Pull down to refresh...
zurück

Coronavirus-Ticker: Die Geschehnisse bis zum 30. September 2021

In diesem Ticker informieren wir laufend über die neusten Entwicklungen in der Schweiz.

28.09.2021 / 18:55 / von: sda/jmi/mma/jis/sap/nzu/lju
Seite drucken Kommentare
5
(Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Bleiben Corona-Tests für unter 20-Jährige weiterhin gratis? (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

(Symbolbild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

Das BAG meldet 1'140 neue Coronavirus-Ansteckungen. (Symbolbild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

 (Symbolbild: KEYSTONE/ALESSANDRO CRINARI)

Das Bezirksgericht Zürich hat am Mittwoch einen 24-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von 9 Monaten bedingt verurteilt. Er hatte beim Antrag für einen Corona-Kredit falsche Angaben gemacht. (Symbolbild: KEYSTONE/ALESSANDRO CRINARI)

(Symbolbild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Die SVP setzt sich dafür ein, dass die Corona-Tests weiterhin gratis bleiben. (Symbolbild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Kantone bereiten sich auf eine allfällige 3. Corona-Impfung vor. Diese ist in der Schweiz derzeit noch nicht zugelassen. (Symbolbild: KEYSTONE/APA/APA/EXPA/JFK)

Kantone bereiten sich auf eine allfällige 3. Corona-Impfung vor. Diese ist in der Schweiz derzeit noch nicht zugelassen. (Symbolbild: KEYSTONE/APA/APA/EXPA/JFK)

Die Nachfrage nach Test und dem dazugehörigen Zertifikat steigt markant an. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Die Nachfrage nach Test und dem dazugehörigen Zertifikat steigt markant an. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

(Bild:KEYSTONE/Marcel Bieri)

Der Bund soll die Testkosten für Personen, die erst einmal geimpft sind, bis Ende November übernehmen. (Bild:KEYSTONE/Marcel Bieri)

Die Berner Polizei hat mehrere Personen abgeführt (Symbolbild: Keystone / Gian Ehrenzeller)

Die Berner Polizei hat mehrere Personen abgeführt (Symbolbild: Keystone / Gian Ehrenzeller)

Weil sie ungenügend schützt, ruft der Importeur Yoobopo die Atemschutzmaske N95/FFP2 der Marke «myfixmask» zurück. (Bild: WBF)

Weil sie ungenügend schützt, ruft der Importeur Yoobopo die Atemschutzmaske N95/FFP2 der Marke «myfixmask» zurück. (Bild: WBF)

(Symbolbild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Der Frauenfelder SVP-Kantonsrat Hermann Lei, der als Impfgegner bekannt ist, plant eine kantonale Volksinitiative gegen die Maskenpflicht an Schulen. (Symbolbild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Der Impfstoff von Johnson & Johnson setzt auf die Vektor-Technologie. Laut einer Umfrage könnte dieser Impfstoff gegen das Coronavirus die Impfquote steigern. (Symbolbild: KEYSTONE/APA/APA/EXPA/JFK)

Der Impfstoff von Johnson & Johnson setzt auf die Vektor-Technologie. Laut einer Umfrage könnte dieser Impfstoff gegen das Coronavirus die Impfquote steigern. (Symbolbild: KEYSTONE/APA/APA/EXPA/JFK)

Der Bundesrat dürfte seine Entscheidung vertagen. (Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

Der Bundesrat dürfte seine Entscheidung vertagen. (Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

Der Bundesrat überdenkt womöglich seine Entscheidung, Corona-Tests ab dem 1. Oktober kostenpflichtig zu machen. (Symbolbild: KEYSTONE/MARIJAN MURAT)

Der Bundesrat überdenkt womöglich seine Entscheidung, Corona-Tests ab dem 1. Oktober kostenpflichtig zu machen. (Symbolbild: KEYSTONE/MARIJAN MURAT)

Die Studierenden der Uni Zürich wehren sich gegen die Aufhebung der Sitzplatzbeschränkung. (Symbolbild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Die Studierenden der Uni Zürich wehren sich gegen die Aufhebung der Sitzplatzbeschränkung. (Symbolbild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Die Luzerner Polizei erstattet Anzeige gegen die Organisatoren der unbewilligten Demo vom Samstag in Luzern. (Archivbild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Die Luzerner Polizei erstattet Anzeige gegen die Organisatoren der unbewilligten Demo vom Samstag in Luzern. (Archivbild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Die Schweizer Spitäler leiden finanziell unter der Pandemie. (Symbolbild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Die Schweizer Spitäler leiden finanziell unter der Pandemie. (Symbolbild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

20 Prozent mehr der Corona-Kranken müssen beatmet werden. (Archivbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

20 Prozent mehr der Corona-Kranken müssen beatmet werden. (Archivbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Lukas Engelberger, Präsident Gesundheitsdirektorenkonferenz und die Bundesräte Guy Parmelin und Alain Berset informieren über die Ausweitung der Zertifikatspflicht in Innenräumen. (Bild: KEYSTONE/Marcel Bieri)

Lukas Engelberger, Präsident Gesundheitsdirektorenkonferenz und die Bundesräte Guy Parmelin und Alain Berset informieren über die Ausweitung der Zertifikatspflicht in Innenräumen. (Bild: KEYSTONE/Marcel Bieri)

Der Infektiologe Christian Garzoni hält eine Empfehlung für eine Booster-Impfung für sinnvoll. (Symbolbild: pixabay.com/spencerbadvis1)

Der Infektiologe Christian Garzoni hält eine Empfehlung für eine Booster-Impfung für sinnvoll. (Symbolbild: pixabay.com/spencerbadvis1)

Kein Publikum, keine Veranstaltungen: Im Hallenstadion war coronabedingt wenig los - die Stadt Zürich kommt der Betreiberin nun finanziell etwas entgegen. (Archivbild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Kein Publikum, keine Veranstaltungen: Im Hallenstadion war coronabedingt wenig los - die Stadt Zürich kommt der Betreiberin nun finanziell etwas entgegen. (Archivbild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

5
Schreiben Sie einen Kommentar

In unserem Coronavirus-Guide erfährst du, wie du dich vor einer Ansteckung schützen kannst und was du tun musst, wenn du Symptome bei dir bemerkst.

+++

Aktuelle Corona-Zahlen im Überblick:

30. September, Schweiz: 1'140 Fälle, 10 Todesfälle, 33 Spitaleinweisungen 

30. September, Zürich: 277 Fälle, 0 Todesfälle

30. September, St.Gallen: 102 Fälle, 0 Todesfälle

28. September, Thurgau: 458 Fälle, 7 Todesfälle innerhalb einer Woche*

30. September, Schaffhausen: 6 Fälle, 0 Todesfälle

*Der Kanton Thurgau meldet seine Corona-Zahlen neu nur noch jeden Dienstag.

Vom 20. September bis 26. September sind in der Schweiz 9'955'650 Impfdosen an die Kantone und Liechtenstein ausgeliefert worden. Damit wurden 10'377'115 Dosen verabreicht. 54,94% Personen sind bereits vollständig geimpft. Bislang wurden 6'194'032 Zertifikate für vollständig Geimpfte ausgestellt. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag auf seiner Website veröffentlichte.

Stand der Impfungen in der Schweiz (Auf die Karte klicken):

(Die Karte wird jeden Dienstag und Freitag automatisch aktualisiert.)

+++

30. September 2021: Schaffhauser Beizer schlagen Alarm

Besonders ländliche Beizen sorgen sich im Kanton Schaffhausen seit der Zertifikatspflicht wegen der leerbleibenden Tische. Und mit den sinkenden Temperaturen bleiben auch die Terrassen vermehrt leer.

+++

30. September 2021: Bleiben Corona-Tests für unter 20-Jährige weiterhin gratis?

Ungeimpfte sollen ab dem 11. Oktober selber in die Tasche greifen, wenn sie sich testen lassen wollen. Wie «Blick.ch» am Donnerstag berichtet, soll Alain Berset aber beantragen, dass Corona-Tests für unter 20-Jährige weiterhin gratis bleiben. Damit würden besonders die Personen entlastet, die noch über kein grosses Salär verfügen.

Für Personen, die nur einmal geimpft sind, bleiben die Tests bis Ende November kostenlos.

+++

30. September 2021: Der Kanton Zürich meldet 277 neue Ansteckungen

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet der Kanton Zürich am Donnerstag 277 neue Fälle. Todesfälle und Hospitalisierungen gab es innert der letzten 24 Stunden keine. 

+++

30. September 2021: Appenzell Ausserrhoden erweitert Corona-Testangebot für symptomfreie Personen

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden erweitert das Corona-Testangebot für symptomfreie Personen. In Heiden wird am Montag ein neues Testzentrum eröffnet. Bestehende Angebote in Herisau und Teufen werden verstärkt und ausgeweitet.

+++

30. September 2021: Hotelleriesuisse sagt Ja zum Covid-19-Gesetz

Hotelleriesuisse sagt Ja zum Covid-19-Gesetz, über das am 28. November abgestimmt wird. Eine Ablehnung würde das Aus für das Covid-Zertifikat bedeuten, und dies gelte es zu verhindern, begründet der Unternehmerverband der Schweizer Beherbergungsbranche seinen Entscheid.

Das Covid-Zertifikat gewährleiste die Reisefreiheit und sei ein wichtiges Instrument für die Normalisierungsphase, schreibt Hotelleriesuisse in einer Mitteilung vom Donnerstag. Deshalb spreche sich Hotelleriesuisse für das Covid-Gesetz und dessen Änderungen vom 19. März 2021 aus.

Der Verband betont, er habe die Einführung des Covid-Zertifikats von Beginn weg befürwortet, da ein solcher Nachweis für geimpfte, genesene und getestete Personen im Frühjahr den Weg frei gemacht habe zu einer weitgehenden Wiederherstellung der Reisefreiheit und zu einem Abbau der Schutzmassnahmen.

+++

30. September 2021: Corona-Impfung in der Schule für Bündner Jugendliche

Das Gesundheitsamt des Kantons Graubünden plant eine Impfkampagne in Schulhäusern. Bereits Anfangs nächste Woche fährt ein mobiles Impfteam zur Stadtschule in Chur und bietet dort freiwillige Corona-Impfungen für Kinder ab zwölf Jahren an.

Die Schulkinder brauchen dafür keine Einverständniserklärung der Eltern. Ein Kinderarzt vor Ort schätzt die Urteilsfähigkeit der Jugendlichen ein. Eine mündliche Zu- oder Absage der Schülerinnen und Schüler reicht.

«Wir setzen uns dennoch dafür ein, dass das Thema in den Familien diskutiert wird und die Schulkinder eine Absichtserklärung der Eltern mitbringen», sagte Daniel Camenisch von der Kommunikationsstelle Coronavirus Graubünden auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Künftig können die Schulen selber einen Antrag für das mobile Impfteam beim Kanton stellen. Gespritzt werden die beiden mRNA-Impfstoffe von Pfizer und Moderna. Beide sind für Kinder ab 12 Jahren zugelassen.

Auch im Kanton Baselland können sich Kinder ab 12 Jahren künftig in den Schulen gegen Covid-19 impfen lassen. Anders als im Kanton Graubünden brauchen unter 16-Jährige aber eine Einverständniserklärung der Eltern.

+++

30. September 2021: Der Kanton Schaffhausen meldet sechs neue Fälle

Auf seiner Website vermeldet der Kanton Schaffhausen am Donnerstag sechs neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Aktuell sind zwei Personen im Zusammenhang mit dem Virus hospitalisiert.

+++

30. September 2021: BAG meldet 1'140 neue Ansteckungen 

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 1'140 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem registrierte das BAG 10 neue Todesfälle und 33 Spitaleintritte.

+++

30. September 2021: 102 neue Fälle im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzten 24 Stunden 102 neu bestätigte Corona-Fälle.Das sind rund 35 Ansteckungen als heute vor einer Woche. Seit gestern ist niemand an Corona verstorben. Derzeit werden 47 Corona-Patienten im Spital behandelt.

+++

30. September 2021: Massenveranstaltungen geben dem Zürcher Contact Tracing kaum Arbeit

Grossveranstaltungen mit Covid-Zertifikat haben dem Zürcher Contact Tracing kaum Arbeit beschert. Entgegen den Warnungen von Experten ist kein Gross-Anlass zu einem Superspreader Event mutiert, berichtet der Tages-Anzeiger. So habe es weder an Fussballspielen, den Winterthurer Musikfestwochen oder der Opernhaus-Eröffnung keine überdurchschnittlichen Ansteckungen gegeben. Experten haben davor gewarnt, dass trotz Zertifikats-Pflicht Getestete zu Virus-schleudern würden. Allerdings habe es bei mehreren grossen Hochzeitsfesten trotz Zertifikats-Pflicht Ansteckungen gegeben.

+++

30. September 2021: Nach den Herbstferien müssen Thurgauer Primarschüler wöchentlich zu präventiven Corona-Spucktests antraben.

Nach den Herbstferien wird an allen Thurgauer Primar- und Privatschulen präventive-repetitive Tests durchgeführt. Der Kanton Thurgau will so einen Anstieg von Corona-Infektionen an Schulen nach den Herbstferien verhindern. Die Testung erfolgt einmal pro Woche. Die Teilnahme ist sowohl für Schüler und Schülerinnen als auch für das Schulpersonal freiwillig. 

+++

30. September 2021: Corona-Gelder trotz gutem Geschäftsjahr

In der Schweiz haben offenbar auch florierende Firmen Corona-Härtefall-Gelder beansprucht. Dies zeigt ein Bericht der eidgenössischen Finanzkommission kurz EFK, schreiben die «Tamedia-Zeitungen». Eigentlich sollten nur Betriebe finanzielle Hilfe vom Bund erhalten, die von der Pandemie stark betroffen waren. Der Bericht zeigt nun, dass über 2-tausend Firmen ein Gesuch einreichten, die mehr Umsatz verbuchten als noch vor der Pandemie. Die EFK nimmt nun die Kantone in die Verantwortung und fordert ein konsequentes Vorgehen.

+++

29. September 2021: Zürcher Gastroverbände fordern grosszügige Bestuhlung auch nach Corona

Die Zürcher Petition «Mehr Wow für Zürich» setzt sich dafür ein, dass eine grosszügige Gastrobestuhlung auch nach der Corona-Pandemie möglich sein soll.

+++

29. September 2021: Corona-Gelder für Zalando verwendet – bedingte Freiheitsstrafe

Das Bezirksgericht Zürich hat am Mittwoch einen 24-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von 9 Monaten bedingt verurteilt. Er hatte beim Antrag für einen Corona-Kredit falsche Angaben gemacht – und mit dem Geld unter anderem Rechnungen beim Versandhändler Zalando bezahlt.

«Er wusste, dass die Bank seine Angaben nicht genau überprüfen wird», sagte die Richterin bei der Urteilseröffnung. Dies habe er ausgenutzt und beim Antrag vorsätzlich falsche Angaben gemacht. «Mit dem Geld haben Sie Schulden getilgt und Ihre Firma ausgebaut.»

Gemäss Staatsanwalt erhielt er dank geschönter Angaben einen Covid-Kredit in der Höhe von 50'000 Franken. Maximal 36'000 Franken wären ihm jedoch zugestanden, also 14'000 Franken weniger.

Mit der bedingten Freiheitsstrafe von 9 Monaten wegen Betrugs und Urkundenfälschung folgte das Gericht vollumfänglich dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Zusätzlich zur Freiheitsstrafe erhielt der Mann zudem die Auflage, 36'000 Franken zurückzuzahlen.

+++

29. September 2021: Bund erhofft sich höhere Impfquote durch Johnson & Johnson-Impfung

150'000 Dosen des Vakzins von Johnson & Johnson werden kommende Woche an die Kantone verteilt. Mit dem Vektorimpfstoff sollen besonders diejenigen zu einer Impfung bewogen werden, die sich skeptisch gegenüber der mRNA-Wirkstofftechnologie zeigen.

+++

29. September 2021: Schaffhauser Regierung lehnt Corona-Sondersteuer für Reiche ab

Im Kanton Schaffhausen werden derzeit keine zusätzlichen Steuereinnahmen benötigt, um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie bewältigen zu können: Der Regierungsrat hat sich deshalb gegen eine Initiative ausgesprochen, die von Reichen einen «Corona-Solidaritätsbeitrag» einfordert.

+++

29. September 2021: Ab Donnerstag gilt eine Covid-Zertifikatspflicht für Besuchende der Spitäler Schaffhausen

Ab dem 30. September wird im Kanton Schaffhausen die Covid-Zertifikats- und Testpflicht ausgeweitet. Sie gilt für Besuchende der Spitäler Schaffhausen. Nicht immune Mitarbeitende müssen an repetitiven Tests teilnehmen.

+++

29. September 2021: Der Kanton Zürich meldet 213 neue Ansteckungen

Auf seiner Webseite vermeldet der Kanton Zürich am Mittwoch 213 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Neue Hospitalisierungen sowie Todesfälle gab es in den vergangenen 24 Stunden keine.

+++

29. September 2021: Kaum Besitzerwechsel in der Hotellerie während der Krise

Relativ wenige Hotels haben in der Schweiz seit Ausbruch der Coronapandemie den Besitzer gewechselt. Dabei zählt die Hotellerie zu den am stärksten von der Krise betroffenen Branchen.

Dicke Reservenpolster sowie die stützenden Massnahmen der Politik dürften Zwangsverkäufe während der Coronakrise auf ein Minimum beschränkt haben, sagte Fredy Hasenmaile, Leiter Immobilienanalyse bei der Credit Suisse im Gespräch mit AWP. Die Pandemie habe vor allem das Geschäft der Stadthotels stark belastet.

+++

29. September 2021: Nachlieferung von Johnson&Johnson-Impfstoff möglich

Laut dem Bund ist es möglich, mehr Dosen des Johnson&Johnson-Impfstoffs zu kaufen, sofern die Nachfrage gross wäre. Es sei schwer einzuschätzen, wie gross die Nachfrage nach dem vektorbasierten Impfstoff sein werde.

Der Bund gehe aktuell von 200'000 bis 400'000 Dosen aus, sagte Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle im Bundesamt für Gesundheit (BAG), am Mittwoch vor den Medien in Bern. Allenfalls würde man, je nach Nachfrage, erneute Chargen bestellen.

Keine neuen Informationen vonseiten des Bundes gibt es beim Thema Auffrischimpfung. Im Moment sei es wichtiger, diejenigen zu impfen, die noch nicht geimpft sind, als den Fokus auf Booster-Impfungen zu legen, sagte Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (Ekif).

+++

29. September 2021: Vektorimpfstoff nur für eine kleine Minderheit

Medizinisch angezeigt ist der Vektorimpfstoff von Johnson & Johnson eigentlich nur für eine verschwindend kleine Minderheit der Bevölkerung. Christoph Berger von der Schweizer Impfkommission sagte am Mittwoch, die beiden gebräuchlichen mNRA-Impfungen von Pfizer/Biontech und Moderna könnten weniger als 100 Menschen im Land nicht vertragen.

Der nach herkömmlicher Methode hergestellte Adeno-virale Impfstoff eröffnet aber eine neue Möglichkeit für Menschen mit einer Skepsis gegenüber den mRNA-Impfungen, wie Berger, der Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (Ekif), am Mittwoch vor den Medien in Bern erklärte.

Das Produkt schütze fast ebenso zuverlässig wie die mNRA-Impfstoffe vor einem schweren Krankheitsverlauf oder einer Ansteckung. Die Ekif hat gemäss Berger ihre Impfempfehlungen für den ab nächste Woche erhältlichen Impfstoff angepasst.

Demnach kann Personen über 18 Jahren die Einmaldosis der Impfung verabreicht werden, die aus medizinischen Gründen die mRNA-Impfungen nicht vertragen. Allergiker können sich grundsätzlich problemlos mit einem mRNA-Impfstoff immunisieren lassen.

+++

29. September 2021: Tests für Zertifikate sollen laut VKS-Vizepräsidentin nicht zwingend gratis bleiben

Tests nur für ein Zertifikat sollen nicht zwingend gratis bleiben. Dieser Meinung ist Linda Nartey, Vizepräsidentin der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte (VKS).

Wichtig sei, dass Tests erhältlich seien, vor allem für Personen mit Symptomen, sagte Nartey am Mittwoch vor den Medien in Bern. In Schulen und Gesundheitszentren seien die Tests weiterhin gratis. Aus Sicht der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte müsse eine möglichst hohe Durchimpfung erreicht werden, sagte Nartey.

+++

29. September 2021: Studie zeigt: Impfstoff von Johnson & Johnson wirksamer mit Zweitimpfung

Der Einmal-Impfstoff von Johnson & Johnson ist neuen Untersuchungen zufolge wirksamer gegen eine Corona-Infektion, wenn er zweimal verabreicht wird. Eine zweite Impfung, die rund zwei Monate nach der ersten verabreicht wurde, bot in einer weltweiten klinischen Studie einen 75-prozentigen Schutz, wie das Unternehmen letzte Woche erklärte. Der Antikörperwert stieg demnach auf das Vier- bis Sechsfache der nach der Einzeldosis beobachteten Werte.

In den USA habe die Schutzwirkung nach der zweiten Dosis sogar bei 94 Prozent gelegen. Der Grund ging aus der Pressemitteilung des Unternehmens allerdings nicht hervor. Er könnte aber mit einer geringeren Anzahl von Varianten zum Zeitpunkt der Datenerhebung in den USA zusammenhängen.

+++

29. September 2021: BAG meldet 1'451 neue Coronavirus-Ansteckungen

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 1'451 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem registrierte das BAG 7 neue Todesfälle und 39 Spitaleintritte.

+++

29. September 2021: Bund kauft 150'000 Dosen von drittem Corona-Impfstoff

Die Schweiz kauft 150'000 Dosen des Impfstoffs von Johnson & Johnson gegen das Coronavirus. Das vektorbasierte Vakzin soll diese Woche geliefert und nächste Woche an die Kantone verteilt werden, wie Gesundheitsminister Alain Berset am Mittwoch auf Twitter mitteilte.

Der Abschluss eines solchen Vertrags für einen dritten Impfstoff in der Schweiz war zuvor von den Experten des Bundes angekündigt worden. Mit diesem sollen unter anderem jene Leute zu einer Impfung bewogen werden, die skeptisch sind gegenüber der neuen mRNA-Wirkstofftechnologie von Pfizer/Biontech und Moderna.

Der Impfstoff von Janssen wird nur einmal verabreicht. Er bietet laut dem Bund einen «sehr guten Schutz vor Hospitalisationen und schweren Verläufen».

Schnupfenvirus-basiert

Das Vakzin Ad26.COV2.S basiert auf einem menschlichen Schnupfenvirus, das zusätzlich den Bauplan der Spike-Proteine des Coronavirus enthält. Auf der Grundlage dieser Proteine wird in den menschlichen Immunzellen die gewünschte Immunantwort gegen das Coronavirus ausgelöst.

Studiendaten zeigten in den untersuchten Altersgruppen eine Wirksamkeit von durchschnittlich 66,9 Prozent. Schwere und kritische Verläufe der Erkrankung könnten zu fast 85 Prozent verhindert werden.

Nicht für Schwangere

Die Eidgenössische Kommission für Impffragen (Ekif) und das BAG empfehlen den Impfstoff von Janssen allen Personen ab 18 Jahren, die sich aus medizinischen Gründen nicht mit einem mRNA-Impfstoff impfen lassen können oder die mRNA-Impfstoffe ablehnen. Ausgenommen von der Empfehlung sind Schwangere und Personen mit Immundefiziten. Diesen empfehlen die Behörden weiterhin einer der beiden mRNA-Impfstoffe von Pfizer oder Moderna.

Menschen ab 12 Jahren wird generell weiterhin empfohlen, sich primär mit einem mRNA-Impfstoff impfen zu lassen. Dieser bietet den Behörden zufolge einen sehr hohen Schutz und ist sicher.

+++

29. September 2021: 173 neue Fälle im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzten 24 Stunden 173 neu bestätigte Corona-Fälle.Das sind etwas weniger als heute vor einer Woche. Seit gestern ist niemand an Corona verstorben. Derzeit werden 42 Corona-Patienten im Spital behandelt.

+++

29. September 2021: Zehn neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Mittwoch zehn neue Coronafälle. Verstorben ist seit gestern niemand. Drei Personen mussten hospitalisiert werden.

+++

28. September 2021: Kanton Thurgau soll Testkosten übernehmen

Vier SVP-Kantonsräte fordern, dass der Kanton Thurgau die Kosten für Corona-Tests übernehmen soll. Eine SP-Kantonsrätin findet hingegen, dass sich die Leute eher impfen lassen sollen.

+++

28. September 2021: Internationale Studie mit Berner Beteiligung zu Impf-Nebenwirkung Hirnvenenthrombose

Die Verstopfung von Hirnvenen ist eine sehr seltene, aber hochgefährliche Komplikation nach der Gabe der Impfstoffe von Oxford-AstraZeneca und Janssen/Johnson & Johnson. Eine internationale Studie unter Berner Leitung zeigt Massnahmen auf, die die hohe Sterblichkeit senken.

