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Die Schweiz ist in Europa nun die Impfschnecke

Die Schweiz verabreicht derzeit pro Tag knapp 80 Prozent weniger Impfungen als noch Anfang Juni. Somit fällt die Schweiz im europäischen Vergleich zurück.

04.08.2021 / 07:36 / von: jmi
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Die Schweiz hinkt den Ländern Westeuropas im Impfen hinterher. (Symbolbild: KEYSTONE/Ti-Press/ALESSANDRO CRINARI)

Die Schweiz hinkt den Ländern Westeuropas im Impfen hinterher. (Symbolbild: KEYSTONE/Ti-Press/ALESSANDRO CRINARI)

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«Die Schweiz könnte die Epidemie durch das Impfen in acht Wochen beenden», dies sagte Martin Ackermann, Präsident der wissenschaftlichen Covid-Taskforce, am Dienstag an der Medienkonferenz des BAG. Doch es gibt ein Problem. Das Impftempo stockt in der Schweiz, schreibt der «Tages-Anzeiger». Am 10. Juni, dem Höhepunkt der Kampagne, wurden in der Schweiz an einem Tag 92'000 Dosen verabreicht. Nun sind es derzeit nur noch etwas mehr als 20'000 pro Tag. Dies ist ein Rückgang von knapp 80 Prozent.

In der Schweiz sind Stand heute knapp 55 Prozent der Schweizer Bevölkerung einmal geimpft. Die Schweiz erreicht damit die tiefste Abdeckung in Westeuropa, denn der EU-Schnitt liegt bei 60 Prozent. Ende September werden erst 60 Prozent der Gesamtbevölkerung geimpft sein, wenn die Schweiz ihr Impftempo nicht erhöht, wie die Covid-Taskforce in ihrem Lagerbericht vorrechnet.

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