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«Das macht eine Demokratie aus»

Schweizer Parteien reagieren sehr unterschiedlich auf die Corona-Krise. Während die einen Parteien unzählige Forderungen stellen, ziehen sich andere Parteien komplett zurück. Politologen begrüssen jedoch, dass die Parteien unterschiedlich mit der Krise umgehen.

21.04.2020 / 11:57 / von: vsa
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Schweizer Parteien reagieren sehr unterschiedlich auf die Corona-Krise. (Bild: pixabay.com/Nina_Huerlimann)

Schweizer Parteien reagieren sehr unterschiedlich auf die Corona-Krise. (Bild: pixabay.com/Nina_Huerlimann)

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Die Corona-Krise hat viele überrumpelt: Privatpersonen, ganze Berufsgruppen und nicht zuletzt auch die Schweizer Parteien. Auf der einen Seite steht beispielsweise die SVP, die eine Forderung nach der anderen stellt, um die Wirtschaft schnellstmöglich wieder anzutreiben. Auf der anderen Seite stehen linke Parteien, die sich eher für soziale Themen stark machen. Oder beispielsweise die Schaffhauser SP, die sich zur Corona-Thematik vorerst nicht mehr äussern möchte.

Dass die Parteien so unterschiedlich reagieren, überrascht den Politologen Marc Bühlmann nicht. Und es sei durchaus positiv, dass die Parteien in der Krise dieselben Standpunkte vertreten, wie vor der Krise. Einerseits bewahre das die Schweizer Demokratie und andererseits können die Parteien ihrer Wählerschaft so die beste Stütze sein. 

Inwiefern die Krise die Schweizer Politik verändern wird, sei schwer abzuschätzen. Auf jeden Fall sei diese Phase für die Parteien aber eine Chance um zu beweisen, wofür sie stehen.

Im Interview mit RADIO TOP erklärt der Politologe Marc Bühlmann, wie er das Verhalten der Schweizer Parteien während der Corona-Krise beurteilt:

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