen Unternehmen in der Schweiz Mitarbeitende entlassen. Bei mehr als der Hälfte wurde als Grund für die Kündigung die Corona-Krise genannt. Besonders betroffen sind die Gastro- und Hotelbranche.

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25. März 2021: Grosser Stelleneinbruch in Schweizer Gastrobranche

Während der Corona-Krise hat jeder sechste Arbeitnehmer in der Schweizer Gastrobranche seinen Job verloren. Einen Jobeinbruch in diesem Ausmass habe es in der Gastronomie noch nie gegeben, schreibt das «St.Galler Tagblatt». Rund 33’000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen davon betroffen sein. Ende 2020 gab es in der Gastrobranche rund 17 Prozent weniger Stellen als noch 2019.

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25. März 2021: Zürcher Regierung setzt grosse Hoffnungen in Life Sciences

Der Standort Zürich soll nicht mehr nur für seine Banken und Versicherungen bekannt sein. Die Volkswirtschaftsdirektion setzt grosse Hoffnungen in Life Sciences, also Medizinal- und Biotechnologien sowie Pharma. Das Coronavirus setzte diesen teilweise aber sehr zu.

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25. März 2021: Stadt Zürich verdoppelt Hilfsgelder für freischaffende Künstler

Die Stadt Zürich will mehr freischaffende Künstlerinnen und Künstler unterstützen. Darum werden die Mittel für das «Arbeitsstipendium Covid-19» auf fünf Millionen Franken erhöht. Insgesamt sollen so knapp 700 freie Kulturschaffende unterstützt werden.

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25. März 2021: Kanton St.Gallen holt beim Impfen auf

Lange war der Kanton St.Gallen das Impf-Schlusslicht in der Schweiz. Nun rückt er bei der Impfquote ins obere Mittelfeld und liegt damit über dem Schweizer Durchschnitt. Wie das «St.Galler Tagblatt» schreibt, konnte der Kanton mehr Impfdosen impfen, als der Bund geliefert hat. Dies, weil pro Injektionsfläschchen mehr Impfdosen aufgezogen werden konnten, als die vorgesehenen fünf. Laut Herstellern ist dieses Vorgehen explizit zulässig.

Stand 21. März 2021 wurden im Kanton St.Gallen bisher pro 100 Einwohner 15.9 Impfungen durchgeführt. Das entspricht 81'108 Impfungen. 31'148 Personen oder 6.1 Prozent der Bevölkerung im Kanton sind bereits vollständig geimpft.

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25. März 2021: Kanton Zürich bereitet Testoffensive vor

Der Kanton Zürich steht offenbar kurz vor der Lancierung von Corona-Massentest. Die angekündigte Testoffensive soll Firmen und möglicherweise Schulen im Kampf gegen das Virus unterstützen. Die Gesundheitsdirektion erarbeite derzeit ein entsprechendes Konzept. Bislang hat der Kanton auf solche repetitiven Massentest verzichtet.

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25. März 2021: Pandemie hat Defizite der Schweiz offengelegt

Die Corona-Pandemie hat nach Ansicht von Martin Vetterli, Präsident der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), die Defizite der Schweiz in der Digitalisierung offen gelegt. Die Schweiz habe ein Problem und sei in der Krise kalt erwischt worden.

Eine Pandemie zeige die Schwächen einer Gesellschaft wie unter einen Brennglas - nicht nur gesellschaftlich, politisch und medizinisch, sondern auch technologisch. «Wir müssen jetzt ehrlich sein, die Defizite benennen und besser werden», sagte Vetterli in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung» (Donnerstagausgabe). Dabei spiele Geld nur bedingt eine Rolle. Die Schweiz verweigere sich der Realität aus Bequemlichkeit. «Wir sind reich, traditionell und träge. Haben wir ein IT-Problem, holen wir uns Hilfe, etwa bei Experten im Ausland. Das sind schlechte Voraussetzungen dafür, digital neue Wege einzuschlagen», sagte Vetterli weiter.

Wie eine Gesellschaft im Nu digitalisiert werden könnte, habe Estland vorgemacht, ein relativ junger Staat. Die Schweiz sollte die Krise daher auch als Chance verstehen.

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24. März 2021: Gross-Impfzentrum in Weinfelden nimmt Form an

In einer ehemaligen Produktionshalle in Weinfelden entsteht im Moment das grösste Impfzentrum des Kantons Thurgau. Pro Stunde sollen hier 120 Personen geimpft werden. Am Dienstag nach Ostern soll es losgehen.

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24. März 2021: Zürcher Fallzahlen steigen wieder auf knapp 400

Im Kanton Zürich sind innerhalb eines Tages 397 neue Corona-Ansteckungen registriert worden. Damit liegen die Fallzahlen aktuell wieder auf dem Niveau von Ende Januar.

Die Reproduktionszahl lag am Mittwoch bei 1,2. Das heisst, dass jeder Infizierte im Schnitt wieder 1,2 Leute ansteckt. 130 Personen liegen aktuell wegen den Folgen der Corona-Infektion im Spital, davon 29 auf der Intensivstation.

Vier Personen starben seit Dienstag an den Folgen der Virus-Infektion, wie aus den Zahlen der Gesundheitsdirektion hervorgeht.

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24. März 2021: 59 Armeeangehörige in Rekrutenschule positiv auf Corona getestet

In der Rekrutenschule in Spiez BE ist es zu einem grossen Ausbruch von Infektionen mit dem Coronavirus gekommen. Von den rund 200 Armeeangehörigen sind 59 positiv auf das Virus getestet worden. Die Armee hat den Ausbildungsbetrieb unterbrochen.

Die Corona-Fälle sind in der ABC Abwehr Schule 77 festgestellt worden, wie die Armee am Mittwoch mitteilte. Die Armee habe diese Schule bereits vergangene Woche getestet. Damals seien knapp 20 Resultate positiv ausgefallen. Der geplante Wochenendurlaub der gesamten Schule sei deshalb verschoben worden.

Weil die Zahl positiver Test hoch ausgefallen sei, habe die Armee die Testung in der gesamten Schule diese Woche wiederholt. Dabei seien viele weitere Infizierte entdeckt worden. Gemäss bisherigen Analysen handle es sich ausschliesslich um Fälle der britischen Variante. Dies dürfte gemäss Mitteilung den Verlauf des Ausbruchs begünstigt haben. Schwere Verläufe gebe es keine.

Der Ausbildungsbetrieb musste vorübergehend unterbrochen werden, weil der Gesamtbestand der Schule nur rund 200 Armeeangehörige beträgt. Die gesamte Schule sei abgesondert worden und bleibe vorerst am Standort in Spiez. Die Armee übernimmt die medizinische Betreuung vor Ort.

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24. März 2021: Masserey tritt aus Vorstand der Stiftung meineimimpfung.ch zurück

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) weist jegliche Verantwortung für das Datenleck bei der Stiftung meineimpfung.ch zurück. Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle beim BAG, ist aus dem Stiftungsrat zurückgetreten-

Sie sei seit Januar als Expertin im Vorstand der Stiftung, sagte Masserey. «Ich werde mich aus dem Stiftungsrat zurückziehen, damit es eine klare Trennung zwischen BAG und Stiftung gibt.»

myCOVIDvac sei die einzige Verbindung des BAG zur Stiftung, sagte BAG-Direktorin Anne Lévy. «Es ist wahr, dass wir die Stiftung finanziell unterstützen, wie viele andere, dazu gehört auch die Ärztevereinigung FMH. Wir alle müssen schauen, wie es weiter geht. Eine Verantwortung für das Datenleck übernehmen wir aber nicht.»

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24. März 2021: Erneute illegale Party in St.Gallen

In der Nacht auf Mittwoch haben 35 Personen in der Stadt St.Gallen eine Party gefeiert. Die Polizei löste die Veranstaltung auf. Der Veranstalter und seine Gäste wurden gebüsst.

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24. März 2021: Masserey tritt aus Vorstand der Stiftung meineimimpfung.ch zurück

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) weist jegliche Verantwortung für das Datenleck bei der Stiftung meineimpfung.ch zurück. Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle beim BAG, ist aus dem Stiftungsrat zurückgetreten-

Sie sei seit Januar als Expertin im Vorstand der Stiftung, sagte Masserey. «Ich werde mich aus dem Stiftungsrat zurückziehen, damit es eine klare Trennung zwischen BAG und Stiftung gibt.»

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24. März 2021: 50 Neuinfektionen im Kanton Thurgau

Der Kanton Thurgau meldet für die letzten 24 Stunden 50 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Weitere Todesfälle meldet der Kanton keine.

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24. März 2021: Bessere Erfolgsquote bei Fahrprüfungen während Corona

Die Fahrschülerinnen und Fahrschüler des vergangenen Jahres lieferten bei der Theorieprüfung ein besseres Ergebnis ab als jene im Vorjahr. Die Verkehrsämter vermuten, dass die Geprüften wegen Corona mehr Zeit zum Lernen hatten. Zudem wurden mehr Prüfungen abgelegt.

Die durchschnittliche Erfolgsquote sei um 3,4 Prozentpunkte höher gewesen als im Vorjahr, schreibt die Vereinigung der Strassenverkehrsämter in einer Mitteilung vom Mittwoch. Dies, obwohl es bei den Theorieprüfungen keine grösseren Anpassungen der Fragen gegeben habe und der Schwierigkeitsgrad unverändert geblieben sei. Vor der Corona-Pandemie sei die Erfolgsquote über mehrere Jahre sehr stabil gewesen.

Einfluss hatte die Corona-Pandemie auch auf die Anzahl der abgeschlossenen Theorieprüfungen. Bis Ende Jahr waren es total 187'299, das sind 12 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei habe sich die durchschnittliche Zahl von 13'500 Prüfungen pro Monat im März halbiert, im April habe es dann nur noch vereinzelte Prüfungen gegeben. Danach scheint es einigen pressiert zu haben: Bereits im September wurde gemäss Mitteilung die Gesamtzahl des Vorjahres übertroffen.

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24. März 2021: BAG meldet 2'022 Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 2'022 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 20 neue Todesfälle und 83 Spitaleinweisungen.

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24. März 2021: Kanton St.Gallen meldet 123 neue Fälle 

Im Kanton St.Gallen haben sich in den letzten 24 Stunden 123 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Das sind deutlich mehr als noch vor einer Woche. Am letzten Mittwoch lag die Zahl der Neuansteckungen bei rund 80. Hinzu kommt ein neuer Todesfall.

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24. März 2021: Kanton Schaffhausen verlängert Härtefallgesuche

Härtefallgesuche von Schaffhauser Betrieben, die auch nach dem 31. März geschlossen bleiben müssen, werden verlängert. Dies betrifft vor allem die Gastronomie. Wer bereits ein Gesuch eingereicht hat, muss kein weiteres Gesuch stellen.

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24. März 2021: Anstieg der häuslichen Gewalt im Kanton St.Gallen

Im Kanton St.Gallen ist 2020 die Zahl der Interventionen der Polizei wegen häuslicher Gewalt erstmals seit zehn Jahren wieder angestiegen. Zu den Auslösern gehörten Geldmangel, enge Wohnverhältnisse, aber auch die Auswirkungen von Corona-Massnahmen wie Homeoffice und Fernunterricht.

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24. März 2021: Thurgau passt Corona-Härtefall-Programm an

Die Thurgauer Regierung will das Härtefall-Programm anpassen und dabei die schwierige Situation der Gastronomie- und Eventbranche berücksichtigen.

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24. März 2021: Corona lässt Preise für Alpen-Wohnungen in die Höhe schnellen

Ferien zu Zeiten von Corona sind schwierig. Abhilfe kann dabei das eigene Feriendomizil schaffen. Das dachten sich 2020 wohl viele Menschen und sorgten mit der höheren Nachfrage besonders bei Immobilien im Alpenraum für teils kräftige Preisanstiege.

«Die Ferienwohnung erlebt eine regelrechte Renaissance», sagt Claudio Saputelli, CIO Swiss & Global Real Estate bei der UBS am Mittwoch. So stiegen die Preise für Ferienwohnungen einer aktuellen Studie der Grossbank vom Mittwoch zufolge im Durchschnitt um 4 Prozent.

Das sei der stärkste Anstieg seit 2012. Besonders gefragt waren hierbei teure Destinationen mit Quadratmeterpreisen von über 10'000 Franken. Hier mussten Interessenten im Schnitt 8 Prozent mehr auf den Tisch legen. In den günstigeren Ferienorten betrug der Preisanstieg indes nur rund 2 Prozent.

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24. März 2021: Möglicherweise Nachteile für «Büezer Beizen»

Gastro Swiss fürchtet finanzielle Nachteile für sogenannte «Büezer Beizen». Wie die «Appenzellerzeitung» schreibt, sei es durchaus möglich, dass an den Tagen an denen die Restaurants für Arbeiter geöffnet haben, sie keine finanzielle Entschädigung vom Bund bekämen. Und das obwohl sich die Tage trotz Einnahmen nicht rechnen würden. Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO hat diesbezüglich noch keine Entscheidung getroffen.

TELE TOP hat mit Beizen aus der Region gesprochen. 

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24. März 2021: Kanton Schaffhausen meldet sechs neue Fälle

Der Kanton Schaffhausen meldet am Mittwoch sechs neue Fälle. Eine Person wurde hospitalisiert, verstorben ist niemand. 

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24. März 2021: Appenzell Ausserrhoden impft neu Personen ab 65 Jahren

Die Impfaktion im Kanton Appenzell Ausserrhoden verlief bisher ohne Komplikationen. Bisher wurden Personen über 75 und Erwachsene mit schweren Vorerkrankungen geimpft. Nun will der Kanton neu auch Personen über 65 gegen das Coronavirus impfen.

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24. März 2021: Glarner Landsgemeinde in den September verschoben

Die Glarner Regierung verschiebt die diesjährige Landsgemeinde vom Mai in den September. Sie geht davon aus, dass sich die pandemische Lage mit dem Coronavirus bis dann aufgrund von Flächentests und Impfungen entspannt hat.

Mit der Verschiebung folgt die Glarner Regierung der Empfehlung einer internen Arbeitsgruppe, wie sie am Mittwoch mitteilte. Die pandemische Lage sei derzeit immer noch angespannt. Eine Landsgemeinde, die am 2. Mai stattfände, wäre mit Unsicherheiten verbunden.

Wegen der aktuellen Situation sei davon auszugehen, dass viele Stimmberechtigte der Landsgemeinde fernbleiben würden, schrieb die Regierung weiter.

Bereits letztes Jahr war die wichtigste politische Veranstaltung im Glarnerland vom Mai in den September verschoben worden. Die Veranstaltung unter freiem Himmel mitten in Glarus wurde dann aber vor der Durchführung definitiv abgesagt.

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24. März 2021: Schweiz erlebt kleinen Wirtschaftsboom nach Wiedereröffnung der Läden

Die Ladenöffnungen von Anfang März haben der Schweiz einen kleinen Wirtschaftsboom beschert. Wie die «NZZ» berichtet, überstieg die Schweizer Wirtschaftsleitung erstmals seit Beginn der Pandemie die Zahlen aus dem Vorjahr. Dass sich die Wirtschaft derzeit erholen kann, liege am liberalen Weg, den die Schweizer Politik während der Corona-Pandemie gehe. Nachdem die Läden wieder geöffnet wurden, holten offenbar viele Schweizer ihr Einkäufe nach.

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24. März 2021: Schweiz fehlen rund zwei Millionen Impfdosen

Der Schweiz fehlen rund zwei Millionen Impfdosen, um ihr Ziel von über fünf Millionen geimpften Personen zu erreichen. Zu diesem Schluss kommt der «Blick». Da die Schweiz keine Impfdosen des Herstellers Johnson & Johnson gekauft hat, führe kein Weg an der Zulassung des AstraZeneca Impfstoffes vorbei. Derzeit setzt die Schweiz in ihrer Impfstrategie auf die Präparate von Biontech/Pfizer und Moderna. Doch beide Impfhersteller haben derzeit mit Lieferengpässen zu kämpfen.

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24. März 2021: Versicherungs-Obligatorium für Pandemien spaltet die Meinungen

Das Finanzdepartement des Bundes hat eine Arbeitsgruppe damit beauftragt, eine Machbarkeitsanalyse zu seiner offiziellen Pandemieversicherung zu erarbeiten. Nächste Woche dürfte dieser Bericht dem Bundesrat vorliegen. Denn er Bund prüft die Schaffung einer staatlichen Pandemieversicherung, die bei einer weiteren Pandemie anstelle der kurzfristig kreierten Nothilfen treten könnte. Wie die «NZZ» schreibt, ist eine rein private Versicherung für Betriebe nur schwer realisierbar. Die Kosten wären schwer kalkulierbar. Eine staatliche-private Zusammenarbeit wäre laut der Zeitung bei einer Pandemieversicherung technisch möglich. Das Ziel einer solchen Versicherung könnte ein Versicherungs-Obligatorium für Unternehmen sein. Doch bei den potenziellen «Kunden» spalten sich die Meinungen zu einem solchen Obligatorium. Wie die Zeitung schreibt, ist beispielsweise der Gewerbeverband dagegen. Im Detailhandel sind ebenfalls unterschiedliche Stimmen zu hören. Der Präsident von Hotelleriesuisse spricht sich für eine Pandemieversicherung aus, bei der nicht nur die hauptbetroffenen Branchen solidarische Beiträge zahlen würden.

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23. März 2021: Was möglich ist: St.Galler Literaturfestival Wortlaut findet statt

Die 13. Ausgabe des St.Galler Literaturfestivals Wortlaut bietet ab dem 25. März ein digitales Alternativprogramm: Statt Lesungen vor Publikum in der Kellerbühne, dem Palace oder der Grabenhalle gibt es Streams und Zoom.

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23. März 2021: Schaffhauser Textilreinigungen leiden unter Coronakrise

Die Restaurants sind aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Dies hat auch Folgen für Wäschereien, denn bei diesen mangelt es an Aufträgen. Auch Privatpersonen verzichten öfters auf den Service, da sie vermehrt im Homeoffice arbeiten.

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23. März 2021: Studierenden-Verbände fordern Verlängerungen von Studienzeiten

Die Einstellung des Präsenzunterrichts und die Homeoffice-Pflicht erschweren die Arbeit von Studierenden und Angestellten an Schweizer Hochschulen. Abschlussarbeiten und Praktika werden verzögert oder völlig lahmgelegt. Studierenden-Verbände fordern deshalb Verlängerungen von Studienzeiten und Stipendien.

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23. März 2021: Thurvita-Heime lockern Massnahmen

Die Bewohnenden der Thurvita-Heime dürfen sich freuen: Die Massnahmen werden gelockert. Dank des Impfschutzes dürfen die Senioren wieder mehr Freiheiten geniessen.

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23. März 2021: Bevölkerung ist wieder mehr unterwegs zum Pendeln und Einkaufen

Seit dem Lockerungsschritt vom 1. März ist die Bevölkerung in der Schweiz wieder mehr unterwegs. Die Leute gehen wieder häufiger einkaufen, es pendeln aber auch wieder mehr Menschen zur Arbeit.

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23. März 2021: 342 Neuansteckungen im Kanton Zürich innert eines Tages

In den vergangenen 24 Stunden hat der Kanton Zürich 342 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Das sind 32 Ansteckungen mehr als am Dienstag vor einer Woche. Zudem meldet der Kanton drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. 

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23. März 2021: Illegaler Spielclub in geöffnetem Winterthurer Restaurant ausgehoben

Die Stadtpolizei Winterthur hat in Seen eine illegale Veranstaltung in einem Restaurant aufgelöst. Das Restaurant ist der Stadtpolizei nicht unbekannt. Es besteht der Verdacht, dass dort illegales Glücksspiel betrieben wurde.

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23. März 2021: Grosse Nachfrage nach Corona-Schnelltests in Ostschweizer Apotheken

Die Möglichkeiten einen Corona-Schnelltest zu machen, sind begrenzt: 14 Apotheken im Kanton St.Gallen und acht Apotheken im Kanton Thurgau nehmen den grossen Aufwand auf sich. Seit der Bund die Test bezahlt, hat die Nachfrage weiter zugenommen.

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23. März 2021: Keine Strafe für Organisatoren des Corona-Demo in Liestal

Die Baselbieter Regierung «missbilligt» das Verhalten der Organisatoren der Kundgebung gegen die Corona-Massnahmen vom Samstag in Liestal, an der kaum jemand eine Schutzmaske getragen hatte. Sie sieht aber keine Handhabe, diese strafrechtlich zu belangen.

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23. März 2021: Preisüberwacher schaute im 2020 genau auf Masken- und Ethanolpreise

Die Corona-Pandemie hinterliess im vergangenen Jahr auch beim Preisüberwacher Spuren. Wegen der vorübergehenden Knappheit und hohen Preisen an Desinfektionsmitteln und Masken eröffnete er Marktbeobachtungen. Beim Ethanol klärte er gar ab, ob die marktführende Importeurin Alcosuisse missbräuchliche Preise definiert hatte.

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23. März 2021: BAG meldet 1844 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 1'844 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Dies sind über 400 mehr als am vergangenen Dienstag. 31'691 Tests wurden durchgeführt, was einer Positivitätsrate von 5,8 Prozent entspricht. Gleichzeitig registrierte das BAG 11 neue Todesfälle und 74 Spitaleinweisungen.

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23. März 2021: Kanton Zürich schaltet nach Ostern Impf-Plattform auf

Der Kanton Zürich will nach Ostern die regionalen Covid-19-Impfzentren in Betrieb nehmen. Am 29. März 2021 wird die Anmeldeplattform für die Impfungen aufgeschaltet. Personen ab 65 Jahren können sich registrieren und Personen ab 75 Jahren direkt einen Termin buchen.

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23. März 2021: Gesamtes Grabser Schulhaus in Quarantäne

In Grabs im Kanton St.Gallen steht nach einer Ausbruchstestung ein ganzes Primarschulhaus unter Quarantäne. Mehrere Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte wurden positiv getestet.

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23. März 2021: Wegen Datenleck: Verfahren gegen Impf-Plattform eröffnet

Nach einem vermuteten Datenleck bei der Plattform der Stiftung meineimpfungen.ch sind Bundesamt für das Gesundheit (BAG) und der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (Edöb) aktiv geworden. Die Plattform wird vorläufig deaktiviert und ein Verfahren gegen die Betreiber ist eingeleitet.

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23. März 2021: 42 Neuansteckungen im Kanton Thurgau

Der Kanton Thurgau meldet 42 Neuinfektionen innert 24 Stunden. Das sind mehr als doppelt so viele wie vor einer Woche, damals meldete der Kanton 18 neue Fälle. Zudem meldet der Thurgau drei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Dabei handelt es sich allerdings um Nachmeldungen aus dem Dezember und Januar.

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23. März 2021: Der «Böögg» soll im Kanton Uri verbrennen

Der Zürcher «Böögg» soll dieses Jahr im Kanton Uri verbrannt werden. Zum einen sei es eine Geste an den diesjährigen Gastkanton und zum anderen könne man die Corona-Massnahmen dort besser einhalten.

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23. März 2021: Nicht einmal jede sechste Apotheke bietet derzeit Schnelltests an

Von den 1'800 Apotheken in der Schweiz bieten laut der Präsidentin des Apothekerverbandes PharmaSuisse derzeit lediglich rund 280 Schnelltest gegen Covid-19 an. Die Anforderungen der Kantone seien zu hoch.

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23. März 2021: Massentest nach Corona-Ausbruch an Stadtschaffhauser Schulen

An den Schulen Kreuzgut und Hohberg in der Stadt Schaffhausen sind mehrere Schülerinnen und Schüler positiv auf Covid-19 getestet worden. Zur Sicherheit sollen jetzt alle Kinder getestet werden.

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23. März 2021: Pandemie erhöht Risiko von Depressionen nach Schwangerschaft

Frauen, die in Pandemiezeiten ein Kind zur Welt bringen, werden mit zusätzlichen Ängsten und einem verstärkten Gefühl des Alleinseins konfrontiert. Die Anfragen beim Verein Postpartale Depression Schweiz in Thalwil sind im vergangenen Jahr um 40 Prozent gestiegen.

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23. März 2021: Sieben neue Fälle in Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet sieben neue Fälle. Das sind mehr als doppelt so viele wie vor einer Woche. Zudem sind laut Kanton zwölf Fälle mit den mutierten Varianten registriert worden. Bei dieser Zahl handelt es sich allerdings um Nachmeldungen. Niemand musste hospitalisiert werden und niemand ist in den letzten 24 Stunden gestorben. 

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23. März 2021: Kanton St.Gallen meldet 121 neue Fälle

Der Kanton St.Gallen meldet am Dienstag 121 neue Corona-Fälle. Das sind fast doppelt so viele Fälle wie am Dienstag vor einer Woche. Gestorben ist in den letzten 24 Stunden niemand. 