+++

28. September 2021: Kanton Zürich meldet 251 neue Fälle

Am Dienstag vermeldet der Kanton Zürich auf seiner Webseite 251 neue Ansteckungen. Todesfälle und Hospitalisierungen gab es innert der letzten 24 Stunden keine.

+++

28. September 2021: Kanton Thurgau meldet 458 neue Fälle

Auf seiner Webseite vermeldet der Kanton Thurgau für die letzte Woche 458 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Ausserdem sind in der vergangenen Woche sieben Personen an Covid-19 verstorben.

+++

28. September 2021: 1'284 neue Coronavirus-Ansteckungen innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innert 24 Stunden 1'284 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem registrierte das BAG elf neue Todesfälle sowie 122 Spitaleinweisungen.

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 233,71 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 17. September bei 0,75.

Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zurzeit 75,9 Prozent. 23,4 Prozent der verfügbaren Betten sind mit Covid-19-Patienten belegt. In Betten heisst das: Von total 856 Betten sind 200 von Covid-Patienten und 450 von Non-Covid-Patienten besetzt. 206 Betten sind frei. 

+++

28. September 2021: Für Zutritt zum Bundeshaus braucht es künftig ein Covid-Zertifikat

Die Covid-Zertifikatspflicht gilt künftig auch im Parlamentsgebäude. Nach dem Ständerat hat am Dienstag auch der Nationalrat einer entsprechenden Vorlage zugestimmt.

+++

28. September 2021: SRF-Moderator Sandro Brotz geht rechtlich gegen Drohungen vor

In der SRF-Politsendung «Arena» vom vergangenen Freitag stand die Debatten-Kultur in der Corona-Pandemie im Fokus. Nach der Ausgabe der Sendung bedankte Brotz sich auf Instagram für viele Rückmeldungen und äusserte gleichzeitig, dass er Drohungen konsequent zur Anzeige bringe, wie «Blick.ch» berichtete. Das SRF als  Arbeitgeber sagte gegenüber «Blick», dass der Ton im Netz rauer geworden sei und diverse Unterstützungsangebote bestünden.

+++

28. September 2021: Petition gegen Impfpropaganda und Entmündigung der Eltern eingereicht

Die «Freunde der Verfassung» haben am Dienstag in Bern eine Petition «gegen die Entmündigung der Eltern und Impfpropaganda für Kinder» eingereicht. Unterzeichnet ist sie von über 59'000 Personen. Die Petitionäre wehren sich dagegen, dass Kinder von zehn bis 15 Jahren selbst entscheiden können, ob sie sich gegen das Coronavirus impfen lassen wollen.

+++

28. September 2021: Bundesrat soll Gratis-Schnelltests bis Ende November prüfen

Der Bundesrat soll eine Verlängerung der Kostenübernahme für Antigen-Schnelltests bis Ende November prüfen. Dies legt ihm die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats (SGK-S) nahe. Sie betont jedoch gleichzeitig, es brauche einen neuen Effort, um die Impfquote zu erhöhen.

+++

28. September 2021: Vektorimpfstoff von Johnson & Johnson ab 5. Oktober in der Schweiz

Der Vektorimpfstoff von Johnson & Johnson gegen das Coronavirus soll offenbar bald in der Schweiz zum Zug kommen. Der Bund hat den Kantonen in einem vertraulichen Dokument Informationen zukommen lassen.

+++

28. September 2021: Sieben neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Dienstag sieben neue Corona-Fälle. In den letzten 24 Stunden ist niemand verstorben. Fünf Personen mussten hospitalisiert werden.

+++

28. September 2021: 106 neue Fälle im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet am Dienstag 106 neue Coronafälle, das sind zehn Fälle weniger als vor einer Woche. Seit gestern sind zwei Personen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Derzeit werden 45 Corona-Patienten im Spital behandelt.

+++

28. September 2021: UZH und ETH halten sich nicht an BAG-Vorgaben

Bei der Kontrolle der Corona-Zertifikate halten sich die Universität Zürich und die ETH nicht an die Vorgaben des BAGs.

Vor einer guten Woche starteten die Hochschulen in das neue Semester. Um den Präsenzunterricht gewährleisten und Kapazitätsbeschränkungen aufheben zu können, herrscht eine Zertifikatspflicht. Die Zertifikatskontrolle weist aber Lücken auf, wie der «Tages-Anzeiger» schreibt. So kontrollieren die beiden Hochschulen die Zertifikate nur stichprobenartig. 

Das genüge nicht, sagte das BAG zur Zeitung. Die Verantwortung liege bei den Institutionen und dem Kanton. Beim Kanton heisst es, dass die Kontrolle nur Sache der Institutionen sei.

Die Universität Zürich will an den bestehenden Regelungen festhalten - sie verweist auf eine interne Umfrage wonach bis zu 90 Prozent der Universitäts-Angehörigen geimpft sind. Auch die ETH möchte den Impf-Status demnächst in einer Umfrage ermitteln.

+++

27. September 2021: Kostenlose Corona-Tests: Motion von SVP-Fraktionschef abgelehnt

Die SVP setzt sich dafür ein, dass die Corona-Tests weiterhin gratis bleiben. Konkret: Der Bund soll die Kosten für die Tests übernehmen, so lange die Zertifikatspflicht gilt. Wie «blick.ch» berichtet, liess SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi nichts unversucht und beantragte deshalb, seine diesbezüglich neu eingereichte Motion im Eilverfahren zu behandeln. 

Der Ordnungsantrag scheiterte; nur die SVP, die Grünen und vereinzelte SP-Ratsmitglieder unterstützten ihn. Nationalratspräsident Andreas Aebi wies zudem darauf hin, dass der Antrag gegen das Parlamentsgesetz verstossen würde, da der Bundesrat nicht einmal Gelegenheit hatte, sich zum Vorstoss zu äussern.

+++

27. September 2021: Covid-Zertifikatspflicht in Skigebieten umstritten

Nachdem Österreich die Zertifikatspflicht in Skigebieten eingeführt hat, entsteht jetzt auch in der Schweiz die Diskussion um eine 3G-Regelung in Skigebieten. St.Galler Politiker sind sich uneinig.

+++

27. September 2021: Ständerat heisst Zertifikatspflicht im Parlament gut

Der Ständerat hat am Montag mit 36 zu 6 Stimmen der Zertifikatspflicht für den Zutritt ins Parlamentsgebäude zugestimmt. Eine Ausnahme gibt es: Vor einem Test ist der Eintritt mit Schutzmaske zugelassen. Die Staatspolitischen Kommissionen hatten nach einem medialen Aufschrei eine Vorlage für die parlamentarische Zertifikatspflicht ausgearbeitet.

+++

27. September 2021: Kanton Zürich meldet 493 neue Fälle übers Wochenende

Auf seiner Website meldet der Kanton Zürich 493 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Ausserdem gab es einen Todesfall sowie drei Spitaleinweisungen im Zusammenhang mit Covid-19.

+++

27. September 2021: Impfkadenz um 9 Prozent gesunken

Vom 20. September bis 26. September sind in der Schweiz 201'283 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Damit sind 54,9 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Die Impfkadenz sank im Vergleich zur Vorwoche um 9 Prozent.

Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag auf seiner Website veröffentlichte. Insgesamt wurden seit Beginn der Impfkampagne 10'377'115 Impfungen verabreicht. 4'749'264 Personen haben zwei Impfdosen erhalten, bei 878'587 Personen wurde bislang nur die Erstimpfung vorgenommen. Pro Tag wurden letzte Woche durchschnittlich 28'755 Impfungen durchgeführt.

+++

27. September 2021: BAG meldet 3'096 neue Coronavirus-Fälle übers Wochenende

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 3'096 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 11 neue Todesfälle und 49 Spitaleinweisungen.

+++

27. September 2021: Nein zu Covid-Gesetz würde laut Bundesrat Reisefreiheit einschränken

Falls die Revision des Covid-19-Gesetzes am 28. November abgelehnt würde, hätte das laut Bundesrat und Kantonen schwere Folgen für die Tourismuswirtschaft und andere Branchen. Wegfallen würde auch das Covid-Zertifikat – und damit die Reisefreiheit der Bevölkerung.

+++

27. September: Kanton Schaffhausen meldet 19 neue Coronavirus-Fälle

Übers Wochenende meldet der Kanton Schaffhausen 19 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus wurden dem Kanton nicht gemeldet.

+++

27. September: Kanton St.Gallen meldet 258 neue Coronavirus-Fälle

Dem Kanton St.Gallen wurden übers Wochenende 258 neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Zudem wurden 2 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet. Momentan sind im Kanton 45 Covid-Patienten hospitalisiert.

+++

27. September: Zertifikatsplicht führt zu hohen Einbussen in Fitnesscenter und der Hotellerie

Hotellerie und Fitnesscenter leiden unter der Zertifikatspflicht. Das berichten die Tamedia-Zeitungen. Nach Zahlen der Universität St.Gallen nahmen Schweizer Hotels in der ersten Woche der Zertifikatspflicht 18.3 Prozent weniger ein im Vergleich zur Vorwoche. Das entspricht einer Umsatzeinbusse von rund 13 Millionen Franken. Wie der Wirtschaftsprofessor Matthias Fengler gegenüber den Zeitungen sagt, liegt es am «getrübten Konsumerlebnis» der Ungeimpften bzw. Ungetesteten. Zudem könnten dann auch Restaurantbesuche nicht wahrgenommen werden.

+++

26. September 2021: Kantone rüsten sich für eine dritte Corona-Impfung

Vertretende von Alters- und Pflegeheimen fordern eine dritte Corona-Impfung.  Mit der dritten Dosis sollen Risikopatienten längerfristig geschützt werden. Dies erläutert der Heimverband Senesuisse in der «NZZ». Zudem bestätigt dort auch die Gesundheitsdirektorenkonferenz, dass sich die Kantone bereits auf die Verabreichung einer allfälligen dritten Corona-Impfung vorbereiten.

+++

26. September 2021: Experte warnt vor Radikalisierungen bei Gegnern der Corona-Massnahmen

Der Sicherheitsverbund Schweiz warnt vor Radikalisierungen bei Corona-Massnahmen-Gegnern. In den letzten Wochen haben sich immer wieder hunderte Menschen bei Demonstrationen und im Internet gegen die Corona-Entscheidungen des Bundes gewehrt. Für André Duvillard, dem Delegierten des Sicherheitsverbundes Schweiz, ist dies besorgniserregend. Im Interview mit «Le Matin Dimanche» warnt er davor, dass sich solche Personen-Gruppen rasch radikalisieren könnten. Dann wären Gegner der Corona-Massnahmen laut dem Experten vermehrt bereit, Gewalttaten zu begehen.

+++

26. September 2021: Parlamentarier fordern, dass Corona-Tests weiterhin kostenlos bleiben

Die Diskussion rund um die gratis Corona-Tests wird Thema im National- und Ständerat. Vertretende der SVP, SP und den Grünen haben eine entsprechende parlamentarische Initiative lanciert. Dies berichtet die «Sonntagszeitung». Die entsprechenden Politikerinnen und Politiker wollen bewirken, dass die Corona-Tests weiterhin gratis bleiben. Trifft dies im National- und Ständerat auf genug Zustimmung, muss der Bundesrat diesem Entscheid folgen. Der Bundesrat wollte die Corona-Tests ursprünglich ab Oktober kostenpflichtig machen.

+++

25. September 2021: Die Zertifikatspflicht führt zu einem Test- statt zu einem Impfboom

Seit der Corona-Pass vermehrt gezeigt werden muss, hat sich die Zahl der durchgeführten Gratis-Tests fast verdoppelt, schreibt der «Tages-Anzeiger». Seit das Covid-Zertifikat in Beizen, Gyms und für viele Veranstaltungen Pflicht ist, zeigt die Kurve der Testzahlen steil nach oben, berichtet die Zeitung.

+++

25. September 2021: Massnahmengegner wollen ins Parlament

Die Massnahmengegner wälzen Pläne, um 2023 als Bewegung für den Nationalrat zu kandidieren, schreibt die «Schweiz am Wochenende».  Die Massnahmengegner haben Arbeitsgruppen diesbezüglich gebildet.

+++

25. September 2021: Parlament soll Gratistests retten

Die Tests zur Erlangung eines Covid-Zertifikats werden erst ab dem 11. anstatt ab dem 1. Oktober kostenpflichtig. Das hat der Bundesrat entschieden. Aus dem Parlament kommt Widerstand. SVP Fraktionschef Thomas Aeschi will eine ausserordentliche Session einberufen, schreibt die «Schweiz am Wochenende».

+++

24. September 2021: In Konstanz kursieren gefälschte Impfpässe aus der Schweiz

In den vergangenen Tagen hätten sechs Personen in Konstanzer Apotheken gefälschte Impfpässe vorgelegt, um an ein Covid-Zertifikat zu gelangen. Dies berichtete das «St.Galler Tagblatt». Die meisten der gefälschten Impfpässe stammen aus der Schweiz und werden in der Regel rasch erkannt. Laut der Konstanzer Polizei sei es möglich, dass es eine hohe Dunkelziffer gebe. 

+++

24. September 2021: Gesundheitsdirektoren müssen bis Dienstag Stellung beziehen

Wie sich die Kantone zum Vorschlag des Bundesrates zur Verlängerung der kostenlosen Corona-Tests stellen, wird sich in der Konsultation zeigen. Die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) wollte sich nicht dazu äussern. Die Kantone haben bis nächsten Dienstag Zeit, Stellung dazu zu beziehen.

Die GDK verwies jedoch auf den ursprünglichen Vorschlag des Bundesrates, die Teststrategie auf den 1. Oktober anzupassen. Diesen Vorschlag hätten «die Kantone in der Konsultation mit einer Zweidrittelmehrheit unterstützt», hiess es am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Nachdem sich alle impfwilligen Personen hätten impfen lassen können, sei es nicht mehr «Aufgabe der Allgemeinheit, die Testkosten für Personen zu übernehmen, die nicht geimpft oder nicht genesen sind». Impfen sei nachhaltiger, billiger und einfacher als mehr testen, schrieb die GDK.

+++

24. September 2021: Die meisten Parteien begrüssen Verlängerung der Gratistests

Die meisten Parteien und Verbände haben am Freitag den Vorschlag des Bundesrates grundsätzlich begrüsst, die Periode für Gratis-Coronatests zu verlängern. Vielen geht er aber zu wenig weit. Die Freisinnigen sprechen sich hingegen gegen eine Verlängerung aus.

Zufrieden sind die Grünliberalen (GLP). Sie begrüssten vor allem die Verlängerung der Gratistests bis Ende November für einmal geimpfte Personen.

Für die SP geht die Verlängerung der kostenlosen Corona-Tests für alle zu wenig weit. Insbesondere für Junge bis 25 Jahre sollten die Tests weiterhin gratis bleiben, forderte die Partei.

Zwar begrüsste die SVP «die Verlängerung der Übernahme der Testkosten durch den Bund». Doch dass künftig nur noch für einfach Geimpfte gratis sein sollen, lehnte sie ab. «Dies ist nichts anderes als ein Impfzwang.» Vielmehr forderte die SVP wie schon früher ein Ende der Zertifikatspflicht.

+++

24. September 2021: Über 7'500 Meldungen über Nebenwirkung nach Covid-Impfung

Bei über 10,3 Millionen in der Schweiz verabreichten Impfdosen gegen das Coronavirus sind bis letzten Dienstag 7'571 unerwünschte Nebenwirkungen gemeldet worden. Zwei Drittel davon waren nicht schwerwiegend.

+++

24. September 2021: Kanton Zürich meldet 248 neue Ansteckungen

Auf seiner Website meldet der Kanton Zürich am Freitag 248 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Hospitalisierungen und Todesfälle gab es keine. 

+++

24. September 2021: Die Entscheide der Medienkonferenz des Bundesrats im Überblick

Der Bund soll die Testkosten für Personen, die erst einmal geimpft sind, bis Ende November übernehmen. Am 1. Oktober will der Bundesrat darüber entscheiden. Um Zeit für diese Konsultation zu haben, werden die Kosten für die Tests für alle Personen bis am 10. Oktober vom Bund übernommen – und nicht nur bis am 1. Oktober, wie ursprünglich vorgesehen.

Damit Touristinnen und Touristen einfach in der Schweiz ein Zertifikat erhalten können, soll eine nationale zentrale elektronische Anmeldestelle für Covid-Zertifikate aufgebaut werden. Diese soll die Kantone entlasten. Touristen sollen ihre für das Zertifikat notwendigen Unterlagen hochladen können, für deren Prüfung sollen weiterhin die Kantone zuständig sein. 

Der Bundesrat begrüsst die Einführung einer Zertifikatspflicht für das Bundeshaus. Das Parlament will die gesetzliche Grundlage für die Zertifikatspflicht noch in der laufenden Herbstsession verabschieden. Die Pflicht solle ab dem 2. Oktober für alle Personen gelten, die das Bundeshaus betreten.

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) hat in Übereinstimmung mit den anderen Schengen-Staaten die Risikoliste aktualisiert. Neu gelten Einreisebeschränkungen gegenüber Serbien, Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Brunei und Japan. Uruguay wurde hingegen von der Liste gestrichen. Personen aus diesen Staaten dürfen nur mit einem anerkannten Impfnachweis in die Schweiz einreisen. Dies gilt nicht für Personen mit einer Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz oder einem Schweizer Pass. Die neue Liste gilt ab nächstem Montag.

+++

24. September 2021: BAG meldet 1'502 neue Coronavirus-Ansteckungen innert 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innert 24 Stunden 1'502 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem registrierte das BAG 15 neue Todesfälle sowie 59 Spitaleinweisungen.

+++

24. September 2021: Weitere 1,6 Milliarden Franken im Budget 2022 für Corona-Bekämpfung

Die Massnahmen zur Bewältigung der Pandemie und zur Stützung der Wirtschaft führen zu weiteren Mehrkosten in Höhe von 1,6 Milliarden Franken im Budget des Bundes. Ein Grossteil davon wird durch die Kosten der Corona-Tests verursacht. Der Bundesrat hat am Freitag eine entsprechende Nachmeldung zum Voranschlag 2022 verabschiedet.

Die budgetierten Gesamtausgaben des Bundes für das Jahr 2022 liegen damit bei 79,6 Milliarden Franken. Das führt zu einem ordentlichen Defizit von rund 950 Millionen Franken. Bisher rechnete der Bundesrat noch mit einem Überschuss von 620 Millionen Franken. Die Schuldenbremse, welche aufgrund der unterausgelasteten Wirtschaft ein Defizit zulässt, könne aber weiterhin eingehalten werden, heisst es in einer Mitteilung des Bundesrats.

Der grösste Teil der Nachmeldung wird durch die Corona-Tests verursacht. Zusätzliche 1,5 Milliarden Franken wird der Bund 2022 dafür aufbringen. Weitere 46 Millionen Franken werden für die Weiterführung der Krisenorganisation und die Überwachung von Virusvarianten beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) benötigt.

Zudem fördert der Bund den Tourismus in der Schweiz im kommenden Jahr mit weiteren 17 Millionen Franken. Mit dem sogenannten "Recovery-Programm" soll die Nachfrage des Tourismus in der Schweiz in den nächsten Jahren gefördert werden.

+++

24. September 2021: Zertifikatspflicht für Besuchende in Zürcher Spitälern und Heimen

Um Patientinnen und Patienten in Spitälern sowie Bewohnende in Alters- und Pflegeheimen vor einer Covid-19-Erkrankung zu schützen, erlässt der Zürcher Regierungsrat ab dem 4. Oktober eine Zertifikatspflicht für Besuchende.

+++

24. September 2021:  Befristete Maskentragpflicht bei Covid-Infektion an Zürcher Schulen

Ab dem 4. Oktober gilt eine Maskentragpflicht für Erwachsene an Schulen sowie für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II. Wer über ein Covid-Zertifikat verfügt oder an repetitiven Tests teilnimmt, kann von der Maskentragpflicht befreit werden.

+++

24. September 2021: Maskenpflicht für ungetestete Schulkinder in Glarus

Schülerinnen und Schüler ab der 3. Primarklasse müssen im Kanton Glarus ab sofort eine Maske tragen, wenn sie nicht an den Schultestungen teilnehmen und ein positiver Corona-Fall auftritt. Dies sei eine faire Lösung für alle. Oberstes Ziel sei es, den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten, sagte Regierungsrat Markus Heer auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Freitag. 

Im Kanton Glarus werden seit zwei Wochen an allen Schulen freiwillige Corona-Spucktests angeboten. In Glarus Nord ist die Teilnahme der Schulkinder sehr gross, gegen Süden verringert sich das Interesse, bestätigte Heer. Grund dafür seien skeptische Eltern. 

Tritt in einer Klasse nun ein positiver Corona-Fall auf, werden alle Schülerinnen und Schüler zu einem freiwilligen Einzelspucktest gebeten. Wird dieser nicht gemacht, müssen die betroffenen Schulkinder ab der 3. Klasse während sieben Tagen eine Schutzmaske tragen. Ausgenommen sind dabei Schülerinnen und Schüler die genesen oder geimpft sind.

+++

24. September 2021: Kanton Schaffhausen registriert 19 neue Fälle

Im Kanton Schaffhausen wurden für die vergangenen 24 Stunden 19 Neuinfektionen mit Coronavirus registriert. Das sind drei Fälle mehr als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus sind keine weiteren hinzugekommen. 

+++

24. September 2021: Kanton St.Gallen meldet 130 Neuansteckungen

Dem Kanton St.Gallen wurden für die vergangenen 24 Stunden 130 neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Das sind 51 Fälle weniger als noch vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurde keine weiteren gemeldet.

+++

24. September 2021: WHO empfiehlt vorbeugende Therapie bei Covid-Risikopatienten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erstmals ein Medikament als Vorbeugung gegen eine schwere Covid-19-Erkrankung bei infizierten Risikopatienten empfohlen.

+++

24. September 2021: Weniger Geimpfte bedeuten mehr Fälle

Kantone mit tiefer Impfquote verzeichnen momentan mehr neue Corona-Fälle. Dies zeigt eine neue statistische Auswertung.

+++

24. September 2021: Wieder Wasserwerfer an unbewilligter Corona-Demo in Bern

Die Berner Polizei ist am Donnerstagabend erneut mit Gummischrot und Wasserwerfern gegen Teilnehmer einer unbewilligten Corona-Demo vorgegangen. Etwa 800 Massnahmenkritiker hatten sich an der Kundgebung beteiligt.

+++

23. September 2021: Polizei geht in Bern vereinzelt gegen Demo-Teilnehmer vor

In Bern ist ein Grossaufgebot der Polizei am Donnerstagabend vereinzelt gegen Teilnehmende einer unbewilligten Demonstration gegen die Corona-Schutzmassnahmen vorgegangen. Die Beamten setzen dabei Gummischrot ein. Bei der Auseinandersetzung mit der Polizei im Umfeld des Umzugs durch die Innenstadt wurden laut Angaben der Ordnungskräfte Pyrotechnika gezündet und Gegenstände gegen Einsatzkräfte geworfen. Die Polizei reagierte mit Gummischrot. Über Verletzte lagen keine Angaben vor. In der Innenstadt waren mehrmals Knalle zu hören, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur «Keystone-SDA» berichtete. Zuvor waren schätzungsweise gegen 800 Menschen Aufrufen zu einer unbewilligten Kundgebung gefolgt. Sie versammelten sich beim Bahnhof und marschierten durch die Altstadt. Die Polizei liess den Grossteil der Teilnehmenden gewähren. Gleich zu mehreren Einsätzen mit Wasserwerfern und Gummischrot kam es nach 21Uhr, als sich die Demonstrierenden Richtung Bundeshaus bewegen wollten, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. Laut Polizei versuchten mehrere Personen, vor dem Bundeshaus eine Sperre zu durchbrechen. Diese wurden zurückgedrängt. Kurzzeitig spielten sich in der Gegend rund um den Bahnhof chaotische Szenen ab. Die Ordnungshüter führten Kontrollen durch, wie sie im Kurznachrichtendienst Twitter mitteilten. Mehrere Personen wurden demnach abgeführt. 

In der Luzerner Stadt Willisau verhinderte die Polizei am Donnerstagabend eine unbewilligte Demonstration gegen die Corona-Schutzmassnahmen. Die Polizei kontrollierte rund 60 Menschen und wies diese weg.

+++

23. September 2021: Alle relevanten Corona-Eckwerte in der vergangenen Woche rückläufig

Der Corona-Lagebericht des Bundesamtes für Gesundheit gibt Grund zu Optimismus: Er zeigt im Wochenvergleich weniger Todesfälle, weniger Patientinnen auf den Intensivstationen, weniger Hospitalisationen und weniger positive Testresultate.

Gegenüber der Vorwoche deutlich tiefer (-30 Prozent) lag die Zahl der Todesfälle, wie dem am Donnerstag veröffentlichten BAG-Bericht zu entnehmen ist: Demnach starben 33 Personen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung, nach 46 in der Vorwoche.

