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Die grösste Rückholaktion aller Zeiten geht in die nächste Runde

Das Aussendepartement EDA hat bis am Donnerstag 1400 Schweizerinnen und Schweizer repatriiert. Bis am 4. April sollen es 3500 sein, wie Johannes Matyassy, Direktor der Konsularischen Direktion, vor den Bundeshausmedien sagte.

26.03.2020 / 16:03 / von: sda/mco
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Die grösste Rückholaktion aller Zeiten geht weiter. (Bild: KEYSTONE/Marwin Productions)

Die grösste Rückholaktion aller Zeiten geht weiter. (Bild: KEYSTONE/Marwin Productions)

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In den nächsten Tagen werden mehrere vom Bund organisierte Flüge durchgeführt, die meisten davon nach Südamerika und Südostasien, sagt Johannes Matyassy vor den Bundeshausmedien. Damit ist die grösste Rückholaktion aller Zeiten aber nicht abgeschlossen. Bangkok bleibe ein Hotspot, sagte Matyassy. Auch in Australien und Neuseeland seien noch viele Schweizerinnen und Schweizer.

Insgesamt haben sich 17'000 Personen auf der Travel Admin App registriert. Einige davon dürften inzwischen wieder zurück in der Schweiz sein. Matyassy rief dazu auf, die auf der App registrierte Reise in dem Fall zu löschen.

Nicht alle Schweizerinnen und Schweizer können zurückgeholt werden. Einige sitzen wegen gesperrter Routen oder abgesagter Flüge fern der Zentren fest. Ihnen helfe das EDA im Rahmen des Konsularischen Schutzes finanziell, bei der Gesundheitsversorgung oder der Unterkunft, sagte Matyassy.

Nicht alle Erwartungen erfüllbar

Man schaue im Einzelfall aber genau hin, warum jemand im Ausland verblieben sei. Ohnehin könnten nicht alle Erwartungen erfüllt werden. So sei es zum Beispiel nicht möglich, einen Helikopter zu einer entlegenen Insel vor Venezuela zu schicken. Das werde aber nicht immer verstanden.

Weiter sagte Matyassy auf eine Frage, ob die Flugzeuge zum Teil nicht zu wenig ausgelastet seien, dazu habe er keine Hinweise. Sie seien sehr gut ausgebucht. Es habe auch schon rund 70 Schweizer Touristen gegeben, die mit acht Flügen ausländischer Fluggesellschaften hätten repatriiert werden können.

Trotz eines Zwischenfalles in einem Edelweiss-Flugzeug auf dem Rückweg von Kolumbien sehe das EDA auch keinen Anlass für eine polizeiliche Begleitung solcher Flüge. Das wäre wenn schon Sache der einzelnen Fluggesellschaften.

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Simone
am 26.03.2020 um 17:11
Ich glaube langsam dass bei uns in der schweiz das Virus gar nicht so intensiv ist weil auch die drastischen Massnahmen bewirken gar nichts sondern verschlimmern die Lage jeden tag noch mehr man könnte den lockdown ebensogut aufheben und man kann die genau gleiche Lage haben in wir es mit lockdown oder ohne haben kommt ja auch nicht darauf an die Massnahmen nützen ja nichts und ich glaube auch nichts mehr was erzählt wird man muss als reiche schweiz einfach das tun was andere Länder tun