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23. März 2021: Immer wieder Ansteckungen in Bazenheider Grossmetzgerei

Im St.Gallischen Bazenheid haben sich bei einer Grossmetzgerei seit Dezember 45 Mitarbeiter mit dem Coronavirus angesteckt. Wie das «St.Galler Tagblatt» schreibt, handle es sich dabei mehrheitlich um ungarische Mitarbeiter. Der Verdacht liege nahe, dass sie sich bei einem Besuch in ihrer Heimat mit dem Virus angesteckt haben. Auch dass die ausländischen Mitarbeiter in der Schweiz auf engstem Raum zusammenwohnen, habe das Risiko einer Ansteckung drastisch erhöht.

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23. März 2021: Den Kitas fehlen die Kinder

Viele Kinderbetreuungsstätten leiden unter einer tiefen Auslastung. Laut dem «Tages-Anzeiger» haben 80 Prozent der Kitas mit fehlenden Neuanmeldungen zu kämpfen. Dafür gebe es mehrere Gründe, wie aus einem Bericht der Dachorganisation Kibe Swiss hervorgeht. Zum einen hätten viele Eltern Angst, dass sich ihre Kinder in einer Institution mit dem Coronavirus anstecken könnten, zum andern haben viele Eltern wegen des Homeoffice die Betreuung anderweitig geregelt.

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23. März 2021: Biometrisches Armband erkennt Corona frühzeitig

Ein Corona-Armband einer Schweizer Firma hat bei einer Studie im Fürstentum Liechtenstein vielversprechend abgeschnitten. Getestet wurden tausend Personen. Wie die Liechtensteinische Regierung mitteilt, konnte das Armband in 71 Prozent der Fälle eine Corona-Infektion bereits zwei Tage vor Auftreten der ersten Symptome erkennen. Das Armband ist eigentlich ein biometrisches Armband und wurde ursprünglich zur Feststellung der fruchtbaren Tage entwickelt.

Nun soll die Studie ausgeweitet werden. In einem von der EU finanzierten Grossversuch sollen über 20'000 Frauen und Männer in den Niederlanden ihre Körpertemperatur, Puls und Atemfrequenz überwachen. Ziel ist dabei, eine Covid-19-Ansteckung in Echtzeit zu entdecken.

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22. März 2021: Corona-Skeptiker planen Demo in Rapperswil-Jona

Ende April könnte es in Rapperswil-Jona zu einem Auflauf von Corona-Skeptikern kommen. Organisiert wird der Anlass vom Verein «Stiller Protest». Die Stadt hat den Eingang eines entsprechenden Gesuchs bestätigt.

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22. März 2021: Swissmedic lässt Impfstoff von Johnson & Johnson zu

Swissmedic hat den von Johnson & Johnson entwickelten Impfstoff für Personen ab 18 Jahren befristet zugelassen. Das hat die Behörde am Montag mitgeteilt. Der Impfstoff von Johnson & Johnson ist logistisch einfacher zu handhaben, da bei Kühlschrank-Temperaturen mehrere Monate lang gelagert werden kann. Zudem ist er deutlich günstiger als die bisherigen Präparate und es benötigt nur eine Impfung. Die Schweiz hat allerdings bisher keine Dosen dieses Impfstoffes gekauft. 

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22. März 2021: Zürcher Regierung lehnt Lockerung des Demonstrationsverbots ab

Der Regierungsrat des Kantons Zürich hält am Demonstrationsverbot fest. Dies bestätigte Sicherheitsdirektor Mario Fehr gegenüber «TeleZüri». Der Regierungsrat habe sich letzte Woche mit den Forderungen nach einer Lockerung des Demonstrationsverbots auseinandergesetzt, diese jedoch abgelehnt. Es sei im Moment nicht angebracht, sagte Fehr gegenüber dem TV-Sender. Die Ereignisse in Liestal am Wochenende hätten gezeigt, dass eine solche Demonstration nicht coronatauglich durchgeführt werden könne. Im Kanton Zürich sind momentan nur Kundgebungen mit maximal 15 Teilnehmern erlaubt.

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22. März 2021: Zürcher Lehrer wollen Massentests

Die Zürcher Lehrer sprechen sich für Massentests an den Schulen aus. Es sei wichtig die Schulen offen zu halten - dies trotz diverser Corona-Ausbrüchen an Schweizer Schulen. Im Kanton Zürich wird zurzeit auf flächendeckende präventive Corona-Massentest verzichtet - aus Sicht des Zürcher Lehrerverband wäre eine striktere Test-Strategie jedoch erwünscht, um der Virus-Verbreitung nicht hinterherzuhinken, erklärt Verbandspräsident Christian Hugi gegenüber «Radio SRF». Offenbar sei es im Kanton Zürich eine logistische Fragestellung. Diese würde sich aber lösen lassen – so wie andere logistische Fragen. Zum Beispiel würden jeden Tag unzählige Essen an die Schulen geliefert. Hügi denke, wenn der Wille da ist, würde man auch die logistischen Herausforderungen im Zusammenhang mit Massentests bewältigen können.

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22. März 2021: Kanton Zürich meldet 684 Neuinfektionen innert 72 Stunden

Übers Wochenende haben sich im Kanton Zürich 684 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Vergangene Woche waren es 541 Fälle. Zudem vermeldet der Kanton drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. 

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22. März 2021: Demos mit mehr als 15 Personen bleiben im Kanton Bern verboten

Demonstrationen mit mehr als 15 Teilnehmenden bleiben im Kanton Bern bis mindestens Ende April verboten. Der Berner Regierungsrat hat die entsprechende Bestimmung in der Covid-Verordnung um einen Monat verlängert.

Der Kanton Bern bleibt damit auf einer strengeren Linie als der Bund, wie Regierungssprecher Christian Kräuchi am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte. Der Bund erlaubt Demonstrationen ohne Begrenzung der Teilnehmerzahl. Er stellt es den Kantonen aber frei, strengere Regeln festzulegen. Nebst Bern kennt auch etwa der Kanton Zürich die 15er-Regel.

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22. März 2021: 2021 kein Openair St.Gallen und kein Gurtenfestival

Schon das zweite Mal in Folge: Das Openair St.Gallen und das Gurtenfestival auf dem Berner Hausberg sind abgesagt. Die Veranstalter beider Grossanlässe begründen ihren Entscheid mit fehlender Planungssicherheit.

In St.Gallen wird derzeit noch ein kleines Festivalprogramm für das Openair-Wochenende Anfang Juli «geprüft». Details sollen später bekannt gegeben werden.

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22. März 2021: BAG meldet 3'643 neue Fälle übers Wochenende 

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 3'643 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Es wurden 84'317 Tests durchgeführt, was einer Positivitätsrate von 4,3 Prozent entspricht. Gleichzeitig registrierte das BAG 12 neue Todesfälle und 98 Spitaleinweisungen.

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22. März 2021: Kanton Thurgau meldet 97 Neuansteckungen

Im Kanton Thurgau haben sich übers Wochenende 97 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Vor einer Woche waren es 81 neue Fälle. Zudem vermeldet der Kanton fünf Todesfälle. Davon sind drei jedoch Nachmeldungen vom vergangenen Dezember und Februar. 

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22. März 2021: 27 Neuinfektion in Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet 27 Neuinfektionen mit dem Coronavirus übers Wochenende. Vergangene Woche meldete der Kanton 22 Ansteckungen übers Wochenende. Todesfälle sind keine weiteren hinzugekommen. 

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22. März 2021: Zürcher Kantonsrat erlaubt weiter Urnenabstimmung statt Gemeindeversammlung

Wegen Corona dürfen Zürcher Gemeinden weiterhin wichtige Entscheide an der Urne statt an einer Gemeindeversammlung fällen. Der Kantonsrat hat diese Ausnahmeregelung bis Ende Juni verlängert. Ein Teil der SVP war dagegen.

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22. März 2021: Kanton St.Gallen meldet 151 neue Fälle übers Wochenende

Am Montag meldet der Kanton St.Gallen 151 neu bestätigte Corona-Fälle. Die Zahlen umfassen Freitag sowie das Wochenende. Vor einer Woche meldete der Kanton 133 Neuansteckungen übers Wochenende. Weiter teilt der Kanton mit, dass zwei Personen verstorben sind.

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22. März 2021: «Corona-Killer»-Verkäufer per Strafbefehl verurteilt

Ein Mann aus Winterthur, der im Internet einen selbsternannten «Corona-Killer» verkauft hat, ist jetzt per Strafbefehl verurteilt worden.

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22. März 2021: Mehr schwere Gewalt im Pandemiejahr 2020

Die Zahl der Straftaten ist im Pandemiejahr 2020 zwar zurückgegangen. Vor allem während der ausserordentlichen Lage war der Rückgang auffallend. Zugenommen haben hingegen die versuchten Tötungsdelikte, die Vergewaltigungen und die schweren Körperverletzungen.

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22. März 2021: Leere Zürcher Gefängnisse wegen Corona

In den Zürcher Gefängnissen sind seit Beginn der Corona-Krise immer mehr Zellen leer. Ein Grund ist unter anderem, dass nur eine Person pro Zelle untergebracht werden darf und die Verurteilten ihre Haftstrafe deshalb später antreten dürfen.

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21. März 2021: Schaffhauser Stadtschulrat macht wegen Corona-Infektionen mehrere Schulhäuser und Kindergärten dicht

In der Stadt Schaffhausen sind sieben Schulkinder positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Schulhäuser Kreuzgut und Hohberg, sowie die Kindergärten Kreuzgut und die Tagesschule Hohberg bleiben deshalb vorerst geschlossen. Es wurde Fernunterricht angeordnet.

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21. März 2021: Zürcher Klimastreikende wehren sich gegen Demo-Verbot

Die Klimastreikenden wollen rechtlich gegen das Demonstrationsverbot in Zürch vorgehen. Am Freitag hat ihnen die Stadt keine Bewilligung für ihre Kundegebung erteilt. Grund war, dass die Vorgaben des Bundes nicht eingehalten wurden. Nun wollen die Klimastreikenden dagegen rekurrieren. Der Bundesrat habe in seiner Covid-Verordnung politische Kundgebungen ausdrücklich erlaubt, sagt eine Anwältin gegenüber der «NZZ am Sonntag», die die Klimajugendlichen rechtlich berät. Es könne deshalb nicht sein, dass Städte wie Zürich dieses Recht einschränken.

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21. März 2021: Lockerungen nach den Impfungen dürften schlimme Folgen haben

In den Schweizer Spitälern dürfte es nach dem Sommer zu einem erneuten Anstieg von Corona-Patienten kommen. Dies befürchten Experten in der «NZZ am Sonntag». Bis im Sommer will der Bund alle impfwilligen Menschen geimpft haben. Danach müssten die Corona-Massnahmen gelockert werden, da diese nicht mehr gerechtfertigt wären. Dies würde allerdings dazu führen, dass es unter den nicht geimpften Personen zu einem erneuten Anstieg der Fallzahlen kommen könnte, so die Besorgnis der Experten.

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21. März 2021: Wirtschaftsvertreter fordern Impf-Pass in der Schweiz

Die Schweizer Wirtschaft erhöht in der Corona-Pandemie den Druck auf den Bundesrat. In einem offenen Brief fordern Wirtschaftsverbände den Bundesrat auf, weitere Massnahmen zu ergreifen. Damit sollen die staatlichen Eingriffe in das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben beendet werden, berichtet der «Sonntags Blick». Unterzeichnet wurde der Brief unter anderem von Economiesuisse, dem Schweizerischen Gewerbeverband und von GastroSuisse. Weiter wollen sie einen digitalen und fälschungssicheren Impf-Pass. Damit sollen Geimpfte diverse Vorteile erhalten.

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21. März 2021: Impfbereitschaft bei Deutschschweizern grösser als bei Romands

Deutschschweizer wollen sich offenbar eher impfen lassen als Westschweizer. Laut einer Umfrage des «SonntagsBlick» liegt die Impfbereitschaft in der Romandie bei lediglich 23 Prozent, in der Deutschschweiz bei 43 Prozent. Auch das Thema der finanziellen Unterstützung teile das Land. 71 Prozent der befragten Westschweizer sind der Ansicht, dass krisengebeutelte Firmen und Einzelpersonen zu wenig Unterstützung bekommen. In der Deutschschweiz ist knapp die Häflte dieser Meinung. Für die Umfrage wurden 1000 Schweizer befragt.

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21. März 2021: Die Pandemie - ein tiefer Griff ins Portemonnaie des Bundes

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat der Bund fast 20 Millionen Franken für Informations-Kampgangen ausgegeben. Mit Plakaten, Inseraten und Spots informiert das Bundesamt für Gesundheit die Bevölkerung über Sschutzmassnahmen und Verhaltensregeln. Bis Ende letzten Jahres seien rund 19 Millionen Franken in 21 Teilkampagnen inverstiert worden, heissts es vom BAG gegenüber der «NZZ am Sonntag». Seither sei nochmals eine knappe Million Franken dazugekommen.

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20. März 2021: 600 Anzeigen nach unbewilligter Corona-Demo in Bern

Die Berner Polizei zeigt rund 600 Personen an, die am Samstag in Bern gegen die Corona-Massnahmen demonstrieren wollten. Den meisten wird vorgeworfen, gegen die kantonale Covid-Verordnung verstossen zu haben.

20. März 2021: Tausende demonstrieren in Liestal BL gegen Corona-Massnahmen

Gegen 8000 Personen - praktisch alle ohne Schutzmasken - haben am Samstag in Liestal BL an einem bewilligten Protestmarsch gegen die Corona-Massnahmenpolitik teilgenommen. Die Polizei liess sie trotz des Nichteinhaltens der Schutzmassnahmen gewähren.

Man habe die Lage situativ beurteilen müssen, sagte ein Polizeisprecher einem Korrespondenten der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Man sei deshalb trotz der fehlenden Schutzmasken nicht einschritten. Die Polizei habe sich auf die Gewährleistung eines ruhigen und sicheren Ablaufs konzentriert.

Im Verlauf der Demonstration wurde eine Person bei einem tätlichen Angriff leicht verletzt, sagte der Polizeisprecher weiter. Sie wurde zur Kontrolle in ein Spital gefahren. Über die genaueren Umstände wollte er keine weiteren Angaben machen. Es seien aber zwölf Personen, welche die Kundgebung zu stören versucht hätten, polizeilich vorübergehend angehalten und auf einen Polizeiposten gebracht worden.

Kundgebungsteilnehmerinnen und -teilnehmer aus der ganzen Schweiz - nicht wenige trugen Kantonswappen mit sich - marschierten auf einer vorgeschrieben Route entlang der Liestaler Altstadt vom Bahnhof zu einer Schulanlage am Rand des Baselbieter Kantonshauptorts. Angeführt wurde der lange Zug von einer Gruppe von Teilnehmenden, die sich in weissen Overalls als willenlose Zombies inszenierten. Hinterher marschierten Menschen aller Altersgruppen.

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20. März 2021: Verstärkte Polizeipräsenz in Bern nach Aufruf zu Corona-Demo


In der Berner Innenstadt war am Samstagmorgen mehr Polizei zu sehen als üblich. Die Behörden der Bundesstadt wollen eine unbewilligte Kundgebung gegen die behördlichen Corona-Massnahmen verhindern.

Zur Demonstration aufgerufen hatte eine Bürgerinitiative. «Alle gemeinsam für unsere Freiheit» lautet der Slogan auf einem Flyer, der in den sozialen Medien auf französisch und deutsch verbreitet und auch in Stadtberner Haushalte verteilt wurde.

Praktisch identische Aufrufe kursierten im Internet für zahlreiche Städte in aller Welt. Ausser dem geplanten Beginn der Kundgebungen um 12.00 Uhr fanden sich kaum Hinweise zum Inhalt der Demonstrationen.

Die Berner Stadtregierung hatte den Aufruf am Donnerstag als «unverantwortlich» kritisiert und die Organisatoren aufgefordert, auf die Kundgebung zu verzichten. Nach wie vor gelte das Versammlungsverbot von mehr als 15 Personen im öffentlichen Raum. Die Polizei sei beauftragt, "Personenansammlungen entgegenzuwirken".

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19. März 2021: Kanton Zürich meldet 261 Neuinfektionen

Der Kanton Zürich meldet für die vergangenen 24 Stunden 261 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Dies sind fast 70 Fälle mehr als vor einer Woche. Zudem vermeldet der Kanton einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit dem Virus. 

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19. März 2021: Bundesrat verschiebt Entscheid über umfassende Lockerungen

Ab Montag sind im Innern wieder private Treffen mit zehn statt wie bisher fünf Personen möglich. Auf weitere Lockerungen verzichtet der Bundesrat vorerst - trotz des immensen Drucks von Politik und Wirtschaft. Er verweist auf die anrollende dritte Corona-Welle. Bundesrat Berset bittet die Bevölkerung um Geduld. Die Kanton zeigen sich enttäuscht über den Entscheid.

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19. März 2021: Vereinfachungen für Kurzarbeit werden um drei Monate verlängert

Der Bundesrat hat am Freitag die wegen der Corona-Pandemie beschlossenen Vereinfachungen beim Bezug von Kurzarbeitsentschädigung um drei Monate verlängert. Sie gelten nun ab April und bis Ende Juni weiterhin.

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19. März 2021: BAG meldet 1'748 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 1'748 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 43'450 Tests wurden gemacht, was einer Positivitätsrate von vier Prozent entspricht. Gleichzeitig registrierte das BAG 17 neue Todesfälle und 66 Spitaleinweisungen.

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19. März 2021: Kanton Thurgau meldet 60 neue Fälle

Am Freitag meldet der Kanton Thurgau 60 neue Corona-Fälle. 18 Personen wurden hospitalisiert, drei davon mussten auf die Intensivstation. Verstorben ist in den letzten 24 Stunden niemand.

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19. März 2021: Schaffhauser SP-Kantonsrat fordert Corona-Massentests an Schulen

An Schaffhauser Schulen soll es präventive Corona-Massentests geben. Dieser Auffassung ist ein Kantonsrat der SP. In einem Vorstoss möchte er darum von der Regierung wissen, ob diese bereit wäre, solche Tests anzubieten. Denn solche Massentests würden die Quarantänezeiten verkürzen.

Im Kanton Schaffhausen werden an Schulen bisher nur Tests durchgeführt, wenn sich mindestens zwei Kinder mit dem Coronavirus infiziert haben.

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19. März 2021: Zürcher Corona-Hilfe für Selbständigerwerbende verlängert

Die Zürcher Finanzdirektion hat die Frist zum Bezug von Geldern aus der ZKB-Jubiläumsdividende des Kantons bis Ende September verlängert. Damit können weiterhin Selbständigerwerbende unterstützt werden.

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19. März 2021: Kanton Thurgau verzichtet auf weitere Massentests an Schulen

Von Februar bis März 2021 wurde ein Pilotprojekt für breites Testen im Schulumfeld am Bildungszentrum für Gesundheit und Soziales in Weinfelden durchgeführt. Die Auswertung zeigt, dass der Aufwand für die Schulen sehr hoch ist und die Teilnahmebereitschaft bei den Lernenden eher gering.


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19. März 2021: Ab Montag Online-Anmeldung für Impfung im Kanton St.Gallen möglich

Wer sich in einem der vier kantonalen St.Galler Impfzentren impfen will, kann sich ab kommendem Montag im Internet anmelden. Alle angemeldeten Personen erhalten einen Platz auf der Warteliste. Vorrang haben aktuell noch immer die über 75-Jährigen.

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19. März 2021: Kanton Schaffhausen meldet 10 neue Fälle

Der Kanton Schaffhausen meldet am Freitag 10 neue Fälle. In den letzten 24 Stunden wurde niemand hospitalisiert und niemand ist am Coronavirus gestorben.

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19. März 2021: Kanton St.Gallen meldet 99 neue Fälle 

Der Kanton Sankt Gallen meldet für die letzten 24 Stunden 99 neue Corona-Fälle. Das sind mehr als doppelt so viele neue Fälle wie noch vor einer Woche. Wie bereits die letzten Tage sind keine neuen Todesfälle dazugekommen. Aktuell liegen 36 Corona-Patienten im Spital, neun davon auf der Intensivstation.

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19. März 2021: BAG will vermehrt Kinder testen

Das Bundesamt für Gesundheit will Kinder vermehrt auf Corona testen. Bisher wurden Kinder unter 12 Jahren selten getestet, selbst wenn sie Symptome hatten. In Zukunft will das BAG Kindern zwischen 6 und 12 Jahren einen Coronatest empfehlen, wenn sie Symptome aufweisen, berichtet der «Tages-Anzeiger». Damit erhöht der Bund den Druck auf die Kantone, an den Schulen vermehrt Massentests durchzuführen.

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19. März 2021: Westschweizer Ärzte rufen zur Vorsicht bei Covid-Lockerungen auf

Eine rasche Öffnung von Restaurants, wie sie der Bundesrat heute Freitag diskutiert, birgt nach Ansicht von Philippe Eggimann, Präsident der Westschweizer Ärzteschaft, erhebliche Risiken.

Eine Studie in den USA mit Daten aus 3000 Landkreisen habe gezeigt, dass eine Wiedereröffnung von Restaurants die Zahl der Neuinfektionen und Todesfälle zwei Wochen später signifikant erhöht habe, sagte Eggimann in der Westschweizer Tageszeitung «Le Temps».

Eggimann rief dazu auf, die aktuellen Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus noch für einige Wochen beizubehalten. Im April dürfte sich die Impfrate beschleunigen, was hilfreich sei. Einmal mehr müsse der Bundesrat einen schwierigen Entscheid fällen.

Auf die Frage, ob es nicht paradox sei, wenn die Zahl neuer Infektionen mit dem Coronavirus steige und die Hospitalisationen sänken, sagte der Präsident der Westschweizer Ärzteschaft, dass es hier eine Zeitverzögerung von zwei Wochen gebe.

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19. März 2021: Jedes dritte Parlamentsmitglied hat in der Frühlingssession keinen freiwilligen Coronatest gemacht

Laut «srf.ch» stieg die Quote zwar von der ersten zu den beiden weiteren Sessionsswochen, blieb aber unter 70 Prozent. So machten in der vergangenen Woche 171 Ratsmitglieder einen Coronatest. Während SP-Politiker diese Zahl beschämend finden, sehen bürgerliche Politiker darin ein gutes Resultat.

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19. März 2021: Bundesrat bei Lockerungen unter Druck

Der Bundesrat entscheidet am Freitag über weitere Öffnungsschritte. Die Ausgangslage ist alles andere als einfach: Der psychologische und wirtschaftliche Druck ist hoch, die epidemiologische Lage ungünstig.

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18. März 2021: Bevölkerung will raschere Öffnungen und ist einsam

Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung steht laut einer neuen Umfrage hinter dem Öffnungsplan des Bundesrats. Trotzdem erachten zwei Drittel eine Öffnung der Aussenbereiche von Restaurants bereits Ende März als sinnvoll. Die Hälfte würde gar ganz öffnen.

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18. März 2021: Winterthur: Fünf Kinder nach Corona-Massentest im Schulhaus Gutschick positiv

Wegen mehreren Corona-Fällen mussten sich die Schülerinnen und Schüler sowie die Betreuungspersonen des Schulhauses Gutschick in Winterthur einem Corona-Test unterziehen. Fünf Kinder und fünf Erwachsene wurden dabei positiv auf das Virus getestet.

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18. März 2020: Profisportklubs müssen nicht mehr Lohnkürzungen vornehmen

Profisportklubs müssen nicht mehr zwingend Lohnkürzungen vornehmen, um an À-fonds-perdu-Beiträge zu kommen. Wer die Regeln für Lohnkürzungen nicht einhält, erhält aber maximal die Hälfte der Ausfälle der Ticketeinnahmen zurückerstattet. Generell darf bei unterstützten Klubs die Gesamtlohnsumme während fünf Jahren höchstens im Umfang der Erhöhung des Landesindexes der Konsumentenpreise steigen. Für Klubs, die in eine höhere Liga aufsteigen, kann der Bundesrat Ausnahmen vorsehen.

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18. März 2021: 325 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet für die letzten 24 Stunden 325 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind 84 mehr als heute vor einer Woche. Weitere Todesfälle sind seit gestern keine dazu gekommen. Aktuell müssen sich 125 Personen im Spital behandeln lassen, 19 davon auf der Intensivstation.

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18. März 2021: Stadt Lugano verhängt Maskenpflicht

Nach Ascona hat auch Lugano eine Maskenpflicht verhängt. Diese gilt ab dem 27. März an drei Wochenenden sowie in der Osterwoche, wie die Stadt am Donnerstagnachmittag mitteilte. Eine Maskenpflicht gilt demnach in der gesamten Altstadt, am Lungolago sowie im gesamten Bahnhofsbereich, und zwar jeweils von 10 bis 19 Uhr.