Auch die Hospitalisierungen gingen um knappe 10 Prozent zurück auf 272. Obwohl noch Nachmeldungen zu erwarten seien, rechnet das BAG auch hier mit einem Rückgang. Im Durchschnitt befanden sich letzte Woche 265 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung auf einer Intensivstation, 8,3 Prozent weniger als in der Vorwoche. 220 von ihnen mussten beatmet werden, auch hier ein Rückgang von 10 Prozent.

Ebenfalls stark gesunken ist die Anzahl der laborbestätigten Fälle: So wurden vergangene Woche insgesamt 12'714 positive Testresultate gemeldet, 30 Prozent weniger als eine Woche zuvor.

+++

23. September 2021: 319 neue Fälle im Kanton Zürich 

Der Kanton Zürich meldet am Donnerstag 319 neue Corona-Fälle für die letzten 24 Stunden. Eine Person ist seit gestern verstorben. Es musste niemand neu hospitalisiert werden, eine Person konnte entlassen werden.

+++

23. September 2021: BAG meldet 1'632 neue Coronavirus-Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 1'632 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 5 neue Todesfälle und 35 Spitaleinweisungen.

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 290,95 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zwei Wochen bei 0,83.

Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zurzeit 77,2 Prozent. 27 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt. Von 843 verfügbaren Betten sind 228 von Covid-Patienten besetzt. 423 von Non-Covid-Patienten und 192 sind frei.

Insgesamt wurden bis am Sonntagabend 9'696'300 Impfdosen an die Kantone und Liechtenstein ausgeliefert. Damit wurden 10'276'380 Dosen verabreicht. 54,39 Prozent der Bevölkerung sind bereits vollständig geimpft. Weitere 8,66 Prozent haben eine erste Dosis erhalten.

+++

23. September 2021: Schutzmaske wegen mangelnder Schutzwirkung zurückgerufen

Weil sie ungenügend schützt, ruft der Importeur Yoobopo die Atemschutzmaske N95/FFP2 der Marke «myfixmask» zurück. Dadurch besteht eine Gesundheitsgefährdung. Das Produkt wird kostenlos ausgetauscht. Dazu sollten Kunden Kontakt zur Importfirma aufnehmen.

Die fragliche Maske ist mit «N95 Disposable Respirator / Protective Mask» beschriftet, wie die Importfirma und die Beratungsstelle für Unfallverhütung am Donnerstag mitteilten. Ihre Filterwirkung ist nicht ausreichend. Hersteller der Maske ist die Firma Elis SHPK im Kosovo. Angeboten wurden die Masken im Internet.

Das Produkt sollte nicht verwendet werden, da das Risiko bestehe, gegen «irreversible Gesundheitsschäden» ungenügend geschützt zu sein, hiess es. Nicht betroffen vom Rückruf seien die Masken «Model 002«, «Model 003» oder höher.

+++

23. September 2021: Aufwand und Behandlungsdauer neues Kriterium für IPS-Aufnahme

Sollten die Intensivstationen einmal so voll sein, dass Triagenentscheidungen gefällt werden müssen, soll künftig auch der zu erwartende Aufwand sowie die Dauer der Behandlung als Kriterium für eine Aufnahme dienen. Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) hat ihre Richtlinien entsprechend angepasst.

+++

23. September 2021: Weiterer Lockdown würde viele Kleinbetriebe verschwinden lassen

Viele kleine Gewerbebetriebe in der Schweiz würden einen weiteren Lockdown nicht überleben. Für knapp einen Fünftel der Kleinbetriebe würde eine erneute Schliessung laut einer Umfrage das «ziemlich sichere Ende» bedeuten. Weitere 12 Prozent der Kleinunternehmer mit maximal 19 Mitarbeitenden sähen ihren Betrieb zumindest «stark gefährdet», so das Fazit einer am Donnerstag publizierten Umfrage der Swisscom-Tochter Localsearch.

Knapp 20 Prozent der Befragten zeigten sich wegen der Corona-Pandemie «deprimiert, frustriert und mit Zukunftsängsten». Und weitere 23 Prozent könnten sich mit dieser Aussage zumindest teilweise identifizieren. Das heisst aber auch, dass der grössere Teil der Unternehmer grundsätzlich zuversichtlich eingestellt ist. Eine solide Mehrheit von 70 Prozent der Inhaber und Geschäftsführer «schliesse eine Schliessung ihrer Firma kategorisch aus oder betrachte eine solche zumindest als unwahrscheinlich», so die Mitteilung.

Und immerhin 42 Prozent blickten positiv in die Zukunft und gingen nicht davon aus, dass ihr Geschäft lange unter den Folgen der Pandemie leiden werde. Mittels einer Onlineumfrage wurden über 800 Inhaber und Geschäftsführer von Kleinunternehmen befragt. Die nicht repräsentative Umfrage wurde Anfang August 2021 durchgeführt.

+++

23. September 2021: Kanton St.Gallen meldet 137 neue Fälle

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzten 24 Stunden 137 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind knapp 90 weniger als noch vor einer Woche. Seit gestern ist zudem eine weitere Person an den Folgen der Viruserkrankung verstorben. Aktuell müssen 52 Corona-Patienten im Spital behandelt werden, 19 davon auf der Intensivstation.

+++

23. September 2021: Kinderärzte plädieren für möglichst wenig Corona-Massnahmen 

Die Taskforce und Kinderärztinnen und Kinderärzte sind sich uneinig, wie die Pandemie bewältigt werden soll. Dies berichtet der «Tagesanzeiger» am Donnerstag.

Die Taskforce wolle auf Tests, Masken und Luftfilter setzen, um Schulkinder besser zu schützen. Schweizer Kinderärztinnen und -ärzte wollen solche Massnahmen hingegen auf ein Minimum beschränken. Kinder sollen keine Zielscheibe von medizinisch nicht gerechtfertigten, belastenden Massnahmen werden. Schulärztinnen und -ärzte unterstützen diese Ansicht. Ihrer Meinung nach verursache Covid-19 bei Kindern «eine insgesamt geringere Krankheitslast als eine Grippe».

Die Taskforce sieht allerdings auch in dieser Altersgruppe gewichtige Gründe für «das Anstreben einer tiefen Virenzirkulation». Auch bei Kindern könne es zu schweren Verläufen mit Hospitalisierung oder Long Covid kommen.

+++

23. September 2021: DOJ fordert zertifikatsfreien Zugang für Jugendliche zu gewissen Angeboten

Der Dachverband Offene Jugendarbeit Schweiz (DOJ) fordert für junge Erwachsene bis 25 den zertifikatsfreien Zugang zu niederschwelligen Angeboten. Der Austausch mit Gleichaltrigen dürfe nicht durch die Zertifikatspflicht ab 16 behindert werden. Umso mehr gelte das für vulnerable Kinder und Jugendliche.

Die Einrichtungen mit einem niederschwelligen Angebot seien zentral für die Früherkennung und -intervention, teilte der Verband am Donnerstag mit. Die Zertifikatspflicht stelle für die Jugendlichen ab 16 Jahren nach vielen Einschränkungen eine weitere Restriktion dar.

Im weiteren unterstreicht der DOJ das Recht von Kindern und Jugendlichen auf Information gemäss der Kinderrechtskonvention. Derzeit werde die jüngere Generation ungenügend informiert. Das Bundesamt für Gesundheit, die wissenschaftliche Taskforce des Bundes und die Eidgenössische Impfkommission würden nicht eindeutig erklären, wie gefährlich das Coronavirus für Kinder und Jugendliche ist. 

+++

23. September 2021: Massnahmenkritiker und Impfgegner planen Initiative gegen Maskenpflicht an Thurgauer Schulen

Der Frauenfelder SVP-Kantonsrat Hermann Lei, der als Massnahmenkritiker und Impfgegner bekannt ist, sucht im Thurgau Komiteemitglieder für ein kantonales Volksbegehren, wie die «Thurgauer Zeitung» am Donnerstag berichtet. Geplant sei eine kantonale Volksinitiative gegen die Maskenpflicht an Schulen. 

Die Initiative «Keine Zwangsmassnahmen für Kinder» verlange diesbezüglich einen Zusatz im Volksschulgesetz sowie ein Verbot von Impfungen und medizinischen Untersuchungen ohne die Einwilligung der Erziehungsberechtigten. Kinder seien nicht Treiber der Pandemie und daher würden das Tragen von Masken sowie Corona-Impfungen ihr Wohlbefinden gefährden, so Kantonsrat Lei. 

Erziehungsdirektorin und SVP-Regierungsrätin Monika Knill äusserte sich ebenfalls zum Thema: Die an den Oberstufen eingeführte und befristete Maskenpflicht habe keinen Zusammenhang mit der Auslastung der Spitäler, sondern sei nötig, um überhaupt noch Präsenzunterricht durchführen zu können. 

+++

23. September 2021: Blocher ruft zur Zurückhaltung bei unbewilligten Kundgebungen auf

Alt Bundesrat Christoph Blocher hat Kritiker der Corona-Massnahmen zur Zurückhaltung bei unbewilligten Demonstrationen aufgerufen. Die derzeitige Situation sei nicht so schlimm, dass man Verbote übertreten müsse, sagte der frühere Justizminister in einem am Mittwoch ausgestrahlten Interview mit der SRF-TV-Sendung «Rundschau».

+++

23. September 2021: Moderna-Chef erwartet Ende der Corona-Pandemie in einem Jahr

Stéphane Bancel, Konzernchef des US-Biotechnologie-Konzerns Moderna, rechnet damit, dass die Corona-Pandemie in einem Jahr vorbei sein wird. Ältere Personen und Risiko-Patienten, die zu Beginn der Pandemie geimpft worden seien, müssten jetzt Auffrischungen erhalten.

+++

23. September 2021: Sicherheitsbranche erlebt einen Boom durch Covid-Zertifikatspflicht 

Um sicherzugehen, dass die Zertifikatspflicht eingehalten wird, setzen momentan viele Firmen und Hochschulen auf die Kontrolle durch einen Sicherheitsdienst. Dieser enorme Anstieg an Anfragen bei Sicherheitsunternehmen führt allerdings zu einem Personalmangel. Neue Angestellte zu finden, gestaltet sich momentan als schwierig.

+++

22. September 2021: 116 St.Galler Schulklassen nach Corona-Ausbrüchen durchgetestet

Seit Beginn des neuen Schuljahrs haben im Kanton St.Gallen bei 116 Klassen Ausbruchstestungen wegen Corona-Fällen stattgefunden. Nicht selten hatten Ferienrückkehrer das Virus in die Schulen gebracht. Die Regierung sieht derzeit keinen Anlass, die Teststrategie zu ändern.

+++

22. September 2021: Kein St.Galler Alleingang bei den Gratis-Tests

In einer dringlichen Motion hatte die SVP-Fraktion in der Septembersession die Fortsetzung von kostenlosen Corona-Tests im Kanton verlangt. Zuerst sprach sich die Regierung dagegen aus und dann auch die Mehrheit des Kantonsrats.

+++

22. September 2021: Bezirksgericht Zürich spricht Maskengegnerin gleich doppelt frei

Das Bezirksgericht Zürich hat am Mittwoch eine 44-jährige Maskengegnerin gleich doppelt freigesprochen: Einerseits, weil nicht bewiesen sei, dass sie wirklich an der Demonstration teilgenommen habe. Andererseits wegen eines Bundesgerichtsurteils vom September.

+++

22. September 2021: 378 neue Fälle im Kanton Zürich 

Der Kanton Zürich meldet innert eines Tages 378 Corona-Neuinfektionen. Das sind etwas weniger Fälle als vor einer Woche. Weiter meldet die Zürcher Gesundheitsdirektion einen Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

+++

22. September 2021: 1'894 neue Coronavirus-Ansteckungen innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innert 24 Stunden 1894 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 39'096 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 4,8 Prozent.  Zudem registrierte das BAG fünf neue Todesfälle sowie 63 Spitaleinweisungen.

+++

22. September 2021: SBB fahren Halbjahresverlust von knapp 390 Millionen Franken ein

Die SBB haben im ersten Halbjahr 2021 einen Verlust von 389 Millionen Franken eingefahren. Ohne Bundeshilfe wäre er 30 Millionen Franken höher ausgefallen als im ersten Halbjahr 2020. Die SBB leiden weiterhin unter der Coronakrise. So beförderten sie 41 Prozent weniger Passagiere als 2019 vor der Pandemie.

+++

22. September 2021: Swiss fliegt im Winter wieder gleich viele Ziele an wie vor Corona

Die Swiss fliegt im Winter wieder gleich viele Ziele an wie im Winter 2019 vor der Coronapandemie. Insgesamt würden 90 Destinationen bedient, teilte die Schweizer Airline am Mittwoch bei der Veröffentlichung des ersten Teils ihres Winterflugplans mit.

+++

22. September 2021: Über 260'000 Unterschriften gegen Ende der Gratis-Tests eingereicht

Über 260'000 Personen haben eine Petition unterschrieben, die weiterhin kostenlose Covid-Tests fordert. Die Petitionärin Maja Balmer hat die Unterschriften am Mittwoch der Bundeskanzlei überreicht.

+++

22. September 2021: Appenzell Ausserrhoden zieht positive Bilanz bei Spontanimpfungen

Seit einer Woche ist im ganzen Kanton ein mobiles Impfteam unterwegs; zusätzlich zu den Impfmöglichkeiten in den beiden Impfzentren in Heiden und Herisau. Der kantonale Führungsstab zieht eine positive Zwischenbilanz, wie er am Mittwoch mitteilt. Insgesamt 281 Personen hätten an den Terminen fürs spontane Impfen in den Gemeinden und Betrieben ihre Erstimpfung erhalten. Bis anhin sind 54,35 Pozent der Ausserrhoder Bevölkerung geimpft, 46,06  Prozent davon doppelt, 8,29 Prozent einfach.

+++

22. September 2021: Stadt Bern und Massnahmengegner können sich nicht einigen

Es bleibt dabei: die Stadt Bern wird am Donnerstagabend keine unbewilligten Corona-Kundgebungen tolerieren. Eine Einigung zwischen den Stadtbehörden und den Veranstaltern ist gescheitert. Gemeinderat Reto Nause besprach die Situation am Dienstag mit Vertretenden der Organisationen «Mass-Voll», «Freiheitstrychler» und «Freunde der Verfassung». Nach Auffassung der Stadt Bern konnte in den Gesprächen eine Lösung erzielt werden.

Im Nachgang wiesen die Organisationen am Dienstagabend jedoch die getroffenen Vereinbarungen zurück, wie die städtische Sicherheitsdirektion am Mittwoch mitteilte. Damit sieht sich die Stadt Bern am Donnerstagabend nach wie vor mit zwei unbewilligten Kundgebungen konfrontiert, denn es kursieren auch Aufrufe zu einer Gegendemo. Bereits vor einigen Tagen haben die Stadtbehörden klar gemacht, dass sie keine unbewilligten Kundgebungen mehr tolerieren werden.

+++

22. September 2021: Experten halten nicht viel von Booster-Impfung

Eine jährliche Corona-Auffrischungs-Impfung ist laut einem Experten überflüssig. Die Immunität halte nach zwei Impfdosen mehrere Jahre, erklärt ein Immunologe der Berliner Charite in den «CH-Media»-Zeitungen. Dies gelte auch für jene Personen, die von einer Infektion genesen sind. Allerdings sei für Senioren eine dritte Impfdosis wichtig.

+++

22. September 2021: Neun neue Fälle in Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet neun Neuansteckungen mit dem Coronavirus für die vergangenen 24 Stunden. Dies sind zehn Fälle weniger als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus sind keine weiteren hinzugekommen. 

+++

22. September 2021: 193 Neuinfektionen im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet 193 Neuinfektionen mit dem Coronavirus für die vergangenen 24 Stunden. Das sind über 130 Fälle weniger als noch vor einer Woche. Weiter ist seit gestern eine weitere Person an den Folgen der Viruserkrankung verstorben.

+++

22. September 2021: Reinhard schiesst nach Rücktritt gegen Impfskeptiker

Vergangene Woche ist Markus Reinhard, Vizepräsident der Winterthurer SVP, überraschend zurückgetreten. Im Netz schoss er danach gegen Massnahmengegner – und damit gegen die SVP-Parteipräsidentin.

+++

22. September 2021: Zertifikatspflicht schlägt auf Beizenumsätze

Die Zertifikatspflicht kostet die Beizen enorm viel Geld. Dies belegen erste Echtzeit-Daten der Universität St.Gallen. Fast 20 Millionen Franken weniger wurden vergangene Woche in Restaurants ausgegeben. Vor allem auf dem Land leiden die Beizen.

+++

22. September 2021: Ex-SP-Präsident fordert Impfprämie und Busse

Der Walliser Hotelier und ehemalige SP-Präsident Peter Bodenmann hat einen Vorschlag, um die Impfbereitschaft zu steigern. Er schlägt gegenüber den «CH-Media»-Zeitungen eine Prämie für Geimpfte und Genese vor. Diese soll 300 Franken betragen. Bodenmann ist der Meinung, dass dies die Unentschlossenen motivieren könnte. Weiter sollen laut Bodenmann Personen, die sich nicht impfen lassen wollen, einmalig eine Busse von 100 Franken bezahlen.

+++

21. September 2021: Kultur fordert weiterhin Gratistests für Covid-Zertifikat

Die Taskforce Kultur fordert, dass die Kosten für Tests zum Erlangen eines Covid-Zertifikats weiterhin vom Staat übernommen werden. Der Kultursektor sei von einer Normalisierung noch weit entfernt, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Wenn die Kosten ab dem 1. Oktober nicht mehr vom Staat übernommen würden, habe dies negative Auswirkungen auf die Besucherzahlen von Veranstaltungen, insbesondere wenn sie sich an ein junges und nächtliches Publikum richteten. Gerade Menschen mit beschränkten finanziellen Mitteln dürften nicht benachteiligt werden.

Auch für Künstlerinnen und Künstler, die ein Zertifikat benötigten, um aufzutreten, und die oft nicht in einem Arbeitsverhältnis zum Veranstaltenden stünden, müsse der kostenfreie Zugang zu Tests aufrechterhalten werden.

+++

21. September 2021: Ab 2. Oktober dürfte Zertifikats-Pflicht auch im Bundeshaus gelten

Ab dem 2. Oktober wird es wohl auch für den Zutritt zum Bundeshaus ein gültiges Covid-Zertifikat brauchen. In der Wintersession dürfte es für die Mitglieder des Parlamentes zum Zug kommen.

Die Staatspolitische Kommission des Ständerates (SPK-S) hat die gesetzliche Grundlage ausgearbeitet, die den Zutritt zum Bundeshaus nur noch mit einem Zertifikat erlaubt, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten. Die Vorlage gehe nun an den Bundesrat zur Stellungnahme, so dass die Räte sie nächste Woche beraten könnten. Das Geschäft soll noch in der Herbstsession verabschiedet werden.

Die Pflicht soll ab dem 2. Oktober gelten. Die Herbstsession dauert bis am Freitag, 1. Oktober. Alle Ratsmitglieder, Mitarbeitende und Besucherinnen und Besucher ab 16 Jahren dürften dann nur noch mit einem gültigen Zertifikat ins Bundeshaus.

+++

21. September 2021: Vierte Pandemie-Welle ist noch nicht gebrochen

Die vierte Welle der Covid-19-Pandemie ist noch nicht gebrochen. Weiterhin können sich zu viele Leute in zu kurzer Zeit anstecken. Die Experten des Bundes rechnen mit Einbruch der kalten Jahreszeit mit einem weiteren Anstieg der Ansteckungen mit dem Coronavirus und mehr Spitaleinlieferungen.

Bei den in der vierten Welle hauptsächlich Angesteckten handelt es sich um Angehörige der mobilen Generation im Alter zwischen zehn und 19 Jahren. Bei den Covid-Kranken in diesen Altersgruppen in Intensivstationen handelte es sich nicht um Risikopatienten. Weiter bemerkenswert ist laut Mathys, dass sie nicht über einen Spitalaufenthalt in die Intensivpflegestation kamen, sondern direkt, weil sie beim Spitaleintritt bereits schwer krank waren.

+++

21. September 2021: Schweizer mit gefälschten Impfausweisen in Konstanz erwischt

Sechs Schweizer haben am vergangenen Freitag und Samstag in Apotheken in Konstanz gefälschte Impfausweise vorgelegt, um den digitalen Nachweis über Covid-Schutzimpfungen zu erhalten. Nun ermittelt die Polizei gegen sie wegen Urkundenfälschung.

Der Schwindel flog in zwei Apotheken in der Konstanzer Altstadt auf, wie die Polizei mitteilte. «Gegen alle sechs Tatverdächtige aus der Schweiz ermittelt die Polizei nun wegen Urkundenfälschung», hiess es. Bereits am Donnerstag waren zwei Schweizer in Apotheken in Konstanz mit falschen Impfausweisen erwischt worden.

+++

21. September 2021: GastroSuisse fordert weitere Entschädigungen für Umsatzausfälle

Der Restaurant- und Hotellerie-Verband GastroSuisse fordert eine Entschädigung für die durch die Umsetzung der Zertifikatspflicht entstandenen Umsatzrückgänge. Zudem verlangt die Präsidentenkonferenz des Verbandes vom Bund umgehend ein Corona-Ausstiegsszenario.

Je nach Situation präsentiere sich die Situation sehr unterschiedlich, teilte der Verband im Anschluss an die Präsidentenkonferenz vom Mittwoch in Bern mit. Betriebe in städtischen Gebieten seien mitunter weniger stark von den Massnahmen betroffen als jene auf dem Land. Bei vielen Betrieben sei der Umsatz schon in den ersten Tagen massiv eingebrochen, so Gastro-Suisse-Präsident Casimir Platzer in der Mitteilung.

Für die zusätzlichen Umsatzrückgänge müssten gemäss Vizepräsident Massimo Suter weitere Ausfallentschädigungen fliessen. Dabei seien die Obergrenzen aufzuheben. Vom Bund fordert der Verband ein Ausstiegsszenario. Denn die Branche brauche Planungssicherheit und müsse wieder zur Normalität zurückfinden.

+++

21. September 2021: Krankenkassen sollen Prämien wegen Corona nicht einfrieren müssen

Der Ständerat hält nichts von der Idee, dass die Krankenkassen wegen der Covid-19-Pandemie während zwei Jahren ihre Prämien einfrieren sollen. Auch sollen sie nicht während dreier Monate auf die Prämien verzichten müssen.

Der Kanton Genf verlangte dies mit einer Standesinitiative: Die Kassen sollten demnach die Hälfte ihrer Reserven auflösen und sich mit diesen Mitteln an den Schweizer Gesundheitskosten beteiligen.

Aus Sicht der vorberatenden Kommission sind diese Forderungen nicht mit der aktuellen Gesetzgebung vereinbar, sagte deren Sprecher Peter Hegglin (Mitte/ZG). Die Massnahmen würden eine Abkehr vom Kostendeckungsprinzip bedeuten. Auch der Abbau von 50 Prozent der Reserven sei problematisch: Viele Versicherer würden damit die gesetzliche Mindesthöhe der Reserve nicht mehr einhalten können.

+++

21. September 2021: Der Kanton Zürich meldet 313 neue Fälle

Auf seiner Website vermeldet der Kanton Zürich am Dienstag 313 neue Ansteckungen sowie vier Spitaleinweisungen. Tote aufgrund einer Coronavirusinfektion gab es in den vergangenen 24 Stunden keine.

+++

21. September 2021: Psychische Gesundheit von Kindern hat sich wegen Covid-19 verschlechtert

Laut Alain Di Gallo von der wissenschaftlichen Covid-Taskforce des Bundes sind Kinder und Jugendliche die am stärksten Betroffenen der Pandemie. Neue Forschungsergebnisse zeigten eine «nachweisliche Verschlechterung der psychischen Gesundheit».

Während die direkten physischen Folgen des Virus für junge Personen oft harmlos seien, seien die psychischen Probleme nicht von der Hand zu weisen, sagte Di Gallo am Dienstag vor den Medien in Bern. «Die Pandemie hat das Umfeld von Kindern und Jugendlichen durcheinandergebracht und viele Entwicklungsschritte gestört.»

Viele Junge täten sich schwer damit, den Weg in den Alltag zurückzufinden, sagte Di Gallo. Sie kämpften unter anderem mit Ängsten, Depressionen, Schlafproblemen und Müdigkeit. Auch die Suizidversuche hätten seit dem Frühjahr 2020 zugenommen.

Es sei wichtig, den Betroffenen ein «stabiles Umfeld» und einen «geregelten Alltag» zu geben.

+++

21. September 2021: Impfgeschwindigkeit in der Schweiz ist gemäss BAG zu langsam

Die Impfgeschwindigkeit in der Schweiz nimmt weiter zu. Das Tempo ist aber gemäss Bundesamt für Gesundheit zu tief, als dass es zu einer Entspannung der Situation kommen könnte.