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18. März 2021: Neueste Corona-Zahlen lassen dem Bundesrat wenig Öffnungsspielraum

Die wissenschaftliche Taskforce des Bundes sieht wenig Luft für weitere Öffnungsschritte durch den Bundesrat. In ihrer neusten Lagebeurteilung schätzt sie das Wachstum von Sars-CoV-2 als exponentiell ein. Jegliche Zunahme von Kontakten oder Mobilität würde zu einer weiteren Zunahme der Ansteckungen führen.

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18. März 2021: Corona-Pandemie schlägt ZHAW-Studierenden aufs Gemüt

Rund ein Viertel der Studierenden leidet während der Corona-Pandemie unter depressiven Symptomen. Das sind gemäss einer Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) deutlich mehr als vor der Pandemie.

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18. März 2021: 16 Prozent mehr Ansteckungen wieder etwas mehr Todesopfer

In der Woche vom 8. bis 14. März hat die Zahl der laborbestätigten Ansteckungen mit dem Coronavirus um fast 16 Prozent zugenommen. Auch die Zahl der Hospitalisierungen und der Todesfälle stieg laut dem neusten Wochenbericht des BAG wieder etwas an. 8’783 laborbestätigte Fälle sind laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) in der fraglichen Woche gemeldet worden. In der Vorwoche waren es 7’592 Fälle. Das entspricht einer Zunahme von 15,7 Prozent innert Wochenfrist.

Die gemeldeten Spitaleinweisungen stiegen von 226 auf 265. Von knapp 23'000 im Laufe der Pandemie hospitalisierten Personen sind vollständige Angaben zu den Grunderkrankungen vorhanden. 13 Prozent wiesen keine relevanten Vorerkrankungen auf, 87 Prozent mindestens eine. Spitalpatienten waren in der letzten Woche durchschnittlich 64 Jahre alt. In den Intensivpflegestationen (IPS) waren 26 Prozent der Betten von Covid-Patienten belegt. Die Gesamtauslastung der IPS lag bei 69 Prozent. Durchschnittlich wurden 122 Patienten beatmet, etwa gleich viele wie in der Vorwoche.

59 Patienten starben in der Woche 10 an oder mit dem Coronavirus. In der Vorwoche waren es 44. Aufgrund der ausstehenden Nachmeldungen geht das BAG in beiden Bereichen von einer Zunahme aus. Von den 55 Verstorbenen, für die eine klinische Meldung vorliegt, starben 20 Prozent in einem Alters- oder Pflegeheim und 71 Prozent in einem Spital.

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18. März 2021: BAG meldet 1'750 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 1'750 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 23 neue Todesfälle und 71 Spitaleinweisungen.

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18. März 2021: Drei Corona-Neuinfektionen im Kanton Schaffhausen

Im Kanton Schaffhausen wurden in den letzten 24 Stunden drei weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Das meldet der Kanton auf seiner Webseite. Keine weitere Person ist an den Folgen des Virus gestorben.

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18. März 2021: 41 Neuansteckungen im Kanton Thurgau

Im Kanton Thurgau wurden in den letzten 24 Stunden 41 Personen positiv auf Covid-19 getestet. Das schreibt der Kanton auf seiner Webseite. Heute vor einer Woche meldete der Kanton Thurgau 35 Neuansteckungen. Ausserdem sind sieben weitere Personen im Zusammenhang mit der Viruserkrankung verstorben.

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18. März 2021: Kanton St.Gallen meldet 73 Corona-Neuinfektionen 

Im Kanton St.Gallen gab es in den letzten 24 Stunden 73 Coronavirus-Neuinfektionen. Dies schreibt der Kanton auf seiner Website. Verglichen mit heute vor einer Woche sind es beinahe gleich viele. Damals gab es 76 Neuinfektionen. Die Zahl der Todesfälle bleibt gleich. Seit Beginn der Pandemie gab es im Kanton St.Gallen insgesamt über 35'000 Infizierte und 685 Todesfälle.

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18. März 2021: Räte bereinigen revidiertes Covid-19-Gesetz mit Zusatzkredit

Nach intensiven, teils gehässigen Debatten und grosser Uneinigkeit zwischen den Räten hat das Parlament bei der Revision des Covid-19-Gesetzes im letzten Moment doch noch eine Lösung gefunden. Es setzte sich weitgehend der Ständerat durch - zur Freude des Bundesrats.

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18. März 2021: 30 Leute feiern illegale Party in St.Gallen

Die St.Galler Stadtpolizei ist am Mittwochabend wegen einer illegalen Party gleich mit mehreren Polizeipatrouillen ausgerückt. Danach wurde auch noch die Staatsanwaltschaft aufgeboten. Schliesslich gab es für 31 junge Leute Bussen von je 100 Franken.

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18. März 2021: Öffnet auch die Wega nur für Geimpfte?

Die Weinfelder Messe Wega prüft den Einlass mit Corona-Impfpass. Demnach sollen nur geimpfte, negativ getestete oder genesene Besucher eingelassen werden. Genau dies prüft auch die Olma.

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18. März 2021: Kantone fordern Aufhebung der Homeoffice-Pflicht

Der Kanton Zürich hat diese Woche in seiner Vernehmlassungsantwort an den Bund gefordert, dass für das Homeoffice wieder eine Empfehlung und keine Pflicht mehr gilt. Das fordern nun auch weitere Kantone. Wie «20 Minuten» schreibt, zieht fast die Hälfte aller Schweizer Kantone damit nach. Beispielsweise auch der Kanton St.Gallen. Von Seiten des Regierungsrats Beat Tinner heisst es demnach, dass viele familiär unter Druck stünden und den Arbeitsaustausch vermissen würden.

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18. März 2021: Ältere Menschen häufiger von Reinfektion mit dem Coronavirus betroffen

Menschen über 65 infizieren sich offenbar eher ein zweites Mal mit dem Coronavirus als jüngere Personen. Dies zeigt eine neue Studie aus der medizinischen Fachzeitschrift «Lancet», wie der «Blick» schreibt. Dernach ist das Risiko einer Reinfektion bei Menschen über 65 grösser. Der Schutz beträgt nur etwa 47 Prozent. Dies hat laut der Studie mit dem schwächeren Immunsystem von älteren Menschen zu tun.

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18. März 2021: Zulassung des AstraZeneca-Impfstoffs verzögert sich in der Schweiz

In der Schweiz verzögert sich die Zulassung des umstrittenen AstraZeneca Impfstoffs weiter. Dies, weil der Zulassungs- und Aufsichtsbehörde Swissmedic noch nicht ausreichend belastbare Daten für den Coronavirus-Impfstoff vorliegen - so deren Direktor in einem Interview mit den «CH Media»-Zeitungen. Beispielsweise würden klinische Studien mit vielen Teilnehmern fehlen. Swissmedic habe letzte Woche aber ein grösseres Datenpaket erhalten und analysiere dieses nun.

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17. März 2021: Eventbranche und Fussballclubs wollen mit 6-Punkte-Plan aus Shutdown

Mit einem 6-Punkte-Plan zeigen Fussballclubs, Konzertveranstalter und die Eventbranche auf, wann welche Veranstaltungen in der Schweiz wieder möglich sein sollen. Dieser sieht unter anderem Fussballspiele mit 10'000 Zuschauern im Mai vor.

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17. März 2021: Viola Amherd verteidigt Armeeapotheke bezüglich Masken-Affäre

Bundesrätin Viola Amherd hat ihre Mitarbeiter bezüglich der Affäre rund um die Maskenbeschaffung in Schutz genommen. In der SRF-Sendung «Rundschau» sagte sie, dass das Ziel gewesen sei, genügend Masken für alle zu beschaffen. Das sei erreicht worden. Keine Person im Gesundheitswesen habe ohne Maske arbeiten müssen. Es seien aber auch Fehler passiert. Dies gelte es in Zukunft zu verbessern.

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17. März 2021: Winterthurer Frackwoche fällt auch 2021 aus

Die Frackwoche am Technikum der ZHAW in Winterthur findet dieses Jahr erneut nicht statt. Die Unsicherheit im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sowie fehlende Sponsoren haben die Organisatoren zur Absage gezwungen.

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17. März 2021: 291 Neuinfektionen im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet am Mittwoch 291 neue Corona-Infektionen. Fünf weitere Personen sind in den letzten 24 Stunden im Kanton an den Folgen der Viruserkrkankung gestorben.

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17. März 2021: Zwei Tage vor Bundesratsentscheid steigen Ansteckungszahlen weiter

Zwei Tage vor dem Entscheid des Bundesrates über weitere Öffnungsschritte liegt die Schweiz bei drei von vier Kriterien über den Richtwerten. Während das Parlament unter anderem über Lockerungen diskutierte, stieg am Mittwoch die Zahl der bestätigten Ansteckungen im Wochenvergleich um fast 25 Prozent an.

Gesundheitsminister Alain Berset betonte während der dringlichen Corona-Debatte im Nationalrat denn auch, betreffend Öffnungen sehe es derzeit nicht gut aus. Drei von vier Kriterien seien nicht erfüllt. «Wir wollen jetzt nicht öffnen und dann wieder schliessen müssen», sagte Berset.

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17. März 2021: Der EU-Impfpass soll auch für die Schweiz gelten

Der künftige EU-Impfpass soll für alle EU- und Schengen-Staaten gelten - damit auch für die Schweiz. Dies sagte EU-Justizkommissar Didier Reynders am Mittwoch bei der Präsentation des Vorschlages. Somit kann die Schweiz bei der Ausarbeitung der Details zu diesem Impfpass auf EU-Ebene mitarbeiten. Denn der Vorschlag der EU-Kommission wird als nächstes den EU- und Schengen-Staaten unterbreitet.

Da das Schengen-Assoziierungsabkommen Schweiz-EU kein dynamisches Abkommen ist, muss die Schweiz keine Neuerungen im Bereich Schengen automatisch übernehmen - die Möglichkeit von Volksabstimmungen bleibt also bestehen. Übernimmt sie die neuen Regeln wie beispielsweise den Impfpass aber nicht, kann das am Schluss bis zu einer Kündigung des Schengen-Abkommen führen. Dem Schengen-Raum gehören aktuell 26 Staaten an - neben 22 EU-Ländern auch Norwegen, Island, Liechtenstein und die Schweiz.

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17. März 2021: BAG meldet 1'858 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 1'858 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 16 neue Todesfälle und 72 Spitaleinweisungen. Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag bei 5,0 Prozent. Im gleichen Zeitraum wurden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 193,92 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zehn Tagen bei 1,14.

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17. März 2021: Berset bremst Hoffnung auf schnelle Lockerungen

Der Nationalrat hat am Mittwoch eine Debatte zur Corona-Pandemie geführt. Dabei ging es vor allem um Öffnungsschritte und ums Impfen, aber auch um «Regenschirme» und «Güetzi». Gesundheitsminister Alain Berset stand Red und Antwort.

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17. März 2021: Swiss hebt zu Ostern öfter Richtung Spanien und Portugal ab

Die Swiss baut das Flugangebot zu Zielen in Spanien und Portugal zu Ostern deutlich aus. Der Wegfall der Quarantänebestimmungen für diese Länder habe einen starken Nachfrageschub ausgelöst, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

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17. März 2021: Kanton Thurgau meldet 53 Neuinfektionen

Im Kanton Thurgau sind in den letzten 24 Stunden fünf weitere Personen an den Folgen einer Corona-Erkrankung gestorben. Dies meldet der Kanton am Mittwoch auf seiner Webseite. 53 Personen wurden zudem in den letzten 24 Stunden positiv auf das Coronavirus getestet. Vor einer Woche waren es 56 Neuinfektionen.

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17. März 2021: Einigungskonferenz muss beim Covid-19-Gesetz Kompromiss finden

Die zweite Revision des Covid-19-Gesetzes spaltet das Parlament. Nach je drei Beratungsrunden haben sich National- und Ständerat in mehreren Punkten nicht einigen können. Nun ist die Einigungskonferenz gefragt. Sie muss einen Kompromiss zimmern.

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17. März 2021: Appenzell Ausserrhoden erhöht Höchstgrenze für Härtefälle

Appenzell Ausserrhoden erhöht die Höchstgrenzen für die Gewährung von À-fonds-perdu-Beiträge von 100'000 auf 300'000 Franken. Der Regierungsrat hat die entsprechende Covid-19-Härtefallverordnung angepasst.

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17. März 2021: Kurzarbeit bei über 400 Betrieben in Appenzell Innerrhoden

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben in Appenzell Innerrhoden 410 Betriebe Kurzarbeit beantragt. Bis und mit Januar zahlte die Arbeitslosenkasse dafür 12,2 Millionen Franken aus. Wiederholte Anpassungen der Regeln durch Bundesrat und Parlament führten zuletzt allerdings zu Verzögerungen.

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17. März 2021: 13 Neuinfektionen im Kanton Schaffhausen

Im Kanton Schaffhausen haben sich innert eines Tages 13 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Letzte Woche meldete der Kanton sieben Neuansteckungen. Todesfälle sind keine hinzugekommen.

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17. März 2021: Kanton St.Gallen meldet hundert Neuinfektionen

Im Kanton St.Gallen haben sich in den vergangenen 24 Stunden hundert Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Vergangene Woche waren es noch 82. Todesfälle kamen keine hinzu.

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17. März 2021: Stadtspital Waid und Triemli schreibt rote Zahlen

Die Corona-Pandemie drückt auf das Ergebnis des Zürcher Stadtspitals Waid und Triemli. Beide Standorte schreiben zusammen ein Minus von fast 40 Millionen Franken. Trotz des Minus zeigt sich das Spital positiv.

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17. März 2021: Corona lässt Abhebungen an Bankomaten einbrechen

Die Liebe zum Bargeld hat in der Corona-Krise einen Dämpfer erhalten. So brachen Bargeldbezüge und Zahlungen mit Debit-Karten während des schweizweiten Shutdowns im April 2020 kurzfristig um rund 50 Prozent bzw. 30 Prozent ein. Das zeigt sich an den am Mittwoch publizierten Jahreszahlen der Finanzinfrastrukturbetreiberin SIX. Während die Kartenzahlungen im weiteren Jahresverlauf wieder angestiegen seien, sei die Bargeldnutzung weiter rückläufig geblieben. Die Transaktionen an Geldautomaten lagen zum Jahresende schliesslich 23 Prozent unter Vorjahr, wie es hiess.

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17. März 2021: Bundesrat Berset lädt SVP-Fraktionschef Aeschi vor 

Nach den persönlichen Angriffen auf die BAG-Vizechefin Nora Kronig muss Thomas Aeschi beim Bundesrat antraben. Doch nicht nur der Bundesrat liest Aeschi die Leviten.

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17. März 2021: Winterthurer Arbeitgeber wollen Möglichkeiten zu Home-Office ausbauen

Winterthurer Arbeitgeber wollen Home-Office-Möglichkeiten ausbauen. Dies zeigt einer Umfrage des «Landboten». Firmen wie beispielsweise die AXA oder Kistler wollen das Home-Office auch nach der Pandemie weiterführen. Um Sparen gehe es den Firmen dabei nicht. Kistler hat jedoch bereits jetzt 50 Büroarbeitsplätze aufgegeben.

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17. März 2021: Corona-Krise sorgt für höhere Verkaufszahlen bei Haushaltsgeräten

Die Zahl der verkauften Haushaltsgeräte in der Schweiz ist im Corona-Jahr 2020 deutlich gestiegen. Mit dem Aufruf, zuhause zu bleiben, wuchs die Bedeutung der eigenen vier Wände und der Wunsch nach neuen Geräten. So kletterten die verkauften Stückzahlen insgesamt um 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie der Fachverband Elektroapparate für Haushalt und Gewerbe Schweiz (FEA) am Mittwoch mitteilte. Anschaffungen, die im Shutdown nicht getätigt werden konnten, seien entweder nachgeholt worden oder Kunden seien auf den Online-Handel ausgewichen, heisst es weiter.

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17. März 2021: Swatch-Chef Hayek wirft Bundesrat Missmanagement vor

Nick Hayek, Konzernchef des Uhrenkonzerns Swatch Group, geht mit dem Bundesrat einmal mehr hart ins Gericht. Die Landesregierung betreibe in der Corona-Pandemie Missmanegement, sagte Hayek in einem Zeitungsinterview.

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17. März 2021: Adecco-Chefs verzichteten 2020 wegen Corona auf Teile des Lohns

Das Top-Management des Personaldienstleisters Adecco hat im letzten Jahr wegen der Corona-Krise wie angekündigt auf einen Teil des Lohns verzichtet. Konkret erhielt CEO Alain Dehaze während sechs Monaten nur 80 Prozent des Grundgehalts, fast alle anderen Geschäftsleitungsmitglieder 85 Prozent. Ein Lohnverzicht war schon im letzten Mai auf dem Höhepunkt der Krise angekündigt worden. Im nun vorliegenden Geschäftsbericht sind die konkreten Zahlen dazu.

So erhielt CEO Dehaze 2020 insgesamt 3,43 Millionen Franken, nachdem es im Vorjahr noch 3,81 Millionen gewesen waren. Die gesamte Geschäftsleitung kam auf 18,60 nach 22,18 Millionen. Auch der Verwaltungsrat erhielt 2020 etwas weniger Geld, nämlich insgesamt 4,27 nach 4,45 Millionen. Der Hauptgrund war, dass der neue Präsident Jean-Christophe Deslarzes mit 1,17 Millionen deutlich weniger verdiente als sein Vorgänger Rolf Dörig (1,46 Millionen).

Der Konzern hatte 2020 die Folgen der Pandemie massiv zu spüren bekommen. So nahm der Umsatz um 17 Prozent ab und unter dem Strich resultierten im Gesamtjahr - insbesondere wegen eines Abschreibers - rote Zahlen.

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17. März 2021: Ascona verhängt als erste Tessiner Gemeinde ein Maskenobligatorium

Ascona hat am Dienstagabend als erste Gemeinde im Tessin ein Maskenobligatorium im Freien verhängt. Dieses gilt ab Mitte der kommenden Woche im Ortskern sowie auf der Piazza am See. Neben Ascona haben auch bereits die Städte Locarno und Lugano über ein allfälliges Maskenobligatorium diskutiert. Locarno hat sich ebenfalls am Dienstag gegen ein generelles Maskenobligatorium im Freien entschieden.

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17. März 2021: Nationalrat führt dringliche Debatte zu Coronavirus

Der Nationalrat führt am Mittwoch eine Debatte zur Corona-Pandemie. Verschiedene Fraktionen hatten mit dringlichen Interpellationen um eine Diskussion ersucht. Erwartet wird eine generelle Aussprache. Gesundheitsminister Alain Berset wird Red und Antwort stehen.

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16. März 2021: Zürcher Regierungsrat fordert Lockerung der Einreisebestimmungen

Der Zürcher Regierungsrat fordert vom Bund eine Lockerung der Coronavirus-Reisequarantäne. Personen, die einen Impfnachweis, ein negatives Testresultat oder eine Immunisierung nachweisen können, sollen ohne Quarantäne in die Schweiz einreisen können.

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16. März 2021: Nach erneutem Verstoss: Café in Elsau ZH zwangsgeschlossen

Ein Gastrobetrieb in Elsau ZH hat am Dienstag zum zweiten Mal in Folge unerlaubt geöffnet. Die Kantonspolizei Zürich hat das Café am Dienstag zwangsgeschlossen. Gegen den Betreiber wurde bereits Anzeige eingereicht.

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16. März 2021: BAG-Experte Mathys: «Entwicklung ist äusserst unsicher»

Ein eher düsteres Bild der aktuellen Lage in der Corona-Pandemie hat BAG-Experte Patrick Mathys am Dienstag gezeichnet: Möglicherweise stehe die Schweiz an der Schwelle zu einer dritten Welle, sagte er vor den Medien in Bern.

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16. März 2021: Fachbehörden richten Blick auf Kinder und Jugendliche

Die Fachbehörden richten ihren Blick im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus derzeit verstärkt auf die Kinder und Jugendlichen. Dies, weil es zunehmend Ausbrüche bei Kindern und Jugendlichen gebe, wie Patrick Mathys vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) sagte.

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16. März 2021: Massentests in Graubünden stossen auf grosses Interesse

Im Kanton Graubünden stösst das Testen auf das Coronavirus auf grosses Interesse, sowohl bei den Unternehmen als auch bei den Schulen. Ein grosser Teil der Bevölkerung möchte einen Beitrag leisten im Kampf gegen die Pandemie.

Das sagte Martin Bühler, Amtsleiter im Amt für Militär und Zivilschutz und Chef des Kantonalen Führungsstabes des Kantons Graubünden, am Dienstag vor den Medien in Bern.

Er gab gab einen Einblick in die Massentest im Graubünden. Die Testungen hätten klar einen Einfluss auf die Fallzahlen gehabt. Im präventiven Bereich könnte bei Bedarf innert 24 Stunden regionale Flächentests durchgeführt werden. «Ihr habt das Virus im Puschlav rausgetestet», habe es dort geheissen, sagte Bühler.

Aufgrund des aktiven präventiven Testens würden heute sehr rasch neue Fälle entdeckt werden. So seien bei den Tests gestern 33 Fälle erkannt worden. Diese könnten nun sofort isoliert werden.

Bei solchen Massentests sei das gemeinsame Vorgehen entscheidend, sagte Bühler. Wenn man aktiv diese Strategie vorantreiben wolle, brauche es Verbundsleistungen.

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16. März 2021: Glarner Apotheken dürfen neu gegen das Coronavirus impfen

Auch im Kanton Glarus sollen Apotheken gegen das Coronavirus impfen dürfen. Die dazu notwendige Änderung der Gesundheitsberufeverordnung tritt am 1. April in Kraft.

Der Regierungsrat hat die Anpassung der Verordnung am Dienstag genehmigt, wie er mitteilte. Auch wenn im Kanton Glarus aktuell nur eine einzige Apotheke Impfungen anbiete, solle doch die Möglichkeit dazu geschaffen werden, schrieb die Exekutive.

Hintergrund ist eine Änderung der Vergeltung von Impfungen durch den Bund. Dieser übernimmt seit dem 1. Februar diesen Jahres neu auch die Kosten für Impfungen durch Apothekerinnen und Apotheker.

Impfungen in der Apotheke sind im Kanton Glarus aber nichts Neues. Schon heute können Apothekerinnen und Apotheker unter bestimmten Voraussetzungen eine Reihe von Impfungen auch ohne ärztliche Verschreibung bei gesunden Personen ab 16 Jahren durchführen.

Erlaubt sind Impfungen gegen Grippe, Frühsommer-Meningoenzephalitis und Folgeimpfungen gegen Hepatitis. Um die dazu notwendige Bewilligung des Kantons zu erhalten, müssen Apothekerinnen und Apotheker eine ausreichende fachliche Aus- und Weiterbildung vorweisen und über eine geeignete Infrastruktur verfügen.

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16. März 2021: Kanton Zürich meldet 310 neue Fälle

Im Kanton Zürich haben sich in den letzten 24 Stunden mehr Menschen mit dem Coronavirus angesteckt als in der Vorwoche. Die Gesundheitsdirektion meldet 310 Fälle, etwa 40 Fälle mehr als heute vor einer Woche. Ausserdem sind neun Menschen an den Folgen des Virus gestorben. Drei mussten hospitalisiert werden. 

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16. März 2021: Kanton St.Gallen meldet 63 neue Fälle

Der Kanton St.Gallen meldet 63 neue Corona-Ansteckungen innerhalb der letzten 24 Stunden. Das sind leicht weniger als noch vor einer Woche. Weitere Todesfälle gab es seit gestern keine. Aktuell befinden sich 29 Personen in Spitalbehandlung, davon acht auf der Intensivstation.

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16. März: BAG meldet 1'438 neue Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 1'438 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 19 neue Todesfälle und 85 Spitaleinweisungen.

Am Montag waren für die drei Tage seit Freitag 3'170 neue Ansteckungen gemeldet worden sowie 21 neue Todesfälle und 97 Spitaleinweisungen.

Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag bei 5 Prozent. Im gleichen Zeitraum wurden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 186,7 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor zehn Tagen bei 1,14.

Insgesamt wurden bis am Sonntag (14. März) 1'298'250 Impfdosen an die Kantone und Liechtenstein ausgeliefert. Bis dahin wurden 1'101'753 Dosen verabreicht. Vollständig geimpft waren 394'926 Personen.

Seit Beginn der Pandemie wurden in der Schweiz und in Liechtenstein 5'483'624 Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, wie das BAG weiter mitteilte. Insgesamt gab es 575'253 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus.

Von den mutierten Varianten des Coronavirus sind in der Schweiz bisher 16'495 Fälle entdeckt worden. 4950 betrafen die britische Variante (B.1.1.7), 189 die südafrikanische (B.1.351) und sechs die brasilianische (P.1). 11'350 Fälle konnten keiner Variante eindeutig zugewiesen werden.

24'217 Personen mussten bisher wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung belief sich auf 9453. Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung befanden sich laut Angaben des BAG 11'860 Menschen in Isolation und 21'686 Menschen in Quarantäne. Zusätzlich befanden sich 4036 Personen in Quarantäne, die aus einem Risikoland heimgekehrt waren.

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16. März 2021: Besuchsverbot in St.Galler Spitälern soll gelockert werden

In einem Vorstoss der SP aus dem St.Galler Kantonsrat wird eine Lockerung des Besuchsverbots in Spitälern verlangt, das seit Oktober gilt. Die einschneidende Massnahme beeinflusse die mentale Gesundheit vor allem von älteren Menschen, heisst es dazu.

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16. März 2021: «Reiche Länder, darunter die Schweiz, haben mehr als die Hälfte des Impfstoffvorrats gekauft»

Die Menschenrechtsorganisationen Amnesty International und Public Eye fordern mit einer Petition vom Bundesrat Lockerungen beim Patentschutz für Corona-Impfstoffe. Zusätzlich soll transparenter werden, mit wem die Landesregierung Verträge über Impfstoffe abschliesst oder abgeschlossen hat.

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16. März 2021: Menschen in Graubünden ab 65 Jahren können sich zur Impfung anmelden

In Graubünden können sich ab sofort alle Menschen ab einem Alter von 65 Jahren für eine Corona-Impfung voranmelden. Die ersten Termine für diese Gruppe werden voraussichtlich ab Mitte April vergeben - unter der Voraussetzung, dass Impfstoff verfügbar ist.

Die Voranmeldung soll wenn möglich online auf der Website des Kantons erfolgen (www.gr.ch/impfung). Die Impftermine werden nach der Registrierung durch die Impfzentren zugewiesen. Es besteht keine freie Terminwahl, wie die kantonale Kommunikationsstelle Coronavirus am Dienstag mitteilte.

Bisher wurden im Bündnerland nur Personen ab einem Alter von 75 Jahren geimpft sowie Erwachsene mit schweren chronischen Erkrankungen. Seit Mitte Januar wurden über 18'000 Menschen geimpft. Dies entspricht über 9 Prozent der Bündner Bevölkerung.

Von ihnen haben etwa 9700 auch schon die Zweitimpfung erhalten. Bis Ende März sollen alle impfwilligen Personen dieser Gruppe mindestens eine erste Impfung erhalten.

In den Alters- und Pflegeheimen wurden mittlerweile über 80 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner geimpft. Die Impfaktion sei bisher ohne Komplikation verlaufen, hiess es in der Mitteilung.

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16. März: Wenig neue Fälle im Thurgau und Schaffhausen

Der Kanton Thurgau meldet am Dienstag 18 Fälle und keine neuen Todesfälle. Der Kanton Schaffhausen meldet drei neue Corona-Fälle und einen Todesfall.

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16. März 2021: Schweizer haben im zweiten Lockdown viel weniger gespart

Spare in der Zeit, so hast du in der Not: Das altbekannte Sprichwort kam bei Schweizern in der Corona-Krise genau umgekehrt zum Tragen. Vor allem während des ersten Lockdowns wurde viel weniger konsumiert und daher Geld zur Seite gelegt. Im aktuellen Shutdown hat sich dieser Effekt jedoch klar abgeschwächt.

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16. März 2021: Olma soll trotz Pandemie stattfinden

Die Olma Messe soll im Herbst trotz Corona-Pandemie stattfinden. Allerdings könnten die Besucherinnen und Besucher nur unter gewissen Voraussetzungen eingelassen werden. Möglich wäre dies mit einem Pass, der nachweist, ob jemand geimpft, getestet oder genesen ist.

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16. März 2021: Weniger Kuscheln wegen Corona: WHO sieht Frühchen in Gefahr

Die strengen Corona-Regeln auf den Geburtenstationen können fatale Folgen für Frühgeborene haben. Dieser Ansicht ist die Weltgesundheitsorganisation WHO. In vielen Ländern sei der lebenswichtige Körperkontakt zwischen Eltern und ihren Babys aktuell stark eingeschränkt.

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16. März 2021: Vor einem Jahr hat der Bundesrat die Schweiz abgeriegelt

Am Dienstag jährt sich der Tag, an dem der Bundesrat wegen des Coronavirus den Notstand ausgerufen hat. Truppen wurden mobilisiert und Veranstaltungen verboten. Geschäfte und Lokale mussten schliessen, nur Lebensmittelläden und Gesundheitseinrichtungen blieben offen. Die Stadtpräsidenten aus dem TOP-Sendegebiet berichte, wie die Stimmung in der Bevölkerung aktuell ist. 

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15. März 2021: Kapo Zürich verzeigt Restaurantbetreiber in Elsau ZH

In Elsau, nahe der Stadt Winterthur, hat ein Gastrobetreiber gegen die Corona-Massnahmen verstossen. Die Kantonspolizei Zürich stand am Montagnachmittag im Einsatz, weil sich in einem Restaurant rund 20 Personen versammelt hatten. Die Kantonspolizei bestätigt auf Anfrage eine Meldung von TELE TOP. Der Betreiber des Restaurants wurde verzeigt. Weshalb sich die Personen im Restaurant versammelt haben, wurde nicht bekannt gegeben.

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15. März 2021: Chefarzt des Kantonsspitals Winterthur neu Mitglied der Corona-Taskforce des Bundes

Der Chefarzt des Kantonsspitals Winterthur Urs Karrer wird Mitglied der Corona-Taskforce des Bundes. Karrer tritt in die Fussstapfen von Manuel Battegay, welcher vor einer guten Woche seinen Rücktritt angekündigt hat.  Wie «landbote.ch» berichtet, tritt der Chefarzt des KSW das Amt per sofort an. Karrer ist seit einem guten Jahr Mitglied der Gruppe Immunologie der Taskforce.

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15. März 2021: Ostschweizer Kantone wollen raschere Öffnung der Restaurants

Die Ostschweiz begrüsst die vom Bundesrat vorgeschlagenen Öffnungen aus dem Shutdown. Die Kantone wollen aber eine raschere Öffnung der Restaurants. Zudem sollen an Ostern mehr Personen an Gottesdiensten teilnehmen dürfen.

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15. März 2021: Kanton Zürich meldet übers Wochenende 541 neue Fälle 

Der Kanton Zürich meldet am für Samstag, Sonntag und Montag 541 neue Corona-Fälle. Gestorben sind drei Personen, hospitalisiert wurden 19. 

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15. März 2021: Zürcher Kantonsrat bewilligt mehr Geld für Härtefallprogramm

Der Zürcher Kantonsrat hat am Montag den zweiten Zusatzkredit in der Höhe von 662,8 Millionen Franken für das Covid-19-Härtefallprogramm bewilligt. Die Summe des gesamten Verpflichtungskredits beläuft sich somit nun auf 882,8 Millionen Franken.

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15. März 2021: 49 Härtefall-Gesuche im Kanton Appenzell Innerrhoden

Im Kanton Appenzell Innerrhoden sind bis Mitte März 2021 insgesamt 49 Härtefall-Gesuche eingetroffen. Das Amt für Wirtschaft hat bei 32 davon bereits entschieden, doch nur 29 Betriebe erhielten einen positiven Bescheid.

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15. März 2021: Polizei büsst 13 Personen in Herisau wegen Versammlung

Am vergangenen Wochenende wurde die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden zu mehreren Verstössen gegen die Covid 19-Verordnung gerufen. Bei einer Veranstaltung mussten 13 Personen gebüsst werden.

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15. März 2021: Lonza darf in Visp Moderna-Impfstoff herstellen

Swissmedic hat dem Pharmazulieferer Lonza die Betriebsbewilligung zur Herstellung des Covid-19 Wirkstoffs von Moderna am Standort Visp erteilt. Damit kann Lonza den Wirkstoff im eigenen Stammwerk nun auch im grossen Massstab herstellen.

Die Bewilligung sei letzte Woche nach einer Inspektion der Anlagen in Visp erfolgt, teilte Swissmedic am Montag mit. In Visp sei aktuell eine Produktionslinie vollständig in Betrieb, zwei weitere Linien sollen bald verfügbar sein.

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15. März 2021: Freiburger Polizei löst Privatparty mit 120 Teilnehmenden auf

In der Nacht auf Sonntag hat die Freiburger Kantonspolizei in Le Bry eine Privatparty mit rund 120 Gästen aufgelöst. Die Besucher feierten ohne die Einhaltung jeglicher Hygienemassnahmen. Der Veranstalter wird angezeigt.

Einer Polizeipatrouille war am Sonntag gegen 00:30 Uhr eine «ungewöhnliche» Zahl von Fahrzeugen aufgefallen, die in Bry in Richtung des Greyerzersee-Ufers unterwegs waren. Die Polizisten trafen vor Ort auf rund 120 Partygäste im Alter zwischen 20 und 25 Jahren, wie die Kantonspolizei am Montag mitteilte.

Der für den Greyerzbezirk zuständige Oberamtmann ordnete die sofortige Auflösung der illegalen Party an. Mehrere Polizeipatrouillen waren vor Ort. Laut Mitteilung verlief die Räumung «ohne Gegenwehr». Gemäss ersten Ermittlungen hatte ein 23-jähriger Mann aus einem Nachbarkanton das Haus für eine private Party gemietet.

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15. März 2021: 49 Härtefall-Gesuche im Kanton Appenzell Innerrhoden

Im Kanton Appenzell Innerrhoden sind bis Mitte März 2021 insgesamt 49 Härtefall-Gesuche eingetroffen. Das Amt für Wirtschaft hat bei 32 davon bereits entschieden, doch nur 29 Betriebe erhielten einen positiven Bescheid.

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15. März 2021: BAG meldet 3'170 neue Fälle übers Wochenende 

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem BAG am Montag innerhalb von 72 Stunden 3'170 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Dies bei 71'277 durchgeführten Tests. Das entspricht einer Positivitätsrate von 4,4 Prozent. 

Gleichzeitig registrierte das BAG 21 neue Todesfälle und 97 Spitaleinweisungen.

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15. März 2021: Backwarenkonzern Aryzta schrumpft während Corona-Krise massiv

Der Backwarenkonzern Aryzta ist in der ersten Jahreshälfte seines Geschäftsjahres 2020/21 weiter geschrumpft. Besonders die erneuten Lockdowns in Europa machten dem Tiefkühlgipfelibäcker zu schaffen. Dennoch sieht das Management den Turnaround auf Kurs.

Von August bis Januar setzte Aryzta insgesamt 1,29 Milliarden Euro um, das sind 22,4 Prozent weniger als im Vorjahreshalbjahr, wie die Gruppe am Montag mitteilte. Das drückte auch auf den Gewinn: Der bereinigte Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) gab um 26,5 Prozent auf 124,8 Millionen Euro nach. Dies entspricht einer Marge von 9,7 Prozent nach 10,3 Prozent im Vorjahreshalbjahr beziehungsweise 8,9 Prozent im Geschäftsjahr 2019/20.

Trotzdem hat Aryzta aktuell genug finanzielle Ressourcen für seinen Turnaround. Die Liquidität betrug per Ende Januar 523 Millionen Euro. Und der am Freitagabend vermeldete Verkauf des Nordamerika-Geschäfts spült umgerechnet gut 700 Millionen in die Firmenkassen. Damit habe Aryzta nun Sicherheit bei der Schuldenreduktion, schrieb das Unternehmen. Mit einer Nettoverschuldung des 4,07-fachen des EBITDA habe man nun ausreichend Spielraum.

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15. März 2021: Kanton Thurgau meldet 81 neue Fälle über Wochenende

Der Kanton Thurgau meldet am Montag 81 neue Fälle und einen Todesfall. Seit Freitag wurden 18 Personen hospitalisiert, sieben davon mussten auf die Intensivstation.

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15. März 2021: Konsum in Krisenzeiten: Kunden tragen das Risiko

Seit Beginn der Pandemie laufen unzählige Konsumentenrechtsverträge plötzlich ins Leere, wie die Organisationen Stiftung für Konsumentenschutz (SKS), die Westschweizer FRC und die Tessiner ACSI am Montag, dem Welttag des Konsumentenschutzes, mitteilten. So seien wegen der Corona-Einschränkungen bei den Beratungsstellen letztes Jahr unzählige Fragen und Beschwerden zu verweigerten Rücktrittsrechten und sistierten Dienstleistungen eingegangen.

Die Pandemie habe den Missstand aufgedeckt, denn die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) benachteiligten in vielen Branchen die Kundschaft - Risiken würden mehrheitlich auf die Kunden überwälzt, an oberster Stelle stehe das Kostenrisiko. Anbieter gingen auf die Forderungen nach Kostenrückerstattung meistens nicht ein und pochten dabei auf ihre AGB. Vor allem bei Abonnementsverträgen, Reisen, Sprachaufenthalten und Veranstaltungen komme es deshalb zu Problemen, wenn die vereinbarte Leistung von den Kunden nicht in Anspruch genommen werden könne.

Laut Mitteilung unterstehen Konsumentenverträge grösstenteils keinen zwingenden Rechtsvorschriften. Die Anbieter regeln deshalb viel über die AGB - «möglichst viel zu ihren Gunsten». Doch mit dem Kleingedruckten könnten Rechtsgrundsätze nicht ausser Kraft gesetzt werden. Habe ein Kunde seine Leistung erbracht, also bereits bezahlt, so habe er Anspruch auf die versprochene Gegenleistung. Erhalte er diese nicht, habe er Anspruch auf Rückerstattung. Diese Rechtslage zeige, dass Kunden nicht zum Beispiel mit Gutscheinen abgespiesen werden können. Auch müsse eine zeitliche Verschiebung nicht in jedem Fall akzeptiert werden.

Besonders negativ seien einseitige AGB-Anpassungen während der Lockdownzeit, diese seien nicht nur «kundenunfreundlich». Es sei auch unzulässig eine derartige Änderung einseitig, während des laufenden Vertragsverhältnisses vorzunehmen.

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15. März 2021: 22 Corona-Neuansteckungen im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Montag 22 Corona-Neuansteckungen. Übers Wochenende ist keine weitere Person an den Folgen von Covid-19 gestorben.

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15. März 2021: Kanton St.Gallen meldet 133 Neuinfektionen

Der Kanton St.Gallen meldet über das Wochenende 133 neue Corona-Fälle. Das sind über 20 Ansteckungen mehr als noch vor einer Woche. Innerhalb der letzten 72 Stunden ist zudem eine weitere Person an den Folgen der Virus-Erkrankung gestorben.

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15. März 2021: Adecco bietet mit Misanto Corona-Tests für Firmen an


Der Personalvermittler Adecco spannt für Corona-Tests mit dem Gesundheitsunternehmen Misanto zusammen. Durch das Testen von Mitarbeitenden in Unternehmen soll so Firmen geholfen werden, einen Weg aus der Corona-Krise zu finden, teilte Adecco am Montag mit. Die Tests finden mittels Schnelltests durch geschultes medizinisches Personal vor Ort statt oder mit Spucktest von zuhause. Adecco hilft bei der Organisation der Tests und bietet mit seiner Sparte Adecco Medical medizinisches Personal auf, um die Corona-Tests vor Ort durchzuführen.

Der Partner Misanto ist ein junges Thurgauer Gesundheitsunternehmen, das laut der Mitteilung über das europaweit erste auf Covid-19 spezialisierte telemedizinische Zentrum verfügt.

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15. März 2021: SP lanciert Gesetzesänderung zu Produktion von Medikamenten und Impfstoffen in Krisen

Die SP lanciert eine Gesetzesänderung nach der Kritik rund um das abgelehnte Impfstoff-Angebot von Lonza. Die SP möchte dem Parlament eine Änderung vorschlagen, welche die Finanzierung der Produktion von Medikamenten und Impfstoffen in Krisen fördert wie der «Tages-Anzeiger» nach Bestätigung des SP-Co Präsident Cédric Wermuth schreibt. Hintergrund dafür ist ein Angebot des Pharmazulieferers Lonza, welcher dem Bundesrat eine eigene Corona-Impfstoffproduktion vorgeschlagen hatte. Der Bundesrat hatte dies unter anderem wegen einer fehlenden Gesetzesgrundlage abgelehnt.

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15. März 2021: Kaum mehr Homeoffice trotz Pflicht

Trotz angeordneter Homeoffice-Pflicht vom Bund arbeiten aktuell nicht deutlich mehr Personen von Zuhause aus als vor der Pandemie. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage.

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15. März 2021: Auch Geimpfte sollen sich an Schutzmassnahmen halten

Der Direktor des schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut warnt vor einer Corona-Ansteckungswelle bei Ungeimpften nach Ablauf der Impfaktion. Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus sind laut dem Experten darum auch nach Abschluss der Impfaktion unumgänglich, berichtet «20 Minuten». Es sei daher wichtig, dass sich alle, darunter auch geimpfte Personen, weiterhin an die Schutzmassnahmen wie beispielsweise die Maskenpflicht halten. Das BAG will solche längerfristigen Schutzmassnahmen prüfen.

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14. März 2021: Schulhaus Gutschick in Winterthur führt Massentest durch

Am Montag gibt es am Schulhaus Gutschick in Winterthur einen Coronavirus-Massentest. Alle Schüler des Kindergartens und der Unterstufe sowie alle Lehrpersonen müssen sich testen lassen. An der Schule gab es Anfang Woche mehrere Coronavirus-Infektionen.

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14. März 2021: Erste kantonale Reaktion zu Lockerungen des Bundesrats

Der Kanton Aargau befürwortet den Corona-Fahrplan des Bundesrats. Er hat als erster Kanton überhaupt auf die Vernehmlassung der weiteren Lockerungsschritte reagiert. Aus einem Schreiben an die Schweizerische Gesundheitsdirektorenkonferenz geht hervor, dass der Kanton Aargau aufgrund der fragilen Corona-Lage ebenfalls für eine langsame Lockerung der Corona-Massnahmen ist. Er setzt sich jedoch dafür ein, dass an den Hochschulen wieder der Präsenzunterricht eingeführt werden kann.

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14. März 2021: Firma will in Zürich privates Impfzentrum eröffnen

Aus Angst vor zu wenig Impflätzen, will ein Zürcher Unternehmer ein eigenes Impfzentrum aufbauen. So will er seine 175 Mitarbeiter und deren Angehörige gegen das Coronavirus impfen lassen und ein Gerangel verhindern. Auch andere Firmen haben am Vorhaben Interesse. Wenig Begeisterung gibt es jedoch von den Zürcher Behörden. Der Kanton verfüge über genügend Kapazitäten.

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14. März 2021: Ehemaliger Schweizer Impfstoff-Unterhändler weist Kritik ab

Bei der Beschaffung des Coronavirus-Impfstoffs heimste die Schweiz grosse Kritik ein. Nun verwirft der ehemalige Unterhändler der Schweizer Impfstoffbeschaffung, Andrin Oswald diese Kritik. Die Schweiz hätte einen aggressiven Plan verfolgt. Dennoch empfiehlt er den Behörden nun einen Krisenstab einzurichten, um künftig ein höheres Tempo zu erreichen.

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14. März 2021: Zürcher weichen für ihre Corona- Impfung auf andere Kantone aus

Über ein Online-Tool konnten sich impfwillige Zürcher am Spital Einsiedeln für eine Corona-Impfung anmelden und erhalten. Die Kontrolle der Personendaten obliegt den Kantonen. Ein Vertreter der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) äusserte sich kritisch zu den ausserkantonalen Impfungen

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13. März 2021: Eine Minderheit spricht sich für eine Impfpflicht an Festivals aus

Wer soll in diesem Sommer an Veranstaltungen gehen dürfen. Braucht es dafür einen negativen Corona-Test oder gar eine Impfung? Mit diesen Fragen konfrontierten die Organisatoren des Paléo-Festivals in Nyon VD rund 16'000 Menschen in einer Umfrage. Dabei stellte sich heraus, dass sich die möglichen Besucher nicht zwingend hinter solche Massnahmen stellen.

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13. März 2021: 180 St.Galler Eltern wollen Aufhebung der Maskenpflicht an Oberstufen

In einem offenen Brief fordern 180 Eltern aus dem Kanton St.Gallen die Aufhebung der Maskenpflicht auf der Oberstufe. Sie verweisen dabei auf das Versprechen der Regierung Ende Oktober 2020, dies möglichst schnell zu tun, berichtet das Onlineportal «Linth 24». «Es gibt absolut keinen Grund mehr, diese ohnehin schon fragwürdige Massnahme weiter aufrecht zu erhalten. Handeln Sie!», steht unter anderem im Brief. Die Eltern präsentieren aber auch Lösungsvorschläge, zum Beispiel Hausunterricht für Kinder mit Maskendispens. 

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13. März 2021: Jungpolitiker fordern mehr Aufklärung zur Corona-Impfung

Die tiefe Impfbereitschaft der 18- bis 34-Jährigen beschäftigt Jungpolitiker. Sie fordern eine bessere Aufklärungsarbeit. Viele Junge seien sich der Gefahr des Coronavirus für sich nicht bewusst.

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13. März 2021: Tiefe Impfbereitschaft bei den Jungen

56 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in der Schweiz will sich «sicher» oder «eher» impfen lassen. Am kritischsten zur Impfung stehen gemäss einer neuen Umfrage die Menschen in der Romandie und die Jungen. Letztere sind dafür beim Testen vorne. Von den 18- bis 34-Jährigen wollen sich nur 48 Prozent sicher oder eher impfen lassen. Dies geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Link hervor, die der «Blick» am Samstag veröffentlicht hat. Dafür wurden Anfang März 1'172 Personen befragt. Bei den 35- bis 50-Jährigen gaben 55 Prozent an, sich «sicher» oder «eher» impfen zu lassen, bei den 51- bis 79-Jährigen war die Impfbereitschaft mit 73 Prozent klar am höchsten.

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12. März 2021: Ambulantes Corona-Rehabilitation im Spital Herisau

In der Physiotherapie des Spitals Herisau ist eine ambulante Corona-Rehabilitation eingerichtet worden. Das Angebot richtet sich an Patientinnen und Patienten, welche sich von einer Corona-Erkrankung noch nicht vollständig erholt haben oder an Langzeitfolgen leiden.

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12. März 2021: Kanton Zürich meldet 194 Corona-Neuinfektionen

Im Kanton Zürich sind in den letzten 24 Stunden 194 neue Corona-Fälle registriert worden. Wie die Gesundheits-Direktion auf ihrer Webseite schreibt, ist ausserdem eine weitere Person an den Folgen des Virus gestorben. Verglichen zu letzter Woche sind die Corona-Fallzahlen im Kanton Zürich gestiegen. Vor einer Woche meldete der Kanton Zürich nur 179 Ansteckungen.

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12. März 2021: «Bundesrat foutiert sich um Gastrobranche»

GastroSuisse wirft dem Bundesrat ein zu zögerliches Verhalten vor. Dass in einem zweiten Lockerungsschritt lediglich die Aussenbereiche und Terrassen von Gastro-Betrieben in geöffnet werden können, verbessere das Leiden praktisch nicht, sagte Casimir Platzer, Präsident von GastroSuisse, an einer Medienkonferenz. +++

12. März 2021: Kanton Zürich bezahlt Hausarztpraxen zusätzlich für Covid-19-Impfungen Im Kanton Zürich erhalten Hausarztpraxen vom Kanton eine zusätzliche Entschädigung für durchgeführte Covid-19-Impfungen. So soll der Aufwand zur Beratung von betagten Patienten und Hochrisikopatienten abgegolten werden.

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12. März 2021: Gesundheitsminister nimmt zu Lonza-Produktion Stellung

Der Bundesrat habe nie von Lonza ein Angebot erhalten, eine Fabrik zur Impfstoff Produktion zu kaufen. Gesundheitsminister Alain Berset bestätigte am Freitag vor den Medien den Kontakt mit Lonza - um den Kauf der Produktion sei es aber nie gegangen. Vor einem Jahr habe der Bundesrat einen Brief von Lonza erhalten, erklärte Berset. Lonza sei von Moderna ausgewählt worden, Impfstoff zu produzieren, teilte Lonza mit. Es ging laut Berset um Investitionen. «Um den Kauf einer Infrastruktur, die Impfstoff produziert, sei es nie gegangen. Und wenn man in eine Firma investiert, bedeutet dies nicht automatisch, dass man mehr Impfstoff erhält», sagte Berset. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) habe dann mit Moderna/Lonza verhandelt, um Impfdosen zu erhalten. Man habe schon sehr früh auf die RNA-Impfstoffe gesetzt, das sei eine gute Nachricht, wie sich herausgestellt habe, sagt Berset weiter.