+++

21. September 2021 : Kanton Thurgau meldet 730 neue Fälle innert einer Woche

Der Kanton Thurgau meldet am Dienstag 730 neue Fälle für die vergangene Woche. Drei Personen sind innerhalb einer Woche verstorben, fünf mussten hospitalisiert werden. 54,47 Prozent der Thurgauer sind doppelt geimpft. 

Letzten Dienstag waren es 815 neue Ansteckungen und vier Todesfälle.

+++

21. September 2021: BAG meldet 1'235 neue Coronavirus-Ansteckungen innert 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innert 24 Stunden 1'235 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem registrierte das BAG vier neue Todesfälle sowie 43 Spitaleinweisungen.

+++

21. September 2021: Schweizer Reisebranche freut sich über Öffnung der US-Grenzen

Schweizer Unternehmen freuen sich über die geplante Öffnung der amerikanischen Grenzen für vollständig geimpfte Europäer nach eineinhalb Jahren Coronaschliessung. Bei den Reiseveranstaltern kommen bereits erste Buchungen herein, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur AWP ergab.

Am Montag hatte der Coronavirus-Koordinator des Weissen Hauses, Jeffrey Zients, angekündigt, dass geimpfte Ausländer ab November wieder in die Vereinigten Staaten einreisen könnten. Erwachsene müssen nachweisen, dass sie vollständig geimpft sind. Ausserdem müssen Reisende zusätzlich wie bisher einen maximal drei Tage alten negativen Corona-Test vorweisen.

Damit endet eine lange Reisesperre in die USA. Der damalige US-Präsident Donald Trump hatte im März 2020 einen Einreisestopp für Ausländer aus weiten Teilen Europas angeordnet. Reisenden aus dem Schengen-Raum, zu dem auch die Schweiz gehört, wurde damit bis auf wenige Ausnahmen untersagt, in die USA einzureisen.

+++

21. September 2021: Bund soll Kosten der Zertifikatspflicht an Hochschulen übernehmen

Der Bund soll die Kosten für Covid-Zertifikate an Hochschulen übernehmen. Dies fordert der Verband Schweizer Studierendenschaften (VSS) in einem am Dienstag veröffentlichten Brief an Bundespräsident Guy Parmelin und Gesundheitsminister Alain Berset.

Die Einführung der Zertifikatspflicht im Bildungsbereich sei überraschend erfolgt und für viele nicht absehbar gewesen. Teilweise sei sie bereits zum Start des Herbstsemesters eingeführt worden. Nicht in allen Fällen würden digitale Alternativen zum Präsenzunterricht oder kostenfreie Tests zur Verfügung gestellt.

Der Bund solle die Kosten für Zertifikate bis zum Ende der Zertifikatspflicht übernehmen. Die Teilnahme am Hochschulunterricht dürfe nicht durch finanzielle Hürden eingeschränkt werden. Um dem jetzt herrschenden Flickenteppich entgegenzuwirken, brauche es eine einheitliche Regelung auf Bundesebene.

+++

21. September 2021: Andelfinger Jahrmarkt abgesagt

Der Jahrmarkt in Andelfingen ZH findet dieses Jahr nicht statt. Der Gemeinderat hat entschieden, den Anlass abzusagen, wie er in einer Mitteilung schreibt. Grund ist die Planungs-Unsicherheit aufgrund des Coronavirus. Die Auflagen zur Eindämmung des Virus seien kaum umsetzbar. Der Jahrmarkt Andelfingen hätte Mitte November stattfinden sollen.

+++

21. September 2021: 10 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Dienstag 10 neue Fälle. In den letzten 24 Stunden ist niemand gestorben, allerdings mussten 5 Personen hospitalisiert werden.

+++

21. September 2021: Kanton St.Gallen nimmt Betriebstestungen wieder auf

Der Kanton St. Gallen will Unternehmen repetitive Tests anbieten. Dabei wird auf ein System der Hirslanden Gruppe gesetzt. Die Tests sind für Firmen und Institutionen kostenlos.

Ab Mittwoch könnten sich die Unternehmen für das repetitive Testen anmelden, heisst es in der Mitteilung des Kantons vom Dienstag. Für die Betriebe gilt eine Mindestgrösse von vier Personen.

In Unternehmen aber nicht in Schulen

Die Tests laufen dabei über die Online-Plattform «together we test» der Hirslanden-Gruppe. Dort können die Testkits bestellt werden. Im Betrieb werden dann die einzelnen Proben zu einer Sammelprobe zusammengemischt. Diese wird mit der Post ins Labor geschickt und dort ausgewertet. Der ganze Prozess werde durch das Contact Tracing begleitet, heisst es in der Mitteilung.

St.Gallen gehörte bisher zu den Kantonen, die das repetitive Testen in Schulen abgelehnt hat. Als Argument wurden die zu hohen Kosten sowie der fehlende Effekt auf die Ansteckungszahlen ins Feld geführt.

+++

21. September 2021: 118 neue Fälle im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet 118 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus in den letzten 24 Stunden. Das sind 80 Fälle weniger als noch vor einer Woche. Seit gestern ist eine Person im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben. 

+++

21. September 2021: Bund prüft längere Gültigkeit des Covid-Zertifikats für Genesene

Der Bund prüft eine längere Gültigkeit des Covid-Zertifikats für Genesene. Das sagte Patrick Mathys vom Bundesamt für Gesundheit in der Tagesschau. Der Bund prüft demnach neue Studienresultate dazu, wie lange der Immunschutz bei Genesenen anhält. Derzeit ist das Zertifikat für Genesene ein halbes Jahr gültig. Das für Geimpfte ein Jahr lang.

+++

20. September 2021: Stadtpolizei Schlieren/Urdorf räumt Sporthalle wegen fehlender Kontrollen

Am Sonntag haben sich in einer Sporthalle dutzende Teilnehmer und Zuschauer zu einem Sportanlass getroffen. Die Veranstalter verzichteten dabei auf die Kontrolle der Covid-Zertifikate. Deshalb räumte die Stadtpolizei Schlieren/Urdorf die Halle und erstattete Anzeige, wie sie mitteilt.

+++

20. September 2021: Kanton Zürich meldet über das Wochenende 806 neue Ansteckungen

Über das Wochenende sind im Kanton Zürich 806 neue Corona-Infektionen registriert worden. Das sind über 330 Neuinfektionen weniger, als noch in der letzten Woche. Ausserdem meldet der Kanton Zürich vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Stand Montag sind im Kanton Zürich 150 Personen wegen einer Corona-Infektion im Spital, 53 auf der Intensivstation, 42 werden beatmet. 

+++

20. September 2021: St.Galler SVP fordert für 2022 kantonale Steuersenkung

Die SVP des Kantons St.Gallen fordert für 2022 eine Senkung des Staatssteuerfusses um mindestens fünf Prozentpunkte. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt, um mit einer Steuersenkung die Erholung nach der Pandemie zu beschleunigen, schreibt die Partei.

Ein Eigenkapital-Polster von gegen anderthalb Milliarden Franken, höhere Gewinnausschüttungen der Nationalbank und eine trotz Corona robustere St.Galler Wirtschaft erlaubten «diesen für die St.Galler Bevölkerung und für die Attraktivität unseres Kantons wichtigen und richtigen Schritt», teilte die SVP am Montag mit.

Beim Steuerfuss bestehe Handlungsbedarf. Das Steuermonitoring zeige seit Jahren, dass der Kanton St.Gallen im Vergleich den Nachbarkantonen schlecht dastehe. Die Regierung solle mit dem Budget 2022, das voraussichtlich am 30. September präsentiert wird, die von der SVP seit langem geforderte Steuersenkung umsetzen.

Für diesen Schritt spreche die robuste wirtschaftliche Entwicklung. Die Rechnungsabschlüsse des Kantons seien in den vergangenen zehn Jahren immer besser als das Budget gewesen. Auch andere Kantone rechneten für das laufende und die kommenden Jahre mit deutlich besseren Abschlüssen.

+++

20. September 2021: St.Galler Kantonsrat weitet Hilfen wegen der Corona-Pandemie aus

Der St.Galler Kantonsrat hat am ersten Tag der Septembersession unter anderem einen Schutzschirm für Veranstaltungen abgesegnet. Damit soll den Veranstaltern eine gewisse Planungssicherheit geboten werden. Zudem hat er Covid-Hilfen für familienergänzende Kinderbetreuung, Behinderteneinrichtungen sowie die Stiftsbibliothek gesprochen.

+++

20. September 2021: BAG meldet 4032 neue Fälle übers Wochenende

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 4032 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 15 neue Todesfälle und 102 Spitaleinweisungen.

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 353,02 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zehn Tagen bei 0,86.

Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zur Zeit 77,2 Prozent. Von 828 Intensivbetten sind Stand Montag 254 Betten von Covid-Patienen besetzt, 385 vonv Non-Covid-Patienten. 189 Betten sind frei.

+++

20. September 2021: 34 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet übers Wochenende 34 neue Fällle. 4 Personen mussten hospitalisiert werden, gestorben ist niemand.

+++

20. September 2021: Stadt Bern toleriert unbewilligte Corona-Demos nicht mehr

Die Berner Stadtregierung will unbewilligte Corona-Demonstrationen nicht mehr tolerieren. Sie zieht damit die Konsequenzen aus der gewalttätigen Eskalation einer Kundgebung am letzten Donnerstag vor dem Bundeshaus.

Die Kantonspolizei Bern erhalte den Auftrag, die für kommenden Donnerstag angekündigten Kundgebungen nicht zuzulassen, teilte der Gemeinderat am Montag mit. Denn diese seien nicht bewilligt.

In sozialen Netzwerken haben Gegner der Corona-Massnahmen zu einer weiteren Demonstration aufgerufen. Ebenso zirkulieren Aufrufe für eine Gegenkundgebung.

Der Berner Gemeinderat appellierte am Montag an die Organisatoren der Demos, die Aufrufe zurückzuziehen. Er anerkenne, dass gerade in der Bundesstadt vermehrt das Bedürfnis bestehe, sich an Kundgebungen zu politischen und gesellschaftlichen Themen zu äussern. An dieser Haltung und Praxis halte der Gemeinderat fest.

Er rufe aber dazu auf, Kundgebungen mit genügend Vorlauf mit den Behörden abzusprechen und bewilligen zu lassen. Nur durch Absprachen mit den Behörden gelinge es, geordnete Verhältnisse und Rahmenbedingungen zu schaffen, damit das Recht auf freie Meinungsäusserung friedlich wahrgenommen werden könne.

+++

20. September 2021: Die Ärzte sagen Tour für 2021 ab - auch Konzerte im Hallenstadion betroffen

Die Berliner Punkrock-Band Die Ärzte («Noise») hat die noch in diesem Jahr geplanten Konzerte der «In The Ä Tonight Tour» komplett abgesagt. «Heute ist ein schwarzer Tag», hiess es dazu am Montag auf der Homepage der Band von Bela B (58), Farin Urlaub (57) und Rodrigo Gonzalez (53). Auch zwei Konzerte im Zürcher Hallenstadion sind betroffen.

+++

20. September 2021: 342 neue Fälle übers Wochenende im Kanton St.Gallen

Die Coronazahlen im Kanton St.Gallen sind etwas tiefer als vor einer Woche. Die Behörden melden 342 neue Infektionen nach dem Wochenende. Heute vor einer Woche waren es knapp 100 Fälle mehr. Weiter vermeldet der Kanton nach dem Wochenende eine Person, die an den Folgen einer Infektion gestorben ist. Aktuell liegen 47 Covid-Patienten im Sital, 15 davon auf der Intensivstation.

+++

20. September 2021: Zürcher Studierende protestieren gegen Zertifikatspflicht an Uni

Bis zu 150 Studierende haben am Montagmorgen in Zürich gegen die Zertifikatspflicht an Hochschulen demonstriert. Sie forderten barrierefreien Zugang zu Bildung für alle.

+++

20. September 2021: Flughafen Zürich rechnet mit Aufschwung ab 2022

Der Flughafen Zürich rechnet damit, die Zahlen von 2019 erst wieder im Jahr 2025 zu erreichen. Der Flughafen brauche mindestens 50 Prozent des Luftverkehrs aus der Zeit vor der Pandemie, um schwarze Zahlen schreiben zu können.

 

+++

20. September 2021: Maskenpflicht soll zum Schutz vor Grippe aufgehoben werden

Experten wollen zum Schutz vor der herkömmlichen Grippe die Maskenpflicht aufheben. Der Infektiologe Andreas Widmer macht gegenüber der Pendlerzeitung «20 Minuten» einen entsprechenden Vorschlag: Er argumentiert, dass so wieder mehr Menschen mit Erkältungs- und Grippeviren in Kontakt kommen und so teilweise immun gegen diese üblichen Krankheiten werden. Der Aufbau der Immunität fehle aktuell in der Bevölkerung, weil wegen der Corona-Massnahmen im vergangenen Winter die Grippewelle praktisch ausblieb.

+++

20. September 2021: Impfbusse lassen Quote in Zürcher Gemeinden steigen

Die Zürcher Impfbusse sorgen in den Gemeinden jeweils für einen sprunghaften Anstieg der Impfquote. Zum Beispiel stieg die Impfquote in der Zürcher Gemeinde Wald um drei Prozentpunkte auf 52,3 Prozent. In anderen Gemeinden stieg sie in der gleichen Woche nur um 1,5 Prozent. Der Kanton sieht den Einsatz der mobilen Impfequipen entsprechend als Erfolg, berichtet die «NZZ». Mehrfach musste mehr Personal aufgeboten werden, um den Andrang an Impfwilligen zu bewältigen.

+++

19. September 2021: Johnson & Johnson könnte Impfquote erhöhen 

Die meisten Personen, die in der Schweiz nicht gegen das Coronavirus geimpft sind, trauen den mRNA-Impfstoffen nicht. Wenn der Vektor-Impfstoff Johnson & Johnson verfügbar wäre, könnte die Impfquote also deutlich erhöht werden. Diesen Schluss lässt eine neue Studie zu.

+++

19. September 2021: Freiheitstrychler sollen Verbindungen zu rechtsextremen Kreisen haben

Hinter der Gruppierung der «Freiheitstrychler» steht unter anderem ein Zürcher IT-Unternehmer. Dieser geriet vor einigen Jahren in die Schlagzeilen, weil eine rechtsextremistische Internetseite über seinen Server betrieben wurde.

+++

18. September 2021: Gegner der Corona-Massnahmen ziehen durch Winterthur

Am Samstagnachmittag hat sich die Winterthurer Altstadt mit Gegnern der Corona-Massnahmen gefüllt. Mehrere tausend Demonstrierende sind durch die Strassen gezogen. Danach wurden Ansprachen auf dem Neumarkt gehalten. Die Polizei rechnete scho im Vorhinein nicht mit Ausschreitungen.

+++

18. September 2021: «Freiheitstrychler» weisen Verantwortung für Ausschreitungen zurück

Nach den Krawallen vor dem Bundeshaus in Bern während einer Kundgebung von Gegnern der Corona-Schutzmassnahmen haben die Organisatoren eine Verantwortung für die Ausschreitung zurückgewiesen. Sie würden sich von «jeder Art von Gewalt distanzieren», teilten sie mit.

+++

17. September 2021: Ueli Maurer äussert sich zum Trychler-Outfit

Der Bundesrat Ueli Maurer äussert sich erstmals zu seinem Freiheits-Trychler-Outfit vom Wochenende. Der Finanzminister wurde vor einigen Tagen in einem Shirt fotografiert, das von Gegnern der Corona-Massnahmen getragen wird. Wie Maurer gegenüber «CH-Media» sagt, wusste er nichts von der Bedeutung des Shirts – er wollte damit nicht provozieren. Ueli Maurer hat sich mit diesem Statement erstmals zum Tragen des Shirts geäussert, wofür er heftige Kritik kassierte.

+++

17. September 2021: Breite Zustimmung für neue Corona-Regeln des Bundesrats

Die am Freitag beschlossenen Corona-Bestimmungen des Bundesrats stossen weitgehend auf Zustimmung. Gerade die neuen Einreiseregeln und die Anerkennung von im Ausland verabreichten Impfungen werden begrüsst. Bei der Haltung des Bundesrats, dass die Corona-Tests ab Oktober kostenpflichtig sein sollen, erhält die Regierung aber nur von der FDP Rückendeckung.

+++

17. September 2021: Schaffhauser Impfaktion in albanisch-dominierter Moschee

Eine mobile Impfequipe des Schaffhauser Gesundheitsamtes hat am Freitagnachmittag die Mekka Moschee besucht: Von den rund 50 Personen, die den Gottesdienst besucht hatten, haben sich zwölf spontan gegen Covid-19 impfen lassen.

+++

17. September 2021: Kanton Zürich meldet 332 Neuansteckungen

Dem Kanton Zürich wurden für die vergangenen 24 Stunden 332 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Im Vergleich zur Vorwoche ist dies fast eine Halbierung der Fälle. Weiter meldet der Kanton einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus. 

+++

17.September 2021: Kantone sprechen sich für neue Einreiseregelung aus

Aus Sicht der Kantone sprechen die Erfahrungen nach den Sommerferien für die neuen Einreiseregeln, die der Bundesrat am Freitag in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie beschlossen hat. Allerdings werde es schwierig sein, den Nachweis eines zweiten Tests nach der Einreise zu kontrollieren und durchzusetzen. Die Kantone hatten aus diesem Grund vom Bundesrat eine zentralisierte Lösung für die Meldung des zweiten Tests gefordert, wie die Konferenz der Gesundheitsdirektorinnen und -Direktoren (GDK) auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte. Der Bund habe aber davon abgesehen. Die Kantone würden daher nun mittels Stichproben überprüfen müssen, ob sich die nicht-genesenen und nicht-geimpften Personen nach der Einreise auch wirklich ein zweites Mal getestet haben lassen. Die Variante mit einer wiederholten Testung von nicht-genesenen und nicht-geimpften Einreisenden sei aber gegenüber der Variante mit Quarantäne klar bevorzugt worden.

+++

17. September 2021: Verschiedene Optionen für Gratistests möglich

Der Bundesrat will verschiedene Optionen zu den Gratistests nochmals diskutieren, wie Gesundheitsminister Alain Berset am Freitag vor den Medien in Bern sagte. Eine Möglichkeit sei, die Frist für die Gratistests zu verlängern. Eine andere Option sei es, Anpassungen für gewisse Personengruppen vorzunehmen. Ein Entscheid sei aber noch nicht gefallen, sagte Berset. Der Gesundheitsminister stellte gleichzeitig klar, dass der Weg aus der Krise über die Impfung führe, nicht über Tests. Zudem sei eine Impfung günstiger als ein Test.

Ende August hatte der Bundesrat beschlossen, dass die Kosten für die Corona-Tests ab dem 1. Oktober für asymptomatische Personen nicht mehr vom Bund übernommen werden. Im Bundeshaus formierte sich seit der Ausweitung der Zertifikatspflicht Widerstand gegen diesen Entscheid. Grüne, SP, Mitte-Partei und SVP verlangen, dass der Bundesrat auf den Entscheid zurückkommt und die Tests für alle kostenlos bleiben. Der Bund bezahlt heute 47 Franken an Ärzte, Apotheken und Veranstalter, die Antigen-Schnelltests durchführen. Die Kosten für die Tests dürften für Selbstbezahlende höher ausfallen. Es wird mit 50 Franken bis 70 Franken gerechnet.

+++

17. September 2021: Nach Ferienrückkehr sind zwei Tests vorgeschrieben

Der Bundesrat hat über die weiteren Schritte in der Pandemie informiert. Ab Montag gelten verschärfte Einreiseregeln für Ungeimpfte und Ungenese. Weiter soll das Covid-Zertifikat auch für im Ausland Geimpfte oder Genese zugänglich werden.

+++

17. September 2021: Zürcher Kantonsrat verzichtet auf eine Zertifikatspflicht

Die 180 Zürcher Kantonsrätinnen und Kantonsräte müssen an den montäglichen Sitzungen kein Zertifikat vorweisen: Die Geschäftsleitung will es bei der bisherigen Regelung mit der Maskentragpflicht belassen.

Die gewählten Parlamentsmitglieder hätten ein Teilnahmerecht und eine Teilnahmepflicht an den Ratssitzungen, schreibt die Geschäftsleitung des Kantonsrates in einer Mitteilung vom Freitag. Dieses Recht und diese Pflicht dürfe nicht durch weitere Massnahmen eingeschränkt werden. Die Maskentragpflicht während den Sitzungen bleibt unverändert bestehen.

+++

17. September 2021: Zertifikatspflicht für Kinder am Zukunftstag des Kantonsspitals Winterthur 

Das Kantonsspital Winterthur (KSW) will seine Patientinnen und Patienten schützen – auch am Zukunftstag. Am 11. November können Kinder die Vielfalt der Berufswelt kennenlernen. Auch das KSW kann am Zukunftstag besucht werden.

Allerdings gelten dieses Jahr besondere Regeln:  So können nur Kinder teilnehmen, die mindestens zwölf Jahre alt sowie geimpft oder genesen sind. Letzteres müssen sie mit einem entsprechenden Zertifikat vorweisen, wie das KSW auf seiner Website schreibt. Kinder, die getestet wurden, können nicht teilnehmen, da sie für das Spital ein zu grosses Risiko darstellen.

+++

17. September 2021: Zwei Schweizer wollen sich in Konstanz Impfnachweis erschleichen

Zwei Schweizer haben in Konstanz offenbar gefälschte Impfbücher vorgelegt. Ein 44-Jähriger und 51-Jähriger habenam Donnerstag in einer Konstanzer Apotheken angegeben, dass sie sich in München gegen Corona haben impfen lassen. Sie wollten mit dem Vorweisen des Impfpasses den offizielen Nachweis einer Corona-Impfung verlangen. Die Apotheker haben wegen Verdacht auf Fälschung die Polizei alarmiert, die die Fälle nun wegen Urkundenfälschung untersucht.

+++

17. September 2021: BAG meldet 2'095 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 2'095 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 44'680 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 4,7 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG acht neue Todesfälle und 51 Spitaleinweisungen.

+++

17. September 2021: Stadt Winterthur bereitet sich auf Corona-Demonstration vor

Der Graben zwischen Massnahmen-Befürwortern und -Gegnern in der Schweiz wird grösser. In mehreren Städten kommt es zu Anti-Corona-Demonstrationen, so auch in Winterthur. Am Samstag könnte es auch zu einer Gegendemonstration kommen. Ist die Stadt dann sicher?

+++

17. September 2021: Ratspräsidenten verurteilen Angriff auf Bundeshaus

Die Präsidenten von National- und Ständerat verurteilen die Ausschreitungen bei der Corona-Demonstration in Bern. In einem gemeinsamen Tweet bezeichnen Andreas Aebi und Alex Kuprecht das gewalttätige Verhalten der Demonstrierenden als unschweizerisch. Bei einer Demonstration gegen die Corona-Massnahmen warfen Teilnehmer Gegenstände in Richtung Bundeshaus. Auch Feuerwerk wurde abgefeuert. Die Polizei musste Wasserwerfer und Gummischrot einsetzen.

+++

17. September 2021: 16 Neuansteckungen in Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen hat in den vergangenen 24 Stunden 16 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Das sind fünf Fälle weniger als vor einer Woche. Einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus gab es nicht. 

+++

17. September 2021: Kanton St.Gallen meldet 181 neue Fälle

Der Kanton St.Gallen meldet für die vergangenen 24 Stunden 181 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind rund 50 Fälle weniger als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gab es keine. 

+++

17. September 2021: Polizei muss bei Geburt im Kantonsspital Frauenfeld einschreiten

Anfang September wurde einer ungeimpften Schwangeren im Kantonsspital Frauenfeld laut dem «Blick» die Behandlung verweigert, da sie keinen PCR-Test machen sowie keine Maske tragen wollte. Das Spital weist die Vorwürfe zurück. Im Rahmen des Vorfalls kam es zu einem Polizeieinsatz.

+++

17. September 2021: Wasserwerfer gegen Massnahmen-Gegner vor Bundeshaus

Schätzungsweise drei- bis viertausend Menschen haben am Donnerstagabend in der Berner Innenstadt gegen Corona-Schutzmassnahmen demonstriert. Als Teilnehmer an einem Zaun vor dem Bundeshaus rüttelten, setzte die Polizei den Wasserwerfer ein.

+++

16. September 2021: Bis zu 1'500 Personen demonstrieren gegen «Zerti-Diktatur»

Schätzungsweise 1'500 Menschen haben sich am Donnerstagabend auf dem Berner Bahnhofplatz versammelt, um gegen die Ausweitung der Zertifikatspflicht und den «Impfzwang» zu demonstrieren. Die Polizei war präsent und beobachtete die Lage. Auf Transparenten waren Parolen zu lesen wie: «Nein zur Zerti-Diktatur» oder «Nein zum Impfterror». Wiederholt wurde in Sprechchören «Liberté, liberté» gerufen, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor Ort berichtete. Immer wieder waren Pfeiff-Konzerte zu hören. Viele der Demonstrierenden schwangen Schweizer- und Kantonsfahnen. Aufgerufen worden war zu der Kundgebung auf den sozialen Medien. Die Kundgebung war von den Behörden nicht bewilligt worden.

+++

16. September 2021: Fehlende Covid-Zertifikate: Stadtpolizei Winterthur rückt in Fitnesscenter aus

In einem Winterthurer Fitnesscenter hat ein Fitnesskurs stattgefunden, bei dem nicht alle Teilnehmenden ein Covid-Zertifikat hatten. Die Stadtpolizei Winterthur hat eingegriffen.

+++

16. September 2021: Studierende der ZHAW sind sich wegen der Zertifikatspflicht uneinig

Nächsten Montag startet das neue Semester an der ZHAW. Die Studierenden sind sich bezüglich der Zertifikatspflicht uneinig. Der Studierendenverein der ZHAW begrüsst die Zertifikatspflicht, möchte aber, dass für einen bestimmten Zeitraum die Testkosten von der Hochschule übernommen werden.

+++

16. September 2021: Bundesrat dürfte Entscheid zu kostenpflichtigen Tests vertagen

Ab Oktober soll die Bevölkerung die Kosten für die Corona-Tests selber tragen, wenn man keine Symptome aufweist. Dagegen regt sich grosser Widerstand. Der Bundesrat wird sich am Freitag mit der Thematik befassen, berichtet der «blick.ch». Ein Entscheid dürfte dem Vernehmen nach allerdings noch keiner fallen, sondern möglicherweise erst nächste Woche. Zum einen wolle der Bundesrat nicht gleich unter dem Druck des Parlaments einknicken, zum anderen wolle er die Impfkampagne nicht torpedieren.

+++

16. September 2021: Schaffhausen baut Impfangebot weiter aus

Im Kanton Schaffhausen wird das Impfangebot weiter ausgebaut. Ab dem kommenden Montag können sich impfwillige Personen an bestimmten Daten in verschiedenen Gemeinden ohne Anmeldung gegen Covid-19 impfen lassen. Dies teilt der Kanton am Donnerstag mit.

+++

16. September 2021: 433 Neuansteckungen in Zürich

Der Kanton Zürich meldet 433 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb der letzten 24 Stunden. Im Vergleich zur Vorwoche sind dies fast 200 Fälle weniger. Zudem vermeldet der Kanton zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

+++

16. September 2021: Swissmedic prüft Gesuche von Pfizer und Moderna für dritte Dosis

Das Schweizer Heilmittelinstitut Swissmedic prüft Gesuche von Pfizer und Moderna für eine dritte Dosis der Corona-Impfstoffe. Es geht um eine Anpassung der bestehenden Dosierungsempfehlungen und eine Zulassungserweiterung.

+++

16. September 2021: 2'262 neue Coronavirus-Ansteckungen innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innert 24 Stunden 2'262 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 39'497 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 5,7 Prozent. Zudem registrierte das BAG 61 Spitaleinweisungen jedoch keine neuen Todesfälle.

+++

16. September 2021: Zürcher Regierungsrat will grosse Gastrobetriebe unterstützen

Die Gastronomie leidet nach wie vor unter den Folgen der Corona-Pandemie: Deshalb will der Regierungsrat zusätzliche 60 Millionen Franken des Bundes für grosse Gastrobetriebe einsetzen. Dafür braucht es jedoch noch eine Gesetzesänderung.

+++

16. September 2021: Corona-Impfung bei unterdrücktem Immunsystem weniger wirksam

Corona-Impfstoffe wirken bei Patienten mit unterdrücktem Immunsystem schlechter. Das hat eine Berner Studie im Fachmagazin «The Lancet Rheumatology» untermauert. Demnach liessen sich schützende Antikörper nur bei knapp der Hälfte der Betroffenen nachweisen.

+++

16. September 2021: Pädagogische Hochschule Zürich zahlt Tests bis Mitte Oktober

Auch an der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZH) gilt ab kommendem Montag die Zertifikatspflicht. Im Gegensatz zu anderen Hochschulen bietet die PHZH aber keine eigene Testmöglichkeit an. Die PHZH verweist die angehenden Lehrerinnen und Lehrer auf die Testmöglichkeiten in der Umgebung, wie aus der PHZH-Website hervorgeht. Selber bezahlen müssen die Studierenden den Test vorerst nicht: Bis Ende September zahlt noch der Bund. Anschliessend übernimmt die PHZH die Kosten bis zum 15. Oktober. Was danach passiert, ist aber noch offen.

+++

16. September 2021: 24 Neuinfektionen in Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet für die vergangenen 24 Stunden 24 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das sind drei Fälle mehr als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine weiteren gemeldet. 

+++

16. September 2021: Thurgauer Regierungsrat lässt Testkonzept für Schulen erstellen

Die Thurgauer Regierung will die Corona-Test-Strategie an Schulen ändern. Die bestehende Ausbruchstestung gerät an ihre Grenzen. Der Kanton prüft daher eine Umstellung zu präventiv-repetitiven Tests.

+++

16. September 2021: Finanzielle Unterstützung für kantonale Zürcher Spitäler in der vierten Pandemie-Welle

Die im Rahmen der Pandemiebewältigung zusätzlich erbrachten Leistungen führen für die Spitäler zu substantiellen Zusatzkosten. Der Regierungsrat hat eine finanzielle Entschädigung im Umfang von rund 18 Millionen Franken für die Spitäler bewilligt.

+++

16. September 2021: Stadt St.Gallen erlässt erneut 200'000 Franken städtische Gebühren

Die Stadt St.Gallen erlässt erneut diverse städtische Gebühren für Betriebe, welche durch die Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie in der Betriebsausführung eingeschränkt waren. Der Gebührenerlass  kommt der Gastronomie, Ladengeschäften und Taxi-Unternehmen zugute.

+++

16. September 2021: Zürcher Alt-Nationalrat Andreas Herczog stirbt an Covid

Der Zürcher Alt-Nationalrat Andreas Herczog ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Laut einer Todesanzeige war die Todesursache eine Corona-Infektion.

+++

16. September 2021: Kanton St. Gallen meldet 224 neue Fälle 

Der Kanton St.Gallen meldet für die vergangenen 24 Stunden 224 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Weiter wurde dem Kanton ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet.

+++

16. September 2021: Massentlassungen in Coronazeiten vor allem wegen Restrukturierungen

Massenentlassungen haben in den beiden Corona-Jahren 2020 und 2021 bei Schweizer Unternehmen vor allem wegen Restrukturierungen stattgefunden und nicht wegen Personalabbau. Es gebe vor allem Umbau, aber weniger Abbau, stellte eine Studie der Outplacementfirma Von Rundstedt fest.

+++

16. September 2021: Christoph Blocher ist gegen die Ausweitung der Zertifikatspflicht

Alt Bundesrat Christoph Blocher spricht sich gegen die Ausweitung der Zertifikatspflicht aus. Der Staat sollte sich zurückhalten. Im Vordergrund stehe die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger.

In der Pandemie habe der Staat eine Vollmacht erhalten, sagte Blocher in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung». Das sei gefährlich. Die Politiker neigten immer dazu, ihre Macht auszudehnen, wenn sie nicht daran gehindert würden.

Die ausserordentliche Lage verleihe dem Bundesrat ausserordentlich viel Macht. Der Rechtsstaat werde übergangen - vielleicht sogar legal. Die Verwaltung diktiere diktatorisch, was zu machen sei. Das gelte es, ernst zu nehmen.

+++

16. September 2021: Busse für Nicolas Rimoldi: Ohne Covid-Zertifikat im Café

Der Massnahmen-Kritiker Nicolas Rimoldi hat am Dienstag bei einem Besuch in einem Zürcher Café kein Covid-Zertifikat vorgezeigt. Laut «20 Minuten» wurde er deswegen von der Polizei abgeführt und muss eine Busse bezahlen. Die Busse will Rimoldi vor Gericht anfechten.

+++

16. September 2021: Sieben Patienten warten im Ausland noch auf Rückführung

Zurzeit warten noch sieben Patientinnen und Patienten im Ausland auf eine Rückführung in eine Intensivstation in der Schweiz. Zwei von ihnen werden vom Koordinierten Sanitätsdienst (KSD) der Armee als dringlich eingestuft.

Vier der Patienten seien unter anderem noch nicht transportfähig, bei einer Person werde die Rückführung als nicht dringlich erachtet, teilte der KSD am Mittwoch mit. Zwei der Betroffenen warteten in Balkanstaaten auf die Überführung in eine Schweizer Intensivstation, die fünf anderen in anderen Ferienländern am Mittelmeer.

+++

15. September 2021: Bundesrat diskutiert nochmals über kostenpflichtige Tests ab Oktober

Der Bundesrat hat festgelegt, dass Corona-Tests ab dem 1. Oktober nicht mehr konstenlos sind. Dagegen gibt es von verschiedenen Seiten Widerstand, insbesondere seit auch die Covid-Zertifikatspflicht ausgeweitet wurde. Im Bundeshaus haben sich die Grünen schon länger gegen die Regelung stark gemacht, auch die SP stellt sich inzwischen quer, genau wie auch die Mitte und die SVP. Letztere hat gar einen entsprechenden Vorstoss lanciert. Dies, obwohl gerade die SVP-Bundesräte massgebend an der Aufhebung der kostenlosen Tests beteiligt waren.

Wie das «St.Galler Tagblatt» berichtet scheint der Druck aber nun zu wirken. Demnach will der Bundesrat das Thema an seiner Sitzung am Freitag nochmals aufgreifen - und womöglich seine Entscheidung nochmals ändern. 

+++

15. September 2021: Widerstand gegen Zertifikatspflicht an ZHAW

An der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW gibt es Kritik der Studierenden an der Durchsetzung der Zertifikatspflicht. Die Studierenden brauchen mehr Zeit, um sich impfen zu lassen, wenn sie dies möchten. Deshalb soll die ZHAW die Kosten für Corona-Tests übernehmen, fordert die Studierendenorganisation Alias gegenüber dem «Landbote». Auch einzelne Dozierende üben Kritik an der Schulleitung: Das Krisenmanagement sei ungenügend, zum Beispiel seien die Dozierenden zu spät informiert worden.

+++

15. September 2021: Wer überprüft im Kanton Schaffhausen die Zertifikate?

Im Kanton Schaffhausen soll noch nicht abschliessend geklärt sein, welches Amt sich um die Überprüfung der Zertifikatspflicht kümmert. Gastro Schaffhausen Vorstandsmitglied Sandra Tappolet hat dafür wenig Verständnis.

+++

15. September 2021: 447 neue Fälle im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet für die letzten 24 Stunden 447 neue Corona-Fälle. Das sind rund 200 Ansteckungen weniger als noch vor einer Woche. Seit gestern sind keine Personen an den Folgen einer Corona-Erkrankung verstorben. Aktuell liegen 188 Personen mit einer Corona-Infektion im Spital. 59 davon auf der Intensivstation.

+++

15. September 2021: St.Gallen richtet zusätzliche mobile Impfstellen ein

Im Kanton St.Gallen wollen sich wegen der Zertifikatspflicht mehr Leute gegen Corona impfen lassen. Der Kanton richtet deshalb zusätzliche mobile Impfstellen ein. Dort können sich Interessierte ohne Voranmeldung impfen lassen.

Stationen sind bis Ende September das Olma-Areal in St.Gallen, St. Margrethen, Oberriet und Wattwil, wie das kantonale Gesundheitsdepartement am Mittwoch mitteilte. Weiter bestehe auch das Angebot, sich in den vier regionalen Impfzentren in St.Gallen, Wil, Jona und Buchs spontan piksen zu lassen.

Gemäss dem SRF-Impfmonitor sind im Kanton St.Gallen bisher 46 Prozent der Bevölkerung doppelt gegen das Virus geimpft. Weitere 9 Prozent haben die erste Impfung erhalten. Schweizweit sind 53 Prozent doppelt und 7,6 Prozent einmal geimpft.

+++

15. September 2021: Grundlage für Covid-Zertifikat im Parlament soll erarbeitet werden

Die Staatspolitische Kommission des Ständerats (SPK-S) will die notwendigen rechtlichen Grundlagen für die Zertifikatspflicht im Parlamentsgebäude erarbeiten. Sie ist der Ansicht, dass eine Pflicht dort verhältnismässig sei. Schliesslich brauche es dafür nur einen Corona-Test. Die Zertifikatspflicht habe zum Vorteil, dass Schutzvorkehrungen wie die Maskenpflicht ausgehoben und die Trennwände aus Plexiglas entfernt werden könnten, schreibt die Kommission am Mittwoch in einer Mitteilung. Es gehe aber insbesondere darum, die Handlungsfähigkeit des Parlaments langfristig sicherzustellen. Zudem solle so ein Beitrag zum Schutz des Gesundheitswesens vor einer Überlastung geleistet werden.

Die Kommission beschloss das Vorhaben am Mittwoch mit 10 zu 2 Stimmen bei einer Enthaltung. Die SPK-S wird die gesetzlichen Grundlagen ausarbeiten, sofern die Schwesterkommission ihre Zustimmung erteilt. Ziel sei es, die Vorlage bis zu den Kommissionssitzungen im vierten Quartal bereit zu haben. Die Kommission werde die Prozesse so gut es gehe beschleunigen.

+++

15. September 2021: Mehr Homeoffice beim Kanton St.Gallen - weniger Büroräume

In der St.Galler Staatsverwaltung solle sich die Arbeit im Homeoffice auch ohne Pandemie etablieren, verlangt die CVP-EVP-Fraktion in einem Vorstoss. Weil es deshalb weniger Büroraum brauche, müsse die Immobilienstrategie überarbeitet werden. Die Regierung ist damit einverstanden.

+++

15. September 2021: Thurgauer Grosser Rat genehmigt Corona-Schutzschirm für Grossanlässe

Der Kanton Thurgau leistet finanzielle Hilfe, wenn Publikumsanlässe von überkantonaler Bedeutung wegen der Pandemie abgesagt oder eingeschränkt werden. Der «Schutzschirm» mit einem Kostendach von sechs Millionen Franken war am Mittwoch im Grossen Rat unbestritten. Aktuell könne nicht abgeschätzt werden, wie viele Veranstaltungen den Schutzschirm beanspruchen, schrieb die Regierung in der Botschaft. Auch die Höhe allfälliger Unterstützungszahlungen sei offen. Gemäss groben Schätzungen und früheren Erfahrungen scheine das Kostendach von sechs Millionen Franken angemessen.

Finanziert wird der Schutzschirm aus dem Covid-19-Nachtragskredit, den der Grosse Rat im Mai 2020 gesprochen hatte. Vom Gesamtbetrag von 50 Millionen Franken sind laut Regierung aktuell rund 20 Millionen noch nicht beansprucht. Veranstalter können Gesuche bis Ende Februar 2022 einreichen.

+++

15. September 2021: BAG meldet 2'604 neue Infektionen

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innert 24 Stunden 2604 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem registrierte das BAG gemäss Mitteilung vom Mittwoch 77 Spitaleinweisungen und 11 neue Todesfälle.

Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zurzeit 77,3 Prozent. Von total 853 Intensivbetten sind Stand Mittwoch 267 von Covid-Patienten belegt, 392 von Non-Covid-Patienten und 194 sind frei. 

+++

15. September 2021: Auch ZHdK führ Zertifikatspflicht ein

Die Zürcher Hochschule der Künste startet mit Zertifikatspflicht ins neue Semester. Die Studierenden bräuchten Ateliers oder Tanzsstudios. Daher sei der Präsenzunterricht unumgänglich, teilt die Schule mit. Für den Zurtitt zu allen Gebäuden gilt daher eine Zertifikats-Pflicht. Die Masken- und Abstandregeln werden dafür aufgehoben. Personen ohne Zertifikat können vor Ort gratis Antigen-Schnelltests durchführen.

+++

15. September 2021: Personenverkehr der Bahn ging um 39 Prozent zurück

Die Corona-Pandemie hat dem Personenverkehr der Eisenbahn im vergangenen Jahr stark zugesetzt. Die Verkehrsleistung ging im Vergleich zum Vorjahr um 39 Prozent zurück - so stark wie noch nie. 2020 seien 13,3 Milliarden Personenkilometer registriert worden, teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) am Mittwoch mit. Damit habe dieser Wert den tiefsten Stand erreicht seit 19 Jahren. Ein Personenkilometer entspricht dabei der Beförderung einer Person über einen Kilometer. Auch der Güterverkehr sank im Vergleich zum Vorjahr, jedoch nur um drei Prozent auf 9,8 Milliarden Netto-Tonnenkilometer, also dem Transport von einer Netto-Tonne über einen Kilometer.

+++

15. September 2021: Thurgauer Regierungsrat weitet Zertifikatspflicht aus

Der Thurgauer Regierungsrat weitet die Zertifikatspflicht auf Besucherinnen und Besucher von Spitälern, Kliniken, Pflegeheimen und Einrichtungen für erwachsene Menschen mit Behinderung aus. Die Massnahme gilt ab dem 20. September 2021 bis maximal am 24. Januar 2022.

+++

15. September 2021: Parlament sagt Ja zu Zwangstests bei abgewiesenen Asylsuchenden

Abgewiesene Asylsuchende unter 15 Jahren sollen künftig zu einem Covid-Test gezwungen werden können, wenn dieser für die Ausschaffung verlangt wird. Diesem Vorschlag des Bundesrats hat das Parlament zugestimmt. Trotz Kritik von Hilfswerken und der Schweizerischen Flüchtlingshilfe hielt der Bundesrat an diesem Vorgehen fest. Am Mittwoch folgte der Ständerat dem Nationalrat und stimmte mit 31 zu 10 Stimmen bei einer Enthaltung zu.

Justizministerin Karin Keller-Sutter sagte im Ständerat, dass davon ausgegangen werden müsse, dass sich die Regeln an den Grenzen und der Fluggesellschaften nicht so schnell ändern würden. Die Vorlage sei zudem als dringlich zu erklären, weil die Zahl der Testverweigerungen stark angestiegen sei. «Wir gehen davon aus, dass die Zahl der Verweigerungen in Zukunft weiter steigen wird», sagte Keller-Sutter. Die Massnahme solle aber bis Ende 2022 befristet sein. Die Zwangsmassnahme wird im Ausländer- und Integrationsgesetz (AIG) festgeschrieben.

+++

15. September 2021: Schaffhausen meldet 19 Neuinfektionen

Dem Kanton Schaffhausen wurden für die vergangenen 24 Stunden 19 neue Fälle gemeldet. Im Vergleich zur Vorwoche sind dies 21 Infektionen weniger. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gab es keine weiteren. 

+++

15. September 2021: 327 Neuansteckungen innert 24 Stunden in St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet für die vergangenen 24 Stunden 327 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das sind 33 Fälle weniger als vor einer Woche. Weiter wurde dem Kanton ein weitere Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet.

+++

15. September 2021: Sulger Lehrerin sorgt für rote Köpfe

An der Sekundarschule Befang in Sulgen im Kanton Thurgau sorgt eine Lehrerin mit ihren Aussagen für rote Köpfe bei einigen Eltern. Die Lehrerin habe beispielsweise zum Boykott der Maskenpflicht aufgerufen und die Corona-Impfung kritisiert, berichtet die «Thurgauer Zeitung». Der Präsident der Volksschulgemeinde Sulgen bestätigte gegenüber der Zeitung, dass die Lehrerin ihre persönliche Haltung mitgeteilt habe. Über allfällige Konsequenzen gibt er jedoch keine Auksunft. Der Vorfall sorgte für Unmut bei den betroffenen Eltern. Sie sehen in den Äusserungen der Lehrerin eine unzulässige Beeinflussung ihrer Kinder.

+++

15. September 2021: Unklarheit bei Schaffhauser Polizei bezüglich Kontrollen

Im Kanton Schaffhausen herrscht bei der Kontrolle der Zertifikats-Pflicht offenbar Unklarheit. Die Schaffhauser Polizei sagt auf Anfrage der  «Schaffhauser Nachrichten»,  dass sie noch nichts von Kontroll-Abläufen wisse und ein Entscheid der Kantonsregierung bislang ausblieb. Auch beim Arbeitsamt fehlt eine Weisung für die Zertifikatskontrollen. Wo und wann die Kontrollen stattfinden liegt daher derzeit im Dunkeln.

+++

15. September 2021: SVP fordert Verlängerung der Gratis-Tests

Die Stimmen nach einer Verlängerung der Gratis-Coronatests werden lauter. In einer Motion fordert die SVP nun, dass der Bund die Kosten für die Tests übernimmt, solange die Zertifikatspflicht gilt. Auch die Grünen wollen die Gratis-Tests beibehalten. Vertreter der SP und der Mitte haben sich dem Anliegen mittlerweilen angeschlossen. Der Bund will die Tests ab dem Oktober kostenpflichtig machen.

+++

15. September 2021: Genfer Virologin Eckerle kritisiert Versäumnisse an Schulen

Die Behörden in der Schweiz haben die Schulen nach Ansicht der Genfer Virologin Isabelle Eckerle zu lange im Stich gelassen. Die Kantone hätten es im Sommer versäumt, die Schulen auf die Delta-Variante vorzubereiten.

+++

14. September 2021: GDK: Mehrere Kantone fordern Verschärfung der Einreiseregeln

Mehrere Kantone fordern laut Angaben der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und - direktoren (GDK) eine Verschärfung der Einreisebestimmungen. Die Diskussion über strengere Einreiseregeln müsse noch vor den Herbstferien geführt werden.

+++

14. September 2021: Covid-Impfung für Schwangere - Keine dritte Impfung für alle

Der Bund empfiehlt Schwangeren ab der zwölften Woche, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Die Vorteile überwiegen gemäss den BAG-Experten die Risiken einer Erkrankung bei weitem. Eine dritte Impfdosis gibt es ausser für Immunsupprimierte etwa nach einer Organtransplantation vorerst nicht.

+++

14. September 2021: 533 neue Fälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich gehen die Coronazahlen im Vergleich zu vor einer Woche zurück. Der Kanton meldet für die letzten 24 Stunden 533 Neuinfektionen. Das sind etwa 300 Fälle weniger als noch vor einer Woche. Ausserdem ist in den letzten 24 Stunden eine Person an einer Coronainfektion gestorben.

+++

14. September 2021: Auch diesjähriger Uster Märt wegen Corona abgesagt

Der Stadtrat Uster hat beschlossen, den diesjährigen Uster Märt aufgrund der derzeitigen Coronavirus-Situation abzusagen. Der Märt musste bereits letztes Jahr abgesagt werden.

+++

14. September 2021: BAG meldet 1'992 neue Fälle 

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 1'992 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 11 neue Todesfälle und 65 Spitaleinweisungen.

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 402,3 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zehn Tagen bei 1,04.

Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zurzeit 76,3 Prozent. Von total 853 Betten sind 276 von Covid-Patienten belegt, 375 von Non-Covid-Patienten und 202 Betten sind frei. 

+++

14. September 2021: Kanton Thurgau meldet 815 neue Fälle innert einer Woche

Der Kanton Thurgau meldet am Dienstag 815 neue Fälle für die vergangene Woche. Vier Personen sind innerhalb einer Woche verstorben. 53.76 Prozent der Thurgauer sind doppelt geimpft. 

Letzten Dienstag waren es noch 1'088 neue Ansteckungen und zwei Todesfälle.

+++

14. September 2021: Polizei verhaftet Mann nach Einweihung des Zürcher Impftrams

Nach der Einweihung des Zürcher Impftrams ist es am Dienstag zu einem Zwischenfall gekommen. Die Polizei führte einen 65-jährigen Schweizer ab, der Sicherheitsangestellte angegriffen haben soll.

+++

14. September 2021: Bund intensiviert Bemühungen um Kauf von Vektorimpfstoff

Der Bund intensiviert seine Verhandlungen über den Kauf des Vektorimpfstoffs des US-Pharmakonzerns Johnson & Johnson (Janssen). Er soll bei Personen eingesetzt werden, die aus medizinischen Gründen nicht mit den bisher verabreichten mRNA-Impfstoffen geimpft werden können.

+++

14. September 2021: 13 Neuansteckungen im Kanton Schaffhausen

Dem Kanton Schaffhausen wurden in den vergangenen 24 Stunden 13 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind fünf Fälle weniger als vor einer Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine weiteren gemeldet.

+++

14. September 2021: Kanton Zürich legt Zahlen zu infizierten Reiserückkehrern vor

Erstmals hat der Kanton Zürich Eckdaten zu der Herkunft der Corona-Patienten auf den Intensivstationen veröffentlicht. Diese hätten sich oft im Ausland angesteckt.

+++

14. September 2021: 198 Neuinfektionen in St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet für die vergangenen 24 Stunden 198 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Im Vergleich zur Vorwoche ist dies ein leichter Rückgang. Weiter vermeldet der KAnton einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus.