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12. März 2021: Eindringlicher Appell von Parmelin und Sorge wegen harten Tönen

Kritik gehöre zum politischen Leben. Der Bundesrat sei jedoch sehr besorgt, dass sich der Ton in der Debatte um die Bewältigung der Corona-Krise weiter verschärfe, sagte Bundespräsident Guy Parmelin am Freitag vor den Medien. Der Bundesrat sei sich der schwierigen Situation bewusst. Er habe in den letzten Tagen und Wochen wieder viele Briefe und Mails erhalten von jungen Menschen, Studierenden, Verantwortlichen von Fitnessstudios und der Gastronomie. «Wir haben alle zur Kenntnis genommen», versicherte Parmelin in seinem eindringlichen Appell. Die Erwartungen seien hoch. «Einige konnten wir heute erfüllen, andere nicht.» Kritik gehöre zum politische Leben. Der verschärfte Ton in letzter Zeit mache dem Bundesrat jedoch grosse Sorge, sagte der Bundespräsident. «Nur gemeinsam besiegen wir das Virus. Wir alle wünschen uns ein normales Leben zurück. Aber es braucht noch Geduld und Ausdauer.»

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12. März 2021: «Müssen uns auf dritte Corona-Welle einstellen»

Der Bundesrat rechnet in den kommenden Tagen und Wochen mit einer dritten Corona-Welle. «Je höher sie wird, desto länger dauert sie», sagte Gesundheitsminister Alain Berset am Freitag vor den Bundeshausmedien. «Die Situation ist nicht so, wie wir uns das wünschen», sagte er weiter. Die Fallzahlen stagnierten seit mehreren Wochen, zuletzt seien sie gestiegen. Derzeit befänden sie sich rund 20 Prozent über dem Niveau der Vorwoche. In den Nachbarländern seien ähnliche Entwicklungen zu beobachten. Die Modelle der wissenschaftlichen Taskforce zeigen es laut Berset eindeutig: «Eine dritte Welle wird kommen, wir wissen aber nicht, wie stark sie sein wird.» Die Lage bleibe unsicher und fragil. Niemand wisse genau, weshalb die Zahlen wieder steigen. Ein Grund seien wohl die mutierten Viren, ein anderer vielleicht der erste Öffnungsschritt. Berset sagte, dass sich drei von vier Richtwerten, anhand derer sich der Bundesrat orientiert, negativ entwickelt hätten seit dem ersten Öffnungsschritt von Anfang März. Nur die Belegung der Intensivpflegeplätze sei gesunken. Trotzdem plane der Bundesrat weitere Öffnungsschritte. «Wir müssen aber vorsichtig bleiben und nächste Woche schauen, was realistisch und möglich ist.» Das Ziel bleibe, die Kontrolle nicht zu verlieren. «Dann wären wieder drastische Massnahmen notwendig», so Berset. Niemand wolle die Krise verlängern. Weiterhin wichtig sei deshalb: «Distanz, Distanz, Masken, Masken, Händehygiene, Händehygiene - gerade bei vermehrten Kontakten.»

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12. März 2021: Bundesrat will zweiten Öffnungsschritt - Zeitpunkt bleibt offen

Der Bundesrat sieht in einem zweiten Öffnungsschritt weitgehende Lockerungen vor. Wann und in welcher Form diese in Kraft treten können, ist aber noch offen. Der Bundesrat entscheidet in einer Woche über das weitere Vorgehen. Zuerst holt er verschiedene Reaktionen ab.

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12. März 2021: Bundesrat will möglichst normale Matura- und Lehrabschlussprüfungen

Maturitäts- und Lehrabschlussprüfungen sollen 2021 trotz der Corona-Pandemie wenn immer möglich regulär stattfinden. Für den Fall, dass die Lage dies nicht zulässt, hat der Bundesrat am Freitag vorsorglich die nötigen Ausnahmeregelungen erlassen.

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12. März 2021: Innerrhoden macht gute Erfahrungen mit Massentests

Der Kanton Appenzell Innerrhoden ist zufrieden mit den Erfahrungen rund um die angeordneten Massentests. Seit ein paar Wochen werden im Kanton die Gymnasiasten und das Gesundheitspersonal regelmässig auf eine Corona-Infektion getestet. Bisher fiel jeweils rund ein Prozent der Tests positiv aus.

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12. März 2021: BAG meldet 1'333 neue Fälle

Das BAG meldet am Freitag 1'333 neue Fälle bei 33'281 durchgeführten Tests. Das entspricht einer Positivitätsrate von 4 Prozent. 69 Personen wurden hospitalisiert, 11 sind gestorben.

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12. März 2021: Kanton Thurgau meldet 25 neue Corona-Infektionen

Der Kanton Thurgau meldet auf seiner Webseite 25 neue Corona-Infektionen. Keine Person ist in den letzten 24 Stunden an den Folgen der Krankheit gestorben.

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12. März 2021:

Sech neue Coronavirus-Fälle im Kanton Schaffhausen Der Kanton Schaffhausen meldet auf seiner Webseite für die letzten 24 Stunden sechs neue Corona-Infektionen. Eine weitere Person ist an den Folgen einer Covid-19-Erkrnakung gestorben. Damit steigt die Anzahl Todesopfer, die das Coronavirus im Kanton Schaffhausen gefordert hat, auf insgesamt 72.

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12. März 2021: Kanton Zürich schreibt trotz Corona-Jahr schwarze Zahlen

Der Kanton Zürich schreibt für das Jahr 2020 schwarze Zahlen - trotz Corona-Pandemie. Die Rechnung schliesst mit einem Plus von 499 Millionen Franken ab.

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12. März 2021: Bündner Detailhändler können ab sofort Härtefallhilfen beantragen

Jetzt dürfen in Graubünden auch Detailhändler ein Gesuch um finanzielle Unterstützung stellen. Allerdings nur jene, die ihre Geschäfte aufgrund der Corona-Pandemie zwischen dem 18. Januar und dem 28. Februar 2021 ganz oder teilweise schliessen mussten. Detailhändler würden ab sofort 75 Prozent ihrer wirtschaftlichen Einbusse entschädigt bekommen, hiess es in einer Mitteilung des Kantons Graubünden vom Freitag. Diese Beteiligung entspreche dem Fixkostenanteil aus dem Umsatzverlust. Bisher wurden Detailhändler gebeten, mit ihren Gesuchen zuzuwarten, wie es bei der Standeskanzlei auf Anfrage hiess. Branchen, die ihre Betriebe bereits im Dezember schliessen mussten, hätten Vorrang gehabt. Weiter stellte der Kanton in Aussicht, dass der Prozess zur Auszahlung dieser Hilfegelder beschleunigt werden soll. Eine neue Informatiklösung dazu stehe ab sofort im Einsatz.

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12. März 2021: Kanton St.Gallen meldet 42 Neuinfektionen

Der Kanton St.Gallen meldet am Freitag 42 neu bestätigte Fälle. In den letzten 24 Stunden sind zwei Personen am Coronavirus verstorben.

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12. März 2021: Zürich: Fake Impf-Flyer versprechen Sonderrechte

In Zürich sind Flyer im Umlauf, die die Ausstellung von gefälschten Corona-Impfpässen versprechen. Die Urheber versichern, dass ihre Bescheinigung ausreiche, um Sonderrechte zu bekommen. Für eine solches Dokument verlangen sie hundert Franken in Bitcoins.

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12. März 2021: Appenzeller Innerrhoder planen Aufstand wegen abgesagter Landsgemeinde

In Appenzell Innerrhoden proben Bürgerinnen und Bürger angesichts der abgesagten Landsgemeinde den Aufstand. Sie wollen die Landsgemeinde Ende April trotz Corona-Pandemie durchführen, schreibt die «Appenzeller Zeitung». Sie drohen sogar damit, den Kanton vor das Bundesgericht zu ziehen. Dies, weil die Regierung die Landsgemeinde abgesagt hat. Die Regierung hat vor rund einem Monat verfügt, dass stattdessen eine Urnenabstimmung stattfinden wird.

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12. März 2021: Flughafen Zürich erleidet wegen Corona historischen Einbruch

Der Flughafen Zürich hat im Corona-Jahr 2020 einen historischen Einbruch erlitten. Der Umsatz sackte um knapp 50 Prozent ab und das Fluggeschäft ging dabei um knapp 67 Prozent zurück.

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12. März 2021: Mehrheit der Schweizer Bevölkerung will Restaurants wiedereröffnen

Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung will die Gastronomie am 22. März wiedereröffnen. Das zeigt eine repräsentative Tamedia-Umfrage. Die Restaurant-Terrassen würden demnach 68 Prozent der Befragten wiedereröffnen. Bei den Innenbereichen von Restaurants sind es immer noch 55 Prozent. 52 Prozent sprechen sich ausserdem für die Aufhebung der Fünferregel für private Treffen aus. Eine Wiedereröffnung der Fitnesszentren und Indoor-Sportanlagen hingegen findet keine Mehrheit: Nur 42 Prozent halten dies für eine gute Idee. Die Öffnung der Bars (22 Prozent) und Clubs (11 Prozent) erachten die Befragten als weniger wichtig.

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12. März 2021: St.Galler Jungparteien fordern mehr Tempo bei Impfungen

Die Jungparteien des Kantons St.Gallen begrüssen die Eröffnung der vier Impfzentren im Kanton. Sie begrüssen die Strategie, zuerst die gefährdeten Personen zu impfen. Gleichzeitig fordern sie eine Impf-Voranmeldung für die Jüngeren.

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12. März 2021: «Coronavirus Schweiz»: Glückskette hilft 1,7 Millionen Menschen in der Schweiz

Mit Spendengeldern aus der Sammelaktion «Coronavirus Schweiz» konnte die Glückskette bisher 1,7 Millionen Menschen im Land unterstützen. Die Aktion wird als die intensivste Sammlung in die Geschichte der Organisation eingehen. Rund 200 Hilfsprojekte wurde mit den Spendengeldern bisher unterstützt.

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11. März 2021: Bundesrat will Corona-Massnahmen offenbar nur leicht lockern Der Bundesrat will die Corona-Massnahmen offenbar nur leicht lockern. Ein grosser Öffnungsschritt ist angesichts der steigenden Infektionszahlen und der mutierten Corona-Variante nicht zu erwarten, berichtet «blick.ch». So werden Beizen, aber auch Fitnesscenter wohl noch länger geschlossen bleiben. Die Restaurant-Terrassen könnten jedoch per Ende März geöffnet werden.  Weiter könnte die Personenobergrenze bei privaten Treffen im Innenraum von fünf auf zehn Personen angehoben werden. Die Homeoffice Pflicht bleibt aber wohl noch weiter bestehen.

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11. März 2021: 241 Neuinfektionen im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet auf seiner Webseite für die letzte 24 Stunden 241 neue Corona-Infektionen. Diese Fallzahl ist in etwa gleich hoch wie noch vor einer Woche. Im Kanton ist keine weitere Person im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

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11. März 2021: Bisher 177 schwerwiegende Nebenwirkungen nach Covid-19-Impfungen

Das Schweizer Heilmittelinstitut Swissmedic hat bisher 177 Fälle von schweren Nebenwirkungen wegen einer Corona-Impfung verzeichnet. Die häufigsten Reaktionen waren Fieber, Atemnot, eine Corona-Erkrankung und Erbrechen. Insgesamt wurden Swissmedic rund 600 Fälle gemeldet.

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11. März 2021: Studenten fordern in Brief an Bundesrat finanzielle Hilfe

Studierende fordern wegen der Corona-Pandemie finanzielle Hilfe vom Bund. In einem offenen Brief an den Bundesrat verlangen mehrere Studentenverbände eine bundesweiten Nothilfefonds. Damit sollen Studienabbrüche wegen finanziellen Problemen verhindert werden.

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11. März 2021: Knapp 100 Personen feiern illegale Party in St.Gallen

In der Stadt St.Gallen stieg in der Nacht auf Donnerstag in einer Wohnung eine illegale Party. Knapp 100 Feierwütige waren vor Ort. Die Stadtpolizei sprengte die Veranstaltung. Alle Anwesenden wurden gebüsst.

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11. März 2021: Bund verzichtete auf Impfstoffproduktion - FDP erwägt PUK

Die FDP verlangt vom Bundesrat eine Erklärung zum Verzicht auf eine Impfstoffproduktion in der Schweiz. Notfalls soll eine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) die Umstände klären. Gemäss einem Bericht der Tamedia-Zeitungen vom Donnerstag hätte der Bund bei der Firma Lonza im Wallis eine eigene Produktionslinie für Covid-19-Impfstoff aufbauen können. Dies sei jedoch vom Bund abgelehnt worden, weil die Gesetzesgrundlage für die Investition in eine staatliche Impfstoffproduktion hätte angepasst werden müssen, argumentierte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) im Bericht. Für die FDP hat der Bund via BAG eine eigene Produktionslinie für den Impfstoff aus undurchsichtigen Gründen abgelehnt, wie die Partei am Donnerstag mitteilte. Eine solche Entscheidung des Bundes sei «unverständlich und skandalös». Die Partei verlangt deshalb vom Bundesrat und insbesondere vom Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) und dessen Vorsteher, Bundesrat Alain Berset, eine Klärung der Situation. Auch die Parlamentarischen Gremien müssten die Vorgänge untersuchen - allenfalls mit einer PUK.

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11. März 2021: Über 332'500 Personen vollständig geimpft

Bis Sonntagabend wurden 1'218'200 Impfdosen an die Kantone und Liechtenstein ausgeliefert. Davon wurden 951'804 Dosen verabreicht. 332'585 Personen sind bereits vollständig geimpft. Bisher wurden nach Covid-19-Impfungen in 177 Fällen schwerwiegende Nebenwirkungen festgestellt. Bis zum 8. März wertete das Heilmittelinstitut Swissmedic insgesamt 597 Meldungen über Nebenwirkungen durch Covid-19-Impfungen aus. Nach Angaben von BAG-Vizedirektorin Nora Kronig verzichtet die Schweiz auf den Impfstoff von Johnson & Johnson. Denn die Lieferung wäre erst ab dem dritten Quartal möglich und somit zu spät für die Schweiz, sagte sie gegenüber dem «Blick». Zurzeit setze das BAG den Fokus auf mRNA-Impfstoffe wie jenen von Pfizer/Biontech, die eine höhere Wirksamkeit aufwiesen.

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11. März 2021: Kanton Thurgau meldet 35 Neuinfektionen

Der Kanton Thurgau meldet am Donnerstag auf seiner Webseite 35 Corona-Neuinfektionen. Keine weitere Person ist an den Folgen der Krankheit gestorben.

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11. März 2021: Bundesökonomen bestätigen Konjunkturprognose unter Vorbehalt

Der Konsum dürfte bei weiteren Lockerungen der Corona-Massnahmen stark ansteigen. Dies zeigt eine Prognose der Bundesökonomen für das laufende Jahr.

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11. März 2021: 1'409 Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 1'409 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 28 neue Todesfälle und 52 Spitaleinweisungen.

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11. März 2021: Kanton Schaffhausen meldet 16 Corona-Neuinfektionen Der Kanton Schaffhausen meldet am Donnerstag auf seiner Webseite 16 neue Corona-Infektionen für die letzten 24 Stunden. Eine weitere Person ist an den Folgen der Krankheit gestorben. Ebenfalls eine Person musste auf einer Intensivstation hospitalisiert werden.

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11. März 2021: Zürcher Pandemiebewältigung hat noch Luft nach oben

Der Kanton Zürich wollte Bevölkerungsbefragung herausfinden, wie die Einwohnerinne und Einwohner das Krisenmanagement der Regierung während der ersten Corona-Welle empfunden haben. Mit dem Bundesrat und dessen Informationen waren zwei von drei Befragten zufrieden. Mit dem Zürcher Regierungsrat jedoch lediglich die Hälfte.

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11. März 2021: Festivals wollen klare und einheitliche Rahmenbedingungen

Der Branchenverband für die Veranstalter von Konzerten, Festivals und Shows sieht für diesen Sommer allmählich düster. Die Veranstalter bräuchten einige Monate an Vorlaufzeit, um Events zu organisieren. Es fehle wegen der Corona-Krise aber an Planungssicherheit, heisst es in einem Posititionspapier des Branchenverbandes. Würde der Bundesrat bis am Freitag in einer Woche keine klaren Rahmenbedinungungen schaffen, so wären die Aussichten für diesen Festivalsommer düster.

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11. März 2021: 76 neue Fälle im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen vermeldet für die letzten 24 Stunden 76 Corona-Neuinfektionen. Das sind knapp 20 Ansteckungen mehr als noch vor einer Woche. Verstorben ist seit gestern niemand. Insgesamt sind im Kanton St.Gallen bereits über 34'700 Personen am Virus erkrankt. 682 Personen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.

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11. März 2021: Innert einer Woche 4,8 Prozent mehr Ansteckungen mit Coronavirus

Die Ansteckungen mit dem Coronavirus haben in der Woche vom 1. bis 7. März leicht um 4,8 Prozent zugenommen. In der 9. Kalenderwoche 2021 registrierte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 7'588 Fälle nach 7'243 in der Vorwoche. Es handelt sich um eine leichte Zunahme von 4,8 Prozent seit der Vorwoche, wie das BAG in seinem am Donnerstag veröffentlichten Wochenbericht schreibt. Der Anteil relevanter Virusvarianten (VOC) lag bei 72,2 Prozent der 3'290 darauf getesteten Proben.

Stagnierende Spitaleintritte

226 Personen mussten in der ersten Märzwoche wegen einer laborbestätigten Covid-19-Erkrankung ins Spital, nach 210 zum selben Zeitpunkt in der Woche zuvor. Dies bedeutet eine Stagnation der Anzahl Hospitalisationen, wobei laut BAG noch Nachmeldungen zu erwarten sind. Auf Intensivstationen lagen durchschnittlich 176 Patienten mit Covid-19. Das ist eine Abnahme gegenüber der Vorwoche. Die Intensivstationen waren zu 69 Prozent ausgelastet. In der neunten Kalenderwoche wurden dem BAG 44 Todesfälle im Zusammenhang mit einer laborbestätigten Coronavirus-Infektion gemeldet. In der Vorwoche waren es zum selben Zeitpunkt 48 gewesen. Damit sei die Zahl trotz noch zu erwartender Nachmeldungen wahrscheinlich gesunken, schreibt das BAG. Die Todesfälle nehmen somit seit dem Höchststand in Woche 51 des letzten Jahres stetig ab. Die Rate der Todesfälle lag in der 9. Woche des Jahres zwischen 0 und 2,6 Todesfällen pro 100'000 Einwohner und Kanton. Bis Sonntag (7. März) wurden gut 951'800 Impfdosen gegen das Coronavirus verabreicht. Knapp 332'590 Personen erhielten bereits eine zweite Dosis. Bis Sonntagabend (1. März) waren an die Kantone und das Fürstentum Liechtenstein 1'218'200 Impfdosen ausgeliefert worden.

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11. März 2021: Zweite Woche der Frühjahrssession ohne positive Covid-19-Tests

In der zweiten Woche der Frühjahrssession sind 288 Ratsmitglieder auf das Coronavirus getestet worden. Alle Tests fielen negativ aus. Zudem seien 368 weitere Sessionsteilnehmende getestet wurden, teilten die Parlamentsdienste am Donnerstag mit. Vor einer Woche war bekannt geworden, dass ein Mitglied der eidgenössischen Räte in der ersten Sessionswoche positiv auf das Virus getestet wurde. Es wurden in diesem Zeitraum insgesamt 250 Tests von Ratsmitglidern sowie von 367 weiteren Sessionsteilnehmenden durchgeführt. Dabei fiel ein Testresultat positiv aus. Es handelte sich um Ständerat Josef Dittli (FDP/UR). Um an der Frühlingssession Ansteckungen mit dem Coronavirus zu verhindern, hatten die Parlamentsmitglieder ein Speicheltest-Kit nach Hause geschickt bekommen. Die Parlamentarierinnen und Parlamentarier waren in einem Schreiben aufgefordert worden, zum Sessionsbeginn selber eine Speichelprobe zu entnehmen und diese bei der Ankunft im Parlamentsgebäude abzugeben. Die Ratsmitglieder haben während der Session montags und mittwochs die Möglichkeit, sich testen zu lassen. Die Kosten für die Tests - gemäss Brief rund 100 Franken pro Test - werden vom Bund übernommen.

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11. März 2021: Kanton St.Gallen eröffnet nach Ostern vier Impfzentren

Nach Ostern nimmt der Kanton St.Gallen vier Impfzentren in St.Gallen, Buchs, Rapperswil-Jona und Wil in Betrieb. Die ersten Impftermine sind für die über 75-Jährigen reserviert.

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10. März 2021: Bund verzichtet auf Impfstoff von Johnson & Johnson

Die Schweiz verzichtet offenbar auf den Coronavirus-Impfstoff von Johnson & Johnson. Dies, obwohl die Zulassung durch Swissmedic gemäss informierten Quellen kurz bevorsteht. Allerdings könnte Johnson & Johnson die Schweiz erst im dritten Quartal beliefern, sagt die BAG-Vizedirektorin Nora Kronig im «Blick». Der Impfstoff wird hierzulande aber früher benötigt. Daher hat sich der Bund stattdessen drei Millionen zusätzliche Dosen von Biontech-Pfizer gesichert, wie Alain Berset am Morgen ankündigte.

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10. März 2021: Zürcher Stadträtin Rykart kritisiert kantonales Demo-Verbot

Nach den Vorwürfen zu Polizeigewalt und der Auflösung eines Frauen-Sitzstreiks hat sich die Stadtzürcher Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart (Grüne) am Mittwoch im Gemeinderat verteidigt. Die Stadtpolizei könne nichts dafür, dass der Kanton ein Demoverbot verhängt habe.

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10. März 2021: Nach illegaler Feier: Gommiswalder Wirtin droht Patententzug

Nach einer illegalen Veranstaltung mit rund 90 Leuten in einem Gommiswalder Restaurant könnten der Wirtin nun weitere Konsequenzen drohen. Die Gemeinde prüft einen Entzug des Wirtepatents.

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10. März 2021: Winterthurer Schulklasse muss doch länger in Quarantäne

Am Dienstag wurde bekannt, dass zwei Winterthurer Primarklassen in Quarantäne müssen. Da es in der einen Klasse weitere Corona-Fälle gegeben hat, musste die Quarantäne verlängert werden.

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10. März 2021: Lockdown liess Gesundheitskosten unter Erwartungen sinken

Die Covid-19-Pandemie hat die Gesundheitskosten in der ersten Welle im Frühjahr 2020 unter die von den Krankenkassen erwarteten Werte sinken lassen. Die Ausgaben sanken im Lockdown und in den vier Wochen danach um 22,4 Prozent.

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10. März 2021: 249 Neuinfektionen im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet für die vergangenen 24 Stunden 249 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Dies sind über 100 Fälle mehr als am Mittwoch vor einer Woche. Weiter teilt der Kanton mit, dass eine Person an den Folgen des Virus gestorben ist.

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10. März 2021: Innerrhoder Staatsrechnung für 2020 mit schwarzen Zahlen

Appenzell Innerrhoden hat die Rechnung 2020 trotz Pandemie mit einem Plus von 3,6 Millionen Franken abgeschlossen. Im Budget war beim operativen Ergebnis mit einem Aufwandüberschuss von 2,8 Millionen Franken gerechnet worden.

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10. März 2021: Bund streicht Spanien und Portugal von Quarantäneliste

Das BAG hat seine Quarantäneliste erneut angepasst. Ab dem 11. März stehen Portugal, Spanien, St.Vincent und die Grenadinen nicht mehr auf der Liste. Ab dem 22. März neu auf der Liste stehen dafür unter anderem der Kosovo, Belgien, Rumänien und Zypern sowie verschiedene Regionen Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Österreichs. Entscheidend ist immer dîe Differenz der Neuinfektionen zwischen der Schweiz und dem betreffenden Land.

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10. März 2021: Bereits ein Drittel der Lehrstellen für Sommer 2021 vergebe

 In der Schweiz sind bereits gut ein Drittel der Lehrstellen mit Beginn im kommenden Sommer vergeben worden. Dies gab die Task Force «Perspektive Berufsbildung» gestützt auf ihre monatliche Umfrage bekannt. Jedoch sind die durch die Pandemie geplagten Branchen zögerlicher.

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10. März 2021: Onlinehandel erwartet auch für Nach-Corona-Zeit Wachstum

Die Schweizer Konsumenten haben im Corona-Jahr online geshoppt wie noch nie. Auch im laufenden Jahr und darüber hinaus dürfte der Boom weitergehen.

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10. März 2021: Kanton Glarus lanciert Covid-19-Flächentests

Der Kanton Glarus lanciert flächendeckende Covid-19-Präventivtests. Die Regierung stellte am Mittwoch ein Konzept vor, das zur Eindämmung der Pandemie beitragen soll. Die Tests basieren auf Freiwilligkeit und sind kostenlos. Die Glarner Regierung will mit den Schnelltests neue Corona-Hotspots verhindern. Die erweiterte Covid-19-Teststrategie des Bundes sieht vor, dass sich auch Personen ohne Symptome im Rahmen von Schutzkonzepten testen lassen können. Wie die Glarner Regierung am Mittwoch mitteilte, sollen damit lokale Infektionsausbrüche frühzeitig erkannt und eingedämmt werden. Die für den Kanton verfügbaren Kapazitäten betragen in der ersten Phase 2800 Personen pro Woche. Ein Ausbau auf 8800 Personen pro Woche ist in Aussicht gestellt.