+++

14. September 2021: St.Galler SP fordert einheitliches Vorgehen in Schulen

Die SP der Stadt St.Gallen kritisiert die Schulen für ihren Umgang mit der Corona-Pandemie. Die Eltern würden bei Corona-Fällen in den Klassen viel zu spät und nur schlecht informiert. So die Kritik der SP. Ausserdem existiere kein einheitliches Vorgehen in der Stadt. Dies führe zu viel Unsicherheit bei den Eltern, sagt SP-Vorstandsmitglied Angelika Schmid. Gerade weil die Schulen im Kanton St.Gallen ein Corona-Hotspot seien. Die Partei fordert, dass der Stadtrat eine einheitliche Strategie und Kommunikation definieren soll. Die FDP kann diese Forderung der SP nicht verstehen. Hier sei klar der Kanton St.Gallen und nicht der Stadtrat zuständig. Daher müsse dieser auch kein einheitliches Konzept erstellen.

+++

14. September 2021: Technorama will Zertifikatspflicht auch für Personal einführen

Das Technorama prüft die Zertifikatspflicht auch für das Personal. Damit soll ein zusätzlicher Schritt in Richtung Normalität möglich sein. So könnten beispielsweise Demonstrationen und Shows wieder wie vorher stattfinden. Erste Rückmeldungen aus einer Personalbefragung fielen positiv aus, berichtet der «Landbote». Damit sich nicht geimpfte Mitarbeiter testen lassen können, ist ein internes Testzentrum im Gespräch. Die Kosten würde das Technorama selbst tragen.

+++

14. September 2021: Anti-Massnahmen-Picknick in Winterthur

In der Winterthurer Steinberggasse haben am Montagabend rund 300 Personen gegen die Zertifikatspflicht protestiert. Unter dem Motto «wirmüssendraussenbleiben» haben sie sich in der Steinberggasse zu einem Picknick versammelt.

+++

13. September 2021: ZHAW verlangt Covid-Zertifikat von den Studierenden

«Aufgrund der neusten Entscheide des Bundesrates hat die Hochschulleitung in einer ausserordentlichen Sitzung beschlossen, dass ab dem 20. September 2021 für das Herbstsemester 2021/2022 die Covid-Zertifikatspflicht im Bachelor- und Masterstudium sowie in der Weiterbildung eingeführt wird», so schreibt es ZHAW auf ihrer Webseite.

Für die Mensa gelte bereits seit dem heutigen Montag eine Zertifikatspflicht. 

+++

13. September 2021: NEK: Jugendliche sollen selbst über Covid-19-Impfung entscheiden

Die Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) rät davon ab, Jugendliche mit dem Versprechen von mehr Freiheit oder der Androhung erneuter Restriktionen zu einer Impfung motivieren zu wollen.

Urteilsfähige Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren sollten selber entscheiden können, ob sie geimpft werden wollen oder nicht, schreibt die NEK in ihrer neusten Stellungnahme. Die Jugendlichen müssten dazu ihrem Alter entsprechend angemessene, klare und ausreichende Informationen erhalten.

Bei Jugendlichen, die nicht in der Lage seien, diese Entscheidung zu treffen, müsse die Entscheidung von den Eltern oder anderen vertretungsberechtigten Personen getroffen werden. Die betroffenen Jugendlichen sollten dabei soweit als möglich in die Entscheidungsfindung einbezogen werden.

Die Mehrheit der NEK erachtet laut Mitteilung die vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF) ausgesprochene Empfehlung zur Impfung für Jugendliche als gerechtfertigt.

Seit der am 4. Juni erfolgten Zulassung der Impfung von Pfizer/Biontech für Personen im Alter von 12 bis 15 Jahren können sich Jugendlichen in der Schweiz gegen eine Infektion mit dem Covid-19-Virus zu schützen.

+++

13. September 2021: Corona-Fallzahlen im Kanton Zürich leicht gesunken

Über das Wochenende sind im Kanton Zürich 1'141 neue Corona-Infektionen registriert worden. Das sind knapp 100 Neuinfektionen weniger, als noch in der letzten Woche. Ausserdem meldet der Kanton Zürich einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Stand Montag sind im Kanton Zürich 173 Personen wegen einer Corona-Infektion im Spital, 62 auf der Intensivstation, 51 werden beatmet. 

+++

13. September 2021: Keine Rechtsgrundlage für Zertifikatspflicht im Bundeshaus

Auch nach einer weiteren Sitzung des Ratsbüros bleibt es dabei: Für die Ständerätinnen und Nationalräte wird für den Eintritt in das Bundeshaus kein Covid-Zertifikat verlangt. Es fehlt die rechtliche Grundlage, sagte am Montag Nationalratspräsident Aebi.

+++

13. September 2021: BAG meldet 6'060 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 72 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 6'060 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 97'098 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 6,2 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG zehn neue Todesfälle und 77 Spitaleinweisungen.

Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt aktuell 78,9 Prozent. Von 833 verfügbaren Betten sind derzeit 280 von Covid-Patienten und 377 von Non-Covid-Patienten belegt. 176 Betten sind frei. 

+++

13. September 2021: Bei der Corona-Impfung zeichnet sich eine Radikalisierung ab

Unbekannte griffen am Sonntagmorgen das Restaurant des Gastro-Thurgau-Präsidenten an. Die Täter sind mutmasslich radikale Impfgegner. Solche Attacken kann es laut Experten erneut geben. Dennoch dürfte sich die Problematik mit der Zeit von selbst lösen.

+++

13. September 2021: Zertifikat statt Maske - Kontrollen in St.Gallen funktionieren meist reibungslos

Wer die Innenbereiche von Restaurants, Bibliotheken, Freizeit- und Sportbetrieben besuchen will, braucht seit Montag ein gültiges Covid-Zertifikat – auch im Kanton St.Gallen. Entsprechend fleissig wurde an den Zugängen kontrolliert - teilweise noch mit technischen Problemen.

+++

13. September 2021: Unbewilligte Corona-Demo in Luzern – Polizei erstattet Anzeige

Die Luzerner Polizei erstattet Anzeige gegen die Organisatoren der unbewilligten Corona-Kundgebung vom Samstag in der Stadt Luzern. Etwa 1'500 Gegnerinnen und Gegner der Massnahmen gegen die Covid-19-Pandemie waren auf die Strasse gegangen. Insgesamt wies die Polizei rund 60 Personen weg. Gemeinsam mit den Verantwortlichen der Stadt Luzern werde die Luzerner Polizei den Einsatz nachbesprechen und aufarbeiten, teilte diese am Montag mit.

Der Demonstrationszug begann am Samstagnachmittag nach 13 Uhr und führte vom Mühlenplatz durch die Altstadt, über die Seebrücke, den Pilatus- und Kasernenplatz bis zum Inseli. Dort löste sich die Demonstration ab etwa 16 Uhr auf. Auf dem Kasernenplatz mussten die Einsatzkräfte eine Konfrontation zwischen den Massnahmengegnern und Gegendemonstranten unterbinden. Dabei setzten sie auch Pfefferspray ein. Verletzt wurde niemand.

+++

13. September 2021: Über 200'000 Menschen fordern weiterhin kostenlose Corona-Tests

Eine Online-Petition für weiterhin kostenlose Corona-Tests in der Schweiz hat innert vier Tagen grosse Unterstützung erhalten. Am Montag knackte das Begehren die Grenze von 200'000 Unterstützerinnen und Unterstützern.

+++

13. September 2021: 69 Neuinfektionen im Kanton Schaffhausen übers Wochenende

Der Kanton Schaffhausen vermeldet 69 Neuanstekcungen mit dem Coronavirus übers Wochenende. Damit sinken die Neuansteckungen deutlich. Letzte Woche waren es noch 117 neue Fälle. Einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus gab es nicht.

+++

13. September 2021: 529 Neuansteckungen im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet für die vergangenen 72 Stunden 529 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das sind etwa gleich viele wie vor einer Woche. Einen neuen Corona-Todesfall hat der Kanton St.Gallen nach diesem Wochenende nicht zu verzeichnen.

+++

13. September 2021: Polizei will Zertifikatspflicht durchsetzen

Ab Montag gilt die ausgeweitete Zertifikatspflicht. Wer dagegen verstösst, wird mit bis zu 100 Franken gebüsst. Die Polizei will diese Regelung durchsetzen, betont der Sprecher der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten, Adrian Gaugler, gegenüber «Blick». Dies werde sie hauptsächlich über Stichproben durchführen. Man setze aber zuerst auf den Dialog. Die Polizei werde in Sachen Zertifikats-Kontrolle aber weiterhin Hinweisen von Dritten nachgehen. Zudem werden die Kontrollen mit den kantonalen Gesundheitsdepartementen abgesprochen.

+++

13. September 2021: Spitäler schliddern in die roten Zahlen

Die Spitäler leiden unter der Pandemie. Der Spitalverband H+ schätzt, dass sich der finanzielle Schaden der Branche auf bis zu 1.1 Milliarden Franken belaufen könnte, berichtet die «NZZ». Vor allem das Verbot von nicht dringenden Behandlungen riss vergangenes Jahr ein Loch in die Kasse.

Die zehn grössten Schweizer Spitäler schrieben allesamt roten Zahlen. Die Verluste summierten sich auf fast 290 Millionen Franken. Insgesamt erhielten die zehn Spitäler im Zusammenhang mit Covid-19 von den Standortkantonen 386 Millionen Franken. Ohne diese Hilfen wären die Verluste mehr als doppelt so hoch ausgefallen.

+++

12. September 2021: In der Universität St.Gallen gilt Zertifikatspflicht

Das Herbstsemester 2021 startet die Universität St.Gallen HSG mit einer Covid-Zertifikatspflicht. Heute Sonntag werden die Studierenden in einem Schreiben darüber informiert. Ab dem 20. September können Studierende die HSG nur genesen, geimpft oder getestet betreten. Der Rektor appelliert zudem an die Studenten, sich impfen zu lassen.

+++

12. September 2021: Corona-Massnahmen-Gegner dringen in Kantonsspital Freiburg ein

Rund 50 Corona-Massnahmen-Gegner haben vor dem Kantonsspital Freiburg demonstriert. Die Kantonspolizei hat den entsprechenden Einsatz gegenüber dem Onlineportal «20 Minuten» bestätigt. Einige der Demonstrierenden sind am Sonntag ins Spital eingedrungen. Laut Angaben des Spitals trugen sie keine Masken, haben sich hingesetzt und Lieder gesungen. Für eine weitere Kundgebung am Nachmittag haben sie sich verpflichtet, das Spital nicht mehr zu betreten.

+++

12. September 2021: Impf-Gegner bedrohen Thurgauer Gastro-Chef mit Blut und Schweinfüssen 

Der Eingang der Beiz des Thurgauer Gastro-Chefs ist voller Blut, auf dem Boden liegen Schweinefüsse. Zuvor hat sich Ruedi Bartel in den Medien für eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. Darauf erhielt er Drohungen per Telefon und seine Beiz wurde verunstaltet.

+++

12. September 2021: Zürcher Kantonsparlament diskutiert Einführung einer Covid-Zertifikatspflicht

Bei den Zürcher Parlamentariern steht die Einführung einer Covid-Zertifikatspflicht zur Diskussion. Der SP-Fraktionspräsident im Kantonsrat würde eine solche Zertifikatspflicht begrüssen. Dafür müsste allerdings zuerst eine gesetzliche Grundlage geschaffen werden. Auch nationale Parlamentarier fordern eine Covid-Zertifikatspflicht.

+++

12. September 2021: Kanton Bern verschleiert falsche Corona-Fallzahlen an Schulen 

Drei Wochen nach Beginn des Schuljahres hat der Berner Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg die Massentests an Schulen gestoppt. Die Zahlen sähen sehr gut aus, so die Begründung. Doch diese Zahlen seien falsch erhoben worden, schreibt der «SonntagsBlick». Tatsächlich war die Infektionsrate sehr viel höher.

In der zweiten Woche habe die durchschnittliche Positivitätsrate bei 0,09 Prozent gelegen, so tief wie in keinem anderen Kanton. Sämtliche Schultests im Kanton Bern sind laut «SonntagsBlick» von einem Labor in Münsingen durchgeführt worden. Das BAG verlangte dann, die Spuckproben in zwei anderen Labors analysieren zu lassen. Dabei zeigte sich, dass die Positivitätsrate sehr viel höher lag. Was genau falsch lief, ist unklar. Regierungsrat Schnegg habe die Öffentlichkeit bisher nicht darüber informiert.

+++

12. September 2021: Parteipräsidenten fordern Covid-Zertifikat während Herbstsession

Parteipräsidenten der SP, FDP, der Mitte, der Grünen und der glp haben einen Brief unterzeichnet, in dem sie eine Covid-Zertifikatspflicht in der Herbstsession fordern. «Die öffentliche Diskussion zeigt, dass auch in der Bevölkerung das Unverständnis über diese Ausnahmeregelung gross ist», heisst es im Brief. Dafür müsste aber zuerst sichergestellt werden, dass auch Parlamentarier ohne Covid-Zertifkat abstimmen können. Fürs Abstimmen übers Internet brächte es aber eine gesetzliche Grundlage, schreibt die «Sonntagszeitung».

+++

12. September 2021: GDK-Präsident: Zertifikatspflicht in Skigebieten könnte Sinn machen

Im kommenden Winter sollte nach Ansicht des obersten Gesundheitsdirektors der Schweiz, Lukas Engelberger, die Zertifikatspflicht auch in den Skigebieten eingeführt werden. Skifahren und Winterferien seien freiwillig und zum Vergnügen.

+++

12. September 2021: Grosse Arbeitgeber setzen nicht auf das Covid-Zertifikat

Viele Angestellte von grossen Firmen in der Schweiz brauchen ihrem Arbeitgeber kein Covid-Zertifikat vorzuweisen. Dies, obwohl die Arbeitgeber ein solches ab Montag einfordern können. Das zeigt eine Umfrage des «Sonntagsblick».

+++

11. September 2021: 1500 Massnahmengegnerinnen und -gegner demonstrieren in Luzern

Etwa 1500 Gegnerinnen und Gegner der Massnahmen gegen die Covid-19-Pandemie und speziell der Ausweitung der Zertifikatspflicht sind am Samstag in Luzern auf die Strasse gegangen. Die Kundgebung war nicht bewilligt. Die Polizei wies rund 60 Personen weg.

+++

11. September 2021: Hochschulen im Kanton Zürich verlangen von ihren Studierenden ein Covid-Zertifikat

Der Kanton Zürich hat entschieden, dass er es den Hochschulen überlässt, ob sie von ihren Studierenden das Covid-Zertifikat einfordern. Der Dachverband der Schweizer Universitäten Swissuniversities hat am Freitag die Empfehlung herausgegeben, das Zertifikat einzufordern. Die Zürcher Hochschulen folgen dieser Empfehlung: So haben die Universität Zürich, die ETH, die ZHAW oder die Pädagogische Hochschule entschieden, dass Studierende ein Zertifikat brauchen. Allerdings gibt es Unterschiede betreffend der Maskenpflicht: Die Universität Zürich verzichtet an den Lehrveranstaltungen darauf, zum Beispiel an der ETH gilt sie weiterhin, berichtet der «Tages-Anzeiger».

+++

11. September 2021: Covid-Erkrankte müssen auf ihre Rückführung in die Schweiz warten 

Schweizer Covid-Erkrankte müssen wohl wochenlang auf ihre Rückführung warten. Weil es in den Schweizer Spitälern kaum Platz gibt, hat die Rega im Auftrag des Bundes die Abwicklung von Repatri-ierungen übernommen. Andere Organisationen dürfen Rückführungen von Intensiv-Patienten nur noch mit einer Genehmigung durchführen, berichtet der «Blick». Sie rechnen daher mit Wartezeiten von bis zu vier Wochen. Aktuell warten 80 Schweizer im Ausland auf eine Rückführung.

+++

10. September 2021: Zürcher Impftram fährt ab kommenden Dienstag

Nach der Lancierung der Impfmobile fährt ab dem nächsten Dienstag das Zürcher Impftram. Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich lanciert die mobile Impfgelegenheit in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben der Stadt Zürich (VBZ).

+++

10. September 2021: Swissuniversities empfiehlt Hochschulen die Covid-Zertifikatspflicht

Die Dachorganisation der Schweizer Hochschulen empfiehlt den Hochschulen die Covid-Zertifikatspflicht. Die Kontrolle der Zertifikate solle angemessen und verhältnismässig erfolgen, beispielsweise mit Stichproben.

+++

10. September 2021: Das Impfzentrum Weinfelden TG erhöht die Kapazitäten wegen grosser Nachfrage

Der Kanton Thurgau reagiert auf die steigende Nachfrage nach Covid-Impfungen: Im Impfzentrum Weinfelden werden die Walk-In-Kapazitäten erhöht. So werden täglich rund 350 zusätzliche Impftermine angeboten.

+++

10. September 2021: Kanton Zürich meldet 635 neue Fälle

Der Kanton Zürich meldet am Freitag 635 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. 

+++

10. September 2021:  Zürich überlässt den Entscheid bezüglich der Zertifikatspflicht den Hochschulen

Die Hochschulen werden im Kanton Zürich selber entscheiden, ob sie für den Studienbetrieb eine Zertifikatspflicht einführen werden. Sie sind daran, die konkrete Umsetzung festzulegen und wollen in den kommenden Tagen informieren.

+++

10. September 2021: Kanton Schaffhausen führt Zertifikats- und Testpflicht in Spitälern und Heimen ein

Seit Freitag, 10. September, gilt im Kanton Schaffhausen für Besucher in Alters- und Pflegeheimen und anderen sozialmedizinischen Institutionen und Spitex-Organisationen eine Zertifikatspflicht. Nicht geimpftes Personal muss an repetitiven Tests teilnehmen. 

Auch die Heime der Thurvita in Wil SG führen ab dem 13. September 2021 eine Zertifikatspflicht ein.

+++

10. September 2021: Bergbahnen erwägen Zertifikatspflicht für Skigebiete

In der kommenden Wintersaison erhalten möglicherweise nur Menschen mit einem Covid-Zertifikat Zugang zu den Bergbahnen. Der Verband Seilbahnen Schweiz erwägt eine Zertifikatspflicht für Skigebiete.

+++

10. September 2021: BAG meldet 2'894 neue Fälle am Freitag

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldet am Freitag 2'894 neue Coronavirus-Ansteckungen. Gleichzeitig registrierte das BAG 11 neue Todesfälle und 98 Spitaleinweisungen. 

Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zur Zeit 79,5 Prozent. Von total 853 Intensivbetten in der Schweiz sind aktuell 281 Betten (32,9 Prozent) von Corona-Patienten belegt, 397 Betten (46,5 Prozent) von Non-Covid-Patienten und 175 Betten (20,5 Prozent) sind frei.

+++

10. September 2021: Impfbereitschaft in Ausserrhoden nimmt zu

Die Impfbereitschaft in Appenzell Ausserrhoden nimmt markant zu. Zahlreiche Personen haben sich zuletzt angemeldet oder sind zu einer Walk-in-Impfung gegangen. Nun erweitert der Kanton die Impfmöglichkeiten.

In den kommenden zwei Wochen gebe es über tausend Termine für Erstimpfungen nach Anmeldung, teilte die Kantonskanzlei am Freitag mit. Das mobile Impfteam, das in der letzten Augustwoche in drei Gemeinden unterwegs war, wird Einsätze in weiteren Gemeinden und Betrieben leisten.

Zwölf weitere Gemeinden hätten Interesse angemeldet, schreibt der Kanton. Auch das Walk-in-Impfen ohne Voranmeldung in den Impfzentren in Herisau und Heiden sei sehr gefragt. 1'542 Personen liessen sich an den bisherigen drei Terminen die Erstimpfung verabreichen. Nun werden zusätzliche Termine angeboten.

Die Regierung sei erfreut über die wachsende Impfbereitschaft, heisst es. Laut Landammann Dölf Biasotto ist «das Ziel aber noch nicht erreicht». Gut 45 Prozent der Ausserrhoderinnen und Ausserrhoder waren bis Mittwoch doppelt geimpft. Wer sich spontan impfen lassen will, muss eine Identitäts- und eine Krankenversicherungskarte vorweisen.

+++

10. September 2021: 21 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Freitag erneut 21 neue Ansteckungen. Gestorben ist in den letzten 24 Stunden niemand. Sechs Personen mussten hospitalisiert werden.

+++

10. September 2021: 233 neue Fälle im Kanton St.Gallen 

Der Kanton St.Gallen meldet am Freitag 233 neue Fälle. Eine Person ist in den letzten 24 Stunden verstorben.

+++

9. September: Nach Bundesratsentscheid spüren Impfzentren erhöhte Nachfrage

Nachdem der Bundesrat am Mittwoch die Zertifikatspflicht ausgeweitet hat, nimmt der Andrang auf das Impfzentrum Winterthur zu. Auch im Kanton Thurgau möchten sich immer mehr Leute impfen lassen.

+++

9. September 2021: Kanton Zürich meldet 632 neue Ansteckungen

In den letzten 24 Stunden meldet der Kanton Zürich 632 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Eine Person ist in Zusammenhang mit dem Virus gestorben, zwei Personen wurden neu hospitalisiert.

+++

9. September 2021: Maskenpflicht für Thurgauer Schülerinnen und Schüler ab kommenden Montag

Für die Sek-I und Sek-II-Stufen im Kanton Thurgau gilt ab nächsten Montag eine Maskenpflicht in Innenräumen für alle Schulangehörigen, wie das Amt für Volksschule Thurgau in einer Mitteilung schreibt. Die Maskentragepflicht gilt bis im November.

+++

9. September 2021: BAG meldet 3'114 neue Fälle am Donnerstag

In der Schweiz und in Liechtenstein sind laut Bundesamt für Gesundheit am Donnerstag 3'114 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 8 neue Todesfälle und 58 Spitaleinweisungen.

+++

9. September 2021: Innert einer Woche brauchen 20 Prozent mehr Covid-Kranke Beatmung

Die Anzahl der Patienten, die wegen des Coronavirus Intensivpflege benötigen, ist innert einer um 15 Prozent auf 280 gestiegen. Ein Grossteil der Patienten – 20 Prozent mehr als vor einer Woche – mussten beatmet werden.

Die Auslastung der Intensivstationen verzeichnet seit zwei Wochen mit 79 Prozent die höchste Auslastung seit Beginn der Pandemie, wie das BAG ebenfalls in seinem am Donnerstag veröffentlichten Wochenbericht schreibt.

+++

9. September 2021: Kanton Schaffhausen führt Walk-In-Impfungen in vier Apotheken ein

Der Kanton Schaffhausen führt Walk-In-Impfungen in Apotheken ein. Ab heute und noch bis zum 7. Oktober können sich Impfwillige in vier Apotheken im Kanton spontan impfen lassen, heisst es in einer Mitteilung.

Die vier Apotheken:

Stein am Rhein, Apotheke zum Mohrenkönig

Neuhausen am Rheinfall, Volksapotheke Im Dorf

Schaffhausen, Volksapotheke Zum Zitronenbaum

Schaffhausen, Volksapotheke Zum Rüden

Bis jetzt gab es dieses Angebot nur im Impfzentrum Charlottenfels in Neuhausen. Ausserdem ist im Kanton Schaffhausen ein Impfbus unterwegs. 

+++

9. September 2021: Testpflicht für ungeimpftes Gesundheitspersonal in Graubünden

Ungeimpftes Personal in Bündner Spitälern, Kliniken und Heimen muss sich neu zwei Mal die Woche auf Corona testen lassen. Zudem müssen Besucherinnen und Besucher dieser Einrichtungen nun ein gültiges Covid-Zertifikat vorweisen.

Die Regelung gilt ab Montag, wie die kantonale Kommunikationsstelle Coronavirus am Donnerstag mitteilte. Beim Personal sind nebst den geimpften auch solche Personen ausgenommen, die eine Erkrankung mit Covid 19 durchgemacht hatten.

Zudem hat das Bündner Gesundheitsamt ein Impfziel definiert: In den kommenden Wochen sollen sich täglich 800 Personen impfen lassen. Damit soll in Graubünden vor dem Winter eine genügend hohe Durchimpfungsrate erreicht werden.

Aktuell steigen laut dem Gesundheitsamt die Corona-Fallzahlen im Bündnerland stark an. 16 Personen sind hospitalisiert, 5 Covid-Patienten werden auf der Intensivstation beatmet

+++

9. September 2021: 21 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Donnerstag 21 neue Fälle für die letzten 24 Stunden. Seit gestern ist eine Person am Coronavirus gestorben. Fünf Personen mussten hospitalisiert werden.

+++

9. September 2021: 318 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton St.Gallen meldet 318 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb der letzten 24 Stunden. Das sind fast 100 Fälle mehr als heute vor einer Woche. Seit gestern hat der Kanton keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Aktuell müssen 20 Personen im Kanton auf der Intensivstation behandelt werden, das sind gleich viele wie vor einer Woche. 

+++

9. September 2021: Impfchef will Kinder-Quarantäne abschaffen

In der Schweiz sind die Schulen derzeit stark vom Coronavirus betroffen. Zahlreiche Schulen haben Kinder und ganze Schulklassen in die Quarantäne geschickt. Diese Quarantäne stellt der Präsident der Schweizer Impfkommission Christoph Berger nun infrage.