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10. März 2021: 1'491 Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 1'491 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 32'557 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 4,6 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG 14 neue Todesfälle und 41 Spitaleinweisungen.

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10. März 2021: Schaffhausen bewilligt bislang 7,2 Millionen Franken für Härtefälle

Der Schaffhauser Regierungsrat hat seit April 2020 Corona-Unterstützungsleistungen in Höhe von rund 7,2 Millionen Franken gesprochen. Die Bearbeitungszeit für die Gesuche beträgt zurzeit durchschnittlich 3,5 Wochen.

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10. März 2021: St.Galler Fest in Herbst verschoben

Das St.Galler Fest findet in diesem Jahr erst im Herbst statt. Die Organisatoren haben den Anlass vom August auf den Oktober verschoben. Verantwortlich dafür ist laut einer Mitteilung die Corona-Pandemie. Im letzten Jahr musste das St.Galler Fest wegen Corona noch ganz ab-gesagt werden.

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10. März 2021: Fünf Millionen Franken an Härtefallgeldern im Kanton Thurgau ausbezahlt

Der Kanton Thurgau hat bisher über fünf Millionen Franken aus dem Härtefallprogramm bezahlt. Seit letztem Monat haben mehr als 600 Firmen einen Antrag auf Härtefallgelder gestellt. Ein Viertel davon haben die Anforderungen nicht erfüllt und mussten abgelehnt werden.

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10. März 2021: Greenfield wegen Corona abgesagt

Sieben grosse Open-Air-Festivals in Deutschland und der Schweiz fallen auch in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie aus. Das teilte das Veranstalter-Netzwerk Eventim Live am Mittwoch mit. Dazu gehört auch das Greenfield Festival.

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10. März 2021: Lehrer nach illegaler Party in Schule im Tessin entlassen

Der Lehrer, der vergangene Woche an einer illegalen Party in einer Schule in Locarno teilgenommen hat, ist mit sofortiger Wirkung entlassen worden. Dies teilte am Mittwochmorgen das Tessiner Departement für Bildung, Kultur und Sport mit. Der Lehrer hatte in der Nacht auf vergangenen Freitag mit anderen Personen in einer Locarneser Mittelschule ein illegales Fest gefeiert. An diesem sei auch Alkohol konsumiert worden, wie das Tessiner Bildungsdepartement schreibt. Der Lehrer war am Freitag suspendiert worden.

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10. März 2021: Thurgauer Impfschiff bleibt noch bis Ende Mai in Betrieb

Das Thurgauer Impfschiff, das seit Anfang Februar auf dem Bodensee abwechselnd in Romanshorn, Arbon und Kreuzlingen anlegt, bleibt noch bis Ende Mai in Betrieb. Danach wird es durch ein stationäres Impfzentrum abgelöst.

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10. März 2021: 56 Neuinfektionen im Thurgau

Im Kanton Thurgau sind innert 24 Stunden 56 neue Coronavirus-Fälle registriert worden. Vergangene Woche waren es 38. Weiter meldet der Kanton, dass drei weitere Personen an den Folgen des Virus verstorben sind.

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10. März 2021: Schaffhausen meldet sieben neue Fälle

In den vergangenen 24 Stunden haben sich im Kanton Schaffhausen sieben Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Vor einer Woche meldete der Kanton keine Neuinfektionen. Todesfälle sind keine hinzugekommen.

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10. März 2021: Schweiz kauft weitere 3 Millionen Pfizer/Biontech-Impfdosen

Die Schweiz hat weitere drei Millionen Impfdosen des Herstellers Pfizer/Biontech gekauft. Eine Million davon werde den Kantonen bereits im April, Mai und Juni zur Verfügung stehen, kündigte Gesundheitsminister Alain Berset am Mittwoch auf Twitter an.

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10. März 2021: Stadt St.Gallen erlässt Läden, Gastro-Betrieben und Taxi-Unternehmen Gebühren

Die Stadt St.Gallen verzichtet wegen der zweiten Coronavirus-Welle auf die Gebühren, die Läden, Gastro-Betriebe und Taxi-Unternehmen der Stadt schulden.

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10. März 2021: 82 neue Corona-Fälle im Kanton St.Gallen Im Kanton St.Gallen bleiben die Corona-Zahlen einigermassen stabil. Seit Dienstag sind 82 neu Fälle dazugekommen, wie die Zahlen vom Kanton zeigen. Das sind nur ein bisschen mehr als noch vor einer Woche. Weitere Corona-Tote meldet der Kanton keine.

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10. März 2021: Schweizer Grossveranstalter hoffen auf rasche Entscheide

Veranstalter von Festivals und Konzerten haben vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie einige Hunderttausende, wenn nicht Millionen Tickets verkauft. Bei diesen Tickets kann im Nachhinein keine Impfpflicht als Bedingung für eine Teilnahme eingeführt werden. Die Branche hofft nun auf eine Regelung durch die Behörden.

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10. März 2021: Auch in Schaffhausen dürfen die Büezer-Beizen öffnen

Ab sofort dürfen Restaurants im Kanton Schaffhausen für Büezer öffnen. Bisher macht jedoch nur ein Restaurant davon Gebrauch.

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9. März 2021: «Habe grossen Respekt vor Entscheiden von Politikern»

Er habe grossen Respekt vor der Politik und den Entscheiden, die Politiker fällen müssten, sagte Martin Ackermann, Präsident der Covid-19 Science Task Force, am Dienstag gegenüber der «Tagesschau» von «Schweizer Fernsehen SRF». Den Parlamentsentscheid vom Montag, dem Task Force keinen Maulkorb zu verpassen, interpretiere er als Respekt vor der Wissenschaft. Ackermann betonte einmal mehr, dass die Task Force Handlungsoptionen offeriere, von denen sie wisse, dass sie im Kampf gegen die Pandemie wirksam seien. Er rate aktuell zu vorsichtigen und kleinen Öffnungsschritten.

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9. März 2021: Rund 90 Corona-Skeptiker feiern in Gommiswald

In Gommiswald im Kanton St.Gallen haben sich am Wochenende Corona-Skeptiker zu einer illegalen Veranstaltung in einem Restaurant getroffen. Die Polizei löste denn Anlass nicht auf. Die Veranstalter müssen dennoch mit Konsequenzen rechnen.

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9. März 2021: Zwei Winterthurer Primarklassen müssen in Quarantäne

In Winterthur müssen zwei erste Klassen der Schule Gutschick in Quarantäne. Mehrere Kinder haben sich mit dem Coronavirus infiziert.

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9. März 2021: Kantone begrüssen Ausweitung der Teststrategie des Bundes

Die Mehrheit der Kantone begrüsst die neue Teststrategie des Bundes. Doch es gibt auch Kritik: So sei der Zeitplan unrealistisch und die Laborkapazitäten könnten nicht ausreichen. Ausserdem müsse die Ausweitung der Testmöglichkeiten in Zusammenhang mit allfälligen Lockerungen gestellt werden.

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9. März 2021: Mit «Double Bubble» hoffentlich keine Quarantänen Am Mittwoch beginnen vorerst in der Swiss League die Playoffs. In der National League sollen die Playoffs am 7. April starten. Dazu greift die Liga auf ein «Bubble-System» zurück.

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9. März 2021: Kanton Zürich meldet 268 Neuinfektionen In den vergangenen 24 Stunden haben sich im Kanton Zürich 268 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Dies teilt der Kanton mit. Vor einer Woche waren es noch 75 Personen weniger. Weiter meldet der Kanton zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

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9. März 2021: BAG hält Einhaltung der Impfziele für möglich  Die Impfungen gegen das Coronavirus sind gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf Kurs. «Wir gehen davon aus, unsere Ziele zu erreichen», sagte die BAG-Vizedirektorin Nora Kronig am Dienstag vor den Medien in Bern.

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9. März 2021: KSW schreibt trotz Corona kleinen Gewinn Auch das Geschäftsergebnis des Kantonsspitals Winterthur hat unter der Pandemie gelitten. Der Gewinn ging um fast 30 Millionen Franken zurück. Dennoch schliesst das KSW das Jahr mit einem kleinen Gewinn ab – und belohnt die Mitarbeitenden.

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9. März 2021: Schweizer Bevölkerung war im Februar etwas mehr unterwegs Schweizerinnen und Schweizer waren über die Sportferienzeit wieder etwas mehr unterwegs als nach dem am 18. Januar, als neue Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in Kraft traten. Zugenommen haben die Tagesdistanzen im Zusammenhang mit der Freizeit und von Familien.

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9. März 2021: BAG registriert 144'005 neue Impfungen - Kadenz gestiegen

Bis und mit Sonntag sind in der Schweiz innert Wochenfrist 144'005 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag auf seiner Website veröffentlichte. Pro Tag wurden damit durchschnittlich 20'572 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz um neun Prozent. Insgesamt wurden bis Sonntag 951'804 Impfungen durchgeführt. Bislang sind 332'585 Personen vollständig geimpft, das heisst 3,8 Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten. Bei 286'634 Personen wurden bislang nur die Erstimpfung durchgeführt.

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9. März 2021: 1'378 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 1'378 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 23'967 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht somit 5,7 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG 13 neue Todesfälle und 61 Spitaleinweisungen.

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9. März 2021: Roche-Präsident hofft auf Corona-Pille bereits Ende Jahr

Roche arbeitet seit dem vergangenen Jahr mit dem Partner Atea Pharmaceuticals an einer möglichen Pille zur Corona-Behandlung. Laut Roche VR-Präsident Christoph Franz könnte diese Pille bestenfalls per Ende Jahr erhältlich sein.

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9. März 2021: Zehn Neuinfektionen im Kanton Schaffhausen Der Kanton Schaffhausen meldet zehn neue Corona-Fälle für die vergangenen 24 Stunden. Vor einer Woche gab es im Kanton keinen neuen Fall. Zudem sind zwei Personen an den Folgen des Virus gestorben.

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9. März 2021: 45 neue Fälle im Kanton Thurgau Der Kanton Thurgau meldet 45 neue Corona-Fälle in den letzten 24 Stunden. Dies sind leicht mehr als noch vor einer Woche. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat der Kanton Thurgau keine zu beklagen.

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9. März 2021: Neues Gross-Impfzentrum in Weinfelden geplant Der Kanton Thurgau will seine Impfkapazitäten erhöhen und plant ein neues Impfzentrum in Weinfelden. Dieses soll 2'000 Impfungen am Tag ermöglichen.

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9. März 2021: Zürcher Mittelschulen ab Montag wieder mit Präsenzunterricht

Die Mittelschulen im Kanton Zürich kehren ab Montag wie erwartet vollständig zum Präsenzunterricht zurück. Ausserdem werden an der Volksschule wieder klassenübergreifende Aktivitäten erlaubt.

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9. März 2021: Ärzte feiern unerlaubterweise im Kantonsspital St.Gallen

Neun Spitalmitarbeitende, unter ihnen Ärzte und Ärztinnen, kommt eine Abschiedsfeier teuer zu stehen. Sie wurden per Strafbefehl zu einer Busse von je 450 Franken verurteilt.

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9. März 2021: 70 Neuansteckungen in St.Gallen

Die Corona-Fallzahlen im Kanton St.Gallen sinken weiter. Seit Montag wurden 70 Neuansteckungen registriert, wie der Kanton auf seiner Website schreibt. Vor einer Woche waren es noch leicht mehr. Weitere Corona-Todesfälle meldet der Kanton St.Gallen nicht.

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9. März 2021: Nationalrat will kein fixes Öffnungsdatum für Restaurants

Der Nationalrat macht ernst und verankert im Covid-19-Gesetz verschiedene Grundsätze, auf die der Bundesrat künftig seine Corona-Politik stützen soll. Deutlich gescheitert ist der Antrag, den 22. März als Öffnungsdatum ins Gesetz zu schreiben.

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8. März 2021: Swiss-Covid-App bisher knapp 3 Millionen Mal heruntergeladen

Die Swiss-Covid-App, die die Nutzerinnen und Nutzer nach Kontakten mit infizierten Personen warnt, ist bisher knapp 3 Millionen Mal heruntergeladen worden. Zahlen des Winters zeigen, dass rund drei von vier generierten Covid-Codes eingegeben und so weitere Nutzer alarmiert wurden. Das gab das Departement des Innern (EDI) am Montag zur Fragestunde des Nationalrates bekannt. Zwischen dem 1. Dezember 2020 und dem 2. März wurden 44’548 Covid-Codes generiert und 30’176 Codes eingegeben. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie rund 103'600 Codes generiert. Aktuell sind rund 1,7 Millionen Apps aktiv.

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8. März 2021: Nationalrat baut Härtefallunterstützung aus und will mehr Geld für Festivals und Selbstständige

Der Nationalrat will die Härtefallhilfe für Unternehmen ausbauen. Zusätzlich zum Härtefallprogramm will der Nationalrat die Finanzhilfen für verschiedene krisengeschüttelte Personen und Unternehmen ausbauen.

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8. März 2021: Mehr Pflegende auf den Intensivstationen Die Corona-Pandemie hat die Situation auf den Intensivstationen massiv verschärft. Die Betten sind ausgelastet und das Personal knapp. Um die Ärzte und Pflegekräfte auf der IPS zu unterstützen, hat die Zürcher Gesundheitsdirektion rasch gehandelt und gemeinsam mit dem Unispital Zürich und der Höheren Fachschule für Pflege Z-INA einen Schnellkurs zur Unterstützung ins Leben gerufen. In den letzten Monaten haben im Kanton Zürich 120 Pflegekräfte an der Weiterbildung teilgenommen.

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8. März 2021: Bisher rund 31'000 Härtefallgesuche bei Kantonen eingegangen

Rund 31'000 Härtefallgesuche von Unternehmen sind bis Ende Februar bei den Kantonen eingegangen. Davon wurden gegen 14'000 behandelt und genehmigt. Rund 500 Millionen Franken wurden ausbezahlt. Hauptsächlich erhielten die Unternehmen A-fonds-perdu-Beiträge. Das gab das Wirtschaftsdepartement (WBF) am Montag in einer schriftlichen Antwort zur Fragestunde im Nationalrat bekannt. Zudem wurden für gegen 200 Millionen Franken Verpflichtungen eingegangen, wie es in der Antwort weiter hiess. Die Kantone müssen dem Bund regelmässig über die Härtefallhilfen für Unternehmen Bericht erstatten. Erstmals Daten lieferten sie Ende Februar. Aufgenommen wurden alle bis Ende Januar geleisteten Hilfen. Mittelfristig sicherte das WBF detailliertere Auswertungen zu. Die vollständigeren Daten dürften dann Vergleiche ermöglichen, etwa anhand der Wohnbevölkerung der Kantone oder auf Grund des Bruttoinlandsprodukts jedes Kantons.

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8. März 2021: Kanton Zürich meldet 450 Corona-Fälle

Der Kanton Zürich meldet für die letzten 24 Stunde 118 neue Corona-Fälle. Fürs ganze Wochenende sind es insgesamt 450 Fälle, heisst es auf der Webseite des Kantons. Das sind rund 100 Fälle mehr als noch vor einer Woche. Ausserdem sind vier weitere Personen an den Folgen einer Corona-Erkrankung gestorben.

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8. März 2021: Der Böögg soll in Zürich trotz Corona brennen

Der Böögg soll trotz Corona-Pandemie den Sommer vorhersagen. auch wenn das Zürcher Sechseläuten dieses Jahr bereits zum zweiten Mal in Folge nicht stattfinden wird. Er soll ohne Zuschauer und mit Live-Übertragung im Fernsehen verbrannt werden.

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8. März 2021: Kanton Thurgau begrüsst Teststrategie des Bundes

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau begrüsst die Ausweitung der Teststrategie des Bundes. Die Vorgaben sollen aber so einfach wie möglich gehalten werden um die Ressourcen in den Kantonen zu schonen. Eine einheitliche IT-Lösung würde der Regierungsrat begrüssen.

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8. März 2021: Mehrheit im Volk ist mit Corona-Massnahmen einverstanden

Eine Mehrheit der Bevölkerung ist einer Umfrage zufolge mit den behördlichen Massnahmen gegen das Coronavirus einverstanden. In der Westschweiz ist der Anteil jener, der die Massnahmen ablehnt, deutlich grösser als in der Deutschschweiz.

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8. März 2021: Armee tauscht Schutzmasken der Firma Emix um

Die Schweizer Armee kann ihre Schutzmasken der Firma Emix Trading AG zurückgeben. Betroffen sind auch diejenigen, die vorsorglich aufgrund eines möglichen Schimmelpilzbefalls zurückgerufen worden waren. Sämtliche von der Firma gelieferten und noch bei der Armeeapotheke eingelagerten FFP2-und KN95-Masken werden ausgetauscht, wie das Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Montag mitteilte. Seit Ende März 2020 beschafft die Armee gemäss Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) medizinische Güter zu Gunsten des Gesundheitswesens in der Schweiz. Dies umfasste auch die Beschaffung von Schutzmasken bei der Firma Emix Trading AG, darunter FFP2- und KN95-Masken, wie es hiess. Die Emix-Masken wurden zum damaligen Zeitpunkt von einem bundeseigenen, nicht akkreditierten Labor überprüft und für brauchbar befunden. Die beiden Parteien hätten sich nun darauf geeinigt, dass Emix Trading sämtliche von ihr gelieferten und nicht verwendeten FFP2- und KN95-Masken zurücknehme und durch frische FFP2-Masken mit längerem Verfalldatum ersetze. Der Austausch werde bis Anfang April 2021 vollzogen. Durch den Austausch entstünden der Armee keine Mehrkosten.

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8. März 2021: Corona-Krise kostet Zürcher Wirtschaft 15 Milliarden Franken

Die Zürcher Wirtschaft hat im vergangenen Jahr den stärksten Einbruch seit Jahrzehnten erlitten. Vor allem das Gastgewerbe verzeichnete einen massiven Rückgang. Bis Ende 2021 rechnet der Kanton darum mit einem Verlust von 15 Milliarden Franken gegenüber der Situation ohne Corona-Krise.

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8. März 2021: 2'744 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 72 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 2'744 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 16 neue Todesfälle und 100 Spitaleinweisungen. Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag bei 4,8 Prozent. Im gleichen Zeitraum wurden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 168,75 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 26. Februar bei 1,09.

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8. März 2021: Pandemie lässt private Schuldenberge anwachsen

Die Corona-Pandemie bringt wegen Einkommensausfällen Budgets aus dem Lot und führt vermehrt zu Verschuldung. Die Schuldenberatungsstellen in der Schweiz stellen deshalb eine Zunahme der Beratungsanfragen fest.

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8. März 2021: Stadtpolizei St.Gallen löst illegale Party auf

In der Stadt St.Gallen haben am Wochenende rund 50 Personen eine illegale Party gefeiert. Die Stadtpolizei hat die Veranstaltung aufgelöst.

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8. März 2021: Bündner Schulen starten mit Corona-Massentests

An den Schulen im Kanton Graubünden haben am Montag regelmässige Massentests gegen das Coronavirus begonnen. Tausende Schulkinder und Lehrpersonen können sich ab sofort wöchentlich auf das Virus testen lassen. Gemäss dem Kanton ist die Teilnahme an den Spucktests freiwillig. Das Gesundheitsamt Graubünden will mit den Massentests Infektionsketten stoppen und den Präsenzunterricht aufrechterhalten, wie es am Montag mitteilte. Deshalb würden Schulkinder nun wöchentlich zum Speicheltest gebeten. 19'000 Schülerinnen und Schüler aus allen Altersstufen machen laut dem Kanton bei dieser Aktion mit.

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8. März 2021: Bündner Regierung verdoppelt Härtefallhilfe auf 200 Millionen

Die Bündner Regierung hat die Corona-Härtefallhilfe für Unternehmen auf 200 Millionen Franken verdoppelt. Der Nachtragskredit von 100 Millionen Franken muss aber noch von der Geschäftsprüfungskommission des Grossen Rats (GPK) bewilligt werden. Die Regierung geht davon aus, dass sich der Bund am gesamten Härtefall-Programm mit bis zu 158 Millionen Franken beteiligen wird, wie sie am Montag mitteilte. Die finanzielle Belastung des Kantons werde sich somit mit insgesamt 42 Millionen Franken in Grenzen halten, hiess es. Der Antrag an die GPK berücksichtige die Absicht des Bundesrats, das gesamte Hilfspaket für Bund und Kantone auf insgesamt 10 Milliarden Franken anzuheben.

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8. März 2021: Kanton Thurgau meldet 92 Neuansteckungen übers Wochenende

Im Kanton Thurgau haben sich in den vergangenen 72 Stunden 92 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Dies schreibt der Kanton auf seiner Website. Vergangene Woche waren es 73 neue Fälle. Todesfälle sind keine weiteren hinzugekommen.

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8. März 2021: Zürcher ÖV: Fahrplanausbau nur begrenzt möglich wegen Pandemie

Die ÖV-Fahrpläne für die Jahre 2022 und 2023 im Kanton Zürich sind öffentlich aufgelegt und die Bevölkerung kann ihre Inputs dazu abgeben. Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) warnt aber: Wegen der Coronapandemie stehen nur begrenzt zusätzliche Mittel für den Ausbau zur Verfügung.

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8. März 2021: Schweizer Hotels auch im Januar mit Übernachtungseinbruch

Die Corona-Krise hat sich bei den Schweizer Hotelübernachtungen auch im Januar manifestiert. So haben in dem Monat in den Schweizer Hotels erneut deutlich weniger Gäste eingecheckt als im Vorjahr.

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8. März 2021: 15 Neuinfektionen im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet 15 Neuinfektionen mit dem Coronavirus übers Wochenende. Im Vergleich zur vergangenen Woche bleiben die Zahlen damit in etwa gleich. Todesfälle sind keine weiteren hinzugekommen.

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8. März 2021: Hunderte Skifahrer feiern illegale Party in Adelboden

Im Skigebiet Adelboden-Lenk haben am Wochenende rund 200 Personen eine illegale Party gefeiert. Dies obwohl die Party Corona-bedingt abgesagt wurde. Viele Skifahrer ignorierten die Absage offenbar, berichten mehrere Online-Medien. Auf einer Terrasse einer Bar feierten sie ohne Masken und Abstand.

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8. März 2021: 109 Neuinfektionen im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet 109 Neuansteckungen mit dem Coronavirus für die vergangenen 72 Stunden. Vergangene Woche waren es deren 98. Eine Person ist an den Folgen des Virus gestorben.

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8. März 2021: Arbeitslosigkeit geht im Februar leicht zurück

Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz ist im Februar nach dem Anstieg der vergangenen Monate überraschend leicht zurückgegangen. Rückläufige Tendenzen waren zudem zum Ende des letzten Jahres hin auch in der Kurzarbeit zu beobachten.

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8. März 2021: Nationalrat nimmt Beratungen zum Covid-19-Gesetz auf

Der Nationalrat debattiert am Montag über die zweite Revision des Covid-19-Gesetzes. Den Antrag seiner Wirtschaftskommission (WAK-N), den 22. März als Öffnungsdatum ins Gesetz zu schreiben, dürfte wegen fehlender Unterstützung von FDP und Mitte nicht durchkommen.

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7. März 2021: Bundespräsident widmet Tag der Kranken den Corona-Opfern

Bundespräsident Guy Parmelin hat den Tag der Kranken vom Sonntag unter anderen den Menschen gewidmet, die an Covid-19 erkrankt sind oder noch unter Spätfolgen leiden. Den Angehörigen der Opfer sprach Parmelin sein Mitgefühl aus.

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7. März 2021: St.Galler Altersheim pocht bei Angestellten auf Corona-Impfung

In St.Gallen hat ein Altersheim seine Angestellten zur Impfung gegen das Coronavirus aufgefordert. Eine entsprechende Weisung ist dafür erlassen worden. Dagegen wehrt sich jedoch ein Teil der Angestellten.

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7. März 2021: Weiteres Mitglied verlässt Corona-Taskforce

Die Corona-Taskforce des Bundes verliert ihren Vize-Präsidenten. Manuel Battegay, Leiter der Klinik für Infektiologie am Universitäts-Spital Basel hat seinen Rücktritt auf Twitter bekannt gegeben. Er betonte, dass sein Rücktritt nichts mit möglichen Streitigkeiten innerhalb der Taskforce zu tun hätte. Er wolle sich vermehrt auf die Klinikleitung und die direkte Behandlung von Patienten konzentrieren. Bereits Ende Februar hat der Epidemie-Ologe Marcel Salathé die Taskforce verlassen.

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7. März 2021: Unzuverlässige Genauigkeit von Selbsttests

Corona-Selbsttest funktionieren eher schlecht als recht. Das zeigt eine noch unveröffentlichte Studie der Schweizerischen Gesellschaft für Mikro-Biologie, die dem «SonntagsBlick» vorliegt. Selbst-Test, die Sekret aus dem vorderen Teil der Nase analysieren, seien zu wenig zuverlässig. Dies vor allem, wenn jemand keine Corona-Symptome zeigt. Bei diesen Personen funktioniert der Test nur in maximal 41 Prozent aller Fälle. Deshalb fordert die Gesellschaft, dass Antigen-Tests für den vorderen Nasen-Bereich und Speicheltests nicht für Massentests verwendet werden sollen.

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7. März 2021: SBB-Spitze leistet einen Sparbeitrag

Die Konzernleitung und die rund 100 Angehörigen des höchsten Kaders bei den Schweizerischen Bundesbahnen SBB beziehen laut der «NZZ am Sonntag» einen Teil ihres variablen Lohnanteils für das Jahr 2020 nicht. Die siebenköpfige Konzernleitung mit Konzernchef Vincent Ducrot an der Spitze verzichte auf mindestens zehn Prozent des variablen Salärbestandteils. Bei den obersten Kader seien es fünf Prozent, hiess es. Wegen der Coronavirus-Krise müssen die SBB für das vergangene Geschäftsjahr ein riesiges Defizit von rund 600 Millionen Franken hinnehmen und wollen rund 250 Millionen Franken sparen.

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6. März 2021: Shopping-Andrang in Dietlikon führt zu Stau

Am ersten Samstag nach der Lockerung der Corona-Massnahmen pilgern zahlreiche Leute ins Dietliker Industriegebiet, um einzukaufen. Auf den Strassen führt der Andrang teilweise zu langen Staus.

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6. März 2021: Polizeieinsatz wegen illegaler Frauen-Demo in Zürich

In der Stadt Zürich ist es am Samstagnachmittag zu einer grosse Demonstration gekommen - trotz Veranstaltungsverbot wegen der Corona-Pandemie. Zur Demo aufgerufen hat das Kollektiv «Feministischer Streik Zürich». Die Polizei musste auch Tränengas einsetzen.

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6. März 2021: Autotuner und Partys halten Stadtpolizei Zürich auf Trab

In Zürich haben in der Nacht von Freitag auf Samstag zahlreiche Menschen gegen die Corona-Massnahmen verstossen. Die Polizei musste mehrere Menschenansammlungen, Partys und Treffen von Autofahrern auflösen. Es wurden zahlreiche Bussen verteilt.

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6. März 2021: Grosse Anti-Corona-Demo in Chur

In Chur haben am Samstag über 4000 Personen gegen die Behördenanordnungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie demonstriert. Kundgebungen dieser Art fanden bereits in anderen Schweizer Städten statt, allerdings mit weniger Teilnehmern.

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6. März 2021: Gross-Gastronomen fühlen sich benachteiligt

Ostschweizer Gastronomen kritisieren die Bürokratie bei der Beantragung von Corona-Hilfsgeldern. Sie hätten bis heute keinen Rappen erhalten. Grund dafür könnte sein, dass sie Filialen in verschiedenen Kantonen haben.

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6. März 2021: Coop-Präsident rechnet mit Nachholeffekt nach Ladenöffnungen

Die seit letzten Montag wieder geöffneten Läden in der Schweiz werden nach Ansicht von Hansueli Loosli, Verwaltungsratspräsident der Coop-Gruppe, in den nächsten Wochen einen Nachholeffekt spüren. Der Online-Handel ersetze das Einkaufserlebnis nicht. «Die Menschen wollen wieder raus, Dinge ausprobieren und sich beraten lassen. Sobald die Gastronomie wieder öffnet, normalisiert sich die hohe Nachfrage bei den Lebensmitteln langsam. Und der Konsum ausser Haus dürfte gleichzeitig wieder wachsen».

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5. März 2021: Dübendorf: Love Ride erneut abgesagt - Fokus auf Jubiläumsausgabe

Die Organisatoren der Love Ride Switzerland haben den Event für Menschen mit einer Muskelerkrankung oder Beeinträchtigung auch für dieses Jahr abgesagt. Die Benefizveranstaltung hätte am Sonntag, 2. Mai, in Dübendorf stattfinden sollen. Das Komitee habe einstimmig entschieden, die 29. Ausgabe des Love Ride Switzerland abzusagen, wie dieses am Freitag in einer Mitteilung schreibt. Die Durchführung von Grossveranstaltungen könnten derzeit nicht geplant werden. Vorabklärungen hätten gezeigt, dass wenige Betroffene trotz allem gekommen wären, schreibt der Verein. Die Organisatoren seien aber nicht bereit, das Risiko einer Ansteckung dieser Personen mit dem Coronavirus zu tragen.

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5. März 2021: Grossteil der Covid-Opfer starben seit Anfang Oktober 2020

Drei Viertel der Personen, die in der Schweiz und in Liechtenstein seit Beginn der Corona-Pandemie ihr Leben wegen des Virus verloren haben, starben seit Anfang Oktober 2020. Etwa die Hälfte davon lebten in einem Alters- und Pflegeheim. Dies geht aus einem Bericht hervor, den das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag veröffentlicht hat. Demnach starben insgesamt mehr Männer (54 Prozent) als Frauen (46 Prozent). Über 90 Prozent der Verstorbenen waren älter als 70 Jahre und die Mehrheit von ihnen litt an mindestens einer Vorerkrankung. Von den insgesamt über 10'000 Personen in Spitalpflege wurden 14 Prozent auf einer Intensivstation behandelt, wovon 28 Prozent verstarben. Das Medianalter der auf Intensivstationen Verstorbenen lag bei 74 Jahren.

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5. März 2021: Kantonaler Zürcher Jugendsporttag wird wegen Corona abgesagt

Das «Turnfest für die Jugend», der kantonale Jugendsporttag, findet auch in diesem Jahr nicht statt. Wegen der Corona-Pandemie wird der Grossanlass erneut abgesagt. Der Anlass hätte am 15. und 16. Mai stattgefunden. Die Unsicherheiten für einen Grossanlass seien trotz der Lockerungen des Bundesrates zu gross, teilten die Veranstalter am Freitag mit. Es würden nun Alternativen geprüft, um den Kindern und Jugendlichen so rasch wie möglich wieder Perspektiven bieten zu können. Der kantonale Jugendsporttag findet jeweils an einem Wochenende im Mai an fünf Austragungsorten verteilt über den Kanton Zürich statt. Über 7'000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 6 bis 16 messen sich dabei in Leichtathletik, Geräteturnen und Spielen.

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5. März 2021: Bundesrat will Corona-Gratistests für alle

In der Schweiz sollen sich ab Mitte März alle Menschen gratis auf das Coronavirus testen lassen können. Der Bundesrat plant eine massive Ausweitung seiner Teststrategie. Er will dafür über eine Milliarde Franken lockermachen.

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5. März 2021: BAG registriert 133'896 neue Impfungen in der letzten Woche

Bis und mit Mittwoch sind in der Schweiz innert Wochenfrist 133'896 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag auf seiner Website veröffentlichte. Pro Tag wurden damit durchschnittlich 19'128 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor sank die Impfkadenz um 3 Prozent. Insgesamt wurden bis Mittwoch 884'905 Impfungen durchgeführt. Bislang sind 300'568 Personen vollständig geimpft, das heisst 3,5 Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten. Bei 283'769 Personen wurden bislang nur die Erstimpfung durchgeführt.  Bereits an die Kantone ausgeliefert, aber noch nicht eingesetzt, sind momentan 305'395 Impfdosen. Zudem sind noch 117'100 Impfdosen beim Bund gelagert.

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5. März 2021: BAG meldet 1'222 neue Coronavirus-Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 1'222 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 31'726 Tests wurden gemacht, was einer Positivitätsrate von 3,9 Prozent entspricht. Gleichzeitig registrierte das BAG 12 neue Todesfälle und 61 Spitaleinweisungen.

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5. März 2021: Schaffhausen impft neu auch Allergiker gegen Corona

Das Team des Kantonalen Impfzentrums (KIZ) impft am Kantonsspital Schaffhausen neuerdings auch Personen gegen Covid-19, die an schweren Allergien leiden. Entsprechende Personen können sich ab sofort anmelden.

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5. März 2021: Zwei Prozent der Zürcher KMU werden wegen Corona aufgeben

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Kanton Zürich erzielten im Jahre 2020 wegen der Corona-Krise teils deutlich tiefere Umsätze. Zwei Prozent von ihnen gehen davon aus, dass sie den Betrieb einstellen müssen.

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5. März 2021: 23 Neuinfektionen im Kanton Thurgau

Der Kanton Thurgau meldet für die vergangenen 24 Stunden 23 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind fünf weniger als am vergangenen Freitag. Todesfälle gab es seit Donnerstag keine.

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5. März 2021: Trotz Sportferien: Seilbahnen ächzen weiterhin unter Corona

Auch im Februar leiden die Schweizer Seilbahnen unter der Corona-Pandemie. Trotz der Sportferien gingen im Vergleich zum Vorjahr die Ersteintritte um einen Fünftel und der Umsatz um einen Viertel zurück. Die Seilbahnen gehen nicht davon aus, dass sich die Situation bis zum Saisonende verbessert.

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5. März 2021: Zwölf neue Fälle in Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet für die letzten 24 Stunden zwölf Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Letzte Woche waren es noch deren neun. Todesfälle sind keine hinzugekommen.

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5. März 2021: 59 Neuansteckungen innert 24 Stunden im Kanton St.Gallen

Im Kanton St.Gallen haben sich innert eines Tages 59 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Dies teilt der Kanton auf seiner Website mit. Im Vergleich zur Vorwoche ist die ein Anstieg von 13 Fällen. Weitere Todesfälle wurden keine gemeldet.

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5. März 2021: Zürich rechnet mit falschen Impfverteilschlüssel

Am Dienstag nutze die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli den Besuch von Bundesrat Alain Berset, um Kritik an der Impfstoffverteilung zu üben. Zürich würde zu wenig Impfdosen erhalten. Dieser Vorwurf ist allerdings haltlos, wie ein Blick auf den Verteilschlüssel zeigt.

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5. März 2021: Corona-Krise könnte zu zahlreichen Studienabbrüchen führen

Auch Studierenden setzt die Corona-Krise zu. Da viele Studentenjobs in der Pandemie wegfallen, kommen viele in finanzielle Not. Es drohen zahlreiche Studienabbrüche.

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5. März 2021: Schweiz wartet auf einen Viertel der Impfdosen Erst drei Viertel der eingeplanten Impfdosen sind bislang in der Schweiz eingetroffen. Dies wirft die Impfpläne der Kantone über den Haufen und könnte zu längeren Verzögerungen führen.

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5. März 2021: Schweiz gedenkt der über 9'000 Corona-Todesopfern

Mit einer Gedenkminute und Glockengeläute gedenkt die Schweiz am Freitagmittag der über 9'300 Menschen, die in der Corona-Pandemie gestorben sind. Vor genau einem Jahr ist in der Schweiz der erste Todesfall wegen des Coronavirus bekannt geworden.

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4. März 2021: Jedes fünfte Restaurant hat Betrieb eingestellt

Fast jeder fünfte Betrieb (18,4 Prozent) im Gastgewerbe hat seine Tätigkeit laut einer Umfrage von Gastrosuisse unbefristet eingestellt. Nur ein Drittel der Befragten kann demnach die Corona-Krise ohne finanzielle Entschädigung überstehen.

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4. März 2021: Sportklubs sollen einfacher an À-fonds-perdu-Beiträge kommen

Der Ständerat will es professionellen oder halbprofessionellen Sportklubs erleichtern, an À-fonds-perdu-Beiträge zu kommen. Er hat am Donnerstag einen entsprechenden Antrag einer Kommissionsminderheit zugestimmt. Das Covid-Gesetz soll entsprechend angepasst werden.

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4. März 2021: GDK unterstützt schrittweise Öffnungsstrategie des Bundesrats

Die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) unterstützt weiterhin die Strategie einer schrittweisen, kontrollierten Öffnung des Bundesrats. Das sagte GDK-Präsident Lukas Engelberger am Donnerstag nach einem Treffen mit Bundesrat Alain Berset.

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4. März 2021: Zürcher Kulturschaffende erhalten 9'000 Franken für drei Monate

Zürcher Kulturschaffende sollen für die Monate November 2020 bis Januar 2021 eine pauschale Corona-Ausfallentschädigung erhalten: Maximal 3'840 Franken pro Monat können sie beim Kanton beantragen. Davon werden allerdings andere Einkünfte abgezogen.

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4. März 2021: Zürich: 151 «Büezer»-Beizen innert 24 Stunden

In Zürich haben bis Donnerstagmittag um 12 Uhr insgesamt 151 Gastrobetriebe eine Bewilligung erhalten, über Mittag für Berufstätige im Ausseneinsatz zu öffnen. Solche «Büezer»-Beizen wurden vom Bundesamt für Gesundheit letzte Woche erlaubt.

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4. März 2021: Ständerat will kantonale Lockerungen der Massnahmen ermöglichen

Der Ständerat will regionalen Entwicklungen der epidemiologischen Lage vermehrt Rechnung tragen. Der Bundesrat soll «vorbildlichen» Kantonen Erleichterungen der Corona-Massnahmen gewähren. Die kleine Kammer nahm einen entsprechenden Einzelantrag an.

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4. März 2021: Zürcher Frauenstreik bleibt wegen Corona verboten

In verschiedenen Kreisen wurde zu Demonstrationen zum internationalen Frauentag aufgerufen. Die Stadtpolizei Zürich appelliert daher an die Bevölkerung. Teilnehmende an einer solchen Veranstaltung können angezeigt werden.

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4. März 2021: Ständerat gegen maximal zwölf Verkaufssonntage für Läden

Die Kantone sollen in diesem und im nächsten Jahr nicht bis zu zwölf Sonntagsverkäufe durchführen dürfen. Der Ständerat hat diese Massnahme im Rahmen der Beratungen zu den Änderungen im Covid-Gesetz abgelehnt.

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4. März 2021: Kanton Zürich meldet 231 neue Fälle

Am Donnerstag meldet der Kanton Zürich 231 neue Corona-Fälle. Eine Person wurde hospitalisiert, gestorben ist niemand.

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4. März 2021: 33 neue Fälle im Kanton Thurgau

Der Kanton Thurgau meldet am Donnerstag 33 neue Fälle. 16 Personen mussten ins Spital eingeliefert werden. Gestorben in den letzten 24 Stunden ist niemand.

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4. März 2021: BAG meldet 1'223 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 1'223 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 9 neue Todesfälle und 48 Spitaleinweisungen.

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4. März 2021: Innert einer Woche 3,6 Prozent mehr Ansteckungen mit Coronavirus

Die Ansteckungen mit dem Coronavirus haben in der Woche vom 22. bis 28. Februar leicht um 3,6 Prozent zugenommen. In der 8. Kalenderwoche 2021 registrierte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 7’235 Fälle nach 6’984 in der Vorwoche. 210 Personen mussten in der vierten Februarwoche wegen einer laborbestätigten Covid-19-Erkrankung ins Spital, nach 209 zum selben Zeitpunkt in der Woche zuvor. Dies bedeutet eine Stagnation der Anzahl Hospitalisationen, wobei laut BAG noch Nachmeldungen zu erwarten sind. Auf Intensivstationen lagen durchschnittlich 187 Patienten mit Covid-19. Das ist eine Abnahme gegenüber der Vorwoche. Die Intensivstationen waren zu zwei Dritteln ausgelastet. In der achten Kalenderwoche wurden dem BAG 48 Todesfälle im Zusammenhang mit einer laborbestätigten Coronavirus-Infektion gemeldet. In der Vorwoche waren es zum selben Zeitpunkt 68 gewesen. Damit sei die Zahl trotz noch zu erwartender Nachmeldungen wahrscheinlich gesunken, schreibt das BAG. Die Todesfälle nehmen somit seit dem Höchststand in Woche 51 stetig ab. Die Rate der Todesfälle lag in der 8. Woche des Jahres zwischen 0 und 2,6 Todesfällen pro 100'000 Einwohner und Kanton. Zwischen dem 22. und 28. Februar wurden 168'359 Tests auf das Verursachervirus von Covid-19 durchgeführt, das sind 4,9 Prozent weniger im Vergleich zur Vorwoche. Der Anteil der positiven Tests stieg dabei geringfügig von 4,4 in der Vorwoche auf 4,8 Prozent.

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4. März 2021: Kanton St.Gallen meldet 59 Neuinfektionen

Der Kanton St.Gallen meldet am Donnerstag 59 Corona-Neuinfektionen für die letzten 24 Stunden. Eine weitere Person ist an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit steigt die Zahl der Corona-Todesopfer im Kanton St.Gallen auf insgesamt 681 Personen.

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4. März 2021: Zehn neue Corona-Infektionen im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Donnerstag auf seiner Webseite zehn neue Corona-Infektionen. Eine weitere Person ist in Schaffhausen an den Folgen der Krankheit gestorben.

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4. März 2021: Erwerbslosigkeit traf junge Frauen im Corona-Jahr am heftigsten

Frauen unter 40 sind im ersten Corona-Jahr am stärksten von Erwerbslosigkeit betroffen gewesen. Während Männer in allen Altersgruppen gleich häufig ihre Arbeit verloren, war das bei Frauen zwischen 40 und 54 Jahren nur selten der Fall, bei den noch älteren gar nie. Die jungen Frauen im Alter von 15 bis 24 Jahren hatten den höchsten Zuwachs zwischen 2019 und 2020; ihre Erwerbslosenquote stieg von 7,2 im Jahr 2019 auf 8 Prozent im Jahr 2020, wie die aktualisierten Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) vom Donnerstag zeigen. Hingegen hat sich die Quote bei den 40- bis 54-jährigen und bei den 55- bis 64-jährigen Frauen im Vergleich zu 2019 weniger verändert. Bei Letzteren ist die Erwerbslosenquote sogar leicht zurückgegangen.

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4. März 2021: Chaos bei Impfdaten des Bundes

In der Impfstatistik des Bundes haben sich offenbar falsche Daten eingeschlichen. So wurden nach Informationen des «Blicks» in mehreren Kanton Senioren als Kinder erfasst. Deswegen seien in der Impfstatistik bereits bis zu einem Dutzend geimpfte Kinder aufgeführt, obwohl Kinder in der Schweiz bisher nicht gegen das Coronavirus geimpft werden. Denn bisher ist in der Schweiz kein geeigneter Impfstoff zugelassen. Es ist nicht die erste Panne in einer Corona-Statistik beim Bund. Auch bei den Todeszahlen gab es immer wieder falsche Altersangaben.

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4. März 2021: Frühjahrssession: Einer von 617 Tests fiel positiv aus

Während der Frühjahrssession waren insgesamt 250 Tests von Ratsmitglidern sowie von 367 weiteren Sessionsteilnehmenden durchgeführt worden. Dabei fiel ein Testresultat positiv aus. Im Ständerat wurde am Donnerstagmorgen bekannt, dass es sich beim positiv getesteten Ratsmitglied um Ständerat Josef Dittli (FDP/UR) handelt. Er habe sich umgehend in Isolation begeben und sei nach Hause gefahren. Um an der Frühlingssession Ansteckungen mit dem Coronavirus zu verhindern, hatten die Parlamentsmitglieder ein Speicheltest-Kit nach Hause geschickt bekommen. Die Parlamentarierinnen und Parlamentarier waren in einem Schreiben aufgefordert worden, zum Sessionsbeginn vom vergangenen Montagmorgen selber eine Speichelprobe zu entnehmen und diese bei der Ankunft im Parlamentsgebäude abzugeben. Zudem gab es die Möglichkeit, sich vor Ort testen zu lassen. Am Mittwoch wurden die freiwilligen Tests wiederholt. Auch in den kommenden zwei Sessionswochen haben die Ratsmitglieder montags und mittwochs die Möglichkeit, sich testen zu lassen. Die Tests stehen auch anderen Personen im Bundeshaus zur Verfügung, wie etwa den Mitarbeitenden der Parlamentsdienste, dem Sicherheits- und Reinigungspersonal sowie den Mitarbeitenden der Fraktionen. Die Kosten für die Tests - gemäss Brief rund 100 Franken pro Test - werden vom Bund übernommen.

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4. März 2021: Swiss fliegt 2020 massiven Verlust ein

Wegen der Corona-Pandemie ist die Swiss vergangenes Jahr zum ersten Mal seit 15 Jahren tief in die roten Zahlen gestürzt. Operativ resultierte bei der Lufthansa-Tochter ein Verlust von 654 Millionen Franken. Der Umsatz ging um 65,2 Prozent auf 1,85 Milliarden Franken zurück.

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4. März 2021: Ständerat diskutiert Corona-Politik des Bundes

Der Ständerat berät am Donnerstagmorgen das überarbeitete Covid-19-Gesetz. Dabei wird auch die Corona-Politik des Bundesrats der vergangenen Wochen ein Thema sein. Die vorberatende Kommission will der Regierung aber keine Macht entziehen.

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4. März 2021: Schweizer Bevölkerung unterstützt Bundesrat bei Corona-Massnahmen Laut Politgeograf Michael Hermann steht die Schweizer Bevölkerung hinter den Corona-Massnahmen des Bundesrates. Die Bevölkerung in der Schweiz hätten im Herbst gemerkt, was bei ungenügendem Schutz passieren kann.

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4. März 2021: Helvetic-Piloten reichen Klage gegen Corona-bedingte Entlassung ein

Zehn Piloten der Fluggesellschaft Helvetic wurden im letzten Frühling entlassen, weil die Flugzeuge Corona-bedingt am Boden bleiben mussten. Kurz darauf stellte die Fluggesellschaft jedoch beim Bund den Antrag auf Kurzarbeit gestellt. Nun ziehen ehemalige Piloten der Fluggesellschaft vor Gericht. Sie haben Klage gegen die aus ihrer Sicht unrechtmässige Entlassung in der Corona-Krise eingereicht, berichten die Zeitungen von «CH Media». Das Gericht soll nun klären, ob die Kündigungen gerechtfertigt waren.

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3. März 2021: Anhaltende Lieferprobleme: Im Kanton St.Gallen fehlen Impfstoffe

Der Kanton St.Gallen wird auch in den kommenden Wochen nur kleine Impfstoff-Kontingente erhalten. Angekündigte Lieferungen von Moderna-Dosen verzögern sich weiter. Deshalb sollen nun vor allem Zweitimpfungen sichergestellt werden.

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3. März 2021: Kanton Zürich meldet 138 neue Fälle

Der Kanton Zürich meldet am Mittwoch 138 neue Corona-Fälle. Gestorben ist in den letzten 24 Stunden niemand. Allerdings wurden drei Personen hospitalisiert.

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3. März 2021: Zürcher Stadtrat verteilt Corona-Bonus an Gesundheitspersonal

Der Zürcher Stadtrat hat für Mitarbeitende, die während der Corona-Pandemie beruflich besonders belastet waren und sind, eine Einmalzulage beschlossen. Der Gemeinderat hat im Budget 2021 dafür fünf Millionen Franken vorgesehen.

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3. März 2021: Stadtpolizei Zürich überwacht Utoquai und Stadelhofen per Video

Wegen Menschenansammlungen und Konflikten: Die Stadtpolizei Zürich will den Utoquai, den Sechseläutenplatz sowie die Umgebung des Stadelhoferplatzes mit Videokameras überwachen. Die Kameras sollen, vorerst während eines Monats, am Wochenende und nachts eingeschaltet werden.

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3. März 2021: Zwei neue Testlokalitäten am Flughafen Zürich eröffnet

Aufgrund der aktuell geltenden Reisebestimmungen und dem Bedürfnis nach mehr Testen, wird das Corona-Testangebot am Flughafen Zürich weiter ausgebaut, teilt der Flughafen mit. Das neue, auf einen hohen Durchsatz ausgelegte Testcenter bei der Ankunft 1 im Terminal 1 am Flughafen Zürich hat täglich von 5 bis 20 Uhr geöffnet. Aktuell bietet es Antigen-Schnelltests für asymptomatische Personen an. Die Tests kosten 80 Franken, nach rund 15 Minuten liegt das Testresultat vor. Testpersonen erhalten das Resultat vor Ort ausgedruckt sowie per SMS und Mail in englischer Sprache. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, jedoch erwünscht auf www.virus-test.ch um eine rasche Test-Durchführung sicherzustellen. Die Probe wird per Nasenabstrich (Nasopharyngeal) erhoben. Es ist geplant, dass im neuen Testcenter zu einem späteren Zeitpunkt auch PCR-Tests angeboten werden.