+++

9. September 2021: Thurgauer Regierung begrüsst Ausweitung der Zertifikatspflicht

Die Thurgauer Regierung zeigt sich mit der Ausweitung der Zertifikatspflicht auf Restaurants, Fitnesszentren und Kinos zufrieden. Hätter der Bundesrat anders entschieden, so hätten die Ostschweizer Kantone die Zertifikatspflicht in Eigenregie ausgeweitet, sagt der Thurgauer Gesundheitsdirektor Urs Martin im Interview mit der «Thurgauer Zeitung». Das hätten die Ostschweizer Kantone bereits im Vorfeld des Bundesrats-Entscheids so abgemacht.

+++

8. September 2021: Kanton Zürich meldet 644 Ansteckungen

In den letzten 24 Stunden meldet der Kanton Zürich 644 Ansteckungen mit dem Coronavirus. Fünf Menschen sind in Zusammenhang mit dem Virus gestorben, 5 Menschen wurden neu hospitalisiert. Auf den Intensivstationen liegt ein Covid-Patient weniger als am Vortag.

+++

8. September: Kantone stehen hinter der Ausweitung des Covid-Zertifikats

Lukas Engelberger, Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK), gibt dem Bundesrat Rückendeckung: Die Kantone stünden hinter einer Ausweitung des Covid-Zertifikats, sagte er. Die Massnahme müsse aber vorübergehend sein.

«Besondere Situationen erfordern besondere Instrumente», hielt Engelberger am Mittwoch vor den Medien in Bern fest. Die Ausweitung der Zertifikatspflicht sei «ein Mittel, mehr Sicherheit zu erreichen zu einem vergleichsweise tiefen Preis».

Mit dem Instrument müsse aber verantwortungsvoll umgegangen werden, mahnte Engelberger. Es sei nicht üblich, im Alltag verschiedene Gesundheitsinformationen offenzulegen. 

+++

8. September 2021: Bundesrat verschärft Reiseregeln

Der Bundesrat will die Reiseregeln deutlich verschärfen. Wer nicht geimpft oder genesen ist, soll nur noch mit einem negativen PCR-Test in die Schweiz einreisen dürfen. Danach soll entweder nach vier bis sieben Tagen ein zweiter PCR-Test folgen oder eine Quarantäne von einer Dauer von mindestens sieben Tagen. Die Vorgaben gelten für alle Verkehrsmittel - sogar für eine Einreise zu Fuss. Das sagt der Bundesrat am Mittwoch vor den Medien. Die Konsultation dauert bis zum 14. September. Eingeführt werden sollen die neuen Vorgaben auf den 20. September.

+++

8. September 2021: «Das Covid-Zertifikat steht allen offen»

Laut Bundespräsident Guy Parmelin bedeutet die Ausweitung der Zertifikatspflicht keinen indirekten Impfzwang. «Das Covid-Zertifikat steht allen offen - auch Personen, die sich testen lassen.»

Den Einsatz des Zertifikats auszudehnen, sei der effizienteste Weg zur Bewältigung der Corona-Krise, hielt Wirtschaftsminister Parmelin am Mittwoch vor den Medien in Bern fest. «Wir verhindern damit eine weitere Schliessung von Betrieben und Aktivitäten.» Die Massnahme sei «volkswirtschaftlich tragbarer als alle anderen Optionen».

+++

8. September 2021: Gesundheitsminister Alain Berset steht vor dem «vielleicht schwierigsten Moment»

Am Mittwoch sagt Alain Berset vor den Medien in Bern, er sehe sich mit dem «vielleicht schwierigsten Moment» in der Pandemie konfrontiert. Fast alle Restriktionen seien aufgehoben, aber die Situation bleibe sehr instabil.

Im Moment würden pro Tag über 3000 Infektionen registriert, sagt Berset. Viele Erkrankte lägen im Spital oder gar auf einer Intensivstation. «Die Leute auf der Intensivstation kämpfen um ihr Überleben, dort geht man nicht einfach zum Ausruhen hin», sagte Berset. Neunzig Prozent dieser Patientinnen und Patienten seien nicht geimpft, die meisten seien zwischen dreissig und sechzig Jahre alt. 

+++

8. September 2021: Bundesrat weitet Covid-Zertifikatspflicht auf Innenräume aus

Wer ab Montag ein Restaurant oder ein Fitnesscenter betreten oder an Veranstaltungen teilnehmen möchte, muss ein Covid-Zertifikat vorweisen. Das hat der Bundesrat am Mittwoch entschieden. Verstösse gegen die ausgedehnte Zertifikatspflicht sollen geahndet werden.

+++

8. September 2021: BAG meldet 3'550 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 3'550 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 34'828 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 10,2 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG sieben neue Todesfälle und 53 Spitaleinweisungen.

+++

8. September 2021: 40 Neuinfektionen im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet 40 Neuansteckungen für die vergangenen 24 Stunden. Das sind fast doppelt so viele wie vor einer Woche, damals waren es 22. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden keine weiteren gemeldet.

+++

8. September 2021: Kanton St.Gallen meldet 360 Neuansteckungen

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzten 24 Stunden 360 Corona-Infektionen. Das sind 43 Ansteckungen mehr als vor einer Woche. Einen neuen Corona-Todesfall hat der Kanton St.Gallen nicht zu verzeichnen.

+++

8. September 2021: Onlinehandel blüht dank Corona

Der Onlinehandel boomt dank Corona. Neun von zehn Internetshops sind laut einer Analyse der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) während der Pandemie gewachsen. Im Vergleich zu 2019 wird ein Umsatzplus von 50 Prozent erwartet.

+++

8. September 2021: Kita-Mitarbeitende sind impffaul

Die Impfbereitschaft bei Kita-Mitarbeitenden ist tief. Darunter leiden die Kinderkrippen. Viele Kita-Mitarbeitende fallen momentan aus, weil Arbeitskollegen oder sie selbst infiziert sind.

+++

8. September 2021: Alba-Festival prüft weitere rechtliche Schritte

Der Frust bei den Veranstaltern sass tief, als letzte Woche der Kanton Zürich dem Alba-Festival zwei Tage vor der Durchführung die Bewilligung entzog. Umso grösser war der Zuspruch aus der albanischen Community und der Zürcher Politik. Das Festival prüft nun weitere rechtliche Schritte.

+++

8. September 2021: Versicherungsprämien steigen wegen der Pandemie

Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf die Prämien für die Unfall- und Krankentaggeldversicherung aus. Weil mehr Personen einen Erwerbsausfall hatten, steigen die Beiträge.

+++

7. September 2021: Glarner Regierung stopft Corona-Ertragsausfälle des Kantonsspitals

Das Kantonsspital Glarus soll vom Kanton für pandemiebedingte Ertragsausfälle entschädigt werden. Die Glarner Regierung hat beim Landrat, dem Parlament, die Zahlung von 660'000 Franken beantragt.

Der Betrag entspreche dem Kantonsanteil an den Ertragsausfällen, teilte die Regierung am Dienstag mit. Das Spital soll damit für einen Teil der Mindereinnahmen entschädigt werden, die es im ersten Lockdown wegen des bundesrätlichen Behandlungsverbots verbuchte. Die Landesregierung hatte Gesundheitseinrichtungen verpflichtet, im März und April 2020 auf nicht dringende medizinische Behandlungen zu verzichten, um Platz für Corona-Patienten zu haben.

Wie andere Spitäler und Kliniken hatte auch das Kantonsspital Glarus aufgrund des Behandlungsverbots Ertragsausfälle. Diese konnte es laut der Glarner Regierung nicht mit Erträgen aus der Behandlung von Covid-Patienten kompensieren. Vielmehr hatte das Spital wegen der Pandemie Mehrkosten.

Das Behandlungsverbot wurde aufgrund des Epidemiegesetzes angeordnet. Dieses regle aber nicht, wer die finanziellen Folgen solcher Massnahmen tragen müsse, hiess es in der Mitteilung. Es sei zu erwarten, dass sich weder der Bund noch die Krankenversicherer an den Ertragsausfällen der Spitäler und Kliniken beteiligen.

Als Geldgeber käme somit nur der Kanton infrage, schrieb die Exekutive. Dieser sei für die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung zuständig. Als Eigentümer habe der Kanton zudem ein unmittelbares Interesse an einer finanziell nachhaltigen Organisation.

+++

7. September 2021: Grosse Ansteckungswelle bei Kindern und Jugendlichen

Die Schulen seien ohne Schutzmassnahmen nach den Ferien von einer starken Ansteckungswelle erfasst worden. Dies sagte Tanja Stadler, Präsidentin der wissenschaftlichen Task Force des Bundes, am Dienstag vor den Medien.

«Dass das Virus zu Beginn des Schuljahres ohne Schutzkonzepte stark zirkuliert, ist nicht überraschend», erklärte Stadler. Kinder würden jedoch nicht nur durch Schutzmassnahmen belastet, sondern auch durch Massnahmen, die nach einem Ausbruch an einer Schule getroffen werden müssten.

Zur allgemeinen Lage erklärte Stadler, dass die Ansteckungszahlen zwar stagnierten, aber die Lage in den Spitälern sich zuspitze. In einigen Regionen der Deutschschweiz habe es kaum mehr freie Intensivbetten. Die Reiserückkehrer würden noch einen Viertel der Corona-Patienten auf den Intensivstationen ausmachen.

In der Schweiz seien 58 Prozent der Bevölkerungen mindestens einmal geimpft. «Mit dem aktuellen Impffortschritt von einem Prozent pro Woche sind wir an Weihnachten dort, wo Frankreich schon heute ist, und im Frühling, dort, wo Portugal heute ist.»

+++

7. September 2021: Ausgeweitetes Covid-Zertifikat soll ab Montag gelten

Die Ausweitung des Covid-Zertifikats kommt wohl früher als gedacht. Bereits ab nächsten Montag soll man nur noch mit einem Covid-Zertifikat ins Restaurant, ins Fitness oder ins Museum dürfen.

+++

7. September 2021: Kantonsspital Winterthur führt Zertifikatspflicht für Besucher ein

Ab Freitag müssen Besucher am Kantonsspital Winterthur (KSW) ein Covid-Zertifkat vorweisen. Dies aufgrund der aktuellen Lage. Fast alle betriebenen Intensivbetten am KSW sind belegt.

+++

7. September 2021: 827 neue Fälle im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet am Dienstag 827 neue Corona-Fälle. Vier Personen sind in den letzten 24 Stunden verstorben, fünf mussten hospitalisiert werden.

+++

7. September 2021: BAG meldet 2'835 neue Coronavirus-Fälle in den letzten 14 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 2'835 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 29'407 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 9,6 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG neun neue Todesfälle und 80 Spitaleinweisungen.

Von total 863 Intensivbetten in der Schweiz sind aktuell 291 Betten (33,7 Prozent) von Corona-Patienten belegt, 366 Betten (42,4 Prozent) von Non-Covid-Patienten und 206 Betten (23,9 Prozent) sind frei.

+++

7. September 2021: 1'088 Neuinfektionen im Kanton Thurgau innert einer Woche

Der Kanton Thurgau meldet für die vergangene Woche 1'088 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Im Vergleich zur Vorwoche sind dies 408 Fälle mehr. Zudem sind dem Kanton zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet worden.

+++

7. September 2021: Arbeitslosigkeit nimmt im August erneut leicht ab

Die Lage auf dem Schweizer Arbeitsmarkt hat sich im August weiter aufgehellt. Die Zahl der Arbeitslosen und die Arbeitslosenquote sind leicht zurückgegangen.

+++

7. September 2021: Rassistische Diskriminierung wird in der Schweiz sichtbarer

In den vergangenen zwei Jahren haben die gemeldeten Diskriminierungen erneut zugenommen. Befeuert durch die Covid-19-Pandemie kursieren insbesondere mehr antisemitischen Verschwörungstheorien im Netz.

+++

7. September 2021: Gastro Zürich fordert umfassende Zertifikatspflicht

Die Zürcher Gastroverbände wünschen sich im Falle einer Ausweitung der Covid-Zertifikatspflicht mehr Unterstützung vom Bund. Grundsätzlich zeigen die Verbände Verständnis dafür, dass es weitere Massnahmen gegen das Coronavirus braucht. Allerdings wäre es sinnlos, nur in Restaurants eine Covid-Zertifikatspflicht zu verhängen, findet der Präsident von Gastro Zürich, Urs Pfäffli. Es soll umfassend eingeführt werden. «Wenn wir mithelfen, der Überlastung der Spitäler entgegenzuwirken, dann sollen alle mithelfen», sagt Pfäffli. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass die Ansteckungsgefahr in der Gastronomie klein sei.

Zudem soll der Bund die Gastronomie zusätzlich unterstützen, sollte er die Zertifikatspflicht ausweiten. Der Zürcher Gastronomieverband fordert  eine 100-prozentige Entschädigung für alle Kurzarbeitenden. Der Bundesrat will offenbar morgen eine Ausweitung der Covid-Zertifikatspflicht verhängen.

+++

7. September 2021: Seco will intensiver nach Missbräuchen suchen

Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO will künftig intensiver nach Missbräuchen der Kurzarbeits-Entschädigungen suchen. Bis vor Kurzem wurden schweizweit rund Tausend Missbrauchsmeldungen im Zusammenhang mit dem Bezug von Kurzarbeits-Entschädigungen verzeichnet. Diese sollen künftig früher aufgedeckt werden, teilt das Seco mit. Die zuständige Aufsichtskommission wird deshalb personell aufgestockt. Dafür werden vorerst 25 Millionen Franken investiert.

+++

7. September 2021: 18 Neuinfektionen im Kanton Schaffhausen

Dem Kanton Schaffhausen wurden für die vergangenen 24 Stunden 18 Neuansteckungen mir dem Coronavirus gemeldet. Das sind drei Fälle weniger als vor einer Woche. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden dem Kanton nicht gemeldet. 

+++

7. September 2021: 210 Neuinfektionen im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet für die vergangenen 24 Stunden 210 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind 22 Fälle mehr als heute vor einer Woche. Zudem meldet der Kanton St.Gallen einen weiteren Corona-Todesfall.

+++

7. September 2021: Zürcher Intensivbetten sind fast voll

Im gesamten Kanton Zürich sind momentan nur 17 Intensivbetten frei. Dies hat massive Konsequenzen: Rettungsdienste müssen für Verunfallte nach freien Intensivbetten suchen.

+++

7. September 2021: Schweizer bezahlen mehr kontaktlos

In der Corona-Pandemie haben in der Schweiz mehr Personen kontaktlos bezahlt. Zu diesem Schluss kommt eine repräsentative Umfrage des Vergleichsdienstes Comparis. Während es 2019 60 Prozent waren, die kontaktlos bezahlten, sind es mittlerweile 80 Prozent. Besonders das Bezahlen mit dem Smartphone hat massiv zugelegt. Fast 40 Prozent zahlen mindestens einmal wöchentlich mit dem Handy. Bargeld dagegen verliert im zweiten Pandemie-Jahr der Corona-Krise weiter an Bedeutung. «Dem Smartphone als Portemonnaie gehört die Zukunft. Es dürfte in den nächsten Jahren das Bargeld, aber auch Kredit- und Debitkarten als Zahlungsmittel Nummer 1 ablösen, gerade bei kleineren Beträgen», sagt Comparis-Experte Michael Kuhn.

+++

7. September 2021: Corona-Missbrauch-Reporting – 219 Firmen verletzten Dividendenverbot

Im ersten Quartal 2021 haben 219 Unternehmen gegen das Dividendenausschüttungsverbot verstossen. Zu diesem Schluss kommt eine Analyse der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK).

+++

6. September 2021: Ostschweizer Gastronomie kämpft weiterhin mit Personalmangel

Während Corona haben sich viele Gastro-Angestellte umorientiert. Seitdem fehlt es vielen Betrieben an Personal, auch in der Ostschweiz. Eine Besserung ist nicht in Sicht.

+++

6. September 2021: Ausbildung im Gesundheitswesen auf gutem Weg – Handlungsbedarf bleibt

Die ergriffenen Massnahmen von Bund, Kantonen und Gesundheitsbranche zur Nachwuchssicherung des nicht universitären Gesundheitspersonals zeigen Wirkung. Zu diesem Schluss kommt der Nationale Versorgungsbericht 2021. Trotzdem bleibt Handlungsbedarf.

+++

6. September 2021: 1'202 neue Ansteckungen im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet 1'202 neue Ansteckungen übers Wochenende. Ausserdem meldet der Kanton auf seiner Internetseite drei Todesfälle sowie fünf neue Hospitalisierungen. Insgesamt liegen 182 Menschen mit einer Coronavirus-Infektion im Spital. Knapp ein Drittel der Hospitalisierten befindet sich auf der Intensivstation. 

+++

6. September 2021: BAG meldet 6'832 neue Fälle übers Wochenende

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 6'832 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 19 neue Todesfälle und 117 Spitaleinweisungen.

Von total 853 Intensivbetten in der Schweiz sind aktuell 287 Betten (33,6 Prozent) von Corona-Patienten belegt, 376 Betten (44,1 Prozent) von Non-Covid-Patienten und 190 Betten (22,3 Prozent) sind frei.

+++

6. September 2021: 52,2 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft

Vom 30. August bis 5. September sind in der Schweiz 157'213 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Damit sind 52,2 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag auf seiner Website veröffentlichte.

Insgesamt wurden seit Beginn der Impfkampagne 9'764'700 Impfungen verabreicht. 4'509'385 Personen haben zwei Impfdosen erhalten, bei 745'930 Personen wurde bislang nur die Erstimpfung vorgenommen. Pro Tag wurden letzte Woche durchschnittlich 22'459 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor hat sich die Impfkadenz nicht verändert.

+++

6. September 2021: 559 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet über das Wochenende 559 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind über 150 mehr als vor einer Woche. Zudem meldet der Kanton auf seiner Internetseite einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung. 64 Personen befinden sich wegen einer Corona-Erkrankung im Spital. Gut ein Drittel davon liegt auf der Intensivstation.

+++

6. September 2021: 117 neue Fälle in Schaffhausen übers Wochenende 

Der Kanton Schaffhausen meldet am Montag 117 neu bestätigte Corona-Fälle übers Wochenende. Sechs Personen sind in Spitalbehandlung, neue Todesfälle hat es keine gegeben.

+++

6. September 2021: An zwei Primarschulen in Oberwinterthur gilt wieder Maskenpflicht

An mehreren Schulen im Stadtteil Oberwinterthur gilt wieder eine Maskenpflicht. Die Kreisschulpflege bestätigt auf Anfrage von RADIO TOP, dass an zwei Primarschulen die Maskenpflicht verhängt wurde, weil es zu einem verbreiteten Ausbruch von Corona-Infektionen gekommen ist. Laut einem TOP Reporter gilt die Maskenpflicht auch an der Sekundarschule Lindberg. Die Massnahme ist an allen Schulen befristet bis zum 17. September.

+++

6. September 2021: Krebspatienten müssen auf Operationen warten

Krebspatienten in der Schweiz sorgen sich wegen der aufgeschobenen Operationen. Verunsicherte Patienten befürchten, dass ihr Eingriff wegen der Corona-Situation in den Spitälern verschoben werden könnte, berichtet «SRF 1». Einige Spitäler schieben bereits wieder Eingriffe auf, weil sie mit Corona-Patienten am Anschlag sind. Die Krebsliga warnt davor, dass deswegen Krebserkrankungen auch zu spät erkannt werden könnten.

+++

6. September 2021: Epidemiologen verlangen Anpassung der Strategie im Kampf gegen Corona

Epidemiologen verlangen eine Strategie-Anpassung bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Die Verantwortung soll vom Bund zurück an die kantonalen Behörden gegeben werden, fordert das frühere Task-Force-Mitglied Marcel Tanner in der «NZZ». Nur so sei es auf Dauer möglich, mit dem Virus zu leben. Ausserdem sei wichtig, möglichst rasch möglichst viele Menschen zu impfen. Dann könnten auch die flächendeckenden, nationalen Massnahmen abgeschafft werden.

+++

6. September 2021: BAG hat Impfempfehlung für Genesene angepasst

Das Bundesamt für Gesundheit hat offenbar heimlich seine Impfempfehlung angepasst. Neu sollen sich Genesene spätestens drei Monate nach ihrer Corona-Erkrankung gegen das Virus impfen lassen, berichtet «20 Minuten». Bisher empfahl das BAG Genesenen die Impfung nach spätestens sechs Monaten zu machen. Mit dieser Änderung kann das BAG auch die Gültigkeit des Covid-Zertifikats auf drei Monate verkürzen. Laut einigen Politikern würde eine verkürzte Gültigkeitsdauer eher zu einer Impfung animieren.

+++

5. September 2021: Zahlreiche Restaurants fürchten Einbussen mit Zertifikat

Mehr als die Hälfte der Restaurants befürchten laut einer Umfrage des Branchenverbandes Gastrosuisse, dass ihr Umsatz mindestens 30 Prozent zurückgeht, sollte das Covid-Zertifikat für den Restaurant-Besuch doch noch Pflicht werden. Der Bundesrat hat den Boden vorbereitet für die Zertifikatspflicht, sie bisher aber nicht eingeführt.

+++

5. September 2021: Maurer sieht Zertifikatspflicht in Restaurants skeptisch

Bundesrat Ueli Maurer hat sich in einem Interview skeptisch zu einer möglichen Ausweitung der Covid-Zertifikatspflicht geäussert. Diese sei schwierig umzusetzen, sagte der 70-jährige SVP-Magistrat.

+++

5. September 2021: Berset will Zertifikatspflicht ausweiten

Gesundheitsminister Alain Berset will die Zertifikatspflicht nun doch ausweiten. Am kommenden Mittwoch soll der Bundesrat die Verschärfung beschliessen. Neu soll das Covid-Zertifikat auch für Restaurant- und Kinobesuche nötig sein.

+++

4. September 2021: Grosse Menschenmenge demonstriert in Chur gegen Corona-Massnahmen

In Chur haben tausende Menschen gegen die Corona-Massnahmen demonstriert. Die Aktion wurde von der Organisation «Stiller Protest» auf die Beine gestellt. Mehrere tausend Menschen aus verschiedensten Kantonen sind heute Nachmittag durch die Churer Innenstadt gezogen.  Sie demonstrierten dabei lauthals gegen einen Impfzwang und die Ausweitung der Covid-Zertifikats-Pflicht.

+++

4. September 2021: Kubica statt Räikkönen im Alfa Romeo

Das Zürcher Formel 1-Team Alfa Romeo muss in den Niederlanden auf Kimi Räikkönen verzichten. Der Finne muss wegen eines positiven Covid-19-Tests passen.

+++

4. September 2021: Winterthurer Vegan-Laden blitzt vor Bundesgericht ab

Der Vegan-Supermarkt «Tofulino» in Winterthur ist seit rund einem Jahr geschlossen. Dies, weil die Besitzerin gegen die Corona-Massnahmen verstossen hat. Nun ist sie vor Bundesgericht abgeblitzt.

+++

4. September 2021: Berset macht Impf-Werbung in TV-Show für albanisches Publikum

Bundesrat Alain Berset hat in einer TV-Show für ein Albanisch sprechendes Publikum zur Corona-Impfung aufgerufen. Er kritisierte, dass die Hälfte der jüngsten Ansteckungen im Ausland erfolgten, hielt es aber für falsch, Balkan-Rückkehrer an den Pranger zu stellen.

+++

3. September 2021: 617 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus in Zürich

Im Kanton Zürich sind in den letzten 24 Stunden vier Personen im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung gestorben. Das meldet die Gesundheitsdirektion in ihrem Lagebulletin. Ausserdem meldet sie 617 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Letzten Freitag wurden 455 Ansteckungen gemeldet. 

+++

3. September 2021: Long-Covid-Fonds für Entwicklung von Medikamenten gefordert

Der Verein Long Covid Schweiz will einen Fonds zur Erforschung und Entwicklung von Medikamenten zur Heilung von Long Covid schaffen. Dazu wird der Bundesrat in einem offenen Brief aufgefordert.

Aktuelle Behandlungen seien symptomorientiert und würden der Komplexität der Erkrankung nicht gerecht, wie der Verein im am Freitag veröffentlichten offenen Brief schreibt. Die Mehrheit der Betroffenen leide auch nach vielen Monaten noch unter belastenden Beschwerden. Das belaste das Schweizer Gesundheitswesen schwer.

+++

3. September 2021: EDA verschärft Reiseregeln für Diplomaten mit Arbeitsplatz Schweiz

Seit Mitte August gelten neue Reiseregeln für Botschafter, Diplomaten und Projektleiter im eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheit (EDA). Gut 1'500 EDA-Mitarbeitende mit Arbeitsplatz in der Schweiz können Dienstreisen nur noch antreten, wenn sie vollständig geimpft sind oder ein Nachweis der Genesung vorliegt.

Im Ausland würden die jeweiligen Missionschefinnen oder Missionschefs über die Durchführung von Dienstreisen entscheiden, wie ein EDA-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte. Der «Blick» hatte zuvor über Änderungen bei den Reiseregeln für EDA-Mitarbeitende berichtet.