Neue Testlounge auf der Luftseite

Seit dem 25. Februar 2021 steht Reisenden und Flughafen-Partnern am Flughafen Zürich die temporär zur Test-Lokalität umgenutzte Marhaba Lounge im 3. Stock des Airside Centers für Antigen-Schnelltests zur Verfügung. In der zum «Classroom» umgebauten Lounge wird der Fokus auf einen hohen Durchsatz an Passagieren in kürzester Zeit gelegt; im Vollausbau sollen so innerhalb einer Stunde die Passagiere eines voll ausgelasteten Kurzstreckenflugzeugs unter Einhaltung sämtlicher Vorschriften der Gesundheitsbehörden für Antigen-Schnelltests getestet werden können. Ein Schnelltest kostet hier 100 Franken und die Auswertung dauert 15 Minuten. Die Testlounge ist täglich von 7:30 bis 18 Uhr geöffnet (an Tagen mit frühmorgendlichen Abflügen mit KL1952 bereits ab 5 Uhr). Eine Registrierung ist nicht notwendig, wird aber empfohlen, um Wartezeiten zu verhindern.

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3. März 2021: Besuchsregeln in Bündner Altersheimen werden für Geimpfte gelockert

Gegen das Coronavirus geimpfte Bewohnerinnen und Bewohner von Bündner Alters- und Pflegeheimen bekommen ein Stück Normalität zurück: Je nach dem Datum ihrer zweiten Impfung werden die einschränkenden Besuchsregeln für sie gelockert oder ganz aufgehoben. Der Entscheid wurde vom Bündner Gesundheitsamt gefällt, wie dieses am Mittwoch mitteilte. Ausschlaggebend sei die nachgewiesene Wirkung der kantonalen Impf- und Teststrategie gewesen. Seit Anfang Februar hat es in den Alters- und Pflegeheimen bei geimpften Personen keine nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus mehr gegeben. Bewohnerinnen und Bewohner, die bereits seit mindestens 15 Tagen eine Zweitimpfung haben, müssen innerhalb der Institution nun keine Masken mehr tragen. Ausserdem ist die Kontaktquarantäne für sie aufgehoben. Für Personen, deren Zweitimpfung weniger als 15 Tage zurückliegt, gelten gelockerte Massnahmen. Sie dürfen maximal zwei Besucher entweder in den Zimmern, in den Restaurationsbetrieben oder in speziell dafür bestimmten Räumen empfangen, müssen dabei aber weiterhin eine Schutzmaske tragen. Keine Lockerungen gibt es für Besuchende und Mitarbeitende, auch wenn deren Zweitimpfung mehr als 15 Tage zurückliegt. Sie müssen weiterhin Masken tragen.

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3. März 2021: Erneut keine neuen Fälle im Kanton Schaffhausen

Zum zweiten Mal in Folge meldet der Kanton Schaffhausen keine neuen Corona-Fälle. Allerdings sind zwei Personen innerhalb der letzten 24 Stunden verstorben.

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3. März 2021: BAG meldet 1'223 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 1'223 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Es wurden 27'335 Tests durchgeführt, was einer Positivitätsrate von 4,5 Prozent entspricht. Gleichzeitig registrierte das BAG sieben neue Todesfälle und 47 Spitaleinweisungen.

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3. März 2021: Kanton Thurgau meldet 38 neue Fälle

Der Kanton Thurgau meldet 38 neue Coronavirus-Fälle innert 24 Stunden. Verglichen mit letzter Woche sind dies leicht weniger. Letzten Mittwoch lag die Zahl der Neuinfektionen bei 42. Weitere Corona-Todesfälle hat der Kanton Thurgau nicht zu verzeichnen. 14 Thurgauer Corona-Patienten sind derzeit im Spital.

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3. März 2021: 74 Neuinfektionen im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet am Mittwoch 74 Corona-Neuinfektionen für die letzten 24 Stunden. Eine Person ist zudem an den Folgen einer Corona-Erkrankung verstorben.

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3. März 2021: Nationalrat macht Druck auf Bundesrat für raschere Öffnungsschritte

Die grosse Kammer fordert, dass die Regierung am 22. März Gastro-, Freizeit-, Kultur- und Sport-Betriebe wieder öffnen soll. Die Erklärung hat jedoch keinen bindenden Charakter für den Bundesrat. Er muss nicht danach handeln.

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3. März 2021: Jeder dritte Homeoffice-Rekrut fällt durch den Armeeeintrittstest

Anscheinend fiel jeder dritte Homeoffice-Rekrut fällt durch den Armeeeintrittstest. Diesen Test mussten die Rekruten absolvieren, als sie nach drei Wochen Homeoffice-RS tatsächlich in die Kaserne einrückten. Die Armee zeigt sich gegenüber «20 Minuten» dennoch zufrieden: Angesichts dessen, dass die RS zum ersten Mal auf Fernunterricht gesetzt habe, sei die Quote gar nicht mal so schlecht. Die Armee kämpfte zu Beginn der Homeoffice-RS mit technischen Problemen.

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3. März 2021: Privilegien für Geimpfte rücken näher

Privilegien für Corona-Geimpfte rücken aufgrund neuer Studienergebnisse in den Vordergrund. Bisher galten solche Impfprivilegien als problematisch, weil unklar war, ob Geimpfte nur selber nicht erkranken oder ob sie das Coronavirus auch nicht mehr weiter übertragen können. Dies habe sich nun geändert, sagt Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, zu Radio SRF: «Jetzt kommen Daten aus Israel und auch aus England. Diese erfreulichen Daten zeigen, dass die Impfungen auch Ansteckungen reduzieren könnten und somit einen Einfluss auf die Übertragung haben können. Damit bekommt das Thema, ob Massnahmen für Geimpfte gelockert werden sollen, eine neue Bedeutung.» Allerdings dürften die Impfprivilegien erst eingeführt werden, wenn genügend Impfstoff für alle zur Verfügung steht, sagt Berger weiter.

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3. März 2021: Corona-Demo in Weinfelden

In Weinfelden im Kanton Thurgau haben rund 80 Leute gegen die Corona-Massnahmen demonstriert. Sie forderten ein sofortiges Ende aller Corona-Massnahmen. Die meisten Demonstranten trugen keine Masken und hielten den Abstand nicht ein. Die Veranstalterin hat eine Anzeige am Hals.

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3. März 2021: Bundesrat Ueli Maurer wollte Massnahmen langsamer lockern

SVP-Bundesrat Ueli Maurer gehört innerhalb des Bundesrats punkto Lockerung der Corona-Massnahmen offenbar zu den Bremsern. Wie ein internes Dokument zeigt, welches dem «Tages-Anzeiger» vorliegt, hat das Departement von Ueli Maurer im Februar einen eigene Exit-Strategie erarbeitet. Gemäss der Zeitung sollten nach diesem Plan die Museen, Zoos und Aussenbereiche von Sportanlage erst ab dem 15. März, und nicht wie nun am 1. März, wieder öffnen dürfen. Laut dem «Tages-Anzeiger» plante Ueli Maurer auch für die Restaurantwiedereröffnung andere Schritte. Die Innenbereiche sollten erst ab dem 19. April wieder öffnen. Lediglich bei den Aussenbereiche der Gastrobetriebe wollte er ein rascheres Tempo anschlagen als Berset und die Terrassen bereits am 15. statt erst am 22. März öffnen. Dies zeichnet das Bild über eine angebliche Rollenverteilung im Bundesrat neu, welches die SVP seit Wochen suggeriert. Ueli Maurers Partei die SVP selbst fordert eine Zwangsöffnung von Restaurants, Fitnessstudios und andren Betrieben am 22. März. Darüber diskutiert heute der Nationalrat.

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2. März 2021: KSW erhöht Preis für Corona-Test

Das Kantonsspital Winterthur KSW erhöht offenbar den Preis für einen Corona-Test. Der Test muss von Personen selber bezahlt werden, welche ihn beispielsweise für Ferien im Ausland brauchen. Der Corona-Test kostet neu 135 statt 125 Franken, berichtet der «Landbote». Das KSW begründet die Preiserhöhung damit, dass das Ausstellen einer Reisebestätigung für das Spital ein Zusatzaufwand ist.

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2. März 2021: Berset betont Wichtigkeit der Wissenschaft bei Pandemie-Bekämpfung

Bundesrat Alain Berset hat bei einem Besuch am Flughafen Zürich am Dienstag angekündigt, dass der Bund die Kriterien für Massentests weiter lockern wolle. Zudem betonte er den Beitrag, den die Wissenschaft an die Pandemie-Bekämpfung leistet.

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2. März 2021: 193 Neuinfektionen im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet 193 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus in den letzten 24 Stunden. Das sind in etwa gleich viele wie vor einer Woche. Zudem meldet der Kanton vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. 

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2. März 2021: Corona-Massentest in Waadtländer Alpen wegen Sportanlass

Der Kanton Waadt führt erneut einen Coronavirus-Massentest durch. Anlass dazu ist der FIS Ski- und Snowboard-Europacup in Leysin. Vom 6. bis 12. März messen sich dort rund 250 Athletinnen in den Disziplinen Halfpipe und Slopestyle. Alle Personen, die sich zu dieser Zeit in Leysin aufhalten - Anwohner, Athleten, Arbeitnehmende oder Touristen - können ohne Termin zum Schnelltest kommen, wie der Kanton Waadt am Dienstag mitteilte. Die kostenlosen Tests richten sich an Personen ab zwölf Jahren.

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2. März 2021: Massentest an Schulen ersetzen Quarantäne für ganze Klassen

Werden an Schulen Massentests durchgeführt, muss bei einer Coronavirus-Ansteckung nicht mehr die ganze Klasse in Quarantäne. Weiter in Isolation muss der Infizierte und dessen Familie. Diese Praxisänderung bestätigte Rudolf Hauri, Zuger Kantonsarzt und Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte, am Dienstag vor den Bundeshausmedien in Bern. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat keine Einwände gegen dieses Vorgehen. Geprüft wird beim Bund derzeit, ob diese Lockerung nicht nur an Schulen, sondern zum Beispiel auch für Unternehmen eingeführt werden kann, die ihre Belegschaft regelmässig testen lasse, wie es von Seiten des BAG hiess.

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2. März 2021: 90 Prozent weisen sechs Monate nach Ansteckung noch Antikörper auf

Eine Untersuchung in der Schweiz hat gezeigt, dass 90 Prozent der Covid-19-Erkrankten sechs Monate nach der Ansteckung noch Antikörper im Blut haben. Das bedeutet, dass diese Personen sechs Monate weitgehend immun gegen das Virus sind. Die Studie stellte Milo Puhan, Direktor des Instituts für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention der Universität Zürich, am Dienstag vor den Bundeshausmedien vor. An dem Forschungsprogramm sind 14 Schweizer Hochschulen beteiligt. Bei 15 Prozent seien jedoch keine Antikörper mehr nachgewiesen worden. Im vergangenen Sommer war die Studie noch davon ausgegangen, dass eine Person nach einer Infektion mit dem Coronavirus rund drei Monate immun ist. Gestiegen ist auch die sogenannte Seroprävalenz in der Schweiz. Dieser Wert bezeichnet die Häufigkeit von Antikörpern in Blutproben. In der Waadt hätten schon 25 Prozent der Bevölkerung Antikörper gegen Covid-19, in Freiburg seien es 20 Prozent, in Bern 18 Prozent und in Basel-Stadt 13 Prozent.

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2. März 2021: BAG-Direktorin: Die Situation ist äusserst fragil

Die Corona-Pandemie sei nicht vorbei, die Situation «äusserst fragil», sagte Anne Lévy, Direktorin des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), am Dienstag in Bern vor den Medien. Dies müsse bei künftigen Entscheiden über Öffnungsschritte berücksichtigt werden. Hier die Medienkonferenz live mitverfolgen.

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2. März 2021: BAG registriert 132'243 neue Impfungen in den letzten 7 Tagen

Bis und mit Sonntag sind in der Schweiz innert Wochenfrist 132'243 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag auf seiner Website veröffentlichte. Pro Tag wurden damit durchschnittlich 18'892 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor sank die Impfkadenz um zwei Prozent. Insgesamt wurden bis Sonntag 807'799 Impfungen durchgeführt. Bislang sind 259'793 Personen vollständig geimpft, das heisst drei Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten. Bei 288'213 wurde bislang nur die Erstimpfung durchgeführt. Bereits an die Kantone ausgeliefert, aber noch nicht eingesetzt sind momentan 164'051 Impfdosen. Zudem sind noch 192'225 Impfdosen beim Bund gelagert.

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2. März 2021: BAG meldet 1'130 Neu-Infektionen

Das BAG meldet am Dienstag 1'130 neue Corona-Fälle bei 21'400 durchgeführten Tests. 16 Personen sind verstorben, 57 wurden hospitalisiert.

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2. März 2021: 33 neue Fälle im Thurgau

Der Kanton Thurgau meldet 33 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innert 24 Stunden. Das sind fünf weniger als vor einer Woche. Weitere Todesfälle gab es keine zu verzeichnen.

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2. März 2021: Neue Corona-Warnapp soll Infektionsketten nach Events unterbrechen

Die Schweizer Corona-App NotifyMe Check-in warnt Personen, die mit einem Infizierten dieselbe Veranstaltung besucht haben - selbst wenn die Sicherheitsabstände gewahrt wurden. Die Anwendung, die auf dem Protokoll namens CrowdNotifiert basiert, arbeitet dezentral, zeichnet keine persönlichen Daten auf und verwendet weder Bluetooth noch GPS.

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2. März 2021: Trotz Corona-Pandemie: Flughafen Zürich erneut bester Flughafen Europas

Trotz Schwierigkeiten durch die Corona-Pandemie erhält der Flughafen Zürich erneut die Auszeichnung als bester Flughafen Europas. Es ist bereits das fünfte Mal, das Zürich den Preis einheimst.

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2. März 2021: Ghost Festival sammelt über eine Million für Schweizer Künstler

Die Solidaritätsaktion für Schweizer Musikschaffende, das Ghost Festival, hat über 1,2 Millionen Franken eingebracht. Insgesamt wurden 34'500 Tickets für das fiktive Festival gekauft.

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2. März 2021: Auch Kanton Zürich öffnet Beizen für Arbeiter

Auch der Kanton Zürich öffnet die Restaurationsbetriebe für «Büezer». Die Betriebe können sich online beim Kanton anmelden und ab Mittwoch, 3. März 2021 öffnen.

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2. März 2021: Logistikflächen werden für Immobilienanleger immer interessanter

Allzu viel dürfte sich im laufenden Jahr am Schweizer Wohnimmobilienmarkt nicht verändern. Etwas anders gestaltet sich die Lage dagegen bei den Geschäftsflächen.

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2. März 2021: Schaffhausen meldet keine Neuansteckungen

Im Kanton Schaffhausen wurden in den vergangenen 24 Stunden keine neue Infektionen gemeldet. Auch Todesfälle wurden keine registriert.

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2. März 2021: 78 neue Fälle in St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet am Dienstag 78 neue Corona-Fälle und zwei neue Todesfälle. Am Dienstag vor einer Woche waren es noch etwas weniger Neu-Infektionen, nämlich 60.

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2. März 2021: St.Galler «Beizen für Büezer» bewirten erste Gäste

Damit im Freien arbeitende Personen am Mittag eine warme Mahlzeit einnehmen können, dürfen Restaurants im Kanton St.Gallen seit Montag als Betriebskantinen öffnen. Bis Dienstagmorgen haben sich 45 Betriebe angemeldet.

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2. März 2021: Corona lässt Gewinn von Lindt&Sprüngli einbrechen

Beim Schokoladenkonzern Lindt&Sprüngli hat die Corona-Krise 2020 den Gewinn einbrechen lassen. Ähnliche tiefe Werte wie im letzten Jahr hatte das Unternehmen letztmals 2014 ausgewiesen. Trotz allem sollen die Aktionäre auch dieses Jahr in den Genuss einer Dividende kommen.

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1. März 2021: 331 Zürcher Neuinfektionen übers Wochenende

Im Kanton Zürich haben sich übers Wochenende 331 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Dies teilt der Kanton mit. Zudem sind drei weitere Personen an den Folgen des Virus gestorben.

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1. März 2021: Erster Schritt in die Normalität: Läden, Museen und Zoos geöffnet

Ein Schritt zurück in den Alltag nach dem zweiten Schweizer Lockdown: Seit Montag sind schweizweit Läden und ein Teil der Freizeiteinrichtungen nach einer sechswöchigen, coronabedingten Schliessung wieder geöffnet. Die Freude bei Kunden, Detailhandel und Museumsbetreibern ist gross.

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1. März 2021: Erste Restaurants im Kanton St.Gallen öffnen für Arbeiter

Seit Montag erlaubt der Kanton St.Gallen Restaurants, über Mittag als Kantinen für Arbeiter zu öffnen. Der Kanton setzte den Entscheid des Bundes schnell um: Bereits am ersten Tag empfingen einzelne Beizen im Kanton Berufstätige im Ausseneinsatz.

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1. März 2021: Corona-Tief und Ausflugs-Hoch in Thurgauer Verkehrsstatistik

Die Corona-Massnahmen haben sich auch in der Verkehrsstatistik des Kantons Thurgau von 2020 niedergeschlagen: Während im März und April der Strassenverkehr stark zurückging, gab es von Juli bis September mehr Betrieb an den Ausflugszielen am Bodensee.

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1. März 2021: Pünktlichkeit: Post erfüllte 2020 trotz Paketflut Vorgaben

Die Post hat im Pandemie-Jahr 2020 Briefe und Pakete trotz Paketflut pünktlich zugestellt. Allerdings galten wegen der besonderen Lage andere Messmethoden.

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1. März 2021: Vereinzelt stehen Menschen in Zürich Schlange

In der Stadt Zürich durften am Montag alle Läden zum ersten Mal seit sechs Wochen wieder öffnen. Der grosse Ansturm ist bis am Mittag aber ausgeblieben. Vereinzelt bildeten sich Schlangen vor Geschäften, etwa vor Kleiderläden oder Bijouterien an der Bahnhofstrasse, wie ein Augenschein eines Keystone-SDA-Reporters vor Ort ergab. Ansonsten zeigte sich die Bahnhofstrasse, wie es an einem Montagmorgen erwartet werden kann: mit relativ wenigen Menschen unterwegs. Auch im Niederdorf und der Langstrasse waren die Geschäfte mit Waren des nicht-täglichen Bedarfs zwar offen, von Kundschaft wurden sie aber nicht überrannt. Am Limmatplatz waren einige Geschäfte gar überhaupt nicht geöffnet. Die Stadtpolizei Zürich bestätigte auf Anfrage, dass es für sie kein aussergewöhnlicher Montagvormittag gewesen sei. Sie habe bis zum Mittag nicht in Zusammenhang mit den Ladenöffnungen ausrücken müssen.

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1. März 2021: 2'560 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 72 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 2'560 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 62'822 Tests wurden gemacht, was einer Positivitätsrate von 4,1 Prozent entspricht. Gleichzeitig registrierte das BAG 16 neue Todesfälle und 83 Spitaleinweisungen.

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1. März 2021: Kanton Thurgau verzeichnet 73 neue Coronavirus-Fälle

Der Kanton Thurgau meldet am Montag 73 Neuinfektionen seit Freitag. Zudem ist eine Person an den Folgen des Virus gestorben.

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1. März 2021: Schaffhausen meldet 14 Neuinfektionen

Im Kanton Schaffhausen haben sich übers Wochenende 14 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Dies schreibt der Kanton auf seiner Website. Todesfälle gab es keine zu verzeichnen.

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1. März 2021: Urnenabstimmungen statt Gemeindeversammlungen weiterhin möglich

Das Gesetz, welches den Zürcher Gemeinden unter bestimmten Umständen erlaubt, wichtige Geschäfte statt an einer Gemeindeversammlung ausnahmsweise an der Urne zu behandeln, wird voraussichtlich verlängert. Die SVP wehrte sich am Montag vergeblich dagegen im Kantonsrat.

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1. März 2021: Baden-Württembergs Innenminister für Tests an Grenzen zur Schweiz 

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) schlägt Massentests an den Grenzen zu Frankreich und der Schweiz vor. Er will damit mögliche Kontrollen an den Grenzen vermeiden.

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1. März 2021: Image der Schweiz im Ausland leidet wegen Coronavirus

Das Bild der Schweiz im Ausland hat während der Coronavirus-Krise gelitten. Dies sagte Nicolas Bideau, der Direktor von Präsenz Schweiz, einer Abteilung des Aussendepartements EDA zur Förderung des guten Images der Schweiz im Ausland, gegenüber von «Le Nouvelliste» vom Montag.

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1. März 2021: Kanton St.Gallen meldet 98 neue Fälle

Die Corona-Zahlen im Kanton St.Gallen steigen wieder leicht. Über das Wochenende wurden 98 neue Fälle gemeldet, wie die neusten Zahlen des Kantons zeigen. Vor einer Woche waren es neun Fälle weniger. Innerhalb der letzten 72 Stunden sind zudem zwei Personen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

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1. März 2020: Zweite Corona-Welle lastet im Januar auf Detailhandel

Die Schweizer Detailhändler haben im Januar wegen der zweiten Corona-Welle weniger verkauft. Entsprechend den behördlichen Verordnungen entwickelten sich die einzelnen Branchen aber sehr unterschiedlich: Nahrungsmittelverkäufe und der Internethandel boomten, der Nichtnahrungsmittel-Sektor brach ein. Insgesamt sind die Detailhandelsumsätze in der Schweiz im Januar 2021 - bereinigt um Verkaufs- und Feiertagseffekte - zum entsprechenden Vorjahresmonat um 0,9 Prozent gesunken, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag aufgrund provisorischer Zahlen mitteilte. Preisbereinigt, also real, war das Minus mit 0,5 Prozent etwas geringer. Zum Vormonat sehen die Zahlen allerdings deutlich schlechter aus. So sanken die Umsätze saisonbereinigt zum Dezember 2020 um nominal 4,9 Prozent, und real fielen sie gar um 5,3 Prozent zurück.

Sehr unterschiedliche Branchenentwicklung

Nicht alle Branchen waren vom Rückgang allerdings gleich stark betroffen. So verbuchte der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren im Vorjahresvergleich eine nominale Zunahme des Umsatzes von 13,7 Prozent, während der Nicht-Nahrungsmittelsektor ein Minus von 10,4 Prozent registrierte. Dabei waren insbesondere die Branchen «sonstige Güter (Bekleidung, Apotheken, Uhren und Schmuck)» (-19,2 Prozent), «Verlagsprodukte, Sportausrüstungen und Spielwaren» (-14,6 Prozent) sowie die Branche «sonstige Haushaltsgeräte, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf» (-7,2 Prozent) von den behördlich verordneten Massnahmen tangiert. Positive Umsatzzahlen konnten hingegen die Branchen «Geräte der Informations- und Kommunikationstechnik» (+32,3 Prozent) sowie «Marktstände, Versand und Internethandel» (+21,8 Prozent) ausweisen

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1. März 2021: Erste moderate Lockerungen der Corona-Massnahmen treten in Kraft

Heute treten die ersten Lockerungen der Corona-Massnahmen in Kraft. Die Läden dürfen wieder öffnen, Treffen in grösseren Gruppen sind erlaubt und gewisse sportliche Aktivitäten und Museumsbesuche wieder möglich. Mehr Erleichterungen gibt es für Jugendliche.

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Die Geschehnisse vom 1. bis 28 Februar gibt es hier zum Nachlesen.

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B. Kerzenmacher
am 01.04.2021 um 09:42
Währen einer Pandemie zu reisen ist so ziemlich das asozialste, das man tun kann. Hundertausende Menschen sterben und diese Leute treiben das voran und denken nur an sich.
annonym
am 30.03.2021 um 09:23
Coronaausbruch in altersheim trotz Impfung wers noch glaubt der wird eben mal selig es ist nur noch immer panikmacherei bevor es lockerungen geben soll es ist der plan mehr nicht mehr
Hofer Ernst
am 26.03.2021 um 07:13
Bleiben Sie zu Hause
annonym
am 23.03.2021 um 15:42
Ja es sind über 400 mehr als noch am letzten Dienstag aber sieht auch mal jemand dass es über 6000 Tests mehr sind als letzten dienstag man sollte jetzt wirklich beginnen mit dieser pandemie zu leben weil die massnahmen nützen gar nichts auch masken nützen nichts
annonym
am 23.03.2021 um 12:49
Jetzt kann man langsam aufhören mit diesen verdammten Meldungen von wegen Verdoppelung der fAllianzen dann öffnet die Wirtschaft und lasst uns wenigstens leben dann ist das Theater auch nachvollziehbar man kann doch nicht restaurants und alles schliessen und den Leuten das Leben nicht gönnen und dabei erreicht man gar nichts davon
Streuli Markus
am 14.03.2021 um 14:04
Ich würde es jetzt auch für gut finden das man einen Krisenstab machen würde damit man das überwachen kann das einfach die Impfungen für Corona Virus überall sobald als möglich Anfängt bis jetzt war in Winterthur noch nichts zu Spüren.
Peter Burgherr
am 06.03.2021 um 20:50
Was wir egendlich nur idioten in der Schweiz sind. Nur der staat befiehlt immer mehr . Nur immer an kaelte mittag pause machen.