+++

3. September 2021: Kanton verordnet Massentest an Primarschule in Bülach

Wegen mehreren Corona-Fällen in Klassen der Primarschule Hohfuri in Bülach hat der Schulärztliche Dienst des Kantons Zürich einen Massentest an der Schule angeordnet. Rund 600 Schülerinnen und Schüler sowie Mitarbeitende werden nächste Woche auf Covid-19 getestet.

+++

3. September 2021: Mehr als 6'600 Meldungen über Nebenwirkung nach Covid-Impfung

Bei rund 9,7 Millionen in der Schweiz verabreichten Impfdosen gegen das Coronavirus sind bis letzten Mittwoch 6'603 unerwünschte Nebenwirkungen gemeldet worden. Zwei Drittel davon waren nicht schwerwiegend.

+++

3. September 2021: Zum Schutz der Kinder – Stadtzürcher Schuldepartement ruft zum Impfen auf

Die Infektionszahlen in der Stadt Zürich steigen vor allem bei Kindern unter zwölf Jahren. Das Schul- und Sportdepartement der Stadt Zürich ist besorgt. Es richtet sich deshalb zusammen mit der Gewerkschaft VPOD und dem Verband Kinderbetreuung Schweiz (Kibesuisse) mit einem Impf-Appell an das Umfeld der unter zwölfjährigen Kindern.

+++

3. September 2021: Absage bestätigt: Verwaltungsgericht versenkt Einspruch von Alba-Festival

Am Donnerstag hat der Zürcher Regierungsrat dem Alba-Festival kurzfristig die Bewilligung entzogen. Das OK hat sich juristisch dagegen gewehrt. Das Verwaltungsgericht stützt allerdings den Standpunkt des Kantons. Das Festival findet definitiv nicht statt.

+++

3. September: So viele Impfwillige wie noch nie im Impfzentrum Winterthur

Das Impfzentrum Winterthur hatte am 2. September so viele Walk-in-Impfungen wie noch nie seit Start des Angebots: 399 Impfwillige sind ohne Termin ins Zentrum gekommen.

Öffnungszeiten des Impfzentrums Winterthur im September:

Montag und Dienstag: 13 bis 18 Uhr

Mittwoch: 14 bis 20 Uhr

Donnerstag und Freitag: 8 bis 18 Uhr

Samstag: 9 bis 17 Uhr

+++

3. September 2021: BAG meldet 3'121 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 3'121 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 35'437 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 8,8 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG drei neue Todesfälle und 45 Spitaleinweisungen.

Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zur Zeit 80,3 Prozent. 33,7 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt. In Betten heisst das: Von 849 verfügbaren Betten sind 396 von Non-Covid-Patienten besetzt und 286 von Corona-Patienten. 167 Betten sind noch frei. 

+++

3. September 2021: Schweizer Hotels im Juli trotz weniger Inländern besser besucht

Nach dem beispiellosen Einbruch im Vorjahr geht es der Schweizer Hotellerie stetig besser. Im Juli verzeichnete die Hotelbranche wieder 3,6 Millionen Übernachtungen und damit 6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

+++

3. September 2021: Stadtspital Zürich führt Zertifikatspflicht für Besuchende ein

Ab Samstag gilt am Stadtspital Zürich für Besuchende die Zertifikatspflicht. Diese Massnahme soll dem Schutz der Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitenden des Stadtspitals dienen.

+++

3. September 2021: Mehr als 6'600 Meldungen über Nebenwirkung nach Covid-Impfung

Bei rund 9,7 Millionen in der Schweiz verabreichten Impfdosen gegen das Coronavirus sind bis letzten Mittwoch 6'603 unerwünschte Nebenwirkungen gemeldet worden. Zwei Drittel davon waren nicht schwerwiegend.

+++

3. September 2021: Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden ruft zu seriellem Testen auf

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden empfiehlt Unternehmen, Schulen, Heimen sowie öffentlichen Verwaltungen, serielle Spucktests so schnell wie möglich breit einzusetzen. Seit Mitte Mai 2021 können über ein eigens dafür eingerichtetes Portal serielle Tests angemeldet und durchgeführt werden. Die wichtigste Massnahme zur Eindämmung der Pandemie bleibe aber das Impfen, wie der Regierungsrat in einer Medienmitteilung am Freitag schreibt.

+++

3. September 2021: 27 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Freitag 27 neu bestätigte Fälle. Am Virus gestorben ist in den letzten 24 Stunden niemand.

+++

3. September 2021: 284 neue Fälle im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet innerhalb eines Tages 284 Corona-Infektionen. Das sind 41 mehr als heute vor einer Woche - als 243 Ansteckungen gemeldet wurden. In den letzten 24 Stunden ist niemand an Corona verstorben.

+++

3. September 2021: Infektiologe Christian Garzoni fordert Empfehlung für dritte Impfung

In der Schweiz bekommen bislang nur die Personen eine dritte Impfung, deren Immunsystem heruntergefahren ist. Der Tessiner Infektiologe Christian Garzoni will nun eine Empfehlung vom BAG für eine dritte Impfung, schreibt «20 Minuten». Die Booster-Impfung erhalten sollen Ältere sowie Risikopatienten.

+++

3. September 2021: GDK-Präsident Lukas Engelberger will Ausweitung des Covid-Zertifikats

Der Bundesrat wird für seine Entscheidung gegen eine Ausweitung der Covid-Zertifikatspflicht kritisiert. Lukas Engelberger, der Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz, fordert im «Blick», dass die Pflicht ausgeweitet wird. Er macht sich vor allem Sorgen um die Situation in den Spitälern.

+++

2. September 2021: Keine Zertifikatspflicht für Bundesparlamentarier an Herbstsession

Die Mitglieder von National- und Ständerat werden auch ohne Covid-Zertifikat an der übernächste Woche beginnenden Herbstsession teilnehmen können. Für eine Zertifikatspflicht fehle eine rechtliche Grundlage, teilten die Parlamentsdienste am Donnerstag mit. Mit der Frage befasste sich gemäss Mitteilung die Verwaltungsdelegation des Parlaments. Sie begründete ihren Entscheid gegen eine Zertifikatspflicht mit einer Bestimmung des Bundesrats.

Dieser habe festgehalten, «dass eine Zertifikats-Zugangsbeschränkung bei politischen Versammlungen der Legislative unzulässig ist, da die verfassungsmässigen Rechte und Pflichten der Ratsmitglieder und Magistratspersonen zu sehr eingeschränkt würden». Die Verwaltungsdelegation empfiehlt jedoch weiterhin, dass sich ungeimpfte Ratsmitglieder und Sessionsteilnehmende regelmässig testen lassen. Wie bislang werden im Parlamentsgebäude Covid-19-Tests angeboten.

+++

2. September 2021: Stadtpolizei St.Gallen sagt Herbstjahrmarkt ab

Ein weiterer Grossanlass fällt der Pandemie zum Opfer. In St.Gallen hat die Stadtpolizei entschlossen, den Herbstjahrmarkt nicht durchzuführen. Analog zu letztem Jahr wollen der Marktverband Ostschweiz (SMV) sowie die Schaustellenden selbst einen «Herbstjahrmarkt-Light» organisieren.

+++

2. September 2021: Zürich widerruft Bewilligung für Alba-Festival

Das Alba-Festival wird nun doch nicht stattfinden. Der Zürcher Regierungsrat hat entschieden, die Bewilligung für den Anlass zu widerrufen. Grund dafür sei die Zusatzbelastung der Spitäler.

+++

2. September 2021: Kanton Zürich meldet 572 Neuansteckungen

Der Kanton Zürich meldet für die vergangenen 24 Stunden 572 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Das sind rund 50 Fälle mehr als vor einer Woche. Ausserdem meldet der Kanton zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

+++

2. September 2021: BAG meldet 2'824 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 2824 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 30'354 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 9,3 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG zwölf neue Todesfälle und 86 Spitaleinweisungen.

+++

2. September 2021: Bundesrat gegen weitere Corona-Hilfsgelder für den Sport

Der Bundesrat sieht aktuell keinen Anlass, sein Corona-Massnahmenpaket zur Unterstützung des Sports in den kommenden zwei Jahren fortzuführen. Bei Bedarf könnten aber gezielt Massnahmen getroffen werden.

+++

2. September 2021: 38 Neuinfektionen im Kanton Schaffhausen

Dem Kanton Schaffhausen wurden für die vergangenen 24 Stunden 38 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Im Vergleich zur Vorwoche sind dies zwei Fälle mehr. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden dem Kanton keine weiteren gemeldet. 

+++

2.September 2021: Die Primarschüler von Ellikon an der Thur sind wegen einem Corona-Ausbruch im Fernunterricht

Betroffen davon seien alle vier Klassen, schreibt der Landbote auf seiner Internetseite. Gemäss der Schulgemeinde seien seit letztem Freitag mehrere positive Testresultate festgestellt worden. Einzig der Kindergarten findet noch vor Ort statt. In der Gemeinde zwischen Winterthur und Frauenfeld leben rund tausend Personen.

+++

2.September 2021: 180 Stellensuchende finden nach Impfzentrums-Einsatz eine Anstellung 

Stellensuchende können von Glück reden. Über ein Drittel der rund 500 Stellensuchenden, die am Programm «Esperanza» teilnahmen, fanden so eine neue Festanstellung.

+++

2. September 2021: «Es gibt keinen Nachweis, dass es Covid-19 gibt»

Das Bezirksgericht Frauenfeld verurteilt eine 56-Jährige wegen der Verletzung der Maskentragpflicht. Im Vorhinein gab es Tumulte beim Coronaleugner-Fall.

+++

2. September 2021: Ostschweizer Kantone prüfen Alleingang zum Zertifikat

Die Ostschweizer prüfen einen Alleingang mit der Ausweitung des Covid-Zertifikats. Der Bundesrat hat gestern entschieden, mit der Ausweitung noch zuzuwarten. Gerade in der Ostschweiz ist die Lage in den Spitälern allerdings jetzt schon heikel.

+++

2. September 2021: 224 neue Fälle in St.Gallen

Dem Kanton St.Gallen wurden für die vergangnenen 24 Stunden 224 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Dies sind 33 Fälle mehr als letzte Woche. Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gab es keine weiteren.

+++

2. September 2021: Angespannte Situation im Zürcher Stadtspital

Die angespannte Situation zwingt das Stadtspital bereits wieder, einzelne Eingriffe abzusagen, weil die notwendige IPS-Kapazität nicht vorhanden ist. Das Stadtspital musste drei Operationssäle schliessen, um Kapazität für COVID-Patientinnen und -Patienten zu schaffen. COVID-Patienten liegen zwischen zwei und vier Wochen auf der Intensivstation. Im Vergleich dazu benötigen Patienten nach einer schweren Operation (z. B. Herz, Speiseröhre, Gefässe) zwei bis vier Tage Intensivpflege. Die COVID-Betreuung erfordert ein Vielfaches an Personal und Infrastruktur, die für andere Patienten benötigt würde. Jede Verschiebung eines Eingriffs ist für alle Betroffenen sehr belastend, schreibt die Stadt in einer Mitteilung.

+++

2. September 2021: Epidemiologe Marcel Salathé finddet es nachvollziehbar, dass «der Bundesrat nichts überstürzt»

Marcel Salathé hält es für richtig, dass vorerst keine weitgehende Zertifikatspflicht eingeführt wird, schreibt der Landbote. «Der Bundesrat will offenbar noch zuwarten, nachdem sich die Zunahme der Neuinfektion zuletzt etwas abgeschwächt hat», sagt Marcel Salathé im Interview mit der Zeitung.

+++

1. September 2021: Zürich kommt Hallenstadion entgegnen - nimmt es aber in die Pflicht

Nach dem harten Corona-Einschnitt kommt die Stadt Zürich der AG Hallenstadion finanziell entgegen: Sie verzichtet auf bis zu 2,7 Millionen Franken. Das Stadtparlament hat diese Entlastung aber an eine Art «Anti-Klüngel-Bedingung» geknüpft.

An sich war das Geschäft am Mittwochabend unbestritten: Die Corona-Pandemie hat der AG Hallenstadion stark zugesetzt - das zuvor grundsätzlich solide Unternehmen zehrt an seinen Reserven. Und es dürfte noch Monate oder Jahre dauern, bis ein normaler Betrieb mit den früher üblichen Publikumszahlen erreicht werden kann.

Die Stadt Zürich hat als Grossaktionärin Interesse an einem attraktiven und wirtschaftlich gesundem Hallenstadion. Dies sah auch der Gemeinderat so: Er hat am Mittwoch ohne Gegenstimmen die vom Stadtrat beantragten Entlastungsmassnahmen gutgeheissen. So wird der Zins für das städtische Darlehen bis zu dessen Ablaufen im Mai 2028 von 2,25 auf 1 Prozent gesenkt. Die Stadt Zürich verzichtet damit auf insgesamt 2 Millionen Franken.

Zudem wird die Stadt temporär keinen Baurechtszins und keinen Mietzins für verschiedene Flächen verlangen. Damit wird die AG um weitere 0,4 bis 0,7 Millionen entlastet.

Auf Antrag der SP wird der Darlehenszins allerdings nur auf 1 Prozent bleiben, wenn die AG bei der nächsten Vergabe der Gastronomie mehr Offerten einholt und dann die «vorteilhafteste Offerte» auswählt. Anderenfalls erhöht sich der Zinssatz auf 1,625 Prozent. Die Änderung wurde mit 65 zu 51 Stimmen angenommen.

Die linke Ratsseite bemängelte in der Debatte, dass der Gastro-Vertrag beim letzten Mal einfach verlängert worden sei - und dass der seit langem berücksichtigte Caterer, der «satte Gewinne» erziele, gleichzeitig auch noch Hallenstadion-Grossaktionär sei.

Im Weiteren kam mit 80 zu 37 Stimmen ein Antrag der Grünen durch, damit der heute stabile Baurechtszins variabel wird. Die AG Hallenstadion soll der Stadt je nach Geschäftsgang mehr oder weniger abliefern.

+++

1. September 2021: Ständeratskommission für rasche Ausdehnung der Zertifikatspflicht

Entgegen der Meinung des Bundesrats haben sich Teile des Parlaments am Mittwoch für eine rasche Ausdehnung der Covid-Zertifikatspflicht ausgesprochen. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats (SGK-S) ermunterte die Landesregierung, die Ausdehnung «rasch und entschlossen» zu vollziehen. Die Mitglieder der Kommission trafen sich mit Gesundheitsminister Alain Berset und seinen Fachleuten. Danach äusserten sie sich in einer Mitteilung «besorgt» über den raschen Anstieg der Spitaleinweisungen in den vergangenen Wochen. Um das Gesundheitswesen vor einer Überlastung zu bewahren, riet die Kommission dem Bundesrat zu einer Ausweitung der Zertifikatspflicht. Auch in Restaurants könne diese problemlos umgesetzt werden, erklärte die Kommission.

+++

1. September 2021: Bund korrigiert Aussage: Kantone dürfen Zertifikat selber ausweiten

Die Kantone dürfen das Covid-Zertifikat entgegen früherer Angaben des Bundes nun doch in Eigenregie ausweiten. Dies teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) im Anschluss an die Bundesratssitzung am Mittwochabend mit. Die Landesregierung hat von einer schweizweiten Ausdehnung vorerst abgesehen.

+++

1. September 2021: Neuenburger Labor könnte falsche Corona-Tests geliefert haben

In einem Neuenburger Labor, das Coronavirus-Tests durchführt, ist es möglicherweise zu fehlerhaften Resultaten gekommen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons hat deshalb eine Untersuchung eröffnet. Das Labor soll - willentlich oder nicht - nicht alle wissenschaftlichen Vorgaben eingehalten haben, um exakte Resultate zu liefern. Die Untersuchung soll entsprechende Verdachtsmomente verifizieren, die im Verlauf des Sommers aufgetaucht sind, wie die Neuenburger Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte. 

Verschiedene Personen wurden bereits einvernommen, nachdem das Labor von der Polizei durchsucht worden war. Sollte sich der Verdacht bestätigen, dass willentlich Fehler gemacht wurden, müssen die Verantwortlichen mit Konsequenzen rechnen. Nähere Angaben wollte die Staatsanwaltschaft zum jetzigen Stand der Ermittlungen nicht machen.

+++

1. September 2021: Kanton Zürich meldet 535 Neuinfektionen

Dem Kanton Zürich wurden für die vergangenen 24 Stunden 535 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Im Vergleich zur Vorwoche ist dies ein Anstieg um 61 Fälle. Weiter teilt der Kanton mit, dass zwei weitere Personen an den Folgen des Virus gestorben sind.

+++

1. September 2021: Parmelin appelliert an die Vernunft und für die Impfung

Bundespräsident Guy Parmelin hat eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, in der Impffrage Andersdenkende nicht zu verunglimpfen. «Der Feind ist und bleibt das Virus und nicht andersdenkende Mitbürgerinnen und Mitbürger», sagte er. Es falle ihm auf, dass einige Leute in den vergangenen Wochen nervös geworden seien, sagte Parmelin am Mittwoch vor den Medien in Bern. Auf allen Seiten sei von Freiheiten und von Rechten die Rede. Als Bundesrat und als Mensch sei er davon überzeugt, dass der kürzeste Weg aus der Krise über die Impfung führe.

Jede und jeder habe das Recht, anders zu denken. Aber «es beunruhigt mich», wenn Mitbürgerinnen und Politiker verunglimpft würden, weil sie anderer Meinung seien. Die Schweizer Politik baue auf die Verantwortung jedes einzelnen Bürgers und jeder einzelnen Bürgerin. 

+++

1. September 2021: Kosovarische Präsidentin appelliert an Schweiz-Kosovaren

Die Präsidentin der Republik Kosovo, Vjosa Osmani-Sadriu, hat die Kosovarinnen und Kosovaren in der Schweiz aufgerufen, sich impfen zu lassen. Alle müssten ihre Verantwortung in der Pandemie wahrnehmen. Osmani-Sadridu äusserte sich am Mittwoch am Swiss Economic Forum SEF in Interlaken BE auch dazu, dass viele in der Schweiz lebende Kosovaren im Sommer in die Heimat gereist und sich dort mit dem Coronavirus angesteckt hätten. «Wir alle müssen unsere Verantwortung in dieser Corona-Krise wahrnehmen. Ich rufe alle Kosovaren in der Schweiz und in Kosovo auf, sich impfen zu lassen», sagte sie.

+++

1. September 2021: Der öffentliche Verkehr will neue Preis- und Abo-Formen einführen

Der öffentliche Verkehr (ÖV) testet neue Preis- und Abonnementsformen, um Kundinnen und Kunden nach dem Einbruch der Nutzerzahlen durch die Corona-Pandemie sowie verändertes Mobilitätsverhalten zurückzugewinnen. National wie regional getestet wird ein ÖV-Guthaben.

+++

1. September 2021: 855 Zürcher Schülerinnen und Schüler in Quarantäne

Im Kanton Zürich waren letzte Woche 855 Kinder im Alter zwischen 4 und 15 Jahren in Quarantäne. Dies teilt der Kanton Zürich auf Anfrage von RADIO TOP mit. Weiter erklärt er, dass sich rund 60 Prozent der Schulgemeinden an den repetitiven Tests beteiligen. Diese Zahl steige allerdings laufend.

+++

1. September 2021: antone dürfen Covid-Zertifikat nicht selber ausweiten

Nach dem Zuwarten des Bundesrats für eine Ausweitung der Zertifikatspflicht auf Restaurants, Fitnesszentren und kleinere Anlässe dürfen die Kantone nach Ansicht des Bundes nicht selber vorpreschen. Dafür fehle derzeit die gesetzliche Grundlage.

+++

1. September 2021: Bundesrat will Tourismus mit Hilfsprogramm wiederbeleben

Der Bundesrat will die von der Pandemie gebeutelte Tourismusbranche mit einem Hilfsprogramm unterstützen. Unter anderem mit weiteren Bundesgeldern sollen die Nachfrage wiederbelebt und die Innovationsfähigkeit erhalten werden.

+++

1. September 2021: BAG meldet 3'202 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 3'202 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 33'325 Tests wurden gemacht. Die Positivitätsrate entspricht 9,6 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG drei neue Todesfälle und 84 Spitaleinweisungen.

+++

1. September 2021: Bundesrat verzichtet vorerst auf Ausweitung der Zertifikatspflicht

Der Bundesrat verzichtet vorerst auf eine Ausweitung der Covid-Zertifikatspflicht etwa auf Restaurants, Fitnesscenter und kleinere Veranstaltungen. Die Zahl der Spitaleinweisungen von Corona-Patienten sei hoch, habe aber in der vergangenen Woche nicht mehr zugenommen.

+++

1. September 2021: Durch Zürich soll bald ein Corona-Impftram kurven

In der Stadt Zürich ist ein Impftram geplant, in dem sich spontane Impfwillige gegen das Coronavirus immunisieren lassen können. Das Tram soll Mitte September den Betrieb aufnehmen, mehr sagen die Verantwortlichen noch nicht dazu.

+++

1. September 2021: Kanton Schaffhausen meldet 22 neue Fälle 

Der Kanton Schaffhausen meldet für die letzten 24 Stunden 22 neue Corona-Infektionen. Das ist ein leichter Rückgang im Vergleich mit vor einer Woche. Es sind 17 Fälle weniger als heute vor einer Woche. Einen Todesfall als Folge einer Corona-Infektion vermeldet der Kanton nicht.

+++

1. September 2021: An der Universität Zürich regt sich Widerstand

An der Universität Zürich regt sich Widerstand gegen die uneingeschränkte Rückkehr der Studierenden. In gut zwei Wochen startet das neue Semester, wobei es an der Universität Zürich keine Sitzplatzbeschränkung mehr gibt. Stattdessen gilt eine Maskenpflicht. Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet, halten einige Professoren dieses Vorgehen der Universitätsleitung angesichts der hohen Fallzahlen für falsch. Sie wünschen sich zum beispiel, dass das Covid Zertifikat verwendet wird.

+++

1. September 2021: Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli erhöht Druck auf Ungeimpfte

Impfgegner müssten eigentlich bei einer Covid-19-Erkrankung eine Patientenverfügung mit dem Verzicht auf eine Spital- und Intensivbehandlung verfassen: Das sagte die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli am Mittwoch in einem Interview mit den Tamedia-Zeitungen. «Ungeimpfte verlängern die Pandemie», erklärte sie. Mit Impfgegnern geht die SVP-Politikerin Rickli in dem Interview hart ins Gericht. «Wer Impfgegner ist, der müsste eigentlich eine Patientenverfügung ausfüllen, worin er bestätigt, dass er im Fall einer Covid-Erkrankung keine Spital- und Intensivbehandlung will. Das wäre echte Eigenverantwortung», gab sie zu Protokoll.

+++

1. September 2021: Kanton St.Gallen meldet 317 neue Fälle 

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzten 24 Stunden 317 neue Corona-Infektionen. Das entspricht einem leichten Anstieg, es sind 25 Fälle mehr als heute vor einer Woche. Einen Todesfall als Folge einer Corona-Infektion vermeldet der Kanton nicht.

+++

1. September 2021: Bundesrat schiebt Ausweitung der Zertifikatspflicht wohl auf

Der Bund dürfte mit einer Verschärfung der CoronaRegeln vorerst zuwarten. Die Fallzahlen haben sich zuletzt stabilisiert, und damit könnte sich mittelfristig auch die Lage in den Spitälern etwas entspannen. Vom Tisch ist die Zertifikatspflicht für Restaurants, Fitnesscenter, mittelgrosse Veranstaltungen und Kinos aber nicht, denn viele Spitäler klagen über eine starke Belastung durch Covid-Patienten auf den Intensivstationen, schreibt der «Tages-Anzeige». 

+++

Alle Ereignisse vom 1. bis 31. August 2021 gibt es hier zum Nachlesen.

Beitrag erfassen

Shirin K
am 29.09.2021 um 12:13
B. Kerzenmacher Sie wissen schon, dass alles was man andern Menschen wünscht, irgendwann auf einem zurückkommt ? In Ihrem Fall wäre das sogar wünschenswert !
B. Kerzenmacher
am 23.09.2021 um 22:28
Darf man eigentlich allen, die die Schutzmassnahmen ablehnen und dadurch die Mitbürger einfach mal so in tödliche Gefahr bringen wollen, einen langen qualvollen Coronatod wünschen? Und zwar in den eigenen vier Wänden, um die Intensivbetten in den Spitälern freizuhalten.Corona ist für diese Leute ja immer noch so weit weg. Wo stände man denn heute ohne die getroffenen Schutzmassnahmen?
Marta
am 17.09.2021 um 21:35
Eigentlich geht es gar nicht mehr ums Impfen, es geht nur noch um Macht.
Hofer Ernst
am 07.09.2021 um 09:19
Impfen ist eine gute Sache
Joller Peter
am 06.09.2021 um 16:18
Hallo. Wie ist es zu verstehen, dass in der Oberstufe mit Maske Sport betrieben wird und auf Kampfsportarten verzichtet werden muss.Am abend im Verein 2 Kämpfe geübt werden und am Wochenende Kampfsport Meisterschaft gespielt wird gegen fremde Teams in der Halle